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e-Ticker 12/2020

VFF e-Ticker 12/2020

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2021!

Da wo sonst auf dem Frankfurter Römerberg der Weihnachtsmarkt für Gedränge sorgt, ist in diesem Jahr ein fast leerer Platz rund um den Weihnachtsbaum zu sehen. Mit diesem Sinnbild für ein ungewöhnliches Jahr, geprägt von einem gefährlichen pandemischen Virus, möchten wir, die gesamte Geschäftsstelle des VFF, Ihnen gleichwohl frohe Weihnachten wünschen! Dass es ein besinnliches Fest wird, dafür sorgen schon die weitgehenden Shutdown-Einschränkungen.

Für 2021 wünschen wir Ihnen und uns allen nach einem ebenfalls besinnlich-ruhigen Jahreswechsel alles Gute! Und "alles Gute" meint für das kommende Jahr eine baldige Beendigung der Krisensituation, damit wir privat, beruflich und geschäftlich Schritt für Schritt wieder zur gewohnten Normalität zurückkehren können.

Bleiben Sie gesund!!

Und das noch zu Ihrer Information: Die VFF-Geschäftsstelle ist vom 21. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. 

VFF-Präsidiumssitzung am 1. Dezember 2020

Planung für 2021 verabschiedet

In der VFF-Geschäftsstelle fand unter Anwesenheit von Geschäftsführer Frank Lange (links), VFF-Präsident Helmut Meeth (Mitte) und Prof. Christian Niemöller von der Baurechtskanzlei SMNG (rechts) die letzte VFF-Präsidiumssitzung mit insgesamt 13 Onlineteilnehmern statt.

Für das kommende Jahr wurden die geplanten Aktivitäten verabschiedet: Dazu gehören der Ablauf des Jahreskongresses 2021 mit anschließendem Parlamentarischen Abend, die Bildung eines Zukunftskreises aus jüngeren VFF-Mitgliedern sowie die Neuausrichtung des digitalen Bildungsangebotes der VFF-Merkblätter. Thomas Drinkuth, Leiter der RTG Repräsentanz Transparente Gebäudehülle, gab einen Rück- und Ausblick auf die derzeit wichtigen politischen Themen wie Klimaneutralität im Gebäudebestand, Green Deal, Renovation Wave sowie den Forderungskatalog zur Weiterentwicklung der Fördermaßnahmen zur Erreichung der Klimaziele.

Konjunkturumfrage: Stabile Erwartungen mit Unsicherheiten im Nichtwohnbau

Auswertung VFF-Konjunkturindex

An der ersten VFF-Mitglieder-Konjunkturumfrage zum neuen VFF-Konjunkturindex aus der zweiten Oktober-Dekade 2020 haben rund 50 Mitglieder teilgenommen, das waren über 40 Prozent derjenigen, die sich die Umfrage angeschaut haben. Der VFF-Konjunkturindex ist angelehnt an den ifo-Geschäftsklimaindex und wird zukünftig einmal im Quartal erhoben, um Trends speziell für die Fenster- und Fassadenbranche zu ermitteln.

Über 82 Prozent der Teilnehmer haben die derzeitige Gesamtsituation als gut bezeichnet, knapp 18 Prozent als befriedigend und 0 Prozent, also keiner der Teilnehmer, als schlecht (Grafik links). Hinsichtlich der Erwartungen an die Entwicklung im Vergleich zur gegenwärtigen Situation lauteten die Antworten "besser" bei 8.70 Prozent, "gleichbleibend" bei 71.74 Prozent und "schlechter" bei 19.57 Prozent (Grafik rechts).

Diese Einschätzungen und Erwartungen decken sich weitgehend mit den Fenstermarktzahlen für 2020 und 2021, die wir im letzten Ticker 11-2020 vorgestellt haben. Auch die Umfrageergebnisse für die Lage im Wohn- und Nichtwohnbau entsprechen den Zahlen. Denn auch in der Konjunkturumfrage wurde die Marktsituation im Wohnbau deutlich besser eingeschätzt als im Nichtwohnbau, der durch Investitionsunsicherheit aufgrund der Crorona-Pandemie gekennzeichnet ist.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ab 1. Januar 2021

Modernisiertes Förderangebot ab dem 1. Januar 2021

Die neue "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) fasst die bisherigen Förderungen der KfW und des BAFA für die Energieeffizienz von Gebäuden und die Nutzung erneuerbarer Wärme zusammen. Das BEG besteht aus drei Teilprogrammen, die jeweils in einer Zuschussvariante oder einer Kreditvariante angeboten werden. Mit den Programmen werden Vollsanierung und Neubau von Wohngebäuden (BEG WG) bzw. Nichtwohngebäuden (BEW NWG) sowie Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG EM) gefördert.

Auch wenn die aufgrund des europäischen Beihilferechts notwendigen Gespräche mit der EU-Kommission zu diesen geplanten Beihilfen noch nicht abgeschlossen sind, soll die Förderung von Einzelmaßnahmen zum 1. Januar 2021 und die Systemförderung zum 1. Juli 2021 starten. 

Zum 1. Januar 2021 startet die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm BEG EM durch das BAFA. Gefördert werden Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik, erneuerbare Energien für Heizungen und Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme. Das BEG NWG (Nichtwohngebäude) und das BEG WG (Wohngebäude), jeweils Zuschuss und Kreditvariante, sowie das BEG EM in der Kreditvariante sind zur Durchführung durch die KfW für den Sommer 2021 geplant. Fragen und weitere Informationen zum BEG finden Sie hier und hier.

Der VFF wird seine Broschüre zu Fördermaßnahmen zeitnah aktualisieren.

BAU 2021 onlinne: Frank Lange als Interviewgast geladen

VFF-Geschäftsführer als Interviewgast dabei!

Frank Lange, Geschäftsführer des VFF, wurde eingeladen, an der BAU Online teilzunehmen. An dem interaktiven TV-Programm vom 13. bis zum 15. Januar beteiligen sich über 20 Partner und Verbände zu aktuellen Themen der Baubranche. Dr. Thomas Welter vom BDA - Bund Deutscher Architektinnen und Architekten wird die Interviews führen, so auch das mit Frank Lange.

Ergänzend werden Frank Lange (VFF) und Thomas Drinkuth (RTG) zu der Frage Klimaneutralität im Gebäudesektor und die dynamische transparente Gebäudehülle  Lösungsansätze und Ideen in einem 45minütigen Vortrag am 13. Januar 2021 im Rahmenprogramm präsentieren.

Auf der Website der BAU 2021 (hier) können Sie sich kostenlos registrieren.

Neue VFF-Marketingkampagne: Fenster können mehr

Neue Marketingkampagne des VFF startet am 18. Dezember 2020!
FENSTER KÖNNEN MEHR

Wie schon vor wenigen Tagen in einem Ticker Aktuell gemeldet, geht am 18. Dezember 2020 die große VFF-Marketingkampagne Fenster können mehr an den Start. Die multimedial angelegte Kampagne verbindet TV-Spots mit Social-Media Aktivitäten und mit der eigens geschalteten Microsite fenster-können-mehr.de.

Die Kampagne setzt in moderner Weise im Markt ein Ausrufezeichen für deutsche Qualitätsfenster. Die breit angelegte Werbekampagne sorgt für hohe Aufmerksamkeit bei angehenden Bauherren und Renovierern. Die VFF-Mitglieder profitieren ganz automatisch. Denn über die neue Website fenster-können-mehr.de wird ein direkter Kontakt zwischen Interessenten und Fachbetrieben über ein neues, modernes Lead-Management hergestellt.

"Mit dieser Kampagne, die auf mehrere Jahre angelegt ist, unterstützen wir vom VFF unsere Fachbetriebe nachhaltig und langfristig", so VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Hier und hier können Sie sich bei Youtube einen ersten Eindruck verschaffen.
 

Ergänzende Anforderungen an die Qualität von Glas für das Bauwesen

Testphase: Entwurf einer Mitgliederinformation

Schon Ende November 2020 haben die Mitglieder des VFF den Entwurf einer Mitgliederinformation „Ergänzende Anforderungen an die Qualität von Glas für das Bauwesen“ als personalisiertes PDF zugesendet bekommen. Dieser vom Technischen Ausschuss erarbeitete und verabschiedete Text reagiert auf regelmäßige Meinungsverschiedenheiten zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer über die Anforderungen an die Glasqualität. Mit der Info soll erreicht werden, dass übertriebene Null-Fehler-Anforderungen der Kunden bei fehlender Akzeptanz der Richtlinie V.06-1 begrenzt werden. So lassen sich bei Bedarf beispielsweise für hochwertige Objekte solche über den Standard hinausgehende ergänzende Anforderungen an die Qualität von Glas vereinbaren.

Das Präsidium des VFF hat den Entwurf im Vorfeld ebenfalls diskutiert und erkennt die unterschiedlichen Sichtweisen zwischen Glasherstellern und Verarbeitern zur möglichen Handhabung einer solchen Publikation. Derzeit kann nicht abschließend beurteilt werden, wie sich diese tatsächlich auswirkt. Das Präsidium hat daher entschieden, statt einem „finalen“ Merkblatt vorab diese VFF-interne Mitgliederinformation zu verteilen. In einer circa halbjährigen Testphase bis Ende Juni 2021 sollen so die praktische Anwendung geprüft und Kommentare gesammelt werden.

An der Erarbeitung des Entwurfes waren folgende Organisationen beteiligt:
- BVM - Bundesverband Metall, Essen
- ift - Institut für Fenstertechnik, Rosenheim
- TSD - Tischler Schreiner Deutschland, Berlin
- UBF - Unabhängige Berater für Fassadentechnik, Schwäbisch Gmünd

DIN EN 13830:2020-11 für Vorhangfassaden noch nicht verabschiedet

Produktnorm zwar überarbeitet, aber noch nicht harmonisiert

Die Produktnorm für Vorhangfassaden wurde im November 2020 inhaltlich überarbeitet und liegt nun als EN 13830:2015+A1:2020-11 vor. Aufgrund der aktuellen Probleme in den EU-Kommissionsdiensten ist aber vorerst mit einer Harmonisierung nicht zu rechnen. Vorhangfassaden müssen deshalb immer noch nach der alten Norm EN 13830:2003 klassifiziert und CE-gekennzeichnet werden.

Lesen Sie dazu die VFF-Information „Ausstehende Harmonisierung der EN 13830:2020“ hier. Das Foto zeigt eine Fassadenprüfung beim ift Rosenheim.

EuroWindoor-Kurzinfo zum Umgang mit der Scip-Datenbank

SCIP-Datenbank für „besonders besorgniserregende Stoffe“
EuroWindoor-Kurzinformation unterstützt Fensterbauer 

Mit einer aktuellen Kurzinformation „SCIP-Datenbank – Kurzinformation für Fenster- und Türenhersteller“ (hier) unterstützt EuroWindoor die Hersteller von Fenstern und Türen beim Umgang mit der europäischen Datenbank SCIP (Substances of Concern In Products) - siehe dazu die Meldung im VFF-Ticker 11-2020.

Hersteller und auch Bauelementehändler müssen ab dem 5. Januar 2021 mit einer eigenen SCIP-Meldung aktiv werden, wenn Sie eine SCIP-Nummer von ihrem Lieferanten erhalten. Die EuroWindoor-Information gibt kompakt und praxisnah Hinweise, unter welchen Umständen für Fenster und Türen eine SCIP-Meldung zu erstellen ist, welchen Regeln zu folgen ist und wie der Unternehmer den damit verbundenen administrativen Aufwand reduzieren kann.

Erinnerung: "European Window Summit" im Februar 2021

"European Window Summit" zur Renovation Wave

Da die turbulenten Zeiten der Corona-Pandemie die Planung für 2021 aktuell doch sehr hemmen, möchten wir Sie noch einmal an den "European Window Summit" zur Renovation Wave von EuroWindoor am 24. Februar 2021 erinnern. Die Online-Veranstaltung in englischer Sprache von 9.00 bis 14.00 Uhr informiert in einer Reihe von Vorträgen über die im Rahmen des europäischen Green Deal angestoßene Renovierungswelle im Gebäudesektor – besonders im Blick auf den Beitrag von Fenstern zur Gestaltung dieser Renovierungswelle. Als Keynote-Speaker konnte EuroWindoor Stefan Moser von der Europäischen Kommission gewinnen. Moser leitet die Abteilung "Energy Efficiency: Buildings and Products".

Eine frühe Anmeldung erleichtert Ihnen und dem Veranstalter die Planung! Hier finden Sie zu Programm und Anmeldung.

Jahreskongress 2021 und Parlamentarischer Abend

9. und 10. Juni 2021: Das Branchenevent in Berlin

VFF-Jahreskongress und 6. Parlamentarischer Abend

Am 9. und 10. Juni 2021 findet in Berlin-Mitte im Hotel Radisson Blu (Foto) der VFF-Jahreskongress statt. Das Branchenevent des Jahres verspricht hochkarätige Vorträge, ein attraktives Rahmenprogramm, erstmals Partnerausstellungen zum Fachthema "Digitale Lösungen für Effizienz, Sicherheit und Komfort" sowie ein Wiedersehen nach fast eineinhalb Jahren Corona-Abstinenz. "Blockieren Sie sich jetzt schon den Termin des Jahreskongresses", erklärt Geschäftsführer Frank Lange. "Wir haben Großes vor! Weitere Informationen zum Jahreskongress bekommen Sie Anfang 2021."  

Am zweiten Tag des Jahreskongresses, am 10. Juni 2021, lädt der VFF die Entscheidungsträger des Bundes zum 6. Parlamentarischen Abend ins Palais am Pariser Platz ein. Ein zentrales Thema neben dem Weg zur Klimaneutralität wird die dazu erforderliche Steigerung der Sanierungsrate sein, deren Umsetzung mit einer entsprechenden Effektivität und Zahl von Fachkräften gelingen kann. Auch dazu informiert der VFF seine Mitglieder rechtzeitig über die Einzelheiten.

"Lüften" goes viral

Deutsche Fenster im Fokus der internationalen Öffentlichkeit.

Bis in den Herbst 2020 galt als Corona-Infektionsschutz die allgemein propagierte Hygieneregel AHA:  Abstand, Händewaschen und Alltagsmaske. Dann hieß es, als die Tage kühler wurden: AHA + L. Das L steht für Lüften. Und damit begann eine bisher ungekannte internationale Karriere deutscher Fensterkonstruktionen und deutscher Lüftungsmethoden: Stoßlüften, Querlüften und Kippen wurden beispielsweise im englischen Guardian (hier zum Nachlesen) und in diversen YouTube-Videos (hier zum Beispiel) als deutsche Kulturtechniken gefeiert. Und auch im Ersten Programm des Deutsche Fernsehens lautete der Titel der Diskussionssendung "Hart aber fair" noch Anfang dieser Woche am 14. Dezember 2020 "Macht zu die Tür, die Fenster auf" (hier).

Diese unerwartete Popularität des Fensters hat dem VFF diverse Medien-Anfragen zum korrekten Lüften gebracht und selbst dazu veranlasst, eine Pressemeldung zum Lüften in Corona-Zeiten zu veröffentlichen (hier). Und vielleicht stellt sich bei dem einen oder anderen ein luftiges Gefühl von Andacht ein, wenn er während der Weihnachtstage die Fenster zum Lüften öffnet.

Wenn Sie unseren e-Ticker in Zukunft regelmäßig erhalten möchten, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an pr@window.de mit dem Betreff "Ticker-Verteiler".