VFF: Der RSS-Feed http://www.window.de/ Der offizielle RSS-Kanal von window.de Aktuelle Nachrichten run um das Fenster de Sun, 17 Oct 2021 15:23:00 +0000 Sun, 17 Oct 2021 15:23:00 +0000 TYPO3 news-548 Thu, 07 Oct 2021 06:59:47 +0000 Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche: Am 9. sowie 10. und 11. November 2021 in Laatzen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=548&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bdc4659f115a5a247ee247dbe927749d Frankfurt am Main, 6. Oktober 2021. Die diesjährigen Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche finden am 9. No-vember 2021 sowie am 10. und 11. November 2021 bei der Firma Hanno Werk GmbH & Co. KG in Laatzen bei Hannover statt. Bei-de Veranstaltungen können auch von Unternehmen genutzt werden, die nicht Mitglied in der Gütegemeinschaft sind. „Die Praxisseminare finden nach der Corona-Schutzregel 3G nur für getestete, geimpfte oder genesene Person statt – ein Schnelltest ist vor Ort möglich. Die Teilnehmerzahl vor Ort ist aufgrund der geltenden Abstandsregeln auf 25 Personen limitiert“, so Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Die Themen des Güteprüferseminars am 9. November 2021 reichen von den Produktnomen und der CE-Kennzeichnung über die Inhalte der RAL Gütesicherung und den Aufbau der damit verbundenen Eigenüberwachung bis zu einer abschließenden Erläuterung der „Anforderungen an die Bauprodukte Fenster, Fassaden und Haustüren“.

Das zweitägige Montageseminar am 10. und 11. November 2021 bietet einen umfangreichen Theorieteil zur Planung mit Ausführungsbeispielen sowie zu rechtlichen Aspekten vom Montagevertrag bis zur Abnahme. Hauptteil des praktischen Teils bildet ein ausführlicher Workshop zur Montageplanung.

 

Grafik „GüteSeminare“ / QR-Code „Seminare“: Auf der Website der Gütegemeinschaft www.ralfenster.de finden Sie im Bereich „Termine“ die Programme und Anmeldeformulare der beiden Seminare. (Grafiken: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
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news-549 Tue, 05 Oct 2021 13:37:00 +0000 VFF-Merkblatt FA.01 überarbeitet Potentialausgleich und Blitzschutz von Vorhangfassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=549&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2ceed18000d562dba5b2678816e835fa Frankfurt am Main, 5. Oktober 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das Merkblatt VFF-Merkblatt FA.01: 2021-09 „Potentialausgleich und Blitzschutz von Vorhangfassaden“ als Ersatz für die Ausgabe vom August 2018 neu veröffentlicht. „Die Überarbeitung und Neuausgabe des Merk-blattes FA.01 wurde aufgrund einer Änderung in der Produktnorm für Vorhangfassaden EN 13830 von 2020 erforderlich“, so Frank Koos, Ge-schäftsführer Normung, Technik und Internationale Aktivitäten beim VFF. Auf Wunsch der EU-Kommission nach Vereinfachung wurde das freiwillige Merkmal „Potentialausgleich (Schutz gegen elektrischen Schlag)“ in der A1-Änderung der Produktnorm für Vorhangfassaden EN 13830 gestrichen. Nach der Normenreihe DIN VDE 0100 (VDE 1000) besteht in Deutschland keine Forderung zur Einbeziehung von Vorhangfassaden in den Potentialausgleich. Trotzdem finden sich noch in Ausschreibungen Anforderungen an das freiwillige Merkmal „Potentialausgleich (Schutz gegen elektrischen Schlag)“, entsprechend der alten Ausgabe der EN 13830. Damit man weiterhin auf die bisherigen Inhalte der Norm zugreifen kann, wird in der Neuausgabe des Merkblattes FA.01 dieses Merkmal vorläufig fortgeschrieben. Die Angaben zu dem Produktmerkmal sind jetzt in dem neuen Anhang 2 aufgeführt. Denn freiwillig kann dieses Merkmal natürlich noch vereinbart werden.

Im neuen Merkblatt FA.01 geht es im Wesentlichen um den Blitzschutz-Potentialausgleich, der mit dem genannten „Potentialausgleich“ als Schutz gegen elektrischen Schlag keinesfalls verwechselt werden darf. Der Blitzschutz-Potentialausgleich verhindert im Falle einer Blitzentladung in das Blitzschutzsystem oder in die eingeführten Leitungen in den Fassadenprofilen gefährliche Funkenbildung. Die erheblichen planerischen Leistungen und Vorgaben für den Blitzschutz von Vorhangfassaden (als Bestandteil des äußeren Blitzschutzes) gehören nicht zum Leistungsumfang der Fassadenhersteller, sondern können freiwillig vereinbart werden. Dabei sind zum Anschluss an das Potentialausgleichsystem entsprechende Übergabepunkte im Rahmen der Ausführungsplanung abzustimmen und eindeutig zu definieren. Für den Fall, dass die Vorhangfassade gar als natürlicher Bestandteil des Blitzschutzsystems genutzt werden soll, muss dies gesondert vereinbart werden und in der Leistungsbeschreibung als eigene Position ausgeschrieben werden. Das Merkblatt erläutert alle wichtigen Fragen, die bei einem Blitzschutz unter Einbeziehung der Fassade zu beachten sind. Anhang 3 zeigt übersichtlich in einem Ablaufdiagramm die Entscheidungswege zum Blitzschutz unter Einbeziehung der Fassade. Zudem wurden im Rahmen der Überarbeitung zahlreiche Abbildungen zu den Konstruktionsprinzipien von Vorhangfassaden verbessert sowie schließlich auch der Anhang mit den Literaturhinweisen erweitert.

Das Merkblatt FA.01: 2021-09 „Potentialausgleich und Blitzschutz von Vorhangfassaden“ wurde in Zusammenarbeit mit der Gütegemeinschaft für Blitzschutzsysteme e.V., dem ift Institut für Fenstertechnik, dem Verband Tischler Schreiner Deutschland, dem VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. – Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (VDE ABB) sowie dem Verband Deutscher Blitzschutzfirmen e.V. erarbeitet.

Bezug: Das VFF-Merkblatt FA.01: 2021-10 „Potentialausgleich und Blitz-schutz von Vorhangfassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – Digitales und Kraftbetätigung“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „FA.01“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „FA.01_2021-09“ (Grafik: VFF)

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news-547 Mon, 04 Oct 2021 09:57:59 +0000 Teil 2: Im Fokus beim VFF-Jahreskongress „Inside 2021“ in Berlin - Aufgaben von heute für morgen: Digitalisierung und Klimaschutz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=547&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a93b2ce4d0eee4329b0a648c562fc76a Frankfurt am Main, 1. Oktober 2021. Zwei Megathemen der Gesellschaft und der Branche gleichermaßen bestimmten das Programm des Jahreskongresses des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 23. und 24. September 2021 in Berlin. Hochkarätige Referenten loteten die Fragen aus, welche Zukunftschancen sich der Branche in einer digitalisierten Welt bieten und wie Klimaschutz durch effiziente Fenster und Fassaden gelingen kann. „Mit diesen Schwerpunkten haben wir, zwei Tage vor der Bundestagswahl, die Finger in zwei große Wunden gelegt, die ge-sellschaftlich und politisch derzeit im Zentrum der zu lösenden Aufgaben stehen“, so der VFF-Geschäftsführer Frank Lange. 1. Digitalisierung als Aufgabe und Chance

Den Themenblock „Digitalisierung“ bestritten gleich drei Experten aus drei sich ergänzenden Perspektiven. Unmittelbar branchenbezogen, präsentierte Markus Jungbluth von der Helmut Meeth GmbH & Co. KG den langen, zukunftsoffenen Digitalisierungs-Weg seines Unternehmens im Blick auf unternehmensinterne, lieferantenbezogene und kundenorientierte Prozesse seit 1986. Als ersten großen Meilenstein nannte Jungbluth das ERP System als wichtigstes Programm im Unternehmen zur Umsetzung unter anderem der papierarmen Fertigung, einer integrierten Materialwirtschaft sowie der Fertigungsplanung und Steuerung. Als nächsten Meilenstein ging Jungbluth auf die Einführung des Dokumenten-Management-Systems (DMS) ein mit der Folge, dass jetzt leere Regale dort sind, wo sich früher endlose Ordnerreihen gebildet haten. Die Erläuterung der aktuellen Themen und Aufgaben im Digitalisierungsprozess der Helmut Meeth GmbH bildeten den Abschluss des hochinformativen Vortrags von Markus Jungbluth. Dazu nannte er „Cloudwindow – die Digitalisierung des gesamten Lebenszyklus´ eines Fensters“, „Digitalisierung im Bereich HR im speziellen Ausbildungsmanagement“, „Data Mining und BI“ sowie „KI-basierte Qualitätsprüfung bei Isolierglasscheiben“.

Der folgende Praxisbericht des versierten Digitalisierungsexperten Felix Dossmann zum Thema „KI in der Fertigung“ oder „alles so schön digital hier… – KI & deep learning verändern unsere Welt“ stellte auf unterhaltsame Weise das Digitalisierungs-Panorama der Gegenwart vor. Mit den Titeln von vier Popsongs führte Dossmann durch seinen Vortrag: „Here we are“, „You ain’t seen nothin yet“, „Should i stay or should i go ?“ sowie „A little less conversation“ als Schlussaufforderung: „einfach mal machen!“. Dossmann beschrieb die Etappen Internet, Smartphone und Big Data und wie sie bisher schon unsere Welt verändert haben: zum Beispiel in der Werbewirtschaft (durch Google), in der Systemgastronomie oder im Bankgewerbe. Deep Learning und BIG Data sind Treiber dieser unaufhaltsamen Digitalisierung fast aller Lebensprozesse in einer bisher ungekannten Geschwindigkeit – das automatisierte, autonome Fahren steht heute schon kurz vor der Serienreife. Felix Dossmann beendete diesen Blick in die digitale Gegenwart und ihre Zukunft, die schon begonnen hat, mit all den Chancen und Risiken, die diese Entwicklungen im Blick auf wachsende Freiheit und Unfreiheit (wie Überwachung oder Entmündigung) bieten.

„Vernetzung“, „Virtualisierung“ und „Plattform-Ökonomie“ waren die zentralen Etappen des Influencers und Publizisten Sascha Lobo bei seinem Vortrag zum Stand der Digitalisierung. Einleitend blickte Lobo nicht ohne leichten Spott auf die „gruselige deutsche digitale Infrastruktur“, womit Deutschland im internationalen Vergleich ganz weit hinten landet. Die „Kraft der Vernetzung“ erläuterte er an dem „Oregon-Experiment“, der Entwicklung eines effizienten Wegenetzes aus den Datenmengen der Aufzeichnung der „Trampelpfade“. Das Stichwort „Virtualisierung“ führte Lobo dann am Beispiel des „Home-Offices“ vor Augen. Wie sich diese digitale Schwester des dinglichen Büros unter dem Transformationsdruck der Corona-Pandemie entwickelte, ist ein Hinweis darauf, was möglich ist. Als Analogon im Baubereich führte Lobo die Entwicklung von BIM (Building Information Modeling) auf, gleichsam als Brücke zum Thema „Plattform“ als dem gemeinsamen „Ort“ heutiger und zukünftiger digitaler Projekte. Unter Einsatz von KI als „Mustererkennung auf Speed“ erobern Plattformen unseren Alltag: Für die Kongressteilnehmer nannte er naheliegend die Entwicklung zum „Smart Home“ mit Alexa als digitalem Familienmitglied. Wie Felix Dossmann verband auch Sascha Lobo seinen Ausblick mit einer ethischen Perspektive. Er begrenzte den Horizont der möglichen digitalen Zukunft, indem er alles davon ausschloss, „was nicht digitalisiert werden darf“.

2. Klimaschutz durch effiziente Fenster und Fassaden

Den Themenblock „Klimaschutz“ eröffnete der Fernsehmeteorologe Sven Plöger zunächst mit einem Blick auf Wetterextreme und auf den darin manifestierten Klimawandel, vor dem die Wissenschaft schon seit fast 50 Jahren warnt, erstmals 1972 mit dem Bericht des Club of Rome. Nach diesem Einstieg unter dem Titel „Hitze, Dürre, Starkregen – das Wetter wird extremer“ folgte der zweite Vortragsteil zur Frage „Was hat das arktische Eis mit unserem Wetter zu tun?“ Fotos, Satellitenbilder, Grafiken und Formeln zeichneten eine erschreckende Aussicht auf Entwicklungen, die jetzt schon nicht mehr aufzuhalten sind. Mit der folgenden „Einordnung des Temperaturanstieges“ konnte Plöger überzeugend demonstrieren, wie schnell diese Entwicklung vonstatten gegangen ist, was sie mit dem Ausstoß von Treibhausgasen zu tun hat und welche Zielsetzungen derzeit die Debatte bestimmen (1,5 Grad-Ziel). Wie wir uns selbst betrügen beim Umgang mit der derzeitigen Entwicklung, brachte Plöger dann unter dem Titel „Klimawandel, kognitive Dissonanz und Corona“ zur Sprache. Plögers Fazit: Am Ende kommt es auf jeden Einzelnen an, am Ende müssen Staaten wie Deutschland vorgehen, um größere CO2-Emittenten wie China und Indien mitzuziehen. Und selbst dann müssen wir womöglich froh sein, wenn wir am Ende die Temperaturentwicklung auf einen Anstieg von 2,1 Prozent begrenzen können.

Vor diesem Hintergrund stand die folgende Podiumsdiskussion, die den globalen Blick wieder auf Deutschland und die akuten Klimaschutzaufgaben im Gebäudebereich zurücklenkte – insbesondere im Blick auf die transparente Gebäudehülle. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, rückte in seinem Impulsvortrag aus Sicht der Wohnungswirtschaft ein ganzes Bündel an Problemen in den Fokus: Er nannte die soziale Dimension des Klimaschutzes („kostet Geld“), wies auf das Dilemma milliardenteurer Förderung hin („wird nutzlos wegen Verhaltensänderungen wie höherer Wohnungstemperatur oder offenstehender Fenster“) und machte auf die Herausforderung aufmerksam, die nötigen Fachkräfte für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu rekrutieren. In der folgenden Diskussion, die Thomas Drinkuth, Leiter der Berliner Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG, moderierte, verwies zunächst Ulrich Benterbusch, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, auf die bisher von der Politik auf die Bahn gebrachten und finanzierten Maßnahmen. Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, machte geltend, dass der Gebäudebereich der trägste aller Klimaschutzsektoren ist und betonte noch einmal das Problem des Fachkräftemangels. Die weitere Diskussion drehte sich dann um die Frage der Mittelverteilung, die aus Sicht der Fensterbranche mit „Efficiency First“ zu beantworten ist, auf das unklar abgestimmte Dreieck: Bepreisen, Bestechen („Fördern“) und Befehlen („Ordnungsrecht“) und kam schließlich wieder zurück auf die Frage, ob und wie die erforderliche Gebäudesanierungsquote von zwei Prozent/Jahr erreicht werden kann. Bei aller Unterschiedlichkeit in der Beurteilung der Angemessenheit und Erforderlichkeit der Mittel verband doch die Zielsetzung erfolgreichen Klimaschutzes im Gebäudebereich die Diskussionsteilnehmer und alle vorgetragenen Argumente.

Diese Podiumsdiskussion vom 24. September 2021, die online als Politik-Dialog des VFF gesendet wurde, wird als Videoaufzeichnung in der Politik-Arena unter https://politik-arena.de/ angeboten. Dort finden Sie auch die Aufzeichnung des VFF Politik-Dialogs vom 15. Juni 2021 mit einem Beitrag zum Fachkräftemangel als Herausforderung bei der Erreichung der notwendigen höheren Gebäudesanierungsrate im Interesse der Klimapolitik.

 

Foto „JK2021_Jungbluth“: Wie Digitalisierung konkret in der Fensterbranche umgesetzt werden kann, trug Markus Jungbluth von der Helmut Meeth GmbH & Co. KG vor. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Dossmann“: Was Deep Learning jetzt schon bedeutet und welche ambivalenten Perspektiven der Blick in die Zukunft bietet, stand im Zentrum der Präsentation von Felix Dossmann. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Lobo“: Sascha Lobo, Journalist und Digitalisierungsexperte, erläuterte nicht nur die digitalen Folgen des pandemischen Transformationsdrucks, sondern skizzierte auch die Entwicklung der Digitalisierung zur Plattform-Ökonomie. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Plöger2“: Der Meteorologe Sven Plöger informierte über den weit fortgeschrittenen Klimawandel, warnte vor dem Verharmlosen dieser Entwicklung und forderte eine konzertierte Aktion zur C02-Reduzierung, bei der es auf jeden Einzelnen ebenso ankommt wie auf die großen Industrienationen. (Foto: VFF)

Eine Bildergalerie und den Kongressfilm vom Jahreskongress in Berlin finden Sie auf der Microsite https://jk.window.de/dkm/

Weitere Bilder in höherer Qualität auf Anfrage.

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news-546 Mon, 04 Oct 2021 09:05:26 +0000 Teil 1: VFF-Jahreskongress „Inside 2021“ am 23. und 24. September - Großes Branchentreffen in Berlin index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=546&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=79e1a6b47e991927e98deff370693e5f Frankfurt am Main, 1. Oktober 2021. Volles Haus beim Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2021“ am 23. und 24. September 2021 im Radisson Blu Hotel im Berliner Stadtzentrum. 250 Teilnehmer erlebten ein aktuelles Programm rund um die gesellschaftlichen Großthemen Digitalisierung und Klimaschutz, ergänzt um eine Fachausstellung sowie ein attraktives Begleitangebot „Nach der pandemiebedingten Pause von fast zweieinhalb Jahren war es eine ganz besondere Veranstaltung in Berlin“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Zwei Tage vor der Bundestagswahl konnten wir beeindruckende Vorträge zu den großen Themenkomplexen Digitalisierung und Klimaschutz hören und diskutieren.“ Vor der offiziellen Kongresseröffnung standen VFF-Präsident Helmut Meeth zusammen mit seinem Vize und Vorgänger Detlef Timm sowie VFF-Geschäftsführer Frank Lange der versammelten Fachpresse Rede und Antwort. Im Rückblick auf die ersten 15 Monate seiner Amtszeit konnte Meeth darauf verweisen, dass das breite Angebot des VFF trotz der Corona-Einschränkungen gut umgesetzt werden konnte, flexibel und digital je nach Anforderung. Als besonderen Erfolg seiner bisherigen Amtszeit konnte Helmut Meeth mitteilen, dass er 15 neue Mitglieder für den VFF gewinnen konnte. Und schließlich berichtete der Präsident von einer Unterstützungskampagne des VFF für die Flutopfer des Sommers. Dem Pressetermin folgte ein gemeinsamer Rundgang durch die Fachausstellung im Kongress-Foyer, in dem die Sponsoren des Jahreskongresses mit den Premiumsponsoren Gealan und Roma an der Spitze ihre Angebote präsentierten.

Nachdem der VFF-Präsident am Mittag – nun vor vollem Haus – den Kongress für eröffnet erklärt hatte, präsentierte Hans-Dieter Hegner, Vorstand Bau der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Geschichte, Wiederaufbau und Nutzungskonzept des neuen Forums, ein Katzensprung vom Veranstaltungshotel entfernt.

Es folgten drei Vorträge zum Thema Digitalisierung, dem ersten der beiden thematischen Kongressschwerpunkte. Markus Jungbluth von der Helmut Meeth GmbH, dem Unternehmen des VFF-Präsidenten, erläuterte anhand wichtiger „Meilensteine“ den schon weit fortgeschrittenen Digitalisierungsprozess in seinem Unternehmen. Felix Dossmann, Digitalisierungspraktiker der ersten Stunde, zeigte anschließend auf, wieweit „KI in der Fertigung“, so sein Vortragsthema, das Deep Learning künstlicher neuronaler Netze unsere Alltagswelt bestimmt und welche ethischen Entscheidungsprobleme sich damit stellen: Stichwort „Grenzen der menschlichen Autonomie“. Der bekannte Journalist und Digitalisierungsexperte Sascha Lobo gab zum Abschluss des ersten Tages einen Eindruck, wie das Netz die Welt verändert: wie sehr Deutschland im Digitalisierungsprozess hinterherhinkt („Glasfasernetz“), wie sich der pandemische Digitalisierungsdruck auf das gesellschaftliche Leben seit März 2020 ausgewirkt hat („Home-Office“, „Virtualisierung“) und was in Zukunft zu erwarten ist („Plattform-Ökonomie“).

Der zweite Themenblock des Jahreskongresses bestimmte unter dem Stichwort „Klimaschutz“ das Programm des folgenden Tages. Sven Plöger, Meteorologe und prominenter Wettererklärer im Fernsehen, lies keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel schon sehr weit fortgeschritten ist, wie vermehrte Extremwetterereignisse zeigen: so zuletzt im Sommer die zerstörerische Flutwelle im Ahrtal und anderswo. Das kaum überschätzbare Ausmaß der notwendigen gesellschaftlichen und klimapolitischen Maßnahmen zur Begrenzung dieser Entwicklung muss gegen jede menschliche Neigung zur Verdrängung oder Verleugnung jetzt in Angriff genommen werden. Denn: „Der Planet braucht uns nicht, wir aber ihn!“.

Was Klimaschutz konkret für die Entwicklung des Gebäudesektors – insbesondere im Blick auf die transparente Gebäudehülle, also Fenster und Glasfassaden – bedeutet, war Gegenstand der Podiumsdiskussion. Nach einem Impulsreferat von Axel Gedaschko, Präsident des GdW, entwickelte sich unter der klugen Moderation von Thomas Drinkuth, Leiter der Berliner Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG, eine Diskussion, an der neben Axel Gedaschko noch Holger Lösch, stellvertretender Geschäftsführer des BDI, und Ulrich Benterbusch, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, teilnahmen. Die Beteiligten trugen bei großer Gemeinsamkeit in der Zielsetzung viele Aspekte der großen Zukunftsaufgaben im Gebäudesektor zusammen.

Zum Abschluss der Fachveranstaltung des Jahreskongresses hielt der Sportpsychologe Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann den Vortrag „Der Kopf entscheidet. Was wir vom Spitzensport übernehmen können.“ Mit verblüffenden Beispielen aus der Praxis vermittelte der seit vielen Jahren erfolgreiche Teampsychologe der deutschen Fußballnationalmannschaft der Herren wichtige Aspekte erfolgreicher Teams, aus der Sicht der Teamplayer genauso wie aus derjenigen der jeweiligen Teamcoaches. Am Ende geht es immer darum, den „Sinn“ der eigenen Tätigkeit zu begreifen und sich zu eigen zu machen. Im Zusammenspiel aller „Player“ kommt es – so das ebenfalls sehr schön belegt Fazit von Prof. Hermann – auf die soziale, informationelle und emotionale Unterstützung aller Beteiligten an.

„Nach so langer Zeit konnte man den Hunger auf diese lebendige Präsenzveranstaltung der Branche förmlich spüren“, betonte Frank Lange nach dem Kongress. „Und ich freue mich, dass wir die hohen Erwartungen, die wir mit unserem neuen Tagungskonzept geweckt hatten, so gut erfüllen konnten. Dies haben uns viele Rückmeldungen seitens der Kongressteilnehmer bestätigt. Jetzt blicken wir mit Vorfreude voraus auf unseren Jahreskongress „Inside 2022“ am 15. und 16. September 2022 in Düsseldorf, im Hotel Hyatt Regency – ein Termin zum Vormerken!“

 

Foto „JK2021_Kongresseröffnung-Meeth“: Sichtlich erfreut eröffnete VFF-Präsident Helmut Meeth den Jahreskongress des Verbandes. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Plenum“: 250 Teilnehmer sorgten für ein volles Haus im Berliner Radisson Blu Hotel bei der Eröffnung des VFF-Jahreskongresses „Inside 2021“. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Referenten“: Von links: VFF-Geschäftsführer Frank Lange und VFF-Präsident Helmut Meeth mit den Referenten des Digitalisierungs-Schwerpunktes Sascha Lobo, Felix Dossmann und Markus Jungbluth  (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Plöger1“: Eindringlich machte der Meteorologe Sven Plöger auf die dramatischen Folgen des Klimawandels aufmerksam. (Foto: VFF)

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news-544 Tue, 28 Sep 2021 10:56:00 +0000 VFF-Merkblatt KB.02 überarbeitet: Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=544&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d1009ff38b5e251d7664d5a0597ffaaa Frankfurt am Main, 28. September 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das Merkblatt KB.02: 2021-09 „Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau – Planung und Ausführung“ als Ersatz für die Ausgabe vom September 2013 neu veröffentlicht. Das Merkblatt wurde in der VFF-Arbeitsgruppe Smart Windows in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI) und dem Institut für Fenstertechnik ift überarbeitet und durch den Technischen Ausschuss des VFF am 14. September 2021 zur Veröffentlichung freigegeben. „Im Rahmen der Überarbeitung wurden die Inhalte an den aktuellen Stand technischer Regeln angepasst“, so Frank Koos, Geschäftsführer Normung, Technik und Internationale Aktivitäten beim VFF. „Weiterhin wurde das Merkblatt erweitert um Warnhinweise auf mögliche Wechselwirkungen bei Gefahrenmeldeanlagen (GMA), insbesondere Überfall- und Einbruchmeldeanlagen (ÜEA / EMA) und Brandmeldeanlagen (BMA).“ Das Merkblatt KB.02 gibt einen ausführlichen Überblick über die Verwendung elektrischer Bauteile im Fenster- und Fassadenbau. Es informiert über die eingesetzten Elemente und deren Installation sowie über die Planung der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken. Es geht also um elektrisch betätigte Fenster und Türen, Sensoren, Lüftungsgeräte, Anwendungen von Schaltkontakten für die Heizungs-/Klimasteuerung, Sonnenschutzanlagen, Rollladen, Einbruchmeldeanlagen und Überwachungsanlagen, Zutrittskontrollsysteme, Fluchtwegsysteme sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA-Anlagen). Außerdem behandelt das Merkblatt KB.02 elektrische Sonderelemente wie Photovoltaik-Module, elektrische Funktionsgläser, im Scheibenzwischenraum (SZR) integrierte Sonnenschutzeinrichtungen, LED-Beleuchtungen und Schutzeinrichtungen für kraftbetätigte Fenster und Türen.

 

Das Merkblatt erläutert Besonderheiten für den elektrischen Anschluss und die Planung dieser Bauteile und gibt Hinweise für die Verlegung von Kabeln, den Transport und den Einbau. Dies erforderte beim Fenster- und Fassadenhersteller ein besonderes Fachwissen und eine Qualifikation im Unternehmen von einer elektrotechnisch unterwiesenen Person bis hin zur Elektrofachkraft. In der Praxis ist ein abgestimmtes Zusammenarbeiten zwischen Elektrohandwerkern und Fenster- und Fassadenherstellern beziehungsweise den Montagebetrieben erforderlich, um sichere, funktionsfähige Anlagen zu erhalten. Dazu muss eine Planung der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken erfolgen, wozu dieses Merkblatt ebenfalls Hilfestellung gibt.

 

Einige beispielhaft ausgewählte Änderungen in der Neufassung des Merkblattes KB.02 sind:

  1. Zu den gesetzlichen Grundlagen wurden Hinweise zu möglichen Auswirkungen gesetzlicher Anforderungen aus LBO und VV-TB sowie EU-BauPVO ergänzt.
  2. Zu Überfall- und Einbruchmeldeanlagen (ÜEA / EMA) sowie Fluchttürsysteme sind verschiedene neue Regelungen berücksichtigt.
  3. Das Kapitel „Planung und Projektierung“ wurde erweitert um die Phasen einer Projektbearbeitung, die erforderlichen Unterlagen und um den erhöhten Abstimmungsbedarf bei GMA-Anlagen
  4. Im Kapitel „Fertigung, Qualitäts- und Erst-Funktionskontrolle“ wurde ein Absatz zur evtl. erforderlichen Abnahme nach jeweiliger Länderprüfordnung ergänzt.
  5. Die Anhänge mit den Literaturhinweisen und der Übersicht weiterer Normen, Richtlinien und Vorschriften wurden an den aktuellen Stand der Regeln angepasst.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt KB.02: 2021-09 „Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau – Planung und Ausführung“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – Digitales und Kraftbetätigung“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „KB.02“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „KB.02_2021-09“ (Grafik: VFF)

 

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news-543 Mon, 27 Sep 2021 10:49:00 +0000 VFF-Fachtagung VOB und Recht am 28. Oktober 2021: Mängelhaftung, höhere Gewalt und weitere aktuelle Themen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=543&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8e39d3affdc711152d947abc57eec6a Frankfurt am Main, 27. September 2021. Die diesjährige VFF-Fachtagung VOB und Recht findet am 28. Oktober 2021 von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen statt. Die Themenkomplexe der Präsenzveranstaltung „Mängelhaftung“, „Höhere Gewalt“ sowie „Änderung der technischen Regeln während der Projektphase“ sind auch geprägt durch die aktuelle COVID19-Pandemie. Zu den Referaten sind Diskussionsrunden vorgesehen. „Aktuell gehen wir davon aus, dass wir dieses Seminar als Präsenzveranstaltung durchführen können“, so Markus Christoffel, der Experte für VOB und Recht beim VFF. „Natürlich werden für Ihre Gesundheit die notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl wegen der Abstandsregelung beschränkt und eine zeitnahe Anmeldung zu empfehlen ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir nur Teilnehmer entsprechend der 3G-Regel (getestet, genesen oder geimpft) zulassen können.“

Zum ersten Schwerpunkt der Fachtagung „Die Mängelhaftung – Aus Sicht des Richters“ konnte der VFF den Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Thomas Manteufel vom OLG Köln zu einem ausführlichen Referat gewinnen. Zum zweiten Schwerpunkt „´Höhere Gewalt` und die Auswirkungen auf den Abschluss und Ausführung von Bauaufträgen“ sind vier verschiedene Beiträge vorgesehen, unter anderem von Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft und Dr. Frank Kumlehn – CEM Consultants Prof. Wanninger + Comp. Den Abschluss bildet ein Referat von Markus Christoffel zur Frage „Änderung der technischen Regeln während der Projektphase - Wer trägt die Kosten?“.

„Für die Fachtagung VOB und Recht in diesem Herbst konnten wir ein hochkarätiges und aktuelles Programm zusammenstellen, das weithin den Branchenunternehmen bei ihrer strategischen Ausrichtung helfen kann“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Wir sind zuversichtlich, dass Corona uns keinen Strich mehr durch die Rechnung macht und wir wieder zu einer lebendigen Präsenzveranstaltung zurückkehren können.“

 

Grafik „VOB_Recht10-2021“ (Grafik: VFF)

QR-Code „AnmeldungVOB-Recht“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung der Fachtagung VOB und Recht. (Grafik: VFF)

 

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news-541 Tue, 21 Sep 2021 14:16:00 +0000 Architektentag zur transparenten Gebäudehülle am 4. November 2021: Intelligente Lösungen im Blick auf Komfort und Energieeffizienz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=541&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ade75a4afd2135049440e80d580a63b2 Frankfurt am Main, 21. September 2021. Der Architektentag zur dynamischen, transparenten Gebäudehülle findet am 4. November 2021 ab 16.00 Uhr als kostenlose Hybridveranstaltung live aus dem 25hours Hotel Hamburg HafenCity statt. Die Vorträge decken ein breites Spektrum architektonischer Lösungen ab: von nachhaltigen Fassadenlösungen mit automatisiertem oder feststehendem Sonnenschutz über neue Erkenntnisse der technischen Umsetzung des Fenstereinbaus mit Einsatz von Vorabzargen bis hin zu innovativen Verknüpfungen mit dem Smart Home. Veranstalter in Zusammenar-beit mit der Fachzeitschrift Detail sind der Bundesverband Flach-glas, das ift Rosenheim, die IVRSA Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation und der VFF Verband Fenster + Fassade. Der Architektentag wird von verschiedenen Architektenkammern für Präsenz- und Online-Teilnehmer gleichermaßen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Über intelligente, transparente Fassadenlösungen mit integriertem Sonnenschutz referiert Conny Wust von Behnisch Architekten, Stuttgart. Thorsten Holch von ARCHImedes Architekten, Landau, informiert über nachhaltige Fassadensanierung mit Hilfe von Vorabzargen. Smart-Home-Innovationen im Fensterbau und dynamischer Sonnenschutz sind das Thema von Oliver Rilling von Somfy, Rottenburg am Neckar. Und Olaf Skov Kunert von 3XN, Kopenhagen, erläutert dynamische Fassadenkonstruktionen, die alle Maßstäbe der Nachhaltigkeitsplanung in den Schatten stellen. Durch das Programm führt Roland Pawlitschko.

Der Architektentag in Hamburg steht den Teilnehmern als Präsenzveranstaltung mit Möglichkeit zum Networking beim anschließenden Get-Together kostenfrei offen. Die Veranstaltung wird zusätzlich als Live-Webinar aufgesetzt. Teilnehmer haben somit auch online die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu innovativen Lösungen in der Fassadenkonstruktion zu stellen.

Die Teilnahme am Live-Event des Kongresses wurde als Fortbildungsveranstaltung von folgenden Architektenkammern anerkannt: Architektenkammer Berlin mit drei Unterrichtseinheiten, Architektenkammer Baden-Württemberg mit zwei Unterrichtseinheiten und Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern mit 2,5 Fortbildungsstunden. Weitere Kammern sind angefragt. Bitte beachten Sie, dass nur bei zeitlich vollständig protokollierter Online-Teilnahme eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden kann.

 

Grafiken: „Architektentag_2021“ und QR-Code „Architektentag“: Hier können Sie sich über das Programm des Architektentages informieren und anmelden (vor Ort oder online). Die kostenlose Präsenzteilnahme ist Architekten vorbehalten. Die ebenfalls kostenlose Online-Teilnahme steht dagegen allen Interessierten offen. (Grafiken: Detail)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-542 Fri, 17 Sep 2021 13:38:00 +0000 Noch Plätze frei! Montageseminar Vorhangfassaden am 1. Oktober 2021 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=542&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4fbe9b7c934ea2783c5b82c09f9bade4 Frankfurt am Main, 17. September 2021. Wie in den beiden Vorjahren veranstaltet die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren ein Seminar zur Planung und Montage von Vorhangfassaden. Das Seminar findet aufgrund der Corona-Pandemie als „Hybridveranstaltung“ am 1. Oktober 2021 von 9.30 bis 16.00 Uhr statt. Interessenten können also gleichermaßen online oder vor Ort im InterCity Hotel am Frankfurter Flughafen teilnehmen. Referent ist Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des Verbandes Fenster + Fassade und Technischer Leiter der Firma hilzinger Metallbau GmbH. Das Seminar behandelt die Anforderungen und Funktionen von Baukörperanschlüssen, ihre Planung und Ausführung, entsprechend dem Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Vorhangfassaden. „Dieses Basiswissen und Verständnis sollte jeder mitbringen, der sich mit Vorhangfassaden beschäftigt“, so Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. „Nutzen Sie jetzt noch die Möglichkeit, sich als Präsenz- oder Onlineteilnehmer für unser Seminar am 1. Oktober anzumelden!“

 

Grafik „Fassadenseminar“ (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

QR-Code „qr1-10-21“: Der Link direkt zum Programm des Fassadenseminars sowie zum Anmeldeformular (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

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Dr. Peter Christian Lang

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

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news-540 Tue, 14 Sep 2021 16:02:00 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 19. Oktober 2021: Baukonjunktur, Marktzahlen und Branchenperspektiven index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=540&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8c00bc3100d5bce93870f576f080893 Frankfurt am Main, 14. September 2021. Die VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 19. Oktober 2021 ist weiterhin von der Corona-Pandemie und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen bestimmt. Sie findet von 10.30 bis 16.00 Uhr im Hybrid-Format – also wahlweise als Präsenz- oder Online-Veranstaltung – statt. Schauplatz ist wie gewohnt das IntercityHotel am Frankfurter Flughafen. „Neben den aktuellen Baumarkt- und Fenstermarktzahlen haben wir zwei Vorträge zu den wirtschaftlichen Pandemiefolgen sowie den Chancen der Branche im Rahmen einer höheren Sanierungsrate im Programm“, so Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. Die Fachtagung Statistik und Markt wird wie immer von Holger Lipp (Weru GmbH) geleitet, Vorsitzender des VFF-Ausschusses Statistik und Markt. Auf dem Programm steht zunächst ein Rück- und Ausblick auf die Auswirkungen der Pandemie. Jochen Möbert von der Deutschen Bank AG erläutert, wie sich die Rohstoffengpässe und die dadurch bedingte Preisentwicklung auf die Baukonjunktur auswirken. Anschließend präsentiert Holger Lipp seine regelmäßige Fortschreibung Konjunkturdaten und die Baumarktentwicklung in Deutschland.

Nach der Mittagspause gibt Martin Langen von der B+ L Marktdaten GmbH ein Update der Studie „Lösungsansätze zur Deckung des Kapazitätsbedarfes bei Erhöhung der Sanierungsrate“. Martin Langen hat für den Fenstermarkt diese Studie erstmals beim Politik-Dialog des VFF am 15. Juni 2021 vorgestellt. Nunmehr ist diese als Branchenstudie der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle erweitert worden und umfasst auch die Verglasung, Sonnenschutz und Automation. Die beiden letzten Vorträge gelten dann den aktuellen Fenster- und Außentürenmarktzahlen, die Christian Blanke von der Heinze GmbH präsentiert, und dem zukünftigen, erweiterten qualitativen Studienformat der Fenstermarktzahlen, das Jörg Flasdieck, ebenfalls Heinze GmbH, erläutert. „Mit diesem Programm geben wir unseren Unternehmen Hilfestellung in der gegenwärtigen schwierigen Lage sowie Orientierungsdaten für ihre Planung an die Hand“, betont Frank Lange. „Zudem freuen wir uns darauf, die Fachpresse anschließend vor Ort informieren zu können

 

Grafik „StatistikMarkt10-2021“ (Grafik: VFF)

QR-Code „AnmeldungS+M“: Hier kommen Sie direkt zum Programm der Fachtagung Statistik und Markt und zur Anmeldung vor Ort oder online. (Grafik: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-539 Tue, 14 Sep 2021 10:03:00 +0000 Förderungen nicht verschenken! Bund gibt bis zu 15.000 Euro bei der Fenstersanierung index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=539&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=47c277b0c6f2da63808b102570eecd1d Frankfurt/Main. Wer möchte nicht gerne seine Heizkosten senken und es zu Hause komfortabel und bequem haben? Wie Haus- und Wohnungsbesitzer durch den Einbau neuer Fenster Energie sparen und welche neuen staatlichen Fördermittel es dafür gibt, verrät der Verband Fenster und Fassade (VFF). Über alte, einfach verglaste Fenster geht noch immer viel zu viel Wärme und Energie verloren. Moderne energieeffiziente Fenster sind dagegen echte Energiesparer. Hierbei ist der Wärmedurchgangskoeffizient entscheidend. Je niedriger dieser ist, um so weniger Energie geht verloren. Der sogenannte U-Wert liegt bei alten Einfachverglasungen in der Regel bei immensen 5 W/m²K. Förderfähige Fenster haben dagegen einen Wert von 0,95 W/m²K oder weniger.
 
Ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,95 W/m²K ist deshalb auch die Voraussetzung, um die Förderung zu bekommen. Wer beispielsweise ein neues Fenster von circa 1,7m² einbaut, spart im Jahr bis zu 500 kWh Energie. „Die Energieersparnis ist einer der Hauptgründe, warum der Einbau energieeffizienter Fenster steuerlich gefördert wird“, betont VFF-Geschäftsführer Lange.
 
15.000 Euro Zuschuss möglich  
„Wer die neuen Fenster als Einzelmaßnahme mit eigenen finanziellen Mitteln sanieren will, kann bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude einen Zuschuss von maximal 20 Prozent der einzelnen Sanierungsmaßnahmen beantragen“, erklärt der Fensterexperte. „Ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 5 Prozent ist möglich, wenn der Fenstertausch als Maßnahme im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans geplant wird (iSFP-Bonus).“ Dieser Plan listet weitere potenzielle Sanierungsmaßnahmen eines Hauses auf. So lassen sich bis zu 15.000 Euro Förderung einstreichen (25 Prozent des maximalen Förderbetrags von 60.000 Euro pro Wohneinheit). 
 
15.000 Euro auch als Tilgungszuschuss möglich
Alternativ können Bauherren seit dem 1. Juli 2021 neue Fenster über den KfW-Kredit 262 finanzieren. Maximal 60.000 Euro Darlehen sind innerhalb eines Kalenderjahres für Einzelmaßnahmen im Bereich Fenstermodernisierung, Sonnenschutz und/oder Automation der Gebäudehülle möglich. Zusätzlich zum zinsgünstigen Darlehen gibt es hier noch einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten, also maximal 12.000 Euro. Auch hier gilt: Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan sind weitere 5 Prozent an Tilgungszuschuss möglich.
 
Voraussetzungen beachten
Für alle Maßnahmen gilt: „Die Förderungen müssen immer vor Beginn der Sanierung beantragt und dabei ein zertifizierter Energieberater mit einbezogen werden“, betont Lange abschließend. „Der Experte beurteilt das Sanierungsprojekt und erstellt die notwendigen Dokumente für den Förderantrag.“
 
Gut zu wissen: Die Energieberatung wird mit 80 Prozent Zuschuss gefördert, die spätere Fachplanung und Begleitung mit 50 Prozent. Maximal 4.000 Euro pro Vorhaben gibt die KfW-Bank für die Begleitung durch einen Experten. VFF/FS

 

Expertentipp: „Einen Energie-Effizienz-Experten, der einen beim individuellen Sanierungsplan unterstützt, findet man unter energie-effizienz-experten.de.“



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Bild: 15.000 Euro können Eigentümer bei der Fensterförderung einstreichen © VFF/hilzinger GmbH.

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news-538 Mon, 06 Sep 2021 11:31:00 +0000 Rahmenmaterialien bei Fenstern: Die Vorteile der Vielfalt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=538&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fac3129f8afa3f00740b8bbc01cd00b3 Frankfurt/Main. Wer baut oder modernisiert, muss viele Entscheidungen treffen. Gerade bei Fenstern sollte die Wahl gut überlegt sein, geben diese doch einem Haus erst sein Gesicht. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) stellt die Klassiker vor und verrät wichtige Trends. Kunststoff: langlebig und pflegeleicht  
„Kunststofffenster sind die meistverkauften Fenster in Deutschland“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Fast 60 Prozent beträgt der Marktanteil dieser besonders witterungsbeständigen Modelle.“ Es gibt sie nicht nur in klassischem Weiß, sondern auch farbig, z.B. in Dekor unifarben, mit Metalliceffekt oder Acrylcolor- und Spectraloberflächen. Nach ihrem Gebrauch werden Kunststofffenster übrigens nahezu vollständig recycelt, wobei aus alten Kunststofffenstern u.a. neue Fensterprofile gewonnen werden. In der Anschaffung sind sie preisgünstiger als beispielsweise Holz- oder Aluminiumfenster.
 
Holz: der nachhaltige Klassiker mit hochwertigen Hölzern und Oberflächen
Bauherren entscheiden sich wegen der Natürlichkeit häufig für Holzfenster. Zudem hat Holz sehr gute natürliche Dämmeigenschaften, was die eigenen Heizkosten verringert und Holzfenster gerade für den Wohnbereich sehr interessant macht. „Holz ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, der nicht erst unter hohem Ressourcenverbrauch produziert werden muss“, betont Lange. Rund 15 Prozent der Fenster in Deutschland sind aus Holz. Fichte, Eiche und Kiefer sind die beliebtesten Holzarten für den Fensterbau.
 
Aluminium: schlank, stabil und nachhaltig
Aluminiumrahmen werden wegen ihrer guten Statik sowie des robusten und doch leichten Materials besonders für große, moderne Fensterfronten gerne genutzt. Darüber hinaus sind sie sehr wartungsfreundlich. Dass Aluminiumfenster wegen ihres Materials besonders lange Wind und Wetter trotzen und in einer Vielzahl von Farben beschichtet und lackiert werden können, sind weitere Pluspunkte dieses beliebten Rahmenmaterials. 19 Prozent des hiesigen Marktes machen Aluminiumkonstruktionen aus, die häufig in hochwertigen Wohnungen und im Gewerbebau, aber auch als Sondertüren wie Brandschutz, Flucht- und Paniktüren zu finden sind. Durch das geschlossene Wertstoffkreislaufsystem liegt die Recyclingquote bei Aluminiumprodukten heute bereits bei circa 98 Prozent.
 
Materialmixe liegen im Trend
„Mehr und mehr Bauherren mixen die Vorteile der verschiedenen Materialien“, so der Fensterexperte. „Holz-Metall-Fenster beispielsweise bieten auf der Innenseite die warme Ästhetik des Naturmaterials, während außen die Metalloberfläche widrigsten Wetterbedingungen trotzt.“ Auch Kunststofffenster können mit Aluminium kombiniert werden, das auf die äußeren Fensterrahmen aufgesetzt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Aluminiumaußenseiten farbig pulverzubeschichten. „Auf diese Weise gewinnt man außen die Optik und Witterungsvorteile eines Aluminiumfensters mit höheren Dämmwerten und innen die Ästhetik von Holz oder Kunststoff“, betont Lange abschließend. „Und der Fensterrahmen ist von außen zuverlässig geschützt.“ VFF/FS

 

Expertentipp: „Egal ob Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster: Ein- bis zweimal im Jahr sollte man seine Fenster pflegen und die Beschläge ölen, die Dichtungen fetten und die Rahmenprofile reinigen. Gerade im Herbst vor der kalten Jahreszeit ist das wichtig. Das erhöht die langfristige Funktionssicherheit von Fenstern und Balkontüren beträchtlich.“



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news-535 Thu, 26 Aug 2021 11:42:00 +0000 Politik-Dialog des VFF am 24. September 2021: Die Rolle der transparenten Gebäudehülle in der Klimapolitik index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=535&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=04aa7299a6184c4910d728d108eaad1c Frankfurt am Main, 26. August 2021. Im Rahmen des VFF-Jahreskongresses findet am Freitag, 24. September 2021, um 10 Uhr der zweite diesjährige Politik-Dialog des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) statt. Das Thema, der auch online angebotenen Veranstaltung, lautet: "Die Rolle der transparenten Gebäudehülle in der Klimapolitik". Unmittelbar vor der Bundestagswahl stellt der Verband folgende Fragen zur Diskussion: Wie können die ambitionierten Klimaziele im Gebäudesektor erreichbar bleiben? Was sollte die nächste Regierung tun, um die dringend benötigte Renovierungswelle anzuschieben? Worauf sollten sich die Unternehmen einstellen? Welche Gebäudekonzepte sind zukunftsfähig? Unter der Leitung von Moderator Thomas Drinkuth, Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG, diskutieren Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Axel Gedaschko, Präsident Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GDW) sowie Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

 

„Drei Tage vor der Bundestagswahl wollen wir mit dieser Podiumsdiskussion noch einmal den notwendigen Beitrag des Gebäudesektors zum Erreichen der Klimaschutzziele bis 2030 und der Klimaneutralität bis 2045 auf die Tagesordnung setzen“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Gerade auch angesichts der hohen Folgekosten der Corona-Pandemie darf die Notwendigkeit der Klimapolitik nicht zurückstehen. Jedes Zögern ist ein weiterer Schritt in Richtung nicht mehr zu bewältigender Folgen („Kipp-Punkten“) und damit exponentiell steigender Kosten der Klimakrise.“

 

Grafiken „qr-Politik-Dialog“ und „PodDiskussion“: Über den QR-Code können Sie sich zur kostenlosen Teilnahme am VFF-Politik-Dialog anmelden, der am 24. September 2021 als Podiumsdiskussion im Rahmen des VFF-Jahreskongresses in Berlin stattfindet. (Grafik: VFF)

 

 

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Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-534 Mon, 09 Aug 2021 12:34:00 +0000 Nachhaltigkeit im Bauwesen: Wertstoffkreisläufe bei Fenster & Türen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=534&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6bf290f5476627904c99df1aa9a398bc Frankfurt/Main. Im Kampf gegen den Klimawandel ist ein wichtiges Ziel, durch Recycling wertvolle Ressourcen zu schonen – was in der Bau- und Gebäudewirtschaft besonders wichtig ist. Mehr und mehr werden Gebäude zu Rohstoffquellen für zukünftige Baumaterialien. Im Bereich Fenster und Türen können deshalb zukunftsweisend nahezu sämtliche Bestandteile bereits aufbereitet und wiederverwendet werden, berichtet der Verband Fenster + Fassade (VFF). Kunststofffenster
Kunststofffenster haben mit fast 60 Prozent den größten Marktanteil. „Bereits seit circa zehn Jahren werden Kunstofffenster nicht mehr entsorgt, sondern als wiederverwendbarer Baustoff recycelt“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Hierfür müssen zunächst die einzelnen Materialien getrennt werden: PVC, Glas, Dichtungsstoffe, Stahlversteifungen etc.“ Das so wiedergewonnene PVC wird geschreddert, gesiebt und gereinigt und steht dann als widergewonnener Rohstoff (Recyclat) zur Verfügung.
 
Damit es für Fenster- und Türprofile genutzt werden kann, wird dem recycelten PVC anschließend neuer PVC-Rohstoff zugefügt. Auf diese Weise gewinnt das Material unabhängig von eventuellen Fremdstoffen die gewünschten positiven Baustoff-Eigenschaften: Sie sind besonders pflegeleicht, witterungsbeständig und sehr robust.
 
Aluminiumfenster
„Das Effizienz- und Klimapotential des Recyclings ist beim Wertstoff Aluminium besonders hoch“, so Lange. Auch bei diesen Elementen werden die verschiedenen Materialien getrennt. Das Aluminium wird nach Legierungen sortiert, zu Pressbolzen gegossen, woraus wieder neue Profile extrudiert werden, mit denen Metallbauer neue Fenster, Haustüren und Fassaden herstellen. „Im Aluminiumbereich werden circa 98 Prozent des Materials dem Recyclingkreislauf zugeführt. Mehr als die Hälfte der in Deutschland anfallenden Aluminiumschrotte aus dem Bausektor verbleiben gar in einem geschlossenen Wertstoffkreislauf“, erklärt der Fensterexperte.
 
Holzfenster
Das Naturmaterial ausrangierter Holzfenster wiederum kann als CO2-neutraler Energieträger in Biomasse-Heizkraftwerken zur effizienten Energieerzeugung genutzt werden. Es gelangt durch spezialisierte Verwertungsunternehmen in den Wertstoffkreislauf. In den meisten Fällen wird das Altholz der Verbrennung mit Energierückgewinnung zugeführt. Die Metallteile der Rahmen und Beschläge werden zerkleinert und eingeschmolzen. Aus den so wiedergewonnenen Rohstoffen produziert die Branche neue Fenster- und Türenbestandteile sowie Bauprofile.  
 
„Da der recycelte Kunststoff neues Granulat liefert, Aluminium sehr energiesparend recycelt werden kann, das Altholz zur Energiegewinnung genutzt wird und auch die anderen Materialien wiederverwertet werden, ist das Recycling von Fenstern und Türen ein aktiver Beitrag zur Nachhaltigkeit“, so Lange abschließend. VFF/FS
 

Expertentipp: „Wer sich bei einem Fachbetrieb über den Austausch seiner Fenster informieren möchte, findet unter fenster-können-mehr.de Experten ganz in der Nähe.“


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Bild 1: Kunststoffgranulat für neue Produkte. Foto: © VFF/Rewindo.

Bild 2: Im Aluminiumbereich werden ca. 98 % des Materials dem Recyclingkreislauf zugeführt. Foto: © A|U|F e.V.

Bild 3: Wer im Innenbereich auf den Kohlendioxid bindenden Baustoff Holz setzt, spart viele Treib-hausgase ein. Foto: © ROMA KG.

 

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news-532 Thu, 15 Jul 2021 09:17:00 +0000 Immobilientipp: Einbaurahmen sparen beim Hausbau Geld und Sorgen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=532&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab0f6826eddfb8d3c8d9ca35d6994931 Frankfurt/Main. Einbaurahmen, auch Zargen genannt, sind ein immer wichtiger werdendes Tool bei der Montage von Fenstern. Die Fenster müssen damit nicht schon im Rohbau eingebaut, sondern können in einer späteren Bauphase montiert werden. Bauherren profitieren nicht nur vom reibungslosen Einbau der hochwertigen Bauteile – langfristig sind zweistufige Montagekonzepte sogar um zehn Prozent kostengünstiger, berichtet der Verband Fenster und Fassade (VFF). Üblicherweise werden Fenster beim Hausbau sehr früh in der sogenannten nassen Rohbauphase montiert. Die Gefahr, dass die neuen Fenster durch andere Gewerke beschädigt werden, ist so aber sehr hoch. Mit Hilfe des zweistufigen Montagekonzeptes werden zunächst nur die Einbaurahmen eingesetzt. Die hochwertigen Bauteile folgen später in der „trockenen“ Bauphase. Staub, Dreck und Nässe sind dann kein Thema mehr. Dass auch zunehmend elektronische Bauteile im Rahmen von Smart-Home-Konzepten in moderne Fenster integriert werden, ist ein weiteres Argument für den späteren Einbau.
 
„Die Vorteile sind unbestreitbar“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Das Beschädigungsrisiko neuer Fenster sinkt auf fast null. Zugleich haben Bauherren mehr Spielraum für ihre Fensterwahl. Bis zu acht Wochen können Bauherren sich länger Zeit lassen, denn die Zarge legt zunächst nur die Gesamtgröße des Fensters fest. Aufteilung, Farben, Funktionen und andere Ausstattungsdetails können später entschieden werden. Zudem haben Studien gezeigt: Über die Nutzungsphase von 30 bis 50 Jahren sind zweistufige Montagekonzepte sogar um zehn Prozent kostengünstiger.“
 
Auch nach dem Einzug profitieren Bauherren von dieser Einbautechnik. Sollte etwas renoviert werden müssen oder Fenster durch einen Einbruchsversuch beschädigt worden sein, können diese kinderleicht getauscht werden. Dafür muss keine Wand mehr geöffnet oder Putz abgeschlagen werden – ein paar Handgriffe eines geschulten Fensterprofis genügen und das Fenster ist ausgetauscht. „Das spart Kosten und mit Sicherheit auch Nerven“, betont Lange abschließend. VFF/FS
 

Expertentipp: „Wer sich bei einem Fachbetrieb über passende Fensterlösungen informieren möchte, findet unter fenster-können-mehr.de Experten ganz in der Nähe.“



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Bild:  Ein zweistufiger Fenstereinbau mit Einbaurahmen bietet viele Vorteile. Bildcredit: © Finstral.

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news-529 Tue, 29 Jun 2021 13:31:00 +0000 Online-Politik-Dialog des VFF am 15. Juni 2021: Klimaschutz durch mehr Gebäudesanierung mit Fenstern und Fassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=529&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c14a8ece59424c914454107995b0fff9 Frankfurt am Main, 29. Juni 2021. Am Dienstag, den 15. Juni 2021 von 16.00 bis 17.30 Uhr, fand in der Spitze vor über 120 Online-Teilnehmern der Politik-Dialog des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) statt. Die Veranstaltung zum Themenkomplex Klimapolitik und Erhöhung der Gebäudesanierungsrate mit Blick auf den Fachkräftemangel der Fenster- und Fassadenbranche wurde live aus dem Berliner Palais am Brandenburger Tor übertragen. Dort waren VFF-Geschäftsführer Frank Lange, der Moderator der politischen Diskussion Thomas Drinkuth sowie MdB Eckhard Pols von der CDU/CSU-Fraktion anwesend. Alle anderen Teilnehmer waren zugeschaltet dabei: VFF-Präsident Helmut Meeth, der Referent Martin Langen sowie als weitere Diskutanten die Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels (SPD), Ralph Lenkert (Die Linke), Prof. Dr. Martin Neumann (FDP-Fraktion) sowie Dr. Julia Verlinden (Bündnis 90/Die Grünen). VFF-Präsident Helmut Meeth umriss in seiner Begrüßung zunächst die große Aufgabe des Klimaschutzes, den Stellenwert der Gebäudesanierung als Pfeiler der Klimaschutzpolitik und betonte die Notwendigkeit einer deutlichen Erhöhung der Sanierungsrate. Konkret wies Meeth dabei auf den wichtigen Beitrag der Fenster- und Fassadenbranche - der dynamischen transparenten Gebäudehülle - hin. Er betonte, dass die Fertigungskapazitäten für eine höherer Sanierungsrate bestehen, dass aber im Bereich der Montage die Kapazitäten um jährlich 2.000 Fachkräfte erhöht werden müssen, wozu die im Folgenden vorgestellte Studie beauftragt wurde.

 

Martin Langen (B+L Marktdaten GmbH) präsentierte in seinem Impulsvortrag die wichtigsten Ergebnisse seiner Studie zum Thema „Lösungsansätze zur Deckung des Kapazitätsbedarfs bei Erhöhung der Sanierungsrate“. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Auslastung und der Kapazitätsreserven beim Handwerk stellte Langen verschiedene Szenarien zur Steigerung der Kapazität im Bereich der Fenstermontage vor. Als effektivste Ansätze hob Langen die Qualifizierung von Branchenwechslern oder Quereinsteigern sowie die Steigerung der Produktivität durch Schulungen, innovative Produkte und Vorfertigung hervor. Und Langen kam zu dem Schluss: „Die Handwerksbetriebe wären auf die Weise in der Lage auch die zusätzlichen Aufträge durch eine Steigerung der Sanierungsquote auf 2,0% umzusetzen.“

 

Anschließend führte Thomas Drinkuth, Leiter der RTG Repräsentanz Transparente Gebäudehülle, durch die Podiumsdiskussion der Bundestagsabgeordneten. Die Vertreter der Politik waren sich in der Diagnose der derzeitigen klimapolitischen Situation und der damit verbundenen Herausforderungen weitgehend einig. Unterschiede zeigten sich in der Schwerpunktsetzung der klimapolitischen Ansätze: Stichworte hierzu waren: „Klimaneutralität“ jetzt schon im Bauen anzustreben, Klimapolitik als systemischen Zusammenhang von Maßnahmen zu managen, die Aufgabe der „Aufklärung“ der Bau- und Sanierungswilligen über den (auch persönlichen) Nutzen der Investitionen und Investoren sowie die Fragen der Finanzierbarkeit und schließlich auch der sozialen Gerechtigkeit. Auch die weitere Diskussion war gleichermaßen von der Kompetenz der Beteiligten wie von der Bereitschaft, die Positionen miteinander zu vermitteln, geprägt.

 

„Wenn die Politik auch in ihren öffentlichen Diskussionen so sachlich und ernsthaft über den Weg der Klimawende diskutieren würde wie die jeweiligen Experten der Fraktionen in unserem Politik-Dialog, wäre mir um die Zukunft der Klimapolitik auch im Gebäudebereich weniger Bange“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange nach der Veranstaltung. „Wir werden so oder so mit langem Atem den Beitrag von Fenstern und Fassaden zur Verbesserung der Gebäudeenergieeffizienz in Neubau und Sanierung weiterhin nachdrücklich der Öffentlichkeit und Politik vermitteln. Und das heißt: Nach dem Prinzip Efficiency First bewirkt mehr Sanierung von Fenstern und Fassaden in der Gebäudehülle auch mehr Klimaschutz.“

 

Screenshot „PD_Meeth“:  VFF-Präsident Helmut Meeth eröffnete den Politik-Dialog per Online-Übertragung aus der Eifel. (Bild: VFF)

Foto „PD_Vor-Ort“:  Im Palais am Pariser Platz liefen alle Leitungen und Bilder des Politik-Dialogs zusammen – vor Ort: Thomas Drinkuth, RTG, und Eckhard Pols, CDU (rechts). (Foto: VFF)

Screenshot „PD_Langen“:  Mit einem Impulsvortrag zur möglichen Kapazitätsdeckung der Branche bei erhöhter Sanierungsrate gab Martin Langen Impulse für die Diskussion. (Bild: VFF)

Screenshot „PD_Teilnehmer“:  Die Online-Teilnehmer der Bundestagsfraktionen ohne Eckhard Pols von der CDU (vor Ort) und Timon Gremmels von der SPD (nur per Ton zugeschaltet). (Bild: VFF)

Grafik „Studie“  mit QR-Code „QR-Studie“: Hier können Sie die Studie „Lösungsansätze zur Deckung des Kapazitätsbedarfs bei Erhöhung der Sanierungsrate“ kostenlos downloaden. (Grafik: VFF)

[Hier der Link für Online-Publikationen der Pressemeldung]

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-528 Tue, 29 Jun 2021 11:02:00 +0000 Wirtschaft und Finanzen: Moderne Fenster- und Sonnenschutzanlagen erhöhen Immobilienwert index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=528&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7a3ecb78092a42dc667beec649f2f6d7 Frankfurt/Main. Nicht nur die berühmte Lage, auch die Ausstattung entscheidet über den Wert einer Immobilie. Fenster und Türen, aber auch Sonnenschutz und Automation spielen da eine entscheidende Rolle. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) kennt die wichtigsten Kriterien und hat ein paar nützliche Tipps, worauf es besonders ankommt. Oft unterschätzt, aber sehr wichtig: Auch bei Gebäuden zählt der erste Eindruck. „Schon von außen ist zu erkennen, in welchem Zustand Türen und Fenster sind, und bei näherem Hinsehen fallen Beschädigungen oder Verschleiß natürlich gleich ins Auge“, weiß VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Viel Tageslicht mit hochwertigen, großformatigen Verglasungen und eine automatische Verschattung sind da entscheidende Kriterien für potenzielle Käufer.“
 
Essentiell: Gute Wärme- und Schallisolierung
Ein weiteres Kriterium für den Wert einer Immobilie ist, ob die Fenster und Türen den heutigen energetischen Standards entsprechen. Schlecht isolierte Bauteile treiben die sowieso teuren Energiekosten weiter in die Höhe und drücken den Wert einer Immobilie. „Man sollte möglichst auf dreifach verglaste Fenster bei der Modernisierung setzen“, empfiehlt Lange. „Wichtig ist, auf den U-Wert zu achten. Je geringer dieser ist, desto besser ist das Fenster gedämmt.“ Staatlich gefördert werden Fenster übrigens mit einem U-Wert von maximal 0,95 W/(m²K).
 
Neben guten energetischen Werten bieten moderne Fenster auch optimalen Schallschutz, auf den kein Käufer mehr verzichten möchte. Durch einen schalloptimierten Glasaufbau ist mit diesen Fenstern sichergestellt, dass die störenden Geräusche draußen bleiben.
 
Einbruchschutz nicht vergessen
Im Gegensatz zu vielen alten Fenstern sind moderne Fenster viel sicherer – wie sicher, gibt die Widerstandsklasse (Resistance Class) von RC1 bis RC9 an. „Bei der Modernisierung empfiehlt es sich, Fenster und Fenstertüren auszuwählen, die mindestens der Widerstandsklasse RC2 entsprechen“, rät der Fensterexperte. „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in RC3 investieren.“
 
Das Nonplusultra: Panorama-Fenster
In einem dunklen Daheim mit kleinen Fenstern will heute keiner mehr wohnen. Eines der stärksten Argumente beim Verkaufsgespräch ist deshalb der Faktor Tageslicht. „Großformatige Fenster liegen absolut im Trend. Wurden bei der Modernisierung großflächige, bodentiefe Fenster verbaut, kann man neben optisch beeindruckenden und energetisch optimalen Fenstern zusätzlich mit den Faktoren Wohlbefinden und modernes Wohngefühl punkten“, stellt der Geschäftsführer klar.
 
Automation und Sonnenschutz
Großformatige Fenster, die viel Tageslicht hineinlassen, benötigen auch einen sommerlichen Wärmeschutz. Daher sollte im Zuge der Sanierung von Fenstern auch gleich ein moderner automatischer Sonnenschutz mit eingeplant werden. „Die Kombination aus viel Tageslicht und Sonnenschutz macht den Unterschied und ist für den Wert einer Immobilie wichtig“, betont Lange abschließend. VFF/FS

 

Expertentipp: „Wer sein Haus modernisiert, kann dessen Wert steigern und einen höheren Verkaufspreis erzielen. Bis zu 40.000 Euro kann man sich dafür vom Staat zurückholen. Mehr Infos gibt es unter fenster-können-mehr.de.“



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Bild 1:  Großformatige Fenster sind eines der stärksten Argumente beim Verkaufsgespräch. ©: VFF/SIEGENIA.

Bild 2:  Neben guten energetischen Werten bieten moderne Fenster zusätzlich optimalen Schallschutz. ©: VFF/Rehau.

Bild 3:  Auch ein moderner Sonnenschutz steigert den Wert. © VFF/WAREMA Renkhoff SE.

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de
 
 
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news-527 Mon, 28 Jun 2021 11:09:00 +0000 VFF-Fachtagung Normung + Technik am 23. Juni 2021: Zukunftsweisende Entwicklungen der Fenstertechnik index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=527&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=220d1266d5d0c4422dbf4d89fd1e29f4 Frankfurt am Main, 28. Juni 2021. Der Blick in die Zukunft des Bauelementes Fenster und seiner Montage verband alle Vorträge der Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 23. Juni 2021, die als Hybrid-Veranstaltung aus dem IntercityHotel Frankfurt Airport für die rund 20 Teilnehmer vor Ort und die 70 Online-Teilnehmer gleichermaßen angeboten wurde. Am Vormittag ging es um die Nutzung von Vorab-Montagezargen beim Fenstereinbau sowie Fenster mit Öffnungsbegrenzung, am Nachmittag standen dann das neue Gebäudeenergiegesetz GEG, die aktuellen Förderprogramme sowie die Verwendung von heißgelagertem ESG (ESG-HF) über vier Meter Höhe auf dem Programm. „Mit dem heutigen Programm haben wir vor allem technische Entwicklungen, aber auch aktuelle Anforderungen vorgestellt und diskutiert, die aus verschiedenen Perspektiven zukunftsweisend sind“, so Frank Koos, VFF-Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten.“ Nach Begrüßung durch den Obmann des Technischen Ausschusses Christian Anders trug zunächst Joachim Oberrauch, Verwaltungsratspräsident und Produktentwicklungsleiter der Südtiroler Finstral AG, zu den Vorteilen des zweistufigen Einbaus mit Vorab-Montagezargen vor. Finstral blickt auf über 50 Jahre Erfahrung mit Zargensystemen zurück, eine Technik, die beispielsweise in Italien oder den Niederlanden Standard ist. Der zweistufige Einbau mit dem Einsatz der Zarge während der „nassen“ Bauphase schützt das Element vor Schäden durch den Bauprozess. Weiterhin lässt sich mit der Zarge das komplette Bauanschlussthema (Befestigung und Abdichtung bis zu Elektrik, Sonnenschutz oder Lüftung) lösen. Und schließlich ist der Fenstertausch ob schadens- oder altersbedingt ohne größeren Aufwand möglich. Rechtsanwalt Jörg Teller, Baurechtsexperte der Kanzlei SMNG, ergänzte den Vortrag Oberrauchs durch einige rechtliche Fragen, die mit der Zargenmontage verbunden sind. Stichworte Tellers waren „anerkannte Regel der Technik“, „korrekte Ausschreibung“ und „Schutz der Leistung“.

 

Das zweite Schwerpunktthema des Vormittags „Fenster mit Öffnungsbegrenzung“ wurde gleich aus vierfacher Perspektive erläutert und vertieft. Manuel Demel, Projektingenieur Geschäftsbereich Technik vom ift Rosenheim, stellte das ganze Panorama technischer Aspekte und Lösungsmöglichkeiten der Öffnungsbegrenzung dar. Demel unterschied kategorisch zwischen Komfortanwendungen und der Verwendung von Öffnungsbegrenzern mit Anforderungen an die Absturzsicherheit, die er durch die Bauteilanforderungen und die Betreiberpflichten wie zum Beispiel Wartung ergänzte. Eine ift-Richtlinie zu „Fenstern mit Öffnungsbegrenzung“ erscheint noch in diesem Sommer. Die folgenden drei Vorträge zu dem Thema „Öffnungsbegrenzung“ erweiterten den Blick aus Sicht des Beschlagherstellers, Stichwort „Produktanforderungen“ (Stephan Schmidt, Geschäftsführer Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie – FVSB), aus Sicht des Fensterherstellers im Blick auf die Kommunikation mit Kunden und den Nachweis der Anforderungen (Christian Anders, Hilzinger Metallbau GmbH) und aus Sicht des Juristen auf die Rolle der Beteiligten und die aktuelle Rechtsprechung (Jörg Teller, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft). Die anschließende Podiumsdiskussion der vier Beteiligten verdeutlichte noch einmal die Komplexität der Thematik und nahm die Zukunftschancen dieser Technik in den Blick.

 

Am Nachmittag erläuterte zunächst Frank Koos die „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) an Fenster, Türen, Fassaden und die Förderung der energetischen Gebäudesanierung 2021“. Das 2020 in Kraft getretene GEG ersetzt die Vorgängerregelungen des EnEG, der EnEV und des EEWärmeG. Im ersten Teil seines Referates erklärte Koos die technischen und informativen Anforderungen, die bei Neubauten und Bestandsgebäuden erfüllt werden müssen. Im zweiten Teil präsentierte Koos die Fördermöglichkeiten der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude), der steuerlichen Sanierungsförderung und der Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW).

 

Zum Abschluss der Fachtagung informierte Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Flachglas (BF), über Verwendung von fremdüberwachtem, heißgelagertem ESG über vier Meter Höhe. Anlass für diese Thematik ist die neue DIN 18008-2:2020-05 als Nachfolgerin der DIN 18008-2:2010-12. Die neue DIN enthält die Verschärfung, dass heißgelagertes ESG (als Einfachglas oder äußere Scheibe eines Mehrscheiben-Isolierglases) über 4 m nicht mehr zugelassen ist, außer es kann eine angemessen reduzierte Versagenswahrscheinlichkeit für die Zuverlässigkeitsklasse RC2 nach EN 1990 nachgewiesen werden. Diesen Nachweis erbringt – so Grönegräs – die Fremdüberwachung der Heißlagerungsprüfung im Rahmen der RAL Gütesicherung für heißgelagertes ESG nach RAL-GZ 525 (ESG-HF).

 

„Gegenüber der reinen Online-Veranstaltung vom Vorjahr sind wir mit dieser Fachtagung im Hybridformat dem gewohnten Präsenzformat wieder einen Schritt nähergekommen“, erklärte Obmann Christian Anders nach der Veranstaltung. „Dass wir mit der Themenauswahl up to date waren und das lebhafte Interesse der Teilnehmer vor Ort gefunden haben, ist ebenso erfreulich wie die ersten Rückmeldungen unserer Online-Teilnehmer. Sie bestätigten diese positive Einschätzung unseres Programmes und gaben auch der Übertragungsqualität beste Noten.“

 

Foto 2021-06C-Anders: Der Veranstaltungsleiter Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF, aus Sicht der Online-Teilnehmer (Foto: VFF)

Foto 2021-06Plenum: Blick in den Veranstaltungsraum mit den Präsenzteilnehmern und der Übertragungstechnik (Foto: VFF)

Foto 2021-06Referenten: Die Referenten der Fachtagung Normung + Technik (von links): Manuel Demel, Frank Koos, Christian Anders, Jochen Grönegräs, Stephan Schmidt, Joachim Oberrauch und Jörg Teller (Foto: VFF)

 

 

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news-526 Wed, 23 Jun 2021 11:04:00 +0000 Energiewende im Gebäudesektor: Fast 40 % der Fenster in Deutschland sanierungsbedürftig index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=526&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c0d33d4755c7528eab408d2aa5886d13 Frankfurt a. M./Troisdorf. Laut einer aktuellen Studie sind 235 Mio. Fenstereinheiten in Deutschlands Wohngebäuden veraltet und sollten energetisch saniert werden. Über 12 Mio. Tonnen CO2 jährlich ließen sich so einsparen, weist eine vom Verband Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF) veröffentlichte Untersuchung nach. In ganz Deutschland gibt es insgesamt rund 634 Mio. Fenstereinheiten. Drei Fenstertypen sind die größten Energieverschwender: Einfachglas (11 Mio.), Verbund- und Kastenfenster (39 Mio.) und Fenster mit unbeschichtetem Isolierglas (185 Mio.). Die meiste Energie geht bei veralteten Fenstern über die schlechte Verglasung und mangelnde Isolierung verloren. 
 
„Unsere Studie hat gezeigt, dass im Gebäudebestand riesiges CO2-Einsparpotential steckt. Der Gebäudesektor ist mit etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland ein wichtiger Baustein, um die erhöhten Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Investitionen in energetisch optimierte Fenster sind da ein notwendiger Beitrag zum Klimaschutz“, kommentiert BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs die Ergebnisse.
 
„Der politische Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien kann die Probleme im Gebäudesektor nicht allein lösen. Soll der Energiebedarf für Bauen und Wohnen erneuerbar gedeckt werden, muss er deutlich sinken – durch eine bessere energetische Gebäudesanierung“, ergänzt VFF-Geschäftsführer Frank Lange abschließend.

Die vollständige Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ kann unter bundesverband-flachglas.de hier und unter window.de hier heruntergeladen werden.

Zur Branche: In Deutschland gibt es laut einer Studie des VFF aus dem Jahr 2016 rund 6.400 Fensterbaubetriebe mit etwa 100.500 Beschäftigten. Die Unternehmen erwirtschaften danach pro Jahr etwa 10,9 Milliarden Euro. Dazu kommen noch die vielen Betriebe und Mitarbeiter der Zulieferindustrie aus den Bereichen Schlösser und Beschläge, Kunststoff- und Metallprofile, Holz, Glas, Dichtungen sowie weiteres Zubehör: Inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften pro Jahr insgesamt rund 34 Milliarden Euro.

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Weitere Informationen zu den Branchenverbänden:

Verband Fenster + Fassade e. V.
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Bundesverband Flachglas e. V.
Mülheimer Straße 1
53840 Troisdorf
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E-Mail:   info @bundesverband-flachglas .de
Internet:  www.bundesverband-flachglas.de

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news-524 Tue, 22 Jun 2021 11:02:00 +0000 Optimaler Sonnenschutz: So bleibt's zu Hause angenehm kühl index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=524&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=99e4cc8948c6a7b6b527ecea2ba4e23a Frankfurt/Main. Der Sommer ist da und die Temperaturen steigen. Wie man die eigenen vier Wände trotz Hitze dauerhaft kühl hält und welcher Sonnenschutz die meisten Vorteile bietet, weiß Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF). Es gibt beschichtete sowie schaltbare Sonnenschutzgläser, außen- oder innenliegenden Sonnenschutz sowie Lösungen für den Scheibenzwischenraum. Jedes dieser Systeme hat seine Vorzüge. Für welches man sich entscheidet, hängt vom eigenen Geschmack ab und davon, was zu Hause technisch möglich ist.
 
Innenliegender Sonnenschutz
Am Fenster angebrachte Jalousien, Faltstores, Rollos und Vorhänge sind eine schnelle und preisgünstige Lösung, um die Innenräume vor den sommerlichen Temperaturen zu schützen. „Viele Hersteller bieten hierfür maßgenau angefertigte Produkte an“, weiß Lange.
 
Sonnenschutzgläser
Nahezu unsichtbar sind beschichtete Sonnenschutzgläser für Fenster und Türen, die effektiv vor Hitze schützen. Dadurch sinkt der Energiedurchlass abhängig vom gewählten Glastyp um bis zu 50 Prozent und die Räume werden weniger warm. „Die technische Weiterentwicklung davon sind schaltbare Verglasungen, die per Knopfdruck auf blickdicht oder in mehreren Stufen auf eine dunklere Glasfarbe umschalten – ähnlich einer Sonnenbrille“, erklärt der Fensterexperte.
 
Scheibenzwischenraum
Effektivere Sonnenschutzlösungen sind Jalousien und Plissees, die im Scheibenzwischenraum angebracht sind und manuell oder elektrisch per Fernbedienung bedient werden können. Diese High-End-Lösungen empfehlen sich aufgrund ihres Aufbaus bei einer energetischen Modernisierung oder beim Neubau eines Hauses. „Im Glas integrierter Sonnenschutz ist sehr effektiv, witterungsunabhängig und reduziert den Wärmeeintrag deutlich. Zusätzlich bieten diese kombinierten Bauteile auch einen sehr guten Wärmeschutz“, betont Lange.
 
Außenliegender Sonnenschutz
Ideal ist ein außen angebrachter Sonnenschutz, da dieser die warmen Sonnenstrahlen gar nicht erst hinter die Scheibe ins Innere gelangen lässt. „Ein außenliegender Sonnenschutz schützt am effektivsten vor aufgeheizten Räumen.“ Es können klassische Rollläden montiert werden, aber auch ein textiler Sonnenschutz oder sogenannte Raffstores aus Aluminiumlamellen, die je nach Sonnenstand angekippt werden können. Darüber hinaus eignen sich Fenster- und Schiebeläden sowie großflächige Sonnensegel oder Markisen, die es aus den unterschiedlichsten Materialien gibt. „60 bis 75 Prozent der Sonneneinstrahlung, abhängig vom Verschattungssystem, werden auf diese Weise draußen gehalten“, erklärt der Geschäftsführer und gibt abschließend noch einen Tipp.
 
Auf die Steuerung kommt es an!
„Ganz wichtig ist es, die Sonnenschutzsysteme auch konsequent zu nutzen. Denn was nutzt ein Sonnenschutz, der bei Sonne nicht automatisch schließt und das Gebäude sich aufheizt, weil man nicht zu Hause ist? Hier bieten automatische Steuerungen mit Zeitschaltuhr und Sensoren eine gute Unterstützung und sorgen für ein kühles Daheim.“ VFF/FS


Expertentipp: „Tipps für den optimalen Sonnenschutz können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fenster-Experten ganz in der Nähe. Fragen Sie nach Möglichkeiten der automatischen Steuerung. Außerdem sollte man immer ein Foto von der Situation vor Ort machen oder im Zweifel einen Experten des Herstellers ins Haus kommen lassen.“


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Bild 1: Wirkungsvoller Wärmeschutz beginnt schon vor dem Fenster – hier mit Textilscreens, die die Sonnenhitze gar nicht erst in den Raum hineinlassen. © ROMA KG.
Bild 2: Textilscreens bieten Hitzeschutz und trotzdem genug Tageslicht für eine natürliche Raumatmosphäre. © Roto Frank Dachsystem-Technologie.
Bild 3: Sonnenschutz für das Dachfenster. © Roto Frank Dachsystem-Technologie.

 

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news-523 Thu, 17 Jun 2021 12:29:00 +0000 235 Millionen Fenstereinheiten in Deutschland veraltet: CO2-Einsparpotenzial bei rund 12,3 Millio-nen Tonnen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=523&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7299347ddc6efbf66974ab060b79b749 Troisdorf/Frankfurt, 17. Juni 2021. 235 Millionen Fenstereinheiten in Deutschlands Wohngebäuden sind energetisch sanierungsbedürftig. Durch einen Austausch dieses Anteils von Fenstern mit Einfachglas, Verbund- und Kastenfenstern sowie Fenstern mit unbeschichtetem Isolierglas ließen sich rund 12,3 Millionen Tonnen CO2 jährlich einsparen. Und der Austausch ist dank der Förderung auch bei Vollkostenbetrachtung wirtschaftlich. Das ist die Kernaussage der aktualisierten Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“, herausgegeben im Mai 2021 vom Bundesverband Flachglas (BF) und dem Verband Fenster + Fassade (VFF). Die Studie richtet sich an Planer, Bauherren und Modernisierer und ist zugleich ein starkes Statement gegenüber der Politik, wie die transparente Gebäudehülle zur effizienten Energieeinsparung bei der Gebäudesanierung beiträgt. „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ präsentiert anhand von fünf Fenstertypen die aktuellen Fenstermarktzahlen und beschreibt die historische Entwicklung vom klimaschädlichen einfachverglasten Fenster bis zum heutigen, hocheffizienten Dreischeiben-Wärmedämmfenster. Auf dieser Basis erläutert sie das aktuelle energetische Sanierungspotenzial, beleuchtet die Wirtschaftlichkeit neuer Fenster und bietet eine ausführliche Tabelle der Einsparpotenziale, gegliedert nach Fenster- und Glastyp, Rahmenmaterial sowie Produktionsjahr.

In der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden neue Fenster nicht nur im Blick auf ihre energetische Amortisation betrachtet, sondern auch unter Einbeziehung der derzeitigen Förderung von Einzelmaßnahmen um 20 Prozent. Dieser Blick auf die Wirtschaftlichkeit von „normalem“ Fenstertausch wird ergänzt durch den Nachweis, dass sich auch die Investition in besonders hochwertige Fenster im Vergleich zu den „Ohnehin-Maßnahmen“ rechnet.

„Investitionen in neue, energetisch optimierte Fenster sind ein Beitrag zum Klimaschutz, weil dadurch der Verbrauch von Energie und damit der Ausstoß von CO2 reduziert wird“, betont Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des BF. „Die Studie zeigt, dass in der Betrachtung der Kosten unterschiedlicher Fensterarten, der Verbrauchskosten an Energie und der Einbeziehung der Förderung die Investitionen sich wirtschaftlich amortisieren.“ Und VFF-Geschäftsführer Frank Lange ergänzt: „Aufgrund der detaillierten Berechnungen ist die Studie eine perfekte Grundlage für Planer, Bauherren und Modernisierer und eine gewichtige Argumentationshilfe in der Diskussion um erfolgreiche Klimapolitik im Gebäudebereich.“

 

Grafik „Titel“: Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ mit einem Umfang von 20 Seiten kann als PDF unter www.bundesverband-flachglas.de im Bereich „Downloads“ und unter www.window.de im Bereich „Publikationen/Shop“ kostenlos auf Deutsch heruntergeladen werden. Ab Anfang Juli 2021 liegt dort dann auch die englische Fassung zum kostenlosen Download vor. (Grafik: BF/VFF)

 

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news-522 Thu, 17 Jun 2021 11:19:00 +0000 Rundum geschützt: Verband gibt Tipps für effektiven Insekten- und Pollenschutz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=522&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b33a167ded8d0295c83d8770e95485ff Frankfurt/Main. Mit den steigenden Temperaturen wächst die Gefahr unliebsamer Gäste und auch die Pollenbelastung nimmt zu. Womit man die Plage vermeiden und den Innenbereich vor Wespen, Spinnen und Motten schützen kann, weiß der Verband Fenster und Fassade (VFF). Spann- und Drehrahmen
„Einen zuverlässigen Schutz vor Mücke, Falter und Motte an den Fenstern bieten mit Fiberglas bespannte Rahmen“, empfiehlt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Diese sind sowohl als individuelle Maßanfertigungen, als auch montagefertig für alle Standardgrößen erhältlich und kinderleicht im Fensterrahmen zu befestigen.“ Alternativ gibt es sogenannte Drehrahmen. Diese lassen sich wie eine Tür in eine Richtung öffnen und schließen und sind beispielsweise für das Blumengießen sehr bequem.
 
Das Nonplusultra: Pendeltür, Schiebeanlage & Rollo
Über die Balkon- oder Terrassentüren gelangen die kleinen Störenfriede häufig ins Haus oder in die Wohnung. „Dagegen helfen Pendel- oder Schwinggitter, die extrem komfortabel sind, da sie beim Durchgehen in beide Richtungen öffnen und schließen“, so der Fensterexperte. „Zusätzlich schließen Pendelgitter mit Hilfe kleiner im Profil eingearbeiteter Magnete automatisch und bieten sich bei häufig genutzten Durchgängen, wie der Terrasse, besonders an.“ 
 
Schiebetüren gibt es als Rollotüren oder Schiebeanlage. Da das Gewebe in einer Kassette aufgerollt wird, benötigt die Rollotür nur wenig Platz. Die komfortable Schiebeanlage ist ideal für Terrassen- oder Wintergartentüren für ein-, zwei- oder mehrflügelige Öffnungen. Durch die stabilen Profile ist diese Konstruktion auch ohne Quersprosse möglich und gleitet fast lautlos in einem umlaufenden Profil.
 
Insektenschutzrollos wiederum können sowohl vor Fenster als auch Türen angebracht werden, deren Flügel sich nach außen öffnen. Wird das Rollo mal nicht benötigt, verschwindet es fast vollständig in der dafür vorgesehenen Kassette. Beim Neubau oder der Sanierung sollte man deshalb das Insektenrollo samt Kassettenkonstruktion gleich mit einplanen.
 
Material für jeden Geschmack
Gerade für Allergiker bieten sich Funktionsgewebe an, welche den Innenraum nahezu komplett pollenfrei halten. „Daneben gibt es eine Vielzahl an Materialien, beispielsweise besonders transparentes licht- und luftdurchlässiges Gewebe, was für Helligkeit sorgt“, betont Lange abschließend. „Aber auch robuste Materialien, die sich bei vierbeinigen Mitbewohnern empfehlen, sind in vielen Ausführungen erhältlich.“ VFF/FS

 

Expertentipp: „Weitere Tipps und nützliche Hinweise für den optimalen Insektenschutz können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fenster-Experten ganz in der Nähe.“


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Bild 1: Schiebetüren sind ideal für Terrassen- oder Wintergartentüren. ©: VFF/ Neher

Bild 2: Transparente Insektenschutzlösungen vor den Fenstern sorgen für viel Tageslicht.  ©: VFF/ Neher.

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de
 
 
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news-520 Wed, 09 Jun 2021 10:49:00 +0000 RAL Gütezeichen für Bauherren und Modernisierer: Die Profi-Montage für neue Fenster index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=520&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc1bafa71de45f2f705ba37a68566f6d Frankfurt/Main. Beim Hausbau kann man einiges selbst erledigen. Aber Arbeiten wie den Fenstereinbau sollte man den Experten überlassen. Bauherren und Modernisierer sollten sich deshalb nicht nur über die Produktqualität genau informieren, sondern auch die fachgerechte Montage vorab sicherstellen. Die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e. V. gibt Tipps, wie man böse Überraschungen vermeidet. Fenster, Fassade und Haustür sind das Gesicht eines Hauses und unverzichtbar. „Sie sorgen für den optimalen Kälte-, Lärm und Wärmeschutz, bieten Sicherheit vor Einbrechern und garantieren ausreichend gesundes Tageslicht“, so der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft, Frank Lange. „Damit all diese Schutzfunktionen garantiert sind, müssen Fenster und Türen hochwertig gefertigt und fachgerecht montiert werden. Bauherren sollten auf zwei Gütezeichen achten.“
 
RAL Gütezeichen: Fenster, Fassaden, Haustüren
Bestellt man gütegesicherte Fenster und Türen in einem Fachbetrieb mit dem RAL Gütezeichen, ist die Produktqualität im Lieferumfang garantiert. Die Herstellung aller verwendeten Materialien, wie Profile, Beschläge und Verglasung, wurden eingehend geprüft und extern kontrolliert. Aber auch die Produktion der Fenster und Türen selbst wird streng überwacht. Diese müssen in eigenen Prüfständen immer wieder Tests bestehen, die die Gebrauchstauglichkeit und Verarbeitungsqualität sowie alle modernen Ansprüche an Wärmedämmung, Sicherheit und Dichtheit kontrollieren. Das Prinzip der Gütesicherung ist es, dass neben der Produktionsüberwachung der Herstellerbetriebe zusätzlich eine Fremdüberwachung durch das renommierte Fensterinstitut ift Rosenheim erfolgt.
 
„Bauelemente mit dem RAL Gütezeichen sind gerade bei qualitätsbewussten und gewissenhaften Bauherren sehr beliebt“, weiß Lange aus Erfahrung. Und sollte wider Erwarten später doch einmal ein Problem auftauchen, kann der Kunde sicher sein, dass er in den entsprechenden Fachbetrieben immer fachkundig beraten wird – auch bei möglichen Reklamationen.
 
Damit alles sitzt: RAL Gütezeichen Montage
Aber nicht nur die Bauteile selbst müssen hohe Qualität aufweisen. „Bei der Montage von Fenstern und Türen können leicht Fehler passieren. Im schlimmsten Fall schließen sie später nicht richtig oder es bilden sich Tauwasser und Schimmelpilz. Umso wichtiger ist es, dass ein Experte eines Fachbetriebes die Montage übernimmt“, betont der Geschäftsführer abschließend. „Trägt ein Betrieb das RAL Gütezeichen Montage ist sicher, dass Profis die Arbeit übernehmen und die zukünftigen Fassaden, Haustüren und Fenster fachmännisch montiert sind. Nur Firmen, die alle Bauteile nach dem neuesten Stand der Technik montieren, erhalten das Gütezeichen, weshalb die Montageverantwortlichen regelmäßig durch die Gütegemeinschaft geschult werden.“ Güte/FS
 

Expertentipp: Einen Überblick über alle Fachbetriebe mit RAL Gütezeichen finden Sie auf der neuen Seite der Gütegemeinschaft www.sehr-gute-fenster.de. Hier können Sie sich umfassend über das Qualitätsversprechen gütegesicherter Fenster informieren und gezielt den geeigneten Fachbetrieb finden.

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Bild 1: Die RAL Gütezeichen garantieren Qualität. ©: Gütegemeinschaft/RAL.

Bild 2: Die RAL Gütezeichen garantieren Qualität. ©: Gütegemeinschaft/RAL.

Bild 3: Auf die Montage kommt es an. © TMP Fenster + Türen GmbH.

Bild 4: Gütegesicherte sorgen für mehr Tageslicht und Komfort. ©: Roto Frank GmbH.

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen unter www.sehr-gute-fenster.de


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Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.
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Die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren: Zur Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren zählen derzeit mehr als 220 überwiegend große deutsche Fensterhersteller. Sie sorgt im Interesse bau- und modernisierungswilliger Kunden für eine umfassende Gütesicherung von der Erstprüfung der angebotenen Produkte über die Eigen- und Fremdüberwachung bis hin zu Fertigung und Montage.

09.06.2021 

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news-519 Tue, 01 Jun 2021 14:45:00 +0000 Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren Jetzt auch als praktische App erhältlich! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=519&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=056ecd84f933a08e16bac524fb64eb30 Frankfurt am Main, 1. Juni 2021. Nach der App des Leitfadens zur Montage von Vorhangfassaden ist jetzt auch die App zum Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren veröffentlicht worden. Bei-de Apps der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren können sowohl im App Store von Apple als auch im Google Play Store für Android-Geräte erworben und heruntergeladen werden. Zu-sammen mit der neuen App wurde auch das Preismodell aktualisiert, das jetzt die Möglichkeiten eines Jahresabonnements oder der dauerhaften Nutzung bietet. Die Druckversionen beider Leitfäden können wie bisher bei der Gütegemeinschaft im Shop unter www.ralfenster.de bestellt werden. „Egal ob Fassaden-, Fenster- oder Außentürenmontage - mit den praktischen Apps des Leitfadens zur Montage können Monteure jetzt direkt an der Baustelle ihr Smartphone oder Tablet nutzen“, betont Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemein-schaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Der als App umgesetzte Leitfaden zur Montage von Fenster und Haustüren, zuletzt Anfang März 2020 aktualisiert, erläutert die Grundlagen und die Ausführung für die Baukörperanschlussausbildung von Fenstern und Außentüren. Er gibt die anerkannten Regeln der Technik wieder und ist somit eine praktisch unentbehrliche Hilfe für Architekten, Planer, Fachplaner, Bauleiter und Monteure. Diese Zielgruppen sollen in die Lage versetzt werden, die wesentlichen Kriterien der Anschlussausbildung von Fenstern und Haustüren zum Tragwerkskörper, (a) richtig zu erfassen, (b) anforderungsgerecht und hinreichend auszuschreiben, (c) fachgerecht umzusetzen und (d) sicher bei der Abnahme zu beurteilen.

Im konstruktiven wie im bauphysikalischen Bereich werden die notwendigen technischen Details beschrieben. Nur so kann die Nutzungsdauer und Werthaltigkeit der Fenster und Außentüren langfristig gesichert werden. Eine Gewähr für die hochwertige Umsetzung dieses Montagestandards durch Schulung der Monteure und unabhängige Überprüfung der Montage können nur Betriebe mit dem RAL-Gütezeichen für Fenster, Fassaden und Haustüren bieten. Das entspricht auch den Anforderungen des GEG.

Der "Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren“ erläutert die Grundlagen und Ausführung der vielfältigen Anforderungen an die Montage moderner Fassaden. Der Leitfaden wurde von der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. und dem ift Institut für Fenstertechnik erstellt unter Mitwirkung vom BIV des Glaserhandwerks, der Gütegemeinschaft Fugendichtungskomponenten und -systeme (FDKS), der Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme (GKFP), von Tischler Schreiner Deutschland (TDS), der Unabhängigen Berater für Fassadentechnik (UBF) sowie dem Verband Fenster + Fassade (VFF). Der Leitfaden beschreibt den Stand der Technik, der die Grundlage für das RAL-Gütezeichen Fenster Montage bildet.

 

QR-Code „App“: Hier finden Sie alle Informationen zum Inhalt und eine Anleitung zum Erwerb der neuen App des Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren.

Grafik „App-Fenster“: Das Logo der neuen App des Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren. (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

Grafik „Preismodell“: Die App-Nutzer können wählen zwischen einem einjährigen Abonnement für 19,99 EUR und einer dauerhaften Nutzung für 49,99 EUR. Die Preisgestaltung für die App zur Montage von Vorhangfassaden bietet ausschließlich das jährliche Abo an, da der Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden im Jahr 2022 überarbeitet wird. (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

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news-518 Wed, 26 May 2021 15:10:00 +0000 VFF-Fachtagung Normung und Technik am 23. Juni 2021: Montagezargen, Öffnungsbegrenzung, GEG und mehr index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=518&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfa2fca8ce164ecc35e31a7d34c729df Frankfurt am Main, 26. Mai 2021. Die alljährliche Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) findet am 23. Juni 2021 als Hybridveranstaltung von 10.00 bis 15.30 Uhr im InterCityHotel Frankfurt Airport statt. Zu den Schwerpunktthemen der Fachtagung gehören beispielsweise „Fenster mit Öffnungsbegrenzung – Planungsgrundsätze und Einsatzempfehlungen für Komfort- und Sicherheitsbauteile“ sowie „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) an Fenster, Türen, Fassaden und Förderung der energetischen Gebäudesanierung 2021“. „Wir haben es mit klaren und aktuellen Hygienemaßnahmen möglich gemacht, dass eine Präsenzteilnahme an der Fachtagung ohne großes Risiko möglich ist“, betont Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des VFF. „Aber natürlich können Interessenten gerne auch eine Online-Teilnahme buchen.“ Durch die Veranstaltung führt wie immer Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF. Die folgenden vier Themenschwerpunkte stehen auf der Tagesordnung der Veranstaltung:

  • „Zweistufiger Einbau mit Vorab-Montagezargen“ mit zwei Referaten zu technischen und baurechtlichen Aspekten;
  • "Fenster mit Öffnungsbegrenzung – Planungsgrundsätze und Einsatzempfehlungen für Komfort- und Sicherheitsbauteile" mit ergänzenden Beiträgen aus Sicht des Beschlagherstellers, des Fensterherstellers und des Juristen sowie einer anschließenden Podiumsdiskussion;
  • „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) an Fenster, Türen, Fassaden und Förderung der energetischen Gebäudesanierung 2021“;
  • Fremdüberwachtes, heißgelagertes ESG (ESG-HF) zur Verwendung über vier Meter Höhe.

Die Hybridstruktur der Fachtagung Normung und Technik eröffnet die Möglichkeit der Wahl zwischen der Vor-Ort-Teilnahme im InterCityHotel (bitte beachten Sie die Bedingungen zur „Präsenzteilnahme“ auf dem Anmeldeformular) oder einer Online-Teilnahme per Livestream im Internet, verbunden mit der Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.

 

Grafik „Fachtagung-N&T“ und QR-Code „ProgrammAnmeldung-N&T“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung der Fachtagung Normung und Technik. (Grafik: VFF)

 

Hier der Link zu Programm und Anmeldung zur Online-Verlinkung: www.window.de/fileadmin/redaktion_window/vff/Fachtagungen/FT_N_T_2021/Fachtagung_Normung___Technik_2021_-_Agenda_v2_01.pdf

 

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Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-517 Wed, 12 May 2021 12:37:00 +0000 VFF-Online-Fachtagung Statistik und Markt am 4. Mai 2021: Tiefe Einblicke in den deutschen und in die europäischen Märkte index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=517&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=08bbbda6aee364c78dccaba83ed4b57e Frankfurt am Main, 12. Mai 2021. Mit gleich drei umfangreichen Studien bot die Online-Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 4. Mai 2021 tiefe Einblicke in den deutschen Fenstermarkt sowie in die europäischen Fenstermärkte. Die gute Nachricht für die Branche lautete: Die deutschen Fenster-, Fassaden- und Außentürenmarktzahlen sind dank der guten Zahlen in der Sanierung und trotz coronabedingten Risiken im Nichtwohnbau deutlich besser als erwartet. Deutscher Fenster- und Außentürenmarkt

Die von Christian Blanke (Heinze GmbH) präsentierten „aktuellen deutschen Fenster- und Außentürenmarktzahlen“ verzeichnen für 2020 ein Absatzplus gegenüber 2019 von 3,5 Prozent auf 15,3 Millionen Fenstereinheiten. Für das laufende Jahr erwartet die Studie eine gleichbleibende Marktlage mit einem Absatz von ebenfalls 15,3 Millionen Fenstereinheiten. Und für 2022 wird dann wieder mit einem Wachstum auf 15,6 Millionen Fenstereinheiten gerechnet, einem Plus von 1,9 Prozent. „Der Neubau und die Modernisierung bei den Wohngebäuden zeigen insgesamt eine positive Entwicklung, die den staatlichen Förderungen im Rahmen des Klimaschutzes, aber auch der hohen Nachfrage an Wohnraum und den vielen offenen Baugenehmigungen zu verdanken ist“, so Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. „Im Gewerbebau sind die Entwicklungen bei Fenstern, Fassaden und Außentüren dagegen durch eine deutliche Delle in den Jahre 2020 und 2021 charakterisiert, die zum einen auf die pandemiebedingten Einschränkungen zurückgehen – die Stichworte lauten Lockdown und Homeoffice. Zum anderen zeigen sich hohe Investitionsunsicherheiten in neue Nichtwohnbau-Projekte.“

 

Fenster- und Haustürenproduktion in Deutschland sowie die Produktions-, Import- und Exportmengen 2020/21

Die von Martin Langen (B + L Markdaten GmbH) vorgestellten Produktions- sowie Import- und Exportmengen von Fenstern und Haustüren zeigen, dass der Importdruck durch polnische Fenster aufgrund des stark expandierenden polnischen Binnenmarktes nicht weiter zunimmt – möglicherweise ist damit insgesamt für den Import der Höhepunkt überschritten. Für 2020 ermittelte Langen ein Produktionsplus von 3,0 Prozent der deutschen Fensterhersteller (auf über 12,3 Millionen Fenstereinheiten). Ihre wichtigsten Exportmärkte sind die Schweiz, Frankreich, Österreich, die Niederlande und Italien. Wie in Deutschland divergieren dort gegenwärtig die positive Entwicklung im Wohnbau und die rückläufige Tendenz im Nichtwohnbau. Und auch ebenfalls wie in Deutschland wird diese Delle im Nichtwohnbau schon bald wieder überwunden sein.

 

Überblick über die europäischen Fenstermärkte

Den europäischen Markt erläuterte Prof. Dr. Dirk Hass vom KIM Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn. Seine Studie ermittelte die wichtigsten Kennzahlen der 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie des Vereinigten Königreichs, der Schweiz und der Ukraine. Für die EU ermittelte er einen Rückgang um 3,0 Prozent für 2020. In Europa ist der deutsche Fenstermarkt laut der KIM-Studie derjenige mit der besten Entwicklung.

 

Grafik „Screenshot“ und QR-Code „Studien“: Hier können Sie die Marktstudien kostenpflichtig bestellen. VFF-Mitglieder können sich einige der Studien kostenlos herunterladen oder erhalten automatisch einen günstigeren Mitgliederpreis. Die Studie zum deutschen Fenster- und Außentürenmarkt ist erst ab dem 21. Mai 2021 erhältlich. (Grafik: VFF)

 

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Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-515 Tue, 11 May 2021 11:36:00 +0000 Gesundheit & Immobilien: Richtig Lüften: Darauf kommt es an index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=515&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a9c1e8a4a230449399eeda1e6198ed77 Frankfurt/Main. Ansteckungsrisiken vermindern, frische Luft reinlassen, Schimmelbildung verhindern – viele vergessen noch immer, dass regelmäßiges und richtiges Lüften für die Gesundheit und das Wohlbefinden immens wichtig ist. Worauf es dabei ankommt und mit welchen Tricks man sich die Arbeit erleichtern kann, verrät der Verband Fenster und Fassade (VFF). Um ein Überhitzen der Räume zu vermeiden, sollte man im Sommer vor allem früh morgens, spät abends oder nachts lüften. Tagsüber ist es wichtig, nur stoßweise zu lüften. Am besten unmittelbar zum Beispiel nach dem Duschen oder Kochen. Im Winter wiederum darf nicht vergessen werden, beim Lüften die Thermostate runterzudrehen, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

„Lüften an sich ist einfach – und doch kann man viel falsch machen“, weiß VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Die Fenster auf Kipp stellen und dann stundenlang offenzulassen, zählt zu den häufigsten Fehlern. Eine Ausnahme bilden Schlafzimmer. Hier kann es durchaus sinnvoll sein, nachts die Fenster angekippt zu lassen. Für alle anderen Räume gilt: „Besser ist es, einige gegenüberliegende oder auf verschiedenen Stockwerken befindliche Fenster und Innentüren für ein paar Minuten weit zu öffnen. Bei diesem kurzen und intensiven Lüften wird die Luft rasch und gründlich ausgetauscht“, so Lange.

Die einzelnen Räume eines Hauses sollten unterschiedlich gelüftet werden. Während man im Schlafzimmer nachts durch angekippte Fenster oder morgens und abends mit Stoßlüften für frische Luft sorgt, entstehen in Bad und Küche hohe Luftfeuchtigkeiten, die sofort ins Freie gehen sollten. Einen Keller lüftet man vorwiegend im Winter oder in der Übergangszeit – und im Sommer nur nachts oder in den frühen Morgenstunden, um das Eintragen von Feuchte von außen zu verhindern.

 

Automatisierte Lüftung sorgt für Komfort

Immer wieder die Fenster per Hand auf- und zumachen, geht grundsätzlich auch – ist aber nicht sonderlich komfortabel. „Deshalb gibt es beispielsweise automatisch gesteuerte Fensterantriebe, die je nach Luftqualität – in Bezug auf Luftfeuchtigkeit, CO2 und Raumtemperatur – selber öffnen und schließen und in einem intelligenten Haus mit der Heizungssteuerung verbunden werden können“, erklärt Lange. Für das Badezimmer und die Toilette sind zusätzlich Ventilatoren erhältlich, die mit einer Steuerung und Sensoren über einen Spaltlüfter, im Fachjargon auch Außenbauteilluftdurchlass (ALD) genannt, für einen raschen Luftwechsel sorgen.

„Das Nonplusultra sind schließlich Lüftungsgeräte, welche die Zu- und Abluft regeln und mit einem Wärmerückgewinnungssystem kombinierbar sind. Diese Systeme können unauffällig im Bereich des Fensterrahmens untergebracht werden – außen am Rahmen oder in den Fensterrahmen integriert“, empfiehlt der VFF-Geschäftsführer abschließend. „Automatische Steuerungen werden zunehmend in die Hausplanung intergiert. Diese sorgen für ein gesundes Raumklima, vermeiden unnötigen Verbrauch an Heiz- beziehungsweise Kühlenergie und sind somit eine zukunftsweisende Investition für einen besseren Klimaschutz.“ VFF/FS

 

Expertentipp: „Weitere Tipps und nützliche Hinweise für optimale automatisierte Lösungen zum Lüften können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fenster-Experten ganz in der Nähe.“

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Bild 1: Mit einer elektrischen Steuerung ist das Öffnen der Fenster besonders komfortabel. Fotocredit: VFF/VELUX.

Bild 2: Wo möglich, sollten auch Türen zum Lüften genutzt werden. Fotocredit: VFF/Siegenia.

Bild 3: Regelmäßiges und richtiges Lüften ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden immens wichtig. Fotocredit: VFF/VELUX.

 

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Verband Fenster + Fassade

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HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

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11. Mai 2021

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news-516 Mon, 10 May 2021 11:22:00 +0000 VFF-Online Seminar aktuell am 8. Juni 2021: Lieferengpässe/Preiserhöhungen – Vertragsgestaltungen zu Vorlieferanten und Auftraggebern index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=516&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f32acc431ee85fe6d7633ea34307c2b7 Frankfurt am Main, 10. Mai 2021. Aufgrund der aktuellen Lage am Rohstoffmarkt bietet der VFF am 8. Juni 2021 von 15.00 bis 17.30 Uhr ein Online-Seminar aktuell zu dem Thema „Lieferengpässe/Preiserhöhungen – Vertragsgestaltungen zu Vorlieferanten und Auftraggebern“ an. In dem Seminar, das von dem renommierten Baurechtsanwalt Prof. Christian Niemöller geleitet wird, geht es darum, wie man im alltäglichen Projektgeschäft mit Lieferverzögerungen und Preissteigerungen umgehen kann. Preissteigerungen und Lieferengpässe in fast allen relevanten Warengruppen wie Energie, Kunststoff, Metalle (Alu und Stahl), Holz und Bauchemie bestimmen zurzeit die Lage der Bauwirtschaft. Die Konjunktur in Asien und den USA zieht immer weiter an und sorgt für einen stark erhöhten Bedarf an Rohstoffen. Diese Entwicklung führt aktuell zu einer schwierigen Versorgungslage bei Vormaterialien zur Fertigung und Montage von Fenster- und Fassadenkonstruktionen. Aber auch andere Gewerke sind betroffen, so dass insgesamt mit Störungen im Bauablauf und weiteren preislichen Anpassungen für den Verlauf dieses Jahres gerechnet werden muss.

„Es ist davon auszugehen, dass es künftig zu weiteren Preissteigerungen und verlängerten Lieferzeiten kommen kann“, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Vorlieferanten könnten aufgrund der aktuellen Preis- und Liefersituation gegebenenfalls ihre Preisbindung befristen. Insgesamt wird es, bedingt durch die Preissteigerungen am Rohstoffmarkt, auch zu Preiserhöhungen und Terminverschiebung für Bauherrn und Investoren kommen. Diese Preisentwicklung ist der deutlichen Konjunkturerholung nach der Pandemie in Amerika und Asien geschuldet. Aus diesem Grund muss auch davon ausgegangen werden, dass das erwartete Wachstum in 2021 auch im Sanierungsmarkt der Fenster- und Außentüren geringer als erwartet ausfallen wird.“

Grafik „210608_SeminarLieferengpässe...“ (Grafik: VFF)

Foto „CN“: Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller leitet das aktuelle Online-Seminar zum Thema „Lieferengpässe/Preiserhöhungen – Vertragsgestaltungen zu Vorlieferanten und Auftraggebern“. (Foto: VFF)

QR-Code „qr_Lieferengpässe“: Hier kommen Sie direkt zum Programm des Online-Seminars und zum Anmeldelink. (Grafik: VFF)

Hier die Linkadresse zur Online-Verlinkung: https://register.gotowebinar.com/register/7208610852192208142

 

 

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news-514 Tue, 04 May 2021 13:10:00 +0000 VFF-Merkblatt V.01 überarbeitet: Absturzsichernde Verglasungen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=514&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=535a4e0526b05644357498ba7cc40765 Frankfurt am Main, 4. Mai 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat VFF-Merkblatt V.01: 2021-04 „Absturzsichernde Verglasungen – Fenster und Fassaden mit absturzsichernder Funktion“ überarbeitet und neu veröffentlicht. Das von der gleichnamigen VFF-Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit einigen Organisationen umfangreich überarbeitete und erweiterte Merkblatt V.01 ist Ersatz für die Ausgabe vom Juli 2013. Die Inhalte des Merkblattes wurden im Rahmen der Überarbeitung an die Umstrukturierung der bauaufsichtlichen Regelsetzung mit den unterschiedlichen Verwendbarkeits- und Anwendbarkeitsnachweisen sowie an die Bedingungen der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) angepasst. Zudem wurde das Merkblatt erweitert um neue Kapitel mit Angaben zur Nachweisführung der Lastableitung bis in den tragenden Baugrund. Auch wird in einem neuen Kapitel die besondere Situation von öffenbaren und absturzsichernden Bauelementen beschrieben. Dazu wurden aktuelle Forschungsergebnisse eingearbeitet. Einige beispielhaft ausgewählte Änderungen sind:

  • die Erweiterung des Titels, da die gesamte Nachweiskette betrachtet wird;
  • die Anpassung der Inhalte an die erfolgte Umstrukturierung der bauaufsichtlichen Regelsetzung;
  • ein neues Kapitel „Befestigung absturzsichernder Bauteile am Baukörper“;
  • ein neues Kapitel: „Öffenbare und absturzsichernde Bauelemente“;
  • und schließlich wurden die Literaturhinweise im Anhang an den aktuellen Stand der Regeln angepasst.

Außer dem VFF haben sich folgende Organisationen an der Erarbeitung des Merkblattes beteiligt:

  • Bundesverband Flachglas, Troisdorf
  • Institut für Fenstertechnik, Rosenheim
  • Institut für Statik und Konstruktion ISM+D, Technische Universität Darmstadt
  • SGS Schütz Goldschmidt Schneider GmbH, Heusenstamm
  • Tischler Schreiner Deutschland, Berlin

Bezug: Das VFF-Merkblatt V.01: 2021-04 „Absturzsichernde Verglasungen - Fenster und Fassaden mit absturzsichernder Funktion“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „Inhalte Publikationen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt-V.01_2021-04“ (Grafik: VFF)

 

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news-513 Tue, 04 May 2021 13:09:00 +0000 VFF-Merkblatt TOL.01 überarbeitet: Toleranzen im Fenster-, Türen- und Fassadenbau index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=513&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=60867933f7cfa7cdc897d34f0ef9fac2 Frankfurt am Main, 4. Mai 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das VFF-Merkblatt TOL.01: 2021-04 „Toleranzen im Fenster-, Türen- und Fassadenbau“ überarbeitet und neu veröffentlicht. Die VFF-Arbeitsgruppe Toleranzen hat das Merkblatt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik, Tischler Schreiner Deutschland sowie dem UBF - Unabhängige Berater für Fassadentechnik e.V. zur Klarstellung redaktionell bearbeitet. Das Merkblatt bezieht sich jetzt auch auf die Festlegungen der DIN 18100 „Wandöffnungen für Türen“, in der noch immer das oktametrische (durch 125 teilbare) Baurichtmaß gebräuchlich ist. Die DIN 18100 regelt die Begrenzungen der Abweichungen von Nennmaßen von Öffnungen für (Innen-)Türen in Wänden. Das Merkblatt TOL.01 ersetzt die Ausgabe vom März 2020 und beschreibt Bauteil- und Montagetoleranzen für Sollmaße als Vorgabemaß laut Planung von Fenstern, Türen und Fassaden gleich welchen Materials, die bereits bei der Planung des Bauwerks berücksichtigt werden müssen. Es weist aber auch darauf hin, dass systembedingt geringere Toleranzen aus Gründen der Funktionsfähigkeit des Bauteils (z.B. bei großen Hebe-Schiebetüren) erforderlich sein können, wozu die Möglichkeit besteht, erhöhte Genauigkeiten zu vereinbaren.

In einem neuen Kapitel „Hinweise zu Ausschreibung und vertraglichen Vereinbarungen“ wird jetzt verdeutlicht, dass erhöhte Toleranzanforderungen an die Produkte und Leistungen in einer separaten Position beschreiben werden müssen und ein pauschaler Verweis auf das Merkblatt nicht genügt. Es gibt auch einen Hinweis zur Ausführungsplanung, dass größere Toleranzen im Gebäudebestand zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen können.

Neben ergänzenden Hinweisen auf weiterführende Publikationen (VFF Merkblatt TBV.01 und UBF-Merkblatt TOL.02) erfolgte auch die geringfügige Überarbeitung einiger Abbildungen.

Bezug: Das VFF-Merkblatt TOL.01: 2021-04 „Toleranzen im Fenster-, Türen- und Fassadenbau“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „Inhalte Publikationen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt-TOL.01_2021-04“ (Grafik: VFF)

 

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news-512 Tue, 04 May 2021 13:08:00 +0000 VFF-Merkblatt Schall.01 überarbeitet: Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=512&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cffe5929489ab805233068606f0f7ed1 Frankfurt am Main, 4. Mai 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das VFF-Merkblatt Schall.01: 2021-04 „Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden“ überarbeitet und neu veröffentlicht. Das Merkblatt wurde in der VFF-Arbeitsgruppe Schallschutz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik und dem Bundesverband Flachglas redaktionell überarbeitet und an den aktuellen Stand der Normung angepasst und ersetzt die Ausgabe vom Juni 2017. Schallschutz ist zwingend notwendig, da Lärm aus Komfortgründen unerwünscht ist, die Leistungsfähigkeit nachteilig beeinflusst und sogar gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den Menschen haben kann. Ein ausreichender Schallschutz sollte daher nicht vernachlässigt werden. Neben zentralen Begriffen zum Schallschutz erläutert das 36-seitige Merkblatt kennzeichnende Größen und gesetzliche Grundlagen sowie wichtige Normen und Regelwerke. Erklärungen zur Schallübertragung und zu den verschiedenen Einflüssen auf die Schalldämmung von Bauteilen fördern das Verständnis für Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes.

In einem Kapitel zur Projektierung und Planung wird die Festlegung der Anforderungen an die Luftschalldämmung und Flankenschalldämmung beschrieben, während in weiteren Kapiteln die Ermittlung der Schalldämmung von Außenbauteilen sowie Bedeutung von Gütesicherung und Qualitätskontrolle behandelt werden. Abschließend werden in den Anhängen verschiedene Berechnungsbeispiele angegeben. Einige Beispiele für Änderungen in der Neufassung sind:

  • Berücksichtigung der aktuellen Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) mit den Normausgaben DIN 4109-1:2018-01 und DIN 4109-2:2018-01;
  • Hinweis auf den Bauteilkatalog Vorhangfassaden in der Änderung DIN 4109-35/A1 vom Dezember 2019;
  • ein neues Kapitel zu DIN 4109-5:2020-08 (erhöhte Anforderungen) wurde eingefügt;
  • zur Begriffsbestimmung „Schallpegel“ wurde eine Erläuterung für dB(A) aufgenommen;
  • ein neues Rechenverfahren der DIN 4109-2: 2018-01 zur Ermittlung der Anforderungen an die Luftschalldämmung von Außenbauteilen wird beschrieben;
  • die Auswahl standardisierter Schalldämmwerte für Mehrscheibenisolierglas wurde um 3-fach Aufbauten erweitert
  • und schließlich wurden die Literaturhinweise im Anhang an den aktuellen Stand der Regeln angepasst.

Bezug: Das VFF-Merkblatt Schall.01: 2021-04 „Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „Inhalte Publikationen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt-Schall.01_2021-04“ (Grafik: VFF)

 

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news-511 Tue, 04 May 2021 13:07:00 +0000 VFF-Merkblatt ES.01 überarbeitet: Energetische Kennwerte von Fenstern, Türen und Fassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=511&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c2a1c7336a2bbc3d7b8f08544089498a Frankfurt am Main, 4. Mai 2021. Der VFF hat das Merkblatt ES.01: 2021-04 „Energetische Kennwerte von Fenstern, Türen und Fassaden“ überarbeitet und neu veröffentlicht. Das Merkblatt wurde von der VFF-Arbeitsgruppe Wärmeschutz in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen überarbeitet und ersetzt die Ausgabe vom Juli 2018. „Das Merkblatt ES.01 wurde redaktionell unter Berücksichtigung der korrigierten Norm EN ISO 10077-1: 2020 und der Umstellung von EnEV auf das Ge-bäudeenergiegesetz (GEG) überarbeitet“, erläutert Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Akti-vitäten des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). „Die Solargewinnkoeffizienten SF zur Bestimmung äquivalenter U-Werte wurden an aktuelle Forschungsergebnisse des IBH Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser angepasst.“ Im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) werden Anforderungen an den Wärmeschutz der Gebäude und deren Bauteile gestellt, die über energetische Kennwerte angegeben werden. Die wichtigen Kennwerte sind für verglaste Bauteile der U-Wert und der g-Wert, die durch europäisch vereinheitlichte Verfahren ermittelt werden. Das Merkblatt ES.01 beschreibt, was dabei zu berücksichtigen ist. Dazu werden sowohl die Kennwerte einzelner Komponenten wie auch der Bauteile Fenster, Türen und Vorhangfassaden ausführlich erläutert. Das Merkblatt informiert auch zu Lichtbändern und Lichtkuppeln. In einem Kapitel finden sich Erläuterungen zu der Passivhaustauglichkeit von Fenstern, Außentüren und Fassaden und in den Anhängen finden sich unter anderem auch Angaben zur Beurteilung von Kennwerten nach früheren Verfahren.

In dem Kapitel 7.5 „Produktfamilien zur Deklaration der Konformität“ wurde zur Klarstellung ein Hinweis auf die Berücksichtigung erforderlicher Zuschläge nach Kapitel 7.7 ergänzt. Bei Teilungen innerhalb eines Fensters (z.B. bei Dreh-Kipp-Fenster mit Oberlicht) sind die teilenden Rahmenprofile wie glasteilende Sprossen zu bewerten und bei der Ermittlung des UW-Wertes zu berücksichtigen.

Außer dem VFF haben an dem Merkblatt mitgewirkt:

  • Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH, Kassel
  • Institut für Fenstertechnik, Rosenheim
  • BIV des Glaserhandwerks, Hadamar
  • Bundesverband Flachglas (BF), Troisdorf
  • Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz, Bonn
  • Tischler Schreiner Deutschland, Berlin

Bezug: Das VFF-Merkblatt ES.01: 2021-04 „Energetische Kennwerte von Fenstern, Türen und Fassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „Inhalte Publikationen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt-ES.01_2021-04“ (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-510 Fri, 16 Apr 2021 10:22:00 +0000 Politik-Dialog des VFF am 15. Juni 2021 Chance: Gebäudesanierung – Risiko: Fachkräftemangel index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=510&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f2c8808fca74ddff3e71229445dffa37 Frankfurt am Main, 16. April 2021. Am Dienstag, den 15. Juni 2021 von 16.00 bis 17.30 Uhr, findet der Politik-Dialog des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) als Online-Veranstaltung statt. Die Veranstaltung wird live aus dem Berliner Palais am Brandenburger Tor übertragen. Alle fünf eingeladenen Parteien – CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und Linke – werden mit Bundestagsabgeordneten vertreten sein. Namentlich zugesagt haben schon Eckhard Pols von der CDU/CSU-Fraktion und Prof. Dr. Martin Neumann von der FDP-Fraktion. Im Fokus des Dialoges stehen der Fachkräftemangel als Herausforderung bei der Erreichung der notwendigen höheren Gebäudesanierungsrate im Interesse der Klimapolitik und der Beitrag der Branche zur Erreichung der Klimaziele. Der Politik-Dialog ersetzt den aufgrund der Corona-Pandemie schon im Vorjahr abgesagten 6. Parlamentarischen Abend des VFF. Nach der Begrüßung durch VFF-Präsident Helmut Meeth hält Martin Langen (B+L Marktdaten GmbH) einen Impulsvortrag zum Thema „Lösungsansätze zur Deckung des Kapazitätsbedarfs bei Erhöhung der Sanierungsrate“ mit politischen Empfehlungen zur Behebung des Fachkräftemangels. Anschließend führt Thomas Drinkuth, Leiter der RTG Repräsentanz Transparente Gebäudehülle, in die von ihm moderierte Podiumsdiskussion der Bundestagsabgeordneten ein: mit konkreten Vorschlägen zur Erreichung der Energie- und Klimaziele unter Berücksichtigung der europäischen und bundespolitischen Vorgaben.

 

„Wenn die Politik ernsthaft die Klimaschutzziele bis 2030 erreichen will, geht das nicht ohne eine deutlich stärkere Einbindung des Gebäudebereichs“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Und unsere Produkte, Fenster und Fassaden, gehören bei der Verbesserung der Gebäudeenergieeffizienz in Neubau und Sanierung zu den wesentlichen Maßnahmen. Um den geforderten Beitrag unserer Branche insbesondere bei Sanierungsmaßnahmen erbringen zu können, müssen wir neben den innovativen technischen Lösungen auch die dafür notwendigen Kapazitäten bereitstellen.“

 

Grafik „Politik-Dialog“: Der VFF-Politik-Dialog am 15. Juni 2021 wird aus dem Berliner Palais am Brandenburger Tor übertragen. (Grafik: VFF)

 

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-509 Thu, 15 Apr 2021 10:03:00 +0000 Finanzen: Neue Förderungen für Fenster helfen beim Klimaschutz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=509&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=932d9967c13682b0960a65692655cbea Frankfurt/Main. Um fünf Millionen Tonnen sollten 2020 die CO2-Emissionen im Gebäudebereich sinken, um die Klimaziele 2030 zu erreichen. Aber nur rund drei Millionen weniger zählte das Umweltbundesamt vor Kurzem. Hier muss also noch viel klimaschädliches CO2 eingespart werden. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) gibt Tipps, wie man mit staatlicher Förderung zum Klimaschutz beiträgt und zugleich das eigene Zuhause aufwertet. Gerade Fenster mit Einfachglas und die bis Mitte der 1990er Jahre üblicherweise verbauten Modelle mit unbeschichtetem Isolierglas sind wahre Energieverschwender. Würde man heute in Deutschland alle geschätzten 235 Millionen Einheiten dieser Art durch moderne Fenster ersetzen, könnten rund 12,5 Millionen Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 will Deutschland bis 2030 seine Emissionen mindern, von derzeit 118 auf dann 53 Millionen Tonnen CO2. „Häuser und Wohnungen sind dabei mit etwa einem Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs für die Klimaschutzziele ein wichtiger Baustein. Deshalb fördert die Bundesregierung auch den Austausch alter Modelle durch neue energieeffiziente Fenster“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Das Förderspektrum ist vielfältig.“
 
Zum einen bietet die Bundesregierung seit letztem Jahr eine steuerliche Förderung für die energetische Gebäudesanierung an: Für private Bauherren besteht die Möglichkeit, 20 Prozent ihrer Sanierungskosten über drei Jahre direkt von der Steuer abzusetzen.
 
Zum anderen macht es die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) seit Anfang dieses Jahres noch leichter, weitere Förderungen zu beantragen, die den jeweiligen Bedürfnissen der Eigentümer optimal entsprechen. So bietet die BEG einen Förderbonus von weiteren 5 Prozent für Sanierungsmaßnahmen, die im Rahmen eines Individuellen Sanierungsfahrplans (iSFS) ausgewiesen werden und über einen längeren Zeitraum zu einem energieeffizienten Gebäude führen. Neben energetischen Investitionen für den Klimaschutz sind auch Förderungen für neue Fenster mit erhöhten Einbruchschutz oder auch eine bessere Barrierefreiheit möglich.
 
Neu ist auch, dass die Förderungen nicht nur von Eigenheimbesitzern, sondern auch von Vermietern komplett genutzt werden können. Für alle BEG-Förderungen gilt: Im Vorfeld muss ein Energieeffizienzexperte eingebunden werden. Diese Grundvoraussetzung schafft für Bauherren die Sicherheit, dass alles technisch und förderrechtlich glatt läuft.
 
Neben den ökologischen und finanziellen Vorteilen lohnt sich ein Fenstertausch aber auch ästhetisch. Bei energetischen Modernisierungsmaßnahmen werden große Fenster immer beliebter, die viel Tageslicht hineinlassen und zugleich die Sonnenwärme energetisch nutzen. „All das ist heutzutage möglich“, betont Lange. „Großflächige dynamische Fensterkonstruktionen sorgen für eine optimale Ausleuchtung der Räume mit viel Tageslicht, für solare Wärmegewinne im Winter und bei automatischer Verschattung angenehme Kühle im Sommer. Das alles spart Strom und Heizenergie und ist ein echter Beitrag zum Klimaschutz“.
 
Und ob für die Nachtruhe oder das Homeoffice: Die Themen Lärm und Lüften sollten bei der Fenstermodernisierung ebenfalls bedacht werden. „Wer gut arbeiten oder schlafen will, braucht Ruhe und frische Luft. Hierfür sind Schallschutzfenster mit automatischer Nachtauskühlung und Lüftern das Maß aller Dinge“, empfiehlt der Fensterexperte abschließend. VFF/FS
 
Expertentipp: „Der Verband Fenster und Fassade hat alle staatlichen Fördermöglichkeiten übersichtlich zusammengestellt. Der Flyer steht auf fenster-können-mehr.de allen Bauherren zur Verfügung.


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Bild 1: Raffstoren tragen maßgeblich zum Wohlfühlklima im Gebäudeinneren bei. Bildcre-dit: © Warema.
Bild 2: Moderne, großformatige Fenster sorgen … Foto: © ROMA KG.
Bild 3: Moderne, großformatige Fenster sorgen … Foto: © ROMA KG.
Bild 4: … für viel Tageslicht im Haus. Foto: © VFF/ UNIGLAS.


Pressekontakte: Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de
 
HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
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news-507 Tue, 30 Mar 2021 11:43:00 +0000 Immobilientipp: Schallschutzfenster – In der Ruhe liegt die Kraft index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=507&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=95dc4ca07accd5caa52cf942fb858f0a Frankfurt/Main. Wenn der Winter zu Ende geht, wird es draußen wieder lauter. Rasenmäher pflügen den Garten, die Nachbarn grillen und Motorräder jaulen über die Straßen. Besonders Schallschutzfenster können helfen, den Lärm draußen zu halten, empfiehlt der Verband Fenster und Fassade (VFF). Wie viel Lärm nach innen dringt, hängt von vielen Faktoren ab. Wie gut ist der Wand- und Dachaufbau, wo gibt es Schwachstellen? Der Schallschutz ist nur so gut, wie der schwächste Punkt im Gebäude. Wichtig sind daher auch gut schallisolierende Fenster. Diese mindern die Lärmbelästigung, je nach Ausführung, um bis zu 45 Dezibel (db) und mehr. Bereits eine Verringerung der Dezibelzahl um 10 dB wird vom menschlichen Gehör als eine Halbierung der Lautstärke wahrgenommen.
 
„Den Unterschied machen die Konstruktion der Fenstergläser, das Rahmenmaterial und funktionierende Beschläge. Diese sorgen dafür, dass ein Fenster dauerhaft dicht schließt“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Das beste Schallschutzglas bringt sonst nicht viel.“ Während bei normalen Wärmedämmfenstern die Glasscheiben meist einheitlich stark sind, haben Schallschutzfenster zum einem dickere und auch asymmetrisch aufgebaute Glasscheiben. Neben diesem schalloptimierten Glasaufbau sorgen zum anderen glasintegrierte Schallschutzfolien dafür, dass die störenden Geräusche draußen bleiben. Aber auch Rahmen, Dichtungen und Beschläge sind bei Schallschutzfenstern besonders isoliert und verstärkt ausgebildet.
 
Da ein geöffnetes Fenster natürlich nicht vor Lärm schützen kann, müssen Schallschutz und natürliches Lüften gut geplant werden. Hierfür gibt es im Fenster oder im Sonnenschutzkasten integrierte Schallschutzlüfter. Gerade für Schlafräume bietet sich diese Lösung an.
 
„Das Nonplusultra in Sachen Schallschutz bieten Verbund- und Kastenfenster. Bei diesen 2-teiligen Konstruktionen besteht zwischen äußerer Scheibe und innenliegender Isolierverglasung ein Freiraum. Damit lässt sich die Fassade optisch wunderbar aufwerten, während der Lärm noch wirksamer reduziert wird. Darüber hinaus bieten diese Konstruktionen die Möglichkeit, integrierte Verdunklungs- oder Sonnenschutzanlagen einzubauen“, empfiehlt der VFF-Geschäftsführer abschließend. VFF/FS
 

Expertentipp: „Den besten Rat für die eigenen Schallschutzfenster können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Experten ganz in der Nähe.“ 

 


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Bild 1: Das Beschlagsystem Roto Patio Inowa schützt zuverlässig gegen Lärm. © Roto Frank.
Bild 2: Besonders in Ballungsgebieten und Großstädten bieten sich Schallschutzfenster an. © Roto Frank.

 

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news-506 Wed, 24 Mar 2021 11:51:00 +0000 EuroWindoor-Hauptversammlung am 18. März 2021: Verena Oberrauch von Finstral zur neuen Präsidentin gewählt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=506&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4475ad62558c7d450d8e5f55c00b2e51 Frankfurt am Main, 24. März 2021. Bei der EuroWindoor-Hauptversammlung (General Assembly) in diesem Jahr wurde Verena Oberrauch von dem italienischen Fensterhersteller Finstral für die nächsten drei Jahre einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. In der Online-Versammlung wurden als ihre beiden Vizepräsidenten ebenfalls einstimmig Nicolas Dupin (VELUX / Dänemark) neu gewählt und Franz Hauk (F.R. Hauk Stahl- und Leichtmetallbau GmbH, Germany) wiedergewählt. Die Präsidentin und ihre beiden Stellvertreter bilden gemeinsam das Präsidium (Executive Board) von EuroWindoor. Verena Oberrauch wurde 1977 in Bozen geboren und arbeitet seit 2010 in ihrem Familienunternehmen Finstral. Derzeit ist sie Mitglied des Verwaltungsrats von Finstral als Leiterin des Geschäftsbereichs Belgien, Schweiz und Österreich. Oberrauch, die fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch spricht, hat internationale Politik an der Georgetown University in Washington DC mit dem Abschluss als Bachelor of Science und Business Administration mit dem Abschluss zum Master an der SDA Bocconi School of Management in Mailand studiert. Nach ihrem Studium und bevor sie bei Finstral anfing, war Verena Oberrauch viele Jahre in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Die EuroWindoor-Hauptversammlung dankte dem bisherigen Präsidium Joachim Oberrauch, Helle Carlsen Nielsen und Franz Hauk für sein großes Engagement, EuroWindoor seit seiner Gründung im Jahr 2015 als europäische Interessenvertretung auf der europäischen Bühne zu etablieren und zu stärken. Unter ihrer sechsjährigen Führung wurde EuroWindoor ein geschätzter Stakeholder für etablierte EU-Institutionen – zum Beispiel bei der Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen für den europäischen Fenster-, Tür- und Fassadensektor. Wichtige Schwerpunkte dabei waren und sind: Energieeffizienz, Gesundheit und Umwelt, Forschung und Bildung sowie die CE-Kennzeichnung und Normung. Joachim Oberrauch und Helle Carlsen Nielsen haben neue Aufgaben in ihren Unternehmen übernommen und standen deshalb für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung.

„Das neue EuroWindoor-Präsidium steht für Kompetenz und Kontinuität unserer Arbeit“, betonte Frank Koos, Generalsekretär von EuroWindoor, nach der Wahl. „Und es haben mit Franz Hauk der deutsche Verband Fenster + Fassade (VFF) und mit Nicolas Dupin der dänische Verband TMI weiterhin starke Stimmen im Executive Board.“

 

Foto VerenaOberrauch: Verena Oberrauch, die neue Präsidentin von EuroWindoor (Foto: EuroWindoor)

Foto Hauptversammlung: EuroWindoor-Online-Hauptversammlung am 18. März 2021 beim Sitz des Generalsekretariats in Frankfurt am Main (Foto: EuroWindoor)

 

Pressekontakt:

General Sekretariat EuroWindoor AISBL

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-36, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: gs@eurowindoor.eu

Internet: www.eurowindoor.eu

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news-505 Tue, 23 Mar 2021 15:27:00 +0000 VFF-Online-Fachtagung Statistik und Markt am 4. Mai 2021: Deutsche und europäische Marktzahlen im Fokus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=505&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=374018992f335f2bb19f711cb67581c2 Frankfurt am Main, 23. März 2021. Die Frühjahrs-Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) findet am 4. Mai 2021 online per Konferenzsystem GoToWebinar statt. Im Rahmen der Veranstaltung, die von 10.30 bis 14.30 Uhr dauert, werden die wichtigsten aktuellen deutschen und europäischen Marktzahlen zum Fenster- und Außentürenmarkt vorgestellt. „Wie alle zwei Jahre haben wir auch wieder aktuelle Zahlen zur Fenster- und Haustürenproduktion in Deutschland sowie Daten zu den Import- und Exportmengen“, erläutert Frank Lange, Geschäfts¬führer des VFF. „Eine interessante Frage ist, ob und wie sich die breit angenommenen neuen Fördermaßnahmen für energetische Gebäudesanierung aus dem Klimaschutzprogramm in der Sanierungsrate niederschlagen.“ Die folgenden vier Schwerpunkte stehen auf dem Programm der Fachtagung:

  1. Die Konjunkturdaten und die Baumarktentwicklung in Deutschland
  2. Die Zahlen zur Fenster- und Haustürenproduktion in Deutschland sowie die Produktions-, Import- und Exportmengen 2020/21
  3. Die aktuellen deutschen Fenster- und Außentürenmarktzahlen
  4. Ein Überblick über die europäischen Fenstermärkte

Referenten sind Holger Lipp (Weru GmbH), Obmann des VFF-Ausschusses Statistik und Markt, Martin Langen (B+L Marktdaten GmbH), Prof. Dr. Dirk Hass (KIM Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn) und Christian Blanke (HEINZE GmbH). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden entsprechend der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

 

Grafik „Fachtagung-St&M“ und QR-Code „Anmeldung-St&M“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung der Fachtagung Statistik und Markt. (Grafik: VFF)

 

Hier die Linkadresse zur Online-Verlinkung:

https://register.gotowebinar.com/register/6889505088650680334

 

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Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-502 Mon, 22 Mar 2021 13:24:00 +0000 Immobilien: Rasante Entwicklung bei Fenstern & Türen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=502&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c325ce7e6d89de0d7ee11670431dc4f Frankfurt/Main. Kein anderes Bauteil entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten qualitativ so schnell wie das Fenster. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) stellt die wichtigsten Neuerungen und aktuellen Highlights für Fenster, Türen und Fassaden vor. Die größte Entwicklung gab es im Bereich Wärmeschutz. Noch bis in die 1980er Jahre glichen Fenster eher kleinen Öffnungen in der Wand. Der Grund war, dass über die Fensteroberfläche viel Wärme verloren ging. Heutzutage sind Fenster dank moderner Isolierverglasungen und deutlich verbesserter Rahmen aber wahre Hightechbauteile geworden, die nahezu jedes Panoramaformat erlauben und durch ihre solaren Gewinne und großen Flächen auch noch Kosten sparen.
 
Schlanke Konstruktionen mit Komfort
„Transparenz und Weite liegen in der modernen Architektur absolut im Trend. Deshalb werden auch die Rahmen immer filigraner“, berichtet VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Gleichzeitig bestehe der Wunsch nach einem nahtlosen Design bei höchster Funktionalität. „Schmale Rahmenansichten und vielfältige Flügelkonstruktionen bis hin zu geklebten rahmenlosen Flügeln schaffen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und hohe Anteile an Transparenz“, so Lange. Dadurch entsteht ein harmonisches Fassadenbild.
 
Zusätzlich ist die Integration von Funktionen und Komfortelementen ein wichtiges Thema, um die einfache Bedienbarkeit zu erhöhen. „Leicht handhabbare Griffe und automatisierte Elemente für das Öffnen und Schließen per Knopfdruck sind beliebt und stark nachgefragt“, sagt der Fensterexperte.
 
Sicherheit
Komfort mit Sicherheit zu verbinden, ist ein weiterer großer Trend bei modernen Fenstern und Türen. „Ein nach RC 1 – RC steht dabei für ‚Resistance Class‘ – zertifiziertes Fenster bietet einen Grundschutz. Ab RC 2 leisten Fenster wirksamen Widerstand gegen Einbruchswerkzeug wie Schraubendreher oder Brecheisen. Im Privathaus würde ich dabei immer mit RC 2 starten“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Zusätzliche Sicherheit bieten Alarm- oder Überwachungsanlagen, die mit einer Sensortechnik auf einen Glasbruch oder auch schon erste Erschütterungen am Fenster reagieren.
 
Smart Home
Das Thema Sicherheit spielt auch beim Trend Automation eine wichtige Rolle. Vollautomatische Systeme können in einem Smart Home dafür sorgen, dass Einbrecher fernbleiben – entweder durch Lampen, die automatisch ein- und ausgeschaltet werden, oder durch Rollläden, die herauf- und runterfahren. Zusätzlich registrieren Fenster- und Türsensoren ein unbefugtes Eindringen und warnen den Hausbesitzer im Fall der Fälle über sein Smartphone.
 
Darüber hinaus können in einem intelligenten Haus, je nach Luftqualität und Raumtemperatur, Fenster selber öffnen und schließen und mit der Heizungssteuerung verbunden werden. An sonnenintensiven Tagen hebt und senkt sich die Verschattung automatisch, was die Raumtemperatur um bis zu 10 Grad senken kann. Eine automatisierte Verschattung und eine Lüftung zur Nachtauskühlung helfen, bei den Energiekosten deutlich zu sparen.
 
Abgerundet werden die Fenstertrends von immer stabileren und dauerhafteren Konstruktionen. „Der Grundsatz ‚Hauptsache günstig‘ ist veraltet. Heute sollen die Konstruktionen lange halten – Energieeffizienz, Funktionalität und Nachhaltigkeit sind gefragte Werte“, so Lange abschließend. „Das kommt modernen Fenstern und Türen aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung und langlebigen Konstruktion sehr entgegen.“ VFF/FS

Expertentipp: „Tipps und nützliche Hinweise für die optimale und persönlich sinnvollste Lösung für die eigenen Fenster und Türen können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Experten ganz in der Nähe.“ 


Bilder: Großformatige Fenster mit filigraner Optik liegen im Trend. Foto: Schüco International KG.
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news-503 Thu, 18 Mar 2021 15:28:00 +0000 Klimabilanz 2020: Handlungsbedarf im Gebäudesektor index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=503&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=254af4d898eb94a5486bd33f662ed50c (Berlin, 18.03.2021) Die vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichten CO2-Emissionsdaten für das Jahr 2020 haben eine klare Botschaft gesetzt: Der Gebäudesektor ist der einzige Bereich, in dem die Ziele des Klimaschutzgesetzes verfehlt wurden. Um fünf Millionen Tonnen sollten die CO2-Emissionen sinken. Nur ca. drei Millionen Tonnen Minderung hat das UBA ermittelt, rund zwei Millionen Tonnen zu wenig. Auch wenn daran eine intensivere Gebäudenutzung durch die Corona-Pandemie vermutlich einen Anteil hatte: Bereits jetzt besteht dringender politischer Handlungsbedarf, um die Klimazielmarke in 2030 erreichbar zu halten. Perspektivwechsel bei Klimaschutz in Gebäuden nötig
Die Gefahr: Kommt es weiterhin zu Verfehlungen der Klimaziele im Gebäudesektor, wird es extrem schwierig, diese später wieder aufzuholen. Dazu Thomas Drinkuth, Leiter der Hauptstadtrepräsentanz Transparente Gebäudehülle: „Die Energiewende im Gebäudesektor jetzt konsequent und mit einer langfristigen Planungssicherheit anzugehen, ist eine zentrale Aufgabe für die kommende Legislaturperiode. Eine entsprechende Perspektive und konkrete Politikinstrumente dürfen in keinem Wahlprogramm fehlen. Klar ist: Ein ‚Weiter wie bisher‘ wird in jedem Fall zu wenig sein. Wir brauchen einen Perspektivwechsel und eine neue Priorität für Klimaschutz im Gebäudesektor.“
 
Der Gebäudesektor ist für die Erreichung der Klimaschutzziele zentral, denn er bietet hohe Energieeinsparpotenziale, die mit etablierten Technologien und Bauprodukten erschlossen werden können. Gleichzeitig trifft der ambitionierte Zielpfad des Klimaschutzgesetzes hier auf einen Markt, der eine gewisse Anlaufphase braucht. Die für die Klimaziele dringend notwendige Gebäudesanierung kann und muss stetig auf eine Sanierungsrate von mindestens zwei Prozent hochgefahren werden. Sanierungen müssen geplant, Investitionsmittel beschafft, Ressourcen aufgebaut werden. Dafür ist Planungssicherheit notwendig. Dass die in 2020 bereits verbesserte staatliche Förderung Wirkung zeigt und die Förderzahlen deutlich gestiegen sind, belegt, dass der Sanierungsmarkt auf politische Impulse reagiert.
 
Der bisherige klimapolitische Fokus auf dem Ausbau der erneuerbaren Energien kann die bestehenden Probleme im Gebäudesektor nicht allein lösen. Soll der Energiebedarf für Heizung und warmes Wasser erneuerbar gedeckt werden, muss er deutlich sinken – durch mehr und bessere energetische Gebäudesanierung. Dafür sind die richtigen politischen Impulse nötig. „Für die kurzfristige Wirkung bleibt ein Fokus auf der Förderung, die noch einige Verbesserungspotenziale bietet“, empfiehlt Drinkuth. „Gleichzeitig ist es aber dringend an der Zeit, weitere starke Instrumente wie den CO2-Preis oder neue energetische Mindeststandards für Bestandsgebäude so zu entwickeln, dass sie Impulse für mehr und bessere Sanierung setzen und von Eigentümern gut umgesetzt werden können.“
 
Im nächsten Schritt wird der von der Bundesregierung einberufene Expertenrat die 2020er Emissionsdaten umfassend bewerten und dabei auch die Umstände und Rahmenbedingungen abwägen. Stellt er einen Handlungsbedarf fest, müssen die jeweils zuständigen Ministerien kurzfristig ein Sofortprogramm entwickeln.
 
 
Die Repräsentanz Transparente Gebäudehülle ist das gemeinsame Hauptstadtbüro des Bundesverbands Flachglas, des Industrieverbands Rollladen Sonnenschutz Automation und des Verbands Fenster + Fassade zusammen mit den Unternehmen Somfy, Velux und Warema. Sie ist Impulsgeber und Dialogpartner für alle Politikakteure und Stakeholder, die die bau- und energiepolitischen Rahmenbedingungen gestalten.


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Ansprechpartner:
Thomas Drinkuth
Leiter Repräsentanz Transparente Gebäudehülle
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news-500 Tue, 16 Mar 2021 12:46:00 +0000 VFF-Online-Basisseminar VOB und Recht am 29. April 2021: Elementare Fragen des Baurechts index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=500&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9a8c9fb28a9bcddd9a801ccc3dcd8ab4 Frankfurt am Main, 16. März 2021. Erstmals veranstaltet der Verband Fenster und Fassade (VFF) am 29. April 2021 ein Basisseminar zu elementaren Fragen des Baurechts. Die Veranstaltung findet online statt. Folgende Themen stehen auf dem Programm: Vereinbarungen am Bau, Mehrvergütungs-forderungen des Auftragnehmers, Baubedenken und -behinderungen, Abnahme und Abnahmewirkungen sowie der Umgang mit Mangelrügen. „Wir haben uns entschieden, neben unseren regelmäßigen Grundlagenseminaren noch eine Veranstaltung mit den essentiellen ´Basics` des Baurechts für Fenster- und Fassadenbauer anzubieten“, erklärt Markus Christoffel, VOB-Experte des VFF. „Mit dieser Veranstaltung im Online-Format erweitern wir auch in Zukunft unser Angebot im Bereich VOB und Recht.“ Das Basisseminar findet am 29. April 2021 von 10.00 - 13.00 Uhr online mittels des Veranstaltungssystem GotoWebinar statt. Referent ist der erfahrene Baurechtsexperte RA Jörg Teller von der Frankfurter Kanzlei SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Die Teilnahmegebühr beträgt für VFF-Mitglieder 145,- EUR, für alle anderen 245,- EUR, jeweils zzgl. MwSt. In der Gebühr enthalten sind die Kosten der digitalen Seminarunterlagen. „Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt“, so Christoffel. „Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich zeitnah anzumelden. Die Anmeldungen werden entsprechend der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.“

Grafik „VOB-Basis“ (Grafik: VFF)

QR-Code „Anmeldung“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und des Basisseminares „VOB und Recht“. (Grafik: VFF)

 

Hier die Linkadresse zur Online-Verlinkungwww.window.de/fileadmin/redaktion_window/vff/VOB_Seminare/210429_VFF_Online_Basisseminar_VOB_und_Recht_Programm_mit_Anmeldelink.pdf

 

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news-504 Wed, 10 Mar 2021 09:32:00 +0000 Grenzenlose Freiheit daheim: Barrierefreiheit mit Blick auf das Alter einplanen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=504&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e5cbea0aa773a8337237285c16cb6145 Frankfurt/Main. Was schon für junge Familien höchster Komfort ist, wird spätestens für das Wohnen im Alter essentiell: Barrierefreiheit im eigenen Zuhause. „Beim Hausbau oder der Modernisierung sollten barrierefreie Fenster und Fenstertüren von Anfang an mit einplant werden“, rät Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF). Barrierefrei sind Fenster und Fenstertüren, wenn sie leicht bedienbar und mit Schwellen geringer Höhe verbaut sind, die Öffnungsgriffe von allen Bewohnern erreicht werden können und ein Ausblick aus dem Fenster auch aus der Sitzposition möglich ist. Heutzutage bieten immer mehr Hersteller Konstruktionen an, die auf eine Gebrauchstauglichkeit für alle Menschen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, ausgerichtet sind.
 
Bei Fenstertüren kommt es besonders auf eine gute Passierbarkeit an. Hier sollten extra breite Ausführungen eingeplant werden, bei denen die Tür- oder Bodenschwelle barrierefrei konstruiert ist. Auf diese Weise ist ein problemloses Durchkommen immer garantiert. In der Planung beispielsweise der Terrassentür sollten zusätzliche Maßnahmen vorgesehen werden, sodass kein Wasser eindringen kann. Hier können zum Beispiel spezielle Entwässerungsrinnen, ein Vordach oder ein feuchteresistenter Boden berücksichtigt werden. Eine sogenannte Soft Close Funktion erleichtert den Umgang mit den teilweise massiven Bauteilen zusätzlich. „Das gehört bei den aktuellen, hochwertigen Produkten mittlerweile zum guten Ton“, erklärt Lange. Als Mindestmaß für die Durchgangsbreite von Türen gilt eine lichte Breite von 90 Zentimetern.
 
Bei Fenstern sorgen automatisierte Elemente für ein Maximum an Komfort und Bewegungsfreiheit. Über eine Fernbedienung, das Smartphone oder Touchscreen können Fenster und Fenstertüren geöffnet und geschlossen oder der Sonnenschutz bedient werden. Daneben besteht die Möglichkeit, über entsprechende Fenstersensoren die Heizung zu regeln.
 
„Moderne Zutrittskontrollsysteme sorgen für zusätzliche Sicherheit“, empfiehlt der Experte. Mit Hilfe eines Fingerscanners, Transponders oder über Bluetooth kann berührungslos die Haustür geöffnet und geschlossen werden, um ins eigene Haus zu gelangen. „Auch eine intelligente Rechtevergabe, die den Zutritt für Pflegepersonal oder andere Besucher sicherstellt, ist heute kein Problem mehr“, so Lange abschließend. VFF/FS

 

Expertentipp: „Tipps und nützliche Hinweise für die optimale und persönlich sinnvollste Lösung für barrierefreie Fenster und Türen können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fenster-Experten ganz in der Nähe.“ 

 
 
Bild 1-4: Barrierefreiheit in all seinen Facetten. Foto: VFF/SIEGENIA GRUPPE
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news-495 Tue, 23 Feb 2021 12:08:00 +0000 Klimaneutraler Aufschwung in der EU: Fenstertausch als Schlüssel der Klimapolitik index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=495&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=162c0f52fbabad25d76418b0356681f1 Frankfurt am Main, 23. Februar 2021. „Der Austausch von Fenstern erfüllt alle Kriterien des europäischen Grünen Deals und wird wesentlich zur Umsetzung der Renovierungswelle sowie zu einer nachhaltigen Erholung des Bausektors beitragen.“ So heißt es in einem Informationsblatt von sechs Verbänden der europäischen Fensterindustrie, darunter EuroWindoor als Dachverband der nationalen Fensterverbände in Europa. Mit diesem Papier, das sich an die Mitgliedsstaaten der Europäische Union richtet, sucht die Fensterbranche den Dialog mit den nationalen Behörden. „Wir sind bereit zusammen mit den nationalen Behörden Förderprogramme zur Fenstersanierung zu entwickeln“, erklärt Frank Koos, der Generalsekretär von EuroWindoor. „Natürlich müssen diese Programme sich an Gegebenheiten der einzelnen Länder anpassen, dabei je doch Mindestkriterien für Energieeffizienz erfüllen, um so einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten.“

Im Zentrum des Informationspapiere steht die Schlüsselrolle der Fenstersanierung für den von Europa angestrebten nachhaltigen grünen Wiederaufbauplan. Denn mit dem Austausch einfach verglaster und alter zweifach verglaster Fenster ohne Funktionsbeschichtung können dauerhafte CO2-Einsparungen erzielt werden, die sich über die Lebensdauer von Fenstern, die circa 40 bis 50 Jahre beträgt, kumulieren. Zudem ist mit dem Fenstertausch eine Aufwertung der Gebäude verbunden, die sich in gesünderem Wohnraum dank stärkerer Nutzung von Tageslicht, größerer Sicherheit und smarten Funktionen niederschlägt. Und – das ist ein weiteres zentrales Argument des Papieres – mit Gebäude- und Fenstersanierung wird die Zukunft einer nachhaltigen Baubranche mit einer großen Zahl von Arbeitsplätzen gesichert. Folglich heißt es in dem Informationsblatt: „Die Konjunkturprogramme der EU-Länder müssen Maßnahmen beinhalten, die die Bereitschaft der Verbraucher zur Fenstermodernisierung erhöhen.“ Frank Lange, der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), deutsches Mitglied in EuroWindoor, zeigt sich erfreut über die Initiative der europäischen Verbände: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren an der Stärkung des Beitrages unserer Branche für die deutschen Klimaziele. Mit der Einführung der steuerlichen Förderung privater Wohnungssanierung im letzten Jahr konnten wir auch schon einen guten Erfolg erzielen. Doch ist die jährliche Sanierungsrate noch viel zu niedrig, um die Energieeinsparpotentiale durch Fenstertausch effizient zu nutzen.“

 

In ihrem Papier zur Notwendigkeit von Fenstertausch im Interesse von Klimaschutz und Lebensqualität betonen die europäischen Verbände der Fensterindustrie zum Schluss ihres Papieres die Relevanz bisher zu wenig beachteter Leistungen von Fenstern für die Energiebilanz. Denn bisher „konzentrieren sich die Anforderungen in vielen Ländern allzu häufig auf die Dämmung, während doch andere Aspekte genauso wichtig sind, etwa solare Energiegewinne als passive Heizung im Winter oder natürliche Lüftung als passive Kühlung im Sommer.“

 

Hier auf der Website von EuroWindoor kann die Informationsbroschüre mit dem englischen Originaltitel „Joint Leaflet on Window Replacement at the core of National Resilience and Recovery Plans“ in mehreren Sprachen heruntergeladen werden. Das Informationspapier mit dem deutschen Titel „Fensteraustausch im Mittelpunkt der Aufbau- und Resilienzpläne der EU-Länder“ richtet sich an die politischen Entscheidungsträger genauso wie an die nationalen Verbände, die Branchenunternehmen, aber auch an Architekten, Planer und Häuslebauer. (Grafik: EuroWindoor)

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-494 Fri, 19 Feb 2021 10:32:00 +0000 Einbaurahmen schützen neue Fenster und verhindern Bauschäden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=494&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6bf686cc8cfb974aa216c3c8bda0b551 Frankfurt/Main. Aktuelle Berichte zeigen, dass mehr als 50 Prozent aller Bauschäden bereits während der Bauphase geschehen. Häufig sind Fenster davon betroffen, da sie zu früh eingebaut werden. Um dies zu vermeiden, können vorab Einbaurahmen montiert werden. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) gibt praktische Tipps für Bauherren. Im üblichen Ablauf konventioneller Bauvorhaben werden Fenster bereits sehr früh in der „nassen“ Rohbauphase montiert, danach folgen beispielsweise Estrich- und Putzarbeiten. Durch anschließende Gewerke können Fenster aber aufgrund von Schmutz oder Feuchtigkeit beschädigt werden. Mit Hilfe von Einbaurahmen, sogenannte Vorab-Montagezargen, wird die Fenstermontage vom üblichen Bauablauf entkoppelt und die Fenster werden erst in der „trockenen“ Bauphase eingebaut. Damit sind Staub, Dreck und Nässe für die hochwertigen Bauteile kein Thema mehr.
 
„In Ländern wie Österreich, den Niederlanden oder Italien sind derartige 2-stufige Montagekonzepte bereits Standard. Auch hierzulande sollte diese Art der Fenstermontage immer mehr zur Anwendung kommen“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Beschädigungsrisiko der hochwertigen Fenster sinkt in der groben Bauphase auf null. Zugleich steht den Bauherren mehr Zeit zur Verfügung, sich für ihre finale Fensteroption zu entscheiden. Da zunächst nur der Einbaurahmen in den Rohbau montiert werden muss, kann die Entscheidung bis zu zwei Monate später getroffen werden.
 
Aber auch wenn der Hausbau abgeschlossen ist, profitieren Bauherren noch Jahre später. Im Zuge einer Renovierungsmaßnahme oder nach einem Einbruchsversuch können die Fenster kinderleicht getauscht werden, wofür keine Wand geöffnet oder Putz abgeschlagen werden muss. „Das spart Kosten und Nerven“, betont Lange.
 
Für Bauherren steht eine Vielzahl verschiedener Einbaurahmen zur Verfügung. „Wie genau diese funktionieren und welche davon für welche Anforderungen am besten geeignet sind, wissen die Mitarbeiter in den jeweiligen Fenster- und Fassadenbetrieben“, empfiehlt Lange abschließend. VFF/FS


Expertentipp:
„Wer sich bei einem Fachbetrieb über passende Fensterlösungen informieren möchte, findet unter fenster-können-mehr.de Experten ganz in der Nähe.“

Bild: Ein zweistufiger Fenstereinbau mit Einbaurahmen bietet viele Vorteile. Bildcredit: © Finstral. >>> Download


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news-493 Mon, 15 Feb 2021 11:57:00 +0000 VFF-Merkblatt V.03 überarbeitet: Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=493&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2b4c703fc31e87cef8f50bb2411f065e Frankfurt am Main, 15. Februar 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das Merkblatt V.03: 2021-02 „Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen“ nach gründlicher Überarbeitung neu veröffentlicht. Das Merkblatt V.03 wurde redaktionell überarbeitet und erläutert erstmals eine In-Situ-Methode zur ob-jektiven Bewertung der Farbe von pyrolytisch oder magnetron-beschichtetem Glas. Das VFF-Merkblatt V.03: 2021-02 „Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen“ ersetzt die Ausgabe vom September 2004 und wurde in der gleichnamigen VFF-Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik (ift), dem Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks, dem Bundesverband Flachglas (BF) und dem Unabhängige Berater für Fassadentechnik e.V. (UBF) überarbeitet. „Farbgleichheit“ im Sinne dieses Merkblattes meint die weitestgehende Übereinstimmung unterschiedlicher Flächen hinsichtlich des optischen Farbeindruckes unter Berücksichtigung zulässiger und dem Stand der Technik entsprechender Toleranzen und Beurteilungskriterien. Farbempfindung ist (unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen) subjektiv beeinflusst und entzieht sich einer allgemein gültigen, einheitlichen Bewertung. Es werden daher die Grundlagen der Farbgleichheit von Glas und deren Beurteilungsmöglichkeiten beschrieben sowie konkrete Hinweise zu den Auswirkungen für Planung, Einbau und Nutzung gegeben.

Einige beispielhaft ausgewählte Änderungen in der Neufassung des MerkblattesV.03 sind:

  • Eine Beschreibung der Winkelabhängigkeiten von Farbe wurde ergänzt.
  • Kapitel 3.4 „Messen von Farbe in-situ“ [in situ = vor Ort] zur Bestimmung von Farbunterschieden innerhalb einer Glasscheibe und zwischen zwei benachbarten Scheiben der gleichen Fassade wurde neu hinzugefügt.
  • Die Angaben zur Bemusterung wurden deutlicher gefasst
  • Die Literaturhinweise im Anhang wurden an den aktuellen Stand der Regeln angepasst

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt V.03: 2021-02 „Farbgleichheit transparenter Gläser im Bauwesen“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – materialspezifische Themen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „V.03“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 15,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt-V.03_2021-02“ (Grafik: VFF)

 

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news-492 Thu, 11 Feb 2021 16:11:00 +0000 VFF-Jahreskongress „Inside 2021“ auf 23. und 24. September 2021 verschoben - Horizonte für Fenster! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=492&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=82510da86a0b796e7ca0eca98a573fb6 Frankfurt am Main, 11. Februar 2021. Der diesjährige Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2021“ findet am 23. und 24. September 2021 im Radisson Blu Hotel im Berliner Stadtzentrum statt. Der ursprüngliche Termin in der zweiten Juniwoche konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht gehalten werden. Unterstützt von einer Reihe Sponsoren mit den Premiumsponsoren Gealan und Roma an der Spitze, konnte der VFF nach dem letztjährigen coronabedingten Ausfall des Jahreskongresses ein besonders vielseitiges und attraktives Programm zusammenstellen. Unter dem Kongressmotto "Horizonte für Fenster" versprechen Referenten wie Sascha Lobo oder Sven Plöger, Vertreter der Politik wie die Staatssekretäre Dorothee Bär (angefragt) und Andreas Feicht sowie Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, eine ungewöhnlich interessante Veranstaltung.

Eingerahmt wird der fachliche Teil von einem nicht weniger interessanten Rahmenprogramm mit beispielsweise einer Besichtigung des wiederaufgebauten Stadtschlosses, einer Fachausstellung zum Thema "Digitale Lösungen für Effizienz, Sicherheit und Komfort" sowie einer Abendveranstaltung im Deutschen Technikmuseum.

Alle Informationen und die Anmeldeunterlagen zum Jahreskongress "Inside 2021" finden Sie der eigens zum Jahreskongress geschalteten Microsite, die fortlaufend aktualisiert wird. „Die Pandemie hat nun schon bald ein Jahr lang Präsenzveranstaltungen verunmöglich, und diese Situation wird das ganze Frühjahr über noch andauern“, erklärt Frank Lange, der Geschäftsführer des Verbandes. „Wir sind zuversichtlich, unseren diesjährigen Jahreskongress, der ein Branchenhighlight zu werden verspricht, ohne große Einschränkungen als lebendige Präsenzveranstaltung durchführen zu können. Dass wir wenige Tage vor der Bundestagswahl zusammenkommen, hat sicherlich noch einen zusätzlichen Reiz. Und darauf möchte ich noch hinweisen: Wir wollen mit unserem Jahreskongress auch mehr als früher Branchenunternehmen ansprechen, die (noch) nicht Mitglied bei uns im VFF sind.“

Grafik „Microsite.jpg“ (Grafik: VFF) + QR-Code „Microsite.png“: Alle Informationen zum VFF-Jahreskongress „Inside 2021“ in Berlin finden Sie auf der eigens zum Jahreskongress geschalteten Microsite (https://jk.window.de/): Themen, Referenten, Abendprogramm und mehr. Mitglieder des VFF und der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren können sich jetzt schon mit einem Frühbucherrabatt anmelden.

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-491 Wed, 03 Feb 2021 08:24:56 +0000 6 Profitipps für die Fensterplanung index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=491&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e43aad3b8264ea183dde21bb50a8ee31 Mehr als 90 Prozent der in Deutschland hergestellten Fenster werden heute individuell nach Kundenwunsch gefertigt. Größe und Material unterscheiden sich dabei ebenso wie die Farben und wichtigsten Funktionen der Fenster. Worauf Bauherren achten sollen, weiß Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). 1. Raumnutzung

Ein wichtiges Kriterium für die Fensterwahl ist die Frage, wie der Raum genutzt wird. Besonders im Arbeits- und Schlafzimmer benötigt man Ruhe. „Schallschutzfenster sind hier besonders sinnvoll und garantieren, dass störende Geräusche draußen bleiben“, so Lange.

2. Fenstergröße

Seit einigen Jahren setzen sich in der Architektur mehr und mehr großformatige Fenster durch. Was auch kein Wunder ist, holen bodentiefe Fensterflächen doch die Natur ins Haus. Zugleich sind Wärmeverluste im Winter für moderne Dreischeiben-Verglasungen kein Thema mehr. Große Flächen können besonders Richtung Garten oder zu sichtgeschützt liegenden Balkonen und Terrassen eingebaut werden, um neugierige Blicke zu vermeiden. Auch bedeuten die solaren Wärmeeinträge durch eine große Verglasung geringere Heizkosten. „Eine Faustformel besagt, dass die Fensterfront mindestens 25 Prozent der Raumfläche betragen sollte“, verrät der Fensterexperte, damit man mit ausreichend viel Tageslicht für die Gesundheit und das Wohlbefinden versorgt wird.

3. Sonnenschutz

Großflächige Verglasungen bedeuten natürlich, dass man den Sonnenschutz nicht vergessen darf. Hier gibt es verschiedene Lösungen: Entweder außenliegend, in Form von beispielsweise Markisen, Jalousien oder Raffstoren, innenliegend oder im Scheibenzwischenraum. „Wobei ein außenliegender Sonnenschutz die Aufwärmung am besten verhindert“, so der VFF-Geschäftsführer. Damit der Sonnenschutz effektiv ist, bieten sich viele automatische Steuerungssysteme im Rahmen von Smart Home Konzepten an, die je nach Raumtemperatur und Lichteinfall den Sonnenschutz steuern können.

4. Automation

Automatisierte Fenstersysteme kommen aber nicht nur für den Sonnenschutz zum Einsatz, sondern können auch in der Küche oder anderen Räumen durch eine kontrollierte natürliche Lüftung für ein angenehmes Raumklima sorgen. Hierfür erfassen Sensoren die Raumtemperatur, CO2-Werte und Luftqualität und regulieren entsprechend die Fenster. So ist zu Hause auf umweltschonende, kontrollierte und natürliche Weise immer für das richtige Maß an Sauerstoff und frischer Luft gesorgt.

5. Sicherheit

Wichtig für die Sicherheit ist, von außen leicht zugängliche Fenster und Türen entsprechend auszustatten. Gerade im Erdgeschoss und im Kellerbereich sollten Bauherren Sicherheitsfenster in der sogenannten RC2 Widerstandsklasse einbauen lassen. „Das gleiche gilt übrigens auch für die oberen Stockwerken, wo Einbrecher über den Balkon einsteigen könnten“, betont Lange. „Auch hier empfiehlt es sich, mit einbruchhemmenden Fenstern der Widerstandsklasse RC2 auf Nummer sicher zu gehen.“

6. Die Öffnungsart

Fenster oberhalb einer Brüstung werden entweder als gesamtes Dreh-Kipp-Fenster eingebaut oder aufgeteilt, wobei der untere Teil eine Festverglasung ist und der obere die Dreh-Kipp-Funktion besitzt. Dies wird gerne im Bad oder der Küche verwendet, um ein Öffnen des Fensters zu ermöglichen, während die Fensterbänke als Stellfläche genutzt werden können. Bei bodentiefen, großformatigen Fenstern kommen 2-flüglige Fenster ohne festen Mittelpfosten oder Schiebekonstruktionen zum Einsatz. „Je größer und schwerer der Fensterflügel wird, um so mehr sollte dieser als Schiebeflügel ausgeführt werden“, empfiehlt der Fensterexperte abschließend.

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

Bild 1 und 2: Große Fensterflächen sorgen für das Naturkino daheim. Bildcredit: UNILUX/VFF.

Bild 3: Der richtige Sonnenschutz sorgt auch im Sommer für kühle Temperaturen. Bildcredit: UNILUX/VFF.

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news-489 Thu, 28 Jan 2021 11:46:00 +0000 Immobilientrend Automation: Häuser werden immer intelligenter index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=489&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b50fca46547bb28a6988b7701022f12c Frankfurt/Main. In vielen Bürogebäuden inzwischen Standard, setzen sich automatisierte Fenster- und Türensysteme auch im Privatbereich immer mehr durch. „Die Skepsis ist verflogen, fast 40 Prozent der Verbraucher nutzen mittlerweile Smart-Home-Anwendungen“, berichtet Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). „Viele Bauherren haben die Vorteile eines intelligenten Hauses erkannt: mehr Komfort und Sicherheit, weniger Energieverbrauch – und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“ Automatisierte Systeme erleben gerade einen besonderen Entwicklungsschub. Ging es vor ein paar Jahren vorwiegend um Unterhaltung und Entertainment, werden intelligente digitale Funktionen für die eigenen vier Wände immer praktischer und verbraucherorientierter. „Fenster zum Beispiel, die je nach Luftqualität und Raumtemperatur selber öffnen und schließen, können in einem intelligenten Haus mit der Heizungssteuerung verbunden werden“, so Lange. An besonders sonnenintensiven Tagen hebt und senkt sich die Verschattung dann automatisch. So könne die Raumtemperatur um bis zu 10 Grad gesenkt werden. Eine automatisierte Lüftung zur Nachtauskühlung und automatisierte Verschattung könnten außerdem dazu beitragen, bei den Energiekosten deutlich zu sparen. „Und für den Klimaschutz tut man auch noch etwas, denn die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird.“
 
Zudem beschützen vollautomatische Systeme das Eigenheim. Nicht nur kann man sich mit Hilfe programmierter Lichtszenen und Bewegungssensoren das Bedienen der Lichtschalter per Hand sparen, auch sorgen sogenannte Anwesenheitssimulationen in einem Smart Home dafür, dass Einbrecher fernbleiben – entweder durch Lampen, die automatisch ein- und ausgeschaltet werden, oder durch Rollläden, die herauf- und runterfahren. Zusätzlich registrieren Fenster- und Türsensoren ein unbefugtes Eindringen und warnen den Hausbesitzer im Fall der Fälle über sein Smartphone.
 
Mittlerweile können die automatisierten Systeme zentral über ein Bedienpanel an der Wand, eine Fernbedienung, eine App oder einen Sprachassistenten gesteuert werden – und das herstellerunabhängig. Wichtig für Bauherren ist, dass sie für den Neubau oder die Modernisierung die Gebäudeautomation gleich mitdenken. „Wer noch unsicher ist, dem bieten Hersteller Einsteigerpakete an“, weiß der VFF-Geschäftsführer. „Diese können später problemlos erweitert werden und garantieren, dass man den Grundstein für eine praktische und zeitgemäße Immobilie legt, die einem das Leben erleichtert und den Geldbeutel schont.“ VFF/FS
 

Expertentipp: „Übrigens: Wer jetzt energetisch saniert, sollte sich über die Einsparmöglichkeiten für automatisierte Fenster- und Türen sowie automatisierte Verschattungen informieren. 20% der Investitionen können im Rahmen der Fachunternehmerbescheinigung direkt von der Steuerschuld abgesetzt werden. Weitere Tipps und nützliche Hinweise für die optimale und persönlich sinnvollste Smart Home-Lösung können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fenster-Experten ganz in der Nähe.“


Bild 1: Eine clevere Vernetzung der Haustechnik mittels einer Smart-Home-Zentrale, wie der TaHoma, bietet den Bewohnern mehr Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit. (Quelle: Somfy). >>> Download
 
Bild 2: So gelingt der Einstieg: Beim Neubau oder der Sanierung gilt es, den Grundstein zu legen – danach kann das smarte Zuhause Stück für Stück erweitert werden. (Quelle: Somfy). >>> Download
 
Bild 3: Die Automatisierung von Abläufen im Alltag und eine Auswahl an Steuerungsoptionen sind das A und O im smarten Zuhause – die Möglichkeiten zugleich vielfältig. (Quelle: Somfy). >>> Download


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news-488 Thu, 14 Jan 2021 14:10:00 +0000 Am 9. und 10. März 2021 im Online-Format: Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=488&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ed0370b12132e93335f879090573a9fe Frankfurt am Main, 14. Januar 2021. Die beiden Frühjahrsseminare der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren finden jeweils im Online-Format ganztags am 9. März 2021 für Güteprüfer und am 10. März 2021 für Montageverantwortliche statt. „Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie haben wir in diesem Frühjahr beide Veranstaltungen als Online-Seminare mit entsprechend angepassten Programm konzipiert“, erklärt Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. „Und natürlich sind die Seminare auch für Teilnehmer offen, die nicht Mitglied der Gütegemeinschaft sind und hochwertige Montageanforderungen erfüllen wollen.“ Das materialübergreifende Montageseminar vermittelt die Grundkenntnisse für Montageverantwortlichen zur Erlangung des RAL Gütezeichens + Montage und der im Vierjahresrhythmus verbindlichen Auffrischung der Kenntnisse. Unter Leitung von David Hepp vom ift Rosenheim, stehen beispielsweise Fragen der Abdichtung, Anschlussbeispiele und die bauphysikalischen Grundlagen auf dem Programm. Die rechtlichen Fragen wie Vertrag, Abnahme oder Umgang mit Bedenken erläutert Rechtsanwalt Dr. Normen Crass von der Baurechtskanzlei SMNG in Frankfurt.

Die Themen des ebenfalls materialübergreifenden Güteprüferseminars reichen von den Produktnomen und der CE-Kennzeichnung über die Inhalte der RAL Gütesicherung, den Eignungsnachweis und den Aufbau der damit verbundenen Eigenüberwachung bis zum Ablauf der Fremdüberwachung sowie zu Fragen des Fehlermanagements. Auch hier liegt die Leitung bei David Hepp vom ift Rosenheim, die rechtlichen Fragen behandelt Rechtsanwalt Jörg Teller von SMNG.

Zum Abschluss bieten beide Veranstaltungen Gelegenheit zu Fragen und weiterführenden Diskussionen.

 

QR-Code „Güteprüfer“: Hier kommen Sie direkt zum Programm und zum Anmeldeformular des Güteprüferseminars.

QR-Code „Montage“: Hier kommen Sie direkt zum Programm und zum Anmeldeformular des Montageseminars.

 

Grafik „TitelLeitfaden: Jeder Teilnehmer des Montageseminars erhält mit der Anmeldung ein Exemplar des „Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren“. (Grafik: GG Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

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news-487 Thu, 14 Jan 2021 09:02:00 +0000 fenster-können-mehr.de / Neue Website beleuchtet alle Vorteile moderner Fenster index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=487&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5765bb348b08562cb726896d64153031 Frankfurt/Main. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) und die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren haben im Rahmen einer langfristig angelegten Kampagne eine neue Website an den Start gebracht. „Unter fenster-können-mehr.de findet der Verbraucher eine Vielzahl nützlicher Hinweise und wertvoller Tipps rund um das Thema moderne Fenster. Besonders die Möglichkeit, gezielt mit Firmen in Kontakt zu treten, ist ein echtes Highlight“, freut sich der VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Auf der Website sind zwei exklusiv produzierte TV-Spots zu den Themen Sicherheit und Energieeffizienz eingestellt. „Der Kauf und Einbau moderner Fenster ist Vertrauenssache und oft eine Entscheidung für Jahrzehnte. Als unabhängiger Fachverband informieren wir die Verbraucher objektiv über die vielen Vorteile deutscher Qualitätsfenster. Damit sich die Investition bezahlt macht und die Freude an neuen Fenstern lange anhält“, so Lange.
 
Heizenergie sparen, das Klima schonen, mehr Einbruchschutz erhalten, Steuervorteile sichern: All diese wichtigen Themen werden umfassend auf der Seite erklärt. „Beispielsweise wissen die wenigsten, dass man mit neuen Qualitätsfenstern ‚Made in Germany‘ bis zu 75 Prozent weniger Wärmeverlust im Vergleich zu alten oder undichten Fenstern erreichen kann“, so Lange. „Wie man sich für die energetische Sanierung 20 Prozent Steuervorteil sichern kann, darüber informiert die Seite ebenso wie über die Möglichkeiten, das Risiko eines Einbruchs zu verringern“, erklärt der VFF-Geschäftsführer weiter. Auch hier gebe es attraktive Zuschüsse der KfW-Bank. Denn viele der jährlich über 110.000 Wohnungseinbrüche in Deutschland könnten durch neue, sichere Fenster und Fenstertechnik verhindert werden.
 
Fenster-Experten finden
Ein weiteres Highlight ist die neue interaktive Suchfunktion. „Damit können Verbraucher mittels Postleitzahl oder Ortssuche genau das passende Unternehmen in ihrer Region finden“, sagt der Experte. Der Kunde kann sich eine Liste an Fachbetrieben anzeigen lassen, Infomaterial bestellen und einen Beratungstermin anfragen. Das neue System stellt direkt einen Kontakt zwischen Unternehmen und Endkunden her. Bereits im Vorfeld können so Fragen und Wünsche geäußert werden. „Das spart eine Menge Zeit für aufwändige Recherchen und Einzelanfragen und bietet dem Fachunternehmen die Möglichkeit, den Kunden bereits frühzeitig qualifiziert zu beraten“, schließt Lange. VFF/FS
 
Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de
 
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Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de
 
HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info@holzindustrie.de

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news-484 Sat, 19 Dec 2020 12:14:00 +0000 Tipps für Bauherren Neubau & Modernisierung: Neue Fenster besser großzügig planen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=484&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf1e1bd67332818ffa8ac7a310fc13ed Frankfurt/Main. Zunächst im Bürobereich häufiger verwendet, werden bodentiefe und großformatige Fenster auch im Wohnungs- und Hausbau immer mehr zum Trend. Was keine Überraschung ist, sorgen sie doch für hellere Räume, ein offenes Wohngefühl und Lebensqualität. „Um Licht und Sonne optimal nutzen zu können, sollten Bauherren und Modernisierer neue Fenster in Bezug auf Größe, Öffnungsart und Himmelsausrichtung immer passend zum Haus planen“, rät Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade. Während Fenster noch bis Mitte der 90er Jahre aufgrund ihrer schlechteren bauphysikalischen Eigenschaften durchaus klein gehalten wurden, können Bauherren heute wesentlich größere Fensterflächen einplanen. „Seit einigen Jahren werden in der Architektur bodentiefe, großformatige Fenster immer beliebter, die im Winter Energie aus der Sonneneinstrahlung gewinnen und zugleich die Wärme im Gebäude halten“, erklärt Lange. „Die solaren Gewinne bieten durch technisch hervorragende Wärmedämmeigenschaften der Fenster immense energetische Einsparpotentiale. Das macht Bauherren extrem flexibler. Fenster und Fenstertüren können in vielen individuellen Größen eingesetzt werden.“

Darauf ist bei der Fensterplanung zu achten
Gefragt sind große Fenster, die viel Tageslicht hineinlassen und zugleich die Sonnenwärme im Frühling, Herbst und Winter nutzen. „All das ist heutzutage möglich“, betont Lange. „Großflächige Verglasungen sorgen für eine optimale Ausleuchtung der Räume. Das spart Strom und Heizkosten.“ Vorrangig an den Süd-, Ost-, und Westfassaden kann die Sonne durch den Einbau großer Fenster zur Erwärmung der Innenräume genutzt werden, während die Heizung seltener angeschaltet werden muss. Viel Sonne bedeutet für den Sommer natürlich, dass man den Sonnenschutz nicht vergessen darf. Entweder außenliegend, in Form von beispielsweise Markisen, Jalousien oder Raffstoren, innenliegend oder im Scheibenzwischenraum. Damit der Sonnenschutz auch effektiv genutzt wird, bieten sich viele automatische Steuerungssysteme im Rahmen von Smart Home Konzepten an. In anderen Bereichen des Hauses, die weniger von der Sonne beschienen werden, ist der Einbau von Fenstern mit einer besonders guten Wärmedämmung ideal.

Lärm und Sicherheit
Ob für die Nachtruhe oder für das Homeoffice: Das Thema Lärm sollte bei der Fensterplanung ebenfalls bedacht werden. „Wer gut arbeiten oder schlafen will, braucht Ruhe. Hierfür sind Schallschutzfenster das Maß aller Dinge“, empfiehlt der Fensterexperte. „Zusätzlich bietet sich an, die Fenster in Bad und Schlafzimmer mit einer integrierten Lüftung auszustatten.“
 
Aber auch der Sicherheitsaspekt ist nicht zu vernachlässigen. Für einen guten Einbruchschutz sollte man besonders die Fenster im Erdgeschoss und im Kellerbereich mit entsprechenden Sicherheitsfenstern in der sogenannten RC2 Sicherheitsklasse ausstatten. „Und auch in oberen Stockwerken, wo Einbrecher über den Balkon einsteigen könnten, sollten Fenster- und Balkontüren mit Sicherheitsklasse RC2 eingebaut werden“, so Lange abschließend. VFF/FS

Expertentipp: „Ein Hausbau kann eine große Herausforderung sein. Um Stress und Ärger zu vermeiden, sollten Bauherren und Modernisierer sich rechtzeitig zu Fenstern, Fenstertüren und der Haustür informieren. Die Mitarbeiter in den Fachbetrieben können dabei helfen, die besten und maßgeschneiderten Lösungen für die individuellen Wünsche zu finden. Weitere Informationen und hilfreiche Hinweise gibt es unter fenster-können-mehr.de

 
Bild 1 + 2: Große Fensterflächen bringen mehr Licht ins Haus. Foto: VFF/ UNIGLAS
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news-481 Thu, 26 Nov 2020 09:01:00 +0000 Corona & Aerosole - Eine Frage der Fenster: Effektiv Lüften gegen die Viren index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=481&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d3ece2e9eea2dc11ad71c9bf8d26d031 Frankfurt/Main. Gerade in Pandemiezeiten ist richtiges Lüften nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch zu Hause besonders wichtig. Gesundheitsminister Jens Spahn appellierte vor Kurzem, die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) um ein „L“ für Lüften zu ergänzen. Doch wie oft und wie lange? Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF), verrät, warum es dabei besonders auf die Fenster ankommt. Mittlerweile ist nachgewiesen, dass sich Corona-Viren mithilfe von Aerosolen verbreiten können. Dies sind winzige Partikel, die jeder Mensch beim Sprechen, Husten oder einfach nur Atmen ausstößt und die je nach Größe und Luftströmung bis zu einigen Stunden unsichtbar in der Luft schweben können. Richtig Lüften und für regelmäßige hohe Frischluftzufuhr zu sorgen, ist deshalb eine der besten Möglichkeiten, das Risiko einer Infektion in Innenräumen zu senken.
 
Wer lüftet, sollte am besten stoßlüften, also: die Fenster so weit wie möglich öffnen. „Die Wände werden durch das Stoßlüften nur wenig ausgekühlt“, so Lange. Als Faustregel für Wohnungen empfiehlt das Umweltbundesamt im Winter bei großen Temperaturunterschieden täglich mindestens 5 bis 15 Minuten, im Sommer sollte 20 bis 30 Minuten gelüftet werden. Sind viele Personen in einem Raum, wird empfohlen, während der Besuchsdauer zu lüften. In Büros ist es vor dem Hintergrund der Pandemie ratsam, mindestens jede Stunde oder noch häufiger stoßzulüften: im Winter drei, im Sommer zehn Minuten. Noch besser für den Luftaustausch ist das sogenannte Querlüften, wofür gegenüberliegende Fenster oder Türen geöffnet werden. Auf diesem Wege ist es möglich, innerhalb weniger Minuten die Raumluft vollständig auszutauschen.

Große Fensterflächen einplanen
„Wichtig für das richtige Lüften ist, dass die Fenster auch vollständig zu öffnen sind“, betont Lange. Spätestens beim Neubau oder der Modernisierung sollte man Größe und Öffnungsart der Fenster auch nach dem Lüftungsbedarf bestimmen. Eine Festverglasung oder Wand lässt sich nun einmal nicht öffnen. „Wer hier viele große Fenster einplant, die sich weit öffnen lassen, ist auf der sicheren Seite und tut nicht nur etwas für die Gesundheit, sondern schont auch den Geldbeutel“, so der Fensterexperte. „Durch die solaren Gewinne großformatiger Fenster in Verbindung mit modernen Verschattungssystemen kann man einiges an Energiekosten einsparen. Fenster-Fachbetriebe und Fachplaner können zu diesen Themen sowohl technisch als auch über staatliche Förderprogramme umfassend beraten.“  
 
„Smart Windows“ verbessern die Luftqualität
So notwendig das Lüften ist, so schnell kann es passieren, dass man es vergisst. Denn der Mensch kann zwar beim Betreten des Raumes die Luftqualität gut einschätzen. Aber nach kurzer Zeit gewöhnt er sich an die schlechte Luft. Hier helfen elektromotorisch angetriebene Fenster mit der Möglichkeit der „Kontrollierten Natürlichen Lüftung“ (KNL). Durch Kombination mit einem CO2-Sensor werden die Fenster zu „Smart Windows“, die energieeffizient für frische Luft sorgen. Analog zu CO2-Ampeln in Schulen kann eine KNL-Anlage schlechte Luft erkennen und auch weitere Daten wie Raumtemperatur und Raumluftfeuchte an die Steuereinheit weiterleiten. Von dort aus werden die automatisierten Fenster „intelligent“ geöffnet und geschlossen und sorgen so automatisch und zuverlässig für Frischluft mit einer unbedenklichen Virenbelastung. Je nach Modell kann dieses System zusätzlich auch die Heizung regeln.

Natürlich gibt es keinen pauschalen Luftwechsel, ab dem ein Raum frei von Viren und sicher ist. „Aber je mehr saubere Luft ich in einen Raum lasse, sei es durch das manuelle Öffnen der Fenster oder automisch über elektrische Fensterkonzepte, umso geringer wird die Anzahl möglicher virenbeladener Teilchen“, erklärt der VFF-Geschäftsführer abschließend. „Große Fensterflächen helfen dabei, sich durch Lüften effektiv vor einer Ansteckung zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.“ VFF/FS
 

Expertentipp: „Alle Infos zum richtigen Lüften gibt es zusammengefasst auf fensterratgeber.de. Die Flyer „Bedarfsgerechte Fensterlüftung“ und „Richtiges Lüften mit Fenstern“ informieren nicht nur Bauherren vor oder nach einem Fenstertausch. Und das kurzweilige Video „Richtig lüften“ veranschaulicht auch Lüftungskonzepte mit „smarten“ Fenstern.“  Über weitere staatliche Fördermöglichkeiten für den Einbau moderner Fenster informieren Sie sich unter fenster-koennen-mehr.de.

 
Bild 1: Klassisch Lüften per Hand. Fotocredit: VFF/VELUX >>> Download
Bild 2: Wo möglich, sollten auch Türen zum Lüften genutzt werden. Fotocredit: VFF/Siegenia. >>> Download

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Verband Fenster + Fassade
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news-480 Tue, 24 Nov 2020 13:38:00 +0000 "European Window Summit" am 24. Februar 2021: Der Beitrag der Fenster zur Renovierungs-welle im Gebäudesektor index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=480&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=00afebd000301d20b283a5b7828d9475 Frankfurt am Main, 24. November 2020. Am 24. Februar 2021 findet der "European Window Summit" von EuroWindoor statt. Die Online-Veranstaltung von 9.00 bis 14.00 Uhr informiert in einer Reihe von Vorträgen in englischer Sprache über die im Rahmen des europäischen Green Deal angestoßene Renovierungswelle im Gebäudesektor – besonders im Blick auf den Beitrag von Fenstern zur Gestaltung dieser Renovierungswelle. Der Branchengipfel mit hochrangigen Sprechern aus Politik, Wissenschaft und Industrie richtet sich an die Entscheider und Vordenker der Branche. Stichworte zur Veranstaltung sind unter anderem "der Stellenwert der Renovierungswelle", "das Prinzip Energieeffizienz zuerst", "wie man smart renoviert" und "der Nutzen neuer Fenster über die Energieeffizienz hinaus: Tageslicht, Raumklima, Sicherheit und mehr". Die Teilnehmer sind eingeladen, sich online mit ihren Fragen in die Diskussion einzubringen.

"Orientieren Sie sich bei Ihren strategischen Entscheidungen auch am neuesten Stand der europäischen Klimapolitik im Gebäudesektor", betont Frank Koos, EuroWindoor-Generalsekretär. "Surfen Sie mit uns auf der EU-weit angeschobenen Renovierungswelle zu einer deutlich höheren Renovierungsrate alter Fenster!"

 

Grafik „Summit“ mit QR-Code: Über den QR-Code kommen Sie direkt zur Anmeldung und zum vorläufigen Programm des europäischen Gipfels. Die Teilnahmegebühr beträgt ermäßigt 250 Euro für Firmen der EuroWindoor-Mitglieder und 300 Euro für alle anderen. Weiterhin gibt es günstige Gruppentarife und eine interessante Möglichkeit des Sponsorings. Firmen der EuroWindoor-Mitglieder wählen bei ihrer Registrierung bitte Ihren Verband als EuroWindoor-Mitglied aus. (Grafik: EuroWindoor)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Generalsekretariat EuroWindoor

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@eurowindoor.eu

www.eurowindoor.eu

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news-479 Thu, 19 Nov 2020 12:24:00 +0000 Was beim Brexit für Bauprodukte zu beachten ist: Ab 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich europäisches Ausland index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=479&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=279051c2030ae804ff37b1be38259785 Frankfurt am Main, 19. November 2020. Es gibt keine Verlängerung mehr. Ab dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich aus EU-Sicht europäisches Ausland. Noch ist nicht entschieden, ob es noch eine Vereinbarung zur rechtlichen Regelung der Beziehungen zwischen EU und dem Vereinigten Königreich kommt oder ob der Brexit nach der laufenden Übergangszeit „hart“ und ungeregelt eintritt. „Angesichts der nur noch kurzen Zeit für ein Abkommen müssen wir auf einen ungeregelten Brexit gefasst sein“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) Frank Lange. „Und selbst, wenn kurzfristig noch ein Abkommen zustande kommt, sind eine Reihe rechtlicher Änderungen beispielsweise im Blick auf Steuer, Zoll und Zertifikate zu beachten. Darauf sollten alle Unternehmen unserer Branche, die mit dem Vereinigten Königreich geschäftliche Beziehungen pflegen, vorbereitet sein.“ In einer Mitteilung der EU-Kommission „zur Vorbereitung auf das Ende des Übergangszeitraums zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich“ vom Juli 2020 heißt es zum Beispiel zur Nachweisführung: „Zertifikate/Bescheinigungen oder Zulassungen, die von britischen Behörden oder von im Vereinigten Königreich niedergelassenen Einrichtungen ausgestellt wurden, werden für das Inverkehrbringen von Produkten auf dem Unionsmarkt nicht mehr gelten. […] Ist nach dem Unionsrecht eine Zertifizierung durch eine benannte Stelle der EU erforderlich – wie etwa bei einigen Medizinprodukten, Maschinen, persönlichen Schutzausrüstungen oder Bauprodukten –, so dürfen Produkte, die von im Vereinigten Königreich niedergelassenen Stellen zertifiziert wurden, nicht mehr in der Union in Verkehr gebracht werden.“ Konkretisiert wird dies in einer Information des Deutschen Instituts für Bautechnik DIBt von Anfang Oktober 2020. Demnach gilt für Bauprodukte, die nach dem 31.12.2020 in Verkehr gebracht werden: „Das Vereinigte Königreich wird ab 2021 für die EU ein Drittstaat sein. Bescheinigungen und ETAs, die von britischen Stellen nach der Bauproduktenverordnung ausgestellt wurden, gelten damit für das Inverkehrbringen von Bauprodukten mit CE-Kennzeichnung auf dem Unionsmarkt nicht mehr.“

 

Man sollte sich künftig also nicht nur Prüfberichte britischer notifizierter Stellen von einer europäischen notifizierten Stelle umschreiben lassen, sondern auch Vorsicht walten lassen bei der Verwendung britischer Produkte, da man als Importeur in den europäischen Binnenmarkt zusätzliche Verpflichtungen übernimmt.

 

Im Vereinigten Königreich wird ab 1. Januar 2021 ein UKCA-Label (UK Conformity Assessed) als Ersatz für die CE-Kennzeichnung eingeführt. Um auch britischen Unternehmen Zeit zu geben, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, behält die CE-Kennzeichnung für einen Übergangszeitraum bis zum 1. Januar 2022 ihre Gültigkeit, solange sich die britischen und die EU Produktvorschriften nicht ändern.

 

„So oder so – es kommen in vielen verschiedenen Regelungsbereichen große Änderungen auf uns zu“, betont Frank Koos, Geschäftsführer des VFF für Normung, Technik und internationale Aktivitäten und Generalsekretär des europäischen Dachverbandes EuroWindoor. „Bereiten Sie sich vor! Mit den Suchbegriffen Europäische Union Aufbau einer neuen Partnerschaft finden Sie die Website mit allen nötigen aktuellen Informationen der EU-Kommission.“

 

Grafik „Brexit“: Die Website der EU-Kommission zur Zukunft des Verhältnisses der EU zum Vereinigten Königreich

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-478 Thu, 19 Nov 2020 11:03:00 +0000 Einbau mit Ausblick - Neue Dachfenster: Viel Tageslicht in der trüben Jahreszeit index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=478&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7c1e9bb271934880387c112da4f8fc5e Frankfurt/Main. Noch bis in die 1960er Jahre eher Trockenkammer oder Abstellraum, sind Dachgeschossräume immer mehr zu beliebten Wohnräumen geworden. Mit welchen Fenstern man ein Maximum an Licht bekommt und was man dabei nicht vergessen sollte, verrät Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Je größer die Lichtfläche, desto größer der Wohnkomfort: „Dachfenster ermöglichen einen bis zu 3-mal größeren Tageslichteinfall als vertikale Fenster und sorgen so für mehr natürliche Helligkeit“, weiß Lange. Abgesehen von den statischen Erwägungen ist die Auswahl an Dachflächenfenstern riesig, um wertvollen Wohnraum zu gewinnen, der garantiert grenzenlose Aussicht bietet.
 
Für Steildächer bietet sich das klassische Schwingfenster an. Diese Dachfenster haben ihren Kipppunkt in der Mitte und sind durch ihre oben liegende Bedienung leicht zu öffnen und zu schließen, ohne sich bücken zu müssen. Dank der besonders niedrigen Fensterunterkante steht auch im Sitzen dem Blick nach draußen nichts im Weg.
 
Die Weiterentwicklung des Schwingfensters ist das Klapp-Schwingfenster. Dieses lässt sich mit einem Griff am unteren Rand komplett nach oben öffnen. Da der Fensterflügel wie ein schützendes Segel über der Öffnung schwebt, bleiben größere Regenmengen mit Sicherheit draußen. Und der Panoramablick ist mit diesem Modell auch garantiert. „Wichtig zu beachten ist, dass sich die Fensterunterkante aus Sicherheitsgründen mindestens 90 Zentimeter unterhalb des Bodens befinden muss“, betont der Fensterfachmann.
 
Wer noch einen Schritt weiter nach draußen gehen möchte, dem bieten Dachfenster mit einem balkonähnlichen Dachaustritt die Lösung: Zum Öffnen des Dachfensters wird der obere Teil bis zu 45 Grad aufgeklappt, während der untere Teil beim Herausdrücken automatisch in die Senkrechte gestellt werden kann. Durch diese Konstruktion hat man auch bei geschlossenen Fenstern freien Blick vom Boden bis fast zur Decke – und benötigt gleichzeitig nicht mehr Platz als ein normales Dachfenster. Eine weitere attraktive Lösung sind Dachflächenfenster mit Aufkeilrahmen. Dadurch entsteht eine Art Dachgaube, das Dachfenster wird in der Neigung steiler und man gewinnt zusätzlichen Innenraum im Bereich des Dachfensters.
 
Wichtig bei allen neuen Fensterkonstruktion im Dachbereich ist, den passenden Sonnenschutz nicht zu vergessen. „Durch geneigte Dachflächenfenster ist der Sonneneintrag intensiver. Was im Winter angenehm ist, kann im Sommer dagegen zu mehr Wärme im Inneren führen als bei vertikal angebrachten Fenstern“, so Lange. „Hier lässt sich besonders mit einem außenliegenden Sonnenschutz für angenehme Temperaturen sorgen, beispielsweise in Form von Rollläden.“ Neben einem effektivem Hitzeschutz und optimaler Verdunkelung haben außenliegende Dachfenster-Rollläden den Vorteil, dass sie für deutlich weniger Regen- und Hagelgeräusche sowie zusätzlichen Schutz vor Einbruch sorgen. „Die Automation hat hier in den letzten Jahren riesige Fortschritte macht“, wie der VFF-Geschäftsführer abschließend sagt. „Ob per Fernbedienung, über das Handy und Tablet oder gar per Sprachsteuerung – das Öffnen und Schließen der Fenster und Sonnenschutzeinrichtungen ist mittlerweile ein Kinderspiel.“ VFF/FS
 
Expertentipp: „Ergänzend zum außenliegenden Sonnenschutz bieten innenliegende Verdunkelungs-Rollos und Wabenplissees eine weitere Möglichkeit, blendende Sonnenstrahlen und fremde Blicke abhalten. Sie dunkeln Räume vollständig ab, verbessern die Wärmedämmung und setzen je nach Geschmack farbliche Akzente bei der Raumgestaltung.“
 

Bild 1: Dachfenster sorgen für viel Tageslicht. Bildcredit: VFF/Velux >>> Download
Bild 2: Cabriofenster im Wohnzimmer …  Bildcredit: VFF/Velux >>> Download
Bild 3: … und in der Küche. Bildcredit: VFF/Velux >>> Download
Bild 4: Auch bei innenliegender Verdunklung kommt der Sonnenschutz nicht zu kurz. Bildcredit: VFF/Velux >>> Download
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19. November 2020

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news-477 Mon, 16 Nov 2020 13:15:00 +0000 Erfolgreicher VFF-Architektentag zur Gebäudehülle „Großes Fernsehen“ vor über 300 Online-Teilnehmer index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=477&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab0caa88f5f39b3e94937ee850cb0daf Frankfurt am Main, 16. November 2020. Mit über 300 angemeldeten Teilnehmern wurde der VFF-Architektentag am 12. November 2020 zu einem regelrechten „Online-Ereignis“, nachdem die ursprünglich vorgesehene Präsenzveranstaltung aufgrund der Corona-Lage kurzfristig auf Online umgestellt werden musste. Die Architektenveranstaltung vom Verband Fenster + Fassade (VFF) und der Fac-zeitschrift Detail stand unter dem Motto „Neue Perspektiven für die Gebäudehülle: zukunftsweisend, innovativ und dynamisch“. Und die Referenten in den Räumen des Frankfurter re:mynd eastside, die kurzfristig in ein Übertragungsstudio umgebaut worden waren, konnten mit ihren beeindruckenden Präsentationen das „Fenster“ in die Welt der Innovationen rund um die Gebäudehülle weit aufmachen. Der Moderator Roland Pawlitschko, Architekt und Publizist aus München, machte gleich zu Beginn deutlich, dass die moderne transparente Gebäudehülle mittlerweile die Königsdisziplin von Planung und Bauen ist. Und er brachte ihre vermittelnde Rolle zwischen Innen und Außen auf die Formel: Die Außenwände der Gebäude sind die Innenwände der Stadt. Wie diese Doppelrolle in modernen Glasfassaden gestaltet wird, präsentierte Werner Frosch von Henning Larsen in München in seinem Vortrag über „Tageslicht und die architektonische Gestalt“. So zeigte er zum Beispiel am Neubau des Civic Centre in Toronto, wie Fassaden Licht, Wind und Wärme innerhalb und außerhalb des Gebäudekomplexes so lenken können, dass die Nutzer in und vor dem Gebäude davon profitieren und sich sogar die Zahl der Sommertage auf der Plaza im Süden erhöht. Das folgende Referat von Prof. Lucio Blandini von der Werner Sobek AG in Stuttgart über „Die Zukunft der Fassade: digital, nachhaltig, adaptiv“ hatte, wie der Titel schon sagt, hochmoderne Fassadenlösungen im Fokus. Die Beispiele reichten von Dubai über Kuwait bis nach Stuttgart und verdeutlichten, was man mit parametrischen Konstruktionen, nachhaltigem Bauen und adaptiven Ideen beispielsweise mit der Nutzung von Licht und Schatten bei je nach Himmelsrichtung in sich verwundenen Hochhausfassaden in heißen und sonnenreichen arabischen Ländern erreichen kann.

Nach einer kurzen Pause eröffnete Wolfgang Jehl vom ift Institut für Fenstertechnik in Rosenheim den zweiten Teil der Fortbildungsveranstaltung mit einem Vortrag über „Die (R)evolution in der Fenstermontage: 2-stufiger Einbau mit Vorabzargen“. Mit einem Blick auf die tägliche Situation auf der Baustelle präsentierte er die in Deutschland noch wenig bekannte Möglichkeit, mit einer vorab eingebauten Zarge den eigentlichen Fenstereinbau an das Ende des Bauprozesses zu verlegen. Damit können Beschädigungen vermieden werden, die bei modernen Fenstern – empfindliche Möbelstücke gewissermaßen – viel zu häufig vorkommen, wenn sie wie üblich direkt in den Rohbau eingefügt werden. Utopisch und konkret zugleich stellte Rudi Scheuermann vom Ingenieurbüro Arup schließlich faszinierende Dach- und Fassadenbeispiele vor, wie die Stadt von morgen „grün“ werden kann. Mit passenden Pflanzen weitreichend bewachsene Dächer und Fassaden können einen markanten Beitrag zur Luftqualität und zur CO2-Reduktion leisten. Scheuermann stellte mit kreativen Beispielen aus Singapur, Berlin und anderen Metropolen klar, dass der Weg zur grünen Stadt von morgen heute schon begonnen hat.

Zur interaktiven Lebendigkeit des Architektentages trugen auch zahlreiche Online-Fragen aus dem Publikum bei, die von den Referenten jeweils nach ihren Vorträgen beantwortet und dann auch in der abschließenden Podiumsdiskussion in das anregende Gespräch mitaufgenommen wurden.

„Wenn man aus der Corona-Not eine Veranstaltungs-Tugend machen kann, dann ist uns das auch dank des Technikteams sehr gut gelungen. Und das macht mich und alle Beteiligten stolz und froh“, resümierte Frank Lange, Geschäftsführer des VFF, nach der Veranstaltung. „Die Vorträge waren großartig, die Teilnehmerzahl größer als bei jeder möglichen Präsenzveranstaltung und auch die Möglichkeit, drei Fortbildungspunkte der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen durch protokollarisch dokumentierte Teilnahme zu erwerben, wurde von mehr als 120 disziplinierten Teilnehmern genutzt.“

 

Foto „AT-Referenten“: Referenten, Moderator und Veranstalter des VFF-Architektentages (von links): Wolfgang Jehl, Werner Frosch, Prof. Dr. Lucio Blandini, Roland Pawlitschko (Moderator), Frank Lange (VFF-Geschäftsführer) und Rudi Scheuermann (Foto: VFF)

Fotos „Pawlitschko“, „Frosch“, „Blandini“, „Jehl“ und „Scheuermann“ (Fotos: VFF)

Foto „remynd“: Normalerweise eine attraktive Eventlocation – zum VFF-Architektentag am 12. November 2020 wurde daraus ein Onlinestudio. (Foto: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-476 Mon, 02 Nov 2020 12:58:00 +0000 Pandemie zwingt zur rein digitalen Ausrichtung: VFF-Architektentag am 12. November 2020 bietet auch online Fortbildungspunkte index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=476&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d8ae2b3ae0cc0f5d5da0cf6a1ed734ac Frankfurt am Main, 2. November 2020. Der Architektentag „Neue Perspektiven für die Gebäudehülle: zukunftsweisend, innovativ und dynamisch“ am 12. November 2020 findet ausschließlich als Online-Veranstaltung statt. Dies mussten der Verband Fenster + Fassade (VFF) und die Fachzeitschrift Detail kurzfristig aufgrund der aktuell zugespitzten Corona-Situation entscheiden. Sie konnten allerdings erreichen, dass die Online-Teilnehmer drei Fortbildungspunkte der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erhalten können. Die kostenlose Weiterbildungsveranstaltung wird ab 16 Uhr aus dem Frankfurter re:mynd eastside in der Hanauer Landstraße 154 übertragen. Zu den Referenten gehören renommierte Architekten, Hochschullehrer und Fassadenplaner wie Werner Frosch, Lucio Blandini und Rudi Scheuermann sowie mit Wolfgang Jehl ein Fachexperte vom ift Rosenheim. „Die am 28. Oktober 2020 von Bund und Ländern einstimmig beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lassen uns keine Wahl“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Die gute Nachricht ist, dass wir jetzt verbindlich drei Fortbildungspunkte für die Online-Teilnehmer der Weiterbildungsveranstaltung ausstellen können. Wir haben die technischen Möglichkeiten geschaffen, die ´Anwesenheit` der Online-Teilnehmer zu erfassen. Die Teilnahme wird mit Start und Endzeitpunkt protokolliert und als Teilnahmenachweis gespeichert. So kann später die Teilnahmebestätigung postalisch auch kostenfrei zugestellt werden. Wir freuen uns natürlich aber auch über jeden Teilnehmer, der nicht als Planer oder Architekt an den Vorträgen interessiert ist, und hoffen jetzt erst recht auf eine rege Teilnahme an dieser hochinteressanten kostenlosen Veranstaltung.“ Die Teilnahme ist sehr einfach möglich: Mit der Registrierung über GoToWebinar erhalten die Teilnehmer automatisch den Zugang zur Weiterbildungsveranstaltung.

 

Grafik QR-Code “GoToWebinar“: Hier kommen Sie direkt auf die Seite mit dem Registrierungsformular zur Online-Teilnahme. (Grafik: Detail/VFF)

Grafik QR-Code “ EinladungFrankLange“: Hier lädt Sie VFF-Geschäftsführer Frank Lange persönlich zum Architektentag ein. Schauen Sie rein! (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-474 Thu, 29 Oct 2020 11:39:00 +0000 Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren: Erfolgreicher Abschluss der „Güte on Tour“-Veranstaltungen am 20. Oktober 2020 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=474&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f6c919cb673afd52d9aec3ec11018ace Frankfurt am Main, 29. Oktober 2020. Die Veranstaltungsreihe „Güte on Tour“ zur Präsentation des überarbeiteten Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren fand am 20. Oktober 2020 in Dortmund ihren Abschluss. Die 61 Teilnehmer der Hybridveranstaltung, davon 27 vor Ort, wurden von Wolfgang Jehl vom ift Rosenheim über die Änderungen in der Neufassung des „Leitfadens zur Planung und Ausführung der Montage von Fenster und Haustüren für Neubau und Renovierung“ informiert. Zu den von Jehl erläuterten Neuerungen gegenüber der Fassung von 2014 zählen die detaillierte Betrachtung der Schnittstelle Baukörperanschluss bei bodentiefen Elementen, eine veränderte und optimierte Fallunterscheidung bei der Fensterbefestigung und auch die Erläuterung der Möglichkeiten der Fensterbefestigung in hochwärmedämmendem Mauerwerk. Weiterhin wurde der Leitfaden an die beiden neuen DIN 4109 (Schallschutz) und DIN 18542 (Einsatz von Schaumkunststoffbändern) angepasst.

„Nachdem wir die ursprünglich im Frühjahr terminierte Reihe wegen der Pandemie auf Sommer und Herbst verlegen mussten, sind wir erleichtert, dass wir alle drei Veranstaltungen erfolgreich durchführen konnten“, erklärt Frank Lange, der Vorsitzende der Gütegemeinschaft. „Mit den Orten Hannover, Ulm und Dortmund haben wir weite Einzugsbereiche abgedeckt. Und mit insgesamt rund 120 Teilnehmern an den drei Orten können wir angesichts der derzeit schwierigen Situation sehr zufrieden sein.“

Aus der letzten, hybrid angebotenen Veranstaltung wird die Gütegemeinschaft ein Schulungsvideo zusammenstellen, welches dann voraussichtlich Anfang 2021 als kostenpflichtiges Streaming-Angebot über eine Website der Gütegemeinschaft zu Schulungszwecken genutzt werden kann. Die Gütegemeinschaft informiert, sobald dieses Angebot vorliegt.

Grafik „Deckblatt-Leitfaden“: Der neue Leitfaden zur Montage kann für 59 Euro auf der Website der Gütegemeinschaft www.ralfenster.de bestellt werden.

 

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Dr. Peter Christian Lang

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

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news-473 Thu, 29 Oct 2020 11:26:00 +0000 Staatliche Förderung Einbruchschutz Eine Sorge weniger: Neue Fenster und Türen schaffen ein sicheres Eigenheim index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=473&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7d40618f31149d259af95f77b8b235de Frankfurt/Main. Statistisch wird circa alle sechs Minuten in Deutschland eingebrochen. Auch wenn das noch immer sehr viel ist, sind die Einbruchzahlen in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2019 verzeichnete die Kriminalstatistik 87.145 Einbrüche in Deutschland, 2015 waren es noch 167.136. Als ein Grund für den starken Rückgang wird häufig angegeben, dass immer mehr Eigentümer in Sicherungstechnik investieren. Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), erklärt die Voraussetzungen, um sich den Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Fenster und Türen fördern zu lassen. Neue Fenster gegen Einbrecher: 3 Möglichkeiten gibt es
Wer sich dazu entscheidet, mit neuen Fenstern sein Eigenheim sicherer zu machen, dem ste-hen drei Fördermöglichkeiten zu Verfügung. Man kann erstens 20 Prozent der Kosten direkt von der Steuerschuld nach § 35c EStG im Rahmen einer Fachunternehmerbescheinigung absetzen. Zweitens kann ein Tilgungszuschuss von 20 Prozent mit einer Darlehensfinanzierung beantragt werden (KfW-Programm 151/152). Und drittens gibt es das KfW-Programm 430: 20 Prozent stehen hier als direkter Investitionszuschuss zur Verfügung.

„Bei allen drei Möglichkeiten gilt: Die neuen einbruchhemmende Fenster nach Widerstandsklasse RC2 müssen einen guten Wärmedämmwert von mindestens 1,1 W/m²K oder besser aufweisen“, wie Lange betont. Zudem ist es erforderlich, für Planung, Antragstellung und Durchführung bei KfW-geförderten Vorhaben vorab immer einen unabhängigen Sachverständigen für „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ aus der Energieeffizienz-Expertenliste ein-zubinden. Dieser wird nach dem KfW Programm 431 bezuschusst.

KfW-Programm 455-E für einbruchhemmende Türen
Gefördert werden mit dem Programm bauliche Maßnahmen an der Wohnimmobilie, beispiels-weise der Einbau einbruchhemmender Eingangstüren oder deren Nachrüstung. Diese Türen müssen mindestens die Widerstandsklasse RC2 aufweisen – was auf jeden Fall sinnvoll ist, erklärt der Verbandsfachmann. „RC steht für Resistance Class, also Widerstandsklasse. Eine RC1-Tür bietet nur einen einfachen Grundschutz. RC2-Türen dagegen leisten auch dann wirk-samen Widerstand, wenn ein Einbrecher mit Schraubendreher oder einer Zange versucht einzudringen.“

Darüber hinaus werden durch das Programm auch geprüfte Nachrüstsysteme für Fenster-, Balkon- und Terrassentüren bezuschusst. Zum Beispiel Fensterstangenschlösser, Bandseitensicherungen, abschließbare Fenstergriffe oder Pilzkopfverriegelungen. Ganz wichtig ist: Alle Arbeiten müssen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden. Die Kriminalpolizei bietet eine Auflistung von qualifizierten und zertifizierten Anbietern von einbruchhemmenden Fenstern sowie kostenlose Beratungen.

Maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit förderfähig
Im Rahmen des KfW-Programms 455-E können 10 bis 20 Prozent der Kosten gefördert wer-den und maximal 1.600 Euro Zuschuss pro Antrag ausgezahlt werden. Für einen besseren Einbruchschutz sind es 20 Prozent der förderfähigen Kosten für die ersten 1.000 Euro. Darüber hinaus sind es noch 10 Prozent. Ein Beispiel: Wenn eine Haustür 5.000 Euro kostet, erhält man 600 Euro Förderung zurück: 20 Prozent auf die Investition bis 1.000 Euro, also 200 Euro; und 10 Prozent auf die verbleibenden 4.000 Euro = 400 Euro – insgesamt 600 Euro. 500 Euro müssen die Kosten mindestens betragen, damit Sie die Förderung erhalten – die Obergrenze beträgt 15.000 Euro. Um den Zuschuss zu beantragen, hat die Förderbank ein eigenes Zuschussportal eingerichtet. Wichtig: Erst nachdem Sie den Antrag gestellt haben, sollte man mit den Maßnahmen zum Einbruchschutz beginnen beziehungsweise den Kaufvertrag unter-schreiben. Antragsberechtigt sind private Eigentümer oder Ersterwerber eines Ein- oder Zwei-familienhauses oder einer Wohnung sowie Mieter allgemein. VFF/FS

Expertentipp: „Wer überlegt, seine Fenster nicht nur einbruchsicherer zu machen, sondern durch neue Fenster viel Energie sparen will, kann sich bis zu 40.000 Euro vom Staat zurückholen. Ab diesem Jahr bietet die Bundesregierung im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 eine steuerliche Förderung für die energetische Gebäudesanierung: 20 Prozent ihrer Sanierungskosten können Eigenheimbesitzer und Modernisierer direkt von der Steuerschuld absetzen. Mehr Infos zu den Möglichkeiten der steuerlichen Förderung nach § 35c EStG sowie zu den KfW-Fördermaßnahmen gibt es bei fenster-koennen-mehr.de in einem übersichtlichen Flyer zum kostenlosen Download.“

Bild 1: Keine Chance für Langfinger: Moderne Fenster bieten einen umfangreichen Einbruch-schutz. Foto: VFF/SIEGENIA
Bild 2: Das bedeutet die Resistance Class. Foto: VFF/SIEGENIA
+ QR-Code für www.fenster-koennen-mehr.de

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
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HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info@holzindustrie.de
29. Oktober 2020

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news-472 Mon, 26 Oct 2020 15:03:00 +0000 Kurzfristige Absage wegen Corona-Pandemie: Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche in Burgau fallen aus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=472&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b06650c4c4395cf5d62ee4d1b1cbcb11 Frankfurt am Main, 26. Oktober 2020. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr durch das Corona-Virus und der deswegen erlassenen Vorsichtsmaßnahmen muss die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren die beiden Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche am 10. November bzw. 11. und 12. November bei Roma in Burgau kurzfristig absagen. "Es ist bitter, dass wir diese Seminare so kurzfristig und ersatzlos absagen müssen", erklärte Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. "Aber uns bleibt keine Wahl, denn der praktische Arbeitsteil dieser Seminare ist in der bisherigen Konzeption unverzichtbar. Teilnehmer, die sich schon angemeldet haben, können ihre Anmeldung kostenfrei stornieren oder sich auf die Frühjahrstermine umschreiben lassen. Für die beiden Frühjahrsseminare am 9. Februar (Güteprüfer) sowie am 10. und 11. Februar 2021 (Montageverantwortliche) wird an einer präsenzlosen Online-Lösung gearbeitet."

 

Grafik „Güte“ (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

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news-471 Mon, 26 Oct 2020 14:28:00 +0000 VFF-Fachtagung „Statistik und Markt“ am 20. Oktober 2020: Fenstermarkt 2020 entgegen den Erwartungen im Plus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=471&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=117bb3f59e2a90c9436b206e69982640 Frankfurt am Main, 26. Oktober 2020. Entgegen der Prognose vom Mai 2020 (minus 5,5 Prozent) wird der Fenstermarkt 2020 im Blick auf die Absatzzahlen um 0,5 Prozent auf 14,8 Millionen Fenstereinheiten (FE: 1,3 x 1,3 m) steigen. Das ist die Kernaussage der „Update“-Studie zur Fenstermarktentwicklung, die auf der Fachtagung „Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 20. Oktober 2020 präsentiert wurde. Und auch für 2021 wird nicht mit einem Markteinbruch gerechnet: Für den Fenstermarkt wird ein nur geringes Minus von 0,6 Prozent erwartet. „Die befürchteten Auswirkungen der Corona-Pandemie sind – Stand heute – nicht eingetreten“, erklärte Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. „Allerdings hat es deutliche Verschiebungen innerhalb der einzelnen Segmente gegeben.“ Das „Herbst-Update“ der Fenster- und Außentürenmarktzahlen wurde wie üblich von Christian Blanke von der Heinze GmbH vorgetragen. Wie bei dem Plus von 0,5 Prozent FE im Fenstermarkt wird 2020 auch im deutschen Außentürenmarkt entgegen der bisherigen Prognose (minus 4,0 Prozent) ein Wachstum um 1,3 Prozent auf 1,48 Millionen Stück erwartet. Und für das Jahr 2021, für das im Frühjahr noch keine Voraussage möglich war, bleiben die Außentüren gegenüber dem leichten Minus von 0,6 Prozent im Fenstermarkt weiterhin im Plus mit 1,2 Prozent Wachstum.

 

Die Stabilität im Gesamtmarkt ist allerdings mit deutlichen Verschiebungen in den einzelnen Marktsegmenten verbunden, die auch schon in der Frühjahrsprognose angesprochen wurden: Der Fenstermarkt im Wohnbau wächst 2020 um 2,2 Prozent, während der Fenstermarkt im Nichtwohnbau im gleichen Jahr um 2,6 Prozent zurückgeht. Die Diskrepanz ist für 2021 noch deutlicher mit einem erwarteten Zuwachs von 3,3, Prozent im Wohnbau und einem voraussichtlichen Rückgang um 8,1 Prozent im Nichtwohnbau. Differenziert nach Neubau und Sanierung, wächst 2020 der Fenstermarkt Wohnbau im Neubau mit 2,0 Prozent und in der Sanierung mit 2,3 Prozent, während der Fenstermarkt Nichtwohnbau im Neubau mit 4,2 Prozent deutlich nachlässt. Der Nichtwohnbau in der Sanierung bleibt dagegen mit 0,5 Prozent minus stabil. Das starke Minus im Nichtwohnbau wirkt sich auch im Rückgang beim Rahmenmaterial Metall im Vergleich zu den anderen Rahmenmaterialien wie Kunststoff, Holz und Holz-Aluminium aus. Gründe für die Gesamtmarktentwicklung sind die niedrigen Zinsen, die fehlende gewerbliche Investitionsbereitschaft aufgrund der Pandemie, der hohe Bedarf an Wohnraum, der historisch große Baugenehmigungsüberhang im Wohnbau und vor allem die Sanierungsbereitschaft durch die Anforderungen aus dem Klimaschutz mit den unterstützenden Förderprogrammen

 

Die Konjunkturdaten sowie die Baumarktentwicklung in Deutschland stellte wie immer der Obmann des Statistischen Ausschusses Holger Lipp von der Weru GmbH vor. In Übereinstimmung mit den Fenstermarktzahlen verdeutlichte er, dass der Wohnungsbau im Gegensatz zum Nichtwohnbau praktisch nicht von der gesamtwirtschaftlichen Rezession betroffen ist. Dies verdeutlichte Lipp unter anderem mit dem Überhang von genehmigten, noch nicht fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2019, der sich mit 740.400 Wohnungen auf dem höchsten Stand seit 1998 befunden hat. Der Einbruch bei den Baugenehmigungen im Nichtwohnbau verschiebt sich entgegen der Prognose aus dem Frühjahr 2020 nunmehr nach 2021 mit einem Einbruch von 19,2 Prozent.

 

Ergänzt wurden die Fenster- und Baumarkzahlen bei der diesjährigen Herbsttagung „Statistik und Markt“ durch die aktuellen Glasmarktdaten sowie die aktuellen Marktdaten der Zulieferindustrie Schloss und Beschlag, die Jochen Grönegräs vom BF Bundesverband Flachglas und Holger Koch vom Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie detailliert präsentierten. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Erhebungszeiträume, der nicht immer eindeutigen Abgrenzung der Anwendungsbereiche und der schwierigen Vergleichbarkeit von Absatz und Produktionszahlen (Schloss- und Beschlag) komplettierten die beiden Präsentationen die zuvor vorgestellten Zahlen zu einem stimmigen Gesamtbild aller für die Fensterbranche relevanten Teilmärkte. „Wir wissen das gerade in den unsicheren Zeiten der Pandemie solch ein breites Marktzahlenangebot großen Nutzen für die Branchenunternehmen hat“, betonte Frank Lange nach der Veranstaltung. „Aber natürlich stehen alle diese Zahlen unter dem Vorbehalt, dass sie durch unvorhergesehene Entwicklungen, wie wir sie derzeit regelmäßig erleben, wieder fraglich werden können.“

 

Die Studien zum Fenster- und Außentürenmarkt sind spätestens ab dem 6. November 2020 beim VFF zusammen für 1.155,00 € erhältlich; die beiden Teilstudien zum Fenster- und Außentürenmarkt sind auch einzeln beziehbar. Die Mitglieder des VFF erhalten die Studien zum kostenlosen Download.

 

Grafik „Fenstermarkt“: Der voraussichtliche Fensterabsatz bleibt wie 2019 bei nur geringfügigen Änderungen auch 2020 und 2021 bei 14,8 Millionen Fenstereinheiten. (Grafik: Heinze)

QR Code „VFF-Shop“: Hier kommen Sie direkt zum Shop mit den aktualisierten Marktstudien, die Sie ab dem 6. November 2020 bestellen können.

 

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news-470 Tue, 20 Oct 2020 14:42:00 +0000 Mitgründer des VFF und Vater des Verbandsmarketings Peter Albers im Alter von 76 Jahren gestorben index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=470&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cbbf051fcaf96b827f434977e53479f2 Frankfurt am Main, 20. Oktober 2020. Peter Albers, Seniorchef der Aldra Fenster und Türen GmbH aus Meldorf in Schleswig-Holstein, ist am 10. Oktober 2020 gestorben. Zeit seines Berufslebens und darüber hinaus hat Peter Albers maßgeblich die Entwicklung und insbesondere die Marketing-Aktivitäten des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) geprägt. In der Traueranzeige der Familie zu seinem Tod heißt es „Er war immer ein Optimist, weltoffen und voller Tatendrang“. Es waren diese typischen Züge seiner Person, die auch Grund für die Sympathie und den Respekt waren, den Peter Albers gleichermaßen im Verband und in der ganzen Branche genoss. „In unserem Verband werden wir Peter Albers nicht nur ein ehrendes Andenken bewahren. Sein grundlegender Beitrag zum Marketing ist uns eine Verpflichtung, diese Arbeit erfolgreich weiterzuführen“, erklärt Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. Schon Anfang der 1960er Jahre, bevor er die Leitung des väterlichen Unternehmens übernahm, engagierte sich Peter Albers mit seinem Vater Ernst-Günter Albers in den Vorgängerorganisationen des Instituts für Fenstertechnik ift Rosenheim (gegründet 1966) und des VFF, 1978 bei der Gründung noch „Verband der Fenster- und Fassadenhersteller“. Neben der erfolgreichen Führung seines Unternehmens setzte Peter Albers dann in den 90er Jahren Akzente im Bereich des Fenstermarketings. Zu der Zeit leitete er die von ihm ins Leben gerufene „Erich-Seifert-Stiftung“, die in ihrem Namen den früh verstorbenen „Fensterpapst“ Erich Seifert ehrte, den Gründer und ersten Leiter des ift Rosenheim. Der bis heute vergebene Marketing-Preis des VFF wurde zunächst von der Erich Seifert Stiftung vergeben, ehe dann Peter Albers mit der Gründung des AK Marketings im VFF die Stiftung auflöste und die Aktivitäten zur Förderung hochwertiger Fenster im VFF vereinigte. Als die Fensterbranche in den frühen 2000er Jahren eine schwere Zeit durchlief, war es Peter Albers, der die Notwendigkeit erkannte, die Endkunden mit möglichst effektiven Marketinginstrumenten zu informieren und zu überzeugen. Eine nachhaltige Maßnahme war dann die von ihm getragene Einführung der VFF-Marketingumlage, mit der unter anderem ab 2006 die bis heute überaus erfolgreiche PR-Strategie unter Federführung von Achim Hannott vom Hauptverband der Deutschen Holzindustrie HDH gestartet wurde.

 

„Es tut weh, einem meiner wichtigsten Weggefährten jetzt Adieu sagen zu müssen“, erklärt Ulrich Tschorn, von 2006 bis Anfang 2019 Vorgänger von Frank Lange als VFF-Geschäftsführer. „Mit seinem unvergleichlichen Humor, seinem beharrlichen Einsatz für das Marketing und seiner freundlichen Gelassenheit auch in schwierigen Diskussionen ist er im Laufe der Jahre zu einem guten und verlässlichen Freund geworden. Ich verneige mich vor Peter Albers und seiner Lebensleistung!“

 

Dass der Name „Albers“ im VFF weiterlebt, dafür sorgt Jan-Peter Albers, der Sohn von Peter Albers. Jan-Peter Albers führt nicht nur im Unternehmen, sondern auch als Präsidiumsmitglied im VFF Lebenswerk und Arbeit seines Vaters fort. „Jan-Peter Albers und der ganzen Familie Albers gilt jetzt unser Mitgefühl“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

 

Foto „PeterAlbers2015“. So wie ihn viele in Erinnerung behalten: Peter Albers bei seinem alljährlichen Bericht über die Marketing-Aktivitäten des VFF, hier beim VFF-Jahreskongress 2015 in Bremen. (Foto: VFF)

 

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