Insgesamt betrachtet besteht bei 52 Prozent der Firmen ein geringes Verbesserungspotenzial, bei 41 Prozent ein mittleres Verbesserungspotenzial und bei rund 5 Prozent ein hohes Verbesserungspotenzial über alle genannten Bereiche hinweg. Ins Auge fallen dabei die Auswertungen zu den Punkten „Produktion“ und „Montage an der Baustelle“. Während bei der Produktion die Unterpunkte „Organisation“ und „Ausstattung“ ein eher geringes Verbesserungspotenzial aufweisen, ergab die Analyse in den weiteren Unterpunkten „Materialfluss / Arbeitsweisen“ und „Produktivität“ ein mittleres Verbesserungspotenzial. Ähnlich ist das Ergebnis bei der Montage an der Baustelle. Bei den Unterpunkten „Organisation der Montage“ und „Organisation der Baustellen“ ist das Verbesserungspotenzial eher gering – diese Bereiche haben alle Firmen ordentlich im Griff. Hinsichtlich der Unterpunkte „Produktivität“ sowie „Leistungs- und Fortschrittskontrolle“ gibt es allerdings noch einiges zu optimieren. „Verbessern kann man im eigenen Unternehmen immer etwas – in vielen Bereichen ergab sich ein leichtes Verbesserungspotenzial. Die Teilnehmer haben deshalb für ihre jeweilige Situation einen detaillierten Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen erhalten. Insbesondere galt dies jedoch für Produktion und Montage: Wer hier ansetzt und Schwachpunkte wie einen stockenden Materialfluss oder eine zu geringe Produktivität abstellt, kann sich von Mitbewerbern im eigenen Land oder Billiganbietern aus dem Ausland wirkungsvoll absetzen“, so Tschorn zu den wesentlichen Ergebnissen der Analyse. Diese soll – unter Nutzung von Fördergeldern – mit einer zeitnahen Analyse der Kunststofffensterhersteller vervollständigt werden: „Auch hier erwarten wir viele interessante Erkenntnisse für weitreichende Verbesserungspotenziale“, schließt Tschorn. VFF/DS
Bild 3: Grafiken zur Betriebsanalyse. Quelle: VFF
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