VFF: Der RSS-Feed http://www.window.de/ Der offizielle RSS-Kanal von window.de Aktuelle Nachrichten run um das Fenster de Sun, 07 Aug 2022 13:51:44 +0000 Sun, 07 Aug 2022 13:51:44 +0000 TYPO3 news-610 Wed, 13 Jul 2022 10:58:00 +0000 Energieeffizienz: Fenster sind solare Gewinner index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=610&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=14ea11df05df0c4b2ed791d3de467a25 Frankfurt/Main. Die Anforderungen an die Energie- und Klimabilanz von Gebäuden wer-den immer anspruchsvoller. Das gilt insbesondere für die Gebäudehülle. Ein oft unterschätzter Faktor: Die konkreten Vorteile von Fenstern für die Gesamtbilanz des Gebäudes. Nicht erst seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs sind Energiesparen und die effiziente Nutzung von Energie ein zentrales Anliegen für Politik, Verbraucher und für die Besitzer von Immobilien. Denn die Energiekosten steigen schon seit längerem. Um diese zu begrenzen, stehen häufig Heizungstausch und Dämmung im Mittelpunkt des Interesses. Was beim Bemühen um klimafreundliches Wohnen und Arbeiten häufig vergessen wird: Moderne Wärmeschutzfenster schaffen beides, das Sonnenlicht zur Raumerwärmung nutzen und möglichst wenig Wärme nach außen entweichen zu lassen. „Moderne Fenster erbringen solare Gewinne, wirken sich also positiv auf die Gesamtenergiebilanz aus“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF), Frank Lange. Fenster, Fassaden und Verglasungen nach neuestem Standard seien mittlerweile so gut, dass sie je nach Ausrichtung auch in der Heizperiode energetisch Zugewinne schaffen. „Auf der Ost-, West- und Südseite übertreffen die solaren Gewinne nämlich die Energieverluste“, erläutert Lange. „Das heißt: Die Fenster erwärmen das Gebäude nachhaltig und sind sozusagen ein regenerativer Energieerzeuger.“

Dreh- und Angelpunkt für eine gute Klimabilanz

Für die solaren Gewinne moderner Fenster spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Wichtig ist es, auf den Wärmeschutz zu achten, der durch den U-Wert des Fensters ausgedrückt wird und für den Verglasung und Rahmen berücksichtigt werden. „Je geringer der U-Wert ist, desto besser ist das Fenster gedämmt“, erläutert Lange. Staatlich gefördert werden Fenster mit einem U-Wert von maximal 0,95 W/ (m²K). Entsprechend gering sind dann die Transmissions- bzw. Wärmeverluste (s. Grafik Punkt 6). Sie sind Dreh- und Angelpunkt für eine gute Klimabilanz. Gerade bei der Gebäudesanierung muss auf die fachgerechte Montage geachtet werden. Wichtig ist es hier im Vorfeld, kritische Wärmebrücken zu erkennen und, wo nötig, entsprechend zu handeln. „Liegt der U-Wert der Außenwand über 1,0 W/(m²K), empfiehlt sich die Dämmung der Leibungen“, rät Lange. Neben der Leibung sind auch weitere bauliche Gegebenheiten zu berücksichtigen, so z.B. Fensterbänke und Rollläden.

Stromversorgung mit Erneuerbaren möglich

Außer solchen Einflussgrößen an Wand und Fassade, gibt es auch eine Reihe weiterer Stellschrauben, die sich auf die Energieeffizienz auch im Sommer rund ums Fenster auswirken. Große Potenziale zur Verringerung des Energieverbrauchs hat die Gebäudeautomation am Fenster, also ein wirksamer Sonnenschutz und genügend Fensteröffnungen für die Lüftung. Im Sinne von Komfort- und Umweltgewinn bietet es sich z.B. an, die Motoren von Rollläden und Jalousien über Solarstrom (Photovoltaik) mit Energie zu versorgen (s. Grafik Punkt 2). Damit wird nicht nur die Mechanik des Fensters optimiert, sondern der Antrieb regenerativ und autonom mit Strom versorgt. In ähnlicher Weise können auch steuerbare Lüftungen am Fenster und der Sonnenschutz mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.  „Für Investitionen in Digitalisierung und Gebäudeautomation am Fenster bietet sich für Verbraucher die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) an“, erklärt Fensterexperte Lange.

Bundesförderung für effiziente Gebäude erhältlich

Interessant ist die BEG-Förderung von Einzelmaßnahmen. Neben dem Fenstertausch sind das beispielsweise auch Komponenten zur Automation von Verschattung, Lüftung und Beleuchtung. Dabei kommen auch Luftqualitätssensoren, Fensterkontakte, Präsenz- und Beleuchtungssensoren infrage. „Dank des Beitrags solch digitaler Komponenten kann eine Kombination von guter Dämmung und modernen Fenstern im Zusammenspiel mit gezielter Verschattung und Lüftung sehr große Beiträge zum Energiesparen sowohl im Winter als auch im Sommer und damit auch zum Klimaschutz leisten. Die Investitionen lohnen sich, die Ausführung sollten unbedingt zuverlässige Fachbetriebe übernehmen“, erklärt VFF-Experte Lange.

Grafik: Das Fenster als regenerativer Energieerzeuger für Gebäude.
Bildquelle: ift Rosenheim

 

 Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de
 

]]>
news-609 Wed, 06 Jul 2022 07:01:52 +0000 VFF-Fachtagung Normung und Technik am 23. Juni 2022: Aktuelle technische Themen und Kreislaufwirtschaft als große Zukunftsaufgabe index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=609&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=28a1dd1a95e7334d1f13ecde043e6d07 Frankfurt am Main. Rund 100 Teilnehmer, davon ein Drittel vor Ort, folgten am 23. Juni 2022 den Vorträgen und Diskussionen der Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) im InterCityHotel Frankfurt Airport. Die Referate zu den aktuellen technischen Themen gingen um Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden, Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden sowie um die Schnittstelle Bauwerksabdichtung – Baukörperanschluss bodentiefer Fensterelemente. Highlight der Fachtagung waren die mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Herausforderungen des Wandels von der linearen zur Kreislaufwirtschaft mit der besonderen Fragestellung „was bedeuten Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die Fenster, Türen und Fassadenbranche?“. Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des VFF, hob nach der Veranstaltung hervor: „Die Resonanz bei den Teilnehmern bestätigte uns in der Wahl der Themen und Referenten. Allerdings bedeutet die Vielfalt der Themenstellungen unserer Fachtagungen Normung und Technik jedes Mal eine große Herausforderung, unsere zeitlichen und organisatorischen Vorgaben diszipliniert und zugleich ohne Hast umzusetzen. Unser Obmann Christian Anders zeigt mit seiner sachkundigen und souveränen Veranstaltungsmoderation, wie man diese Herausforderung löst.“ Detlef Timm von der Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG in Berlin eröffnete die Tagung mit dem Vortrag „Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden – den Planer und DIN 4109 verstehen: Beis­piele aus der Praxis zur Umsetzung von Schallgutachten.“ Timm erläuterte zunächst – ausgehend von den zentralen Begriffen zum Schallschutz – die hochkomplexe Aufgabenstellung bei der Planung des Schallschutzes („Jedes Haus ist anders!“) mit dem besonders heiklen Thema des Baukörperanschlusses. In der folgenden Erläuterung der praktischen Umsetzung des Schallschutzes an drei Beispielen machte er deutlich, welche konkreten Einzelschritte je nach Gebäude vornehmlich in den Blick rücken.

Unterschiedliche Aspekte trugen der Sachverständige Thomas Fiedler und Dr.-Ing. Barbara Siebert, Unabhängige Berater für Fassadentechnik (UBF), zum Thema „Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“ vor. Fiedler ging von den beobachteten Schäden aus. Er thematisierte an Praxisbeispielen unter anderem die kalorischen Eigenschaften, visuelle Merkmale wie Anisotropien bei thermisch vorgespanntem Glas und funktionale Mängel bei der Kantenausführung. „Bemustern Sie das, was Sie vorhaben!“ - mit diesem Rat unterstrich Fiedler, wie man bei diesem Thema auf der sicheren Seite bleibt. Dr. Siebert sprach anschließend über die „Anforderungen an Dicht-, Klebstoff und Nachweisführung der Standsicherheit“. Sie wies nach wichtigen Begriffsklärungen darauf hin, dass Statiknachweise für die Bauart Ganzglasecken immer populärer werden. Den großen planerischen Aufwand machte Dr. Siebert zum Abschluss am Beispiel des Frankfurter „Omniturms“ und seinen prominenten Ganzglasecken deutlich. Der auch in der Sache anschließende Vortrag von Prof. Jörn Peter Lass vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim vertiefte und ergänzte das Thema anhand des derzeit in Arbeit befindlichen verbändeübergreifenden Merkblattes “Schnittstelle Bauwerksabdichtung – Baukörperanschluss Bodentiefer Fensterelemente“. Er nannte die Regelwerke und erläuterte unter anderem Probleme und Lösungsmöglichkeiten bei der Schwellenausbildung, Varianten der Barrierefreiheit und die Bauwerksabdichtung.

Von der sachlichen Tragweite wurden all diese Fachthemen überstrahlt von dem großen Themenschwerpunkt der Fachtagung, das unter dem Stichwort „Circular Economy“ (auf Deutsch „Kreislaufwirtschaft“) das Vormittagsprogramm weitgehend bestimmte. Prof. Dr.-Ing. Winfried Heusler von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold sprach – ausgehend vom Blick auf die gesamtgesellschaftlichen Dimensionen des Themas – über „Circular Economy. Was bedeuten Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die Fenster, Türen und Fassadenbranche?“. Er nannte die ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Aspekte und erläuterte zunächst einmal die globale Notwendigkeit des Wandels von einer linearen Wirtschaft, die Ressourcen verbraucht und Abfall produziert, zu einer Kreislaufwirtschaft, die sich durch Recycling, Wiederaufbereitung, Wiederverwendung und Weiterverwendung auszeichnet. Auf den Bau bezogen, heißt das beispielsweise „demontagegerechte Produktgestaltung“ oder allgemeiner gesagt: Effizienz statt nur Effektivität. Auf den immensen Handlungsbedarf reagierte Dr. Heusler mit dem gleichwohl optimistischen Fazit: „Es muss losgehen, aber wir können!“. Wie das aus der Perspektive einzelner Player der Branche aussehen kann erläuterte anschließend als erster Hans-Walter Bielefeld vom Systemgeber Schüco im Blick auf die schon alltägliche Praxis des Recyclings von Aluminium- und Kunststoff-Altfenstern. Ihm folgte Ralf Spiekers von Tischler Schreiner Deutschland, der unter anderem die natürlichen Vorteile des CO2-neutralen Werkstoffs Holz hervorhob. Johannes Kreißig von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB machte den Abschluss mit der Frage „Was treibt die Bauherren?“ und verwies auf die Notwendigkeit einer Transformation der Gebäudeherstellung angesichts des außerordentlichen Treibhauspotentials des Gebäudesektors, der allein in Deutschland ein Drittel der CO2-Emissionen verursacht. Die anschließende, sehr lebhafte Podiumsdiskussion der Referenten, ergänzt durch Prof. Jörn Peter Lass, unter Leitung von Christian Anders vertiefte das Thema Kreislaufwirtschaft in großer Breite, wobei deutlich wurde, dass die Forschung auch hier schon weiter ist als die gegenwärtige Praxis.

„Mit dem Megathema Kreislaufwirtschaft werden wir uns in den nächsten Jahren immer wieder beschäftigen müssen“, so Frank Koos. „Von der Lösung dieser Aufgabe, die sich allen produzierenden Branchen stellt, hängt nicht zuletzt ab, ob die erklärten Ziele der Klimapolitik erreicht werden können!“.

 

Foto „Plenum-FT-N6T_2022“: Rund ein Drittel der 100 Teilnehmer der VFF-Fachtagung Normung und Technik am 23. Juni 2022 waren in Frankfurt vor Ort – alle anderen waren online zugeschaltet. (Foto: VFF)

Foto „Referenten FT-N&T_2022“: Alle Referenten und Verantwortlichen der VFF-Fachtagung Fachtagung Normung und Technik im InterCityHotel Frankfurt Airport am 23. Juni 2022: (von rechts) Prof. Jörn Peter Lass, Detlef Timm, Hans-Walter Bielefeld, Christian Anders, Prof. Dr. Winfried Heusler. Dr. Barbara Siebert, Ralf Spiekers, Johannes Kreißig, Thomas Fiedler und Frank Koos (Foto: VFF)

Foto „Podium-FT-N6T_2022“: Die vielfältigen Perspektiven und Herausforderungen der zukünftigen Kreislaufwirtschaft aus dem Blick der Branche diskutierten in der Podiumsdiskussion (von links) Prof. Winfried Heusler, Hans-Walter Bielefeld, Johannes Kreißig, Ralf Spiekers, moderiert von Christian Anders (rechts). (Foto: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-608 Tue, 05 Jul 2022 07:47:26 +0000 Immobilien: Fenster, Türen und Sonnenschutz als Wertanlage schätzen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=608&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc2d9f94b5c4bcc46db10b4274fe168f Frankfurt/Main. Trotz steigender Zinsen sind attraktive Anlagen rar. Eine nahe liegende energetische und nachhaltige Investition: Den Wert der eigenen vier Wände erhöhen, zum Beispiel mit modernen, besseren Fenstern und Türen sowie mit Sonnenschutzanlagen. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist aktuell von vielen Unsicherheiten geprägt. Für diejenigen, die eine Immobilie besitzen, gehören die eigenen vier Wände zu den Sicherheiten, die wertbeständig sind und auch bleiben sollen. Daher sind regelmäßige Pflege und auch Investitionen notwendig. Momentan empfehlen sich solche Investitionen auch deshalb, weil die energetische Sanierung zum Klimaschutz beiträgt, Tageslicht das Wohlempfinden und die Gesundheit verbessert. Trotz hoher Inflation und gestiegener Baupreise sollte man zum Werterhalt investieren und dazu auch die Förderprogramme nutzen. „Auf dem Sparbuch wird das Vermögen bedingt durch die Inflation und die noch geringe Verzinsung immer weniger wert, da macht es viel mehr Sinn, das Geld in die Wertsteigerung des Hauses anzulegen“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange. „Viel Tageslicht mit hochwertigen, großformatigen Verglasungen und eine automatische Verschattung sind da entscheidende Kriterien.“

Immobilie optisch und substanziell aufwerten

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher denken ähnlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Sparquote in Deutschland nach einem Allzeithoch während des Höhepunktes der Corona-Krise 2020 dann im vergangenen Jahr spürbar gesunken, ein Trend, der sich fortsetzt. Im ersten Quartal 2022 lag die Sparquote laut Statistischem Bundesamt bei 14,6 Prozent, nach 22,0 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. „Nicht nur für’s Reisen und in der Gastronomie geben die Leute wieder mehr Geld aus. Auch die Nachfrage nach Investitionen rund ums Haus ist nach wie vor groß. Fenster, Türen und Sonnenschutz sind dort eine sehr sinnvolle Investition für den Werterhalt und die optische wie substanzielle Aufwertung der Immobilie“, erklärt Lange. Und neben der Wertverbesserung wird auch die Effizienz und der damit verbundene Energieverbrauch des eigenen Hauses verbessert.

Essentiell: Gute Wärme- und Schallisolierung

Schlecht isolierte Bauteile treiben die ohnehin hohen Energiekosten weiter in die Höhe und drücken den Wert einer Immobilie. „Man sollte möglichst auf dreifach verglaste Fenster bei der Modernisierung setzen“, empfiehlt Lange. „Wichtig ist, auf den U-Wert zu achten. Je geringer dieser ist, desto besser ist das Fenster gedämmt. Staatlich gefördert werden Fenster übrigens mit einem U-Wert von maximal 0,95 W/ (m²K).“ Neben guten energetischen Werten bieten moderne Fenster auch optimalen Schallschutz, auf den kein Käufer mehr verzichten möchte. Durch einen schalloptimierten Glasaufbau ist mit diesen Fenstern sichergestellt, dass störende Geräusche draußen bleiben.

Einbruchschutz nicht vergessen

Im Gegensatz zu vielen alten Fenstern sind moderne Fenster viel sicherer – wie sicher, gibt die Widerstandsklasse (Resistance Class) von RC1 bis RC9 an. „Bei der Modernisierung empfiehlt es sich, Fenster und Fenstertüren auszuwählen, die mindestens der Widerstandsklasse RC2 entsprechen“, rät der Fensterexperte. „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in RC3 investieren.“

Ans Recycling denken

Ein Austausch der Fenster und Türen empfiehlt sich je nach Erhaltungszustand und Alter häufig. „Keinesfalls vergessen sollten die Wohnungs- und Hausbesitzer, sich schon vor dem Austausch um das fachgerechte Recycling der alten Ware zu kümmern. Denn aus alten Fenstern und Türen lassen sich häufig hochwertige neue fertigen. Das schont den Rohstoffbedarf und verbessert die Aussichten für das Klima“, betont VFF-Experte Lange.

 

Expertentipp: Wer sein Haus modernisiert, kann dessen Wert steigern und einen höheren Verkaufspreis erzielen. Bis zu 40.000 Euro kann man sich dafür vom Staat zurückholen. Nicht nur der Fensterkauf, auch die korrekte Entsorgung alter Fenster und Türen lohnt die Mühe. Abnehmer für z.B. ausgediente Kunststofffenster und -türen finden sich unter rewindo.de, und für Aluminumkonstruktionen unter a-u-f.com. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner für neue Fenster ist, findet unter fenster-können-mehr.de Experten ganz in der Nähe.

 

Bild 1: Interieur mit Holzfenstern. Copyright: Hilzinger
Bild 2: Gebäude mit Aluminiumfenstern. Copyright: Hilzinger
Bild 3: Kunststofffenster im Eigenheim. Copyright: Hilzinger


Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de
 

]]>
news-605 Tue, 28 Jun 2022 08:30:05 +0000 Nachrüstung am Haus - Mehr Sicherheit in der Urlaubszeit: So gelingt ein Update von Fenstern und Türen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=605&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6fcccb7bcea522d26b594e34c4c8056d Frankfurt/Main. Mit der nahenden Urlaubszeit stellt sich für viele Menschen wieder die Frage: Wie sichere ich mein Heim zuverlässig vor ungebetenen Gästen? Denn nach der langen Auszeit durch die Pandemie, als Einbruchsdelikte rapide abnahmen, gilt es rechtzeitig vorzusorgen: Wer noch nicht die richtigen Fenster und Türen hat, sollte handeln. Professionelle Einbrecher überwinden jedes Standardfenster in nur wenigen Sekunden. Eine häufige Einstiegspforte sind die Fenster. Für eine wirksame Einbruchhemmung ist dort vor allem entscheidend, dass ein geprüfter Sicherheitsbeschlag im Fenster steckt. Denn ein normales Fenster ohne Sicherheitsbeschlag wird von Einbrechern in wenigen Sekunden von außen geöffnet. Der vorhandene Standardbeschlag mit seinen Rundbolzen und den einfachen Schließstücken setzt nur wenig Widerstand entgegen. Einbrechern genügt meist ein einfacher Schraubendreher, um den Bolzen über das Schließteil auszuhebeln. Hier kann eine Nachrüstung helfen, deutlich mehr Sicherheit zu schaffen. Zur Nachrüstung solch einfacher Fenster gibt es geprüfte Beschläge. Sie können veraltete Beschlagtechnik verdeckt im Profil ersetzen und erhöhen den Sicherheitsstandard bestehender Fenster spürbar. Als besonders starke Verriegelungspunkte und wirkungsvolle mechanische Einbruchhemmung haben sich Pilzkopfzapfen bewährt. Je mehr dieser Verriegelungspunkte in einem Fenster vorhanden sind, desto länger benötigt ein Einbrecher.

Sensoren melden offene Fenster

Allzu gern verschaffen sich Einbrecher allerdings durch Zerstören des Fensterglases und einfaches Drehen des Fenstergriffs Zugang nach innen. Mehr Sicherheit am Fenster lässt sich daher überdies durch verschließbare Griffe mit Aufbohrschutz erreichen. Diese schaffen einen weiteren mechanischen Verriegelungspunkt. Ein weiteres Sicherheitsfeature für die Nachrüstung: Batteriebetriebene Fenstersensoren, welche die Öffnungszustände der Fenster erfassen. Auf dem Smartphone können sich die Bewohner einen schnellen Überblick verschaffen, ob und wenn ja wo ein Fenster offengelassen wurde. Das hilft übrigens auch, um sich gegen Vergesslichkeit bei Sturm und Niederschlag vor bösen Überraschungen zu schützen. Auch ermöglichen solche Sensoren, dass laute Alarmsignale abgegeben werden. Eine Warnnachricht auf das eigene Mobiltelefon können solche Geräte ebenfalls funken. „Diese Möglichkeiten zeigen: Einbruchhemmung kann man nicht buchen, aber einbauen“, sagt der Geschäftsführer des Verbands Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange, mit Blick auf verwaiste Immobilien in der Urlaubssaison.

Weniger Kraftaufwand für mehr Komfort

Aber nicht nur für mehr Sicherheit lässt sich ein Zuhause nachrüsten. Auch in Sachen Komfort sind deutliche Verbesserungen möglich. Ob Öffnungsbegrenzer für die Kindersicherheit oder Anwendungen wie die ebenfalls nachrüstbare Komfortschwere zur erleichterten Bedienung schwerer Fensterflügel, an veränderte Bedürfnisse und neues Nutzerverhalten, zum Beispiel nach einem Umzug. Das Zuhause lässt sich anpassen.

Seien es der Austausch von Fenstern oder ein Update der Technik: In Zeiten starker Nachfrage und zuweilen knapper Angebotslage sollte eine gründliche Machbarkeits-, Termin- und Kostenkalkulation stets am Anfang aller Überlegungen rund ums Update der eigenen vier Wände stehen. VFF-Geschäftsführer Lange betont mit Blick auf die Qualität: „Wer sich für eine Nachrüstung von Fenstern und Türen entscheidet, sollte die Arbeiten immer von einem Fachbetrieb durchführen und vorab prüfen lassen, was geht. Die Fachleute können am besten beurteilen, ob eine Nachrüstung möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.“

Expertentipp: Wer auf der Suche nach kompetenten Ansprechpartnern ist, findet unter fenster-können-mehr.de Fenster-Fachleute ganz in der Nähe. Polizeiliche Beratungsstellen helfen bei Fragen rund um die Sicherheit des Hauses weiter, so mit Errichterlisten qualifizierter Betriebe. Dem polizeilichen Rat sollte man auch bei der Wahl des Beschlages folgen und nach DIN 18104/2 geprüfte Beschläge einsetzen.

 

Bild 1: Ein verschließbarer Griff erhöht die Einbruchhemmung. Bildquelle: VFF/SIEGENIA GRUPPE

Bild 2: Solche Beschläge am Rahmen machen das Fenster sicherer. Bildquelle: VFF/SIEGENIA GRUPPE

Bild 3: Den Einbruchversuch wirksam verhindern.  Bildquelle: VFF SIEGENIA GRUPPE

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de
 

]]>
news-604 Tue, 07 Jun 2022 06:45:00 +0000 VOB und Recht – aktuelle Seminare des VFF: Vergaberecht, Bauzeitverlängerung und mehr index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=604&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0cb2d7182cc692e6f83aea458889088e Frankfurt am Main, 7. Juni 2022. Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, verbunden mit den globalen Folgen der Corona-Pandemie, werfen derzeit eine Reihe brisanter baurechtlicher Fragen auf. Der Verband Fenster + Fassade hat darauf mit aktuellen Angeboten für die Branche reagiert. In den nächsten Wochen stehen ein Webinar zum Vergaberecht/Ukraine-Krise am 30. Juni 2022 und dann planmäßig das Grundlagenseminar VOB und Recht am 7. Juli 2022 und das Expertenseminar „VOB und Recht – Ansprüche aus Bauzeitenverlängerung“ am 8. Juli 2022 auf dem Programm. „Mit diesen Seminaren bieten wir über die regelmäßigen Informationen unseres Fortbildungsprogramms hinaus aktuelle und praxisnahe Hilfestellung, damit die Unternehmen konkret und kompetent auf die angespannte Problemlage reagieren können“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Das VFF-Webinar „Vergaberecht mit den Auswirkungen der Ukraine-Krise“ findet am Donnerstag, den 30. Juni 2022, von 13.00 bis 16.00 Uhr online via Zoom statt. Unter Leitung von RA Stefan Dausner, SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, geht es um:

  • Update zum Erlass des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
  • Preisanpassungen bei Materialpreissteigerungen
  • Aufhebung von Ausschreibungen
  • Lieferengpässe und Ausführungsfristen
  • Bieterrechtsschutz in den einzelnen Bundesländern unterhalb der Schwellenwerte
  • Produktneutralität in Ausschreibungen

Das Grundlagenseminar VOB und Recht am Donnerstag, den 7. Juli 2022, von 10.00 bis 17.00 Uhr richtet sich vor allem an Nachwuchskräfte zum Einstieg in das Baurecht, aber auch an erfahrene Teilnehmer zur Auffrischung ihres baurechtlichen Wissens zur Thematik Abschluss und Durchführung des BGB- bzw. des VOB/B-Bauvertrages. Leiter ist RA Jörg Teller von der SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Er wird im Rahmen des Tagesseminars neben den theoretischen Grundlagen auch die baurechtlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges thematisieren und praxisnah aus der aktuellen Rechtsprechung berichten, verbunden mit Fallbeispielen, Tipps und Tricks.

Das Expertenseminar VOB und Recht „Ansprüche aus Bauzeitverlängerung“ findet dann am Freitag, den 8. Juli 2022, von 10.00 bis 17.00 Uhr statt. Die Referenten RA Helwig Haase, SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft, und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Bonnecke, SIB Ingenieurgesellschaft, gehen auf ein breites Spektrum themenspezifischer Stichworte ein:

  • unter anderem auf rechtliche und baubetriebliche Grundlagen
  • auf haftungsbegründende Kausalität
  • auf die Vorbereitungen zur Ermittlung der Mehrkosten
  • auf haftungsausfüllende Kausalität
  • auf konkrete Berechnung der bauzeitbedingten Mehrkosten
  • sowie auf Preisanpassung durch höhere Gewalt (Ukrainekrieg)

„Als gemeinsame Zielsetzung aller unserer Angebote haben wir immer das Interesse unserer Teilnehmer an fachkundiger Information über die wichtigen baurechtlichen Fragen im Fokus“, betont Markus Christoffel, der Experte für VOB und Recht des VFF. „Aktuelle Probleme unserer Branche sind für uns dabei Herausforderungen, denen wir uns sehr gerne stellen, um dazu zeitnah Unterstützung anbieten zu können.“

 

Grafik „VOB-Seminare“:  Hier auf der Terminseite des VFF finden Sie die Programme der VOB und Recht-Veranstaltungen mit Anmeldemöglichkeit. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-603 Mon, 30 May 2022 09:34:53 +0000 Schallschutz: Den Lärm verbannen mit guten Fenstern index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=603&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=36d8f467ef473f38f760388ececfeedf Frankfurt/Main. Deutschland rückt näher zusammen: Die Bevölkerung wächst und so auch die Zahl der Häuser und Wohnungen. Gebaut wird in den Städten ebenso wie auf dem Land. Doch kann durch mehr Straßenverkehr und anderen Lärm die Gesundheit leiden. Damit es nicht so weit kommt, hilft effizienter Schallschutz mit modernen Fenstern. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) sorgt für den Ohren schonenden Durchblick bei Neubau und Modernisierung. Etwa jeder fünfte Mensch in Deutschland ist laut Angaben des Umweltbundesamtes gesundheitsschädlichem Lärm ausgesetzt, viele weitere Millionen von störenden Geräuschkulissen betroffen. Schallschutzfenster helfen ihnen und anderen Menschen, die Wert auf Ruhe legen. Je nach Bedarf bieten sich unterschiedliche Fenstertypen und Glasaufbauten an. Während die Standard-Doppel- oder Dreifach-Verglasung mit 4 mm starken Scheiben arbeitet, sorgt schon eine Scheibendicke von 6 mm für einen merklich Schall dämpfenden Effekt. Die Verglasung wird für den Schallschutz dann asymmetrisch durchgeführt, das heißt die Scheiben haben  unterschiedliche Dicken. „Bereits mit relativ geringem Aufwand lässt sich auf diese Weise viel bewirken”, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Für besonders hohe Schalldämmung sind allerdings deutlich dickere und auch asymetrisch aufgebaute Scheiben oder andere Lösungen nötig.

Renaissance des Kastenfensters

Solch eine Lösung ist das Kastenfenster. Weil die Lärmbelastung vielerorts gestiegen ist und für Neubauprojekte auch Standorte an stark befahrenen Straßen infrage kommen, erlebt das Kastenfenster eine Renaissance (s. Grafik). In dieser Konstruktionsart sind quasi zwei Fenster verbaut. Technisch funktioniert das so: Mit einer vormontierten Zarge werden zwei Fenster exakt verbunden. Durch unterschiedlich große Elemente lässt sich das Kastenfenster einfach öffnen und reinigen . Auf eine fachgerechte Montage dieser schweren Konstruktionen ist zu achten. Doch einmal gut in die Fassade integriert, schafft das Kastenfenster eine deutlich höhere Schalldämmung als klassische Doppel- oder moderne Dreifachverglasung mit einfachem Rahmen.

Schalldämmung selbst bei offenem Fenster

Was paradox erscheint: Auch bei offenem Fenster vermögen moderne Kastenfenster je nach Konstruktion den Lärm zu mindern. Die Schalldämmung vollzieht sich dann über Labyrinthwege, auf denen sich der Schall bricht. Das funktioniert über vorgesetzte Prallscheiben, über Kanalsysteme, in denen sich der Schall bricht oder über Kombinationen von Kastenfenstern.

Für Bauherren und Modernisierer gilt es stets abzuwägen: Wie viel Schallschutz benötige ich und was ist er mir wert? Auch an praktische Dinge rund ums Putzen und Bedienen der Fenster ist zu denken. Und wie sieht es mit dem Lichteinfall aus? Neben der Auswahl der Fenster ist zu beachten: Viele Bauvarianten haben Einfluss auf die Schalldämmung, so Mauerwerksaufbau, Montagefuge oder auch Dichtmittel. Wer gut plant, bezieht das mit ein. Fensterhersteller bieten Software an, die für individuelle Lösungen einen Schalldämmwert ermittelt. „Bauherren und Modernisierer müssen wissen: Lärm mindert die Lebensqualität und kann Krankheiten begünstigen. Schallschutzfenster schützen das kostbarste Gut, das wir haben, unsere Gesundheit. Zudem verbessern sie den Wert von Immobilien merklich”, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

 

Expertentipp: Gemessen wird der Schalldruck und damit der Lärm in Dezibel (db). Tagsüber gelten höhere Geräuschpegel als akzeptabel als nachts. Für das Ausmaß der Lärmbelästigung sind nicht nur die messbaren physikalischen Werte, sondern auch nicht-akustische Faktoren wie die Einstellung der Menschen zur Lärmquelle wichtig. Schon eine Erhöhung des Geräuschpegels um 10 db wird von vielen als Verdopplung des Lärms empfunden, 60 db also als doppelt so laut empfunden wie 50 db. Schallschutzfenster mindern den ins Innere gelangenden Lärm deutlich. Den besten Rat für die eigenen Schallschutzfenster können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Experten ganz in der Nähe.“

 

Bild 1: Diese Häuser in der Hamburger Hafen City sind mit Schallschutz-Fenstern ausgestattet. Bildquelle: GEALAN

Bild 2: Kastenfenster bieten in der Regel den höchsten Schutz vor Lärm von draußen. Bildquelle: GEALAN

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de
 

]]>
news-601 Fri, 13 May 2022 08:29:00 +0000 VFF-Fachtagung Normung und Technik am 23. Juni 2022: Herausforderung Kreislaufwirtschaft, Glasstöße und weitere Themen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=601&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71eab30971db32c24fbd80ca16ab62d0 Frankfurt am Main, 13. Mai 2021. Am 23. Juni 2022 findet die alljährliche Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) als Hybridveranstaltung im InterCityHotel Frankfurt Airport statt. Zwei Schwerpunktthemen mit mehr als jeweils einem Vortrag stehen im Zentrum der Fachtagung: „Circular Economy – was bedeuten Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die Fenster, Türen und Fassadenbranche?“ sowie „Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“. Weitere Themen sind „Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden“ und „Schnittstelle Bauwerksabdichtung – Baukörperanschluss bodentiefer Fensterelemente“. „Mit dem Veranstaltungsprogramm gehen wir mitten hinein in aktuelle technische und ökologische Herausforderungen unserer Branche“, betont Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des VFF. „Und mit dem Angebot, präsent oder online teilzunehmen, sprechen wir alle Interessenten gleichermaßen an.“ Durch die Veranstaltung führt wie immer Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF. Das Fachprogramm eröffnet Detlef Timm von der Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG in Berlin mit dem Vortrag „Schallschutz mit Fenstern, Türen und Fassaden – den Planer und DIN 4109 verstehen: Beis­piele aus der Praxis zur Umsetzung von Schallgutachten.“

Es folgt der erste große Themenschwerpunkte mit einem Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Winfried Heusler von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold über „Circular Economy“ – was bedeuten Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die Fenster, Türen und Fassadenbranche“. Das Thema „Kreislaufwirtschaft“ wird anschließend aus Sicht des Systemgebers (Hans-Walter Bielefeld, Schüco International KG), aus Sicht der Holzfensterhersteller (Ralf Spiekers, Tischler Schreiner Deutschland) und aus Sicht der Auftraggeber (Johannes Kreißig, Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB) vertieft. Eine von Christian Anders moderierte Podiumsdiskussion der Referenten unter Beteiligung des Publikums schließt den ersten Themenschwerpunkt ab.

Nach der Mittagspause folgt der zweite Themenschwerpunkt der Fachtagung ebenfalls mit anschließender Diskussion: „Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“. Über die „Anforderungen an Dicht- / Klebstoff und Nachweisführung der Standsicherheit“ spricht Dr.-Ing. Barbara Siebert, Unabhängige Berater für Fassadentechnik (UBF), Schwäbisch Gmünd. Ihr folgt Thomas Fiedler, Sachverständiger, der „Praxisbeispiele von vertikalen Glasstößen und Ganzglasecken“ vorstellt.

Zum Abschluss der Tagung steht das Thema “Schnittstelle Bauwerksabdichtung – Baukörperanschluss Bodentiefer Fensterelemente“ auf dem Programm, vorgetragen von Prof. Jörn-Peter Lass vom Institut für Fenstertechnik in Rosenheim.

„Die regelmäßigen Teilnehmer unserer Fachtagung wissen, dass im Anschluss an jeden Vortrag Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion besteht“, betont Frank Koos. „Wir wollen nicht nur informieren, sondern ein lebendiges Forum für Branchenexperten aus Theorie und Praxis anbieten“.

 

 

Grafik „Fachtagung-N&T_2022“: (Grafik: VFF)

Hier der Link zu Programm und Anmeldung zur Online-Verlinkung: https://www.window.de/fileadmin/redaktion_window/vff/Fachtagungen/Einladung_Fachtagung_Normung_Technik_12-05.2022_Formular.pdf

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-600 Thu, 12 May 2022 10:28:00 +0000 Ratgeber Insekten- und Pollenschutz: So bleiben Brummer und Biene draußen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=600&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da5fe97dc27f63487db876c48961b972 Frankfurt/Main. Mit den sommerlichen Temperaturen hat auch das Summen der Insekten begonnen. Was viele Naturliebhaber mögen, kann in den eigenen vier Wänden schnell stören. Zudem steigt im Frühjahr die Pollenbelastung. Wie Sie Ihr Zuhause vor Tieren und Pollen bewahren, weiß Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), der praktische Tipps zum häuslichen Insekten- und Pollenschutz gibt. Rollos oder bespannte Rahmen

Je nach Gebäudetyp, Wohnraum und Vorlieben gibt es für jede Fassadenöffnung passende Lösungen zum Schutz vor Insekten. Eine beliebte Option sind mit Fiberglasgewebe bespannte Rahmen. Diese eignen sich besonders für Drehkipp-Fenster. Sie lassen sich mit entsprechenden Halterungen bequem direkt am Fenster befestigen und können dann direkt ein- und wieder ausgehängt werden.  Eine andere Lösung zum Schutz vor den ungebetenen Gästen aus dem Freien sind Insektenschutz-Rollos. „Solche Rollos können geklemmt oder auch geschraubt werden. Sie kommen nicht nur für Fenster, sondern auch für Türen infrage“, erläutert VFF-Fachmann Lange. In den Rollos wird das Gewebe möglichst platzsparend in einer Kassette aufgerollt.

Beweglicher Schutz sorgt für hohen Komfort

Durch hohen Bedienkomfort zeichnen sich auch Schiebeanlagen aus, die sich ebenfalls für Terrassen- oder Wintergartentüren anbieten. Türen sind ein Haupt-Einfallstor für Wespen, Stechmücken, Spinnen und Vielfüßler. Um sie zu stoppen, empfiehlt sich je nach Lage auch ein beweglicher Schutz, für den die Fensterwirtschaft mit Innovationen aufwartet: Bei Dreh- und Pendelrahmen sorgen im Profil eingearbeitete Magnete und Federsysteme dafür, dass die Türen selbstständig schließen. „Das hilft enorm, wenn man gerade keine Hand frei hat, denn die Türen sollen ja nicht lange offen stehen bleiben“, erläutert VFF-Experte Lange. Solche selbstständig schließenden Lösungen gibt es auch für Flügeltüren. „Hier lassen sich die Pendel- oder Schwingtüren beim Durchgehen in beide Richtungen öffnen und schließen und sind auch deshalb sehr komfortabel“, erklärt Lange.

Funktionsgewebe für Allergiker

Ein schnelles Schließen von Fenstern und Türen ist besonders für Allergiker wichtig. Millionen Menschen in Deutschland sind vom Heuschnupfen betroffen. Als Pollenschutz sind hier besondere Funktionsgewebe das Mittel der Wahl. Sie sind extrem eng gewoben, besitzen eine spezielle Beschichtung, welche die anfliegenden Pollen quasi anzieht und festhält. Derartige Schutzgewebe halten den Schlafraum nahezu pollenfrei und lassen einen befreit durchatmen. Teilt man das Heim indes mit Katze oder anderem Vierbeiner, kann sich auch eine robustere Gewebe-Ausführung anbieten.

Maßanfertigungen als das Mittel der Wahl

Wer sich zuverlässig davor schützen möchte, dass Krabbler und Brummer ins Innere gelangen, sollte sich professionelle Unterstützung holen. „Maßanfertigungen vom Fachbetrieb sorgen dafür, dass die kleinen Störenfriede auch wirklich draußen bleiben“, betont der VFF-Geschäftsführer. Wählt man für den Insekten- und Pollenschutz eine Komplettlösung vom Kellerfenster bis zur Dachluke oder konzentriert sich auf einzelne Maßnahmen: „Der Kontakt zu Montagebetrieben in der Nähe lässt sich problemlos über die VFF-Webseite herstellen“, erläutert Lange.

 

Expertentipp: „Weitere Tipps und nützliche Hinweise für den optimalen Insektenschutz können die Mitarbeiter im Fachhandel geben. Wer auf der Suche nach einem kompetenten Ansprechpartner ist, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fenster-Experten ganz in der Nähe.“

 

Bild 1: Rollo für Dachfenster mit hohem Bedienkomfort. Foto: VFF/Neher Systeme
Bild 2: So einfach lassen sich Rollos betätigen. Foto: VFF/Neher Systeme
Bild 3: Drehrahmen erlauben das praktische Durchreichen, z.B. auf die Terrasse. Foto: VFF/Neher Systeme

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de


HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

Weitere Informationen unter: fenster-können-mehr.de

]]>
news-599 Thu, 12 May 2022 07:20:39 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 3. Mai 2022: Marktzahlen in Zeiten des Ukraine-Krieges index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=599&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1d107ce52d29f350380a3afbdceff237 Frankfurt am Main, 11. Mai 2022. Mit insgesamt 90 Teilnehmern, davon 35 Personen vor Ort und 55 online, fand am 3. Mai 2022 die Frühjahrs-Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) im IntercityHotel am Frankfurter Flug-hafen statt. Im Fokus standen wie immer die aktuellen Fenstermarktzahlen, die allerdings im Blick auf den gegenwärtigen Krieg und seine Auswirkungen stärker als sonst mit Einschränkungen erläutert werden mussten. „Die realistische Wachstumsprognose für den Fenstermarkt beträgt 0,8 Prozent für 2022“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Ohne den Krieg und seine Auswirkungen wäre ein Wachstum von 2,6 Prozent wahrscheinlich gewesen.“ Neben den üblichen Konjunkturdaten und Fenstermarkt-Prognosen standen auch die Zahlen zu den Produktions-, den Import- sowie Exportmengen auf dem Programm der Fachtagung unter der gewohnt souveränen Leitung von Holger Lipp, dem Obmann des VFF-Ausschusses Statistik und Markt von der Weru GmbH. Dazu kamen aus aktuellem Anlass zwei Vorträge über die „Folgen der Ukraine-Krise für die Fenster und Fassadenbranche“ (Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH) und zu dem Thema „Krieg in der Ukraine – Neue Realitäten 2.0“ (Jochen Möbert von der Deutschen Bank AG).

Die deutschen Fenster- und Außentürenmarktzahlen präsentierte Christian Blanke von der Heinze GmbH, nachdem zuvor Holger Lipp die Konjunkturdaten und die Baumarktentwicklung in Deutschland erläutert hatte. Neben den schon genannten realistischen 0,8 Prozent Wachstum im Bereich Fenster- und Fassaden wurden für 2022 im Außentürenmarkt ein entsprechendes Wachstum von 1,4 Prozent vorausgesagt. Auch unter den einschränkenden Bedingungen der gegenwärtigen Kriegssituation wird deutlich, dass sich im Wohnungsbau der Trend zum stärkeren Wachstum der Sanierung gegenüber dem Neubau ebenso fortsetzt wie das stärkere Wachstum im Wohnungsbau gegenüber dem Nichtwohnbau, der 2022 sogar mit einem leichten Minus rechnen muss. Die deutschen Produktionsmengen der Branche, die Martin Langen vortrug, zeigen eine recht starke Korrelation zu den Absatzmengen. Bemerkenswert ist allerdings der Rückgang der Importe von 4,2 auf 3,0 Prozent in den Jahren 2020 und 2021 bei gleichzeitigem Wachstum der Exporte von 1,1 auf 3,8 Prozent.

Als Ergänzung zu den Marktzahlen erläuterte Eckard v. Schwerin von der KfW Bankengruppe den derzeitigen Stand der Fördermaßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) nach dem holprigen Start ins Jahr 2022 durch die kurzfristige Aussetzung von Fördermaßnahmen. Für das Jahr 2021 konnte v. Schwerin eine ausgesprochen positive Entwicklung der Förderungen melden, die durch eine „überdurchschnittliche Nachfrage nach Förderung von Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit“ gekennzeichnet waren.

Die Folgen des Ukraine-Krieges für die Branche erläuterte Martin Langen anhand der von ihm so genannten „vier apokalyptischen Reiter“ Inflation, Zinsanstieg, Materialknappheit und Arbeitskräftemangel. Sein Fazit: Die Materialknappheit erschwert die Abgabe verbindlicher Angebote, woraus sich durchaus existenzbedrohliche Situationen ergeben können. Im Gegensatz zu dieser Problemlage muss man bei aller Not der nach Deutschland geflüchteten Ukrainer auch die „Chance der Krise“ – so Langen – angesichts des Fachkräftemangels auf dem deutschen Arbeitsmarkt erkennen. Denn ein Großteil der Flüchtlinge wird wohl auf Dauer als Arbeitskräfte in Deutschland bleiben. Die auf dem Vortrag von Martin Langen beruhende VFF-Kurzstudie „Folgen der Ukraine-Krise für die Fenster- und Fassadenbranche“ wird in Kürze veröffentlicht.

Jochen Möbert markierte in einem noch weiteren Horizont anschließend die schon spürbaren und danach noch erwartbaren neuen Kriegsrealitäten in der deutschen, europäischen und globalen Wirtschaft. Dabei richtete er den Blick insbesondere auf die Preisentwicklungen, die Inflation und die Staatsverschuldung. Der sehr robuste Arbeitsmarkt sorgt nach Möberts Einschätzung weiterhin für Vollbeschäftigung und damit einen Arbeitnehmermarkt, verbunden mit der Tendenz, sich angesichts globaler Engpässe wieder verstärkt an lokalen Märkten zu orientieren.

„Wenn ich mir ein Fazit der Fachtagung erlauben darf, dann möchte ich die herausragende Relevanz der energetischen Sanierung für die nächsten Jahre betonen“, erklärte Frank Lange nach der Veranstaltung. „Allerdings sind alle Marktprognosen unter den derzeit unsicheren Bedingungen nur wenig belastbar. Ich hoffe, dass wir bei unserer Herbsttagung Statistik und Markt dann wieder stabilere Markteinschätzungen geben können.“ Und im Blick auf die nächsten Jahre ergänzte Lange: „Gerade auch wegen der aktuellen Bedrohungen der Energieversorgung infolge des Krieges müssen wir weiterhin konsequent auf die Klimapolitik im Gebäudesektor setzen, und das heißt: auf die zentrale Bedeutung energieeffizienter Sanierung. ´Efficiency First` muss das vorrangige Motto der Klimapolitik werden!“

 

Foto „Plenum_03-05-22“: Die 35 Präsenzteilnehmer der VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 3. Mai 2022 im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen (Foto: VFF)

Foto „HolgerLipp_03-05-22“: Holger Lipp von der Weru GmbH, Obmann des VFF-Ausschusses Statistik und Markt, führte durch die Fachtagung und erläuterte die aktuellen Daten zur Konjunktur und zum Baumarkt. (Foto: VFF)

Foto „MartinLangen_03-05-22“: Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH präsentierte die deutschen Produktions-, Import- sowie Exportmengen und blickte in einem weiteren Vortrag auf die Folgen des Kriegs in der Ukraine für die Branche. (Foto: VFF)

Foto „JochenMöbert_03-05-22“: Jochen Möbert von der Deutschen Bank AG sprach zum Thema „Krieg in der Ukraine – Neue Realitäten 2.0“. (Foto: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-598 Mon, 09 May 2022 10:08:59 +0000 Wirtschaftsprognose 2022: Fenstermarkt +0,8 %, Türenmarkt +1,4 % index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=598&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6bc965a4a837d76c6ff487e2ecda6acd Frankfurt a. M./Troisdorf/Velbert. Der Fenstermarkt in Deutschland wird 2022 voraussichtlich um 0,8% wachsen. Das Szenario berücksichtigt aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell die derzeitigen Auswirkungen des Ukrainekrieges mit seinen Lieferengpässen und gestiegenen Beschaffungskosten. Im Türenmarkt könnte 2022 noch ein Wachstum von +1,4% erreicht werden, so die aktuellen Marktzahlen der Heinze GmbH. Im Rahmen der Fachtagung Statistik und Markt des VFF in Frankfurt fand am 03. Mai 2022 die gemeinsame Vorstellung der Fenster- und Türenmarktzahlen für die Prognose 2022 der Verbände Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K und Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) statt. Jörg Flasdieck und Christian Blanke (beide Heinze GmbH) erläuterten die neuen Marktzahlen zur Einschätzung der Marktentwicklung. Erstmals wurden zwei Szenarien dargestellt. Das Szenario P0 geht in der Chronologie der Marktentwicklung aus Baugenehmigungen und Phasenmodell nicht von Störungen durch Lieferengpässe und Beeinträchtigungen infolge von Beschaffungspreissteigerungen aus. Das realistische Szenario ist P1. Hier wurden die aktuell erkennbaren Risiken des Ukrainekrieges mitberücksichtigt. Sollten sich die Kriegsauswirkungen auch infolge möglicher Versorgungsunterbrechungen noch verschärfen, werden die Marktdaten sodann im Oktober anzupassen sein. Der genaue Bericht mit allen Detailanalysen und Auswertungen wird in ca. 14 Tagen erscheinen.
 
Die aktualisierten Daten für 2022 zeigen im Wohnungsbau, dass die energetische Sanierung noch um 2,1% auf 7,53 Mio. Fenstereinheiten (FE) zunehmen wird. Da aber noch in 2022 nach wie vor ein hoher Überhang an Baugenehmigungen für Wohnneubauten vorhanden ist, wird der gesamte Neubaubereich 2022 voraussichtlich nur leicht um -0,4% auf 6,10 Mio. FE schrumpfen, während der Bereich Sanierung um 1,5% auf 9,85 Mio. FE zunehmen wird.
 
„Die Sanierungsbereitschaft im Wohnbau wird gerade durch die aktuell gestiegenen Energiekosten und die nach wie vor vorhandenen Förderprogramme daher kontinuierlich wachsen. Diese Entwicklung muss durch den angekündigten Umbau der BEG-Förderung in 2023 in der energetischen Sanierung weiter gestärkt werden“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange.
 
Laut Studie werden im laufenden Jahr 57,7% der Fenster mit Dreifachverglasung ausgestattet sein. „Die zunehmende Bedeutung der Energieeffizienz hat dazu beigetragen, dass fast drei Viertel aller im Neubau verwendeten Fenster inzwischen dieses Qualitätsmerkmal aufweisen“, kommentiert BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs und betont: „Im Sanierungsbereich muss die Quote noch gesteigert werden, insbesondere der Anteil von 35% im Nichtwohnbau bietet Potenzial.“
 
Die Entwicklungen am Außentürenmarkt sind vergleichbar. Wie im Fensterbereich kann der Zuwachs im Wohnbau in Höhe von +2,1% die zu erwartenden Rückgänge im Nichtwohnbau kompensieren. In Summe wird im Außentürenmarkt mit einem Anstieg um +1,4% auf 1,41 Mio. Stück gerechnet. Getragen wird der Anstieg in 2022 durch die Modernisierung: es wird ein Zuwachs von 2,3% auf 1,009 Mio. erwartet, während der Neubau leicht um -0,8% auf 403.000 Stück nachgeben wird. Insgesamt weist die Studie für 63,4% aller Türen eine erhöhte Sicherheit aus. „Im Wohnbaubereich liegt die Quote sowohl im Neubau als auch in der Renovierung bereits über 70%“, so Holger Koch, stellvertretender Geschäftsführer des FVSB, und er ergänzt: „Dies spiegelt das steigende Sicherheitsbedürfnis der Bewohner wider. Im Nichtwohnbau wird allerding noch mehrheitlich auf Produkte mit Basissicherheit zurückgegriffen“.
 
Ralf Olsen, Geschäftsführer pro-K, weist abschließend auf die differenzierte Datenerhebung hinsichtlich der Rahmenmaterialien hin. „Die Studie gibt uns einen guten Einblick in die Marktanteile. Insbesondere die separate Darstellung der verschiedenen Materialien in den vier Marktsegmente ist sehr hilfreich.“ Im Fenstermarkt ist Kunststoff als Rahmenmaterial mit einem Anteil von 54,1% deutlich vorne, im Außentürenbereich kann er sich mit einem Anteil von 38,1% knapp vor Metall behaupten.
 
Eine Prognose für die Marktentwicklung 2023 ist in dieser schwierigen aktuellen Lage mit Einflussfaktoren der Pandemie und des Krieges aktuell kaum möglich. Eine erste Einschätzung wird im Rahmen der Fenster- und Türenmarktdaten wieder im Oktober 2022 erhoben und veröffentlicht.
 

Zur Branche: In Deutschland gibt es laut einer Studie des VFF aus dem Jahr 2016 rund 6.400 Fensterbaubetriebe mit etwa 100.500 Beschäftigten. Die Unternehmen erwirtschaften danach pro Jahr etwa 10,9 Milliarden Euro. Dazu kommen noch die vielen Betriebe und Mitarbeiter der Zulieferindustrie aus den Bereichen Schlösser und Beschläge, Kunststoff- und Metallprofile, Holz, Glas, Dichtungen sowie weiteres Zubehör: Inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften pro Jahr insgesamt rund 34 Milliarden Euro.

 

Bild: Diagramme Fensterabsatz 2022 (Heinze GmbH)

 

Weitere Informationen zu den vier Branchenverbänden:

Verband Fenster + Fassade e. V.
Walter-Kolb-Straße 1-7
60594 Frankfurt am Main
Telefon:  +49 (0) 69 / 95 50 54-0
Telefax:  +49 (0) 69 / 95 50 54-11
E-Mail:   vff @window .de
Internet:  www.window.de

Bundesverband Flachglas e. V.
Mülheimer Straße 1
53840 Troisdorf
Telefon:  +49 (0) 22 41 / 87 27-0
Telefax:  +49 (0) 22 41 / 87 27-10
E-Mail:   info @bundesverband-flachglas .de
Internet:  www.bundesverband-flachglas.de
 

Fachverband Schloss- und
Beschlagindustrie e. V.

Offerstraße 12
42551 Velbert
Telefon:  +49 (0) 20 51 / 95 06-0
Telefax:  +49 (0) 20 51 / 95 06-25
E-Mail:   info @fvsb .de
Internet:  www.fvsb.de
 

pro-K Industrieverband Halbzeuge und
Konsumprodukte aus Kunststoff e. V.

Städelstraße 10
60596 Frankfurt am Main
Telefon:  +49 (0) 69 / 2 71 05-31
Telefax:  +49 (0) 69 / 23 98 37
E-Mail:   info @pro-kunststoff .de
Internet:  www.pro-kunststoff.de
 

]]>
news-597 Mon, 25 Apr 2022 11:38:00 +0000 Noch Plätze frei Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden Güte OnTour-Seminar am 16. und 17. Mai 2022 in Giengen an der Brenz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=597&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=16271d3f9cdea399804cf6c5414595b1 Frankfurt am Main, 25. April 2022. Für das erste OnTour-Seminar zum neuen Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden am 16. und 17. Mai 2022 bei der Firma Gutmann Bausysteme GmbH in Giengen an der Brenz sind noch Plätze frei. Das Seminar der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren am 17. Mai 2022 wird geleitet von Wolfgang Jehl vom ift Rosenheim, der die Neuerungen des Leitfadens vortragen wird. Am Vortag, den 16. Mai 2022, findet ab 15:00 Uhr im nur wenige Kilometer entfernten Gundelfingen eine Betriebsbesichtigung bei Gartner Extrusions mit anschließendem Abendessen statt.

Die Neuerungen des Leitfadens zur Montage von Vorhangfassaden ziehen sich praktisch durch alle Kapitel: von den allgemeinen Anforderungen über die bauphysikalischen Grundlagen, die Befestigung und Abdichtung bis zur praktischen Ausführung. „Melden Sie sich jetzt noch an, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt“, so Ulrike Döbel von der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren.

 

QR-Code „OnTour5-22“ und Grafik: „Einladung17-5-22“: Das komplette Programm mit dem Anmeldeformular und dem Kontakt zum „Lobinger Parkhotel“ in Giengen an der Brenz können Sie hier herunterladen. (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-596 Mon, 25 Apr 2022 07:44:00 +0000 Haustüren: Die Visitenkarte des Hauses - Darauf kommt es bei der Auswahl an index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=596&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e03708558a29f91168bfc51f77c01b67 Frankfurt/Main. Reine Funktionalität, um ins Haus und nach draußen zu gelangen, war gestern – Immer mehr Bauherren sehen die Haustür als elementares Gestaltungsele-ment der eigenen vier Wände, berichtet der Verband Fenster und Fassade (VFF). Fol-gende Faktoren haben Einfluss auf die Auswahl der passenden Tür. Ganz oben auf der Prioritätenliste vieler Kunden stehen natürlich Sicherheit und Energieeffizienz beziehungsweise Luftdichtheit, weiß VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Darüber hinaus werden aber auch Ästhetik und Komfort für den Eingangsbereich immer wichtiger. Mit der Wahl des Haustüren-Designs wird wie mit dem gesamten Eigenheim der eigenen, individuellen Persönlichkeit Ausdruck verliehen.“

Schlanke, helle Elemente sind gefragt

Viele Haustürmodelle zeichnen sich heute durch ihre Geradlinigkeit sowie einen schlichten, aber durchdachten Auftritt aus. Weniger ist mehr, ist das Motto der Stunde. Dafür sorgen unter anderem flächenbündige Füllungen und natürlich anmutende Oberflächen zum Beispiel aus Stein oder Holz. Aber auch sogenannter Art-Beton, der mit abweichender Oberflächenstruktur aus jeder Haustür ein Unikat macht, ist zunehmend gefragt.

Immer wichtiger wird vielen Kunden außerdem, dass reichlich Tageslicht durch die Haustür ins Innere der Wohnung gelangt – ein Trend, der bei Fenstern und Fenstertüren schon seit Jahren zu beobachten ist. „Sehr beliebt sind deshalb großzügig dimensionierte Hauseingänge mit Ganzglasteilen, die für ein harmonisches Gesamtbild sorgen“, berichtet Lange. Mattierte Gläser, die viel Licht hereinlassen, aber gleichzeitig die Privatsphäre schützen, sind ebenfalls beliebt.

Sicherheit weiterhin das A und O

Im Bereich der digitalen Sicherheitstechnik hat sich viel getan. SmartHome-Technologien liegen auch an der Haustür im Trend, wie beispielsweise Fingerprint-Systeme, Einlasskontrollen oder Videosysteme, die dezent in den Türgriff integriert werden können. Zusätzlich sind ausgeklügelte Automatik-Verriegelungen erhältlich. Diese werden aktiviert, sobald die Haustür ins Schloss fällt. Die Sorge, nicht abgeschlossen zu haben, gehört damit der Vergangenheit an.

Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz

Moderne Energieeinsparverordnungen stellen hohe Ansprüche an Bauherren und Sanierer. Hinzu kommen die steigenden Energiekosten. „Immer mehr Kunden wünschen sich deshalb neben perfekt gedämmten Fenstern auch eine Haustür, an der möglichst wenig Wärme verloren geht“, so der VFF-Geschäftsführer. Erreicht wird diese Energieeffizienz moderner Haustüren durch eine besonders gute Wärmedämmung der Profile, durch hochwertige Füllungen und zum Beispiel mit doppelt oder gar dreifachverglasten Isoliergläsern. „Und wer sich schließlich ganz im Sinne der Zukunftsfähigkeit der eigenen vier Wände auch noch für eine barrierefreie Ausführung entscheidet, der kann sicher sein, dass die gewählte Haustür ihren Dienst lange und zuverlässig verrichten wird, ohne dass die Themen Ästhetik und Komfort zu kurz kommen“, schließt Lange.

 

Expertentipp: „Die staatliche Förderung sollte man nicht verschenken: Eine neue Haustür wird bei einem guten Wärmedämmwert von mindestens 1,3 W/m²K oder besser auch gefördert. Ein Förderantrag kann entweder im Rahmen der BEG im KfW-Programm 261/262 für einen Tilgungszuschuss von 20 Prozent oder nach BAFA für einen Investitionszuschuss von 20 Prozent gestellt werden. Für Türen gibt es ergänzend mit dem KfW-Förderprogramm 455-E eine separate Förderung für Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen. Hier erhalten Bauherren und Sanierer einen Zuschuss in Höhe von 10 bis 20 Prozent für die neue Haustür, sofern diese einen U-Wert von mindestens 1,3 W/m²K aufweist und den Anforderungen der Widerstandsklasse 2 (RC2) der DIN EN 1627 entspricht. Vorab ist immer ein Energieeffizienz-Experte einzubinden“.  

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Bild 1: Natürlich anmutende Tür in modernem Design. Foto: VFF/Aldra Fenster & Türen

Bild 2: Haustür mit raffinierter LED-Beleuchtung. Foto: VFF/RODENBERG Türsysteme

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de

]]>
news-595 Fri, 22 Apr 2022 07:38:00 +0000 Update VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 3. Mai 2022 - Schwerpunkt: Folgen des Ukraine-Krieges index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=595&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=357e7616147ae9ae8a69c52a428a9cf2 Frankfurt am Main, 22. April 2022. Das Programm der ersten VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 3. Mai 2022 wurde aufgrund der derzeitigen Situation um zwei aktuelle Referate zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine erweitert. Neu aufgenommen wurde die Vorstellung der neuen VFF-Kurzstudie über die „Folgen der Ukraine-Krise für die Fenster- und Fassadenbranche“ von Martin Langen von der B+ L Marktdaten GmbH sowie ein Referat von Jochen Möbert von der Deutschen Bank mit dem Thema „Krieg in der Ukraine – Neue Realitäten 2.0“. Dazu stehen wie geplant die Baumarkt- und Fenstermarktzahlen, die Produktions-, Import- und Exportzahlen sowie ein Vortrag zur Auswertung der KfW-Förderung auf dem Veranstaltungsprogramm. Die Veranstaltung findet sowohl als Präsenz- oder als Online-Veranstaltung statt. Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung zur Fachtagung Statistik und Markt am 3. Mai 2021 von 10.30 bis 16.00 Uhr im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen – wahlweise als Präsenz- oder Online-Veranstaltung.

 

Grafik „StatistikMarkt5-2022“ (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de

]]>
news-594 Thu, 21 Apr 2022 07:32:00 +0000 Verbändepapier zu den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine: Lösungen für die Energie- und Lieferkettenkrise index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=594&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dd59e319671b2f62553ed1dbe97d5a77 Frankfurt am Main, 21. April 2022. 14 Verbände und Interessenvertretungen der Baubranche haben sich am 20. April 2022 mit einem gemeinsamen Papier an die Bundesregierung gewandt, um die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf Bauprodukte aus Glas, Kunststoff, Mineralwolle und Keramik zu verdeutlichen und Lösungsvorschläge anzubieten. Zu den Unterzeichnern gehören auch alle Verbände der Fenster-, Fassaden- und Haustürenindustrie wie zum Beispiel der Verband Fenster + Fassade (VFF), der Bundesverband Flachglas BF oder auch die Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG. „Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges betreffen unsere Branche massiv“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Es geht insbesondere um Versorgungssicherheit im Blick auf die enorm gestiegenen Energiepreise und die Möglichkeit von Preisgleitklauseln angesichts massiver Kostensteigerungen aufgrund der Störungen der Lieferketten.“ Die Unterzeichner des Verbändepapiers begrüßen das Maßnahmepaket der Bundesminister Habeck und Lindner vom 8. April 2022, wollen aber darüber hinaus die darin noch nicht berücksichtigten Herausforderungen für bauwirtschaftliche Unternehmen sowie Lösungsvorschläge verdeutlichen:

Als erste Herausforderung nennt das Papier die Kostensteigerungen bei Bauprodukten, „die von Fenstern über Fassaden- und Sonnenschutzelemente bis zu smarten Steuerungselementen reichen.“ Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, müssen Unternehmen von Kosten entlastet und die Kostensteigerungen fair auf die Akteure der Wertschöpfungskette verteilt werden. Die Lösungsvorschläge für diese Problematik umfassen erstens das Zulassen nachträglicher Preisgleitklauseln für die Bauprojekte des Bundes auch für Produkte aus Glas, Kunststoff, Mineralwolle und Keramik, zweitens den Appell, dass diese Verfahrensweise auch allen Auftraggebern der öffentlichen Hand auf landes- und Kommunalebene seitens des Bundes empfohlen wird, drittens die Absicherung der Förderprogramme für energetische Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle wegen der weitreichenden Bedeutung der Verbrauchsreduktion durch Energieeffizienz, und viertens die Ausgestaltung der Maßnahmen zum Nutzen der gesamten Wertschöpfungskette, verbunden mit einer schnellen, unbürokratischen Umsetzung unter Vermeidung einer staatlichen Regulierung der Energiepreise, soweit es denn möglich ist.

Als zweite Herausforderung stellt das Verbändepapier das Risiko einer Verknappung am Gasmarkt in den Fokus. Dabei werden insbesondere zwei Punkte angesprochen. Zum einen die Zerstörung von Produktionsanlagen durch Herunterfahren, wie es bei der Abschaltung von Anlagen zur Glasproduktion der Fall wäre. Und zum anderen die Relevanz der energiesparenden Gebäudehülle und der dazu nötigen Produkte, die zur Energieversorgungssicherheit beitragen und entsprechende Priorität bei der Gasversorgung haben sollten. Der Lösungsvorschlag beinhaltet diesen Schutz der zur Versorgungssicherheit notwendigen Branchen im Rahmen der Notfallpläne mit besonderem Blick auf die Glasindustrie, die infolge des Herunterfahrens ihrer Produktionsstätten mit Schäden und langen Produktionsausfällen rechnen müsste.

Hier finden Sie das vollständige Verbändepapier mit der Nennung aller 14 beteiligten Unterzeichner.

 

Grafik „VerbändePapier“: (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-593 Wed, 13 Apr 2022 09:01:45 +0000 Neuausgabe zum kostenlosen Download auf www.window.de: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) zur Ausschreibung von Fenstern index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=593&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca5138b0363bfafb802190b73cec4f98 Frankfurt am Main. Der Technische Ausschuss des Verbands Fenster + Fassade (VFF) hat eine aktualisierte Ausgabe der „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (ZTV) zur Ausschreibung von Fenstern“ erarbeitet, die jetzt separat für jedes Rahmenmaterial zusammen mit den zugehörigen Hinweisen auf der Internetseite des VFF www.window.de im Bereich „Normung und Technik“ zum kostenlosen Download bereitgestellt wurden. Diese Aktualisierung ersetzt die vorherigen Ausgaben von 2019. Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen (ZTV) zur Ausschreibung von Fenstern sind eine Ergänzung zu den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) in der VOB/C. In den ZTV zur Ausschreibung von Fenstern werden die Regelungen der ATV für Fenster je nach Rahmenmaterial weiter detailliert. Die ZTV zur Ausschreibung von Aluminiumfenstern, Holzfenstern, Holz-Metall-Fenstern, Kunststofffenstern und Stahlfenstern werden für jedes Rahmenmaterial gesondert zum Download angeboten. Zu den wichtigsten Änderungen gegenüber der Ausgabe von 2016 gehören:

  • Berücksichtigung 2-stufige Montage mit Vorab-Montagezargen
  • Anforderungsstufen für Fenster mit Öffnungsbegrenzung ergänzt
  • Angaben zum Einbau von Bauteilen mit absturzsichernden Eigenschaften konkretisiert
  • Ergänzung von „Bodenanschluss bei bodentiefen Elementen“ mit Klarstellung der Gewerkegrenze zur Bauwerksabdichtung
  • Geltungsbereich ZTV Kunststoff erweitert um „Kunststofffenster mit Aluminiumabdeckung“

Erläutert werden die ZTV durch „Hinweise zu den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (ZTV) zur Ausschreibung von Fenstern“, die ebenfalls heruntergeladen werden können. Diese „Hinweise für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung“ für alle Rahmenmaterialien werden kein Vertragsbestandteil, sondern kommentieren die ZTV für Anwender. Die zugehörigen Hinweise sind in einem Dokument materialübergreifend zusammengefasst; dabei sind materialspezifische Anmerkungen entsprechend gekennzeichnet.

„Bei Widersprüchen im Bauvertrag (vgl. § 1 Abs. 2 VOB/B) haben die ZTV Vorrang vor den „Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen“ (ATV) der VOB/C sowie vor den „Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen“ (ggf. VOB/B). Dies belegt die Bedeutung der ZTV für Ausschreibungen und beim Vertragsschluss“, betont Markus Christoffel, der Experte für VOB und Recht beim Verband Fenster + Fassade.

 

Deckblatt „ZTV_Holzfenster2022“: Das Deckblatt der neuen ZTV (hier: zur Ausschreibung von Holzfenstern) (Grafik: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-592 Mon, 11 Apr 2022 09:35:26 +0000 Immobilien: Moderne Fenster sorgen daheim für mehr Komfort index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=592&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=83d6a03b1b5dbaffaad385d6c5086532 Frankfurt/Main. Für die meisten Menschen ist das eigene Zuhause eine Ruhe- und Wohlfühlzone, wo sie sich erholen und Kraft tanken. Spätestens mit der Pandemie hat sich der sogenannte Cocooning-Trend noch weiter verstärkt. In welcher Weise Fenster zu mehr Komfort und Lebensqualität daheim beitragen können, erklärt der Verband Fenster und Fassade (VFF). Schallschutz: Der Lärm kann draußen bleiben

Lärm bedeutet Stress und kann nicht nur das Gemüt und die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern sogar der Gesundheit schaden. Besonders Schallschutzfenster sind da eine der wirksamsten Möglichkeiten, zu Hause für die dringend benötigte Ruhe zu sorgen. Je nach Ausführung können diese die Lärmbelästigung um bis zu 45 Dezibel und mehr verringern.

Am wirkungsvollsten in Sachen Schallschutz sind Verbund- und Kastenfenster. Bei diesen 2-teiligen, entkoppelten Konstruktionen besteht zwischen äußerer Scheibe und innenliegender Isolierverglasung ein Freiraum, der den Schall bricht. „Mit diesen Fenstern lässt sich die Fassade optisch wunderbar aufwerten, während es drinnen spürbar leise bleibt“, sagt VFF-Geschäftsführer Frank Lange und verweist auf einen zusätzlichen Nutzen des Freiraums zwischen Scheibe und Isolierverglasung: „Hier lassen sich auch wirkungsvolle, bereits im Fenster integrierte Sonnenschutz- und Verdunklungsanlagen einbauen.“ 

Barrierefreiheit

Was schon für junge Familien höchster Komfort ist, wird spätestens für das Wohnen im Alter unverzichtbar: Barrierefreiheit im eigenen Zuhause. „Deshalb sollten beim Hausbau oder der Modernisierung barrierefreie Fenstertüren und Schiebekonstruktionen von Anfang an mit eingeplant werden“, rät Lange. Fenstertüren beispielsweise sollten leicht passierbar sein, indem zum einen die Tür- oder Bodenschwelle barrierefrei konstruiert ist und zum anderen die Durchgangsbreite mindestens 90 Zentimeter beträgt.

Automation

Bei Fenstern bieten automatisierte Elemente ein Maximum an Komfort und Bewegungsfreiheit. Über eine Fernbedienung oder das Smartphone können Fenster und Fenstertüren geöffnet und geschlossen oder der Sonnenschutz bedient werden. Darüber hinaus ist es möglich, Fenster und Heizung mittels Sensoren aufeinander abzustimmen.

„Fenster zum Beispiel, die je nach Luftqualität und Raumtemperatur selbst öffnen und schließen, können in einem intelligenten Haus mit der Heizungssteuerung verbunden werden“, so der Fensterexperte. „An besonders sonnenintensiven Tagen hebt und senkt sich die Verschattung dann automatisch. Die Raumtemperatur kann so deutlich gesenkt werden, teils um bis zu 10 Grad Celsius.“

Einbruchschutz

Automatisierte Systeme bieten aber auch mehr Sicherheit. Mit Hilfe von Bewegungssensoren kann man sich das Bedienen von Schaltern per Hand sparen, vor allem aber sorgen sogenannte Anwesenheitssimulationen in einem Smart Home auch dafür, dass Einbrecher fernbleiben – entweder durch Lampen, die automatisch ein- und ausgeschaltet werden, oder durch Rollläden, die herauf- und herunterfahren. Zusätzlich registrieren Fenster- und Türsensoren unbefugtes Eindringen und warnen den Hausbesitzer über sein Smartphone.

„Bei 77 Prozent der Einbrüche hebeln Diebe Fenster und Türen auf“, warnt Lange. „Sicherheitsbeschläge mit Pilzkopfverriegelungen, abschließbare Griffe, eine stabile Befestigung der Sicherheitsverglasung in der Fensterkonstruktion und eine korrekte Montage des Fensters im Mauerwerk sorgen für extra Sicherheit und Komfort in den eigenen vier Wänden – idealerweise sollten diese sogenannten RC2-Konstruktionen mit einer Automation kombiniert sein.“

 

Expertentipp: „Fenster gibt es heute in einer unglaublichen Vielfalt. Bei der Planung eines Neubaus oder einer Sanierung sollte immer auch ein Fensterexperte aufgesucht werden, der alle Möglichkeiten kennt und aufzeigt. Denn nur mit den richtigen Fenstern wird es zuhause rundum komfortabel.“

 

Bild 1: Automatisierte Dachfirstfenster sind exklusiv und komfortabel. Foto: VFF/Velux Deutschland

Bild 2: Beim Baden die Sonne oder den Sternenhimmel genießen – Komfort, den richtig geplante Fenster möglich machen. Foto: VFF/Velux Deutschland

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse @holzindustrie .de  

]]>
news-591 Fri, 08 Apr 2022 09:47:25 +0000 VOB-Expertenseminar des VFF am 4. Mai 2022: Lieferengpässe und Preissteigerungen als Folge des Ukraine-Krieges index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=591&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=67c0b4ea0c26957db41167b238ed440c Frankfurt am Main. Lieferengpässe und Preissteigerungen sind eine der dramatischen Folgen des Ukraine-Krieges und bringen die Fenster- und Fassadenbranche wie die gesamte Bauwirtschaft in eine schwierige Lage. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) reagiert darauf mit einem Expertenseminar VOB und Recht am 4. Mai 2022 in Frankfurt. „Wir bieten praxisnahe Hilfestellung aus rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht, damit die Unternehmen in ihren konkreten Projekten auf die angespannte Liefer- und Preissituation reagieren können“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller (SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) wird zu Beginn über die „Ansprüche auf Bauzeitverlängerung und Preisanpassung“ referieren und den Erlass „Lieferengpässe und Preissteigerungen wichtiger Baumaterialien als Folge des Ukraine-Kriegs“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesenvorstellen (BMWSB) vorstellen. Im Anschluss wird Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Bonnecke die richtigen Vorgehensweisen beleuchten und dies mit Berechnungsbeispielen praxisnah unterlegen. Dazu können die Seminarteilnehmer auch ihre eigenen Projektsituationen einbringen, diese mit dem Referenten sowie den Branchenkollegen diskutieren und bewerten lassen. „Das Ziel der Veranstaltung ist es, die Möglichkeiten der Unternehmen zu sortieren und herauszuarbeiten, wie eine Preisanpassung über ´die Änderungen des Vertrages` oder gegebenenfalls über den Erlass des BMWSB vom 25. März 2022 realisiert werden kann“, erläutert Markus Christoffel, der Experte für VOB und Recht des VFF. „Auch möchten wir die Teilnehmer mit dem Seminar unterstützen, mögliche Vertragsstrafen zu vermeiden.“

Das Seminar „Preisanpassungen durch Lieferengpässe und Preissteigerungen als Folge des Ukraine-Kriegs“ findet am 4. Mai 2022 von 10.00 bis 17.00 Uhr im InterCity Hotel Frankfurt Airport (CargoCity Süd) statt. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl beschränkt und eine zeitnahe Anmeldung zu empfehlen ist.

Hier können Sie sich direkt zum VFF-Expertenseminar VOB und Recht 4. Mai 2022 zu den Möglichkeiten des rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Umgangs mit den Folgen des Kriegs in der Ukraine anmelden.

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-590 Fri, 08 Apr 2022 09:44:39 +0000 Neues VFF-Merkblatt VOB.05: 2-stufiger Einbau von Vorab-Montagezargen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=590&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a4b40d991a2e0b15c9d59f37514ca467 Frankfurt am Main. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das neue Merkblatt VOB.05: 2022-04 „Bauablauf und Vertragsgestaltung bei 2-stufigem Einbau von Fenstern und Türen mit Vorab-Montagezargen“ veröffentlicht. „Dieses Merkblatt richtet sich neben ausführenden Fensterbau- und Montagefachfirmen vorrangig auch an Bauherrn, Planer, Architekten sowie an die angrenzenden Gewerke und dient unter anderem als Entscheidungshilfe und Ratgeber für angepasste Bauabläufe bei 2-stufigen Fenstermontagen“, erläutert Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Durch eine 2-stufige Fenstermontage kann das risikominimierte, qualitätsbewusste und nachhaltige Bauen umgesetzt werden. Zudem ermöglicht diese Form der Fenstermontage im Laufe der Gebäudenutzung eine unkomplizierte und kostengünstige Fenstermodernisierung. Neben Hinweisen zu Leistungsbeschreibung werden auch Anforderungen während der Projektabwicklung als Hilfestellung einer Vertragsgestaltung beschrieben, da sich zum 2-stufigen Einbau von Fenstern und Türen mit Vorab-Montagezargen weder im gesetzlichen Werk- oder Bauvertragsrecht noch in der VOB/B ausdrückliche Regularien finden.

Erarbeitet wurde das neue VFF-Merkblatt VOB.05: 2022-04 „Bauablauf und Vertragsgestaltung bei 2-stufigem Einbau von Fenstern und Türen mit Vorab-Montagezargen gemeinsam von dem Ausschuss „VOB & Recht“ und dem Technischen Ausschuss des VFF in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik und der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Das Merkblatt ergänzt die im Februar 2022 erschienene ift Fachinformation MO-06/01 „2-stufiger Einbau von Fenstern und Türen mit Vorab-Montagezargen“.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt VOB.05: 2022-04 „Bauablauf und Vertragsgestaltung bei 2-stufigem Einbau von Fenstern und Türen mit Vorab-Montagezargen“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – materialspezifische Themen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VOB.05“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 23,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „VOB.05_2022“ (Grafik: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-589 Tue, 05 Apr 2022 08:26:11 +0000 Die Frühlingssonne deckt auf: Es ist wieder Zeit fürs Fensterputzen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=589&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=56f89953fcde76f55de9b03dc030f28c Frankfurt/Main. Der Frühling ist da und immer öfter scheint die Sonne. So sehr uns das freut, so gnadenlos decken die Sonnenstrahlen vielerorts auf, dass es wieder mal an der Zeit ist, die Fenster zu putzen. Wie Fenster richtig sauber und gepflegt werden, erklärt der Verband Fenster und Fassade (VFF). Los geht es mit der richtigen Reihenfolge: „Nacheinander sollten beim Fensterputzen die Beschläge, der Rahmen und erst zu guter Letzt die Verglasung gesäubert werden“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Die Beschläge von Fenstern und Türen tragen deren gesamtes Gewicht, daher brauchen sie nach der Reinigung mit einem feuchten Tuch ab und an noch etwas mehr Pflege. „Ein Tropfen Öl reicht aus, damit sich Fenster und Türen wieder leichtgängig und ohne Quietschen öffnen und schließen lassen“, erklärt Lange.

Welches Reinigungsmittel ist richtig?

Auch die Rahmen sollten regelmäßig gereinigt werden, seien sie aus Holz, Metall, Aluminium oder Kunststoff. Das Wichtigste dabei ist, dass geeignete, möglichst PH-neutrale Reinigungs- und Pflegemittel zum Einsatz kommen, die effektiv sowie langfristig helfen. Fensterexperte Lange empfiehlt: „Scheuernde Reinigungsmittel oder Präparate mit Zitronensäure machen zwar kurzfristig sauber, allerdings schädigen sie die Oberfläche und sorgen somit dafür, dass die Rahmen mit der Zeit schneller und intensiver verschmutzen.“ Sinnvoller seien sanftere Reinigungsmittel wie zum Beispiel Neutralseife oder Spüli. „Wer sich bei der Auswahl des Pflegemittels unsicher ist, sollte vorab die Herstellerempfehlungen für die zu behandelnde Oberfläche zur Hand nehmen und die Materialverträglichkeit des Präparats zunächst an einer verdeckten Stelle testen“, so der VFF-Geschäftsführer. Schließlich sei man auch immer gut damit beraten, im Zweifelsfall einmal mehr im Fachhandel oder beim Fensterhersteller nachzufragen.  

Pflegemilch für intakte Gummidichtungen

Nach dem Rahmen sind die Gummidichtungen von Fenstern und Türen an der Reihe. Am besten ist es, die Dichtungen mit einer Pflegemilch zu behandeln. Auf diese Weise wird verhindert, dass sie durch Sonneneinstrahlung aushärten und spröde werden. Danach sollten auch noch die Wasserabläufe der Fenster von Dreck befreit werden. Hierbei hilft zum Beispiel ein Wattestäbchen oder ein kleiner spitzer Gegenstand, wie etwa ein Schraubenzieher, mit dem sich der Schmutz behutsam aus den Abläufen entfernen lässt.

So gelingt eine streifenfreie Aussicht

Ganz zum Schluss werden die Verglasungen gesäubert. Bewährt hat sich hierfür eine Mischung aus reichlich warmem Wasser und einem Spritzer Geschirrspülmittel ohne Balsam. Zum Putzen selbst eignet sich ein sauberer Schwamm, ein Schwammtuch oder ein Mikrofasertuch. „Schließlich trocknet man die Scheibe von oben nach unten, und zwar am besten mit einem Abzieher“, so der Experte. Wer keinen Abzieher zur Hand habe, könne auf ein althergebrachtes, aber zwingend sauberes Geschirrhandtuch oder Fensterleder zurückgreifen. „Ist der gesamte Reinigungs- und Pflegevorgang erledigt, kann die Sonne gerne umso öfter scheinen, denn einem streifenfreien Ausblick steht ebenso wenig entgegen, wie einem langen Fensterleben“, schließt Lange.

 

Expertentipp: „Man kann es nicht oft genug betonen: Beim Fensterputzen keine Klingen, dafür lieber etwas zu viel als zu wenig Wasser verwenden, um Kratzer zu vermeiden und das Glas nicht zu beschädigen. Denn die regelmäßige Reinigung und Pflege von Fenstern ist wichtig, sollte allerdings nicht unbedacht erfolgen. Falsche Reinigung und Pflege schaden eher, als dass sie nutzen. Bei Unsicherheit über das richtige Vorgehen und die passenden Pflegemittel helfen die Experten der Fensterhersteller und im Fachhandel gerne weiter. Stellt man fest, dass Funktion und Leichtgängigkeit der Fenster nicht mehr gegeben sind, sollte man eine Wartung durch den Fachbetrieb durchführen lassen.“

Viele Informationen und Ansprechpartner zu Fenstern unter www.fenster-können-mehr.de

 

Bild 1: Fenster freuen sich gerade im Frühling über etwas Reinigung und Pflege. Foto: Merete Myrstad/Pixabay.

Bild 2: Je sauberer die Fenster, desto schöner der Blick nach draußen. Foto: pasja1000/Pixabay

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de

]]>
news-587 Thu, 31 Mar 2022 07:10:39 +0000 VFF-Merkblätter HO.05 und HO.10 überarbeitet: Oberflächenbeurteilung und Wetterschenkel bei Holzfenstern index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=587&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8367002a81b6ab45fc2e817a0b1cc3c8 Frankfurt am Main, 30. März 2022. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat die beiden Merkblätter zu Holzfenstern HO.05 und HO.10 in den entsprechenden Arbeitsgruppen des Technischen Ausschusses überarbeitet und neu veröffentlicht. Das Merkblatt HO.05: 2022-03 „Richtlinie zur visuellen Beurteilung fertigbehandelter Oberflächen von maßhaltigen Außenbauteilen aus Holz“ ersetzt die vorherige Ausgabe vom Mai 2009. Das Merkblatt HO.10: 2022-03 „Wetterschutzschienen und Wetterschenkel an Holzfenstern“ ersetzt die Vorgängerausgabe vom November 2011. Die Titel und Geltungsbereiche beider Merkblätter wurden erweitert. Die Überarbeitung des Merkblattes HO.05: 2022-03 „Richtlinie zur visuellen Beurteilung fertigbehandelter Oberflächen von maßhaltigen Außenbauteilen aus Holz“ diente in erster Linie dazu, die Beurteilungskriterien der bisherigen Richtlinie zur visuellen Beurteilung im Blick auf Validität und Aktualität neu zu bestimmen, insbesondere im Blick auf holzbedingte Farbabweichungen. Im Rahmen dieser Überarbeitung wurde der Geltungsbereich der Richtlinie auf Fenster, Außentüren, Vorhangfassaden und Wintergärten aus Holz und Holzwerkstoffen erweitert und ihre Anwendung durch eine bessere Darstellung vereinfacht. Einige beispielhaft ausgewählte Änderungen sind:

  • Der Anwendungsbereich wurde erweitert auf „visuelle Beurteilung der fertigbehandelten Oberflächen von Fenstern, Außentüren, Vorhangfassaden und Wintergärten aus Holz und Holzwerkstoffen für deckende und nicht deckende Beschichtungen“.
  • Die Prüfung auf Merkmale wurde konkretisiert.
  • Die Beurteilungskriterien wurden aktualisiert und in einer Tabelle zusammengeführt.
  • Die Beurteilung von Farbe / Glanzgrad wurde in deckende und nicht-deckende Beschichtung aufgeteilt.
  • Zahlreiche Prinzipskizzen zur Beschreibung des Anforderungsniveaus wurden ergänzt.

Erstellt wurde das VFF-Merkblatt HO.05 in Zusammenarbeit mit dem Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V., Frankfurt a. M., dem BV Farbe Gestaltung Bautenschutz, Frankfurt a. M., dem Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks, Hadamar, dem BV der Jungglaser und Fensterbauer e.V., Hadamar, dem Bundesverband Wintergarten e.V., Darmstadt, der Holzforschung Austria, Wien, dem Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, dem Institut für Oberflächentechnik, Schwäbisch-Gmünd, dem Verband Tischler Schreiner Deutschland, Berlin sowie dem Wintergarten-Fachverband, Rosenheim.

Das Merkblatt HO.10: 2022-03 mit dem erweiterten Titel „Wetterschutzschienen und Wetterschenkel an Holzfenstern“ wurde in der VFF-Arbeitsgruppe „Wetterschutzschiene“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fenstertechnik, dem Bundesverband ProHolzfenster und dem Verband Tischler Schreiner Deutschland überarbeitet und durch den Technischen Ausschuss des VFF zur Veröffentlichung freigegeben. Auslöser der Überarbeitung von Merkblatt HO.10 war die Zunahme an Konstruktionen mit Wetterschenkeln, zu denen bisher aber keine detaillierten Empfehlungen für ihre dauerhafte Ausführungen veröffentlicht waren. Wetterschenkel werden vorwiegend in der Renovierung, speziell im Denkmalbereich, verwendet. Das bisherige Merkblatt wurde daher um ein ausführliches Kapitel zu Wetterschenkeln, die wie Wetterschutzschienen dem Wetterschutz im Bereich des unteren, waagerechten Flügelprofiles eines Holzfensters dienen, erweitert. Das Merkblatt erläutert neben den Begrifflichkeiten von Wetterschutzschienen und Wetterschenkeln deren konstruktiven Grundsätze und Ausführungen und gibt Hinweise zu bauphysikalischen Zusammenhängen bis hin zu Maßnahmen der Instandhaltung. Neben der Erweiterung des Inhalts um Wetterschenkel an Holzfenstern erfolgte eine vollständige inhaltliche Bearbeitung, eine Aktualisierung der Abbildungen und eine Anpassung der Literaturhinweise an den aktuellen Stand der Regeln.

 

Bezug: Die VFF-Merkblätter HO.05: 2022-03 „Richtlinie zur visuellen Beurteilung fertigbehandelter Oberflächen von maßhaltigen Außenbauteilen aus Holz“ und HO.10: 2022-03 „Wetterschutzschienen und Wetterschenkel an Holzfenstern“ sind als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – materials­pezifische Themen“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblätter können in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „HO.05“ oder „HO.10“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 23,- Euro (HO.05) und 32,- Euro (HO.10). Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafiken „HO.05_2022“ und „HO.10_2022“ (Grafiken: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-586 Thu, 31 Mar 2022 07:05:26 +0000 VFF-Merkblatt V.07 überarbeitet: Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“ index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=586&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a5877512bf7b9fb75f9197f94b15ea9d Frankfurt am Main, 29. März 2022. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das VFF-Merkblatt V.07: 2022-03 „Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“ in der VFF-Arbeitsgruppe „Wärmeschutz“ in Zusammenarbeit mit einigen Organisationen überarbeitet und durch den Technischen Ausschuss des VFF zur Veröffentlichung freigegeben. Es ist Ersatz für die Ausgabe vom Mai 2010. Erforderlich wurde die Überarbeitung von Merkblatt V.07 aufgrund der Umstrukturierung der bauaufsichtlichen Regelsetzung, der Präzisierung der bauordnungsrechtlichen Anforderungen und der Änderung einiger in Bezug genommener Regelwerke und Normen. Konkretisiert wurden insbesondere die Anforderungen an den Dicht- und Klebstoff sowie an die Standsicherheit in den drei Fällen (1) der Abdichtung/Klebung an der Stoßfuge mit ausschließlich abdichtender Funktion, (2) der Klebung in der Stoßfuge zur Verbesserung der Gebrauchstauglichkeit oder (3) der Ausführung als tragender Klebung. In dem Merkblatt werden diese drei verschiedene Fälle erstmals deutlich unterschieden.

Dieses Merkblatt informiert zudem über verschiedene Varianten von vertikalen Glasstößen und Ganzglasecken sowie die Ermittlung von wärmetechnischen Kennwerten unter Berücksichtigung dieser Konstruktionsarten. Darüber hinaus werden Hinweise zur konstruktiven und bauphysikalischen Ausführung gegeben. Aufgrund der Vielfalt der Lösungen werden lediglich Prinzipskizzen ohne Detaillierung der einzelnen Abdichtungs- und Klebefugen dargestellt. Weitere Details sind mit dem jeweiligen Isolierglashersteller festzulegen. Einige wichtige Änderungen sind:

  • Die Unterscheidung in drei verschiedene Fälle mit unterschiedlichen Anforderungen an die Standsicherheit und Nachweisführung. Dazu erfolgte eine Untergliederung des Kapitels „Statische Bemessung“.
  • Die Anpassung der Inhalte an die erfolgte Umstrukturierung der bauaufsichtlichen Regelsetzung.
  • Neue Kapitel mit ergänzten Hinweisen:
    • Die Anforderungen an den Dicht- und Klebstoff des Ganzglasstoßes
    • Die Fugenausführung bei Ganzglasstoß ohne lastübertragende Funktion
    • Die Verträglichkeit
    • Zusatzanforderung an die Absturzsicherung
  • Die Berücksichtigung der verschiedenen Isolierglastypen nach EN 1279-5:2018 (siehe auch BF-Information 020).
  • Die Anpassung der Literaturhinweise im Anhang an den aktuellen Stand der Regeln.

Das Merkblatt V.07: 2022-03 „Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“ wurde in Zusammenarbeit mit dem BIV des Glaserhandwerks, Hadamar, dem Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, dem Verband Tischler Schreiner Deutschland, Berlin, dem Bundesverband Flachglas (BF), Troisdorf, dem Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz, Bonn sowie dem Verband Unabhängigen Berater für Fassadentechnik e.V. (UBF), Schwäbisch Gmünd, erarbeitet.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt V.07: 2022-03 „Glasstöße und Ganzglasecken in Fenstern und Fassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – materialspezifische Themen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „V.07“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „V.07_2022“ (Grafik: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-585 Thu, 31 Mar 2022 06:59:44 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 3. Mai 2022: Marktzahlen, KfW-Förderprogramme und die aktuelle Krisensituation index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=585&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=53d21126c31c2eb316372a57ab2e88b8 Frankfurt am Main, 29. März 2022. Die erste VFF-Fachtagung Statistik und Markt im Jahr 2022 findet am 3. Mai 2021 von 10.30 bis 16.00 Uhr im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen statt – wahlweise als Präsenz- oder Online-Veranstaltung. „Neben den aktuellen Baumarkt- und Fenstermarktzahlen sowie den Produktions-, Import- und Exportzahlen haben wir Vorträge zu den Folgen der aktuellen Krisen sowie zur Akzeptanz der KfW-Förderung im Programm“, so Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. Geleitet wird die Fachtagung Statistik und Markt wie immer von Holger Lipp (Weru GmbH), Vorsitzender des VFF-Ausschusses Statistik und Markt, der auch gleich zu Beginn die regelmäßige Fortschreibung der Konjunkturdaten und der Baumarktentwicklung in Deutschland vorstellt. Ihm folgt Christian Blanke von der Heinze GmbH mit der Präsentation der aktuellen Fenster- und Außentürenmarktzahlen.

Nach der Mittagspause gibt Martin Langen von der B+ L Marktdaten GmbH einen Überblick über die Produktions-, Import- und Exportmengen Deutschlands. Anschließend folgt ein Vortrag von Eckard von Schwerin von der KfW-Bankengruppe zum Thema „Die KfW Förderung innerhalb des BEG. Wie sind die Programme für die Branche angenommen worden?“ Zum Abschluss des Vortragsprogrammes folgt nach einer Kaffeepause ein Referat zur „Aktuellen Krisensituation: Lieferengpässe, Preissteigerungen – was erwartet uns?“ Der Referent zu diesem Thema steht noch nicht fest. Beendet wir die Fachtagung schließlich mit einer von VFF-Geschäftsführer Frank Lange moderierten Diskussion mit den Referenten zu der Leitfrage „Welche Marktentwicklungen sind für die Branche realistisch?“

„Noch ist die Corona-Pandemie nicht vorbei, da haben schon neue Krisenthemen wie die weltweite Inflation und der Krieg in der Ukraine die politische und wirtschaftliche Lage in große Unsicherheiten gestürzt“, betont Frank Lange. „Umso wichtiger ist es, der Branche Ansätze zur Orientierung im Markt und Perspektiven für die nähere Zukunft zu geben.“

Hier finden Sie das Programm sowie die Anmeldung zur Präsenzteilnahme
Hier können Sie sich direkt für die Online-Teilnahme anmelden

 

Grafik „StatistikMarkt5-2022“ (Grafik: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-583 Thu, 24 Mar 2022 11:08:15 +0000 VFF-Webinar am 20. April 2022: Auswirkungen der Ukraine-Krise index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=583&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0356eff872bcb0129436752f83d277cd Frankfurt am Main. Der Krieg in der Ukraine erschüttert jetzt schon seit Wochen Europa und die westliche Welt. Die Auswirkungen des Krieges betreffen auch die Baubranche und somit auch die Fenster- und Fassadenhersteller. Im VFF-Webinar „Auswirkungen der Ukraine-Krise“ am Mittwoch, den 20. April 2022, um 13:15 Uhr werden sich VFF-Geschäftsführer Frank Lange sowie der Baurechtsexperte Rechtsanwalt Prof. Niemöller zu diesem Problemkomplex äußern. Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade, erläutert die gegenwärtige Marktlage und den aktuellen Stand der politischen Diskussion zu Fragen der Versorgungssicherheit und Preisentwicklung. Professor Christian Niemöller, Rechtsanwalt bei der SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, informiert über die Auswirkungen unter dem Thema "Bau- und baunahe Verträge - Störung von Zulieferketten und Vergütungsanpassungszenarien". Im Anschluss stehen beide Referenten zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Hier geht es zur Anmeldung zum VFF-Webinar am 20. April 2022 „Auswirkungen der Ukraine-Krise“. Das Webinar wird digital über Zoom stattfinden. Der Zugangslink darf nur durch ein Endgerät genutzt werden und wird im Vorfeld der Veranstaltung an die angegebene Emailadresse verschickt.

 

Grafik „Ukraine-Webinar“: VFF

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-582 Thu, 24 Mar 2022 09:49:11 +0000 Sonnenschutz: So bleibt es daheim angenehm kühl index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=582&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1941b88380c3df482f9f787b04b195c9 Frankfurt am Main. Der Frühling kommt, es wird bereits spürbar wärmer. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) gibt einen Überblick, welche zuverlässigen Möglichkeiten Hausbesitzer haben, die eigenen vier Wände auch bei sommerlichen Temperaturen kühl zu halten. „Für den heimischen Sonnenschutz stehen mehrere Varianten zur Verfügung“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange und zählt auf: „Sonnenschutz innerhalb des Raumes, in die Fensterkonstruktion integriert als Verbundfenster oder zwischen der Isolierverglasung, außenliegender Sonnenschutz sowie Sonnenschutzverglasungen beziehungsweise schaltbare Verglasungen – wofür man sich entscheidet, ist abhängig vom eigenen Geschmack, den Anforderungen und architektonischen Möglichkeiten.“

Sonnenschutz auf der Verglasung

Nahezu unsichtbar beschichtete Sonnenschutzverglasungen auf Fenstern und Türen refelektieren und absorbieren die Sonnenstrahlen und können den Energiedurchlass abhängig vom gewählten Glastyp um bis zu 50 Prozent reduzieren. Die Räume heizen sich so deutlich weniger auf. „Die technische Weiterentwicklung sind per Knopfdruck schaltbare Verglasungen, die in mehreren Schritten zum Beispiel von glasklar auf tiefblau wechseln“, betont der Fensterexperte.

Sonnenschutz innen

Schnell nachgerüstet sind innen liegende Sonnenschutzlösungen, beispielsweise in Form von Jalousien, Faltstores, Rollos, Plissees und Vorhängen. „Viele Hersteller bieten hier maßgenau gefertigte Produkte für die eigenen Fenster an, aber auch Lösungen aus dem Fachhandel sind eine Möglichkeit. Diese müssen dann meist individuell angepasst werden“, so Lange.

Scheibenzwischenraum

Jalousien und Plissees gibt es auch als Sonnenschutzsysteme für den Scheibenzwischenraum bei Isolierverglasungen. Solche Lösungen können nicht einfach nachgerüstet werden, da diese Gläser in der Regel deutlich dicker sind. „Die High-End-Systeme empfehlen sich zum Beispiel im Rahmen einer sowieso anstehenden energetischen Modernisierung oder beim Neubau eines Hauses“, gibt der Geschäftsführer zu bedenken. „Im Glas integrierter Sonnenschutz ist sehr effektiv und bietet einen sehr guten Wärme-, aber auch Sichtschutz. Über eine Fernbedienung oder auch eine App können diese Systeme individuell gesteuert werden.“

Sonnenschutz außen ist meist am effektivsten

Für den außenliegenden Sonnenschutz gibt es viele Möglichkeiten: Rollläden, Raffstores, textile Sonnenschutzlösungen, Fensterläden, Schiebeläden, Sonnensegel oder Markisen. All diese Systeme wirken gegen die Sommerhitze am besten: „Die Reduzierung der Sonneneinstrahlung liegt hier abhängig vom Verschattungssystem zwischen 60 und 75 Prozent. Der außen angebrachte Schutz reflektiert die warmen Sonnenstrahlen und verhindert, dass diese überhaupt erst ins Rauminnere gelangen“, sagt Lange und merkt abschließend an: „Ganz wichtig ist, dass die Sonnenschutzsysteme wirklich genutzt werden und rechtzeitig schließen – bestenfalls auch, wenn niemand zuhause ist. Hier bieten automatische Steuerungen mit Zeitschaltuhr und Sensoren gute und effektive Unterstützung.“ VFF/FS

 

Rat vom Experten: „Wer sich ein Sonnenschutz-System zulegen will, sollte mit allen wichtigen Daten rund ums Fenster zum Fachhändler gehen: Wie groß ist das Fenster? Welche Himmelsrichtung? Was steht am Fenster oder auf den Abstandhaltern innerhalb der Verglasung? Fragen Sie auch nach Möglichkeiten der automatischen Steuerung. Außerdem sollte man immer ein Foto von der Situation vor Ort machen oder im Zweifel einen Experten des Herstellers ins Haus kommen lassen.“

 

Bild 1: Außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden wirkt meist am besten gegen Sommerhitze. © ROMA

Bild 2: Außenliegender Sonnenschutz wie Raffstoren wirkt meist am besten gegen Sommerhitze. © ROMA

Bild 3: Außenliegender Sonnenschutz wie Textilscreens wirkt meist am besten gegen Sommerhitze. © ROMA

 

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: presse.vff @holzindustrie .de   

]]>
news-581 Wed, 23 Mar 2022 08:22:00 +0000 Güte OnTour-Seminar am 16. und 17. Mai 2022: Was ist neu im Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden? index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=581&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fc62bdfca26c51c24569fd046a69e6b Frankfurt am Main. Das erste OnTour-Seminar zum neuen Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden, Ausgabe 2022-03, findet am 16. und 17. Mai 2022 als Präsenzveranstaltung bei der Firma Gutmann Bausysteme GmbH in Giengen an der Brenz statt. Das Seminar der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren am 17. Mai 2022 ab 8:30 Uhr wird geleitet von Wolfgang Jehl vom ift Rosenheim, der die Neuerungen des Leitfadens vortragen wird. Am Vortag, den 16. Mai 2022, findet ab 15:00 Uhr im nur wenige Kilometer entfernten Gundelfingen eine Betriebsbesichtigung bei Gartner Extrusions mit anschließendem Abendessen statt. Die Neuerungen des Leitfadens zur Montage von Vorhangfassaden  ziehen sich praktisch durch alle Kapitel. Wolfgang Jehl wird über folgende Schwerpunkte sprechen:

   - Allgemeine Anforderungen, Aufgaben der Planung
   - Bauphysikalische Grundlagen
   - Befestigung und Lastabtragung
   - Abdichtung
   - Praktische Ausführung, Ausführungsbeispiele

„Freuen Sie sich auf ein interessantes Programm mit Betriebsbesichtigung und der Möglichkeit, sich beim geselligen Abend auszutauschen“, so Ulrike Döbel von der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. „Melden Sie sich rechtzeitig an, denn die Teilnehmerzahl ist auf maximal 60 begrenzt.“ Das zweite OnTour-Seminar zum neuen Leitfaden findet am 3. November 2022 in Frankfurt am Main statt.

Das komplette Programm mit dem Anmeldeformular und dem Kontakt zum „Lobinger Parkhotel“ in Giengen an der Brenz können Sie hier herunterladen.

 

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-580 Wed, 16 Mar 2022 10:35:57 +0000 Auf den neuesten Stand gebracht und erweitert – jetzt erhältlich: Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=580&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8c0cff146f68d033577a55ef822b66a2 Frankfurt am Main. Seit wenigen Tagen ist die Überarbeitung des „Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden – Planung und Ausführung der Montage für Neubau und Renovierung“, Ausgabe März 2022, bei der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren erhältlich. Der Leitfaden wurde nach seiner Erstausgabe im Juni 2017 umfangreich überarbeitet und erweitert. Der „Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden“ erläutert die Planung und Ausführung der vielfältigen Anforderungen an die Montage moderner Vorhangfassaden. „Die Änderungen in der Neufassung des Leitfadens zur Montage von Vorhangfassaden erstrecken sich auf praktisch alle thematischen Schwerpunkte“, erklärt Frank Lange, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. „Das zeigt, wie schnell derzeit die Entwicklungen in Technik und Normung vorangehen.“ Erstellt wurde die Neufassung wie schon zuvor die Erstausgabe von der RAL-Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. und dem ift Institut für Fenstertechnik in Zusammenarbeit mit Unabhängige Berater für Fassadentechnik e.V. (UBF) und dem Verband Fenster + Fassade (VFF).

Zu den Neuerungen der um 104 Seiten gewachsenen Neuauflage gehören zahlreiche Aktualisierungen und Erweiterungen in allen Kapiteln. Hier einige Beispiele:

  • die inhaltliche Erweiterung um vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF)
  • die Aktualisierung und Erweiterung der Checkliste für Planer
  • die Erweiterung der Thematik Bodenanschluss und Schnittstelle Bauwerksabdichtung unter Berücksichtigung der neuen Normenlage
  • die Aktualisierung der Anforderungen durch das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)
  • die Aktualisierung und Erweiterung der Schallschutzthematik
  • die Erweiterung der Brandschutzanforderungen bei VHF
  • die Erweiterung der Thematik Korrosionsschutz und Vermeidung von Kontaktkorrosion
  • eine neue Tabelle mit Diffusionskennwerten typischer Materialien im Baukörperanschlussbereich
  • die Erweiterung bezüglich des fachgerechten Einsatzes von Dichtsystemen

„Der überarbeitete Leitfaden gibt die anerkannten Regeln der Technik für die Baukörperanschlussausbildung von Vorhangfassaden wieder und ist somit eine praktische und unentbehrliche Hilfe für Architekten, Planer, Fachplaner, Bauleiter und Monteure. Mit den Ausführungsbeispielen liegt jetzt eine praktische Erweiterung des Leitfadens vor“, so Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), der auch die alljährlichen Seminare zur „Planung und Ausführung der Montage von Vorhangfassaden“ durchführt – in diesem Jahr am 29. September in Frankfurt am Main.

Weiterhin führt die Gütegemeinschaft ein vierteiliges Online-Seminar zur „Planung und Montage von Vorhangfassade für Planer, Fachplaner und Projektleiter“ durch, das am 24., 25. und 31. Mai sowie am 1. Juni 2022 stattfindet. Dazu kommen schließlich zwei „On-Tour-Seminare zum neuen Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden“, die als Präsenzveranstaltungen am 16. und 17. Mai 2022 in Giengen an der Brenz und am 3. November 2022 in Frankfurt am Main stattfinden.

 

Bezug: Der „Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden – Planung und Ausführung der Montage für Neubau und Renovierung“ ist als Leseprobe unter www.window.de im Bereich der „Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren“ in Auszügen einzusehen. Der Leitfaden kann über den Online-Shop der Fensterverbände unter shop.window.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 59,- Euro für Nichtmitglieder der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.; Mitglieder der Gütegemeinschaft erhalten den Leitfaden zum Sonderpreis von 49,- Euro.

 

Grafik: „Deckblatt-LzM-Vorhangfassaden2022“

Hier können Sie den aktuellen Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden direkt bestellen und sich zu den "Güte on Tour"-Veranstaltungen anmelden. Alle weiteren Termine finden Sie auf der Website der Gütegemeinschaft unter www.ralfenster.de (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

 

 

 

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-579 Mon, 14 Mar 2022 08:37:59 +0000 Rasante Fortschritte beim digitalen Fensterbau index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=579&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f4e7b547583672c4299172accdd57181 Frankfurt am Main. Die Digitalisierung macht auch vor der deutschen Fenster- und Türenbranche nicht Halt: ob digitale Konfigurationstools, online-basierte Verkaufsräume für den Vertrieb oder Reparaturaufträge über eine App sowie Smart-Home-Anwendungen. Von den digitalen Lösungen profitieren Kunden und Hersteller gleichermaßen, berichtet der Verband Fenster und Fassade (VFF). Wer baut, muss umfangreiche Entscheidungen treffen. Gerade im Bereich Fenster und Türen gibt es viel zu beachten: welches Material, welche Größe und Lage der Fenster, mit Schall-, Sonnen- oder Einbruchschutz? Um eine bessere Vorstellung der vielen Möglichkeiten zu haben, arbeiten Fensterbauer bereits mit Software-Lösungen.

Mit Hilfe von Augmented Reality-Systemen, engl. für erweiterte Realität, können Kunden im Handumdrehen animierte Fenster- und Türen im geplanten Haus darstellen. Mit dem Smartphone oder Tablet lassen sich durch eine App in wenigen Handgriffen die Fenster und Türelemente ändern, anpassen oder entfernen. „Das hilft vielen Bauherren bei der Entscheidung ungemein“, weiß VFF-Geschäftsführer Frank Lange. 

Aber auch bei der Fenster- und Türenproduktion setzen Hersteller vermehrt auf digitale Unterstützung. So produziert beispielsweise die HELMUT MEETH GmbH & Co. KG aus Rheinland-Pfalz seit Kurzem sämtliche Fenster und Türen mit einem digitalen Chip, der alle Informationen zum jeweiligen Fenster – wie Größe, Pflegehinweise, Bedienungsanleitungen, Glas- oder Materialart – in einer Cloud-basierten Datenbank bündelt.

Entscheidet sich ein Kunde dafür, seine Fenster mit beispielsweise einbruchhemmenden Beschlägen oder einem Sonnenschutz nachzurüsten, kann er dies einfach über die eigens programmierte App beim Fachhändler anfragen. Auch der Auftrag für eine schnelle Fensterreparatur ist damit jederzeit möglich.

„Digitale Chip- und Datenbanksysteme stellen sicher, dass dem Fachunternehmen alle Informationen über das jeweilige Fenster vorliegen, um gleich loslegen zu können“, erklärt Geschäftsführer Helmut Meeth. „Aufwendige Anfahrten zum Kunden und vorherige Terminabsprachen, um zum Beispiel das Fenster erst auszumessen, entfallen. Der Fachhändler kann über die Plattform dem Kunden umgehend ein entsprechendes Angebot unterbreiten.“

Gleichzeitig ersetzen die digitalen Systeme den persönlichen Kontakt nicht ganz. „Beim Hausbau und dem Kauf von so wichtigen Produkten wie Fenstern und Türen geht es um Vertrauen“, betont Lange abschließend. „Wichtig ist eine kompetente Beratung. Digitale Lösungen helfen Bauherren vor allem, sich für das ideale Fenster und die richtige Tür im neuen Haus zu entscheiden. Und sollte eine Reparatur oder Erweiterung der Fenster anstehen, beispielsweise für mehr Einbruchschutz, helfen die digitalen Schnittstellen dem Endkunden, viel Zeit und Kosten zu sparen.“ VFF/FS

 

Bild 1: Ein Fenster mit dem Chip CLOUDWINDOW. © HELMUT MEETH GmbH.

Bild 2: Auch der Fensterbau wird immer digitaler. © ROMA KG.

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-577 Thu, 10 Mar 2022 08:32:00 +0000 VFF-Jahreskongress am 15./16. September 2022 in Düsseldorf - Frühbucherrabatt bis 14. April 2022 - Arbeit 4.0 – Die Zukunft gemeinsam gestalten index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=577&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1143694919d1035657a1b786c435c657 Frankfurt am Main. Das Programm des Jahreskongresses des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2022“ am 15. und 16. September 2022 in Düsseldorf steht: Unter dem Motto „Arbeit 4.0 – Die Zukunft gestalten“ werden hochkarätige Referenten zu den großen Branchenthemen Fachkräftegewinnung und Digitalisierung informieren. Die Veranstaltung im Hotel Hyatt Regency wird begleitet von einer umfangreichen Fachausstellung. Eine abendliche Rheintour am 15. September auf der MS Loreley rundet das Kongressprogramm ab. „Nutzen Sie bis zum 14. April 2022 unseren attraktiven Frühbucherpreis für diese Präsenzveranstaltung in Düsseldorf“, empfiehlt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Denn es ist nicht abzusehen, wann die maximale Teilnehmerzahl von 250 möglichen Teilnehmern erreicht ist.“ Themenblock I: Fachkräfte motivieren und gewinnen - Die Branche als attraktiver Arbeitgeber

Nach einem Presseempfang und einem Rundgang durch die Fachausstellung eröffnet VFF-Präsident Helmut Meeth um 11.00 Uhr den Kongress. Es folgen dann im Laufe des ersten Tages vier Vorträge zum Themenblock I „Fachkräfte motivieren und gewinnen - Die Branche als attraktiver Arbeitgeber“. Kerstin Plehwe, Expertin für Kommunikation und New Leadership, spricht über „Innovation und Change Management: Warum Unternehmen jetzt umdenken müssen!“. Es folgt Dr. Oliver Haas, Experte der positiven Psychologie, mit einem Vortrag über „Corporate Happiness - Mitarbeitererfolg nach außen entfalten“. Der Beststellerautor Jörg Mosel erläutert im Anschluss „Die Fachkräfteformel: Mitarbeiter­gewinnung in Handwerk und Mittelstand“. Das abschließende Referat hält der Impulsgeber Sven Franke zum Thema „New Work: Bedeutung, Chancen, Herausforderungen“.

Themenblock II: Mit der Digitalisierung Branchenlösungen finden!

Für das Fachprogramm am zweiten Tag ab 10:00 Uhr sind zum Themenblock II „Mit der Digitalisierung Branchenlösungen finden!“ folgende Vorträge geplant: Der Unternehmensberater und Coach Ömer Atiker spricht über „Digitale Transformation im Fenster- und Fassadenbau“. Anschließend referiert Emanuel Heisenberg, der Gründer von ecoworks, über „Net-Zero Modernisierung: Der digitale Weg zur Klimaneutralität“. Zum Abschluss berichtet der Fußballschiedsrichter Urs Meier aus seiner Welt im Blick auf „Fairplay - Das Team macht den Unterschied!“.

„Mit der Fokussierung auf die zwei zentralen Branchenthemen Fachkräftegewinnung und Digitalisierung konnten wir dem vielstimmigen Vortragsprogramm unserer hochkarätigen Referenten eine verbindende Struktur geben“, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Und dann geben wir dem Kongress mit der durchlaufenden Fachausstellung und dem Abendprogramm auf dem Rhein einen Rahmen gleichermaßen zur Vertiefung des Programmes wie zu dem so wichtigen Erfahrungsaustausch in der Branche.“ Buchungen und Hotelreservierungen sind ab sofort möglich unter jk.window.de. Und für diejenigen, die bereits am 14. September 2022 anreisen, gibt es - mit separater Anmeldung - am Vorabend des Kongresses die Möglichkeit, im "Brauhaus Schlüssel" in der Düsseldorfer Altstadt Kontakte herzustellen und zu pflegen.

 

Grafik „JK2022“: Die Microsite des VFF-Jahreskongresses „Inside 2022“ unter jk.window.de gibt eine Übersicht über das komplette Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung. Der Frühbucherpreis gilt bis zum 14. April 2022. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-575 Thu, 03 Mar 2022 12:23:30 +0000 Automation fürs Eigenheim: Die Zukunft des Fensters hat begonnen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=575&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a2b7fcbf186de8883a59d78a82d45bda Frankfurt am Main. Komfort, Sicherheit und Klimaschutz werden vielen Bauherren immer wichtiger. Fast 40 Prozent der deutschen Verbraucher nutzen mittlerweile Smart-Home-Anwendungen im Eigenheim. Worauf es beim intelligenten Haus ankommt und was bei der Planung auf jeden Fall beachtet werden sollte, erklärt der Verband Fenster und Fassade (VFF). „Bis vor ein paar Jahren noch eine Nischenerscheinung, ist die Skepsis bei den meisten Hausbesitzern verflogen“, berichtet VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Immer mehr Gebäude werden mit automatisierten Elementen versehen. Kein Wunder, sind intelligente Funktionen für die eigenen vier Wände doch heute immer praktischer und verbraucherorientierter geworden.“

Gleichzeitig senken digitale Lösungen für das Smart Home den eigenen Energiebedarf massiv. Laut einer Studie können durch Gebäudeautomatisierung bis zu 14,7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Dies entspricht fast 30 % des im Klimaschutzgesetz formulierten Reduktionsziels für den Gebäudesektor von 51 Millionen Tonnen CO2 bis 2030.

Automation: Energiesparen leicht gemacht

Ein Highlight in Smart Home-Anwendungen sind motorisierte Fenster mit Sensorkontrolle, die je nach Luftqualität und Temperatur automatisch öffnen und schließen. Das ist im Sommer sehr praktisch: „An besonders sonnenintensiven Tagen hebt und senkt sich die Verschattung zum idealen Zeitpunkt automatisch. So kann die Raumtemperatur um bis zu 10 Grad gesenkt werden“, betont Lange. Außerdem registrieren Sensoren Wind und Regen und sorgen rechtzeitig dafür, dass beispielsweise die Außenjalousie eingefahren wird. Eine automatisierte Lüftung zur Nachtauskühlung sowie automatisierte Verschattungen tragen zusätzlich dazu bei, Energiekosten zu sparen.

Auch im Winter profitieren Hausbesitzer von automatisierten Fensterlösungen: „An kalten Tagen achtet das System darauf, dass kein Fenster offen steht, während die Heizung läuft. Wenig genutzte Räume werden seltener beheizt, während der Lebensmittelpunkt immer wohlig warm ist. Das senkt die Heizkosten und schont die Ressourcen ebenfalls beträchtlich“, weiß der Fensterexperte.

Smart Home beschützt das Zuhause

Darüber hinaus bietet ein Smart Home auch im Bereich Sicherheit viele Vorteile. Sogenannte Anwesenheitssimulationen mit Hilfe von Lampen, die automatisch an und aus gehen, oder mit Rollläden, die herauf- und runterfahren, sorgen dafür, dass Einbrecher fernbleiben. Zusätzlich registrieren Fenster- und Türsensoren unbefugtes Eindringen von Fremden und warnen den Hausbesitzer, wenn etwas passiert, über sein Smartphone. So weiß man immer, was zu Hause vor sich geht.

Alle automatisierten Systeme für das Eigenheim können natürlich zentral über einen Touchscreen an der Wand, eine Fernbedienung, eine App oder einen Sprachassistenten gesteuert werden – und das herstellerunabhängig.

Smart Home von Anfang an mit einplanen!

 „Wichtig für Bauherren ist, dass sie für den Neubau oder die Modernisierung die Gebäudeautomation gleich mitdenken“, empfiehlt Lange abschließend. „Wer noch unsicher ist, für den gibt es von vielen Herstellern Einsteigerpakete, die man später problemlos erweitern kann. Es lohnt aber garantiert, sich über die nötige technische Infrastruktur vorher zu informieren, anstatt später teuer nachzurüsten. So ist der Grundstein für eine praktische und zeitgemäße Immobilie garantiert, die einem das Leben erleichtert und den Geldbeutel schont.“ VFF/FS

 

Expertentipp: „Wer sich über die vielen Möglichkeiten eines Smart Home professionell beraten lassen möchte, findet unter fenster-können-mehr.de einen Experten ganz in seiner Nähe.“

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

Bild 1: In einem Smart-Home ist die gesamte Hausbeleuchtung digital steuerbar. © Vanessa Andrieux/Somfy GmbH.

Bild 2: Über vernetzte Rollläden kann Anwesenheit simuliert werden. © Somfy GmbH.

Bild 3: Alle Smart-Home-Elemente sind per Smartphone kinderleicht zu bedienen. © Somfy GmbH.

Bild 3: Vielfältige Automations-Möglichkeiten. © Somfy GmbH.

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-574 Tue, 22 Feb 2022 07:28:00 +0000 Flutkatastrophe im Juli 2021 / „Der VFF hilft!“ Große Spendenaktion der Branche für traumatisierte Kinder index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=574&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef2cf27b4079075a31b0986fc1e2402e Frankfurt am Main. Egal ob Branchenunternehmen, Mitarbeiter oder Privatperson: Machen Sie mit bei der großen Spendenkampagne des Verbandes Fenster + Fassade „Der VFF hilft!“ zur Unterstützung traumatisierter Kinder der Flutkatastrophe vom Sommer 2021! Nach gründlicher Vorbereitung hat der VFF jetzt die Ankündigung von Verbandspräsident Helmut Meeth vom Jahreskongress 2021 in Berlin, die Opfer der Flutkatastrophe mit einer eigenen Aktion zu unterstützen, in die Tat umgesetzt. In Zusammenarbeit mit der „Aktion Deutschland Hilft e. V. - Bündnis deutscher Hilfsorganisationen“ hat der VFF ein passendes Projekt gefunden. Unter dem Slogan „Der VFF hilft!“ unterstützt der Verband die Errichtung eines Traumazentrums in Gemünd in der Eifel. Damit soll Kindern, deren Familien durch die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands ihr Zuhause, Verwandte, Freunde und ihr Hab und Gut verloren haben, die Möglichkeit geboten werden, im Rahmen therapeutischer Hilfe die schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten.

„Gemünd in der Eifel wurde von der Flutkatastrophe im Juli 2021 schwer getroffen“, erklärt VFF-Präsident Hellmut Meeth, der selber aus der Eifel stammt. „Die längerfristigen seelischen Folgen dieser Katastrophe für Kinder und Jugendliche werden in der Öffentlichkeit erst allmählich in ihrem ganzen Ausmaße bewusst. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Projekt zu unterstützen, das über die schnelle Ersthilfe hinaus der Region auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Leben Kraft und Zuversicht gibt. Helfen Sie mit, dass dieses Projekt zum Erfolg wird.“

Sie können die Aktion „Der VFF hilft!“ ab sofort mit Spenden unterstützen. Jeder Betrag ist willkommen. Und jeder, der mitmacht, ob Unternehmer, Mitarbeiter der Branche oder engagierte Privatperson, erhält eine Spendenquittung. Auf der eigens geschalteten Microsite www.vff-hilft.de finden Sie alle nötigen Informationen. Die Spendenaktion läuft bis zum 10. Mai 2022. Danach wird das Spendenvolumen persönlich von Helmut Meeth, dem Präsidenten des VFF vor Ort in Gemünd übergeben.

 

Signet „VFFhilft“: Das Signet der Spendenkampagne. (Grafik: VFF)

Screenshot „Der-VFF-hilft!“: Die Microsite der VFF-Hilfsaktion zur Errichtung eines Traumazentrums in Gemünd in der Eifel. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-573 Thu, 17 Feb 2022 08:07:00 +0000 Immobilien: Das sind die aktuellen Fenster-Trends index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=573&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8e040780cf3ceddf8d0fc8cc7d30f0a5 Frankfurt am Main. Von der Stange war gestern: Mittlerweile wird der Großteil der in Deutschland hergestellten Fenster individuell nach Kundenwunsch gefertigt. Welche Designs und Funktionen aktuell angesagt sind, verrät der Verband Fenster und Fassade (VFF). Fensterdesign: schmale und energieeffiziente Profile mit viel Glas

Woran man nicht mehr vorbeikommt, sind schlanke und zugleich energieeffiziente Rahmenquerschnitte bei einem großen Glasanteil. „Transparenz und Weite liegen absolut im Trend. Deshalb werden auch die Rahmen filigraner“, berichtet VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Immer mehr Kunden wünschen sich dabei einen großen Glasanteil, weshalb Fenster und Fenstertüren immer größer werden. Dank moderner Profil-und Beschlagtechnik ist das kein Problem. Wer schon einmal eine breite Terrassentür mit Soft-Close-Technik geöffnet hat, weiß, wie kinderleicht heute auch große Fenstermodelle zu bedienen sind.“

Einbruchschutz, Schallschutz und Lüftung

Neben einem eleganten Design wollen Verbraucher nicht auf Funktionalität verzichten. „Seit einiger Zeit schon merken wir steigende Ansprüche in Sachen Schall- und Einbruchschutz“, so Lange. „Gerade in urbanen Gegenden lohnt es sich, über zusätzlichen Schutz nachzudenken. Gleichzeitig sind Schallschutzfenster für das Schlafzimmer und das eigene Büro sehr sinnvoll. Im Erdgeschoss oder in leicht von außen zugänglichen Bereichen bieten einbruchsichere Fenster und Türen in der Klasse RC2 einen guten Schutz.“  

Ein weiterer Trend sind Lüftungen, die mit einem Motor ausgestattet in das Fensterprofil eingebaut sind. Über Sensoren misst die Lüftung die Luftqualität und transportiert über einen Wärmetauscher frische Luft nach innen und die verbrauchte Luft nach außen – und das ohne Wärmeverlust. „Dieses System hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt“, betont der Fensterexperte. „Es sorgt für bestmögliche Energieeffizienz, da man weniger stoßlüften muss.“

Smart Home: Energiesparen leicht gemacht

Gesteuert werden kann die Lüftung auch über eine Smart-Home-Anwendung. Fast 40 % der Verbraucher nutzen mittlerweile smarte Haustechnik – Tendenz steigend. „Damit können Fenster zum Beispiel so programmiert werden, dass sie je nach Luftqualität und Raumtemperatur selber öffnen und schließen. Gleichzeitig sind sie mit der Heizungssteuerung verbunden und verhindern beispielsweise im Winter, dass man für die Straße heizt“, so Lange. „Und im Sommer hebt und senkt sich die Verschattung automatisch. Auf diese Weise kann die Raumtemperatur um bis zu 10 Grad gesenkt werden.“

Steuerbar sind die automatisierten Systeme bequem über ein Bedienpanel an der Wand, eine Fernbedienung, eine App oder einen Sprachassistenten. Die neue Generation von Gebäudeautomation nimmt eine Schlüsselrolle ein in Sachen Nachhaltigkeit, worauf Kunden ebenfalls immer größeren Wert legen.

Nachhaltigkeit in allen Rahmenmaterialien  

Nicht nur die eigenen Energieeinsparpotentiale werden häufiger nachgefragt, auch die Materialien der Fenster sind wichtig für die Kunden. „Während besonders Holz und Holz-Alufenster verständlicherweise als im Wesentlichen nachhaltig hoch im Kurs stehen, sind manche Kunden unsicher, wie es bei Kunststoff- oder reinen Aluminiumfenstern aussieht“, erklärt der Geschäftsführer abschließend. „Dabei kann man ganz beruhigt sein.

Beide Materialien haben fest installierte Recyclingsysteme. Die Systeme A/U/F im Metall und rewindo im Kunststoff sorgen dafür, dass der Recyclinganteil kontinuierlich steigt. Damit werden Altprofile und Zubehör mittlerweile nahezu vollständig in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Das spricht sich glücklicherweise mehr und mehr herum, sodass Verbraucher hier ruhigen Gewissens frei unter den unterschiedlichen Rahmenmaterialien entscheiden können.“ VFF/FS

 

Expertentipp: „Wer sich über die vielen Möglichkeiten von neuen Fenstern professionell beraten lassen möchte, findet unter fenster-können-mehr.de einen Experten ganz in seiner Nähe.“

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Bild 1: Schlanke Rahmenquerschnitte mit großen Glasanteil liegen im Trend. © GEALAN Fenster-Systeme.

Bild 2: Mit Smart-Home-Lösungen hebt und senkt sich die Verschattung automatisch. © UNILUX.

Bild 3: Textilscreens bieten optimalen Sonnen- und Blendschutz. Foto: © ROMA KG.

Bild 4: Große Fensterflächen sorgen Weite und viel Helligkeit. © Forster Profilsysteme.

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-571 Thu, 27 Jan 2022 14:26:00 +0000 Online-Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche: Neue Termine am 5. und 6. April 2022 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=571&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca4cd7214b4b45ad6d43ad232ecd6de9 Frankfurt am Main. Die beiden Online-Frühjahrsseminare der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren mussten aufgrund der Erkrankung des Referenten von den Februarterminen auf Anfang April 2022 verlegt werden. Jeweils ganztags und digital finden am 5. April 2022 das Seminar für Güteprüfer und am 6. April 2022 das Seminar für Montageverantwortliche statt. Die Seminare sind wie schon im Vorjahr auch für Teilnehmer offen, die nicht Mitglied der Güte-gemeinschaft sind und hochwertige Montageanforderungen erfüllen wollen. Das gilt auch für das als Webinar angebotene Montage-Aufbauseminar am 27. April 2022. Die Themen des materialübergreifenden Güteprüferseminars am 5. April 2022 reichen von den Produktnomen und der CE-Kennzeichnung über die Inhalte der RAL Gütesicherung, den Eignungsnachweis und den Aufbau der damit verbundenen Eigenüberwachung bis zum Ablauf der Fremdüberwachung sowie zu Fragen des Fehlermanagements. Die Leitung hat David Hepp vom ift Rosenheim. Die rechtlichen Fragen behandelt Rechtsanwalt Jörg Teller von SMNG.

Das ebenfalls materialübergreifende Montageseminar am 6. April 2022 vermittelt die Grundkenntnisse für Montageverantwortliche zur Erlangung des RAL Gütezeichens + Montage. Unter Leitung von David Hepp vom ift Rosenheim stehen neben den allgemeinen Anforderungen beispielsweise Fragen der Abdichtung, Anschlussbeispiele und die bauphysikalischen Grundlagen auf dem Programm. Die rechtlichen Fragen wie Vertrag, Abnahme oder Umgang mit Bedenken erläutert Rechtsanwalt Dr. Normen Crass von der Baurechtskanzlei SMNG in Frankfurt.

Das Montage-Aufbauseminar der Gütegemeinschaft findet wie geplant am 27. April 2022 als Webinar statt und gehört zum verpflichtenden Schulungskonzept zur Auffrischung der Kenntnisse von Montageverantwortlichen. Hier lauten die vier Themenschwerpunkte: 1. Schnittstelle Bauwerksabdichtung – Baukörperanschluss bodentiefer Fensterelemente, 2. Barrierefreiheit – Normative Anforderungen, Tipps zur praktischen Umsetzung, 3. Ift Montageplaner und 4. Fallbeispiele aus der Praxis.

Zum Abschluss bieten alle drei Veranstaltungen Gelegenheit zu Fragen und weiterführenden Diskussionen.

 

QR-Code „Güteprüfer“: Hier kommen Sie direkt zum Programm und zum Anmeldeformular des Güteprüferseminars.

QR-Code „Montage“: Hier kommen Sie direkt zum Programm und zum Anmeldeformular des Montageseminars.

QR-Code „Aufbauseminar“: Und hier kommen die Mitglieder der Gütegemeinschaft, aber auch interessierte Nichtmitglieder zu dem Webinar „Montage-Aufbauseminar“ am 27. April 2022 um 10 Uhr.

Grafik „TitelLeitfaden: Jeder Teilnehmer des Montageseminars erhält mit der Anmeldung ein Exemplar des „Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren“. (Grafik: GG Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

 

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-569 Wed, 26 Jan 2022 07:26:54 +0000 Save the Date! VFF-Jahreskongress „Inside 2022“ am 15. und 16. September in Düsseldorf index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=569&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3d9b6c017c3dda6aeb82d17e42b3d1b8 Frankfurt am Main, 25. Januar 2021. Der diesjährige Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2022“ findet am 15. und 16. September 2022 im Hotel Hyatt Regency in Düsseldorf statt. Die zwei großen Herausforderungen der Branche Fachkräftegewinnung und Digitalisierung stehen unter dem Motto „Arbeit 4.0 – Die Zukunft gestalten“ im Fokus des Veranstaltungsprogrammes. „Wir konnten für den Jahreskongress eine Reihe renommierter Referenten gewinnen, welche die beiden Schwerpunkte aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und erörtern werden“, verspricht VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Wie schon im Vorjahr in Berlin veranstalten wir während der Kongresstage eine Fachausstellung.“

Als Redner stehen derzeit die Kommunikationsexpertin Kerstin Plehwe und der Schiedsrichter und Fernsehkommentator Urs Meier fest, der zu „Entscheidungen unter Zeitdruck“ referiert. Ergänzt wird das Fachprogramm durch ein Get Together am Vorabend und durch eine abendliche Schiffstour auf dem Rhein. Offizieller Kongressbeginn ist am 15. September 2022 um 11 Uhr. Wie immer gibt es viele Gelegenheiten, vertraute Kontakte zu pflegen und neue Gesichter der Branche kennenzulernen.

 

Grafik „JK2022“: Zum VFF-Jahreskongress „Inside 2022“ in Düsseldorf hat der VFF unter jk.window.de eine Microsite geschaltet. In den nächsten Wochen werden dort alle Informationen zur Organisation und zum Programm des Kongresses eingestellt. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-568 Tue, 25 Jan 2022 08:10:21 +0000 KFW-Förderstopp für energieeffizientes Bauen und Sanieren schnell überwinden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=568&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=56e8cac75150f5ab890c32d2902c5446 Berlin, 24.01.2022. Der plötzliche Antragsstopp in den KFW-Förderprogrammen für energieeffiziente Sanierungen und Neubauten wird nach Einschätzung der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle (RTG) für starke Irritation im Markt sorgen. „Ein Ausfall der Förderung kann Bauherren, deren Projekte fertig geplant sind oder die bereits Förderung beantragt haben, in erhebliche Schwierigkeiten bringen. Abläufe werden gestört, Finanzierungen müssen neu aufgestellt werden. Das ist nicht nur für die Bauherren problematisch, sondern auch für die Sanierungswelle, die die Förderung eigentlich starten soll. Wir können die Bundesregierung nur dringend bitten, diese Situation so schnell wie möglich durch frische Haushaltsmittel zu beenden“, kommentiert Thomas Drinkuth, Leiter der RTG.

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Förderung ist laut RTG deren Stabilität. Bau- und Sanierungsvorhaben werden langfristig geplant. Die Förderung soll Eigentümer dazu motivieren, mehr für den Klimaschutz zu tun, als der Staat in den Bauvorschriften ohnehin verlangt. Ist eine staatliche Förderung fester Bestandteil des Finanzierungskonzepts, darf sie nicht einfach wegbrechen. „Wenn Eigentümer dem Anreiz folgen sollen, muss der Staat auch zuverlässig liefern. Es geht um Vertrauen. Alles andere gefährdet die Wirksamkeit der Förderung. Und die ist für das Erreichen der Klimaziele essentiell, denn sie bildet derzeit den einzigen starken Impuls zur klimafreundlichen Gebäudesanierung“, so Drinkuth weiter.

Dass unabhängig vom haushaltsbedingten Förderstopp eine Neuausrichtung der Förderung notwendig ist, bestätigt auch die RTG. Die heute geförderten Effizienzhaus-Standards seien nicht auf das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands ausgerichtet und daher überholt. „Wir schlagen vor, für die Förderung von morgen ein klimaneutrales Gebäude zu definieren: Was für eine Gebäudehülle braucht es, welche Heizungsarten und welche Technik kommen in Frage. Förderung kann es dann für ein klimaneutrales Gebäude insgesamt und für die einzelnen Komponenten geben.“ Wichtig sei zudem, bei der angekündigten Ausrichtung an der CO2-Einsparung die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz gleichwertig zu berücksichtigen. Angesichts des in allen Sektoren erheblich steigenden Bedarfs an erneuerbarer Energie ist gerade bei Gebäuden ein geringer Energiebedarf ebenso wichtig wie die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger.

„Eine Neuausrichtung der Förderung sollte die Bundesregierung in einem geordneten Prozess zusammen mit den Marktakteuren erarbeiten und diskutieren und dann mit vernünftigen Fristen einführen“, fordert Drinkuth. So könnten sich die Eigentümer ebenso wie die Bauwirtschaft darauf einstellen.



Die Repräsentanz Transparente Gebäudehülle ist das gemeinsame Hauptstadtbüro des Bundesverbands Flachglas, des Industrieverbands Rollladen Sonnenschutz Automation und des Verbands Fenster + Fassade zusammen mit den Unternehmen Somfy, Velux und Warema. Sie ist Impulsgeber und Dialogpartner für alle Politikakteure und Stakeholder, die die bau- und energiepolitischen Rahmenbedingungen gestalten.


Kontakt:
Repräsentanz Transparente Gebäudehülle GbR
Thomas Drinkuth, Leiter der Repräsentanz
drinkuth @transparente-gebaeudehuelle .de
0160-96228006
Unter den Linden 10
10117 Berlin

]]>
news-567 Mon, 17 Jan 2022 10:09:19 +0000 Fenster richtig planen: Das müssen Bauherren wissen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=567&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ec38c2f16bf918c8d219f855641abc9d Frankfurt/Main. Wer ein Haus baut, muss vieles beachten. Gerade bei Fenstern und Türen kommt es auf eine vorausschauende Planung an. Warum die Fenstergröße entscheidend ist und was man alles nicht vergessen darf, erklärt der Verband Fenster und Fassade (VFF). 1. Fenstergröße: Besser großzügig planen

Früher waren Fenster eher kleine Öffnungen in der Wand, da sonst zu viel Wärme verloren gegangen wäre. Mittlerweile muss man aber auch bei großformatigen Fenstern keine Sorgen haben: Dank moderner Isoliertechnik sind Wärmeverluste im Winter kein Thema mehr. Bodentiefe Fenster bieten sich besonders Richtung Garten oder zu sichtgeschützt liegenden Balkonen und Terrassen an.

An der Südfassade kann die Sonne durch den Einbau großer Fenster zur Erwärmung der Innenräume genutzt werden, während die Heizung länger ausgeschaltet bleibt – die solaren Wärmeeinträge durch eine große Verglasung machen es möglich. „Als Faustformel gilt: Die Fensterfront sollte mindestens circa 30 Prozent der Raumfläche betragen“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Auf diese Weise ist für ausreichend Tageslicht für die Gesundheit und das Wohlbefinden gesorgt.“

2. Raumnutzung

Wie man ein Zimmer später nutzt, sollte vorher gut überlegt sein. Ob für die Nachtruhe oder für das Homeoffice – gerade im Arbeits- und Schlafzimmer will man es ruhig haben. „Schallschutzfenster garantieren, dass störende Geräusche draußen bleiben“, sagt Lange. „Zusätzlich ist es möglich, die Fenster mit einer integrierten Lüftung auszustatten. Dies ist eine der einfachsten und unkompliziertesten Möglichkeiten, um Feuchteschäden zu vermeiden.“

3. Die Öffnungsart

In Küche und Bad verwenden Bauherren gerne Dreh-Kipp-Fenster mit einer Festverglasung, wo die Fensterbänke als Stellfläche genutzt werden können, während man den oberen Teil zum Lüften öffnet. Bei großformatigen Fenstern kommen entweder 2-flüglige Fenster ohne festen Mittelpfosten oder Schiebekonstruktionen zum Einsatz. „Je größer und schwerer der Fensterflügel wird, um so eher sollte dieser als Schiebeflügel ausgeführt werden“, empfiehlt der Fensterexperte.

4. Sicherheit nicht vergessen!

Bei 77 Prozent der Einbrüche verschaffen sich Diebe über aufgehebelte Fenster und Türen Zutritt. Wichtig ist deshalb, die Stellen zu sichern, an die Einbrecher von außen leicht herankommen. „Besonders im Erdgeschoss und im Kellerbereich empfehlen sich Sicherheitsfenster in der sogenannten RC2 Widerstandsklasse“, betont der Fensterexperte. „Das gleiche gilt übrigens für die oberen Stockwerke, wo Einbrecher über den Balkon einsteigen könnten.“

5. Sonnenschutz ist wichtig

Entscheiden sich Bauherren für Panoramafenster, sollten sie passende Sonnenschutzsysteme gleich mit einplanen. „Es sind Lösungen im Innenbereich und zwischen den Verglasungen verfügbar. Oder man verwendet Markisen, Jalousien oder Raffstores, die außen angebracht werden. Diese Systeme sorgen am besten für kühle Räume“, so Lange. Für effektiven Sonnenschutz bieten sich automatische Steuerungssysteme im Rahmen von Smart Home Konzepten an, die je nach Raumtemperatur und Lichteinfall den Sonnenschutz steuern können.

6. Automation

Automatisierte Fenstersysteme garantieren auch in der Küche oder anderen Räumen ein angenehmes Raumklima. Hierfür erfassen Sensoren die Raumtemperatur, CO2-Werte und Luftqualität und regulieren dementsprechend die Öffnung der Fenster. „So ist immer für das richtige Maß an Sauerstoff und frischer Luft gesorgt“, so der Geschäftsführer abschließend. VFF/FS

 

Expertentipp: „Wer professionelle Hilfe bei der Fensterplanung sucht, findet unter fenster-können-mehr.de einen Experten ganz in seiner Nähe.“

 

Bild 1 +2: Bodentiefe Fenster bieten sich besonders Richtung Garten an. © Uniglas.

Bild 3: Heller und lichtdurchfluteter Innenraum. © Weru Group UNILUX.

 

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-564 Thu, 16 Dec 2021 12:13:00 +0000 VFF beteiligt sich an großer Social Media-Kampagne Geimpfte Können Mehr! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=564&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7b4f2b8b6459754b6cdee38ad203172d Frankfurt am Main, 16. Dezember 2021. Der Verband Fenster + Fassade beteiligt sich an der großen Social Media-Kampagne mit dem Hashtag #ZusammenGegenCorona, bei der in kürzester Zeit schon über 1000 Unternehmen auch aus der Fenster- und Fassadenbranche sowie Marken und Verbände mit eigenen Slogans mitmachen. Mit der Abwandlung der VFF-Marketing-Botschaft „Fenster Können Mehr!“ zur Impfaufforderung „Geimpfte Können Mehr!“ reiht sich der VFF in eine Bewegung ein, die der deutschen Impfkampagne einen neuen Schwung verleihen will. „Wir gehen bald ins dritte Jahr der Corona-Pandemie“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Dabei haben wir mit der Corona-Impfung und ihrer Auffrischung nun schon seit langem ein wirksames Mittel in der Hand, um diese Pandemie zu überwinden. Darum sollten alle mitmachen!“

Grafik „GeimpfteKönnenMehr: So wirbt der VFF in den Sozialen Medien für die Impfung als Ausweg aus der Corona-Pandemie. Branchenunternehmen, die sich beteiligen wollen, können die Grafik auf der Homepage von www.window.de herunterladen – letzter Absatz im Bereich Kampagne "Fenster können mehr!". (Grafik: VFF)

Grafik „Impfen-FürSehrGuteAussichten: In Anlehnung an die eigene Marketing-Kampagne auf der Website „sehr-gute-fenster.de“ beteiligt sich auch die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren mit einem Beitrag an der Social Media-Kampagne; Grafik zum Download unter Aktuelle Aktion auf der Homepage von www.ralfenster.de. (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-566 Mon, 13 Dec 2021 09:32:00 +0000 Neue Leichtigkeit: Soft-Close-Technik sorgt für federleichte Panoramafenster index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=566&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8bfc86051de98eb8645f0b033e56670f Frankfurt/Main. Großzügige Glasflächen sind unbestreitbar einer der größten Architekturtrends der letzten Jahre. Kein Wunder: Sie sorgen für viel Tageslicht, was gerade in der dunklen Jahreszeit wichtig ist. Mittlerweile sind die Panoramafenster echte Hightech-Bauteile geworden, die sich trotz ihrer Dimensionen mühelos bewegen lassen, wie der Verband Fenster und Fassade (VFF) erklärt. Der Grund ist die moderne Schiebetechnik Soft-Close. „Manch einer kennt es aus der Küche, wo Schranktüren und Fronten geräuschlos zugleiten“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Genauso bremsen moderne Fensterflügel vor dem Schließen von alleine ab, was das Quetschen der Finger verhindert. Anschließend gleitet der Flügel sanft in den Rahmen und schließt sicher.“

Wie funktioniert Soft Close?

Möglich machen dies eine innenliegende Feder und eine Dämpfung. Schiebt man ein Fenster auf, spannt sich einerseits die Feder, andererseits fährt die Dämpfung aus. Wenn man es wieder schließt, entspannt die Feder und die Dämpfung verlangsamt automatisch den Schließvorgang. Dabei zieht sich das Fenster bis auf den letzten Zentimeter von alleine zu. Auf diese Weise werden Verletzungen verhindert und die Fenster oder Fenstertüren fallen nicht mit einem lauten Knall zu.

„Viele Bauherren sind zunächst skeptisch“, berichtet Lange. „Angesichts der verfügbaren Dimensionen heutiger Modelle denken die Leute, es braucht unglaublich viel Kraft, um sie zu bedienen. Dann aber merken sie schnell: Selbst Kinder können die großen Bauteile mühelos mit einer Hand öffnen und schließen.“ Gut zu wissen: Die Schiebetechnik ist für alle gängigen Rahmenmaterialien verfügbar.

Die Vorteile großer Fenster liegen auf der Hand: „Tageslicht ist erwiesenermaßen nicht nur gut für die Gesundheit, sondern es fördert auch die Konzentration und das Wohlbefinden von Mensch und Tier“, so der Fensterexperte abschließend. „Zusätzlich spart man bares Geld. Wo natürliches Licht ist, muss kein künstliches Licht hin. Genauso beim Heizen: Solare Wärmeeinträge durch die Verglasung erwärmen in der kalten Jahreszeit den Raum und dank der hocheffizienten Fensterdämmung bleibt die Wärme im Gebäude.“ VFF/FS

Expertentipp: „Wer sich über die neuesten Innovationen bei Panoramafenstern und -türen beraten lassen möchte, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fensterexperten ganz in seiner Nähe.“

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Bild 1: Fenstertüren sind heute kinderleicht zu bedienen. © SIEGENIA GRUPPE.

Bild 2: Großzügige Panoramafenster sorgen für viel Tageslicht. © GUTMANN Bausysteme.

Bild 3: Auch sichere Barrierefreiheit ist bei großen Glasflächen kein Problem. © SIEGENIA GRUPPE.

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-562 Thu, 09 Dec 2021 14:28:00 +0000 Am 8. und 9. Februar 2022 Online-Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=562&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=77ee5a88fe4e87ecc4326caf18230880 Frankfurt am Main, 9. Dezember 2021. Die Frühjahrsseminare 2022 für Güteprüfer und Montageverantwortliche finden aufgrund der Pandemie-Lage am 8. Februar (Güteprüfer) und 9. Februar (Montage) 2022 als Online-Veranstaltungen statt. Beide Veranstaltungen können auch von Unternehmen genutzt werden, die nicht Mitglied in der Gütegemeinschaft sind. „Aufgrund der derzeitigen Corona-Lage mussten wir uns auf das Online-Format beschränken“, so Frank Lange, der Geschäftsführer der Güte-gemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. „Deshalb fällt auch der Praxisteil im Montage-Seminar aus, das somit auch nur an einem Tag stattfindet. Wir hoffen aber, dass wir unsere Seminare im November 2022 wieder komplett als Präsenz-Veranstaltung anbieten können.“ Die Themen des Güteprüferseminars am 8. Februar 2022 reichen von den Grundlagen der RAL-Gütesicherung über die Nachweise und Klassifizierungsberichte (wie die CE-Kennzeichnung) sowie den Aufbau der Eigenüberwachung bis hin zur Fremdüberwachung und zum Fehlermanagement. Eine Diskussion zu den Seminarthemen beschließt die Veranstaltung.

Das Montageseminar am 9. Februar 2022 bietet einen umfangreichen Theorieteil mit Blick auf die allgemeinen Anforderungen (beispielsweise die Einwirkungen auf den Bauanschluss) sowie auf die Abdichtung mit Ausführungsbeispielen. Weiterhin stehen die rechtlichen Aspekte vom Montagevertrag bis zur Abnahme auf dem Programm. Informationen zu den Stichworten „Anschlussdetails“, „bauphysikalische Grundlagen“ und „Technik“ bilden weitere Themenblöcke der Veranstaltung, die mit einer Diskussion offener Fragen endet.

 

Grafik „Seminare2022-02“ / QR-Code „Seminare2022-02“: Auf der Website der Gütegemeinschaft www.ralfenster.de finden Sie im Bereich „Termine“ die Programme und Anmeldeformulare der beiden Seminare. (Grafiken: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-565 Tue, 07 Dec 2021 09:22:00 +0000 Einbau mit Ausblick: Dachfenster sorgen für Licht von allen Seiten index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=565&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=28ad80b5dea98ce89855baa8284d10b4 Frankfurt/Main. In der dunklen Jahreszeit ist man für jeden Sonnenstrahl dankbar. Dachfenster ermöglichen bis zu dreimal mehr Tageslichteinfall als vertikale Fenster und garantieren gerade in der Kombination mit mehreren Fenstern natürliche Helligkeit und Wohnkomfort. Welche verschiedenen Dachfenstertypen es gibt, erklärt der Verband Fenster und Fassade (VFF). Drei Stellen kommen für ein Dachfenster in Frage: Der Giebel, die Gaube und das Dach selbst. Im Giebel und der Gaube sitzen meist die Fenster, wie sie auch in der Fassade verbaut werden. „Es gibt großflächige Giebelfenster, die die gesamte Wandfläche ausfüllen“, weiß VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Und auch im Dach können Dachflächenfenster bodentief ausgeführt werden.“

Der Klassiker

Gerade bei Steildächern verwenden viele Bauherren gerne klassische Schwingfenster. Die Fensterachse liegt in der Mitte und sie sind durch ihre oben liegende Bedienung leicht zu öffnen und schließen. Eine besonders niedrige Fensterunterkante macht es möglich, auch im Sitzen den Blick nach draußen schweifen zu lassen.

Die Weiterentwicklung ist das Klapp-Schwingfenster, das sich am unteren Griff nach oben öffnet. Der Fensterflügel schwebt hier wie ein Segel über der Fensteröffnung. Und der Panoramablick ist mit diesem Modell garantiert. „Wichtig ist: Aus Sicherheitsgründen muss sich die Fensterunterkante mindestens 90 Zentimeter oberhalb des Bodens befinden“, betont Lange.

Ein Schritt weiter raus: Balkonfenster 

Wer in seiner Dachgeschosswohnung einen Platz an der Sonne sicher haben will, greift zu Balkonfenstern. „Diese sehen auf den ersten Blick aus wie klassische Schwingfenster mit einem fixen Element, lassen sich aber im Handumdrehen zu einem Dachaustritt öffnen“, so der Fensterexperte. „Der obere Teil wird bis 45 Grad aufgeklappt, der untere Teil beim Herausdrücken automatisch in die Senkrechte gestellt. Die Seitengeländer sind im unteren Fensterflügel integriert und werden ausgeklappt, wenn man das Fenster öffnet.“  

Sonnenschutz hält die Hitze draußen

Ganz wichtig bei Dachfenstern: Den Sonnenschutz nicht vergessen. Besonders ein außenliegender Sonnenschutz sorgt für angenehme Temperaturen, beispielsweise in Form von Rollläden. Neben einer optimalen Verdunkelung haben außenliegende Dachfenster-Rollläden den Vorteil, dass sie auch Regen- und Hagelgeräusche dämpfen.

Und wegen der Bedienung all dieser Elemente muss man sich keine Sorgen machen. „Die Automation hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt“, wie der Geschäftsführer abschließend sagt. „Ob per Fernbedienung, Handy oder Sprachsteuerung – das Öffnen und Schließen der Fenster und Sonnenschutzeinrichtungen ist mittlerweile ein Kinderspiel.“ VFF/FS

Expertentipp: „Ergänzend zum außenliegenden Sonnenschutz bieten innenliegende Verdunklungs-Rollos und Wabenplissees eine weitere Möglichkeit, blendende Sonnenstrahlen und fremde Blicke abzuhalten. Sie dunkeln Räume vollständig ab, verbessern die Wärmedämmung und setzen je nach Geschmack farbliche Akzente bei der Raumgestaltung. Gut zu wissen: Die Sanierung neuer Dachflächenfenster, auch als Einzelmaßnahme, wird steuerlich sowie fördertechnisch nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im Rahmen energetischer Sanierung unterstützt. Alle Infos dazu gibt es auf fenster-können-mehr.de.“

 

Bild 1: Dachfenster sorgen für viel Tageslicht. © VELUX.  

Bild 2: Mit Balkonfenstern ist einem ein Platz an der Sonne sicher. © VELUX.

Bild 3: Auch bei innenliegender Verdunklung kommt der Sonnenschutz nicht zu kurz. © VELUX.

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

]]>
news-561 Fri, 03 Dec 2021 07:50:32 +0000 Klimapolitische Pläne der neuen Ampel-Koalition: Die Richtung stimmt! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=561&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=143b4a7bcd5e40223b55b9f379297727 Frankfurt am Main, 2. Dezember 2021. Mit der Bekanntgabe ihres Koalitionsvertrages am 24. November 2021 haben SPD, Grüne und FDP, die drei Parteien der Ampel-Koalition, auch im Bereich Klimapolitik ihre Karten auf den Tisch gelegt. Unter dem Titel „Mehr Fortschritt wagen. Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ nennt das Programm eine Reihe klimapolitischer Maßnahmen unter anderem auch im Gebäudesektor zur Erreichung des angestrebten Ziels der Klimaneutralität bis 2045. „Die Richtung stimmt“, so die erste Einschätzung von VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Das gilt beispielsweise für den benötigten Schub im Neubau, die Sicherung und den Ausbau der Sanierungsförderung, den gerechten und sozialverträglichen Lastenausgleich beim CO2-Preis zwischen Vermieter und Mieter, die breite und systematische Nutzung von Sanierungsfahrplänen, ein Stufenmodell nach Gebäudeenergieklassen, die Fortführung und Ausweitung des Förderprogramms zur seriellen Sanierung sowie schließlich die Anhebung der AfA auf drei Prozent als Impuls für den Neubau.“

Allerdings hat der VFF auch kritische Nachfragen zu einigen Punkte in der Koalitionsvereinbarung. Bis 2030 müssen die CO2-Emissionen im Gebäudesektor um 44 Prozent gesenkt werden. Das wird nur zu erreichen sein, wenn genauso in die Sanierung effizienter Hüllen wie in erneuerbare Wärme investiert wird. Ein klares Bekenntnis zur Sanierungsrate von zwei oder mehr Prozent fehlt zudem im Koalitionsvertrag. Ohne energetische Sanierung der Hülle werden sich die Klimaziele nicht erreichen lassen. „Jede Sanierung hilft“, betont Lange. „Sie führt zu weniger Verbrauch und somit weniger CO2-Emission. Eine langfristig ausfinanzierte Förderung ist wichtig!“ Zudem dürfen für Bestandsgebäude die Förderstandards im Blick auf die Gebäudehülle nicht angehoben werden. Für problematische Bestandsgebäude würde sonst die Brücke zur Klimaneutralität abgeschnitten. Ausdrücklich kritisiert der VFF das Auslaufen der Neubauförderung für den Effizienzhausstandard 55 zum jetzigen Zeitpunkt, das heißt Ende Februar 2022. Für viele Investoren wird diese Zurücknahme dazu führen, ihre Investitionen zu prüfen und Kosten zu sparen. Eine mögliche Folge ist also, dass Gebäude, die in EH 55 geplant wurden, dann z.B. als EH 70 oder gar nur nach den gesetzlichen Mindeststandards ausgeführt werden. Deswegen sollte die Förderung nach EH 55 noch bis Ende 2022 beibehalten werden. Und schließlich mahnt der VFF, dass vor der geplanten Einführung des Effizienzhaus 40-Standards im Neubau ab 2025 noch vieles zu klären ist: Wie soll in 2025 dann ein EH 40 definiert sein? (Antwort: Am besten unter Einbeziehung solarer Gewinne). Und wären sodann EH 40 Neubauten noch förderfähig, um die damit gestiegenen Kosten aufzufangen? (Antwort: Fordern und Fördern müssten vereinbar werden).

„Alle Augen richten sich auf das neue Klimaschutzprogramm, das schon 2022 vorgelegt werden soll“, so Frank Lange. „Hier sollten die noch offenen oder noch unklaren Punkte im Gebäudesektor konkretisiert und in eine praktikable Strategie umgesetzt werden. Und, wie Tom Drinkuth von der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG richtig hervorhob, ´Efficiency first` bleibt dafür eine zentrale Strategie – auch wenn sie nicht explizit im Koalitionsvertrag steht.“

 

Grafik: „Koalitionsvertrag2021“: Die Titelseite des Koalitionsvertrages zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP

Logo „VFF-Reichstag: Der Verband Fenster + Fassade (VFF) mit Sitz in Frankfurt am Main ist die politische Interessenvertretung der Fenster-, Fassaden- und Haustürenbranche in Berlin.

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-560 Mon, 29 Nov 2021 08:05:22 +0000 VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb am 16. November 2021: Digitalisierung und Mehrwerte im Fokus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=560&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cebe0b70918888faefd7491a89c6255e Frankfurt am Main, 19. November 2021. Die VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb fand am 16. November 2021 im Welcome Kongresshotel Bamberg statt. Im Fokus der Präsenzveranstaltung mit rund 50 Teilnehmern standen Referate zu den beiden Marketing-Schwerpunkten Digitalisierung und Mehrwerte. Zum Auftakt gab es schon am Vorabend ein Treffen zum Kennenlernen und zum Networking mit 25 Teilnehmern. „Die Resonanz der Teilnehmer zeigte uns, dass wir mit der Wahl des Ortes, dem Veranstaltungsablauf und mit den Referenten und ihren Themen genau richtig lagen“, so das erfreuliche Fazit von VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Katja Schreiber (Siegenia-Aubi KG), die Vorsitzende des Arbeitskreises Marketing im VFF, eröffnete die Veranstaltung. Sie zeigte sich über die Teilnehmerzahl erfreut und betonte, dass die VFF-Marketing-Fachtagungen grundsätzlich als Präsenzveranstaltungen mit Networking und Fachaustausch gedacht sind. Anschließend ging VFF-Geschäftsführer Frank Lange in seinem Vortrag auf die aktuell schwierige Preis- und Liefersituation ein. Im Weiteren betonte er noch einmal, wie wichtig eine ambitionierte Klimapolitik und eine verstetigte Förderung sind. In diesem Zusammenhang gab er ein Update zu den Chancen der steuerlichen Förderung, verbunden mit einer Erläuterung der aktuellen "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) und einem Blick auf mögliche Korrekturen der BEG im nächsten Jahr. Klaus Gollwitzer, Marketing-Direktor von Velux Deutschland, sprach anschließend zu dem Thema "Schöne neue Kundenreise" und verdeutlichte auf beeindruckende Weise, wie durch ein gesamthaftes digitales Konzept vom Hersteller zum Fachhandelspartner und bis zum Kunden eine Customer Journey organisiert werden kann, mit der man frühzeitig Kunden für ein Produkt begeistern und somit emotionale Kaufentscheidungen herbeiführen kann.

Mehrwert-Themen standen dann nach der Mittagspause auf dem Programm. „Verkaufsvorteil zweistufige Montage: So vermarkten Sie den Einbau mit Vorab-Zarge“ – so lautete das Vortragsthema des Finstral-Marketingleiters Lucas von Gwinner. Zunächst stellte er das Konzept der zweistufigen Montagen der Firma Finstral vor. In Südtirol, der Heimat von Finstral, ist der Einbau mit Vorab-Zarge schon lange etabliert . Gwinner ging auf die Vorteile für die Händler und Monteure, aber auch auf die Vorteile für den Bauherrn ein. An einem Beispielprojekt erläuterte er ganz konkret diese Vorteile: weniger Reklamationen, schnellere Bauzeit, höhere Qualität und die Möglichkeit der späteren einfachen De- und Remontage im Rahmen der Gebäudeunterhaltung. Sein Fazit: Die zweistufigen Montagen sollten wegen der vielen Vorteile immer häufiger zur Anwendung kommen. Auch im nächsten Vortrag ging es um Mehrwert-Marketing: Guido Baratella, Kriminalhauptkommissar und Sicherheitsberater, gab einen Einblick in die statistische Entwicklung, die Methoden und die Folgen von Einbrüchen in private Wohnungen und die Möglichkeiten der Einbruchhemmung durch entsprechende Fenster. Seine Empfehlung: Am besten sind geprüfte RC2-Fenster. Alternativ funktionieren auch RC2-N-Fenster, die zwar in ihrer Gesamtkonstruktion geprüft und zertifiziert sind, jedoch ohne einbruchhemmende Verglasung auskommen. Sein Tipp: Die Fachhandelspartner sollen die Endkunden auch in vermeintlich schlecht zugänglichen Bereichen auf RC-2-Fenster hin beraten. Die damit verbundenen Mehrkosten sind im Vergleich zu einem möglichen Einbruchschaden eine sinnvolle Investition. Zum Abschluss sprach Stephan Hansen-Öst, Fachanwalt für IT-Recht von der Datenschutz-Guru GmbH, über einen risikoarmen digitalen Marketingansatz bei Plattformen, Cookies und Skripts. Auch wenn letzte Rechtsentscheidung noch ausstehen, verdeutlichte er das Spektrum möglicher Regressansprüche bei missbräuchlichen Datengebrauch. Er riet den Teilnehmern grundsätzlich zu einem fairen und zurückhaltenden Einsatz der Datenverarbeitung.

 

Foto „FT-Marketing2021-11-Plenum: Ein Blick in die gute besuchte VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb in Bamberg, hier beim Vortrag von Klaus Gollwitzer, Marketing-Direktor von Velux Deutschland. (Foto: VFF)

Foto „FT-Marketing2021-11-Referenten: Die Referenten der Fachtagung Marketing und Vertrieb (ohne Guido Baratella): (von links) Frank Lange, Stephan Hansen-Öst, Klaus Gollwitzer und Lucas von Gwinner. (Foto: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-558 Thu, 11 Nov 2021 10:25:00 +0000 Architektentag zur dynamischen Gebäudehülle: Digitalisierung, Tageslichtnutzung, Montagekonzepte und mehr index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=558&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c84ff032fd93106a7c84aed3d9c104d4 Frankfurt am Main / Hamburg. Mit rund 40 Präsenz- und 130 Onlineteilnehmern fand am 4. November 2021 im 25hours Hotel Hamburg HafenCity der Architektentag zur dynamischen, transparenten Gebäudehülle statt. Digitalisierung, Tageslicht, Montage und Dynamik waren zentrale Stichworte des Vortragsprogrammes. Roland Pawlitschko, Architekt und Publizist aus München, führte souverän und sachkundig durch die Veranstaltung von Bundesverband Flachglas, ift Rosenheim, IVRSA Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation und VFF Verband Fenster + Fassade in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Detail. Das vielseitige Potential in der Digitalisierung und Steuerung moderner Fenster- und Fassaden erläuterte zu Beginn Oliver Rilling von der Somfy GmbH. Beleuchtung, Tageslicht, Verschattung, Frischluft, Sicherheit und effektiver Klimaschutz können in modernen Smart-Home-Innovationen umgesetzt und funktional verbunden werden.

Aus architektonischer Sicht präsentierte Conny Wurst vom Stuttgarter Büro von Behnisch Architekten die originellen Lösungen für Tageslichtnutzung und Transparenz am Beispiel der 2019 fertiggestellten Adidas Arena in Herzogenaurach. Der elegante Bau, der mit dem Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaus ausgezeichnet wurde und für den eine LEED-Gold-Zertifizierung angestrebt wird, beeindruckt durch die im Tageslicht stehende freitragende Treppe im Foyer, die zu den drei Arbeitsebenen führt, die sich jeweils um einen ebenfalls von Tageslicht erfüllten Lichthof gruppieren. Die transparente Fassade der Arena bildet gleichsam das ästhetische Scharnier zwischen Gebäude und landschaftlicher Umgebung.

Wie wichtig intelligente zukunftsweisende Montageprozesse zur nachhaltigen Qualitätssicherung, Gewerke-Koordinierung und Schadensvermeidung sein können, zeigte der Architekt, Planer und Investor Thorsten Holch von der Archimedes Bauträger GmbH am Beispiel zwei-stufiger Montagen auf. Diese Konzeption erlaubt durch Verwendung von Vorabzargen die Trennung des Bauprozesses von Fenstern von ihrem späteren Einbau und verbindet unter anderem Wirtschaftlichkeit mit beschleunigten Bauabläufen und somit schnellerer Bauzeit.

Olaf Skov Kunert von dem dänischen Architekturbüro 3XN stellte den ebenfalls 2019 bezogenen kühnen Neubau des IOC Hauptsitzes am Genfer See in Lausanne vor. Die dynamische Linienführung der Fassade besticht durch ihre Geometrie und bietet zugleich hochmoderne effiziente Lösungen mit natürlicher Lüftung, Tageslichtlenkung, Automation, Verschattung und modernsten Kälte- und Wärmekonzepten, unter anderem durch die nachhaltige Nutzung des Wassers aus dem Genfer See. Auch hier steht wie bei der Adidas-Arena eine offene Treppenkonstruktion in Form der olympischen Ringe im Zentrum des Gebäudes.

„Wir sind froh, dass wir zusammen mit dem detail-Verlag wie schon im Vorjahr eine interessante Fortbildungsveranstaltung für Architekten zum Thema zukunftsweisender Fenster- und Fassadenkonstruktionen durchführen konnten“, resümierte Frank Lange, Geschäftsführer des VFF, nach der Veranstaltung. „Die dynamische Glasfassade ist heute entscheidend für effiziente klimaneutrale Gebäudekonzepte und nachhaltiges Planen und Bauen. Mit den Architektenkammern konnten wir auch dieses Jahr wieder vereinbaren, dass die Fachteilnehmer Fortbildungspunkte erwerben konnten.“

 

Foto „AT2021-Podiumsdiskussion“: Vertiefung und Diskussion der Vorträge in der anschließenden Podiumsdiskussion mit den Referenten und dem Moderator des Hamburger Architektentages (von links): Oliver Rilling (Somfy), Conny Wurst (Behnisch Architekten), Thorsten Holch (Archimedes Bauträger), Olaf Skov Kunert (3XN) und Moderator Roland Pawlitschko (Foto: VFF)

Foto „AT2021-Plenum“: Ein Blick auf die rund 40 Präsenzteilnehmer des Architektentages am 4. November 2021 im 25hours Hotel Hamburg HafenCity (Foto: VFF)

Foto „AT2021-VeranstalterReferenten“: Schlussbild des Architektentages 2021 mit den Veranstaltern, Referenten und dem Moderator (von links): Oliver Rilling, Lars Rippstein (Geschäftsführer IVRSA), Conny Wurst, Thorsten Holch, Roland Pawlitschko, Olaf Skov Kunert, Frank Lange (Geschäftsführer VFF) und Jochen Grönegräs (Geschäftsführer BF) (Foto: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-555 Fri, 05 Nov 2021 11:11:01 +0000 Innovationen und Trends: Das Fenster der Zukunft index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=555&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=af33647cec9c6eae0d404659ed1f3ade Frankfurt/Main. Noch bis in die 1980er Jahre sorgten Fenster fast ausschließlich für Tageslicht und Frischluft. Mittlerweile haben sich die Bauteile aber erstaunlich weiterentwickelt. Frank Lange, Geschäftsführer des Verbands Fenster und Fassade, stellt einige der wichtigsten Innovationen und Trends im Bereich moderner Fenster vor. „Früher waren Fenster eher kleinere Wandöffnungen, die mit heutigen großformatigen Konstruktionen kaum mehr vergleichbar sind“, erklärt Lange. „Die schlechte Wärmedämmung setzte den Fensterbauern damals Grenzen. Heute muss aber niemand mehr in einer Dunkelkammer wohnen. Moderne Fenster zeichnen sich durch viele Innovationen aus, von denen hier drei vorgestellt werden.“

Smart Home und Automation

Die Smarte Technik von heute bietet drei zentrale Vorteile für das Eigenheim: Gesundheit mit Komfort, Sicherheit, Energiegewinnung. „So erfassen Sensoren alle relevanten Daten zu Raumtemperatur, CO2-Werte und Luftqualität und regulieren automatisch, wann die Fenster geöffnet und geschlossen werden sollten.“ Damit ist auf komfortable Weise immer für das richtige Maß an Sauerstoff und frischer Luft gesorgt.

Durch programmierbare Anwesenheitssimulationen können für mehr Sicherheit auch Lampen im Haus ein- oder ausgeschaltet werden, Fenster automatisch geschlossen und Rollläden herauf- oder heruntergefahren werden. Und Sensoren an Fenstern und Türen melden einen Einbruchversuch sofort aufs Smartphone.

„Zugleich helfen automatisierte Fenster dabei, den Energieverbrauch des Eigenheims so gering wie möglich zu halten“, weiß der Fensterexperte. „Im Herbst und Winter beispielsweise werden die solaren Wärmegewinne durch das einfallende Sonnenlicht optimal genutzt und in die automatische Regelung der Heizungsventile einbezogen – erwärmt die Wintersonne einen Raum, reguliert das System automatisch die Heizung.“

Schaltbare Verglasungen

Für die warmen Sommermonate gibt es neben automatisierten Sonnenschutz durch Rollladen und Raffstore eine Innovation, die für kühle Räume sorgt. Sogenanntes schaltbares Glas besitzt die Fähigkeit, seine Transparenz zu ändern. Dies geschieht manuell per Fernbedienung oder automatisch. Man kann das Glas milchig, durchsichtig, dunkel oder farbig werden lassen. „Das Glas schützt auf diese Weise vor zu heißen Sonnenstrahlen“, so Lange. „Zusätzlich bleiben ungewünschte Blicke draußen.“  

Weniger ist mehr: Vakuum-Isolierverglasung

Eine weitere Innovation im Fensterbau ist Vakuumisolierglas. Dieses zeichnet sich durch eine hoch wärmedämmende Verglasung aus, die zugleich leichter und deutlich dünner ist als Dreifachverglasungen. Der Trick: Bei einer Vakuumverglasung besteht der Hohlraum zwischen den Fenstergläsern aus einem Vakuum. In diesem luft- und gasfreien Raum fehlt das Trägermedium, das zwischen Innen- und Außenscheibe Wärme oder Schall transportiert.

„Vakuum-Isolierverglasungen bieten sich an, wer in den eigenen vier Wänden den optimalen Wärmeschutz bei schlanken Fensterprofilen haben möchte“, betont der VFF-Geschäftsführer Lange abschließend. „Darüber hinaus gibt es viele weitere innovative Lösungsansätze in der dynamischen transparenten Gebäudehülle: neue Öffnungsvarianten, effiziente Rahmenmaterialien, nachhaltige Produkt- und Fertigungsabläufe, Schallschutz sowie Digitalisierung. Zusammen mit Smart-Home-Anwendungen, automatisierten Sonnenschutz und schaltbaren Verglasungen finden Bauherren alles, was sie von modernen Fenstern erwarten: offene, lichtdurchflutete Räume durch großflächige Verglasungen, digitale Anwendungen für bestmögliche Sicherheit vor Einbrechern sowie hocheffiziente Konstruktionen, die in Kombination mit solaren Gewinnen einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ VFF/FS

Expertentipp: „Wer sich über die neuesten Innovationen beraten lassen möchte, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fensterexperten ganz in seiner Nähe.“

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

Bild 1: Automation für daheim bietet Gesundheit mit Komfort, Sicherheit, Energiegewinnung. © Somfy GmbH | Somfy Activités SA.
Bild 2: Vakuum-Isolierverglasungen ermöglichen extra schlanke Fensterprofile. ©: Schüco International KG

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-556 Thu, 04 Nov 2021 09:12:00 +0000 VFF-Fachtagung VOB und Recht am 28. Oktober 2021 Mängelhaftung und höhere Gewalt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=556&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6d13a304126f524e54ac6a7ef1b180e9 Frankfurt am Main, 4. November 2021. Mängelhaftung und höhere Gewalt waren die zentralen Themenschwerpunkte der VFF-Fachtagung „VOB und Recht“ am 28. Oktober 2021 von 10.30 bis 16.00 Uhr im InterCity Hotel am Frankfurter Flughafen. Beide Themenblöcke fanden, wie die lebendigen Diskussionen zeigten, viel Anklang bei den über 30 Teilnehmern der Präsenzveranstaltung. Thomas Manteufel, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Köln, bestritt den ersten Teil der Fachtagung mit dem Vortrag „Die Mängelhaftung – Aus Sicht des Richters“. An den Anfang stellte er die Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch BGB und VOB/B und die unterschiedlichen Vertragstypen Kaufvertrag oder Werkvertrag. An konkreten Beispielen mangelhafter Fenster (Lackabplatzungen, „Krakelierungen“) brachte Manteufel im Folgenden alle wichtigen Fragestellungen bei der rechtlichen Beurteilung der Mängelhaftung zur Sprache. Er ging dabei unter anderem auf den Unterschied zwischen Gewährleistung und Schadensersatz, die Definition des Mangelbegriffs, die Bedeutung allgemein anerkannter Regeln der Technik und die Prüfungs- und Hinweispflicht ein, um nur einige der relevanten Gesichtspunkte seiner Erläuterungen zu nennen. Zum Schluss wies Manteufel dann auf eine neue Rechtsprechung hin, die keinen Ersatz fiktiver Mängelbeseitigungskosten im Werkvertrag mehr vorsieht. Und das heißt: „Der in Bauwerksmangel liegende Schaden kann ohne Mängelbeseitigung nicht nach den Mängelbeseitigungskosten bemessen werden.“ Die anschließende Diskussion veranschaulichte noch einmal die Komplexität der mit der Mängelhaftung verbundenen Rechtsfragen.

Das Thema „höhere Gewalt“ ist nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie sowie der verheerenden Flut- und Überschwemmungskatastrophen im Sommer verstärkt in den Fokus der Baubranche geraten. Rechtsanwalt Jörg Teller von der Baurechtskanzlei SMNG näherte sich der Frage „Corona und höhere Gewalt“ über die bau- und allgemeinrechtlichen Bestimmungen: „Höhere Gewalt liegt vor, wenn die Verhinderung auf Ereignissen beruht, die auch durch die äußerste, billigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht vorausgesehen und verhütet werden konnte“. Die rechtliche Folge ist dann eine Fristverlängerung nach der Dauer der Behinderung. Obwohl aus baurechtlicher Sicht noch keine Urteile zu Corona und höhere Gewalt vorliegen, konnte Teller doch im Blick auf andere Rechtsgebiete verdeutlichen, dass es Beispiele gibt, die die Pandemie als höhere Gewalt einstufen. Schließlich erläuterte Teller, welche Rechtsfolgen höhere Gewalt aus baurechtlicher Sicht für die Vertragsparteien mit sich bringen kann.

Unter dem Titel „Covid-19, Lieferengpässen und Extremwetter: Wie teilen sich die Vertragspartner die Mehrkosten“ betonte Dr. Frank Kumlehn von der CEM Consultants Prof. Wanninger + Comp. GmbH wie schon Jörg Teller, dass höhere Gewalt den Anspruch nach zusätzlicher Bauzeit begründet, aber nicht zwingend die Gewährung von Mehrvergütung zur Folge hat. Dr. Kumlehn betonte mehrfach, dass die regelmäßige Dokumentation aller Unregelmäßigkeiten in Form von Behinderungsschreiben entscheidend für einen erfolgreichen Interessensausgleich zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sind. Der Vertriebsleiter von der SMK Versicherungsmakler AG Andre Görges, Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, lenkte den Blick auf die Frage der versicherungstechnischen Möglichkeiten im Umgang mit höherer Gewalt und erläuterte die Optionen durch Betriebsunterbrechungs- und Sachversicherungen. Den Abschluss der Vorträge zum Thema „höhere Gewalt“ bildete das Referat des VFF-Baurechtsexperten Markus Christoffel zur neuen internen VFF-Mitgliederinfo VOB.04 „Grundlagen zur Realisierung der Ansprüche aus Bauzeitenverlängerung“. Im Zusammenhang mit dem vierstufigen Modell der Vorgehensweisen und Strategien betonte Christoffel eindringlich die Wichtigkeit von aktiver und verständlicher Kommunikation sowie lückenloser Dokumentation beispielsweise mittels eines Bautagebuches.

Aufgrund der ausführlichen Diskussion zum Komplex höhere Gewalt folgte ohne Pause zum Abschluss der Tagung noch ein weiteres Referat von ­Markus Christoffel zu dem Thema „Änderung der technischen Regeln während der Projektphase – Wer trägt die Kosten?“ Das Fazit des von Christoffel vorgetragenen Informationspapieres zum Thema lautet, „dass jedes Unternehmen sich ständig über die Entwicklung der anerkannten Regeln der Technik zu informieren hat. Die kostenmäßigen Auswirkungen technischer Regeländerungen lassen die Einrichtung entsprechender unternehmensinterner Kontroll- und Kostenverfolgungsmechanismen dringend geboten erscheinen.“

„Dass wir jetzt nach zwei Jahren wieder eine Fachtagung VOB und Recht bewusst und ausschließlich als Präsenzveranstaltung durchführen konnten, ist auch deswegen richtig, weil wir sehen konnten, wie wichtig die Anwesenheit der Teilnehmer für die lebendigen Diskussionen und den Erfahrungsaustausch in diesem Fachgebiet sind“, betonte VFF-Geschäftsführer Frank Lange nach der Fachtagung. „Dabei konnten wir auch erleben, dass wir gerade mit dem Schwerpunktthema „höhere Gewalt“ einen Problemkomplex angesprochen haben, der vielen in der Branche unter den Nägeln brennt. Unserem Verbandsexperten Markus Christoffel, der ja auch selbst als Referent mitgewirkt hat, möchte ich an dieser Stelle für die Organisation und Programmgestaltung dieser Veranstaltung besonders danken.“

 

Foto „FT_VOB2021-10_Referenten“: VFF-Geschäftsführer Frank Lange (links) und die Referenten der Fachtagung zum Thema „höhere Gewalt“: (von links) Jörg Teller, Andreas Görges, Dr. Frank Kumlehn und Markus Christoffel (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2021-10_Manteufel“: Thomas Manteufel, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Köln, gab mit seinem Vortrag zum Thema Mängelhaftung zugleich einen Einblick in den Alltag der Baugerichtsbarkeit. (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2021-10_Plenum“: Die rund 30 Teilnehmer der VFF-Fachtagung VOB und Recht am 28. Oktober 2021 (Foto: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-557 Fri, 29 Oct 2021 10:17:00 +0000 Wirtschaftsprognose 2021: Fenstermarkt + 2,3 % – Türenmarkt + 2,5 % index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=557&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=428336343fa5f18ba85c1baa3fe0caf3 Frankfurt a.M./Troisdorf/Velbert. Der Fenstermarkt in Deutschland ist 2020 um 4,2 % gewachsen und wird 2021 voraussichtlich um 2,3 % zulegen. Im Türenmarkt konnte 2020 +4,0 % erreicht werden – für 2021 rechnet man mit 2,5 % Wachstum, so die aktuellen Marktzahlen der Heinze GmbH. Im Rahmen der Fachtagung Statistik und Markt des VFF in Frankfurt fand am 19. Oktober 2021 eine gemeinsame Pressekonferenz der Verbände Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K und Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) statt, auf der Jörg Flasdieck und Christian Blanke (beide Heinze GmbH) die neuen Marktzahlen und ein neues Studiendesign zur Einschätzung der Marktentwicklung präsentierten. Der genaue Bericht mit allen Detailanalysen und Auswertung wird in ca. 14 Tagen erscheinen.
 
Die aktualisierten Daten für 2020 zeigen im Wohnungsbau, dass die energetische Sanierung um 4,4 % zunahm. Da aber in 2021 nach wie vor ein hoher Überhang an Baugenehmigungen für Neubauten vorhanden ist, wird der Neubaubereich 2021 um 5,2 % wachsen, während der Bereich Sanierung nur um 2,0 % auf 7,4 Mio. Fenstereinheiten (FE à 1,69 qm) zunimmt.
 
„Die Sanierungsbereitschaft im Wohnbau wächst kontinuierlich. Wir erwarten hier einen Anstieg von 6,9 Mio. FE im Jahr 2019 auf 7,6 Mio. FE in 2022. Diese Entwicklung muss durch verstetigte Förderungen in der energetischen Sanierung weiter gestärkt werden“, betonte VFF-Geschäftsführer Frank Lange.
 
Im Neubaubereich beim Wohnbau und Nichtwohnbau werden ca. 75 % der FE mit 3-fach Verglasung ausgeführt, so die Studie. „Die weitere Detailierung der Heinze-Daten auch bzgl. Glasqualitäten bestätigten unsere Markteinschätzung“, ergänzte BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs. „Die vermehrte Ausführung von 3-fach Verglasung gerade im Neubau ist ein wichtiger Beitrag zur Energieeffizienz, der im Sanierungsbereich noch besser werden muss.“
 
Holger Lipp, Obmann des Ausschusses Statistik und Markt im VFF, betont mit Blick auf das neue Studiendesign: „Wir haben durch ein angepasstes detailliertes Phasenmodel von Baugenehmigungen, deren baulicher Umsetzung und durch eine repräsentative ergänzende Befragung die Datenqualität deutlich verbessert.“
 
Zukünftig werden die Daten nach Sicherheitsqualitäten, Öffnungsarten und Flügelanzahl differenziert. „Die weitere Qualifizierung der Marktentwicklung, getrennt nach Wohn- und Nichtwohnbau sowie Sanierung und Neubau, ist eine wirkliche Weiterentwicklung der Studie und korreliert somit auch mit unseren Datenerhebungen“, so Holger Koch vom FVSB.
 
Ralf Olsen, Geschäftsführer pro-K, ergänzt abschließend, dass die seit vielen Jahren laufende Studie in ihrer Datenerhebung immer besser geworden ist. „Bezüglich Rahmenneutralität und objektiver Datenerhebung gibt es keine bessere Fenster- und Türenmarktdaten. Durch die weitere Differenzierung gewinnt die Studie zusätzlich Qualität“, so Ralf Olsen. „Da die Daten preisbereinigt Aussagen über die mengenmäßige Marktentwicklung sowohl für die Vergangenheit als auch die Zukunft erlauben, können hier sehr gut langfriste Marktentwicklung verfolgt werden, die nicht durch temporäre Preisentwicklungen verzerrt werden.“
 
Zur Branche: In Deutschland gibt es laut einer Studie des VFF aus dem Jahr 2016 rund 6.400 Fensterbaubetriebe mit etwa 100.500 Beschäftigten. Die Unternehmen erwirtschaften danach pro Jahr etwa 10,9 Milliarden Euro. Dazu kommen noch die vielen Betriebe und Mitarbeiter der Zulieferindustrie aus den Bereichen Schlösser und Beschläge, Kunststoff- und Metallprofile, Holz, Glas, Dichtungen sowie weiteres Zubehör: Inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften pro Jahr insgesamt rund 34 Milliarden Euro.

 

Bild: Die Vertreter der Verbände beim Presseempfang: Holger Koch, Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e.V. (FVS+B), Ralf Olsen, Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. (pro-K), Jochen Grö-negräs, Bundesverband Flachglas e.V. (BF), Holger Lipp und Frank Lange, beide Verband Fenster + Fassade (VFF, v.l.n.r.). © BF.

 

Weitere Informationen zu den vier Branchenverbänden:

Verband Fenster + Fassade e. V.
Walter-Kolb-Straße 1-7
60594 Frankfurt am Main
Telefon:  +49 (0) 69 / 95 50 54-0
Telefax:  +49 (0) 69 / 95 50 54-11
E-Mail:   vff @window .de
Internet:  www.window.de

Bundesverband Flachglas e. V.
Mülheimer Straße 1
53840 Troisdorf
Telefon:  +49 (0) 22 41 / 87 27-0
Telefax:  +49 (0) 22 41 / 87 27-10
E-Mail:   info @bundesverband-flachglas .de
Internet:  www.bundesverband-flachglas.de
 

Fachverband Schloss- und
Beschlagindustrie e. V.

Offerstraße 12
42551 Velbert
Telefon:  +49 (0) 20 51 / 95 06-0
Telefax:  +49 (0) 20 51 / 95 06-25
E-Mail:   info @fvsb .de
Internet:  www.fvsb.de
 

pro-K Industrieverband Halbzeuge und
Konsumprodukte aus Kunststoff e. V.

Städelstraße 10
60596 Frankfurt am Main
Telefon:  +49 (0) 69 / 2 71 05-31
Telefax:  +49 (0) 69 / 23 98 37
E-Mail:   info @pro-kunststoff .de
Internet:  www.pro-kunststoff.de
 

]]>
news-554 Thu, 28 Oct 2021 09:12:44 +0000 VFF- Fachtagung Statistik und Markt am 19. Oktober 2021: Rahmenbedingungen, Förderperspektiven und Marktzahlen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=554&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fedf6ead2ccbb839dfda14682d45fc4 Frankfurt am Main, 28. Oktober 2021. Mit einem Update zur Marktentwicklung im Fenster- und Fassadenmarkt informierte die Herbst-Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 19. Oktober 2021 die 90 Teilnehmer, darunter 30 Präsenzteilnehmer, im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen. Im Fokus standen die „Wachstumsschmerzen“ nach der Pandemie, die Stärkung der energetischen Sanierung im Interesse des Klimaschutzes und ein Update der aktuellen Marktzahlen. Zu Beginn der Fachtagung erläuterte VFF-Geschäftsführer Frank Lange die aktuell schwierige Preis- und Liefersituation. Er stellte klar, dass die aktuellen Preissteigerungen keine Folge der Fördermaßnahmen des Klimaschutzes, sondern Folgen der Marktangleichung und des Wachstums nach der Pandemie sind. Und Lange hob hervor, dass gerade jetzt eine verstetigte Förderung für Investitionssicherheit in energetische Sanierung für Bauherrn entscheidend ist. Aus volkswirtschaftlicher Sicht blickte anschließend auch Jochen Möbert von der Deutschen Bank AG auf die Folgen der Pandemie. Er berichtete, dass jetzt eine strukturell höhere Inflation um drei Prozent zu erwarten ist, diese aber nicht durch entsprechend höhere Zinsen ausgeglichen wird. Falls überhaupt, ist nur mit einer leichten Zinskorrektur zu rechnen. Im Blick auf die deutschen Wohnungspreise kam er im internationalen Vergleich zu der Einschätzung eines ausgewogenen Preisniveaus.

Der Obmann des statistischen Ausschusses Holger Lipp von der Weru GmbH bemerkte im Rahmen seines üblichen Wohnungsmarktberichtes, dass sich der Wohnungsbau in der Corona-Krise stabil zeigt. Der Nichtwohnbau ist dagegen von der Krise stärker betroffen, allerdings weniger als bislang befürchtet. Positive Signale für den Fenstermarkt sind die Fördermaßnahmen für den Wohnbau und das weiterhin hohe Interesse an Immobilien. Daran anknüpfend, erläuterte Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH, dass die Finanzierungmittel für die energetische Sanierung weiter steigen werden und zukünftig auch Ratings (ESG) an nachhaltig effizienten Gebäuden festgemacht werden. Langen geht davon aus, dass dadurch auch die Attraktivität des Handwerks steigen wird und perspektivisch eine Sanierungsrate von zwei Prozent im Fensterbau sowohl in der Herstellung als auch in der Montage erreicht wird. Dazu müssen neben neuen innovativen Entwicklungen aber jährlich 2.000 zusätzliche qualifizierte Fachkräfte in der Montage gewonnen werden.

Wie üblich stellten die Branchenverbände VFF, BF, pro-K und FVSB ihre aktualisierten Zahlen zum deutschen Fenster- und Türenmarkt – diesmal im Rahmen einer Pressekonferenz – vor. Der Fenstermarkt wächst im Jahr 2020 um 4,2 Prozent und wird in 2021 voraussichtlich um 2,3 Prozent wachsen. Der Außentürenmarkt wächst 2020 um 4,0 Prozent und wird in 2021 voraussichtlich um 2,5 Prozent wachsen – so die wichtigsten Zahlen, die Christian Blanke und Jörg Flasdieck, beide von der Heinze GmbH, vortrugen. Flasdieck und Blanke stellten zudem auch die neue differenziertere Datenerhebung der Marktstudie vor. Zukünftig gibt es im Rahmen der Studie qualitative Bewertungen beispielsweise zum Rahmenmaterial, zur Verglasungsart, zu Farben oder Öffnungsarten. Weitere Differenzierungen etwa zum Sonnenschutz oder zu den Automationsanteilen sind in Vorbereitung.

 

Foto „ST-Markt10-2021_1“: Die vier an der Fenstermarktstudie beteiligten Branchenverbände waren vertreten mit (von links) Holger Koch (stellvertretender Geschäftsführer Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie FVSB), Ralf Olsen (Geschäftsführer pro-K), Jochen Grönegräs (Geschäftsführer Bundesverband Flachglas BF), Holger Lipp (Obmann des Ausschusses Statistik und Markt im VFF) und Frank Lange (Geschäftsführer VFF). (Foto: VFF)

Foto „ST-Markt10-2021_Möbert“: Jochen Möbert von der Deutschen Bank AG präsentierte die Auswirkungen der Pandemie, der Rohstoffliefer- und Preisentwicklung auf die Baukonjunktur. (Foto: VFF)

Foto „ST-Markt10-2021_Langen“: Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH erläuterte, wie mehr Sanierung im deutschen Fenster- und Türenmarkt erreicht und die dafür benötigte Kapazität geschaffen werden kann. (Foto: VFF)

Fotos „ST-Markt10-2021_Blanke“: Christian Blanke von der Heinze GmbH, stellte die neuesten Zahlen zum Deutschen Fenster- und Türenmarkt und das neue, erweiterte qualitative Studienformat der zukünftigen "Marktstatistik Deutschland Fenster und Haustüren" vor. (Fotos: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-552 Tue, 26 Oct 2021 07:46:41 +0000 VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb am 16. November 2021: Digitales Marketing, Kundenbindung und Mehrwerte verkaufen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=552&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81d30e0d2e811266496f6a3b6c6f9460 Frankfurt am Main, 25. Oktober 2021. Die Fachtagung Marketing und Vertrieb des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) findet am Dienstag, den 16. November 2021, von 10.30 bis 16.00 Uhr im Welcome Kongresshotel Bamberg statt. Das Programm bietet ein Panorama aktueller Marketing- und Vertriebsthemen mit den Schwerpunkten digitales Marketing, digitale Kundenbindung sowie Verkauf von Mehrwerten durch zukunftsweisende Montagekonzepte und Einbruchsprävention. Zum Einstieg erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange den aktuellen Stand der Fördermaßnahmen für Fenster und Türen: nach der Bundestagswahl und, so wie es aussieht, kurz vor der Konstituierung der neuen rot-grün-gelben Bundesregierung. Anschließend nimmt Klaus Gollwitzer, Marketing-Direktor von Velux Deutschland, die Teilnehmer mit auf eine „schöne neue Kundenreise“, verbunden mit der Frage „wie verändert sich das Kundenbedürfnis?“. Nach der Mittagspause folgt das Referat des Finstral-Marketingleiters Lucas von Gwinner zu dem aktuellen Thema „Verkaufsvorteil zweistufige Montage: So vermarkten Sie den Einbau mit Vorab-Zarge“. In der südtiroler Heimat von Finstral ist die zweistufige Montage schon lange etabliert: Sie ist wirtschaftlich und bringt allen Projektbeteiligten Vorteile.

Im folgenden Teil des Nachmittagsprogrammes heißt es zunächst „Hier spricht die Polizei“, wenn Guido Barella, Kriminalhauptkommissar und Sicherheitsberater, zur „Einbruchsprävention durch mechanische Sicherheitstechnik“ im Blick auf aktuelle Tatbegehungsweisen, Gefährdungspotentiale und Beratungsschwerpunkte vorträgt. Das Thema eröffnet gute Vertriebschancen für die Branchenbetriebe, höhere Sicherheitsstandards zu vermarkten. Den Abschluss des vielseitigen Fachprogrammes bildet das Referat „Digitales Marketing & Datenschutz“. Mit dem digitalen Marketing bieten sich viele Möglichkeiten, Neukunden anzusprechen. Wie dies in Übereinstimmung mit den Datenschutzregeln funktioniert, dazu spricht Stephan Hansen-Joest, Fachanwalt für IT-Recht von der Datenschutz-Guru GmbH.

Am Vorabend, den 15. November 2021, lädt der VFF die Teilnehmer zu einem Get-Together ein. Im Rahmen eines Abendessens in der Gaststätte Plückers ("das Bamberg-Restaurant auf Fränkisch") können die Besucher der Fachtagung ab 18.00 Uhr in gemütlich-rustikalem Ambiente die Zeit zum Kennenlernen, zum Austausch und zum Networking nutzen. „Die Welt des Marketings ist im Kern bestimmt durch die Freude an der Kommunikation“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Diese soll natürlich auch die Fachveranstaltung des VFF zu den aktuellen Marketingthemen bestimmen. Und unser Vorabend-Get-Together ist der beste Einstieg dazu!“

 

Grafiken „Marketing-FT“ und „QR-Marketing“: Hier kommen Sie direkt zum Programm der VFF Marketing-Fachtagung und auch zur Anmeldung. (Grafiken: VFF)

 

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-551 Mon, 25 Oct 2021 08:11:56 +0000 Einbruchschutz: So sichern Sie die eigenen vier Wände index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=551&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6d54a868b5faea0dd1497e3c3705addc Frankfurt/Main. Wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, haben Einbrecher wieder Hochkonjunktur. Aber was ist für die Sicherheit des Eigenheims am wichtigsten? Der Verband Fenster + Fassade (VFF) erklärt die Schwachstellen eines Hauses und worauf es beim Einbruchschutz besonders ankommt. „Bei 77 % der Einbrüche verschaffen sich Diebe über aufgehebelte Fenster und Türen Zutritt“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Für optimalen Einbruchschutz kommt es da auf das Zusammenspiel von fachgerechter Montage sowie Profil, Glas und Beschlag an.“ Je länger Fenster oder Tür Widerstand leisten, umso schlechtere Karten habe der Dieb.

„Ganz leichtes Spiel haben Eindringlinge bei alten Fenstern“, so Lange. „Meist bieten sie nicht einmal einem größeren Schraubenzieher Widerstand.“ Wer da in neue, einbruchsichere Fenster und Türen investiert, spart teure Heizenergie und sorgt so für mehr Komfort in den eigenen vier Wänden. 

Moderne Fenster mit Einbruchhemmung bieten zahlreiche Schutzfunktionen: Einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge mit Pilzkopfverriegelungen, passende Sicherheitsschließbleche und abschließbare Griffe, eine stabile Befestigung der erforderlichen Sicherheitsverglasung in der Fensterkonstruktion und – für die Funktionalität besonders wichtig – eine korrekte Montage des Fensters im Mauerwerk. Und auch für Türen gilt: Verstärkte Türblätter, ein gut verankertes Türschloss mit Mehrfachverriegelung, Bandseitensicherungen aus Metall sowie Sicherheitsglas sorgen für ein Maximum an Einbruchschutz.

Auf die Resistance Class achten!

Wie sicher Fenster und Türen sind, bestimmt die sogenannte Resistance Class, kurz RC, also Widerstandsklasse. „Für den Privathaushalt sollte man sich heute mindestens für RC 2 entscheiden“, empfiehlt der Fensterexperte. „RC 1 bietet nur einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt, beispielsweise Gegentreten und Gegenspringen. Ab RC 2 leisten Fenster und Türen wirksamen Widerstand gegen Schraubendreher, Zange und Keile und reduzieren so das Einbruchrisiko.“

Sensoren & Alarmanlage sind weitere Sicherheitsaspekte

Zusätzlich zum mechanischen Einbruchschutz sind Alarm- oder Überwachungsanlagen mit Sensortechnik sinnvolle Ergänzungen für die Sicherheit des Eigenheims. So können mit Sensoren ausgestattete Fenster einen Einbruchversuch direkt auf das Handy melden. „Ergänzt mit Kamerasystemen und einem Fingerprint-System macht man den Einbrechern das Leben erheblich schwerer“, so Lange abschließend. VFF/FS

 

Expertentipp: „Die staatliche Förderung sollte man nicht verschenken: Die neuen einbruchhemmenden Fenster nach Widerstandsklasse RC2 werden bei einem guten Wärmedämmwert von mindestens 1,1 W/m²K oder besser auch gefördert: Hier kann im Rahmen des BEG nach KfW-Programm 261/262 entweder ein 20% Tilgungszuschuss oder nach BAFA ein Investitionszuschuss von 20% gestellt werden. Für Türen gibt es ergänzend mit dem KfW Förderprogramm 455-E ein separates Förderprogramm. Vorab ist immer ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.“

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Bild 1: Mit Sensoren ausgestattete Fenster melden einen Einbruchversuch direkt auf das Handy. Bildcredit: © VFF/Siegenia.

Bild 2: Die Sicherheitspunkte der Resistance Class 2. Bildcredit: © VFF/Siegenia.

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-550 Tue, 19 Oct 2021 12:40:28 +0000 Investition in den Klimaschutz: Neue Fenster und Sonnenschutz helfen, CO2 einzusparen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=550&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=980d70e68556771440f86e0a650788dd Frankfurt/Main. Pro Kopf produziert jeder Deutsche rund 8 Tonnen CO2 im Jahr. Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie ihren persönlichen CO2-Fußabdruck verkleinern können. „Heizen und Kühlen verbrauchen im Haushalt die meiste Energie und verursachen am meisten CO2. Da gerade ältere Fenster wahre Ener-gieverschwender sind, liegt hier riesiges Einsparpotential“, so Frank Lange, Ge-schäftsführer des Verbandes Fenster und Fassade (VFF). In Deutschland gibt es insgesamt rund 634 Mio. Fenstereinheiten, von denen noch immer fast 40 Prozent sanierungsbedürftig sind. Würde man diese ca. 235 Mio. energetisch sanieren, ließen sich jährlich über 12 Mio. Tonnen CO2 einsparen, wie der VFF zusammen mit dem Bundesverband Flachglas (BF) vor Kurzem in einer Studie analysiert hat. Die größte Schwachstelle bei alten Fenstern sind die schlechten Verglasungen mit mangelnder Isolierung sowie undichte Fensterfugen. Hier geht die meiste Energie verloren.

Dabei haben sich Fenster in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und sind mittlerweile echte Hightechbauteile. „Moderne Fassaden, Fenster und Haustüren sind besonders energieeffizient und bieten auch in Sachen Schallschutz und Sicherheit sehr viel mehr als noch in den 1970er- und 1980er-Jahren“, so Lange. „Allein die derzeit immer noch vorhandenen 11 Mio. Mio. Fenster mit Einfachfachglas sind mit einem U-Wert von 4,7 W/m²K energetisch um ein Vielfaches schlechter als heutige Konstruktionen. Würde man diese Fenster tauschen, ließen sich 1,25 Mio. Tonnen CO2 jährlich einsparen.“

Die fortschrittliche Wärmedämmung moderner Fenster ist der entscheidende Faktor, der für einen Fenstertausch spricht. „Mit zwei- oder besser dreifach verglasten energieeffizienten Fenstern kann die Heizung in der kalten Jahreszeit öfter ausbleiben“, erklärt der Geschäftsführer. „Das spart Kosten und hilft, CO2 zu vermeiden.“

Und im Sommer? Durch die Kombination energieeffizienter Fenster, modernem Sonnenschutz und Automation bleiben die Räume auch an heißen Sommertagen deutlich kühler und man kann auf die anlagentechnische Kühlung mit Klimaanlagen verzichten. Auch das spart Energie und CO2 im Sommer ein.

Zugleich lohnen sich neue Fenster aber auch aus ästhetischen Gründen. Besonders großformatige Panoramafenster werden immer beliebter, da sie für viel gesundes Tageslicht sorgen, die Sonnenwärme energetisch nutzen und dank natürlicher Lüftung für Lebensqualität sorgen. „Große Fensterkonstruktionen garantieren helle Räume im ganzen Jahr und zusätzlich solare Wärmegewinne im Winter“, so der Fensterexperte abschließend. „Das alles zusammen spart Strom und Heizenergie und ist ein echter Beitrag zum Klimaschutz.“ VFF/FS

Expertentipp: „Wer sich bei einem Experten über einen Fenstertausch informieren möchte, findet unter fenster-können-mehr.de einen Fachbetrieb ganz in seiner Nähe.“

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

Bild 1: In Verbindung mit einem modernen Sonnenschutz bleiben die Räume auch an heißen Sommertagen angenehm kühl. © Warema.

Bild 2: Moderne Fenster und Haustüren bieten Energieeffizienz, Schallschutz und Komfort. © Velux Deutschland. 

 

Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: florian.snigula @holzindustrie .de

]]>
news-548 Thu, 07 Oct 2021 06:59:47 +0000 Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche: Am 9. sowie 10. und 11. November 2021 in Laatzen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=548&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bdc4659f115a5a247ee247dbe927749d Frankfurt am Main, 6. Oktober 2021. Die diesjährigen Seminare für Güteprüfer und Montageverantwortliche finden am 9. November 2021 sowie am 10. und 11. November 2021 bei der Firma Hanno Werk GmbH & Co. KG in Laatzen bei Hannover statt. Beide Veranstaltungen können auch von Unternehmen genutzt werden, die nicht Mitglied in der Gütegemeinschaft sind. „Die Praxisseminare finden nach der Corona-Schutzregel 3G nur für getestete, geimpfte oder genesene Person statt – ein Schnelltest ist vor Ort möglich. Die Teilnehmerzahl vor Ort ist aufgrund der geltenden Abstandsregeln auf 25 Personen limitiert“, so Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Die Themen des Güteprüferseminars am 9. November 2021 reichen von den Produktnomen und der CE-Kennzeichnung über die Inhalte der RAL Gütesicherung und den Aufbau der damit verbundenen Eigenüberwachung bis zu einer abschließenden Erläuterung der „Anforderungen an die Bauprodukte Fenster, Fassaden und Haustüren“.

Das zweitägige Montageseminar am 10. und 11. November 2021 bietet einen umfangreichen Theorieteil zur Planung mit Ausführungsbeispielen sowie zu rechtlichen Aspekten vom Montagevertrag bis zur Abnahme. Hauptteil des praktischen Teils bildet ein ausführlicher Workshop zur Montageplanung.

 

Grafik „GüteSeminare“ / QR-Code „Seminare“: Auf der Website der Gütegemeinschaft www.ralfenster.de finden Sie im Bereich „Termine“ die Programme und Anmeldeformulare der beiden Seminare. (Grafiken: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-549 Tue, 05 Oct 2021 13:37:00 +0000 VFF-Merkblatt FA.01 überarbeitet Potentialausgleich und Blitzschutz von Vorhangfassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=549&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2ceed18000d562dba5b2678816e835fa Frankfurt am Main, 5. Oktober 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das Merkblatt VFF-Merkblatt FA.01: 2021-09 „Potentialausgleich und Blitzschutz von Vorhangfassaden“ als Ersatz für die Ausgabe vom August 2018 neu veröffentlicht. „Die Überarbeitung und Neuausgabe des Merk-blattes FA.01 wurde aufgrund einer Änderung in der Produktnorm für Vorhangfassaden EN 13830 von 2020 erforderlich“, so Frank Koos, Ge-schäftsführer Normung, Technik und Internationale Aktivitäten beim VFF. Auf Wunsch der EU-Kommission nach Vereinfachung wurde das freiwillige Merkmal „Potentialausgleich (Schutz gegen elektrischen Schlag)“ in der A1-Änderung der Produktnorm für Vorhangfassaden EN 13830 gestrichen. Nach der Normenreihe DIN VDE 0100 (VDE 1000) besteht in Deutschland keine Forderung zur Einbeziehung von Vorhangfassaden in den Potentialausgleich. Trotzdem finden sich noch in Ausschreibungen Anforderungen an das freiwillige Merkmal „Potentialausgleich (Schutz gegen elektrischen Schlag)“, entsprechend der alten Ausgabe der EN 13830. Damit man weiterhin auf die bisherigen Inhalte der Norm zugreifen kann, wird in der Neuausgabe des Merkblattes FA.01 dieses Merkmal vorläufig fortgeschrieben. Die Angaben zu dem Produktmerkmal sind jetzt in dem neuen Anhang 2 aufgeführt. Denn freiwillig kann dieses Merkmal natürlich noch vereinbart werden.

Im neuen Merkblatt FA.01 geht es im Wesentlichen um den Blitzschutz-Potentialausgleich, der mit dem genannten „Potentialausgleich“ als Schutz gegen elektrischen Schlag keinesfalls verwechselt werden darf. Der Blitzschutz-Potentialausgleich verhindert im Falle einer Blitzentladung in das Blitzschutzsystem oder in die eingeführten Leitungen in den Fassadenprofilen gefährliche Funkenbildung. Die erheblichen planerischen Leistungen und Vorgaben für den Blitzschutz von Vorhangfassaden (als Bestandteil des äußeren Blitzschutzes) gehören nicht zum Leistungsumfang der Fassadenhersteller, sondern können freiwillig vereinbart werden. Dabei sind zum Anschluss an das Potentialausgleichsystem entsprechende Übergabepunkte im Rahmen der Ausführungsplanung abzustimmen und eindeutig zu definieren. Für den Fall, dass die Vorhangfassade gar als natürlicher Bestandteil des Blitzschutzsystems genutzt werden soll, muss dies gesondert vereinbart werden und in der Leistungsbeschreibung als eigene Position ausgeschrieben werden. Das Merkblatt erläutert alle wichtigen Fragen, die bei einem Blitzschutz unter Einbeziehung der Fassade zu beachten sind. Anhang 3 zeigt übersichtlich in einem Ablaufdiagramm die Entscheidungswege zum Blitzschutz unter Einbeziehung der Fassade. Zudem wurden im Rahmen der Überarbeitung zahlreiche Abbildungen zu den Konstruktionsprinzipien von Vorhangfassaden verbessert sowie schließlich auch der Anhang mit den Literaturhinweisen erweitert.

Das Merkblatt FA.01: 2021-09 „Potentialausgleich und Blitzschutz von Vorhangfassaden“ wurde in Zusammenarbeit mit der Gütegemeinschaft für Blitzschutzsysteme e.V., dem ift Institut für Fenstertechnik, dem Verband Tischler Schreiner Deutschland, dem VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. – Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (VDE ABB) sowie dem Verband Deutscher Blitzschutzfirmen e.V. erarbeitet.

Bezug: Das VFF-Merkblatt FA.01: 2021-10 „Potentialausgleich und Blitz-schutz von Vorhangfassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – Digitales und Kraftbetätigung“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „FA.01“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „FA.01_2021-09“ (Grafik: VFF)

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28
Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-547 Mon, 04 Oct 2021 09:57:59 +0000 Teil 2: Im Fokus beim VFF-Jahreskongress „Inside 2021“ in Berlin - Aufgaben von heute für morgen: Digitalisierung und Klimaschutz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=547&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a93b2ce4d0eee4329b0a648c562fc76a Frankfurt am Main, 1. Oktober 2021. Zwei Megathemen der Gesellschaft und der Branche gleichermaßen bestimmten das Programm des Jahreskongresses des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 23. und 24. September 2021 in Berlin. Hochkarätige Referenten loteten die Fragen aus, welche Zukunftschancen sich der Branche in einer digitalisierten Welt bieten und wie Klimaschutz durch effiziente Fenster und Fassaden gelingen kann. „Mit diesen Schwerpunkten haben wir, zwei Tage vor der Bundestagswahl, die Finger in zwei große Wunden gelegt, die ge-sellschaftlich und politisch derzeit im Zentrum der zu lösenden Aufgaben stehen“, so der VFF-Geschäftsführer Frank Lange. 1. Digitalisierung als Aufgabe und Chance

Den Themenblock „Digitalisierung“ bestritten gleich drei Experten aus drei sich ergänzenden Perspektiven. Unmittelbar branchenbezogen, präsentierte Markus Jungbluth von der Helmut Meeth GmbH & Co. KG den langen, zukunftsoffenen Digitalisierungs-Weg seines Unternehmens im Blick auf unternehmensinterne, lieferantenbezogene und kundenorientierte Prozesse seit 1986. Als ersten großen Meilenstein nannte Jungbluth das ERP System als wichtigstes Programm im Unternehmen zur Umsetzung unter anderem der papierarmen Fertigung, einer integrierten Materialwirtschaft sowie der Fertigungsplanung und Steuerung. Als nächsten Meilenstein ging Jungbluth auf die Einführung des Dokumenten-Management-Systems (DMS) ein mit der Folge, dass jetzt leere Regale dort sind, wo sich früher endlose Ordnerreihen gebildet haten. Die Erläuterung der aktuellen Themen und Aufgaben im Digitalisierungsprozess der Helmut Meeth GmbH bildeten den Abschluss des hochinformativen Vortrags von Markus Jungbluth. Dazu nannte er „Cloudwindow – die Digitalisierung des gesamten Lebenszyklus´ eines Fensters“, „Digitalisierung im Bereich HR im speziellen Ausbildungsmanagement“, „Data Mining und BI“ sowie „KI-basierte Qualitätsprüfung bei Isolierglasscheiben“.

Der folgende Praxisbericht des versierten Digitalisierungsexperten Felix Dossmann zum Thema „KI in der Fertigung“ oder „alles so schön digital hier… – KI & deep learning verändern unsere Welt“ stellte auf unterhaltsame Weise das Digitalisierungs-Panorama der Gegenwart vor. Mit den Titeln von vier Popsongs führte Dossmann durch seinen Vortrag: „Here we are“, „You ain’t seen nothin yet“, „Should i stay or should i go ?“ sowie „A little less conversation“ als Schlussaufforderung: „einfach mal machen!“. Dossmann beschrieb die Etappen Internet, Smartphone und Big Data und wie sie bisher schon unsere Welt verändert haben: zum Beispiel in der Werbewirtschaft (durch Google), in der Systemgastronomie oder im Bankgewerbe. Deep Learning und BIG Data sind Treiber dieser unaufhaltsamen Digitalisierung fast aller Lebensprozesse in einer bisher ungekannten Geschwindigkeit – das automatisierte, autonome Fahren steht heute schon kurz vor der Serienreife. Felix Dossmann beendete diesen Blick in die digitale Gegenwart und ihre Zukunft, die schon begonnen hat, mit all den Chancen und Risiken, die diese Entwicklungen im Blick auf wachsende Freiheit und Unfreiheit (wie Überwachung oder Entmündigung) bieten.

„Vernetzung“, „Virtualisierung“ und „Plattform-Ökonomie“ waren die zentralen Etappen des Influencers und Publizisten Sascha Lobo bei seinem Vortrag zum Stand der Digitalisierung. Einleitend blickte Lobo nicht ohne leichten Spott auf die „gruselige deutsche digitale Infrastruktur“, womit Deutschland im internationalen Vergleich ganz weit hinten landet. Die „Kraft der Vernetzung“ erläuterte er an dem „Oregon-Experiment“, der Entwicklung eines effizienten Wegenetzes aus den Datenmengen der Aufzeichnung der „Trampelpfade“. Das Stichwort „Virtualisierung“ führte Lobo dann am Beispiel des „Home-Offices“ vor Augen. Wie sich diese digitale Schwester des dinglichen Büros unter dem Transformationsdruck der Corona-Pandemie entwickelte, ist ein Hinweis darauf, was möglich ist. Als Analogon im Baubereich führte Lobo die Entwicklung von BIM (Building Information Modeling) auf, gleichsam als Brücke zum Thema „Plattform“ als dem gemeinsamen „Ort“ heutiger und zukünftiger digitaler Projekte. Unter Einsatz von KI als „Mustererkennung auf Speed“ erobern Plattformen unseren Alltag: Für die Kongressteilnehmer nannte er naheliegend die Entwicklung zum „Smart Home“ mit Alexa als digitalem Familienmitglied. Wie Felix Dossmann verband auch Sascha Lobo seinen Ausblick mit einer ethischen Perspektive. Er begrenzte den Horizont der möglichen digitalen Zukunft, indem er alles davon ausschloss, „was nicht digitalisiert werden darf“.

2. Klimaschutz durch effiziente Fenster und Fassaden

Den Themenblock „Klimaschutz“ eröffnete der Fernsehmeteorologe Sven Plöger zunächst mit einem Blick auf Wetterextreme und auf den darin manifestierten Klimawandel, vor dem die Wissenschaft schon seit fast 50 Jahren warnt, erstmals 1972 mit dem Bericht des Club of Rome. Nach diesem Einstieg unter dem Titel „Hitze, Dürre, Starkregen – das Wetter wird extremer“ folgte der zweite Vortragsteil zur Frage „Was hat das arktische Eis mit unserem Wetter zu tun?“ Fotos, Satellitenbilder, Grafiken und Formeln zeichneten eine erschreckende Aussicht auf Entwicklungen, die jetzt schon nicht mehr aufzuhalten sind. Mit der folgenden „Einordnung des Temperaturanstieges“ konnte Plöger überzeugend demonstrieren, wie schnell diese Entwicklung vonstatten gegangen ist, was sie mit dem Ausstoß von Treibhausgasen zu tun hat und welche Zielsetzungen derzeit die Debatte bestimmen (1,5 Grad-Ziel). Wie wir uns selbst betrügen beim Umgang mit der derzeitigen Entwicklung, brachte Plöger dann unter dem Titel „Klimawandel, kognitive Dissonanz und Corona“ zur Sprache. Plögers Fazit: Am Ende kommt es auf jeden Einzelnen an, am Ende müssen Staaten wie Deutschland vorgehen, um größere CO2-Emittenten wie China und Indien mitzuziehen. Und selbst dann müssen wir womöglich froh sein, wenn wir am Ende die Temperaturentwicklung auf einen Anstieg von 2,1 Prozent begrenzen können.

Vor diesem Hintergrund stand die folgende Podiumsdiskussion, die den globalen Blick wieder auf Deutschland und die akuten Klimaschutzaufgaben im Gebäudebereich zurücklenkte – insbesondere im Blick auf die transparente Gebäudehülle. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, rückte in seinem Impulsvortrag aus Sicht der Wohnungswirtschaft ein ganzes Bündel an Problemen in den Fokus: Er nannte die soziale Dimension des Klimaschutzes („kostet Geld“), wies auf das Dilemma milliardenteurer Förderung hin („wird nutzlos wegen Verhaltensänderungen wie höherer Wohnungstemperatur oder offenstehender Fenster“) und machte auf die Herausforderung aufmerksam, die nötigen Fachkräfte für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu rekrutieren. In der folgenden Diskussion, die Thomas Drinkuth, Leiter der Berliner Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG, moderierte, verwies zunächst Ulrich Benterbusch, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, auf die bisher von der Politik auf die Bahn gebrachten und finanzierten Maßnahmen. Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, machte geltend, dass der Gebäudebereich der trägste aller Klimaschutzsektoren ist und betonte noch einmal das Problem des Fachkräftemangels. Die weitere Diskussion drehte sich dann um die Frage der Mittelverteilung, die aus Sicht der Fensterbranche mit „Efficiency First“ zu beantworten ist, auf das unklar abgestimmte Dreieck: Bepreisen, Bestechen („Fördern“) und Befehlen („Ordnungsrecht“) und kam schließlich wieder zurück auf die Frage, ob und wie die erforderliche Gebäudesanierungsquote von zwei Prozent/Jahr erreicht werden kann. Bei aller Unterschiedlichkeit in der Beurteilung der Angemessenheit und Erforderlichkeit der Mittel verband doch die Zielsetzung erfolgreichen Klimaschutzes im Gebäudebereich die Diskussionsteilnehmer und alle vorgetragenen Argumente.

Diese Podiumsdiskussion vom 24. September 2021, die online als Politik-Dialog des VFF gesendet wurde, wird als Videoaufzeichnung in der Politik-Arena unter https://politik-arena.de/ angeboten. Dort finden Sie auch die Aufzeichnung des VFF Politik-Dialogs vom 15. Juni 2021 mit einem Beitrag zum Fachkräftemangel als Herausforderung bei der Erreichung der notwendigen höheren Gebäudesanierungsrate im Interesse der Klimapolitik.

 

Foto „JK2021_Jungbluth“: Wie Digitalisierung konkret in der Fensterbranche umgesetzt werden kann, trug Markus Jungbluth von der Helmut Meeth GmbH & Co. KG vor. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Dossmann“: Was Deep Learning jetzt schon bedeutet und welche ambivalenten Perspektiven der Blick in die Zukunft bietet, stand im Zentrum der Präsentation von Felix Dossmann. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Lobo“: Sascha Lobo, Journalist und Digitalisierungsexperte, erläuterte nicht nur die digitalen Folgen des pandemischen Transformationsdrucks, sondern skizzierte auch die Entwicklung der Digitalisierung zur Plattform-Ökonomie. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Plöger2“: Der Meteorologe Sven Plöger informierte über den weit fortgeschrittenen Klimawandel, warnte vor dem Verharmlosen dieser Entwicklung und forderte eine konzertierte Aktion zur C02-Reduzierung, bei der es auf jeden Einzelnen ebenso ankommt wie auf die großen Industrienationen. (Foto: VFF)

Eine Bildergalerie und den Kongressfilm vom Jahreskongress in Berlin finden Sie auf der Microsite https://jk.window.de/dkm/

Weitere Bilder in höherer Qualität auf Anfrage.

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-546 Mon, 04 Oct 2021 09:05:26 +0000 Teil 1: VFF-Jahreskongress „Inside 2021“ am 23. und 24. September - Großes Branchentreffen in Berlin index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=546&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=79e1a6b47e991927e98deff370693e5f Frankfurt am Main, 1. Oktober 2021. Volles Haus beim Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2021“ am 23. und 24. September 2021 im Radisson Blu Hotel im Berliner Stadtzentrum. 250 Teilnehmer erlebten ein aktuelles Programm rund um die gesellschaftlichen Großthemen Digitalisierung und Klimaschutz, ergänzt um eine Fachausstellung sowie ein attraktives Begleitangebot „Nach der pandemiebedingten Pause von fast zweieinhalb Jahren war es eine ganz besondere Veranstaltung in Berlin“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Zwei Tage vor der Bundestagswahl konnten wir beeindruckende Vorträge zu den großen Themenkomplexen Digitalisierung und Klimaschutz hören und diskutieren.“ Vor der offiziellen Kongresseröffnung standen VFF-Präsident Helmut Meeth zusammen mit seinem Vize und Vorgänger Detlef Timm sowie VFF-Geschäftsführer Frank Lange der versammelten Fachpresse Rede und Antwort. Im Rückblick auf die ersten 15 Monate seiner Amtszeit konnte Meeth darauf verweisen, dass das breite Angebot des VFF trotz der Corona-Einschränkungen gut umgesetzt werden konnte, flexibel und digital je nach Anforderung. Als besonderen Erfolg seiner bisherigen Amtszeit konnte Helmut Meeth mitteilen, dass er 15 neue Mitglieder für den VFF gewinnen konnte. Und schließlich berichtete der Präsident von einer Unterstützungskampagne des VFF für die Flutopfer des Sommers. Dem Pressetermin folgte ein gemeinsamer Rundgang durch die Fachausstellung im Kongress-Foyer, in dem die Sponsoren des Jahreskongresses mit den Premiumsponsoren Gealan und Roma an der Spitze ihre Angebote präsentierten.

Nachdem der VFF-Präsident am Mittag – nun vor vollem Haus – den Kongress für eröffnet erklärt hatte, präsentierte Hans-Dieter Hegner, Vorstand Bau der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Geschichte, Wiederaufbau und Nutzungskonzept des neuen Forums, ein Katzensprung vom Veranstaltungshotel entfernt.

Es folgten drei Vorträge zum Thema Digitalisierung, dem ersten der beiden thematischen Kongressschwerpunkte. Markus Jungbluth von der Helmut Meeth GmbH, dem Unternehmen des VFF-Präsidenten, erläuterte anhand wichtiger „Meilensteine“ den schon weit fortgeschrittenen Digitalisierungsprozess in seinem Unternehmen. Felix Dossmann, Digitalisierungspraktiker der ersten Stunde, zeigte anschließend auf, wieweit „KI in der Fertigung“, so sein Vortragsthema, das Deep Learning künstlicher neuronaler Netze unsere Alltagswelt bestimmt und welche ethischen Entscheidungsprobleme sich damit stellen: Stichwort „Grenzen der menschlichen Autonomie“. Der bekannte Journalist und Digitalisierungsexperte Sascha Lobo gab zum Abschluss des ersten Tages einen Eindruck, wie das Netz die Welt verändert: wie sehr Deutschland im Digitalisierungsprozess hinterherhinkt („Glasfasernetz“), wie sich der pandemische Digitalisierungsdruck auf das gesellschaftliche Leben seit März 2020 ausgewirkt hat („Home-Office“, „Virtualisierung“) und was in Zukunft zu erwarten ist („Plattform-Ökonomie“).

Der zweite Themenblock des Jahreskongresses bestimmte unter dem Stichwort „Klimaschutz“ das Programm des folgenden Tages. Sven Plöger, Meteorologe und prominenter Wettererklärer im Fernsehen, lies keinen Zweifel daran, dass der Klimawandel schon sehr weit fortgeschritten ist, wie vermehrte Extremwetterereignisse zeigen: so zuletzt im Sommer die zerstörerische Flutwelle im Ahrtal und anderswo. Das kaum überschätzbare Ausmaß der notwendigen gesellschaftlichen und klimapolitischen Maßnahmen zur Begrenzung dieser Entwicklung muss gegen jede menschliche Neigung zur Verdrängung oder Verleugnung jetzt in Angriff genommen werden. Denn: „Der Planet braucht uns nicht, wir aber ihn!“.

Was Klimaschutz konkret für die Entwicklung des Gebäudesektors – insbesondere im Blick auf die transparente Gebäudehülle, also Fenster und Glasfassaden – bedeutet, war Gegenstand der Podiumsdiskussion. Nach einem Impulsreferat von Axel Gedaschko, Präsident des GdW, entwickelte sich unter der klugen Moderation von Thomas Drinkuth, Leiter der Berliner Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG, eine Diskussion, an der neben Axel Gedaschko noch Holger Lösch, stellvertretender Geschäftsführer des BDI, und Ulrich Benterbusch, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, teilnahmen. Die Beteiligten trugen bei großer Gemeinsamkeit in der Zielsetzung viele Aspekte der großen Zukunftsaufgaben im Gebäudesektor zusammen.

Zum Abschluss der Fachveranstaltung des Jahreskongresses hielt der Sportpsychologe Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann den Vortrag „Der Kopf entscheidet. Was wir vom Spitzensport übernehmen können.“ Mit verblüffenden Beispielen aus der Praxis vermittelte der seit vielen Jahren erfolgreiche Teampsychologe der deutschen Fußballnationalmannschaft der Herren wichtige Aspekte erfolgreicher Teams, aus der Sicht der Teamplayer genauso wie aus derjenigen der jeweiligen Teamcoaches. Am Ende geht es immer darum, den „Sinn“ der eigenen Tätigkeit zu begreifen und sich zu eigen zu machen. Im Zusammenspiel aller „Player“ kommt es – so das ebenfalls sehr schön belegt Fazit von Prof. Hermann – auf die soziale, informationelle und emotionale Unterstützung aller Beteiligten an.

„Nach so langer Zeit konnte man den Hunger auf diese lebendige Präsenzveranstaltung der Branche förmlich spüren“, betonte Frank Lange nach dem Kongress. „Und ich freue mich, dass wir die hohen Erwartungen, die wir mit unserem neuen Tagungskonzept geweckt hatten, so gut erfüllen konnten. Dies haben uns viele Rückmeldungen seitens der Kongressteilnehmer bestätigt. Jetzt blicken wir mit Vorfreude voraus auf unseren Jahreskongress „Inside 2022“ am 15. und 16. September 2022 in Düsseldorf, im Hotel Hyatt Regency – ein Termin zum Vormerken!“

 

Foto „JK2021_Kongresseröffnung-Meeth“: Sichtlich erfreut eröffnete VFF-Präsident Helmut Meeth den Jahreskongress des Verbandes. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Plenum“: 250 Teilnehmer sorgten für ein volles Haus im Berliner Radisson Blu Hotel bei der Eröffnung des VFF-Jahreskongresses „Inside 2021“. (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Referenten“: Von links: VFF-Geschäftsführer Frank Lange und VFF-Präsident Helmut Meeth mit den Referenten des Digitalisierungs-Schwerpunktes Sascha Lobo, Felix Dossmann und Markus Jungbluth  (Foto: VFF)

Foto „JK2021_Plöger1“: Eindringlich machte der Meteorologe Sven Plöger auf die dramatischen Folgen des Klimawandels aufmerksam. (Foto: VFF)

Eine Bildergalerie und den Kongressfilm vom Jahreskongress in Berlin finden Sie auf der Microsite https://jk.window.de/dkm/

Weitere Bilder in höherer Qualität auf Anfrage.

Pressekontakt:
Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de
www.window.de

]]>
news-544 Tue, 28 Sep 2021 10:56:00 +0000 VFF-Merkblatt KB.02 überarbeitet: Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=544&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d1009ff38b5e251d7664d5a0597ffaaa Frankfurt am Main, 28. September 2021. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das Merkblatt KB.02: 2021-09 „Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau – Planung und Ausführung“ als Ersatz für die Ausgabe vom September 2013 neu veröffentlicht. Das Merkblatt wurde in der VFF-Arbeitsgruppe Smart Windows in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI) und dem Institut für Fenstertechnik ift überarbeitet und durch den Technischen Ausschuss des VFF am 14. September 2021 zur Veröffentlichung freigegeben. „Im Rahmen der Überarbeitung wurden die Inhalte an den aktuellen Stand technischer Regeln angepasst“, so Frank Koos, Geschäftsführer Normung, Technik und Internationale Aktivitäten beim VFF. „Weiterhin wurde das Merkblatt erweitert um Warnhinweise auf mögliche Wechselwirkungen bei Gefahrenmeldeanlagen (GMA), insbesondere Überfall- und Einbruchmeldeanlagen (ÜEA / EMA) und Brandmeldeanlagen (BMA).“ Das Merkblatt KB.02 gibt einen ausführlichen Überblick über die Verwendung elektrischer Bauteile im Fenster- und Fassadenbau. Es informiert über die eingesetzten Elemente und deren Installation sowie über die Planung der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken. Es geht also um elektrisch betätigte Fenster und Türen, Sensoren, Lüftungsgeräte, Anwendungen von Schaltkontakten für die Heizungs-/Klimasteuerung, Sonnenschutzanlagen, Rollladen, Einbruchmeldeanlagen und Überwachungsanlagen, Zutrittskontrollsysteme, Fluchtwegsysteme sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA-Anlagen). Außerdem behandelt das Merkblatt KB.02 elektrische Sonderelemente wie Photovoltaik-Module, elektrische Funktionsgläser, im Scheibenzwischenraum (SZR) integrierte Sonnenschutzeinrichtungen, LED-Beleuchtungen und Schutzeinrichtungen für kraftbetätigte Fenster und Türen.

 

Das Merkblatt erläutert Besonderheiten für den elektrischen Anschluss und die Planung dieser Bauteile und gibt Hinweise für die Verlegung von Kabeln, den Transport und den Einbau. Dies erforderte beim Fenster- und Fassadenhersteller ein besonderes Fachwissen und eine Qualifikation im Unternehmen von einer elektrotechnisch unterwiesenen Person bis hin zur Elektrofachkraft. In der Praxis ist ein abgestimmtes Zusammenarbeiten zwischen Elektrohandwerkern und Fenster- und Fassadenherstellern beziehungsweise den Montagebetrieben erforderlich, um sichere, funktionsfähige Anlagen zu erhalten. Dazu muss eine Planung der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken erfolgen, wozu dieses Merkblatt ebenfalls Hilfestellung gibt.

 

Einige beispielhaft ausgewählte Änderungen in der Neufassung des Merkblattes KB.02 sind:

  1. Zu den gesetzlichen Grundlagen wurden Hinweise zu möglichen Auswirkungen gesetzlicher Anforderungen aus LBO und VV-TB sowie EU-BauPVO ergänzt.
  2. Zu Überfall- und Einbruchmeldeanlagen (ÜEA / EMA) sowie Fluchttürsysteme sind verschiedene neue Regelungen berücksichtigt.
  3. Das Kapitel „Planung und Projektierung“ wurde erweitert um die Phasen einer Projektbearbeitung, die erforderlichen Unterlagen und um den erhöhten Abstimmungsbedarf bei GMA-Anlagen
  4. Im Kapitel „Fertigung, Qualitäts- und Erst-Funktionskontrolle“ wurde ein Absatz zur evtl. erforderlichen Abnahme nach jeweiliger Länderprüfordnung ergänzt.
  5. Die Anhänge mit den Literaturhinweisen und der Übersicht weiterer Normen, Richtlinien und Vorschriften wurden an den aktuellen Stand der Regeln angepasst.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt KB.02: 2021-09 „Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau – Planung und Ausführung“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – Digitales und Kraftbetätigung“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „KB.02“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 32,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „KB.02_2021-09“ (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-543 Mon, 27 Sep 2021 10:49:00 +0000 VFF-Fachtagung VOB und Recht am 28. Oktober 2021: Mängelhaftung, höhere Gewalt und weitere aktuelle Themen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=543&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8e39d3affdc711152d947abc57eec6a Frankfurt am Main, 27. September 2021. Die diesjährige VFF-Fachtagung VOB und Recht findet am 28. Oktober 2021 von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen statt. Die Themenkomplexe der Präsenzveranstaltung „Mängelhaftung“, „Höhere Gewalt“ sowie „Änderung der technischen Regeln während der Projektphase“ sind auch geprägt durch die aktuelle COVID19-Pandemie. Zu den Referaten sind Diskussionsrunden vorgesehen. „Aktuell gehen wir davon aus, dass wir dieses Seminar als Präsenzveranstaltung durchführen können“, so Markus Christoffel, der Experte für VOB und Recht beim VFF. „Natürlich werden für Ihre Gesundheit die notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl wegen der Abstandsregelung beschränkt und eine zeitnahe Anmeldung zu empfehlen ist. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir nur Teilnehmer entsprechend der 3G-Regel (getestet, genesen oder geimpft) zulassen können.“

Zum ersten Schwerpunkt der Fachtagung „Die Mängelhaftung – Aus Sicht des Richters“ konnte der VFF den Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Thomas Manteufel vom OLG Köln zu einem ausführlichen Referat gewinnen. Zum zweiten Schwerpunkt „´Höhere Gewalt` und die Auswirkungen auf den Abschluss und Ausführung von Bauaufträgen“ sind vier verschiedene Beiträge vorgesehen, unter anderem von Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft und Dr. Frank Kumlehn – CEM Consultants Prof. Wanninger + Comp. Den Abschluss bildet ein Referat von Markus Christoffel zur Frage „Änderung der technischen Regeln während der Projektphase - Wer trägt die Kosten?“.

„Für die Fachtagung VOB und Recht in diesem Herbst konnten wir ein hochkarätiges und aktuelles Programm zusammenstellen, das weithin den Branchenunternehmen bei ihrer strategischen Ausrichtung helfen kann“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Wir sind zuversichtlich, dass Corona uns keinen Strich mehr durch die Rechnung macht und wir wieder zu einer lebendigen Präsenzveranstaltung zurückkehren können.“

 

Grafik „VOB_Recht10-2021“ (Grafik: VFF)

QR-Code „AnmeldungVOB-Recht“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung der Fachtagung VOB und Recht. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-541 Tue, 21 Sep 2021 14:16:00 +0000 Architektentag zur transparenten Gebäudehülle am 4. November 2021: Intelligente Lösungen im Blick auf Komfort und Energieeffizienz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=541&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ade75a4afd2135049440e80d580a63b2 Frankfurt am Main, 21. September 2021. Der Architektentag zur dynamischen, transparenten Gebäudehülle findet am 4. November 2021 ab 16.00 Uhr als kostenlose Hybridveranstaltung live aus dem 25hours Hotel Hamburg HafenCity statt. Die Vorträge decken ein breites Spektrum architektonischer Lösungen ab: von nachhaltigen Fassadenlösungen mit automatisiertem oder feststehendem Sonnenschutz über neue Erkenntnisse der technischen Umsetzung des Fenstereinbaus mit Einsatz von Vorabzargen bis hin zu innovativen Verknüpfungen mit dem Smart Home. Veranstalter in Zusammenar-beit mit der Fachzeitschrift Detail sind der Bundesverband Flach-glas, das ift Rosenheim, die IVRSA Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation und der VFF Verband Fenster + Fassade. Der Architektentag wird von verschiedenen Architektenkammern für Präsenz- und Online-Teilnehmer gleichermaßen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Über intelligente, transparente Fassadenlösungen mit integriertem Sonnenschutz referiert Conny Wust von Behnisch Architekten, Stuttgart. Thorsten Holch von ARCHImedes Architekten, Landau, informiert über nachhaltige Fassadensanierung mit Hilfe von Vorabzargen. Smart-Home-Innovationen im Fensterbau und dynamischer Sonnenschutz sind das Thema von Oliver Rilling von Somfy, Rottenburg am Neckar. Und Olaf Skov Kunert von 3XN, Kopenhagen, erläutert dynamische Fassadenkonstruktionen, die alle Maßstäbe der Nachhaltigkeitsplanung in den Schatten stellen. Durch das Programm führt Roland Pawlitschko.

Der Architektentag in Hamburg steht den Teilnehmern als Präsenzveranstaltung mit Möglichkeit zum Networking beim anschließenden Get-Together kostenfrei offen. Die Veranstaltung wird zusätzlich als Live-Webinar aufgesetzt. Teilnehmer haben somit auch online die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu innovativen Lösungen in der Fassadenkonstruktion zu stellen.

Die Teilnahme am Live-Event des Kongresses wurde als Fortbildungsveranstaltung von folgenden Architektenkammern anerkannt: Architektenkammer Berlin mit drei Unterrichtseinheiten, Architektenkammer Baden-Württemberg mit zwei Unterrichtseinheiten und Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern mit 2,5 Fortbildungsstunden. Weitere Kammern sind angefragt. Bitte beachten Sie, dass nur bei zeitlich vollständig protokollierter Online-Teilnahme eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden kann.

 

Grafiken: „Architektentag_2021“ und QR-Code „Architektentag“: Hier können Sie sich über das Programm des Architektentages informieren und anmelden (vor Ort oder online). Die kostenlose Präsenzteilnahme ist Architekten vorbehalten. Die ebenfalls kostenlose Online-Teilnahme steht dagegen allen Interessierten offen. (Grafiken: Detail)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-542 Fri, 17 Sep 2021 13:38:00 +0000 Noch Plätze frei! Montageseminar Vorhangfassaden am 1. Oktober 2021 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=542&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4fbe9b7c934ea2783c5b82c09f9bade4 Frankfurt am Main, 17. September 2021. Wie in den beiden Vorjahren veranstaltet die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren ein Seminar zur Planung und Montage von Vorhangfassaden. Das Seminar findet aufgrund der Corona-Pandemie als „Hybridveranstaltung“ am 1. Oktober 2021 von 9.30 bis 16.00 Uhr statt. Interessenten können also gleichermaßen online oder vor Ort im InterCity Hotel am Frankfurter Flughafen teilnehmen. Referent ist Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des Verbandes Fenster + Fassade und Technischer Leiter der Firma hilzinger Metallbau GmbH. Das Seminar behandelt die Anforderungen und Funktionen von Baukörperanschlüssen, ihre Planung und Ausführung, entsprechend dem Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Vorhangfassaden. „Dieses Basiswissen und Verständnis sollte jeder mitbringen, der sich mit Vorhangfassaden beschäftigt“, so Frank Lange, der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. „Nutzen Sie jetzt noch die Möglichkeit, sich als Präsenz- oder Onlineteilnehmer für unser Seminar am 1. Oktober anzumelden!“

 

Grafik „Fassadenseminar“ (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

QR-Code „qr1-10-21“: Der Link direkt zum Programm des Fassadenseminars sowie zum Anmeldeformular (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-540 Tue, 14 Sep 2021 16:02:00 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 19. Oktober 2021: Baukonjunktur, Marktzahlen und Branchenperspektiven index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=540&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8c00bc3100d5bce93870f576f080893 Frankfurt am Main, 14. September 2021. Die VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 19. Oktober 2021 ist weiterhin von der Corona-Pandemie und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen bestimmt. Sie findet von 10.30 bis 16.00 Uhr im Hybrid-Format – also wahlweise als Präsenz- oder Online-Veranstaltung – statt. Schauplatz ist wie gewohnt das IntercityHotel am Frankfurter Flughafen. „Neben den aktuellen Baumarkt- und Fenstermarktzahlen haben wir zwei Vorträge zu den wirtschaftlichen Pandemiefolgen sowie den Chancen der Branche im Rahmen einer höheren Sanierungsrate im Programm“, so Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. Die Fachtagung Statistik und Markt wird wie immer von Holger Lipp (Weru GmbH) geleitet, Vorsitzender des VFF-Ausschusses Statistik und Markt. Auf dem Programm steht zunächst ein Rück- und Ausblick auf die Auswirkungen der Pandemie. Jochen Möbert von der Deutschen Bank AG erläutert, wie sich die Rohstoffengpässe und die dadurch bedingte Preisentwicklung auf die Baukonjunktur auswirken. Anschließend präsentiert Holger Lipp seine regelmäßige Fortschreibung Konjunkturdaten und die Baumarktentwicklung in Deutschland.

Nach der Mittagspause gibt Martin Langen von der B+ L Marktdaten GmbH ein Update der Studie „Lösungsansätze zur Deckung des Kapazitätsbedarfes bei Erhöhung der Sanierungsrate“. Martin Langen hat für den Fenstermarkt diese Studie erstmals beim Politik-Dialog des VFF am 15. Juni 2021 vorgestellt. Nunmehr ist diese als Branchenstudie der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle erweitert worden und umfasst auch die Verglasung, Sonnenschutz und Automation. Die beiden letzten Vorträge gelten dann den aktuellen Fenster- und Außentürenmarktzahlen, die Christian Blanke von der Heinze GmbH präsentiert, und dem zukünftigen, erweiterten qualitativen Studienformat der Fenstermarktzahlen, das Jörg Flasdieck, ebenfalls Heinze GmbH, erläutert. „Mit diesem Programm geben wir unseren Unternehmen Hilfestellung in der gegenwärtigen schwierigen Lage sowie Orientierungsdaten für ihre Planung an die Hand“, betont Frank Lange. „Zudem freuen wir uns darauf, die Fachpresse anschließend vor Ort informieren zu können

 

Grafik „StatistikMarkt10-2021“ (Grafik: VFF)

QR-Code „AnmeldungS+M“: Hier kommen Sie direkt zum Programm der Fachtagung Statistik und Markt und zur Anmeldung vor Ort oder online. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

E-Mail: pr@window.de

www.window.de

]]>
news-539 Tue, 14 Sep 2021 10:03:00 +0000 Förderungen nicht verschenken! Bund gibt bis zu 15.000 Euro bei der Fenstersanierung index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=539&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=47c277b0c6f2da63808b102570eecd1d Frankfurt/Main. Wer möchte nicht gerne seine Heizkosten senken und es zu Hause komfortabel und bequem haben? Wie Haus- und Wohnungsbesitzer durch den Einbau neuer Fenster Energie sparen und welche neuen staatlichen Fördermittel es dafür gibt, verrät der Verband Fenster und Fassade (VFF). Über alte, einfach verglaste Fenster geht noch immer viel zu viel Wärme und Energie verloren. Moderne energieeffiziente Fenster sind dagegen echte Energiesparer. Hierbei ist der Wärmedurchgangskoeffizient entscheidend. Je niedriger dieser ist, um so weniger Energie geht verloren. Der sogenannte U-Wert liegt bei alten Einfachverglasungen in der Regel bei immensen 5 W/m²K. Förderfähige Fenster haben dagegen einen Wert von 0,95 W/m²K oder weniger.
 
Ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,95 W/m²K ist deshalb auch die Voraussetzung, um die Förderung zu bekommen. Wer beispielsweise ein neues Fenster von circa 1,7m² einbaut, spart im Jahr bis zu 500 kWh Energie. „Die Energieersparnis ist einer der Hauptgründe, warum der Einbau energieeffizienter Fenster steuerlich gefördert wird“, betont VFF-Geschäftsführer Lange.
 
15.000 Euro Zuschuss möglich  
„Wer die neuen Fenster als Einzelmaßnahme mit eigenen finanziellen Mitteln sanieren will, kann bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude einen Zuschuss von maximal 20 Prozent der einzelnen Sanierungsmaßnahmen beantragen“, erklärt der Fensterexperte. „Ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 5 Prozent ist möglich, wenn der Fenstertausch als Maßnahme im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans geplant wird (iSFP-Bonus).“ Dieser Plan listet weitere potenzielle Sanierungsmaßnahmen eines Hauses auf. So lassen sich bis zu 15.000 Euro Förderung einstreichen (25 Prozent des maximalen Förderbetrags von 60.000 Euro pro Wohneinheit). 
 
15.000 Euro auch als Tilgungszuschuss möglich
Alternativ können Bauherren seit dem 1. Juli 2021 neue Fenster über den KfW-Kredit 262 finanzieren. Maximal 60.000 Euro Darlehen sind innerhalb eines Kalenderjahres für Einzelmaßnahmen im Bereich Fenstermodernisierung, Sonnenschutz und/oder Automation der Gebäudehülle möglich. Zusätzlich zum zinsgünstigen Darlehen gibt es hier noch einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten, also maximal 12.000 Euro. Auch hier gilt: Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan sind weitere 5 Prozent an Tilgungszuschuss möglich.
 
Voraussetzungen beachten
Für alle Maßnahmen gilt: „Die Förderungen müssen immer vor Beginn der Sanierung beantragt und dabei ein zertifizierter Energieberater mit einbezogen werden“, betont Lange abschließend. „Der Experte beurteilt das Sanierungsprojekt und erstellt die notwendigen Dokumente für den Förderantrag.“
 
Gut zu wissen: Die Energieberatung wird mit 80 Prozent Zuschuss gefördert, die spätere Fachplanung und Begleitung mit 50 Prozent. Maximal 4.000 Euro pro Vorhaben gibt die KfW-Bank für die Begleitung durch einen Experten. VFF/FS

 

Expertentipp: „Einen Energie-Effizienz-Experten, der einen beim individuellen Sanierungsplan unterstützt, findet man unter energie-effizienz-experten.de.“



Pressemitteilung im docx-Format

Pressemitteilung im PDF-Format

Bild: 15.000 Euro können Eigentümer bei der Fensterförderung einstreichen © VFF/hilzinger GmbH.

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de
 
 
Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de
 
HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

]]>
news-538 Mon, 06 Sep 2021 11:31:00 +0000 Rahmenmaterialien bei Fenstern: Die Vorteile der Vielfalt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=538&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fac3129f8afa3f00740b8bbc01cd00b3 Frankfurt/Main. Wer baut oder modernisiert, muss viele Entscheidungen treffen. Gerade bei Fenstern sollte die Wahl gut überlegt sein, geben diese doch einem Haus erst sein Gesicht. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) stellt die Klassiker vor und verrät wichtige Trends. Kunststoff: langlebig und pflegeleicht  
„Kunststofffenster sind die meistverkauften Fenster in Deutschland“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Fast 60 Prozent beträgt der Marktanteil dieser besonders witterungsbeständigen Modelle.“ Es gibt sie nicht nur in klassischem Weiß, sondern auch farbig, z.B. in Dekor unifarben, mit Metalliceffekt oder Acrylcolor- und Spectraloberflächen. Nach ihrem Gebrauch werden Kunststofffenster übrigens nahezu vollständig recycelt, wobei aus alten Kunststofffenstern u.a. neue Fensterprofile gewonnen werden. In der Anschaffung sind sie preisgünstiger als beispielsweise Holz- oder Aluminiumfenster.
 
Holz: der nachhaltige Klassiker mit hochwertigen Hölzern und Oberflächen
Bauherren entscheiden sich wegen der Natürlichkeit häufig für Holzfenster. Zudem hat Holz sehr gute natürliche Dämmeigenschaften, was die eigenen Heizkosten verringert und Holzfenster gerade für den Wohnbereich sehr interessant macht. „Holz ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, der nicht erst unter hohem Ressourcenverbrauch produziert werden muss“, betont Lange. Rund 15 Prozent der Fenster in Deutschland sind aus Holz. Fichte, Eiche und Kiefer sind die beliebtesten Holzarten für den Fensterbau.
 
Aluminium: schlank, stabil und nachhaltig
Aluminiumrahmen werden wegen ihrer guten Statik sowie des robusten und doch leichten Materials besonders für große, moderne Fensterfronten gerne genutzt. Darüber hinaus sind sie sehr wartungsfreundlich. Dass Aluminiumfenster wegen ihres Materials besonders lange Wind und Wetter trotzen und in einer Vielzahl von Farben beschichtet und lackiert werden können, sind weitere Pluspunkte dieses beliebten Rahmenmaterials. 19 Prozent des hiesigen Marktes machen Aluminiumkonstruktionen aus, die häufig in hochwertigen Wohnungen und im Gewerbebau, aber auch als Sondertüren wie Brandschutz, Flucht- und Paniktüren zu finden sind. Durch das geschlossene Wertstoffkreislaufsystem liegt die Recyclingquote bei Aluminiumprodukten heute bereits bei circa 98 Prozent.
 
Materialmixe liegen im Trend
„Mehr und mehr Bauherren mixen die Vorteile der verschiedenen Materialien“, so der Fensterexperte. „Holz-Metall-Fenster beispielsweise bieten auf der Innenseite die warme Ästhetik des Naturmaterials, während außen die Metalloberfläche widrigsten Wetterbedingungen trotzt.“ Auch Kunststofffenster können mit Aluminium kombiniert werden, das auf die äußeren Fensterrahmen aufgesetzt wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Aluminiumaußenseiten farbig pulverzubeschichten. „Auf diese Weise gewinnt man außen die Optik und Witterungsvorteile eines Aluminiumfensters mit höheren Dämmwerten und innen die Ästhetik von Holz oder Kunststoff“, betont Lange abschließend. „Und der Fensterrahmen ist von außen zuverlässig geschützt.“ VFF/FS

 

Expertentipp: „Egal ob Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster: Ein- bis zweimal im Jahr sollte man seine Fenster pflegen und die Beschläge ölen, die Dichtungen fetten und die Rahmenprofile reinigen. Gerade im Herbst vor der kalten Jahreszeit ist das wichtig. Das erhöht die langfristige Funktionssicherheit von Fenstern und Balkontüren beträchtlich.“



Pressemitteilung im docx-Format

Pressemitteilung im PDF-Format

 

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de
 
 
Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de
 
HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

 

]]>