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29|01|2015

VFF für FEMIB an „Servowood“ beteiligt: Projekt zur Holzbeschichtung im Außenbereich

Frankfurt. Für das Projekt „Servowood“ zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und zur Voraussage der Dauerhaftigkeit von Holzbeschichtungen für den Außenbereich hat die EU-Kommission 2,6 Millionen Euro bereitgestellt. FEMIB, die Europäische Vereinigung der Verbände der Holzindustrie im Baubereich, vertritt als Projektpartner die Interessen der klein- und mittelständischen Hersteller von Außenbauteilen aus Holz wie zum Beispiel Fenster und Außentüren. Da der Verband Fenster + Fassade (VFF), das deutsche FEMIB-Mitglied, das Sekretariat von FEMIB führt, vertritt er bei „Servowood“ den Projektpartner FEMIB. Im Auftrag von FEMIB bringt VFF-Holzexperte Eike Gehrts aus der Arbeitsgruppe „Holzbeschichtung“ aktiv die Interessen der Anwender in die Projektarbeit ein.

Mit dem Projekt sollen neben der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Prüfverfahren für Holzbeschichtungen im Außenbereich insbesondere Modelle zur Vorhersage der Haltbarkeit von Beschichtungen erarbeitet werden. Dabei unterscheidet sich das Vorgehen grundsätzlich von konventionellen Prüfungen. Anstatt eine ständige Verbesserung der Korrelation zwischen künstlicher Bewitterung und Freilandprüfung anzustreben, werden im Projekt die Wirkungen der Einflussfaktoren UV-Strahlung, Temperatur und Befeuchtung der Holzoberfläche direkt untersucht. Die gezielte Variation der Beschichtungen soll Rückschlüsse auf die Wirkungsweise einzelner Einflussfaktoren zulassen. Diese Erkenntnisse dienen dann zur Entwicklung der Modelle für die Vorhersage der Haltbarkeit von Holzbeschichtungen im Außenbereich.

Für Fenster- und Außentürenhersteller verspricht das Projekt größere Produktsicherheit durch zuverlässigere Haltbarkeitsprognosen für die Oberflächenbeschichtung sowie dadurch erhöhte Wartungsintervalle. Weiterhin verbessern sich die Beratungsmöglichkeiten für den Kunden. Kosteneinsparungen lassen sich zudem möglicherweise durch gezielte Zubereitung oder besondere Rezepturen von Beschichtungen für bestimmte Einsatzzwecke erzielen.

Das Projekt „Servowood“ wurde im Januar 2014 gestartet und ist auf drei Jahre ausgelegt. Ergebnisse sind daher Ende 2016 zu erwarten. Das für das Projekt zuständige Konsortium aus Forschungsinstituten, Verbänden sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) besteht aus 15 Projektpartnern aus zehn EU-Ländern. Fünf Partner sind Forschungsdienstleister. Das Geld wurde aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU-Kommission bewilligt.

Weitere Informationen unterwww.servowood.eu und im Bereich „Europa“ unter www.window.de

29|01|2015

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