VFF: Der RSS-Feed http://www.window.de/ Der offizielle RSS-Kanal von window.de Aktuelle Nachrichten run um das Fenster de Fri, 23 Feb 2024 12:29:14 +0000 Fri, 23 Feb 2024 12:29:14 +0000 TYPO3 news-717 Thu, 22 Feb 2024 12:30:00 +0000 Leitfaden zur Montage von Fenstern und Haustüren Güte OnTour-Seminare am 9. und 18. April 2024 in Hannover und Nürnberg index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=717&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fbea179fe4020f2f05712e149dc4edc0 Frankfurt am Main, 22. Februar 2024. Am 9. April 2024 in Hannover und am 18. April 2024 in Nürnberg finden OnTour-Seminare der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren zum neuen Leitfaden zur Mon-tage von Fenstern und Haustüren statt. „Mit diesen beiden Angeboten jeweils von 9.00 bis 16.30 Uhr sprechen wir Interessenten aus Nord- und Süddeutschland an“, meint Ulrike Döbel, Leiterin der Geschäftsstelle der Gütegemeinschaft. „Auf dem Programm stehen die Grundlagen und die wichtigsten Neuerungen des Leitfadens von 2024.“ Geleitet werden die OnTour-Seminare der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren von Wolfgang Jehl vom ift Rosenheim, der wesentlich an der Überarbeitung mitgewirkt hat. Die Seminare gliedern sich in folgende Schwerpunkte: allgemeine Anforderungen (Aufgaben der Planung (Teil 1 und Teil 2), bauphysikalische Grundlagen (Befestigung und Lastabtragung, Abdichtung) sowie praktische Ausführung mit Ausführungsbeispielen.

Zu den wichtigsten Neuerungen des Leitfadens zur Montage von Fenstern und Haustüren, Ausgabe 2024, gehören:

  • Fenstermontage im mehrgeschossigen Holzbau + Fenstermontage im mehrgeschossigen Holzbau,
  • Neue Kapitel Rückbau + Recycling, Re-Use, Schad- und Gefahrstoffe,
  • Ergänzung Checkliste für den Planer,
  • Erweiterung Schnittstelle Bauwerksabdichtung -Baukörperanschluss,
  • Anpassung Bauphysik an GEG 2024,
  • Ergänzung Flankenschalldämmung bei Fensterbändern,
  • Berücksichtigung von Verbreiterungsprofilen,
  • Ergänzung französische Balkone (Absturzsicherung),
  • Flüssigfolie als neues Dichtsystem,
  • Beispiele zum Bodenanschluss in 3D.

„Melden Sie sich jetzt noch an, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt“, so Ulrike Döbel von der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren.

QR-Code „OnTour2024“ und Grafik: „EinladungOnTour“: Hier finden Sie das komplette Programm mit den Veranstaltungsorten und dem Anmeldeformular. (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.

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news-716 Thu, 22 Feb 2024 12:28:00 +0000 VFF-Merkblatt ES.02 überarbeitet „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden“ index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=716&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f44642fa21457b8058080e354ef44611 Frankfurt am Main, 22. Februar 2024. Das überarbeitete VFF-Merkblatt ES.02: 2024-02 „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden“ wurde durch die Kompetenzgruppe des Technischen Ausschusses des VFF zur Veröffentlichung freigegeben. Die Aktualisierung des Merk-blatts ES.02 erfolgte in der VFF-Arbeitsgruppe Wärmeschutz in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH (IBH), dem Institut für Fenstertechnik und einigen weiteren Organisationen. Es ersetzt die Ausgabe vom Januar 2023. Anlass der Überarbeitung des Merkblatts ES.02 nach nur einem Jahr war die neuerliche GEG-Novelle des letzten Jahres, die zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist. Diese landläufig als „Heizungsgesetz“ bezeichnete Novelle betrifft in erster Linie Änderungen zur Anlagentechnik. Das GEG verlangt nun für die Inbetriebnahme neuer Heizungsanlagen den Einsatz von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien.

Inhaltlich neu oder geändert sind in dem neuen Merkblatt:

  • Ergänzender Hinweis in der Einleitung zu den geltenden Änderungen des GEG seit dem 1. Januar 2024,
  • Zusatzanforderungen an den baulichen Wärmeschutz bei Stromdirektheizungen in Kapitel 2.1.2 und 2.1.3,
  • Kapitel 2.3 „Anforderungen an die Gebäudetechnik“ wurde vollständig neu gefasst,
  • Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung in Kapitel 4 „Ausblick auf eine künftige Neufassung des GEG“,
  • Neuer Anhang 3 „Passende U-/g-Wertepaare für Wohngebäude“,
  • Einzelne Korrekturen zur Angleichung an DIN V 18599:2018, wie z.B. Angaben in Abbildung 5 und Begriff „Transmissionswärmetransferkoeffizient“ für HT‘.

Neben den schon genannten Organisationen Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH (IBH) und Institut für Fenstertechnik (ift) haben der Bundesverband Flachglas (BF), der Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz, die Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) sowie Tischler Schreiner Deutschland an dem Merkblatt ES.02 mitgearbeitet.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt ES.02: 2024-02 „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – materialspezifische Themen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „ES.02“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 34,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein personalisiertes Exemplar kostenlos und verfügen über einen kostenfreien Zugang zu vff-wissen.de. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „ES.02_2024“ (Grafik: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-715 Mon, 12 Feb 2024 16:03:00 +0000 Ressourcenschonung: Fenster und Türen passen zur Kreislaufwirtschaft! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=715&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c823a70b331ad23a95be9f77e219433c Frankfurt/M. Schönes Wohnen schafft Komfort, doch verbraucht häufig noch viel Rohstoff. Dass Umweltschutz und Ressourcenschonung am Bau Hand in Hand gehen können, zeigt die Fenster- und Fassaden-Branche mit der Nutzung nachhaltig gewonnener Wertstoffe. Wie der Kreislauf funktioniert, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF) Wer ein Haus baut, sein Heim saniert oder renoviert, braucht naturgemäß eine ganze Menge Material. Das weiß man aus Erfahrung und zeigt die Statistik: Pro Kopf und Jahr verbraucht jeder Bundesbürger laut EU-Berechnungen im Schnitt knapp 15 Tonnen Rohstoffe, wovon rund ein Viertel auf das Wohnen entfällt. „Ressourcen zu nutzen. gehört zum Leben wie das Essen und Trinken. Doch sollte die Nutzung möglichst umweltfreundlich erfolgen”, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „In der Fenster- und Fassadenbranche setzen wir dies bereits um, so durch bewährtes Recycling.”

Der Schlüssel für material- und ressourcenschonendes Leben liegt in nachhaltigem Wirtschaften, das sich an der Kreislaufwirtschaft orientiert. Fenster aus Holz mit dem FSC- oder PEFC-Siegel bringen Profile aus dem wichtigsten nachwachsenden Rohstoff mit, den auch Deutschland zu bieten hat. In nachhaltig bewirtschaften Wäldern gelten die Regeln, dass höchstens so viel Holz geerntet wird, wie im Wald auch wieder nachwächst. Auch mit den beiden anderen Profilmaterialien Kunststoff und Aluminium sowie mit Kombinationen aus den drei gängigen Materialien sind Verbraucher auf der sicheren Seite. Denn Branchen-Initiativen sorgen für umweltfreundliches Recycling der Wertstoffe.

Kunststofffenster Recycling-Initiative „Rewindo“

Schon seit mehr als zwanzig Jahren werden Kunststofffenster nicht mehr entsorgt, sondern als Wertstoff recycelt. Hierfür werden die komplett erfassten Altfenster, Rollläden und Türen in Recyclingwerken nahezu vollautomatisch in die einzelnen Materialien getrennt: PVC, Glas, Dichtungsstoffe, Stahlarmierungen, Griffe und andere Teile. Das PVC wird zerkleinert, gereinigt und regranuliert und steht dann als wiedergewonnener Rohstoff, so genanntes Rezyklat, erneut zur Herstellung neuer Fensterprofile zur Verfügung. Das PVC aus den Fensterrahmen kann mindestens sieben Mal wiederverwendet werden. Die Recyclingquote liegt heute bei fast 90 Prozent. „Aus dem aufbereiteten PVC ausgebauter Fensterrahmen wird im Zuge der Aufbereitung und Wiederverwertung sortenreines PVC-Granulat gewonnen”, erläutert Fensterexperte Lange.

Aluminiumfenster Recycling-Initiative „A/U/F“

Besonders hoch ist die Recyclingquote im Aluminiumbereich, wo circa 98 Prozent des Materials seit 30 Jahren über die Recycling-Initiative A/U/F dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden. Auch bei diesen Fensterprofilen werden die verschiedenen Materialien sauber getrennt. Zertifizierte Betriebe bereiten das gewonnene Aluminium fachgerecht auf. In Schreddern werden die Bauteile zerkleinert, von Lacken und Fremdmaterialien befreit. Das Aluminium wird nach Legierungen sortiert, zu Pressbolzen gegossen, woraus wieder neue Profile hergestellt werden, mit denen Metallbauer neue Fenster herstellen, seien es reine Aluminium-Rahmen oder auch Holz-Alu oder Kunststoff-Alu-Kombis.

Stadt und Land als Schatzkammer

Die heutigen Bauten in Stadt und Land mit ihren häufig erneuerungswürdigen Fenstern sind Schatzkammern für unseren Wertstoffbedarf. „In der Fensterbranche haben wir sehr gute Kooperationen aufgebaut, um diesen Schatz zu heben. Allerdings muss die Sanierungsrate, also der Anteil der technisch und energetisch zu modernisierenden Häuser, in Deutschland erheblich steigen, um den Wärmebedarf deutlich zu mindern und den Klimaschutz zu verbessern”, resümiert VFF-Geschäftsführer Lange. Mit höherem Sanierungstempo würde auch die Menge an Recycling-Wertstoffen größer. „Und die wird angesichts der endlichen Ressourcen und steigenden Kosten für Primärrohstoffe auch dringend gebraucht”, stellt Lange fest.

Bildmaterial:

Bild 1: Verladung von Altfenstern in Container. Bildquelle: Rewindo

Bild 2: Der Wertstoff Aluminium wird von einem Lkw entladen. Bildquelle A/U/F

 

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13. Februar 2024

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news-714 Mon, 29 Jan 2024 12:12:00 +0000 Neues Antragsverfahren: Erst Vertrag, dann Förderantrag Der VFF-Förderservice bietet klare Vorteile index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=714&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8ced83c2910c09285e56dd956a757a21 Frankfurt am Main, 29. Januar 2024. Ab dem 1. Januar 2024 gilt die neue Förderrichtlinie für die BEG Zuschussförderung. Dabei hat sich auch eine gravierende Änderung in der Förderbeantragung er-geben: Bei der BAFA-Antragstellung muss bereits ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag unter Vereinbarung einer auflösenden oder aufschiebenden Bedingung der Förderzusage geschlossen sein. Mögliche Bauherren müssen sich daher vor Antragstellung konkret für ein Sanierungsangebot in Umfang und Termin verbindlich entschieden haben. Erst dann kann die Förderung beantragt werden! Bisher musste dagegen zunächst über einen externen Energieeffizienzexperten (EEE) der Förderantrag gestellt und genehmigt werden. Erst dann konnte der Kunde beauftragen und ggf. sogar noch andere Angebote einholen. „Unser vereinfachtes Antragsverfahren, in dem der Fensterbauer selber den Liefer- oder Leistungsvertrag schließen und gleich den Förderantrag inklusive Genehmigung durch einen Energieeffizienzexperten (EEE) stellen kann, ist also jetzt ein echter Vorteil“, betont Frank Lange, Geschäftsführer des Verbands Fenster und Fassade (VFF). VFF-Mitglieder können das vereinfachte Verfahren im Angebot des VFF Förderservice unter vff-foerderservice.de kostenlos nutzen, indem sie sich formlos registrieren. Für Fachhandelspartner, die nicht VFF-Mitglied sind, aber von VFF-Mitgliedern beliefert werden, kostet das Verfahren pauschal 350 € pro Jahr. Aber auch den Branchenunternehmen, die jetzt neu VFF-Mitglied werden, steht das Angebot sodann kostenlos zur Verfügung. „In der gegenwärtigen Situation der Baukrise ist die Möglichkeit, kostenfrei auf Tausende Förderprogramme zugreifen zu können und den Kunden direkt die passenden Förderangebote zu vermitteln, ein kaum abzuschätzender Wettbewerbsvorteil für unsere Mitglieder“, so Frank Lange. „Für Nichtmitglieder ist es zugleich ein mächtiger Anreiz, Mitglied zu werden, und für uns als Verband bietet sich damit die Chance, durch die Gewinnung von neuen Mitgliedern noch effizienter und umfangreicher die Branche und unsere Mitgliedsunternehmen zu vertreten!“

Zu diesem Angebot bietet der VFF Info-Webinare an: am 16. Februar 2024 und am 15. März jeweils von 10.00 bis 11.30 Uhr. Anmelden können Sie sich unter www.window.de, dann weiter zu „Veranstaltungen“.

 

Grafik „VFF-Förderservice“: Unter www.vff-foerderservice.de finden Sie alle Informationen und Angebote zum Antragsverfahren für Fördermittel. Das dort zum Download angebotene Antragsformular wurde komplett überarbeitet, zudem gibt es dort ebenfalls zum Download unter „Informationen neue BAFA Förderung zum 1. Januar 2024“ ergänzende Hinweise und Formulierungshilfen. (Grafik: VFF)

QR-Code „YouTubeFördererklärung“ und Grafik „ScreenshotFördererklärung: Ein Schritt-für-Schritt Erklärvideo zum Antragsverfahren finden Sie hier auf YouTube. (Grafik: VFF)

 

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news-713 Wed, 24 Jan 2024 06:43:00 +0000 Fenster- und Türen-Apps: Zimmer mit Aussicht selbst entwerfen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=713&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f60115208dc58036f9002c6a228ba3dc Frankfurt. Ob Möbel, Autos oder Küchen: Die Menschen informieren sich immer mehr online, auch bei großen Kaufentscheidungen. Der Trend hat auch die Immobilienbranche erfasst. Fenster- und Türenkauf lassen sich mittlerweile online planen. Und nicht nur das: Man kann die neuen Produkte schon in der Planung virtuell in den eigenen vier Wänden realitätsnah erleben, wie der Verband Fenster + Fassade (VFF) erklärt. Für ein Eigenheim, das zukünftig sehr effizient sein wird für mehr Klimaschutz und sparsamen Energieverbrauch sind gute Fenster und Türen ein Muss. Am Austausch dieser Elemente führt daher in vielen Immobilien kein Weg vorbei. Zuvor steht jedoch zunächst die sorgfältige Planung: Welche Aufteilung der Fensterflächen bietet sich an? Soll das Profil meines Fensterrahmens aus Holz, Kunststoff oder Aluminium oder einer Kombination dieser Materialien sein? Was müssen wir für den Einbruchschutz tun?  Soll die Fensterfläche vergrößert werden? Das sind nur einige Fragen, die sich stellen. Bei der Beantwortung helfen jetzt digitale Werkzeuge.

So gibt es Konfiguratoren für Fenster bzw. Türen, in denen sich Oberflächen, Farben, Flächenaufteilung, Griffe und vieles mehr je nach Modellpalette optimal kombinieren lassen. Das Beste dabei: Für die digitale Fensterplanung braucht man nur ein Tablet oder Smartphone und schon kann man voll in die Auswahl von Material, Design und Ausstattung einsteigen. Bei der Nutzung solcher Konfiguratoren wird deutlich, wie vielfältig sowohl Designs als auch technische Lösungen sind. Gut, dass das Abwägen schon zu Hause stattfinden kann. „Mit der Nutzung digitaler Werkzeuge für die Fenster- und Türenplanung lässt sich für Kunden, Händler, Hersteller und Architekten viel Zeit sparen. Apps können ihnen helfen, die richtigen Entscheidungen für eine gelingende Modernisierung und Sanierung von Gebäuden zu treffen“, sagt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Denn eine solide Planung ist die Basis für eine erfolgreiche Sanierung.“

Augmented Reality für das besondere Erlebnis

Für solch solide Planung gibt es herstellerspezifische wie auch herstellerübergreifende Fensterplanungs-Apps. Wenn man in punkto Abmessungen, Eigenschaften, Designs, Beschlägen und Farben seine Wahl trifft, können die Daten gespeichert und dann gleich für das nächste zu planende Fenster genutzt werden. So lassen sich je nach Bedarf die eigenen vier Wände von oben bis unten durchplanen. Auch Schallschutz, Einbruch- und Absturzsicherung sind wichtige Kriterien. Bleiben Fragen offen, kann man sich per Chat direkt an Anbieter wenden. Ein Beratungs- oder Verkaufsgespräch kann der nächste Schritt sein. Besondere Realitätsnähe versprechen Augmented Reality-Funktionen (AR). Für die AR-Nutzung ist ein Herunterladen der Apps notwendig. Bei eingeschalteter Kamera an Smartphone oder Tablet kann man sich mit der AR fertig konfigurierte Fenster ins Eigenheim projizieren und das neue Fenster quasi schon virtuell in einem Zimmer „mit Aussicht“ erleben. 

Viele Möglichkeiten, einige Grenzen

„Wichtig zu wissen: So leistungsstark digitale Werkzeuge auch sind, beim Fenstertausch sind stets die Rand- und Rahmenbedingungen für die notwendige Modernisierung zu beachten, so der Zustand von Dach und Fassade. Denn bei der Fenster- und Türenplanung gilt es immer, individuelle Wünsche mit den Gegebenheiten vor Ort und den Notwendigkeiten technischer und energetischer Vorgaben abzugleichen“, erklärt Lange. Das digitale Tool kann und soll nicht jede Entscheidung abnehmen, sondern vielmehr eine verlässliche Entscheidungshilfe sein.“, sagt Lange.

Übrigens: Mit Online-Werkzeugen für neue Fenster lässt sich auch bares Geld sparen. Für den Fenstertausch bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen.

Bildmaterial:

Bild 1: Für die digitale Fensterplanung mit 3D-Konfiguratoren braucht man nur mit dem PC oder Notebook online zu gehen und schon kann man in die Auswahl von Material, Design und Ausstattung einsteigen. Bildquelle: fenzta.com
Bild 2: Fenster- und Türenkauf lassen sich mittlerweile online planen und per App ist es möglich, fertig konfigurierte Fenster ins Eigenheim zu projizieren, um das neue Fenster bereits virtuell zu erleben. Bildquelle: fenzta.com

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade e.V. (VFF)
Tel.: 069 / 95 50 54 - 0, E-Mail: pr @window .de

Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V. (HDH)
Chausseestr. 99, 10115 Berlin
Tel.: 0151 / 2500 6883, E-Mail: presse @holzindustrie .de

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Über den VFF:

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) ist die Fachorganisation, welche die führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden, System- und Handelspartner sowie Montagebetriebe in Deutschland vertritt. Die Mitgliedsbetriebe verarbeiten Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und Glas. Als materialübergreifender Verband vertritt der VFF die Interessen von mehr als 400 Firmen aus der Fenster- und Fassadenbranche.

 

Impressum:

Verband Fenster + Fassade
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt/Main
Tel.: +49 (69) 955054-0
Fax: +49 (69) 955054-11
E-Mail: vff @window .de
Internet: www.window.de

Geschäftsführer: Frank Lange und Frank Koos

Eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt/Main
Vereinsregister-Nr.: 7449

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news-712 Thu, 18 Jan 2024 14:48:00 +0000 „Impulse für den Wohnungsbau“ Richtige Anreize setzen – Wohnungsbaukrise bewältigen – soziale Schieflage vermeiden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=712&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ffdf84b860966fb73c8c6f4fba979e33 Frankfurt am Main, 18. Januar 2024. Angesichts der Doppel-Krise in der Bauwirtschaft bei Neubau und Sanierung sowie auf dem Wohnungsmarkt muss die Bundesregierung schnell und entschlossen handeln, um schwere wirtschaftliche und soziale Verwerfungen im Land zu verhindern. Das veränderte Zinsniveau, Preissteigerungen und ein hohes Maß an Verunsicherungen in Fragen ordnungspolitischer und fördertechnischer Regelungen haben massiv die Neubau- und Sanierungsaktivitäten einbrechen lassen. Mit dem aktuellen Positionspapier der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“ vom 15. Januar 2024 fordern 30 Verbände, darunter auch der VFF, dass die Bundesregierung ihre Ankündigungen für die Bau- und Wohnungswirtschaft vom Herbst 2023 nun endlich in die Tat umsetzt. Im Neubau geht es insbesondere um die Aufstockung und Verstetigung der Mittel für den Klimafreundlichen Neubau (KFN), damit langfristig planbar Investitionen erfolgen können und kurzfristige Förderabbrüche vermieden werden. Benötigt wird Planungssicherheit. Ein Aussetzen der Förderung über Nacht, wie in der Vergangenheit geschehen, ist Gift für Verbrauchervertrauen und Wachstum. Im Vermittlungsausschuss sind jetzt die Länder gefordert, im Interesse des Gemeinwohls einzulenken: so vor allem bei der derzeit noch blockierten Verbesserung von Abschreibungsmöglichkeiten durch die “degressive AfA”, die dem Wohnungsbau zugutekommt.

Um die dringend notwendige Verbesserung von Klimaschutz im Bestand anzugehen, braucht es eine stärkere Sanierungsförderung. Sie wird gegenüber der Förderung des Heizungstauschs derzeit leider stark benachteiligt. Der im Zuge der Haushaltskrise beschlossene Wegfall verbesserter Fördersätze für Effizienzmaßnahmen sowie der Stopp der Förderung serieller Sanierungen sind daher fatal. Für die effiziente Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor sind Verlässlichkeit, die Angleichung der Fördersätze von Maßnahmen an Gebäudehülle bzw. -technik sowie die förderrechtliche Gleichbehandlung von Vermietern und Selbstnutzern von größter Bedeutung.

QR-Code „Impulse“ und Grafik „Impulse2024-01“: Hier finden Sie das Positionspapier der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ mit allen Unterzeichnern im Wortlaut. (Grafik: VFF)

 

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news-711 Thu, 11 Jan 2024 07:58:00 +0000 Neue Förder-Regel beim Sanieren: Erst Vertrag abschließen, dann zum Amt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=711&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8406fb509ab116d5cdd8d6de83b93d71 Frankfurt/Main. Seit Jahresbeginn greifen wichtige Änderungen bei der staatlichen Förderung von Fenster- und Fassaden-Sanierung. Wer auf die Zuschüsse aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude zugreifen will, muss künftig schon mit einem ausführenden Unternehmen, etwa einem Fensterbauer, ins Geschäft gekommen sein. Erst danach kann die Förderung bei der BAFA beantragt werden, wie der Verband Fenster + Fassade (VFF) erläutert. Wichtige Nachricht für Eigenheimbesitzer, die Haus oder Wohnung sanieren möchten: Zum 1. Januar 2024 hat sich eine zentrale Spielregel bei der staatlichen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) geändert. Seit diesem Jahr gilt im Programm Einzelmaßnahmen (BEG EM): Wer saniert, muss schon mit einem ausführenden Unternehmen, z.B. einem Fensterbauer, über einen Vorvertrag ins Geschäft gekommen sein. Erst dann kann der Förderantrag gestellt werden, so beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).   „Bislang bemühten sich Bauherren zunächst um den Förderbescheid, dann wurde es konkret. Jetzt ist es umgekehrt. Vor Antragstellung muss bereits ein Liefer- oder Leistungsvertrag geschlossen sein”, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange und betont: „Bauherren müssen sich also vorab konkret für ein Sanierungsangebot verbindlich entschieden haben, und zwar im Umfang und mit Blick auf den Termin. Erst dann kann die Förderung beantragt werden. Der Vertrag muss zudem eine Vereinbarung zu einer auflösenden oder aufschiebenden Bedingung in Bezug auf die Förderzusage haben.”

Förderservice für Angebote aus einer Hand

Wer mit den neuen Spielregeln die Abläufe für eine gelingende Sanierung der eigenen vier Wände optimieren möchte, kann auf Betriebe, die den VFF-Förderservice nutzen, zurückgreifen. „Mit dem VFF-Förderservice erhalten Bauherren Angebot, Vertrag und Förderantrag aus einer Hand. Denn teilnehmende Unternehmen aus unserem Verband stehen als Vertragspartner für förderfähige Sanierungen bereit und sie bieten gleichzeitig die nötige Unterstützung zur Antragstellung für die staatliche Förderung”, erläutert Fensterexperte Lange. Das vereinfachte Antragsverfahren unter dem Dach des VFF bindet die Prüfung durch den Energieeffizienzexperten über das beim VFF registrierte Fensterbau-Unternehmen ein. Niemand muss sich übrigens wegen der neuen Reihenfolge bei Förder-Spielregeln Sorgen machen. Sollte man die Förderzusage vom Staat nämlich wider Erwarten nicht erhalten, kann sich der Auftraggeber vom Vertrag zurückziehen, deshalb sind die Verträge mit einer auflösenden oder aufschiebenden Bedingung verpflichtend.

Essenziell für Klimaschutz und Komfort

Der VFF begrüßt die neue Richtlinie zum BEG EM. „Gerade nachdem das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Bundeshaushalt mit der einhergehenden Haushaltssperre für viel Verunsicherung und für einen Förderstopp in manchen Bereichen gesorgt hatte, ist es extrem wichtig, dass Programme wie das BEG EM von Immobilienbesitzern nun gut in Anspruch genommen werden können. Denn das umweltfreundliche Sanieren ist für effizienten Klimaschutz essentiell, vom Komfortgewinn und den Einsparungen bei den Betriebskosten ganz abgesehen“, betont VFF-Geschäftsführer Lange.

Expertentipp:

Weitere Hinweise zur Förderung oder auch der ergänzenden Beantragung von Förderkrediten finden Sie auf https://xn--fenster-knnen-mehr-l3b.de/foerderung-vom-staat/

Viele Mitglieder des VFF bieten das vereinfachte Antragsverfahren im Rahmen des VFF-Fördermittel-Service an. Ein weiterer externer Energieeffizienz-Experte wird dann nicht benötigt. Sie können den Lieferungs- oder Leistungsvertrag und den Förderantrag so direkt abstimmen. Eine Auswahl an Firmen finden Sie unter: https://xn--fenster-knnen-mehr-l3b.de/expertensuche/

Bildmaterial:

Grafik Bares Geld sparen bei der Sanierung. Bildquelle: VFF

Grafik Neue Förderrichtlinie. Bildquelle: VFF

Foto VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Bildquelle: VFF

 

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12. Januar 2024

 

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news-710 Tue, 09 Jan 2024 15:14:00 +0000 Fensterwartung und -pflege: Guter Durchblick mit Wohlfühleffekt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=710&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a5dd6a86b9f2f68ccb30e96d2adda71 Frankfurt/M. Die Tage werden wieder länger, die Sonne lässt sich auch im Winter vermehrt blicken: Das ist die richtige Zeit für den Frühjahrscheck in den eigenen vier Wänden. Dazu gehören auch Fensterwartung und -pflege. Worauf es dabei ankommt, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Hochwertige, moderne Fenster sind im Prinzip recht pflegeleicht und langlebig. Doch sind sie einer Reihe von Umweltfaktoren ausgesetzt, darunter Staub, Ruß, Pollen, UV-Strahlung, Niederschläge, Hitze und Kälte. Daher ist gute Pflege für die Fenster essentiell. „Für’s Auto gibt es den Urlaubs- und den Wintercheck. An der Immobilie sind andere Inspektionen regelmäßig zu empfehlen. Dazu gehören auch Fensterwartung und -pflege", erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange.  

Was man lassen muss

Gerade nach den dunklen Wochen der vergangenen Monate mag sich an so manchem Fenster hartnäckiger Schmutz festgesetzt haben, der sich zuweilen schwer entfernen lässt. Ganz wichtig in solchen Fällen: Verwenden Sie bei der Reinigung keine Klingen, sondern lieber etwas mehr Wasser. Damit vermeiden Sie Kratzer und das Glas bleibt unbeschädigt. Zu vermeiden sind in jedem Fall auch aggressive Reinigungsmittel wie Scheuerpulver oder aufrauende Schwämme, oder Bürsten. Verzichten Sie ebenfalls auf Lösungsmittel oder Verdünner – diese können die Oberfläche angreifbar machen. Die Schäden zeigen sich oft erst mit Verzögerung. Tabu sind auch Dampfreiniger. Denn der heiße Dampf kann den Kunststoff aufweichen.

Was man tun sollte

Für Fensterputzen und -pflege gilt: Jedes Rahmen-Material verlangt nach eigenen Reinigungs- und Pflegemitteln. Bei Metall- und Kunststoffrahmen empfehlen sich ein Neutralreiniger sowie ein Schwamm oder Tuch. Für Holzrahmen wiederum gibt es spezielle sanfte und auf das Naturmaterial abgestimmte Reiniger und Pflegemittel. Eloxierte Aluminiumrahmen werden mit einem neutralen Reiniger und Faservlies optimal sauber, ebenso wie lack-beschichtete Profile, wobei sich hier noch ein zusätzlicher Politurzusatz empfiehlt.

Sei es Holz, Kunststoff oder Aluminium, unabhängig vom Material des Fensterrahmens gilt: Verwenden Sie für die Fensterpflege ein sauberes, weiches Tuch, lauwarmes Wasser und pH-neutrale Seife, um die Fensterprofile zu reinigen. Gleiches gilt für das Säubern der Glasoberflächen. Bei Bedarf kann man dem Wasser handelsübliche Glasreiniger ohne scheuernde Substanzen beifügen. Viele Reinigungsmittel sind bei kurzem Kontakt unproblematisch, können das Profil bei längerer Einwirkung jedoch schädigen. Daher ist es sehr wichtig, ausreichend mit klarem Wasser nachzuspülen, um alle Rückstände des Reinigungsmittels zu entfernen. Eine sofortige Reinigung ist auch bereits nach kurzem Kontakt mit Sonnencreme erforderlich, da es andernfalls zu einer langfristigen optischen Veränderung der Oberflächen kommen kann. Übrigens: Graue Stunden an kühlen Tagen sind nicht schön, aber gut fürs Fensterputzen.  Denn bei Sonne verdunstet das Wasser auf den Fensterscheiben relativ schnell und kann dann auf dem Glas Flecken und Streifen hinterlassen.

Was zur Wartung durch den Fachbetrieb gehört

Stellt man fest, dass Funktion und Leichtgängigkeit der Fenster nicht gegeben sind, steht auf alle Fälle eine Wartung durch den Fachbetrieb an. Auch viele Fensterhersteller vermitteln solch einen Wartungsservice, dessen Durchführung sich einmal pro Jahr empfiehlt. Dabei sollten unter anderem die Beschläge überprüft und auf gute Gängigkeit gecheckt werden. Zur guten Wartung gehört auch die Kontrolle der Befestigungsschrauben für den Beschlag auf festen Sitz. Je nach Zustand ist vom Fachbetrieb eventuell der Dichtschluss der Dichtungen nachzustellen. Bei Verschmutzung gehört zur Wartung das Säubern und eventuell anschließend ein vorsichtiges Ölen der Beschläge, ganz im Sinne einer hohen Wertbeständigkeit “Langlebige Fenster schonen gleichzeitig die Umwelt und Ihren Geldbeutel”, erklärt VFF-Geschäftsführer. Nach der Wartung kann man sich dann in die Ruhe dem nächsten Fensterputz widmen.

Bildmaterial:

Bild 1:  Der richtige Fensterreiniger, ideal ist ein Universal-Pflegemittel für Profile, Glas und Dichtungen sowie ein weiches Putztuch genügen, um das Fenster zu säubern. Bilquelle: TMP  

Bild 2: Die Wasserschlitze im Blendrahmen sollten ebenfalls auf Verschmutzung geprüft und bestenfalls regelmäßig gereinigt werden, so dass Niederschlagswasser aus der Falzluft ungehindert ablaufen kann. Bildquelle: TMP

Expertentipp 1:

Der VFF hat Merkblätter zum Thema Wartung und Pflege von Fenstern herausgebracht, die sich an Verbraucher richten. Die Merkblätter mit der Bezeichnung WP.01 bis WP.03 sind zum Preis von je 25 Euro im VFF-Shop unter folgendem Link zu erwerben: https://vff-shop.de/merkblaetter/warten-und-pflegen/ Eine digitale Erklärung als „Blended Learning WP.01-03“ rundet dieses Angebot im Shop ab.

 

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Verband Fenster + Fassade           

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11. Januar 2024

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news-709 Mon, 11 Dec 2023 09:12:00 +0000 Verborgene Werte: Gute Griffe und Beschläge für viel Komfort und Sicherheit index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=709&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c4a98e7041d3d0636b457154211b3d18 Frankfurt/Main. Der Wert guter Fenster und Türen zeigt sich an der langlebigen Gebrauchs- und Funktionstauglichkeit. Das liegt neben stabilen Fensterprofilen und fachgerechten Verglasungen auch am Beschlag. Der Beschlag ist dafür zuständig, dass man Fenster und Türen öffnen, kippen, schließen oder schieben kann. Und zwar dauerhaft, wie der der Verband Fenster + Fassade (VFF) erklärt. Zum Beschlag gehört der Griff von Fenster und Tür als sichtbarstes Teil. Doch auch meist verborgene Teile wie Bänder, Ecklager, Scheren oder Verriegelungsbolzen zählen dazu. Die Beschläge verbinden den Fensterflügel mit dem Rahmen. Je nach Größe und Gewicht des Fensters wirken hier hohe Kräfte. Mit jedem Öffnen und Schließen des Fensters kommt der Beschlag ins Spiel und wird beansprucht. Damit hat er für die Funktionalität und somit für Sicherheit und dauerhafte Zufriedenheit ganz entscheidende Bedeutung. „Fenster sollen durch die Beschläge leichtgängig, dicht und einfach zu warten sein“, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Die Erfüllung dieser drei Kriterien - Leichtgängigkeit, Dichtigkeit und Wartungskomfort - ist für hochwertig produzierte und fachgerecht montierte Fenster natürlich ein Muss. Umso wichtiger ist es, sich über die Wichtigkeit dieser Kriterien im Klaren zu sein“, betont Lange.

Denn in Zeiten zunehmender Wetterextreme, in denen Starkregen und hohe Windgeschwindigkeiten häufiger vorkommen, werden Fenster und Türen immer stärker belastet. Auch die besten Beschläge wollen daher regelmäßig gewartet sein. „Der Beschlag bestimmt die Dichtigkeit und Funktion von Fenstern und Türen. Damit ist er eine zentrale Komponente nicht nur für die Dämmfunktion, sondern auch für die Sicherheit von Fenstern und Türen und sollte deshalb immer in gutem Zustand sein“, hebt Lange hervor.

Pilzzapfenverriegelung erschwert Aufhebeln oft entscheidend
Beim Thema Sicherheit geht es bei den Beschlägen nicht nur um die Grundfunktionen gut schließender Fenster und Türen, sondern auch um den Schutz vor Einbrüchen. „Mehr als vier von fünf Einbrüchen in Eigenheimen finden über das Aufhebeln von Fenstern und Türen statt. Damit immer mehr Einbruchversuche erfolglos bleiben, gilt es, in spezielle Sicherheitsbeschläge für Fenster und Türen zu investieren“, erklärt VFF-Geschäftsführer Lange. Für einen wirksamen Schutz bieten sich einbruchhemmende Pilzzapfenverriegelungen an. Denn solche Verriegelungen erschweren das Aufhebeln entscheidend. Verfügbar sind auch rollende und selbstjustierende Pilzkopfzapfen für besonders hohen Bedienkomfort. „Abschließbare Griffe sind eine weitere Option, die für geprüfte Sicherheitsbeschläge ein Muss ist“, sagt Fensterexperte Lange. Hilfestellung bei Fragen rund um die Sicherheit am Haus bietet übrigens die Geschäftsstelle der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK) mit ihren Verzeichnissen u. a. für einbruchhemmende Fenstergriffe. 

Kleine Motoren für viel Komfort
Wer bei erhöhter Sicherheit auf besonders hohen Bedienkomfort setzt, greift auf smarte Lösungen zurück, bei denen die Fenstergriffe per App oder ganz automatisch beim Verlassen des Hauses selbsttätig verriegeln. Die Ausbaustufe ist der gänzliche Verzicht auf den Hebel. Dank motorischer Antriebe erfolgt die Bedienung des Fensters dann per Wandschalter, Sprachsteuerung oder App, je nach Kundenwunsch und Anspruch. Verdeckt liegende Technik sorgt dafür, dass die Motoren praktisch nicht zu sehen sind. Solch motorische Unterstützung ist für jedermann interessant und drängt sich nicht zuletzt dann auf, wenn das Heim barrierefrei sein soll. Auch beim Kipplüften: Hier kann ein motorischer Antrieb jederzeit für Frischluft sorgen. Weil sich solche Smart Home-Anwendungen per App auch vom eigenen Mobiltelefon aus bedienen lassen, kann man sich auch auf Reisen vergewissern, dass mit den Fenstern alles so ist, wie es sein sollte. Damit es zu Hause immer am schönsten bleibt.

Expertentipp
Für den Fenstertausch bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen. Weitere Informationen: https://fenster-können-mehr.de/

Bildmaterial:
Bild 1: Der Griff ist der sichtbare Teil des Beschlags am Fenster. Bedienkomfort und Sicherheit sind an dieser Stelle entscheidend. Bildquelle: SIEGENIA GRUPPE
Bild 2: Der Beschlag ist dafür zuständig, dass sich Fenster öffnen, kippen und lassen. Bildquelle: SIEGENIA GRUPPE
Bild 3: Abschließbarer Fenstergriff. Bildquelle: SIEGENIA GRUPPE

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Verband Fenster + Fassade e.V. (VFF)
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Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Über den VFF:

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) ist die Fachorganisation, welche die führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden, System- und Handelspartner sowie Montagebetriebe in Deutschland vertritt. Die Mitgliedsbetriebe verarbeiten Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und Glas. Als materialübergreifender Verband vertritt der VFF die Interessen von mehr als 400 Firmen aus der Fenster- und Fassadenbranche.

Impressum:

Verband Fenster + Fassade
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt/Main
Tel.: +49 (69) 955054-0
Fax: +49 (69) 955054-11
E-Mail: vff @window .de
Internet: www.window.de

Geschäftsführer: Frank Lange und Frank Koos

Eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt/Main
Vereinsregister-Nr.: 7449

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news-708 Wed, 06 Dec 2023 11:44:00 +0000 VFF-Express-Webinare auch 2024 Technische, normative und jetzt auch rechtliche Themen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=708&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=307cc3a7450916bda0a306d579dbe255 Frankfurt am Main, 6. Dezember 2023. Mit insgesamt 31 Express-Webinaren, davon drei Angeboten zum Baurecht, setzt der Ver-band Fenster + Fassade (VFF) sein Angebot zur schnellen und unkomplizierten Vermittlung und Vertiefung von Fachwissen auch 2024 fort. In 30- bis 60-minütigen Online-Veranstaltungen erläutert der ausgewiesene Branchenexperte Christian Anders wichtige technische und normative Themen rund um Fenster, Türen und Fassaden. Referent der neu hinzugekommenen baurechtlichen Webinare ist Rechtsanwalt Jörg Teller von der Kanzlei SMNG in Frankfurt am Main. Die praxisnahen, fundierten und aktuellen Fachinformationen sind unerlässlich für alle, die sich mit der Planung und Ausführung von Fenstern, Haustüren und Fassaden beschäftigen. Am Dienstag, den 16. Januar 2024, und am Donnerstag, den 18. Januar 2024, finden jeweils ab 9.00 Uhr die beiden ersten von Christian Anders durchgeführten Express-Webinare des neuen Jahres statt. Thema der beiden Webinare mit einer Dauer von jeweils ca. 45 Minuten sind die "VOB-Grundlagen zur Planung und Ausführung", Teil A und Teil B. Die Kosten pro Webinar betragen 49,- Euro für VFF-Mitglieder und 89,- Euro für Nichtmitglieder, jeweils zuzüglich MwSt. Die für die gebuchten Webinare benötigten VFF-Merkblätter sind als digitales Handout im Preis enthalten. Die weiteren Seminare des Jahres 2024 behandeln ein breites Spektrum aktueller Themen wie die „Anwendung für „Mehrscheiben Isolierglas geprüfte Typenstatiken nach DIN 18008“, „Toleranzen im Fenster- und Fassadenbau“, „Elektrische- und elektronische Bauteile im Fenster- und Fassadenbau“ und vieles mehr, darunter auch der „RAL-Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren für Neubau und Renovierung“, der im Frühjahr 2024 in einer aktualisierten Neuausgabe erscheint.

„Die Express-Webinare haben sich im letzten Jahr auf Anhieb bewährt und ergänzen nun dauerhaft unser Fortbildungsangebot“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Wir freuen uns, jetzt neben Christian Anders als weiteren erfahrenen Dozenten Jörg Teller für die baurechtlichen Themen gewonnen zu haben. Unser Jahresprogramm steht fest – so können Sie sich schon früh für die Webinare Ihrer Wahl anmelden und Ihre Fachkompetenz erhöhen!“

Christian Anders ist als technischer Leiter nationaler und internationaler Fassadenbauprojekte sowie durch seine Dozententätigkeit für Industrieunternehmen, Hochschulen, Fachorganisationen bekannt. Weiterhin ist er seit Jahren Obmann des Technischen Ausschusses im VFF und Mitglied des VFF-Präsidiums. Rechtsanwalt Jörg Teller, langjähriger Referent und Dozent im Arbeitsschwerpunkt „VOB und Recht“ des VFF, leitet die drei baurechtlichen Webinare „VOB Update: ´Aktuelle Baurecht-Urteile aus der Praxis`“, die im März, Juni und Oktober 2024 stattfinden.

Grafik „Express-Webinare“ mit QR-Code „Express“: Hier finden Sie das komplette Angebot der Express-Webinare für 2024 – der Ausschnitt zeigt das Programm bis April – sowie die Möglichkeit zur Anmeldung. (Grafik: VFF)

Foto „ChristianAnders“: Christian Anders führt kompetent und erfahren durch die neue Webinar-Reihe des VFF. (Foto: VFF)

Foto „JörgTeller“: Jörg Teller ist zuständig für die drei Angebote zu baurechtlichen Fragen. (Foto: SMNG)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-707 Wed, 29 Nov 2023 15:05:00 +0000 Frühbucherrabatt bis 30. März 2024 nutzen! VFF-Jahreskongress in Hamburg am 6. und 7. Juni 2023 Gestärkt aus der Krise – Klimaschutz und Digitalisierung im Fokus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=707&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a15f74a058497e357d37b84153ee819b Frankfurt am Main, 28. November 2023. „Gestärkt aus der Krise – Klimaschutz und Digitalisierung stehen im Fokus“. Unter diesem Motto findet der Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2024“ am 6. und 7. Juni 2024 im Hyperion Hotel Hamburg statt. Experten wie unter anderem der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif und die KI-Expertin Dr. Léa Steinacker sowie zwei Plenumsdiskussionen stehen im Zentrum des Fachprogramms, das durch eine Fachausstellung, einen Vorabendtreff und ein interes-santes Abendprogramm mit Schifffahrt nach Altona ergänzt wird. „Mein Dank gilt insbesondere den Sponsoren mit wiederum GEALAN und DuoTherm als Premiumsponsoren an der Spitze“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Nur mit der Unterstützung unserer Sponsoren ist es uns gelungen, so ein interessantes Kongressprogramm anzubieten.“ Unter jk.window.de finden Interessenten alle Informationen zum Jahreskongress: Fachprogramm, Vorabendtreff, Fachausstellung und Abendveranstaltung. Dazu alle Konditionen mit Frühbucherrabatt bis 30. März 2023 sowie Hotel-Zimmerkontingent. „Wir rechnen für unser alljährliches Branchenhighlight wieder mit einem großen Andrang“, so Frank Lange. „Zumal im Vorfeld des Vorabendtreffs am 5. Juni 2024 ab 16:00 Uhr die VFF-Mitgliederversammlung unter anderem mit der Neuwahl des Präsidiums stattfindet. Melden Sie sich also so früh wie möglich an und nutzen Sie den Frühbucherrabatt! So bleibt Ihnen der Stress einer späten, womöglich zu späten Anmeldung erspart!“

Grafik „JK2024“ mit QR-Code „Microsite-JK24“: Zum VFF-Jahreskongress „Inside 2024“ in Hamburg hat der VFF unter jk.window.de eine Microsite geschaltet. Dort sind alle Informationen zur Anmeldung, Organisation und zum Programm des Kongresses – jeweils auf dem aktuellen Stand – eingestellt. (Grafik: VFF)

 

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news-706 Tue, 21 Nov 2023 11:45:00 +0000 Komfort und Klimaschutz im Eigenheim: So sparen Sie Energie mit neuen Fenstern index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=706&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=926148797ef327cb1c43e83c03751615 Frankfurt/Main. Für Immobilienbesitzer steigt der Handlungsbedarf, um die Energie- und damit die Klimabilanz ihrer Gebäude zu verbessern. Ein oft unterschätzter Faktor: Der Mehrwert moderner Fenster für die Gesamtbilanz des Gebäudes. Worauf es für Komfort und Klimaschutz im Eigenheim beim Energiesparen ankommt, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Energiesparen rund ums Haus ist nicht erst seit den weltpolitischen Konflikten dieser Tage und deren Folgen für Öl- und Gaspreise ein zentrales Anliegen für Verbraucher und Eigenheimbesitzer. Anders als häufig nahegelegt, sollte für das Mindern der Heizkosten allerdings die Sanierung der Gebäudehülle an erster Stelle stehen. Denn sie bietet in der Regel das größte Potenzial für Verbrauchsminderung und damit auch für den Klimaschutz. Hochwertige Wärmeschutzfenster zeigen, wie das geht: Sie schaffen beides: Möglichst wenig Wärme nach außen entweichen lassen und das eindringende Sonnenlicht optimal nutzen. „Dadurch verbessern moderne Fenster die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes der Räume deutlich”, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Denn die Fenster können je nach Ausrichtung auch in der Heizperiode energetisch Zugewinne schaffen.”

Eine erste Orientierung über die zu erwartenden Einspareffekte und Klimaschutz-Gewinne beim Fenstertausch können sich Verbraucher über Energiesparrechner verschaffen, die online verfügbar sind. Hier lassen sich Heizkosten, Wärmeenergieverbrauch, Wohn- und Fensterfläche entsprechend eingeben. Der bisherige Verbrauch wird dann der künftig zu erwartenden Bilanz gegenübergestellt. „Die Anschaffungskosten moderner Fenster mit guter Energiebilanz amortisieren sich je nach aktuellem Energieverbrauch, Energiekosten und dem Zustand der Immobilie in der Regel nach kurzer Zeit. In jedem Fall spart der Tausch modernisierungsbedürftiger Fenster sehr viel Heizenergie und damit Kosten. Hinzu kommt der positive Klimaschutzeffekt durch das Vermeiden von Kohlendioxidausstoß”, unterstreicht VFF-Geschäftsführer Lange. „Gerade jetzt lohnt sich eine Investition in neue Fenster dank attraktiver Förderangebote und zunehmend steigender Energiekosten letztlich auch bedingt durch ein Hochlaufen der CO2-Besteuerung.“

Faktoren für eine gute Klimabilanz 

Mit dem Fenstertausch tun Eigenheimbesitzer nicht nur ihren Betriebskosten und dem Klima etwas Gutes, sondern erhöhen auch den Wohnkomfort. Denn neue Fenster machen Schluss mit zugigen Ecken in den eigenen vier Wänden. Gut zu wissen: Moderne Wärmeschutzfenster können für die Immobilie neben besseren Schall- und Einbruchschutz auch optisch viel Mehrwert schaffen. Das gilt unabhängig vom Material - ob Kunststoff-, Holz- und Aluminium-Fenster oder Kombinationen dieser Alternativen. Schmale Fensterprofile können heutzutage mit hervorragenden Wärmeschutzeigenschaften aufwarten. Dazu gehört stets auch eine gute 3 fach Isolierverglasung: „Erst die Fenster, dann die Heizung; Denn Dank guter Fenster kann möglichst viel Sonnenenergie eingesammelt werden und dank optimierter Dämmung an Fenstern, Türen, Fassaden und insgesamt an der Gebäudehülle wird möglichst wenig Wärme entweichen. Dies senkt den Heizwärmebedarf und erst danach sollte der Heizungstausch darauf abgestimmt erfolgen”, betont Lange.

Expertentipp: 

Für den Fenstertausch bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen. Weitere Informationen: https://fenster-können-mehr.de/

Bildmaterial:

Bild 1: Neue, passende Fenster für jedes Renovierungsprojekt: Optisch stilvoll und energiesparend. Bildquelle: GEALAN

Bild 2: Moderne Fenster bieten beste Wärmedämmwerte – und ein wohlig-warmes Raumgefühl im Inneren. Bildquelle: GEALAN

Bild 3:  Neue Fenster – unverzichtbar für klimaschonende Fassaden. Bildquelle: GEALAN

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Der Verband Fenster + Fassade (VFF) ist die Fachorganisation, welche die führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden, System- und Handelspartner sowie Montagebetriebe in Deutschland vertritt. Die Mitgliedsbetriebe verarbeiten Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und Glas. Als materialübergreifender Verband vertritt der VFF die Interessen von mehr als 400 Firmen aus der Fenster- und Fassadenbranche.

 

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Eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt/Main
Vereinsregister-Nr.: 7449

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news-705 Tue, 07 Nov 2023 13:26:00 +0000 VFF Marketing-Award 2024 in drei Kategorien Auszeichnungen für die Besten: Film – Kampagne – Specials index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=705&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e7b041522a1f5a87788658cba211befe Frankfurt am Main, 7. November 2023. In drei Kategorien hat der Verband Fenster + Fassade (VFF) mit Unterstützung von Siegenia, Schüco und der Fachzeitschrift Bauelemente Bau den VFF Marketing-Award 2024 ausgeschrieben: Bester Film – Beste Kampagne – Specials. Das Preisgeld für jede Kategorie beträgt 3.000 €, das die Gewinner für einen guten Zweck nach eigener Wahl spenden. Dazu erhalten die Ausgezeichneten jeweils einen Award (Pokal), ein digitales Siegel sowie neben der übli-chen Pressearbeit des VFF eine exklusive Berichterstattung bei Bauelemente Bau. Teilnahmeberechtigt sind VFF-Mitglieder und Unternehmen, die Mitglied im VFF werden wollen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2024. Die Verleihung erfolgt am 6. Juni 2024 im Rahmen des VFF Jahreskongresses in Ham-burg. Ausführliche Informationen zum Marketing-Award und die Möglichkeit, sich zu bewerben, gibt es auf vff-marketing-award.de „QR_Microsite-MarketingAward“ und „Screenshot_Award“: Hier finden Sie alle Informationen über den VFF Marketing-Award mit Hinweisen zu den einzelnen Kategorien sowie den Link zur Bewerbung. (Grafiken: VFF)

 

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news-704 Mon, 06 Nov 2023 09:38:00 +0000 Verbrauchertipp: Richtig lüften in der kalten Jahreszeit index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=704&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=59c0e3eaa68ce5e1854d335703ebeae1 Frankfurt. Beim Lüften der eigenen vier Wände sollte man im Winter auf einige Dinge ganz besonders achten. Denn die richtige Frischluftzufuhr ist nicht nur für die Gesundheit und die Energieeinsparung, sondern auch für den guten Zustand der Immobilie ein wichtiger Faktor. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) gibt Tipps für das richtige Lüften in der kalten Jahreszeit. Zu einem gesunden Raumklima gehört richtiges Lüften. Denn regelmäßiges, gründliches Lüften sorgt für eine gute Versorgung mit Sauerstoff bei den Menschen, vermeidet Schimmel in den eigenen vier Wänden und Bauschäden am Haus.  Worauf aber kommt es beim richtigen Lüften an?

 

Schimmelgefahr bannen

Das Wichtigste ist der gründliche Luftaustausch, ohne dass die Wohnung auskühlt. Immerhin gibt ein Vier-Personen-Haushalt täglich etwa sechs bis zwölf Liter Wasser ab. Zu viel Feuchtigkeit kann Schimmel auslösen, wenn diese auf zu ausgekühlten Innenraumoberflächen kondensiert und nicht zügig nach außen gelangt. Wer lüftet, sollte daher am besten stoßlüften und querlüften – also die Fenster so weit wie möglich öffnen. Das sorgt schnell für frische Luft und geringere Luftfeuchtigkeiten. „Anders als häufig befürchtet, werden die Innenwände durch umsichtiges Stoßlüften kaum ausgekühlt“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange und erläutert: „Zudem bietet sich das sogenannte Querlüften an, die Fenster auf möglichst gegenüber liegenden Seiten zu öffnen, und zwar unter persönlicher Aufsicht. In der kalten Jahreszeit darf das Stoßlüften gerne auch etwas kürzer ausfallen. Der VFF empfiehlt bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt das Stoßlüften auf fünf Minuten zu begrenzen. Bei Außentemperaturen von 0-10 Grad Celsius sollte die Lüftungsdauer hingegen rd. 10 Minuten betragen, bei darüber liegenden Außengraden sollte es eine Viertelstunde sein.

Wie oft gelüftet werden sollte, hängt von der Feuchtebelastung der Räume ab. Grundsätzlich gilt: Je mehr Menschen oder auch Tiere sich im Haushalt aufhalten und je mehr sich diese bewegen, desto häufiger sollte auch gelüftet werden. Enger getaktetes Lüften ist auf jeden Fall beim Wäschetrocknen in der Wohnung notwendig, ob nun auf dem Wäscheständer oder im Trockner. Gibt es viele Pflanzen oder Aquarien, auch sie sind Feuchtequellen, sollte ebenfalls öfter gelüftet werden.

 

Vermeiden von Dauerlüftung durch Kippen

Das immer noch weit verbreitete, lange „Fenster auf Kipp stellen“ ist hingegen gar keine gute Idee: Zum einen kann es zum starken Auskühlen der Räume führen. Zum anderen werden mögliche Einbrecher von den leicht von außen zu öffnenden Fenstern angezogen. Denn schnell geraten auf Kipp gestellte Fenster bei den Bewohnern in Vergessenheit und werden zum Einbruchrisiko.

 

Heizung runterregeln

„Wichtig für das richtige Lüften ist, dass die Fenster vollständig geöffnet werden“, betont VFF-Geschäftsführer Lange. Zur Optimierung des Wärmeverbrauchs sollten die Bewohner auch die Heizung im Auge behalten. „Während des Lüftens sollten die Heizkörper heruntergeregelt werden, entweder händisch oder über automatische Heizventile, die einfach und kostengünstig nachgerüstet werden können”, empfiehlt Fensterexperte Lange. Wem das händische Öffnen und Schließen der Fenster zu aufwändig ist, kann sich auch automatisch öffnende Fenster zulegen. Zur Verfügung stehen unter anderem motorisierte Fensterantriebe und automatisierte Lüfter, die sich im Fenster oder im Sonnenschutzkasten befinden. Diese können per Knopfdruck oder „smart“ bedient werden. Kombiniert mit einer Wärmerückgewinnung ist das besonders wirtschaftlich. Aber auch andere, nicht-automatisierte Fensterlüftungen, die direkt in das Fenster eingearbeitet sind, stehen zur Verfügung. “Die heute erhältlichen Lösungen rund um Lüftung, Sicherheit und Wohlbefinden machen eine Modernisierung meist sehr attraktiv, auch vor dem Hintergrund staatlicher Fördergelder”, erklärt VFF-Geschäftsführer Lange.

Expertentipp:

Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen. fenster-können-mehr.de

 

Bildmaterial:

Bild 1: Im Winter gilt: Fenster kurz ganz auf und Heizung aus. Bildquelle: GEALAN

Bild 2: Integrierte Lüftungssysteme am Fenster ermöglichen automatisiertes Lüften mit Wärmerückgewinnung bei geschlossenem Fenster. Bildquelle: GEALAN

 

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news-703 Wed, 01 Nov 2023 15:37:00 +0000 VFF-Fachtagung VOB und Recht am 24. Oktober 2023 Annahmeverzug und Vertragsgrundlage im Fokus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=703&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8bfa0e314dfbe57d4e8c3ef2ceb1c5f0 Frankfurt am Main, 2. November 2023. Die Konsequenzen für den Auftragnehmer im Fall von „Annahmeverzug“ und wichtige Fragen zur „Vertragsgrundlage“ bildeten die beiden Schwerpunktthemen der VFF-Fachtagung „VOB und Recht“ am 24. Oktober 2023 von 10.30 bis 16.00 Uhr im InterCity Hotel am Frankfurter Flughafen. „Die Zahl von rund 40 Teilnehmern, die ihr Interesse an den Themenstellungen en-gagiert mit Fragen und Beiträgen in die Diskussionen eingebracht haben, verdeutlicht die Aktualität und Relevanz der beiden Schwerpunkte“, so Markus Christoffel, Experte des VFF in Baurechtsfragen und Leiter der Fachtagung, in seinem Resümee. Wie immer bei den VOB-Fachtagungen gehörte der erste Auftritt Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller von der Baurechtskanzlei SMNG, der in gewohnter Leichtigkeit über aktuelle rechtliche Entwicklungen zum Problem „gestörter Bauablauf“ informierte. Nach Klärung der baurechtlichen Grundlagen im BGB und VOB/B, deren verzögerte Aktualisierung Niemöller bemängelte, erläuterte er grundlegende Urteile zur Auftragsverzögerung, Behinderung und Bauablaufstörungen und wie der Auftragnehmer Fristenverlängerungen und/oder Schadenersatz durchsetzen kann.

Wie diese terminlichen und monetären Ansprüche bei Annahmeverzug im Vorhinein durch kluge Vereinbarungen oder im Nachhinein durch genaue Dokumentation durchgesetzt werden können, erläuterte anschließend detailliert und Schritt für Schritt Dr. Frank Kumlehn von der CEM Consultants GmbH. Kumlehn sprach allerdings von einer „Gerechtigkeitslücke“ in der Rechtsprechung zu Ungunsten des Auftragnehmers, der im Unklaren gelassen wird, wie tatsächlich erforderliche Kosten dargelegt werden können. Im Zweifel, so das Fazit von Kumlehn, ist es besser, im Dialog Termin- und Vergütungsprobleme zu lösen, statt auf Rechtsprechung zu hoffen.

Mit einem Praxisbericht von Christian Anders von der Hilzinger Metallbau GmbH (verhindert), den Markus Christoffel vortrug, endete der erste Teil der Fachtagung. Das von Christoffel als „Paradebeispiel für den Umgang mit Annahmeverzug“ beschriebene Praxisbeispiel zeichnet sich durch transparente Zusatzvereinbarungen aus, die nach Veränderung der Vertragsaufgaben zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber in Termin- und Vergütungsfragen getroffen wurden. Dabei hilft – wie Christoffel über den Einzelfall hinaus betonte – unter anderem Vorausdenken, aktive und rechtzeitige Anmeldung der Ansprüche sowie Mitwirkung bei der Lösungssuche.

Auch nach der Mittagspause übernahm Prof. Christian Niemöller das „Warm Up“ der Teilnehmer. Niemöller führte – gewohnt souverän – in den Themenschwerpunkt „Vertragsgestaltung“ ein und verdeutlichte, wie anspruchsvoll mittlerweile die Gestaltung von Bauverträgen geworden ist. Schriftlichkeit ist anders als noch vor 30 Jahren von A bis Z unentbehrlich. Nach Vorstellung der verschiedenen Vertragsgestaltungstypen betonte Niemöller, dass seines Erachtens auch auf Dauer der Zwei-Parteien-Vertrag die besten Möglichkeiten bietet. Er erläuterte dazu wesentliche Punkte wie zum Beispiel die Leistungsbeschreibung, den Leistungsumfang, die Bauzeit, die Abnahme und die Mängelhaftung; nicht zu vergessen die „Rechtswahl“, also die Geltungsgrundlage „deutsches Recht“. Niemöller führte ergänzend aus, dass die Regelungen zu Zahlungen und Sicherheitsleistungen in der aktuell sich abzeichnenden Baukrise wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das Stichwort AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) stand im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Tobias Rodermann, Richter am OLG Düsseldorf. Ausgehend von der generellen Annahme, dass Bauverträge regelmäßig AGB sind, weil sie zur Mehrfachverwendung, zumindest der Absicht nach, gedacht sind, erläuterte er, wann AGB vorliegen, was „Stellen“ in diesem Zusammenhang bedeutet und wie die AGB in den Vertrag einzubeziehen sind. Anhand einzelner Urteile erläuterte Rodermann dann ausführlich, welche im Einzelfall durchaus vertrackte Probleme begrenzter Inhaltskontrolle trotz AGB auftreten können.

Nach Markus Christoffels Vorstellung der im letzten Frühjahr aktualisierten VFF-Merkblätter VOB.01 („Schnittstellendefinition“) und VOB.02 (Werkstattplanung“) im Blick auf neue Kooperationsansätze von Auftraggeber und Auftragnehmer folgte der Abschlussvortrag von Dr. Christian Brinsa, Geschäftsbereichsleiter Hochbau der Stadt Wolfsburg. Brinsa stellte das angesichts von Inflationsunsicherheiten in Wolfsburg erfolgreich praktizierte sehr einfach umgesetzte Vergabeinstrument der „Preisgleitung ohne Preisreduktion bei sinkendem Index“ vor. Es dient der Risikoreduzierung des Auftragnehmers bei steigenden Beschaffungspreisen. Dadurch erhofft sich die Stadt Wolfsburg als attraktiver Auftraggeber ein besseres Bieterfeld über mehr Angebotslegungen zu bekommen. Brinsa betonte, dass Bauvergaben und somit Bieterangebote zwingend notwendig sind, denn ein Aufschub ist bei Bauten, die zur Daseinsvorsorge gehören (Feuerwehr, Schule usw.), nicht möglich. Brinsa erläuterte das dazu eigens entwickelte Verfahren der Preisgleitung und die Umsetzung am Beispiel wichtiger Wolfsburger Bauvorhaben und fand mit diesem Verfahren bei den Teilnehmern, die praktisch ausschließlich aus der „Bieterwelt“ kamen, großen Beifall.

 

Foto „FT_VOB2023-10_Plenum“: Blick auf die Teilnehmer der VFF-Fachtagung VOB und Recht am 24. Oktober 2023 (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2023-10_Referenten“: Die Referenten der Fachtagung VOB und Recht am 24. Oktober 2023: (von links) Dr. Christian Brinsa, Dr. Frank Kumlehn, Dr. Tobias Rodemann, Prof. Christian Niemöller und Markus Christoffel (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2023-10_Christoffel“: Markus Christoffel, Baurechtsexperte des VFF, führte durch die Veranstaltung, übernahm die Vorstellung des Praxisberichts von Christian Anders und erläuterte die Neuerungen der VFF-Merkblätter VOB.01 und VOB.02. (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2023-10_Niemöller“: Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller (SMNG) informierte, ergänzt durch aktuelle Urteile, über die jeweiligen rechtlichen Grundlagen der beiden Themenschwerpunkte der Fachtagung. (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2023-10_Kumlehn“: Dr. Frank Kumlehn gab aus Sicht des Baubetriebsgutachters detaillierte Hinweise zum Umgang mit „Annahmeverzug“ und identifizierte eine „Gerechtigkeitslücke“ in der betreffenden Rechtsprechung. (Foto: VFF)

Foto „FT_VOB2022-11_Brinsa“: Wie die Stadt Wolfsburg mit dem Instrument der „Preisgleitung“ erfolgreich Bieter für notwendige Bauvorhaben gewinnt, war Thema des Vortrags von Dr. Christian Brinsa. (Foto: VFF)

Ein geeignetes Foto von Dr. Tobias Rodemann, Richter am OLG Düsseldorf, liegt leider nicht vor.

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-701 Wed, 01 Nov 2023 07:00:00 +0000 Fensterkunde - Dank kleinem U-Wert: So wird das Heim mit guten Fenstern gemütlich index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=701&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7052e0f6dc561b6a27c908998d0938ae Frankfurt/Main. Mit dem Start der Heizperiode fällt der bange Blick vieler Menschen wieder auf Strom- und Gaszähler. Das muss nicht sein. Mit guter Wärmedämmung ist Schluss mit der Angst vor hohen Heizkosten. Worauf es bei der Planung dafür ankommt, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Die Fenster eines Hauses sind für Passanten und Besucher nicht nur Blickfang, der das Erscheinungsbild eines Hauses prägt; sie sind auch mitentscheidend für die Energiebilanz der Immobilie. Das merken die Menschen in schlecht gedämmten Gebäuden dieser Tage einmal mehr, da kühles, nasses Wetter in den meisten Regionen Einzug hält. Zu einer guten Wärmedämmung gehören daher immer auch gute Fenster.

 

Wissen um den Wärmestrom

Der entscheidende Kennwert für die Wärmedämmung ist der sogenannte U-Wert, genauer gesagt UW-Wert (w von Englisch window für Fenster). Dieser Wert beschreibt den Wärmestrom, der durch ein Bauteil fließt und steht für den Wärmedurchgangskoeffizienten. Beschrieben wird mit dieser Kenngröße die Wärmemenge, die über den Rahmen und die Verglasung der Fenster von der warmen zur kalten Seite verloren geht. Er bezieht sich auf eine Bauteilfläche von einem Quadratmeter. „Bei der Auswahl neuer Fenster sollten Sie auch auf den U-Wert neuer Fenster achten. Denn je kleiner der U-Wert, desto geringer der Wärmeverlust“, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Für eine genaue Beurteilung des Fensters wird nochmal unterschieden in einen U-Wert für die Verglasung (Ug-Wert) und einen U-Wert für den Fensterrahmen Uf (f von Englisch frame für Rahmen). Auch den Wärmestrom durch die Abstandhalter zwischen Glas und Rahmen gilt es zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich dann der UW-Wert für das Fenster insgesamt. Dieser UW-Wert ist als Gesamtwert auch der aus Verbrauchersicht entscheidende. Er ist zudem der für die staatliche Förderung entscheidende Wert. Denn um eine staatliche Förderung des Bundes z.B. bei der energetischen Sanierung mit neuen Fenstern zu erhalten, dürfen diese einen UW-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) haben.

 

So summieren sich Wärmeverluste – oder Einsparungen

Warum solche Grenzwerte sinnvoll sind und wie hoch die Energieersparnis beim Kauf neuer Fenster ist, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel mit einem alten Fenster, das einen UW-Wert von 3,0 W/(m²K) aufweist: An einem Wintertag bei einer Außentemperatur von minus 2 Grad und einer Raumtemperatur von 18 Grad fließt ein Wärmestrom von 60 Watt pro Quadratmeter. Dieser wird so ausgerechnet: Der Temperaturunterschied (20 Kelvin, kurz 20 K) wird mit dem UW-Wert (3,0 W/(m²K)) und der Bauteilfläche (1 m²) multipliziert. Dies ergibt einen Wärmestrom von 60 Watt pro Quadratmeter. Vergleichbar ist das mit der Energiemenge, die eine alte 60-Watt-Glühbirne verbraucht. „Angesichts der Vielzahl an Fenstern und der gesamten Fensterfläche zeigt das Beispiel, wie hoch die Einsparungen bei gezielten Investitionen in die eigenen vier Wände sind. Die Planung für eine Sanierung der Gebäudehülle mit neuen Fenstern sollte jetzt beginnen, um langfristig Kosten für Energie zu sparen“, rät VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Gemütlich wird das Zuhause erst mit neuen Fenstern.“

 

Beides, Verluste durch Wärmeleitung und Undichtigkeiten verringern!

Übrigens: Nicht zu verwechseln ist der U-Wert mit den Wärmeverlusten, die über Undichtigkeiten am Fenster wie Fensterfugen entstehen. Hier spricht man von Lüftungswärmeverlusten. Zusammen ergeben die Wärmeverluste durch Wärmeleitung (U-Wert) und Lüftungsverluste die gesamten Wärmeverluste. „Je kleiner der U-Wert und je dichter die Fenster sind, desto geringer sind die Wärmeverluste und je größer ist die Energieeinsparung“, fasst Lange zusammen.

Bildmaterial:

Grafik 1: Der Wert für den Wärmedurchgangskoeffizienten für das Fenster (UW) setzt sich zusammen aus dem Ug-Wert für die Verglasung und dem Uf-Wert für den Rahmen. Auch den Wärmestrom durch die Abstandhalter zwischen Glas und Rahmen gilt es zu berücksichtigen. Bildquelle: VFF

 

Grafik 2: So kommt der U-Wert zustande (rote Pfeile). Zugleich gelangt über die Fenster Sonnenenergie in die Räume und hilft beim Energiesparen. Der g-Wert gibt die Energiegewinne über die Verglasung an. Bildquelle: Hilzinger

 

Expertentipp:

Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen. Weblink für weitere Informationen.

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

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Tel.: 0151 – 2500 6883,  E-Mail: alexander.knebel@holzindustrie.de

 

Frankfurt, 1. November 2023

 

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news-702 Tue, 31 Oct 2023 14:44:00 +0000 Fachtagung Statistik und Markt des VFF am 19. Oktober 2023: Marktchancen trotz rückläufiger Marktzahlen und einer Baubranche in der Krise index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=702&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e8435a07d0dadd1fd2531206be01fd31 Frankfurt am Main, 31. Oktober 2023. Mit insgesamt rund 80 Teilnehmern – davon 25 vor Ort – fand am 19. Oktober 2023 die „hybrid“ durchgeführte Fachtagung Statistik und Markt 2023-II des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen statt. Dabei standen die aktualisierten Konjunkturdaten und Fenstermarkt-Prognosen mit weiterhin verstärkten Rückgängen ebenso im Blick wie die perspektivischen Marktpotenziale aufgrund der notwendigen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Gebäudebestand. „Mit Rückgängen von 7,8 Prozent im Jahr 2023 und 2,4 Prozent im Jahr 2024 müssen wir zwei schwierige Jahre bewältigen“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Allerdings eröffnen die politischen Maßnahmen zur Bewältigung der Krise („14 Punkte-Programm der Bundesregierung“) und die klimapolitischen Aufgaben mittelfristig einen deutlich aufgehellten Horizont. Wir rechnen damit, dass wir den Höhepunkt der Krise spätestens Ende 2024 hinter uns haben!“ VFF-Geschäftsführer Frank Lange eröffnete die Fachtagung mit einem Blick auf den VFF-Konjunkturindex IV-2023, der in den Einschätzungen und Erwartungen weitgehend das Marktgeschehen spiegelt. Im Blick auf die angekündigte Ausweitung der Sanierungsförderung auf 30 Prozent können sich allerdings rund 25 Prozent der Befragten eine Marktbelebung und rund 45 Prozent einen Nutzen bei der Kundenberatung vorstellen. Lange präsentierte und bewertete weiterhin das „14-Punkte-Programm der Regierung“ von Ende September, dessen konkrete Umsetzung jetzt ansteht. Chancen bietet die Intensivierung der Vertriebs- und Beratungsdienstleistungen, wozu der VFF Fördermittel-Service ein erstklassiges Instrument bildet. Die Entwicklung des deutschen Baumarkts, die Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH nachfolgend präsentierte, zeigte deutlich, welche krisenhaften Bedingungen wie zum Beispiel die Inflation die Bauentwicklung und die Genehmigungszahlen beeinträchtigen. Als Lichtblick bewertete Langen die nachlassende Inflation, die Spielräume für Zinssenkungen eröffnet.

Nach der Mittgaspause folgte die Vorstellung der aktuellen Marktzahlen für Fenster und Außentüren durch Jörg Flasdieck von der Heinze Marktforschung GmbH: Der Fenstermarkt in Deutschland wird voraussichtlich 2023 und 2024 um 7,8 und dann 2,4 Prozent – damit deutlich stärker als bisher gedacht – zurückgehen. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht von 15,8 Mio. FE im Jahr 2021 auf 13,98 Mio. FE in 2024 zurück. Martin Langen erläuterte anschließend die zukünftigen Marktpotenziale aufgrund der notwendigen Nachhaltigkeit und Klimaneutralität des Gebäudebestandes. Mit aktuell erhobenen Zahlen zum Sanierungsbedarf, zur Einsicht in die Effizienzchancen in Neubau und Sanierung sowie zur Sanierungsaktivität beim Fensteraustausch, verbunden mit der erwartbaren Liquidität der Bauherren, ermittelte Langen perspektivisch gute Chancen für die Branche, gemessen an den Vorgaben des Europäischen Green Deal und der deutschen Klimapolitik. Zum Abschluss der Fachtagung informierte Jörg Flasdieck über das aktuelle auf einer großen Umfrage beruhende und seit 2025 erhobene „Heinze Baukonjunktur-Klima“. Bemerkenswert ist, dass hinsichtlich der Absatzentwicklung 2023 die Fensterbranche besser als andere Branchen des Bausektors abschneiden. Allerdings rechnet über alle Teilbranchen hinweg für 2024 nur rund jeder Fünfte mit einem Absatzplus. Interessant waren auch die Ergebnisse, worin die größten Chancen gesehen werden. Die Umfrage bestätigte die Einschätzungen, die Frank Lange und Martin Langen vorher gaben: An erster Stelle steht die Verbesserung der Kundenbeziehungen!

„Bei aller herausfordernden Schwierigkeit der gegenwärtigen Marktlage bleibt es dabei, dass die energetische Sanierung die beste Chance für unsere Branche bieten“, erklärte Frank Lange nach der Veranstaltung. „Diese zu ermöglichen, ist Aufgabe der Politik, sie zu nutzen ist unsere Aufgabe! Das heißt: Das aktuelle Angebot der Zuschussförderung ab 1. Januar 2024 sollte jeder Fachbetrieb dem Endkunden anbieten. Wie sich die angespannte Marktsituation weiterentwickelt, werden wir auf unserer Frühjahrstagung Statistik und Markt am 29. April 2024 erfahren.“ Mitgliedern des VFF stehen die Unterlagen/Präsentationen der Fachtagung zum kostenlosen Download im internen Bereich der VFF-Website www.window.de zum Download zur Verfügung.

Foto „FrankLange_19-10-23“: VFF-Geschäftsführer Frank Lange erläuterte den aktuellen VFF-Konjunkturindex und gab eine Einschätzung zur Lage der politischen Förderangebote für die Gebäudehülle. In diesem Zusammenhang hob er auch die Möglichkeiten des VFF Fördermittel-Services hervor. (Foto: VFF)

Foto „MartinLangen_19-10-23“: Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH beschrieb die Entwicklung des deutschen Baumarkts. In einem weiteren Vortrag umriss er die perspektivisch guten Chancen für die Branche angesichts der geforderten Nachhaltigkeit und Klimaneutralität des Gebäudebestandes. (Foto: VFF)

Foto „JörgFlasdieck_19-10-23“: Jörg Flasdieck von der Heinze Marktforschung GmbH präsentierte die neuesten Zahlen zum deutschen Fenster- und Außentürenmarkt sowie in einem weiteren Vortrag Ergebnisse der Umfrage „Heinze Baukonjunktur-Klima“. (Foto: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-700 Thu, 26 Oct 2023 06:56:00 +0000 Fördermittel-Assistent: So spart man bei Investitionen ins Eigenheim viel Geld index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=700&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc4d2f9f5be059073ab55b394c9d59d6 Frankfurt/Main. Ob Neubau oder Modernisierung: Wer als Bauherr oder Investor einen schnellen und doch gründlichen Einblick in Förderprogramme für seine Immobilie braucht, kommt am kostenlosen VFF-Fördermittel-Assistenten vom Verband Fenster + Fassade (VFF) nicht vorbei. Das übersichtliche und klar strukturierte Online-Werkzeug zeigt Verbrauchern, welche Programme es bei Bund, Ländern und Kommunen für das konkrete Projekt gibt, um Investitionen ins Eigenheim finanziell gefördert zu bekommen. Für Bauherrn und Investor

Bundesweit gibt es rund 3.000 Förderprogramme, die für Investitionen in Fenster und Türen infrage kommen, so auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene. „Da bietet der VFF Fördermittel-Assistent die dringend notwendige Übersicht im Förder-Dickicht“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Denn der VFF Fördermittel-Assistent präsentiert sich online mit übersichtlich strukturierter Navigation und in klarem Design. Inhaltlich bleibt das Online-Werkzeug dabei stets auf dem neuesten Stand. Im Ergebnis kann sich der Nutzer die möglichen Zuschuss- und Darlehensprogramme konkret für sein Projekt ansehen. Man kann sich zudem als pdf-Dokument einen Förderreport ausgeben lassen, der die einzelnen Programme detailliert erläutert. 

Einfache Beantragung der Förderung

Mit einem neu geschaffenen, einfachen Antragsformular kann die BAFA-Zuschussförderung des Bundes sofort im Gespräch über das konkrete Angebot des Fensterbauers mit dem Endkunden beantragt werden. Das Antragsdokument kann dann postalisch oder per E-Mail bei der febis, dem Dienstleister des VFF, eingereicht werden, der wiederum den formalen Antrag und die Arbeit bis zur Auszahlung an den Endkunden übernimmt. Der komplette Antrag bis zur Auszahlung einschließlich Dokumenten- und Vertragsprüfung kostet den Endkunden einschließlich Mehrwertsteuer nur 349 Euro. Extra-Vorteil: Ein externer Energieeffizienz-Experte wird hier nicht benötigt.

Um diesen einfachen Förderantrag auch nutzen zu können, muss sich der Fensterbetrieb oder Fachhandelspartner einfach unter vff-foerderservice.de registrieren. Denn nur registrierte Unternehmen können gemeinsam mit dem Bauherrn im Rahmen der Abstimmung über ein Fensterangebot für die energetische Sanierung diesen einfachen Weg zur Beantragung der Förderung nutzen.  Mit vff-foerderservice.de wurde eigens eine neue Webseite für das neue, vereinfachte Verfahren zur Registrierung interessierter Unternehmen eingerichtet. Dort registrieren sich die VFF-Mitgliedsunternehmen aber auch und deren Fachhandelspartner. Am Ende stehen je nach Projekt die Zuschusszahlungen im hohen vier- oder im fünfstelligen Bereich für zielgerichtete Investitionen, z.B. fürs Energiesparen und für Komfortgewinn.

„In Zeiten einer schnelllebigen Förderpolitik bietet unser neues Antragsverfahren für die Verbraucher Sicherheit, vereinfachte Zugangsmöglichkeiten und einen verlässlichen Zugriff auf lohnende, sinnvolle Förderprogramme. Mit dem neuen vereinfachten Antrags-Service geht das noch komfortabler als bisher. So lässt sich bei Investitionen ins Eigenheim bares Geld sparen“, sagt Fensterexperte Lange und empfiehlt den Verbrauchern entschlossenes Handeln. „Wer noch nicht energetisch saniert hat, sollte es jetzt tun. Denn Wärmeenergie für die eigenen vier Wände dürfte sich weiter verteuern. Investitionen in nicht verbrauchte Kilowattstunden sind die beste Tat für klimafreundliches Wohnen und Heizen. Eine gut sanierte Gebäudehülle sollte daher immer erste Wahl sein!“

So gelingt der Einstieg in die energetische Sanierung

Neben dem neuen Antragsverfahren bietet der Fördermittel-Assistent seine bewährten Pluspunkte: Zugeschnitten auf den individuellen Bedarf weist eine ansprechende, intuitiv gemachte Kachel-Optik den Weg durch die Förder-Optionen, unter denen es zu wählen gilt. Auch Mehrfachnennungen sind möglich, so dass der individuelle Bedarf der Kunden und die Situation vor Ort schon online optimal erfasst werden können. Beispielsweise lassen sich über Piktogramme Anforderungen wie Smart Home, Sonnenschutz oder Barrierefreiheit auswählen. In wenigen Schritten gelangt man so zur Auswahl der Förderprogramme, die Fenster und Türen im Fokus haben. „Probieren Sie den kostenlosen VFF Fördermittel-Assistenten heute noch aus. Die Bedienung ist komfortabel und kinderleicht, die Nutzung lohnt sich, mit den neuen Antragsformularen erst recht“, rät Lange.

Link zum kostenlosen VFF-Fördermittel-Assistenten:
xn--fenster-knnen-mehr-l3b.de/foerdermittel-assistent/

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

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HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77,
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27. Oktober 2023

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news-699 Mon, 23 Oct 2023 17:10:00 +0000 Wirtschaftsprognose 2023 und 2024 Fenstermarkt: minus 7,8 % Außentürenmarkt: minus 6,2 % index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=699&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=85a7ea37c48e5261951b0b3ba865a8cd Frankfurt a. M./Troisdorf/Velbert, 23. Oktober 2023. Der Fenstermarkt in Deutschland wird voraussichtlich 2023 deutlich um 7,8 % und 2024 nochmals um weitere 2,4 % spürbar zurückgehen. Der Absatz in Fenstereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,52 Mio. FE im Jahr 2022 auf 13,98 Mio. FE im Jahr 2024 zurück. Die Prognose berücksichtigt, aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell, die derzeitigen Auswirkungen der aktuellen Genehmigungszahlen, das deutlich gestiegene Zinsniveau sowie die Inflation und gestiegene Baupreise. Die Verunsicherung der Bauherren und Investoren im Zuge der Novelle des Gebäudeenergiegesetztes, auch vereinfacht „Heizungsgesetz“, führt 2023 zu Marktrückgängen. Angekündigte Konjunkturprogramme der Bundesregierung auch im Rahmen verbesserter Förderanreize können den Markt 2024 im Bereich der Sanierung stützen. Im Außentürenmarkt wird 2023 ebenfalls ein Rückgang von 6,2 % erwartet, der 2024 sich aber dann auf eine Marktstabilisierung von einem Minus von 0,9 % reduziert. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt wird es bei schwieriger Marktlage 2023 und 2024 allerdings deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung geben. Auch sollten bedingt durch unterschiedliche Auftragsüberhänge im Bestand aus dem Vorjahr 2022 die Markt-entwicklung der Jahre 2023 und 2024 gesamthaft betrachtet werden, so dass bei einigen Firmen sich der deutliche Marktrückgang ggf. erst 2024 zeigen wird. Im Rahmen der Fachtagung „Statistik und Markt“ des VFF in Frankfurt wurden am 19. Oktober 2023 die Prognosen für die Fenster- und Außentürenmarktzahlen für 2023 und 2024 von Jörg Flasdieck von der Heinze Marktforschung GmbH vorgestellt. Gemeinsam mit der Heinze Marktforschung GmbH werden die Daten erhoben von den Branchenverbänden Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K sowie Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB). Die aktuellen Daten zeigen im Wohnungsbau, dass die Fenstersanierung 2023 um 1,5 % zurückgeht (entgegen der bisherigen Erwartung eines Wachstums von 0,8 %) und 2024 wieder um 1,7 % zunehmen wird auf dann 7,19 Mio. FE. Trotz eines nach wie vor hohen Überhangs an Baugenehmigungen für Wohnneubauten beträgt der Rückgang 2023 im gesamten Neubaubereich deutlich 17,9 % und wird dann 2024 voraussichtlich um weitere 10,3 % auf dann nur noch 4,47 Mio. FE zurückgehen. Somit ergibt sich besonders im Neubau, kumuliert über die drei Jahre 2022 bis 2024, ein Marktrückgang von 28,2 %, der im Wohnbau mit minus 34,1 % noch deutlicher sichtbar wird. Im Bereich der Sanierung wird sich der Markt im Betrachtungs-zeitraum der drei Jahre 2022 bis 2024 stabilisieren mit der Erwartung eines Marktwachstums in 2024. Insgesamt beträgt die Marktverände-rung hier über die drei Jahre ein leichtes Minus von 1,9 % auf 9,51 Mio. FE im Jahr 2024.

Die Entwicklungen im Außentürenmarkt sind vergleichbar. Wie im Fensterbereich kann der starke Rückgang im Neubau in 2023 in Hö-he von 18,5 % nicht durch den Sanierungsmarkt aufgefangen wer-den. Dieser geht 2023 ebenfalls leicht um 1,3 % zurück. In Summe wird im Außentürenmarkt 2023 mit einem Rückgang um 6,2 % auf 1.273 Tsd. Stück gerechnet. Für 2024 wird der Sanierungsmarkt je-doch wieder anziehen. Es wird ein Wachstum in der Sanierung von 1,8 % erwartet, während der Neubau auch in 2024 noch deutlich um 9,0 % auf 286 Tsd. Stück nachgeben wird. Insgesamt wird daher der Türenmarkt 2024 leicht um 0,9 % auf 1.262 Tsd. Stück nachgeben. Somit ergibt sich besonders im Neubau, kumuliert über die drei Jahre 2022 bis 2024, ein Marktrückgang von 32,3 %, der im Wohnbau mit minus 36,2 % noch deutlicher sichtbar wird. Im Sanierungsmarkt insgesamt dagegen beträgt die Marktveränderung über die drei Jahre 2022 bis 2024 kumuliert nur ein leichtes Minus von 1,1 % auf 975 Tsd. Stück.

Die hohe Verunsicherung infolge der Diskussion nach möglichen Sanierungspflichten im Zuge der GEG-Novelle (Heizungsgesetz), aber auch die Frage, ob und in welcher Höhe zukünftig Förderungen in der energetischen Sanierung möglich sein werden, lassen mögliche Investoren derzeit Ihre Entscheidungen zurückstellen. Die gesamte Konjunktur im Baubereich hat sich in der 2. Jahreshälfte 2023 weiter deutlich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindikator ist auf den niedrigsten Wert seit Januar 2009 gefallen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage nochmals schlechter. Der Ausblick auf die kommenden Monate bleibt äußerst pessimistisch: Zinsschock, Preisexplosionen und Verunsicherung potentieller Investoren in ordnungspolitischen und förderrechtlichen Fragen haben den Neubaumarkt einbrechen lassen. Auch die Bereitschaft, energetisch zu sanieren, ist aktuell nur eingeschränkt gegeben, da insbesondere die Erwartung auf höhere Förderung von 30 % über das BEG bei der Einzelmaßnahmensanierung aktuell Entscheidungen nach 2024 verschoben werden. Dieser baukonjunkturelle Einbruch ist angesichts des enormen Bedarfs auch an bezahlbaren Wohnungen und der Herausforderung nach energetischer Sanierung zum Erreichen eines klimaneutralen Gebäudebestands wahrscheinlich zeitlich begrenzt auf die Jahre 2023 und 2024. Der Aktionsplan der Regierung auch in steuerlichen und fördertechnischen Maßnahmen, aber auch Fragen nach Vereinfachungsprozessen im Bereich der Durchführung und Genehmigungen können den Marktrückgang abfedern. Es bleibt also abzuwarten, wie schnell etwaige Marktimpulse, bedingt durch das jüngst im September vorgestellte 14 Punkte Konjunkturprogramm der Regierung, in steuerlichen Anreizen aber auch der Neufassung der Förderrichtlinie zum 1. Januar 2024 im Rahmen des BEG greifen werden.

Der aktuelle Fenster- und Außentürenmarktbericht mit allen De-tailanalysen und Auswertungen wird Ende Oktober 2023 erscheinen. Eine abschließende Einschätzung zum Markt 2023 und eine ange-passte Prognose für die Marktentwicklung in 2024 wird in dieser kon-junkturell schwierigen Lage der Bauwirtschaft insgesamt mit Einfluss-faktoren der Zinsentwicklung, der Preisentwicklung, aber auch ordnungs- und förderrechtlicher Maßnahmen des Staates in der nächsten VFF-Fachtagung „Statistik und Markt“ am 29. April 2024 präsentiert.

Grafik „Fenstermarktzahlen_Okt23“: Im Überblick: die aktuellen Fenstermarktzahlen, Stand Oktober 2022. (Grafik: Heinze/VFF)

Zur Branche: In Deutschland gibt es laut einer Studie des VFF aus dem Jahr 2023 rund 5.880 Fensterbaubetriebe mit etwa 38.800 Beschäftigten. Die Unternehmen erwirtschaften danach pro Jahr etwa 9,02 Milliarden Euro. Dazu kommen noch die vielen Betriebe und Mitarbeiter der Zulieferindustrie aus den Bereichen Schlösser und Beschläge, Kunststoff- und Metallprofile, Holz, Glas, Dichtungen sowie weiteres Zubehör: Inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften pro Jahr insgesamt rund 34 Milliarden Euro.

 

Weitere Informationen zu den vier Branchenverbänden:

Verband Fenster + Fassade e. V.
Walter-Kolb-Straße 1-7
60594 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 / 95 50 54-0
Telefax: +49 (0) 69 / 95 50 54-11
E-Mail:   vff @window .de
Internet: www.window.de

Bundesverband Flachglas e. V.
Mülheimer Straße 1
53840 Troisdorf
Telefon: +49 (0) 22 41 / 87 27-0
Telefax: +49 (0) 22 41 / 87 27-10
E-Mail:   info @bundesverband-flachglas .de
Internet: www.bundesverband-flachglas.de

Fachverband Schloss- und
Beschlagindustrie e. V.

Offerstraße 12
42551 Velbert
Telefon: +49 (0) 20 51 / 95 06-0
Telefax: +49 (0) 20 51 / 95 06-25
E-Mail:   info @fvsb .de
Internet: www.fvsb.de

pro-K Industrieverband langlebige
Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme
e. V.
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 / 2 71 05-31
Telefax: +49 (0) 69 / 23 98 37
E-Mail:   info @pro-kunststoff .de
Internet: www.pro-kunststoff.de

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news-696 Wed, 27 Sep 2023 12:38:00 +0000 VFF-Angebot: Förderung direkt im Kundengespräch beantragen! Kostenfreie Info-Webinare am 29. September und 20. Oktober 2023 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=696&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=081130e9f2d7c06d471ea24fe2bdbb73 Frankfurt am Main, 27. September 2023. Mit dem neu geschaffenen einfachen Antragsformular kann die BAFA Zuschussförderung ohne weiteren Energie-Effizienz-Experten sofort im Kundengespräch beantragt werden. •           VFF-Mitgliedern steht dieses vereinfachte Verfahren kostenfrei zur Verfügung. VFF-Mitglieder brauchen sich lediglich auf der neuen, eigens für dieses vereinfachte Verfahren eingerichteten Infoseite vff-foerderservice.de formlos registrieren.

•           Auch alle Fachhandelspartner von VFF-Mitgliedsunternehmen können dieses Verfahren nutzen, auch wenn sie selber noch nicht VFF-Mitglied sind. Voraussetzung ist die Registrierung auf der neuen, eigens für dieses vereinfachte Verfahren eingerichteten Infoseite vff-foerderservice.de. Gegen eine jährliche Kostenpauschale von 350,00 € sowie Angabe des Fensterlieferanten, der VFF-Mitglied sein muss, erhalten Fachhandelspartner dann die Nutzungsvereinbarung und die notwendige Kunden-Nummer für das Antragsverfahren.

 

Das Antragsdokument kann dann postalisch oder per E-Mail bei der febis, dem Dienstleister des VFF, eingereicht werden Dieser übernimmt dann den formalen Antrag und die Verfolgung bis zur Auszahlung. Der komplette Antrag bis zur Auszahlung einschl. Dokumenten- und Vertragsprüfung kostet den Endkunden nur 349,00 € einschl. MwSt.!

Zu diesem Angebot bietet der VFF zwei Info-Webinare an: am 29. September 2023 von 10.00 bis 11.30 Uhr und am 20. Oktober von 10.00 bis 11.30 Uhr. Anmelden können Sie sich unter www.window.de, dann weiter zu „Veranstaltungen“.

 

Grafik „Vereinfachtes Verfahren“ (Grafik: VFF)

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Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-695 Wed, 27 Sep 2023 12:37:00 +0000 VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb mit 80 Teilnehmern Chancen im Marketing und in der Förderung jetzt nutzen! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=695&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=be006568083422f04f246f623b646d6f Frankfurt am Main, 27. September 2023. Die aktuellen Herausforderungen des Marktes angesichts des für 2024 erwarteten rückläufigen Marktvolumens bestimmten den ersten Teil der Referate der Fachtagung Marketing und Vertrieb des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 14. September 2023 im IntercityHotel Frankfurt Airport. Das galt ebenso für die aktuellen Förderangebote der KfW wie für einfachere Nutzung des VFF Fördermittel-Service, die am Vormittag vorgestellt wurden. Am Nachmittag standen dann neue zukunftsweisende Ansät-ze im Vertrieb und der Unternehmensführung im Fokus unter anderem im Blick auf die Chancen von KI. Zu Beginn der Fachtagung gab VFF-Geschäftsführer Frank Lange einen kurzen Überblick über die Marktentwicklung. Sie ist gekennzeichnet durch Investitionszurückhaltung als Reaktion auf den „Zinsschock“ und die Inflation ebenso wie auf die Verunsicherung durch die Ordnungs- und Förderpolitik der Regierung. Eckard von Schwerin, KfW Bankengruppe, erläuterte im Folgenden, welche Förderungen bei der KfW aktuell unter welchen Rahmenbedingungen möglich sind. Dabei hob er besonders die „seriellen Sanierung“ hervor, eine preis- und planungsgünstige Möglichkeit, rasch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wie der VFF-Förderservice noch einfacher zu nutzen ist, erklärte Jan-Patrick Reising von der Febis Service GmbH. Er erläuterte das gerade gestartete vereinfachte Antragsverfahren zur Einzelmaßnahmenförderung von Fachhändlern direkt im Kundengespräch, ohne dass ein Energie-Effizienzexperte oder eine verpflichtende Einweisung zusätzlich notwendig sind. „Einfach unter www.vff-foerderservice.de/ registrieren und die mögliche Förderung dem Endkunden direkt anbieten“, so Frank Lange. „So einfach kann Förderung praktisch umgesetzt werden.“

Einen zukunftsweisenden Ansatz in der Unternehmensführung präsentierte Lennart Kirschbaum, COO Kirschbaum Fenster und Rollladen GmbH, der in seinem Best Practice-Vortrag aufzeigte, mit welchen systematisch aufbereiteten Auswertungen über ein Unternehmens-Dashboard eine effektive vertriebliche, aber auch ablaufoptimierte Unternehmensplanung möglich ist. Hannes Fehr, leadvolution GmbH, Hamburg, und Florian Arndt, Sons of Motion Pictures GmbH, verdeutlichten in ihren Vorträgen die wachsende Bedeutung digitaler Unterstützung in der Kundenansprache und Lead-Generierung. Florian Arnds praxisnahe Darstellung der Chancen und Risiken von KI an 20 Beispielen war – so das Feedback der Teilnehmer – das Highlight der Fachtagung. Der Vortrag machte bemerkenswert deutlich, was im Bereich des KI-Marketings jetzt schon möglich ist und welche Entwicklungsperspektiven sich bieten.

„In schwierigen Marktzeiten Unterstützung zu geben, dies war eines der Ziele unserer Fachtagung Marketing und Vertrieb“, resümierte Frank Lange nach der Veranstaltung. „Und ich freue mich, dass uns das mit den Vorträgen zu den Möglichkeiten der Nutzung von Förderangeboten gelungen ist. Darüber ist die Entwicklung im Marketing von einer Dynamik geprägt, die uns, wenn man etwa an die KI-Nutzung denkt, kaum Zeit lässt, sich lange auf diese Entwicklungen vorzubereiten.“

Grafiken „QR_FT-Marketing2023“ und „Screenshot_FT-Marketing2023“: Hier finden Sie den Film über die VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb mit Statements der Referenten. (Grafiken: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-694 Thu, 21 Sep 2023 11:15:00 +0000 Lamellenfenster: Mit natürlicher Belüftung immer in der Komfortzone index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=694&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81d4106797fdc0c013cd2f06adb7ff16 Frankfurt/Main. Die meisten Menschen verbringen den Großteil ihres Lebens in Innenräumen, sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit. Frische Luft ist daher umso wichtiger für die körperliche und geistige Fitness, gerade auch dort, wo viele Menschen unter einem Dach zusammenkommen. Nicht nur ob, sondern welche Fenster man ausreichend öffnet, ist für die Frischluftzufuhr wichtig. Welchen Beitrag Lamellenfenster für gesunde Luft und für die Sicherheit gerade auch im öffentlichen Raum leisten, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Nicht erst seit der überstandenen Corona-Pandemie wissen wir: Zu hohe Konzentrationen von Kohlendioxid in der Raumluft gilt es zu vermeiden. Denn zu viel Kohlendioxid, das Lebewesen als Stoffwechselprodukt abgeben, beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit. Investitionen in hochwertige Fenster lohnen sich deshalb für gutes Wohnen und Arbeiten. Eigens geschaffen für schnellen, komfortablen und Platz sparenden Luftaustausch sind Lamellenfenster.  

Große Variationsbreite
Lamellenfenster sind entweder horizontal oder vertikal drehbar und können manuell oder auch über elektrische Antriebe in einen Öffnungswinkel bis zu 90 Grad bewegt werden. So schaffen sie sicher einen schnellen Luftaustausch. Das macht Lamellenfenster für die eigenen vier Wände, vor allem aber auch für Planer und Bauherren von Schulen, Turnhallen, Hotels, Mehrzweckhallen, Gemeinschaftsunterkünften und anderen Einrichtungen so attraktiv. Die schmalen Rahmenprofile bieten eine Variationsbreite, um großzügige Fensterflächen zu rastern und Mauerelemente zu strukturieren. Schwierige Einbausituationen gibt es nicht, da die fertigen Fensterrahmen gemäß der individuellen Anforderung angeliefert werden, so dass der Einbau mit wenigen Handgriffen unkompliziert durchgeführt werden kann.

Flexibles Öffnen, Nachtauskühlung an Hitzetagen
Lamellenfenster werden in der Regel als Fassadenelemente genutzt. Unterteilt man die Bedienung in der Höhe, so hat man die Möglichkeit, die unteren Lamellen geschlossen zu halten, während man die darüber liegenden Lamellen leicht oder ganz öffnen kann. Wer direkt am Fenster sitzt, z.B. in Schulgebäuden, bleibt damit vor Zugluft geschützt. Im Sommer wiederum kann man die oberen Fensterlamellen bei schönem Wetter auch nach Schul- oder Arbeitsende geöffnet lassen und so eine optimale Nachtauskühlung der Räume erreichen. „Frischluft und Nachtauskühlung sind zu einem immer wichtiger werdenden Thema für die Immobilienbranche geworden. Wohlempfinden und Gesundheitsbewusstsein, auch vor dem Hintergrund des Klimawandels, sind Kundenanforderungen, die moderne Fenster bedienen können. Die Fensterbranche bietet dafür die passenden Lösungen, wie das Beispiel Lamellenfenster zeigt”, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Sicherheitseigenschaften im Brandfall
Auch in punkto Sicherheit muss man bei Lamellenfenstern keine Abstriche machen. Denn sie bieten üblicherweise eine Absturzsicherung, die sich durch den Einsatz von Sicherheitsglas noch erhöhen lässt. Die Sicherheitsmerkmale von Lamellenfenstern erstrecken sich auch auf die Eigenschaften im Brandfall. Dann geht es nicht um verbrauchte Luft, sondern in Treppenhäusern, Foyers und Gängen um das zügige Ableiten von Rauch und giftigen Gasen. Lamellenfenster tragen im Brandfall dazu bei, Rettungs- und Fluchtwege begehbar und möglichst rauchfrei zu halten und sind dazu noch zertifiziert nach DIN EN 12101-2. „Mit den passenden Fenstern lässt sich ohne zusätzlichen Aufwand an anderer Stelle der zusätzlich geforderte bauliche Brandschutz realisieren. Das gilt für den Neubau ebenso wie für die Sanierung,” betont Lange. Denn auch Lamellenfenster können nachträglich in bestehende Fensterrahmen eingesetzt werden. Davon abgesehen sind Lamellenfenster auch ein architektonischer Hingucker. Denn sie gliedern und strukturieren die Fassade. Nicht umsonst sind sie beim Einsatz in öffentlichen Gebäuden ebenso wie in der Unternehmenswelt sehr beliebt. 

Bildmaterial:
Bild 1 und 2Lamellenfenster (isolierverglast). Bildquelle © HAHN Lamellenfenster GmbH  

Bild 3: Lamellenfenster an der RMK Klinik Winnenden. Bildquelle © Peter Kiefer 

Expertentipp: Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose VFF Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade e.V. (VFF)
Tel.: 069 / 95 50 54 - 0, E-Mail: pr @window .de

Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V. (HDH)
Chausseestr. 99, 10115 Berlin
Tel.: 0151 / 2500 6883, E-Mail: presse @holzindustrie .de

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

Über den VFF:

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) ist die Fachorganisation, welche die führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden, System- und Handelspartner sowie Montagebetriebe in Deutschland vertritt. Die Mitgliedsbetriebe verarbeiten Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und Glas. Als materialübergreifender Verband vertritt der VFF die Interessen von mehr als 400 Firmen aus der Fenster- und Fassadenbranche.

Impressum:

Verband Fenster + Fassade
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt/Main
Tel.: +49 (69) 955054-0
Fax: +49 (69) 955054-11
E-Mail: vff @window .de
Internet: www.window.de

Geschäftsführer: Frank Lange und Frank Koos

Eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt/Main
Vereinsregister-Nr.: 7449

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news-693 Thu, 14 Sep 2023 18:33:00 +0000 Qualität bei Fenstern schätzen lernen mit dem RAL-Gütezeichen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=693&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b06aff3607f5920ffa3f3e99f7be70c6 Frankfurt/Main. Fenster sind oft unterschätzte Alleskönner. Sie eröffnen den Blick ins Freie, schützen vor Lärm und Einbrüchen und können viel für eine gute Energiebilanz des Hauses tun. All das gilt aber nur, wenn die Qualität stimmt. Worauf es dabei zu achten gilt, erklärt die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Fenster sind Hightech-Produkte, an die eine Vielzahl von Anforderungen gestellt werden. Sie müssen sich bei Sturm und Schlagregen ebenso bewähren wie bei Gluthitze und staubigen Tagen im Sommer. Die Käufer erwarten von ihnen eine lange Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren, die es mit der Haltbarkeit ihrer Immobilie aufnehmen kann. Damit solche Erwartungen nicht enttäuscht werden, gilt es, auf hohe Qualität zu achten. Wie aber unterscheidet man gute von minderer Qualität? Manche Mängel wie große undichte Verbindungsstellen, sind auch für Laien sichtbar. Auch wenn Fensterbeschläge nicht richtig festgeschraubt sind, fällt das häufig auf.  Doch das Gros möglicher Schwachstellen ist für ungeschulte Verbraucher gar nicht zu erkennen und offenbart sich häufig erst in der Nutzung. Lockern sich dann Beschläge oder Griffe, ist es häufig schon zu spät. Hier hilft als Qualitätsgarant das RAL-Gütezeichen für Fenster, Fassaden und Haustüren. Denn es fixiert Leistungsmerkmale für Materialien und Produktionsabläufe und stellt gleichzeitig klare Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit.  „Besonders wertvoll ist das RAL-Gütezeichen, weil es sich nicht nur auf die Produktion selbst, sondern auch auf die Montage von Fenstern und Türen erstreckt und damit einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt”, erläutert der Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Frank Lange. „Denn das beste Fenster nützt nichts, wenn es schlecht montiert ist.”

Sorgfältige Prüfungen
Nicht zu verwechseln ist das RAL-Gütezeichen - gut erkennbar am prominenten Prüfsiegel - mit der CE-Kennzeichnung. Das CE-Zeichen steht für den gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandard. Das RAL-Gütezeichen geht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Denn mit der RAL-Kennzeichnung verpflichten sich die teilnehmenden Unternehmen zur Eigen- und Fremdüberwachung der Fertigungs- und Montageabläufe. Geprüft wird unter anderem auf Luft- und Schlagregendichte, auf die Windlast ebenso wie auf Schallschutz und auf die Energieeigenschaften. Dabei ist genau festgelegt, dass gründlich und nach festgelegten Abläufen geprüft wird. „Die RAL-Gütezeichen garantieren Verbraucherschutz. Denn besonders ausgebildetes Personal, Prüfeinrichtungen in der Fertigung sowie eine kontinuierliche Eigen- und Fremdüberwachung durch akkreditierte, neutrale Prüfinstitute sind Kernelemente für die RAL-Teilnahme", erklärt Geschäftsführer Frank Lange.  So ist die Gütegemeinschaft berechtigt und verpflichtet, die Benutzung des verliehenen Gütezeichens sowie die Einhaltung der Güte- und Prüfbestimmungen zu überwachen.

Kriterien kontinuierlich weiterentwickelt
Die Kontinuität der Überwachung für das RAL-Gütezeichen ist durch einen entsprechenden Vertrag nachzuweisen. Zudem haben sich die Prüfungen mit dem Stand der Technik und den Ansprüchen der Verbraucher kontinuierlich entwickelt. So wurden beispielsweise Kriterien für umweltfreundliche Fenster fixiert. Dazu gehören ressourcenschonender Materialeinsatz, geringe Umweltbelastung durch die Fensterfertigung sowie umweltgerechte und ressourcenschonende Verwertung der Altfenster. Die Bezeichnung RAL geht übrigens auf die Weimarer Republik zurück. Denn bereits 1925 wurde der „Reichsausschuss für Lieferbedingungen”, kurz RAL, geschaffen, dessen Grundideen in verändertem Zuschnitt bis heute im RAL-Bestand haben.

Bild: Beim RAL-Gütezeichen wird Fenster-Qualität genauen Kontrollen unterzogen, hier am Prüfstand des Unternehmens WINDOR, durch die Fachleute Robert Speiser (re.) und Lothar Röhreich (li.). Bildquelle: WINDOR.

Expertentipp:
Einen Überblick über alle Vorteile von Fenstern und Türen mit RAL-Gütezeichen finden Sie auf der Seite der Gütegemeinschaft www.sehr-gute-fenster.de. Hier können Sie sich umfassend über das Qualitätsversprechen gütegesicherter Fenster informieren. Gezielt den geeigneten Fachbetrieb finden, können Sie hier: www.ral-fachbetriebe.fenster-können-mehr.de

Pressekontakte

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. 
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: doebel @window .de 
  
HDH, Chausseestr. 99, 10115 Berlin 
Tel.: 0151 / 2500 6883, E-Mail: presse @holzindustrie .de

 

Die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren: Zur Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren zählen derzeit mehr als 220 überwiegend große deutsche Fensterhersteller. Sie sorgt im Interesse bau- und modernisierungswilliger Kunden für eine umfassende Gütesicherung von der Erstprüfung der angebotenen Produkte über die Eigen- und Fremdüberwachung bis hin zu Fertigung und Montage. Weitere Informationen zu Fenstern und Türen unter www.sehr-gute-fenster.de 

 

Impressum

Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt / Main
Tel.: +49 (69) 955054-0
Fax: +49 (69) 955054-11
E-mail: vff @window .de
Internet: www.window.de

Geschäftsführer: Frank Lange

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news-697 Wed, 13 Sep 2023 13:12:00 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 19. Oktober 2023 Aktuelle Marktzahlen, Konjunktur und Bauklima sowie Zukunftschancen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=697&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fce6bf35e65781aeec77e4a7604059fa Frankfurt am Main, 13. September 2023. Online und vor Ort findet am 19. Oktober 2023 im InterCityHotel Frankfurt Airport das Herbst-Update der Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) statt. Im Rahmen der Veranstaltung, die von 10.30 bis 16.00 Uhr dauert, stehen wie üblich die aktuellen Fenster- und Außentürenmarktzahlen mit einem Update für 2023 und einem Ausblick auf 2024 sowie die Konjunktur- und Baumarktdaten im Fokus. Darüber hinaus gibt es einen Vortrag zu den Marktpotenzialen, die sich aufgrund der angestrebten Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Gebäudebestand bieten, und die Präsentation der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Bauklima. VFF-Geschäftsführer Frank Lange, der auch durch die Fachtagung führt, wirft nach der Begrüßung einen Blick auf die aktuelle Marktentwicklung sowie die Erwartungen in der Branche. Detaillierte Daten und Zahlen zur Konjunktur und Baumarktentwicklung trägt anschließend Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH vor. Nach der ersten Diskussionsrunde und der Mittagspause folgen Jörg Flasdieck von der Heinze GmbH mit den deutschen Fenster- und Außentürenmarktzahlen sowie noch einmal Martin Langen, der die zukünftigen Marktpotenziale hinsichtlich des notwendigen nachhaltigen und klimaneutralen Bauens erläutert. Im letzten Abschnitt der Fachtagung stellt Jörg Flasdieck nach der Kaffeepause die Ergebnisse einer Umfrage zum Bauklima 2024 vor. Die zweite und abschließende Diskussionsrunde mit allen Referenten stellt sich dann die große Frage, welche Marktentwicklungen realistisch zu erwarten sind.

„In unserer Herbsttagung können wir schon genauer auf das Folgejahr blicken“, betont Frank Lange. „Und gerade angesichts der unübersehbaren Zeichen einer Rezession ist es besonders notwendig, eine breite Datenbasis in den Blick zu nehmen und in unseren Diskussionsrunden zu reflektieren. Auch deswegen ist eine Präsenzteilnahme von Vorteil!“

 

Grafik „Fachtagung-St&M_2023II“ und QR-Code „Anmeldung-St&M_2023II“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung der Fachtagung Statistik und Markt. (Grafik: VFF)

 

Über die folgende Linkadresse kommen Sie zur Online-Teilnahme: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_fGQWz-vwQQuOnUh0NS1UTA#/registration

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-692 Tue, 12 Sep 2023 13:09:18 +0000 Fensterbranche will Wiederverwertungspotenziale von Altfenstern erhöhen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=692&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=41de7e9e85cd61e72911e377a1693dc6 Gemeinsame Studie der wichtigsten Verbände und Organisationen der Fensterbranche Berlin/Bonn/Frankfurt u.a., 12. September 2023 – Die wichtigsten Verbände und Organisationen der Fensterbranche haben eine Studie in Auftrag gegeben, um die Potenziale des Altfenster-Recyclings und weitere Möglichkeiten auszuloten. Es sollen die Abfallpotenziale, alternative Entsorgungskonzepte und Möglichkeiten der Verwertung mit Blick auf eine Wertschöpfungskette über alle Rahmenmaterialien hinweg zu nutzen, ermittelt werden. Durchgeführt wird die Studie von der Conversio Market & Strategy GmbH. Auftraggeber sind der Bundesverband Flachglas (BF), der Bundesverband ProHolzfenster, der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) sowie der Verband Fenster + Fassade (VFF) zusammen mit den Recycling-Initiativen A|U|F, Rewindo und der Biotrans GmbH. Der erste Abschnitt dieser über mindestens zwei Jahre laufenden Analyse gibt einen Überblick über Abfallpotenziale von Kunststoff-, Aluminium- und Holzfenstern und den gemeinsamen Anfall von Wertstoffen und wie diese Stoffe bislang verwertet werden. Erste Ergebnisse
Der erste Teil der Studie ist bereits erstellt und zeigt, dass jährlich ein Wertstoffpotenzial von 472 Kilotonnen (kt) an Altfenstern in Deutschland anfällt. Hierbei bildet Altglas mit 251 kt (53 Prozent) den größten Mengenanteil. Von den circa 33 Prozent Rahmenmaterialien entfällt knapp die Hälfte der Menge mit 76 kt (16 Prozent) auf Holzrahmen, gefolgt von PVC-Profilen mit 44 kt (9 Prozent) und Aluminiumprofilen mit 35 kt (8 Prozent). Die Beschläge inklusive Griffe umfassen circa 17 kt (4 Prozent). Die restlichen 49 kt (10 Prozent) entfallen auf weitere Komponenten wie Dichtungen, Abstandshalter, Schrauben und Beschichtungen aller Art, aber auch auf Stahlarmierungen, die allein 29 kt ausmachen. Schon jetzt kann ein Gros der Altfenster je nach Material aufgearbeitet, recycelt und zu einem recht hohen Anteil auch wieder für die Fensterherstellung verwendet werden.

Neben den Verbänden und Organisationen ist auch die Biotrans GmbH an der Studie beteiligt. Das Entsorgungsunternehmen bietet seit zwölf Jahren ein Konzept für alle Fenster und Rahmenmaterialen. Bundesweit werden die Altkonstruktionen mit eigenen Containern und Fuhrpark gesammelt und zentral in Schwerte mit dem Ziel einer möglichst hohen Verwertungsquote aufbereitet. Dort werden je nach Anfallstelle des Abfalls auch verschiedene Rahmenmaterialien gemeinsam in einem Container angenommen. Biotrans erfasst aber auch, genau wie die anderen Recycling-Partner der beteiligten Verbände, je nach Abfallmenge und Projekt, Monochargen von Altfenstern unterschiedlicher Rahmenmaterialien.

Weitere Schritte
Wie nicht nur dort, sondern generell eine bessere Verwertung erzielt werden kann, soll die Fortsetzung der Studie in Zusammenarbeit mit einer Hochschule mit passendem Schwerpunkt zeigen. Conversio wird dabei weiter als Supervisor tätig sein. Ferner wird EPPA, der europäische Wirtschaftsverband der Hersteller von Kunststoff-Fenstersystemen mit Sitz in Brüssel, sich an der weiteren Erhebung beteiligen. Im weiteren Studienverlauf geht es nicht nur darum, mehr Recycling-Möglichkeiten zu erarbeiten, sondern die Nachhaltigkeit deutlich zu erhöhen. So soll unter anderem die thermische Verwertung reduziert und auch die Nutzungsmöglichkeiten des Flachglases verbessert werden. Bei der Suche nach Verbesserungspotenzialen gehen die an der Studie beteiligten Verbände und Organisationen den Schritt vom reinen Recycling hin zur Kreislaufwirtschaft über die gesamte Wertschöpfungskette und ebnen damit der Fensterbranche den Weg zu deutlich mehr Nachhaltigkeit. Diese kann dadurch wiederum im Baubereich einen wesentlichen Beitrag zum Green Deal und zur verbesserten Produktverantwortung für das gesamte Fenster leisten und sich auf politischer Ebene mehr Gehör verschaffen.

Erste Ergebnisse der zweiten Stufe der Studie werden für Anfang 2025 erwartet und die Öffentlichkeit zeitnah darüber informiert.

Bildmaterial
Abdruck honorarfrei, Bildquelle: Verbände und Organisationen der Fensterbranche
Studie.jpg
Bildunterschrift: Ziel einer gemeinsamen Studie der wichtigsten Verbände und Organisationen der Fensterbranche ist, die Potenziale des Altfenster-Recyclings und die Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft über alle Rahmenmaterialien hinweg auszuloten.
primäre Verwertungswege.jpg
Bildunterschrift: Schon jetzt kann ein Gros der Altfenster je nach Material aufgearbeitet, recycelt und zu einem recht hohen Anteil auch wieder für die Fensterherstellung verwendet werden.
QR-Code zur Studie (Kurzfassung):

 

Kontakt:
Silke Koppers
Referentin für Kommunikation
und Projektmanagement
Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e. V.
Offerstr. 12, 42551 Velbert Telefon: 02051/9506-10 Telefax: 02051/9506-20 E-Mail: koppers@fvsb.de Internet: www.fvsb.de

 

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news-689 Mon, 21 Aug 2023 09:28:00 +0000 Mit den kürzer werdenden Tagen und dem Herbstbeginn steigt die Gefahr von Wohnungs- und Hauseinbrüchen. Wie kann man am besten erfolgreich vorbeugen? index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=689&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0e0ef4216375ea32a0f2d38d8d98b436 Einbruch vorbeugen - Mehr Sicherheit mit besseren Türen und Fenstern schaffen Frankfurt/M. Mit den kürzer werdenden Tagen und dem Herbstbeginn steigt die Gefahr von Wohnungs- und Hauseinbrüchen. Wie kann man am besten erfolgreich vorbeugen? Der Verband Fenster + Fassade (VFF) erklärt technische Neuerungen, die effektiv hohe Hürden für Langfinger schaffen. Mit dem Ende der Pandemie ist die Mobilität der Menschen wieder stark gestiegen – und damit auch die Gefahr von Wohnungseinbrüchen in Häuser und Wohnungen. Fast 66.000 Wohnungseinbrüche und -versuche registrierte die Polizei bundesweit im vergangenen Jahr, das waren über 20 Prozent mehr als im Corona-Jahr 2021. Wohlgemerkt zählt die Polizei die Einbruchsversuche mit. Damit es beim Versuch des Einbruchs bleibt oder auch dazu gar nicht erst kommt, hält die Fenster- und Türenbranche technisches Knowhow und Innovationen bereit. Dafür gibt es klare Kriterien. Denn wie sicher Fenster und Türen sind, bestimmt die Widerstandsklasse (Resistance Class, RC). „Für den Privathaushalt sollte man sich heute mindestens für RC 2 entscheiden“, empfiehlt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Denn RC 1 biete nur geringen Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt (vorwiegend Vandalismus) wie Gegentreten und Gegenspringen. „Ab Widerstandsklasse RC 2 leisten Fenster und Türen wirksamen Widerstand gegen Schraubendreher, Zange und Keile und senken so das Einbruchrisiko deutlich. Versuchen die Täter zusätzlich, mit einem zweiten Schraubenzieher und einem Kuhfuß sowie mit einfachem Bohrwerkzeug die Fenster und Türen zu öffnen, ist die Widerstandsklasse RC 3 empfehlenswert”, erläutert Lange. 

Kernelemente
Bei den Eigenschaften der Fenster sollte nicht zuletzt an abschließbare Griffe, einen Anbohrschutz und einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge wie Pilzkopfverriegelungen und passende Sicherheitsschließstücke gedacht werden. Solche Verriegelungen können das Aufhebeln des Fensters entscheidend erschweren. Abschließbare Griffe und so manche weitere Innovation bei den Beschlägen lassen sich gut am Fenster nachrüsten. Wenn die vorhandenen Elemente aber alt sind und zu wenig Einbruchshemmung bieten, empfiehlt sich dagegen dringend ein kompletter Tausch. Zusätzlicher Pluspunkt: Wer in neue, einbruchsichere Fenster und Türen investiert, spart sich nicht nur Sorgen um die eigene Sicherheit, sondern auch teure Heizenergie. Denn die neuen Fenster und Türen haben bessere Wärmeeigenschaften. Daher gibt es auch staatliche Zuschüsse für den Fenstertausch: Förderfähig sind neue einbruchhemmende Fenster nach Widerstandsklasse RC2 bei einem Wärmedämmwert von mindestens 1,1 W/m²K. 

Wie Mechanik, Automatisierung und Digitales sich ergänzen
Und noch eine gute Nachricht: Der Anteil der Einbruchversuche an den tatsächlichen bzw. intendierten Wohnungseinbrüchen ist laut Bundeskriminalamt in den vergangenen dreißig Jahren von knapp 30 auf knapp 50 Prozent gestiegen. Also anteilig sind deutlich mehr Einbrüche gescheitert. „Das dürfte zu einem Gutteil auf technische Innovationen sowie auf Verhaltensänderungen der Menschen zurückzuführen sein”, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Die Statistik legt nahe: Investitionen in bessere Technik lohnen sich, gepaart mit entsprechend umsichtigem Verhalten. Innovationen verbinden daher bewusst verbesserte Mechanik mit Automatisierung. Beispiel Türen: Mit mechanisch-automatischer Mehrfachverriegelung lassen sich Türen ohne Schlüsselbetätigung sicher verriegeln. Die sogenannte 3-Punkt-Verriegelung mit Automatikkraftkeilen fährt dann automatisch aus, wenn die Bewohner Haus oder Wohnung verlassen. Für noch mehr Sicherheit verhindern rückdruck-gesicherte Sicherheitsschließpunkte ein Aushebeln. Solche Systeme bieten eine erhöhte Einbruchhemmung bis Widerstandsklasse RC3. 

Wer sein gut gesichertes Heim auch aus der Ferne im Blick haben will, kann auf das Miteinander von Mechanik, Automation und digitalen Neuerungen bauen. Denn zusätzlich zum mechanischen Einbruchschutz sind Alarm- oder Überwachungsanlagen mit Sensortechnik sinnvolle Ergänzungen für die Sicherheit. So können mit Sensoren ausgestattete Fenster einen Einbruchversuch direkt auf das Mobiltelefon melden. Ergänzt mit Kamerasystemen und einem Fingerprint-System wirken Abschreckung vor Einbrüchen und Vorsorge ineinander.

Expertentipp: Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose VFF Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.  

Bild 1: Bei den Eigenschaften der Fenster sollte nicht zuletzt an abschließbare Griffe, einen Anbohrschutz und einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge wie Pilzkopfverriegelungen und passende Sicherheitsschließstücke gedacht werden. © Roto

Bild 2: Mit Sensoren ausgestattete Fenster können einen Einbruchversuch direkt auf das Mobiltelefon melden. © Roto

Bild 3 und 4: Bei der automatischen Mehrfachverriegelung fährt beim Schließen der Tür der Riegel im Hauptschloss automatisch aus. Gleichzeitig fahren die Automatikkraftkeile aus und bieten zusätzlichen Einbruchschutz. © Roto

21. August 2023

 

Pressekontakte:

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Über den VFF:

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) ist die Fachorganisation, welche die führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden, System- und Handelspartner sowie Montagebetriebe in Deutschland vertritt. Die Mitgliedsbetriebe verarbeiten Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und Glas. Als materialübergreifender Verband vertritt der VFF die Interessen von mehr als 400 Firmen aus der Fenster- und Fassadenbranche.

 

Impressum:

Verband Fenster + Fassade
Walter-Kolb-Str. 1-7
60594 Frankfurt/Main
Tel.: +49 (69) 955054-0
Fax: +49 (69) 955054-11
E-Mail: vff @window .de
Internet: www.window.de

Geschäftsführer: Frank Lange und Frank Koos

Eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt/Main
Vereinsregister-Nr.: 7449

 

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news-698 Thu, 17 Aug 2023 12:03:00 +0000 VFF-Fachtagung VOB und Recht am 24. Oktober 2023 „Annahmeverzug“ und „Vertragsgrundlage“ im Fokus index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=698&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f21875f53f2848962838936a4a63c797 Frankfurt am Main, 17. August 2023. Die diesjährige VFF-Fachtagung VOB und Recht findet am 24. Oktober 2023 von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen statt. Am Vormittag geht es um das Schwerpunktthema „Annahmeverzug – Konsequenzen und Optionen für den Auftragnehmer“. Nachmittags steht dann der Problemkomplex „Vertragsgrundlage“ im Fokus. „Wir haben uns für diese beiden Schwerpunktthemen entschieden, da derzeit bei beiden Problemfeldern eine große Dynamik zu spüren ist“, so Markus Christoffel, der Experte für VOB und Recht beim VFF. „Geschicktes und gut geschultes Agieren kann in beiden Bereichen über den wirtschaftlichen Erfolg mitentscheiden.“ Immer häufiger versuchen Auftraggeber die Rechtsfolgen der Abnahme wie beispielsweise Ende der Leistungsschutzverpflichtung des Auftragnehmers, Beginn der Verjährungsfrist für Mangelsachverhalte, Beweislastumkehr oder Fälligkeit der Vergütung hinauszuzögern. Zu diesem Komplex „Annahmeverzug – Konsequenzen und Optionen für den Auftragnehmer“ eröffnet RA Prof. Christian Niemöller von der SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die Fachtagung mit einem Vortrag über „Der gestörte Bauablauf – Aktuelle rechtliche Entwicklungen“. Ihm folgt Dr. Frank Kumlehn von der CEM Consultants GmbH mit einem ausführlichen Referat über „Annahmeverzug – Baubetriebsgutachterliche Lösungsansätze für die ‚Gerechtigkeitslücke‘ in der Rechtsprechung“. Christian Anders von der Hilzinger Metallbau GmbH schließt die Vortragsreihe ab mit einem „Erfahrungsbericht aus der Praxis“. Es folgt dann die Podiums- / Plenumsdiskussion zum ersten Themenschwerpunkt der Fachtagung.

Was sollten die Unternehmen im Fenster- und Fassadenbau besonders beachten, um eine rechtssichere Vertragsgrundlage vereinbart zu bekommen? Welche Rolle spielen dabei die Allgemeinen Geschäftsbestimmungen (AGB), und wie beurteilt ein Richter deren Wirksamkeit? Und welche neuen Entwicklungen sind in der Zusammenarbeit zwischen AG und AN bei der Vertragsgestaltung und in der Ausführung zu erkennen bzw. zu beachten? Das damit umrissene zweite Schwerpunktthema „Vertragsgrundlage“ der Fachtagung eröffnet mit einem fokussierten Blick auf die aktuelle Situation und die Bedürfnisse unserer Branche wiederum RA Prof. Christian Niemöller: „Vertragsgestaltung für die Fenster- und Fassadenunternehmen“. Es folgt RiOLG Dr. Tobias Rodemann - Oberlandesgericht Düsseldorf über "Allgemeine Geschäftsbedingungen - wann wird es brenzlig?“ Nach der Podiums- / Plenumsdiskussion zu diesen Themen und der anschließenden Kaffeepause erläutert Markus Christoffel vom Verband Fenster + Fassade „Neue Entwicklungen zur Kooperation von AG und AN – Vorstellung der Überarbeitung der VFF Merkblätter VOB.01 und VOB.02“. Zum Abschluss präsentiert Dr. Christian Brinsa, Leiter des Hochbauamts in Wolfsburg, „Preisgleitung `Fassadenarbeiten´ - Neue Wege der Stadt Wolfsburg“. Dieser Ansatz bietet dem AN eine risikolose Preisgleitung, die nur im Falle der Teuerung der Einkaufspreise des AN bei Angebotsabgaben im Vergleich zum Abnahmezeitpunkt den Preis anpasst. Bei sinkenden Einkaufspreisen bleibt der vereinbarte Verkaufspreis bestehen. Zum Abschluss können die Teilnehmer in der Podiums-/Plenardiskussion auch zu diesem Schwerpunktthema Fragen stellen und sich direkt mit den Branchenkollegen und Referenten austauschen.

 

Grafik „VOB_Recht10-2023“ (Grafik: VFF)

 

QR-Code „AnmeldungVOB-Recht2023“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung der Fachtagung VOB und Recht. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und eine zeitnahe Anmeldung zu empfehlen. (Grafik: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-690 Mon, 14 Aug 2023 15:15:00 +0000 Aktuelles 5-Punkte-Programm des VFF Bauwirtschaft in der Rezession – Konjunktur jetzt stärken! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=690&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d2a7069b4dd0ac5e0883c09cfb955648 Frankfurt am Main, 14. August 2023. Angesichts der derzeitigen Rezession der Bauwirtschaft und der gleichzeitigen sozialen und klimapolitischen Notwendigkeiten, neuen Wohnraum zu schaffen und in deutlich höherem Ausmaße energetisch zu sanieren, hat der Verband Fenster + Fassade (VFF) ein 5-Punkte-Programm als Forderung an die Politik adressiert. Dieses Programm nennt ers-tens als Kernforderung die Sonderabschreibungsmöglichkeiten sowohl für Neubauvorhaben und energetische Sanierungsmaßnahmen für alle nicht-öffentlichen Eigentümergruppen. Zweitens soll die schon bestehende steuerliche Förderung für selbstgenutz-ten Wohnraum gestärkt und verbessert werden. Drittens fordert der VFF die Wiedereinführung der KfW-Zinsvergünstigung für Investitionen von Einzelmaßnahmen. Viertens wird eine langfristig solide Ausfinanzierung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefordert. Und fünftens soll die BEG um eine „Sprinterprämie“ für umfassende energetische Sanierungen erweitert wer-den. Der Thüringer Unternehmer Bernhard Helbing, von 2006 bis 2016 Präsident des VFF, hat dieses 5-Punkte-Programm Bundeskanzler Olaf Scholz in Erfurt am 10. August 2023 übergeben, nachdem er es zuvor in der Bürgeraussprache vorgestellt hatte. Der VFF wird dieses Programm in die weiteren Diskussionen in Berlin gemeinsam mit der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG einbringen.

Zur Begründung führt das Programmpapier an, dass die Rezession in der Bauwirtschaft jetzt noch rechtzeitig durch ein Konjunkturprogramm der Regierung bekämpft werden muss. Ansonsten droht ein weiterer Verlust an Fachkräften und somit eine Gefährdung sowohl der Neubauziele für bezahlbaren Wohnraum als auch des klimaneutralen Umbaus des Gebäudebestands bis zum Jahr 2045! Aktuell zeigen sich schon richtige Impulse wie der Vorschlag der Bauministerin Klara Geywitz zur Einführung einer degressiven Abschreibung für neue Wohngebäude ab Januar 2024. Auch die Aufstockung der Fördertöpfe um weitere zwei Milliarden Euro aus Mitteln des Klima- und Transformationsfonds (KTF) für die Gebäudesanierung ist in dieser Situation wichtig und richtig. „Es kommt jetzt aber ebenfalls darauf an, dass die zusätzlichen Fördermittel auch für die energetische Sanierung der Gebäudehülle genutzt werden können, zum Beispiel in Form einer Sprinterprämie sowohl für die Anlagentechnik als auch die Sanierung der Gebäudehülle“, so Frank Lange, Geschäftsführer des VFF.

Bündnis 90/Die Grünen haben aktuell ebenfalls ein 5-Punkte-Investitionsprogramm vorgeschlagen mit 30 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfond mit Investitionsvorschlägen für die Bauwirtschaft sowie Anreizen für private Investitionen in Energieeffizienz. Dabei soll auch die Förderung für Einzelmaßnahmen wie moderne Fenster und Türen erhöht werden. „In der Ampel-Koalition der Regierung kursieren somit mehrere Vorschläge für Maßnahmen zur Stärkung des Wachstums, nachdem die Wolken einer Rezession sichtbar geworden sind“, erklärt VFF-Präsident Helmut Meeth. „Wichtig ist jetzt, dass kurzfristig ein Konjunkturpaket einvernehmlich auf den Weg gebracht wird, und dafür ist nach unserer Auffassung das 5 Punkte-Programm des VFF ein sehr guter Ansatz!“

Foto „Übergabe“: Bernhard Helbing übergibt Bundeskanzler Olaf Scholz am 10. August 2023 das 5-Punkte-Programm des VFF zur Stärkung der Bauwirtschaft. (Foto: VFF)

QR-Code „5-Punkte-Programm“: Hier können Sie den vollständigen Text des 5-Punkte-Programms des VFF einsehen und herunterladen. (Foto: VFF)

 

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news-691 Mon, 14 Aug 2023 11:21:00 +0000 Am 28. September 2023 in Frankfurt Seminar: Planung und Montage von Vorhangfassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=691&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b5b4c10bec072dfdab4dc7324a4669be Frankfurt am Main, 14. August 2023. Das diesjährige Seminar zur Planung und Montage von Vorhangfassaden findet am 28. September 2023 im Schüco Showroom NEXTOWER in Frankfurt statt. Referent ist wie in den Vorjahren Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF und technischer Leiter der Firma Hilzinger Metallbau GmbH. Grundlage des Seminars ist der von der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren angebotene Leitfaden zur Montage von Vorhangfassaden. „Ich freue mich, dass wir dieses Seminar erstmals in den Räumen des Schüco Showroom NEXTOWER veranstalten können“, so Ulrike Döbel, Leiterin der Geschäftsstelle der Gütegemeinschaft. „Zentral in Frankfurt, nur wenige Minuten von der Hauptwache entfernt gelegen, kann man am und im 136 Meter hohen Nextower beispielhaft sehen, welche Möglichkeiten moderne, energieeffiziente Vorhangfassaden bieten.“ Das Seminar behandelt den kompletten Prozess von den Anforderungen an Vorhangfassaden über die Planungsaufgaben (Ausführungsplanung, Werkstatt- und Montageplanung) und über die bauphysikalischen Anforderungen, die Verankerung, Lastabtragung und Abdichtung bis hin zur praktischen Ausführung mit Ausführungsbeispielen (u.a. Montageplanung, Reihenfolge der Gewerke, elektrische Anschlüsse, Abdichtung bodentiefer Elemente und Dokumentation).

Das Seminar richtet sich an Projektleiter, Fassadenplaner und Bausachverständige sowie an Montageverantwortliche, Obermonteure, Fachmonteure und Fassadenfachingenieure. Das ausführliche Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie auf der Website der Fensterverbände www.window.de im Bereich „Termine“. Zu den Seminarunterlagen gehören auch je ein Exemplar der beiden Leitfäden zur Montage von Fenstern und Haustüren sowie zur Montage von Vorhangfassaden.

Grafik „Fassadenseminar23“(Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

Grafik „qr28-09-23“:  Der Link direkt zum Programm des Fassadenseminars sowie zum Anmeldeformular (Grafik: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

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news-687 Mon, 31 Jul 2023 10:18:00 +0000 Automatisierung am Haus: Smarter Sonnenschutz mit der Kraft des Lichts index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=687&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=19534da0595c917ed6bd04bab35d1d37 Frankfurt/Main. Die Hitzewochen dieses Sommers zeigen einmal mehr: Sonnenschutz rund um Haus und Wohnung wird unverzichtbar. Umso besser, wenn dieser Sonnenschutz mit intelligenter Steuerung arbeitet, die dazu noch die Kraft des Lichts nutzt. Wie solch smarter Sonnenschutz funktioniert, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Die Sonne schenkt Licht und Leben, doch gilt es gleichzeitig, sich vor ihr zu schützen, wenn die Hitze zu groß wird – auch drinnen. Das geht am besten im Smart Home, dem intelligent vernetzten Zuhause, in dem Komfort, Sicherheit und Sonnenschutz zusammenwirken. Denn bei manueller Bedienung von Rollläden, Jalousien, Markisen und anderem Sonnenschutz können diese aus Vergesslichkeit oder auch bei Abwesenheit schon einmal stundenlang geöffnet bleiben, obwohl die Sonne in die Zimmer dringt. Stickige Luft und hohe Temperaturen in den Räumen sind die Folge. Um das zu verhindern, hilft automatisierter Sonnenschutz. Der funktioniert so: Intelligente Wettersensoren beliefern die Steuerungszentrale im Smart Home mit Informationen. Diese smarte Steuerung ermöglicht es, dass die Behänge, seien es nun Rollläden, Jalousien oder Markisen, in die richtige Position fahren. Die Steuerung erfolgt geräuschlos und bequem per Funk, automatisiert oder per Fernbedienung. Kleine Motore in den Behängen übernehmen die Arbeit des Hoch- und Runterfahrens und der präzisen Ausrichtung. Nachführfunktionen sorgen dafür, dass sich der Sonnenschutz automatisch an die Sonneneinstrahlung anpasst und die Räume optimal vor Hitze geschützt bleiben.

Klimaanlage oft verzichtbar
Eine dynamische Steuerung der funkmotorisierten Behänge über eine Smart-Home-Zentrale kann an heißen Sommertagen deutlich die Hitze aussperren Das Resultat sind nicht nur angenehm temperierte Wohnräume, sondern auch Energieeinsparungen. „Im Smart Home mit seiner intelligenten Steuerung des Sonnenschutzes kann auf den Einsatz einer Klimaanlage häufig komplett verzichtet werden”, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Nachtauskühlung und Sonnenschutz machen Klimageräte überflüssig, das spart Energie und ist ein echter Beitrag zum Klimaschutz.“ Gute Luft im eigenen Heim geht so einher mit kleineren Stromrechnungen. Denn der Energiebedarf von Klimaanlagen ist erheblich. Hinzu kommt: Der sehr überschaubare Strombedarf für automatisierten Sonnenschutz kann direkt mit Solarstrom gedeckt werden. Eine solche Kopplung bietet sich an, denn die direkte Nutzung des Stroms vom eigenen Dach ist in aller Regel attraktiver als die Einspeisung ins Stromnetz. Auch weitergehende Vernetzungen zum Beispiel mit motorischer Nachtauskühlung, der Beleuchtung, Heizung oder den Dachfenstern sind im Smart Home problemlos möglich. Ohne zusätzliche Steuerleitungen lassen sich per Funk Verbindungen zu wichtigen Funktionen wie dem Einbruchschutz herstellen. Als Bedien-Optionen werden häufig Smartphone-App oder Sprachassistent angeboten.

Temperaturkomfort rund um die Uhr
„Die Automatisierung von Rollläden, Jalousien & Co. erhöht den Komfort und senkt die Energiekosten”, erklärt Fensterexperte Lange. Im Blick hat er dabei übrigens nicht nur sommerliche Hitze. Denn in der Übergangs- und in der Winterzeit sind die einfallenden Sonnenstrahlen als natürliche Zusatzheizung willkommen. Automatische Steuerung sorgt dann dafür, dass die Rollläden erst ab einer bestimmten Raumtemperatur nach unten fahren. Die automatische Steuerung bedeutet auch nicht, dass individuelle Wünsche an den Sonnenschutz außen vor blieben, ganz im Gegenteil. Zeitschaltfunktionen, damit der Sonnenschutz auch bei kürzeren und längeren Abwesenheiten optimal funktioniert, und weitere persönlich maßgeschneiderte Einstellungen sind fester Bestandteil von Smart-Home-Konzepten. „Die Anpassung an hohe Temperaturen wird im Zuge des Klimawandels immer wichtiger. Mit dynamischen Bauteilen wie Nachtauskühlung und Sonnenschutz steigt die Lebensqualität durch Tageslicht, angenehme Raumtemperaturen und Frischluft. Gleichzeitig ist es ein sinnvoller Beitrag zur Energieeinsparung und damit zum Klimaschutz“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Bildmaterial

Bild 1 Komfort und gutes Raumklima in jeder Jahreszeit. Dazu tragen Smart-Home-Funktionen wie automatisierter Sonnenschutz bei. Bildquelle: Somfy

Bild 2 Dynamischer Sonnenschutz: Die Behänge passen sich in Abhängigkeit von Temperatur und Wetter an die persönlichen Bedürfnisse an. Bildquelle: Somfy

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news-685 Thu, 20 Jul 2023 15:26:00 +0000 Brandbrief von 15 Verbänden an Bundesregierung und Bundestag: Verbände fordern Klimakonjunkturpaket für den gesamten Gebäudebestand index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=685&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5af2913dca1685298d4279ade0fb0253 Frankfurt am Main, 20. Juli 2023. Einbruch bei Gebäudesanierungen ge-fährdet Klima, Jobs und sozialen Frieden: Sanierungsgipfel, Fahrplan für Sanierungsoffensive und Bekenntnis zur Energieeinsparung gefordert. Das sind die Kernaussagen eines offenen Briefs an Bundesregierung und Bundestag vom 19. Juli 2023. Der Brief formuliert die Sorgen eines Bündnisses aus fünfzehn Branchen-, Verbraucher-, Umwelt- und Klimaschutzverbänden – darunter auch der VFF – angesichts des drohenden Einbruchs bei der Gebäudesanierungsrate. Die Verbände rufen die Politik zum Gegensteuern auf. „Die Aufträge für energetische Modernisierungsmaßnahmen sowohl bei der Gebäudehülle als auch bei der Gebäudetechnik sind massiv zurückgegangen oder sogar zum Erliegen gekommen“, heißt es in dem Brief. Diese Entwicklung gefährde Jobs, Klima und sozialen Frieden. Hohe Heizkostenrechnungen träfen vor allem Haushalte mit geringen Einkommen in schlecht modernisierten Häusern besonders hart. Das Verbändebündnis fordert daher die Bundespolitik auf, noch in diesem Sommer ein Klimakonjunkturpaket für den Gebäudesektor aufzulegen. QR-Code „Brandbrief“: Hier finden Sie den Brandbrief mit allen Unterzeichnern im Wortlaut. (Grafik: VFF)

 

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news-684 Wed, 19 Jul 2023 19:19:00 +0000 Bau und Modernisierung: Klick für Klick zum guten Durchblick bei Fenstern und Türen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=684&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2622555d01c5facdbfa9f75b7400b35c Frankfurt/Main. Wer neu baut oder sein Eigenheim modernisiert, musste sich bis vor kurzem durch einen Dschungel an Regularien und Websites kämpfen. Damit ist jetzt Schluss. Rund ein Jahr nach seinem erfolgreichen Start hat sich der kostenlose VFF Fördermittel-Assistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF) als beliebte und verlässliche Online-Hilfe für alle Häuslebauer und Sanierer etabliert. In allem Grübeln um einen möglichen Heizungstausch darf nicht vergessen werden: Zuerst sollte es an die energetische Sanierung der Gebäudehülle auch mit neuen Fenstern gehen. Nur so kann Energie gespart werden, damit z.B. Wärmepumpen überhaupt effizient funktionieren können. Für den Fenstertausch gibt es attraktive Zuschüsse bis zu 20 Prozent der Investitionssumme.  Deutschlandweit gibt es rund 3.000 Förderprogramme, die für Investitionen in Fenster und Türen infrage kommen, so auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene. Damit die Wege durch die Förder-Landschaft nicht zum Labyrinth werden, bietet der VFF mit seinem Fördermittel-Assistenten einen verlässlichen Kompass. Er zeichnet sich durch eine klar strukturierte Navigation aus, ohne auf die nötigen Details zu verzichten: In ansprechender Kachel-Optik geht der Assistent auf den Bedarf der Verbraucher ein. Seien es Sonnenschutz, Smart Home, Einbruchschutz oder Barrierefreiheit: Der Fördermittel-Assistent lässt Sie aus der passenden Palette von Kriterien Ihre Wahl treffen. In wenigen Schritten gelangt man so zur Auswahl der Förderprogramme, die Fenster und Türen im Fokus haben. Das Angebot richtet sich speziell an Endverbraucher und Bauherren, die modernisieren oder neu bauen wollen. 

Kein Geld verschenken
In knapp einem Jahr hat der VFF-Fördermittel-Assistent laut Angaben des Verbandes im Schnitt 20.000 Zugriffe im Monat. Das zeigt: Die Verbraucher wissen, dass Investitionen in Bau und Modernisierung gut angelegtes Geld sind. „Neue Fenster und Türen bieten Energieeinsparungen und ein Mehr an Wohnqualität, so durch besseren Schallschutz, mehr Tageslicht und ein Plus an Sicherheit durch stärkere Einbruchshemmung”, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Hinzu kommt die Energieersparnis und somit der hohe Klimaschutzeffekt durch vermiedene Treibhausgasemissionen bei Investitionen in gute Fenster und Türen. Mit dem Kauf tut man also nicht nur sich selbst, sondern auch Kindern, Enkeln und nachfolgenden Generationen einen Gefallen. Derzeit ist der Gebäudebereich durch den hohen Wärmebedarf der Häuser einer der größten Treibhausgasemittenten in Deutschland. Der VFF-Fördermittel-Assistent ist damit ein Teil des Klimaschutz-Werkzeugkastens.

Modernisieren lohnt sich, Neubau auch
Trotz gestiegener Zinsen lohnt sich das Bauen weiterhin, nicht nur wegen staatlicher Förderung. Auf das veränderte Umfeld an den Märkten hat die Bundesregierung mit einer Aufstockung der Neubauförderung reagiert. So hat das Bundesbauministerium eine neue Wohneigentumsförderung gestartet. Die Gesamtfördersumme für den Neubau – also EH40 und Wohneigentumsförderung – wurde für dieses Jahr insgesamt auf rund 2 Mrd. Euro aufgestockt. Wie sich die neuen Förderbedingungen für neue Bauvorhaben nutzen lassen, erfährt man mit dem VFF Fördermittel-Assistenten. Denn dieser wird regelmäßig aktualisiert.  „So sind Interessierte mit dem Fördermittel-Assistenten immer auf dem Laufenden”, betont VFF-Geschäftsführer Lange. Besonders wertvoll sei der Assistent auch deshalb, weil er neben der Bundesförderung ebenso die staatliche Unterstützung auf Landes- und kommunaler Ebene fürs Bauen und Modernisieren erfasst. „Klick für Klick verschafft die Online-Hilfe guten Durchblick und hilft beim Planen und Entscheiden”, sagt VFF-Geschäftsführer Lange.

Link zum kostenlosen VFF Fördermittel-Assistenten: 
https://xn--fenster-knnen-mehr-l3b.de/foerdermittel-assistent/

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Der Verband Fenster + Fassade (VFF) ist die Fachorganisation, welche die führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden, System- und Handelspartner sowie Montagebetriebe in Deutschland vertritt. Die Mitgliedsbetriebe verarbeiten Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und Glas. Als materialübergreifender Verband vertritt der VFF die Interessen von mehr als 400 Firmen aus der Fenster- und Fassadenbranche.

 

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news-683 Mon, 10 Jul 2023 16:16:00 +0000 VFF-Fachtagung Marketing und Vertrieb am 14. September 2023: Fördermittelservice, Social Media Advertising, Best Practice, KI-Marketing und mehr index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=683&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3fb02311245a595eeb752e282859d49a Frankfurt am Main, 10. Juli 2023. Die Fachtagung Marketing und Ver-trieb des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) findet am Donnerstag, den 14. September 2023, von 10.00 bis 16.00 Uhr im IntercityHotel Frankfurt Airport statt. Auf dem Programm stehen nach einem Blick auf die aktuelle Marktsituation zunächst Vorträge zum Thema aktuelle Förderprogramme, serielle Sanierung und zur Nutzung des VFF Fördermittel-Services, neu auch für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Nach der Mittagspause folgen Vorträge zur Nutzung von Soci-al Media im B2B-Geschäft, zu Best Practice aus dem Handwerk, über Händler im Mittelpunkt: digitale Vertriebsprozesse und schließlich über 10 KIs, die deinen Job erleichtern - Die Superkraft fürs Marketing. „Förderprogramme und ihre Nutzung bilden ein starkes, noch lange nicht ausreichend erschlossenes Marketinginstrument. Aber auch unsere weiteren Themen und Beispiele bieten wieder kräftige Impulse und Anregungen für ein zeitgemäßes und effizientes Marketing“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Und zum Networking laden wir die Teilnehmer am Vorabend, den 13. September 2023, zu einem Get-Together ab 18:30 Uhr bei einem gemeinsamen Dinner Buffet im IntercityHotel Frankfurt Airport ein. Nach einer kurzen Vorstellung des neuen VFF-Marketingpreises 2024 eröffnet Frank Lange die Fachtagung mit einem Konjunkturupdate „Wie entwickelt sich der Markt und wie sind die aktuellen Erwartungen für die Branche?“. Das Vormittagsprogramm bringt dann noch ein Update zum Thema „Förderungen: Welches sind die aktuellen Programme? Wie geht die Serielle Sanierung?“ von Eckard von Schwerin von der KfW Bankengruppe und einen Vortrag von Jan-Patrick Reising, Febis Service GmbH, über „Die richtige Beratung – Mit dem VFF Fördermittel-Service einfach den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) anbieten.“

Nach der Mittagspause geht es zunächst um „Erfolgsfaktoren im B2B Social Media Advertising – Wie erreichen Hersteller, Handwerker und Händler ihre Kunden?“. Referent ist Hannes Fehr von der Leadvolution GmbH. Nach der Kaffeepause informiert Morten Strahl, Fenzon UG, über „Händler im Mittelpunkt: digitale Vertriebsprozesse“, ehe dann Florian Arndt, Sons of Motion Pictures GmbH, mit „10 KIs, die deinen Job erleichtern - Die Superkraft fürs Marketing“ die Fachtagung abschließt. Neben den Fachreferaten bietet die Fachtagung auch wieder einen Praxisvortrag zur Best Practice aus unserer Branche. Die Firma Kirschbaum Fenster & Rollladen GmbH zeigt auf, wie sie modernes Marketing im Fachhandel erfolgreich umgesetzt hat: „Best Practice aus dem Handwerk: Wie wir Start-Up-Erfahrung für digitale Alleinstellungsmerkmale im klassischen Handwerk nutzen.“        

„Mit diesem breiten und vielseitigen Programm verspricht unsere Fachtagung Marketing und Vertrieb wieder jede Menge von Informationen und Impulsen für den Marketing-Alltag“, betont Frank Lange. „Insbesondere die vertriebliche Nutzung der Möglichkeiten des neuen VFF-Fördermittel-Services kann gerade in Zeiten von Unsicherheit und Zurückhaltung der Endkunden den Unterschied machen. Und spannend ist natürlich auch, wie KI unsere Arbeit verändern kann und wird.“

 

Grafiken „QR-Marketing-23“ und „Marketing-FT-23“: Hier kommen Sie direkt zum Programm der VFF-Marketing-Fachtagung und auch zur Anmeldung. (Grafiken: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-682 Mon, 03 Jul 2023 11:05:00 +0000 VFF-Fachtagung Normung und Technik am 14. Juni 2023 Bestandsmodernisierung: Was zu tun ist und wie man es macht! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=682&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=38192bd4f2b91283983f6d4791f96156 Frankfurt am Main, 3. Juli 2023. Das große Thema „Umfassende Renovierung des Bestands – Herausforderungen bei der Modernisierung alter Fenster“ beschäftigte die Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 14. Juni 2023. Mit 75 Teilnehmern, davon 50 vor Ort, war die „hybride“ Veranstaltung im Leonardo Royal Hotel Berlin Alexanderplatz am Vortag des VFF-Jahreskongresses an gleicher Stelle gut besucht. In den Referaten am Vormittag ging es um die Sanierungsverpflichtung von Altbauten auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand, über die Anforderungen an das Qualitätssiegel Nachhaltiges Bauen (QNG) im Rahmen der Förderung sowie um die Gebäudemodernisierung als Chance für eine bessere Tageslichtversorgung. Nachmittags standen dann konkret-praktische Aufgaben der Umsetzung im Fokus: der Umgang mit gefährlichen Stoffen beim Ausbau alter Fenster, die Planungsaufgaben im Zusammenhang der technischen Erstellung des Baukörperanschlusses beim Fenstertausch und abschließend die neue ift-Richtlinie zur Nachweisführung bei der Sanierung von Mehrscheiben-Isolierglas (MIG). „Mit der Sanierung von Altbauten steht die Fenster- und Fassadenbranche in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vor großen, aber auch reizvollen Herausforderungen“, betonte Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des VFF, nach der Veranstaltung. „Dieser Themenkomplex stand gewiss nicht zum letzten Mal auf der Tagesordnung der Fachtagung Normung und Technik, durch die unser Obmann Christian Anders gewohnt kompetent und souverän führte.“

Zunächst einmal freute sich Christian Anders über ein doppeltes Jubiläum: Denn die aktuelle Veranstaltung war die 25. Fachtagung Normung und Technik im Laufe von 20 Jahren. Dazu gab Anders einen kurzen Einblick in die bemerkenswerte Arbeit des Technischen Ausschusses des VFF mit 55 Merkblättern und einer großen Zahl von Ausschüssen und Arbeitsgruppen. Als neues Angebot stellte er die von ihm geleiteten VFF Express-Webinare zu einzelnen Fachthemen vor.

Was zu tun ist!

Ausgangspunkt des Vortrags von Gerold Holsmölle von der Febis Service GmbH über den Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand bis 2045 waren die geplanten neuen Mindeststandards der EU für Gebäudeenergieeffizienz. Ziel ist eine Steigerung der Sanierungsquote, verbunden mit einer Reduzierung des Energiebedarfs. Durch die Einteilung der Energieeffizienzklassen von Gebäuden sollen dann nach dem Motto „Worst First“ schrittweise die Sanierungen erfolgen. Wie die Vorgaben für den zulässigen Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust umgesetzt werden können, wird dann in einem individuellen Sanierungsfahrplan ermittelt, der auch Grundlage der Förderung ist. Holsmölle erläuterte an Beispielen die konkreten Fördermöglichkeiten – auch von Einzelmaßnahmen –, nannte die Förderhöchstsummen und verwies schließlich auf den VFF Fördermittel-Assistenten als Tool zur maximalen Nutzung der Fördertöpfe.

Welche Anforderungen das neue staatliche Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) für transparente Bauteile im Rahmen der Förderung vorgibt, erläuterte anschließend Hans-Walter Bielefeld von der Schüco International KG. Das QNG geht mit seinen zwei verschiedenen Anforderungsniveaus „Plus“ und „Premium“ von den etablierten Bewertungssystemen für nachhaltiges Bauen aus und wird von unabhängigen Stellen nach einer Zertifizierung im Auftrag des Bundesbauministeriums vergeben. Kriterien der Nachhaltigkeit sind unter anderem der Primärenergieverbrauch, die Materialgewinnung, die Schadstoffvermeidung und die Barrierefreiheit. Bielefeld schloss mit dem Hinweis auf die wachsende Bedeutung der Nachhaltigkeit im Bauen genauso wie in anderen Wirtschaftssektoren.

Gleichsam zwei Vorträge in einem hielt Roman Alexander Jakobiak von der Daylight.de UG zum Thema: „Tageslichtversorgung im Bestand – Gebäudemodernisierung als Chance für eine bessere Tageslichtnutzung (1); erforderliche Fenstergrößen für eine ausreichende Helligkeit und Tageslichtversorgung in Wohnräumen (2)“. Er nannte Gütekriterien der Tageslichtbeleuchtung wie psychische Gesundheit und Wohlbefinden, Sehen sowie Energieeffizienz. Anschließend erläuterte Jakobiak die Kenngrößen zur Beurteilung des Tageslichtniveaus wie etwa den Tageslichtquotienten und zeigt an Beispielen, wie sich Sanierungen (zumeist negativ) auf die Tageslichtversorgung auswirken. Für den ersten Teil kam er zu dem Schluss: „Die Chance der Tageslichtnutzung bei der Gebäudesanierung liegt darin, die nutzungsbedingten Anforderungen und die Tageslichtnutzung zu erkennen und mit der Sanierung zu realisieren. Bei Defiziten schließt das bauliche Maßnahmen zur Vergrößerung der Öffnungsflächen ein.“ Für die Frage des zweiten Teilvortrages nach den erforderlichen Fenstergrößen für eine ausreichende Tageslichtversorgung präsentierte und erläuterte Jakobiak ein selbstentwickeltes, differenziertes Tool zur Bestimmung der erforderlichen Fenstergrößen für eine ausreichende Helligkeit und ein erwünschtes Niveau der Tageslichtversorgung in Wohnräumen.

Und wie man es macht!

Wie gefährlich und anspruchsvoll der Ausbau und die Entsorgung alter Fenster sein kann, verdeutlicht der damit jahrzehntelang erfahrene Architekt Rainer Rutsch von der Fensterbau Rutsch GmbH. Asbest, Blei, PCB, Lindan und künstliche Mineralfasern (KMF) sind die wichtigsten Schadstoffe, die in alten Fenstern je nach Einbaujahr vorkommen können. Rutsch wies in seinem Vortrag zunächst auf die notwendigen Sachkundenachweise wie zum Beispiel den kleinen Asbestschein TRGS 519 hin und erläuterte anschließend die Vorgehensweise. Nach der Prüfung der Altfenster und der umgebenden Wandanschlüsse auf Schadstoffe erfolgt eine Probeentnahme. Die Entsorgung erfolgt auf höchst sorgfältige und geschützte Weise und muss bei öffentlichen Aufträgen mit einem Entsorgungsschein nachgewiesen werden. Im Falle der Sanierung/Aufarbeitung der alten Fenster ist ein Arbeitsplatz mit Absaugung erforderlich und ein genau geregeltes Tragen von Schutzkleidung, die separat entsorgt werden muss. Für das Vorgehen nannte Rutsch, hohe Sachkunde aller Beteiligten vorausgesetzt, folgende wichtige Schritte: genaue Gefährdungsbeurteilung, präzise Unterweisung und protokolliertes Vorgehen, Information der Arbeitsschutzbehörde und jährlicher Gesundheits­check der Mitarbeiter. Rutsch verwies schließlich auf die Verantwortung des Geschäftsführers und empfahl bei Übernahme von Altfensterausbau ganz ohne Ironie, als erstes die Höhe der Haftpflichtversicherung an das Risiko anzupassen.

Welche planerischen Aufgaben und technischen Herausforderungen der Baukörperanschluss beim Fenstertausch mit sich bringt, war Thema von Frank Unglaub von der Tremco CPG Germany GmbH. Dabei gilt es, grundsätzlich darauf zu achten, dass der Anschluss schlagregendicht, wärmedämmend und luftdicht ausgeführt werden muss. Unglaub verwies auf regionale Unterschiede in der Bauweise, die bei der Sanierung beachtet werden müssen, und machte deutlich, dass gerade bei Einzelmaßnahmen der Sanierer oft auch als Planer gefragt ist und sich im Zusammenhang mit der auch für die Förderung notwendigen Fachunternehmerklärung der zehnjährigen Verantwortung für seine Leistung immer bewusst sein sollte. Zur Planung und Ausführung nannte Unglaub als bestes Hilfsmittel den „Leitfaden zur Montage“ der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Anschließend stellte er die Bandbreite an möglichen technischen Lösungen an einer Reihe von konkreten Sanierungsobjekten vor.

Zum Abschluss der Fachveranstaltung erläuterte der ift-Experte Norbert Sack die neue „ift-Richtline VE-15/1 mit geprüften Typenstatiken nach DIN 18008 für MIG“, die zur – mit der Einführung der neuen DIN 18008-1 und -2 und Wegfall der 1,6 m²-Regel notwendig gewordenen – bauaufsichtlich anerkannten Nachweisführung bei genehmigungsfreien Sanierungsvorhaben genutzt werden kann. Die von Sack an einigen Diagrammen erläuterten Typenstatiken sind in allen Bundesländern anwendbar und differenzieren nach Größe, Windlast und Glasaufbau. Die ab 30. Juni 2023 beim ift erhältlichen Typenstatiken sind, wie Sack deutlich macht, eine große Hilfe beim Fenstertausch.

„Ich freue mich, dass es mir und dem Technischen Ausschuss mit Obmann Christian Anders an der Spitze auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, ein aktuelles und in der Sache gut abgestimmtes Programm mit hochkompetenten Experten anzubieten“, erklärte Frank Koos nach der Fachtagung. „Die Sanierung des Bestandes im Blick auf die transparente Gebäudehülle ist nicht nur eine klimapolitische Aufgabe, sondern bietet auch faszinierende Lösungen im Kleinen wie im Großen!“

 

Foto „Plenum-FT-N&T_2023“: Zwei Drittel der 75 Teilnehmer der VFF-Fachtagung Normung und Technik am 14. Juni 2023 waren in Berlin vor Ort – die anderen 25 waren online zugeschaltet. (Foto: VFF)

Foto „Referenten FT-N&T_2023“: Die Referenten und Verantwortlichen der VFF-Fachtagung Fachtagung Normung und Technik am 14. Juni 2023: (von links) Gerold Holsmölle, Roman Alexander Jakobiak, Frank Koos, Hans-Walter Bielefeld, Norbert Sack, Christian Anders, Rainer Rutsch und Frank Unglaub (Foto: VFF)

Foto „Holsmölle-FT-N&T_2023“: Wie die Jahrhundertaufgabe des Wegs zum klimaneutralen Gebäudebestand schrittweise erfüllt werden soll und welche Fördermöglichkeiten bestehen, erläuterte der Febis-Experte Gerold Holsmölle. (Foto: VFF)

Foto „Bielefeld-FT-N&T_2023“: Das neue staatliche Qualitätssiegel Nachhaltiges Bauen (QNG) stellte Hans-Walter-Bielefeld von Schüco International vor. (Foto: VFF)

Foto „Jakobiak-FT-N&T_2023“: Roman Alexander Jakobiak von Daylight.de gab einen Einblick in die Tageslichtforschung. Für die Sanierung bietet sich die Chance besserer Tageslichtnutzung. (Foto: VFF)

Foto „Rutsch-FT-N&T_2023“: Jahrzehntelange Expertise insbesondere auch im Bereich der Sanierung denkmalgeschützter Fenster bildeten den Hintergrund des Referats von Rainer Rutsch zum Umgang mit gefährlichen Stoffen beim Fensterausbau. (Foto: VFF)

Foto „Unglaub-FT-N&T_2023“: Frank Unglaub von Tremco lenkte den Blick der Teilnehmer auf das komplexe Thema Baukörperanschluss beim Fenstertausch. (Foto: VFF)

Foto „Sack-FT-N&T_2023“: Norbert Sack vom ift erklärte die praktische Anwendbarkeit der neuen ift Richtlinie mit Typenstatiken für Mehrscheiben Isolierglas in der Sanierung. (Foto: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-681 Fri, 30 Jun 2023 09:02:00 +0000 Haus und Wohnung: Mit guten Fenstern und Türen die eigenen vier Wände aufwerten index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=681&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=07fd163372c3baec707dbfd5856d1423 Frankfurt/Main. Nachhaltig investieren mit sichtbarem Ergebnis: Dafür bieten sich Haus, Hof und Wohnung an. Auf der Werte-Skala des Invests in die eigenen vier Wände weit oben: Gute Fenster, Türen und Sonnenschutz sichern den langfristigen Werterhalt der Immobilie. Die wirtschaftliche Lage und das politische Umfeld in Deutschland sind nach wie vor von großen Risiken und Unwägbarkeiten geprägt. Die gute Nachricht: Immobilien gehören zu den wenigen Sicherheiten, die wertbeständig sind und auch bleiben sollten. Für Werterhalt und -zuwachs sind aber regelmäßige Wartung, Pflege und auch energetische Sanierungsinvestitionen nötig. Damit Haus, Garten und Wohnung auch weiterhin viel hermachen. „Auf dem Sparbuch wird das Vermögen bedingt durch Inflation und die weiterhin sehr schmale Verzinsung immer weniger wert. Es bietet sich daher an, Geld in die Wertsteigerung des eigenen Hauses anzulegen“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange. Dafür spricht nach seinen Worten nicht nur der Wert-, sondern auch der Komfortzuwachs: „Hochwertige Fensterprofile aus schönem Material sowie Extra-Eigenschaften am Fenster wie z.B. eine automatische Verschattung gehören zu den Komfort-Kriterien, auf die man neben den funktionalen Eigenschaften achten sollte.“

Zukünftig die Wärmekosten reduzieren
Die günstigste Energie ist diejenige, die wir erst gar nicht für die Beheizung des Gebäudes brauchen. Daher sind Investitionen in die Effizienz der Gebäudehülle richtig und wichtig. Ein Austausch von Fenstern und Türen empfiehlt sich je nach Erhaltungszustand und Alter häufig oder drängt sich gar auf. Wie Verbraucher im vergangenen Jahr durch die Energiepreisexplosion zu spüren bekommen haben, treiben schlecht isolierte Bauteile die ohnehin schon hohen Wärmekosten weiter in die Höhe. Hohe Verbrauchskosten und eine schlechte Energieeffizienzklasse des Gebäudes drücken den Wert einer Immobilie. Förderprogramme von Bund, Ländern und Gemeinden für zielgerichtete Investitionen in die Verbesserung der eigenen vier Wände und ihrer Wärmebilanz erleichtern die Entscheidung (s. Expertentipp). Damit Investitionen auch förderfähig sind, gilt es, die entsprechenden Kriterien zu erfüllen. „Man sollte möglichst auf dreifach verglaste Fenster bei der Modernisierung setzen“, empfiehlt Lange. „Wichtig ist, auf den U-Wert zu achten. Je geringer dieser ist, desto besser ist das Fenster gedämmt. Staatlich gefördert werden Fenster übrigens mit einem U-Wert von maximal 0,95 W/ (m²K)“, erläutert der Experte. Neben guten energetischen Werten bieten moderne Fenster auch optimalen Schallschutz, auf den kein Käufer mehr verzichten möchte. Durch einen schalloptimierten Aufbau ist mit solchen Fenstern sichergestellt, dass störende Geräusche draußen bleiben.

Einbruchschutz gehört dazu
Im Vergleich zu vielen alten Fenstern sind moderne Fenster übrigens viel sicherer. Wie sicher, das gibt die Widerstandsklasse RC an. RC steht für Resistance Class. „Bei der Modernisierung empfiehlt es sich, Fenster und Fenstertüren auszuwählen, die mindestens der Widerstandsklasse RC2 entsprechen“, rät VFF-Geschäftsführer Lange. „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in RC3 investieren.“ Mit gut geschützten Fenstern verlässt man die eigenen vier Wände viel lieber – sei es zum Shopping in die Stadt, übers Wochenende ins Grüne oder für eine Fernreise. Das gilt erst recht nach überstandener Pandemie. „Nicht nur für’s Reisen und in der Gastronomie geben die Leute wieder mehr Geld aus. Auch die Nachfrage nach Investitionen rund ums Haus ist nach wie vor groß. Fenster, Türen und Sonnenschutz sind dort eine sehr sinnvolle Investition für den Werterhalt und die optische wie substanzielle Aufwertung der Immobilie“, erklärt Lange. Die Statistik gibt ihm recht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Sparquote in Deutschland nach einem Allzeithoch während des Höhepunktes der Corona-Krise 2020 danach spürbar gesunken, ein Trend, der sich weiter fortsetzt. Im ersten Quartal 2023 lag die Sparquote laut Statistischem Bundesamt bei 13,8 Prozent, nach 14,3 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. „Angesichts der nach wie vor beträchtlichen Teuerungsrate in Deutschland wie auch in anderen europäischen Ländern wird auch das Bauen und Renovieren auf absehbare Zeit kaum billiger werden. Es lohnt sich daher jetzt, Investitionen rechtzeitig zu planen und in Angriff zu nehmen“, rät Fensterexperte Lange.

Expertentipp: Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen. 

Bild 1: Immer dicht, leise, sicher und schön: Gute Fenster erhöhen den Wohnkomfort und den Wert eines Gebäudes. Copyright: Marek Vogel im Auftrag von Finstral

Bild 2: Beste Isolation, mehr Tageslicht, höherer Einbruchschutz, weniger Pflege: neue Fenster lohnen sich vielfach. Copyright: Marek Vogel im Auftrag von Finstral

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Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, E-Mail: pr @window .de
 
HDH, Chausseestr. 99, 10115 Berlin
Tel.: 0151 / 2500 6883, E-Mail: presse @holzindustrie .de

Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

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news-680 Thu, 29 Jun 2023 12:57:00 +0000 VFF-Jahreskongress „Inside 2023“ am 15. und 16. Juni: Einige Stimmen zum Jahreskongress in Berlin index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=680&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=33835455b070c33e7b7dba6659cd25c1 „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem erfolgreichen VFF-Jahreskongress Insight 2023! Wir freuen uns, dass wir seit vielen Jahren Partner dieser hochwertigen Kongressveranstaltung sind. Aber auch, dass der VFF ein geschätzter und verlässlicher Partner unsere FENSTERBAU FRONTALE ist.

Auch in Berlin überzeugte der VFF-Jahreskongress wieder mit seinem umfangreichen und fachlich spannenden Programm auf ganzer Linie. Die Vorträge und Diskussionsmöglichkeiten zu den Schwerpunktthemen Klimaschutz und Nachhaltigkeit beleuchteten die aktuellen Entwicklungen in der Branche. Einen echten Mehrwehrt boten auch dieses Jahr wieder die zahlreichen Möglichkeiten, neben den Vorträgen Kontakte zu knüpfen und Geschäftsfreunde zu treffen – das zeichnet den Kongress aus. Das Highlight für mich war der Abend in der Classic Remise, ein Netzwerk-Event par excellence. Ich freue mich schon auf den VFF-Jahreskongress 2024 und darauf, die Branche auf der FENSTERBAU FRONTALE im März kommenden Jahres in Nürnberg wieder zu sehen.“

Elke Harreiß, Abteilungsleiterin FENSTERBAU FRONTALE

 

„Planung, Organisation und Unterstützung vor Ort durch das VFF-Team waren für uns Aussteller hervorragend. Das Engagement und die professionelle Herangehensweise sorgten für einen erfolgreichen Kongress. Trotz derzeit widriger Rahmenbedingungen für die Branche herrschte unter den Kongressteilnehmern eine aufgeräumte und zuversichtliche Stimmung. Auf unserem Stand entwickelten sich gute und konstruktive Gespräche. Jedoch hätten wir uns gewünscht, dass die Frequenz der Besucher etwas größer gewesen wäre.“

Heiner Basener, Geschäftsleitung Vertrieb D-A-CH, ROMA KG

 

„#BerlinJahreskongress VFF „immer“ eine Reise wert #informativ #innovativ #kommunikativ #kulinarisch #auf allen Ebenen eine sehr gelungene Veranstaltung #Danke #Hamburg VFF2024.“

Alexandra Baak, baak-trading.de

 

Weitere Stimmen zum Kongress finden Sie im Kongressfilm unter Kongressfilm JK 2023 (YouTube)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-679 Thu, 29 Jun 2023 12:56:00 +0000 VFF-Jahreskongress „Inside 2023“ am 15. und 16. Juni: 320 Teilnehmer beim großen Branchentreffen in Berlin index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=679&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9446fcf72aa1116f727fc015e7818e70 Frankfurt am Main, 29. Juni 2023. Mit 320 Teilnehmern war der Jahreskongress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2023“ am 15. und 16. Juni 2023 im Leonardo Royal Hotel Berlin Alexanderplatz komplett ausgebucht. „Klimaschutz mit Durchblick – Effizienz und Nachhaltigkeit der transparenten Gebäudehülle“: Unter diesem Motto standen die klimapolitischen Herausforderungen und der zentrale Beitrag der Branche zur besseren Energieeffizienz im Gebäudebereich auf dem Programm der Veranstaltung. Das Fachprogramm wurde wie schon in den Vorjahren ergänzt durch eine begleitende Fachausstellung der Sponsoren und Partner des Jahreskongresses mit den Premiumsponsoren Gealan und Duotherm an der Spitze. Ein Get Together am Vorabend und das Abendprogramm mit Galadinner am ersten Kongresstag in der Classic Remise Berlin rundeten das Kongressprogramm ab. „Die Rekordbeteiligung, ein fachlich und politisch überzeugendes Vortragsprogramm, die Fachausstellung als Informations- und Austauschforum sowie das ansprechende Rahmenprogramm haben unseren Anspruch, das alljährlich Branchenhighlight auszurichten, bestens erfüllt“, freute sich VFF-Geschäftsführer Frank Lange nach dem Kongress. „Da kommt jetzt schon Freude auf unseren Jahreskongress 2024 in Hamburg auf.“ Nach der Begrüßung durch VFF-Präsident Helmut Meeth begann das von Frank Lange moderierte Vortragsprogramm zum ersten Kongress-Schwerpunkt „Klimaschutz“ gleich mit einem ersten Höhepunkt: Der Wetter- und Klimaexperte Frank Böttcher, Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und mitreißender Redner, startete mit einem Blick auf die wichtigsten globalen Anzeichen des menschengemachten Klimawandels wie Meersalzströmungen, Rauchentwicklungen, Wüstensandwolken und Temperaturanstiege, deren Veränderungen er aus Weltraumperspektive aufzeigte. Böttcher ließ keinen Zweifel daran, dass das 1,5 Grad-Ziel nicht mehr haltbar ist und bis zur Jahrhundertmitte weit über 2 Grad und zum Jahrhundertende 3 bis 4 Grad an durchschnittlicher Temperatursteigerung zu erwarten sind. Im weiteren Verlauf erläuterte er den Stand der Klima(wandel)forschung im Blick auf einzelne Wetterphänomene. Fortlaufend neue Wärmerekorde, häufigere Starkregen, Gletscherschmelze und Anstieg des Meeresspiegels sind jetzt schon Realitäten und fordern Klimaschutz und Klimaanpassung – auch im Gebäudeberiech – gleichermaßen heraus.

Nach der Mittagspause sprach Prof. Dr. Andreas Löschel von der Ruhr-Universität Bochum über „Klimaneutralität zwischen Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit“. Prof. Löschel forderte angesichts der geringen individuellen Zahlungsbereitschaft zum Klimaschutz einen Rahmen, der aus diesem marktwirtschaftlichen „Dilemma des Klimaschutzes“ herausführt. In Verbindung mit der Aufgabe, Energiesicherheit mit Dekarbonisierung zu verbinden, sieht Prof. Löschel die entscheidende Lösung in der CO2-Bepreisung nach dem europäische Handelssystem für Treibhausgase ETS („EU Emissions Trading Scheme“), ab 2027 in erweiterter Form ETS 2. Erst dann bei einer möglichen Verzehnfachung der CO2-Preise, verbunden mit Forschungsförderung, Ausbau der Infrastruktur und Bürokratieabbau, kann das Ziel „Klimaneutralität“ ernsthaft erreicht werden.

Vor dem Hintergrund der klimapolitischen Aufgaben und dem noch frischen „Desaster“ der einseitigen, nicht zuende gedachten und schlecht kommunizierten Erstfassung des „Heizungsgesetzes“ folgte nun eine Podiumsdiskussion „Sektorenziel Klimaschutz im Gebäude – fordern und/oder fördern“, moderiert von Thomas Drinkuth, dem Leiter der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle RTG. Christian Maaß, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), eröffnete die Runde mit einem Impulsvortrag, in dem er unter Verweis auf die kriegsbedingte Gaskrise zwar die große Eile beim Heizungsgesetz zu rechtfertigen suchte, aber auch die zentrale Aufgabe der Verbesserung der Energieeffizienz insbesondere durch Sanierung von Fenstern und Fassaden nicht aus dem Blick verlieren wollte. Karl-Sebastian Schulte (Geschäftsführer des ZDH - Zentralverband des Deutschen Handwerks) und Christian Stolte (Bereichsleiter Klimaneutrale Gebäude der Deutschen Energie-Agentur – dena) betonten in ihren Diskussionsbeiträgen zunächst noch einmal den Schaden, der mit dem einseitigen und vorschnellen Gesetz in Öffentlichkeit und Markt erzeugt wurde („Heizungshammer“). Schulte forderte, das Haus als System und nicht nur als Heizung zu denken. Notwendig seien die Sektorenkoppelung unter anderem von Energieeffizienz, Wärmebedarf und Energieerzeugung sowie eine starke Förderkulisse, die beide Säulen – Gebäudehülle und Anlagentechnik – gleichermaßen berücksichtigt. Stolte betonte, seinen Vorredner unterstützend, den Grundsatz „Efficiency First“, also: erst die Gebäudehülle, dann die Anlagentechnik. Die Diskussion drehte sich im Folgenden unter anderem um die Verbesserung der Kommunikation („Lust machen auf Energieeffizienz“) und um die Vorteile serieller Sanierung. Beifall fand Schultes Fazit: „Wir brauchen nicht nur Klimaschutz mit Durchblick, sondern auch Klimapolitik mit Durchblick!“

Prof. Dr. Daniel Pfanner, Partner der B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, verdeutlichte in seinem Vortrag über „Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Fassaden für die Zukunft“, wie Glasfassaden neben solaren Wärmegewinnen im Winter durch Ausblicksmöglichkeiten und Tageslicht zur Gesundheit und Produktivität bei den Beschäftigten fördern. Er erläuterte, wie man durch „parametrische Optimierung“ Tageslichtnutzen und Wärmeschutz so abstimmt, dass beide Ansprüchen so gut wie möglich erfüllt werden können. Prof. Pfanner stellte zur Konkretisierung seiner theoretischen Ausführungen eine Reihe von Fassadenkonstruktionen in Neubau und Sanierung vor und wies dabei auch auf die klimatischen Möglichkeiten der Fassadenbegrünung hin.

Das Abendprogramm fand dann in der Classic Remise Berlin im ehemaligen Straßenbahndepot Berlin-Moabit statt. Glänzende Oldtimer und unerschwingliche Supersportwagen bildeten die eindrucksvolle Kulisse des Sekt-Empfangs und des anschließenden Galadinners.

 

Das Fachprogramm des zweiten Tages eröffneten VFF-Geschäftsführer Frank Lange und Thomas Drinkuth von der RTG mit einem Gespräch zur klimapolitischen Lage in Berlin. Ausgehend von den Streitigkeiten der „Ampel“ zur Klimapolitik (Heizung, Verkehr), stimmten sie überein, dass die zweite Hälfte der Legislaturperiode nun stärker die Gebäudehülle in den Blick rücken muss. Erst wenn Hülle und Anlagentechnik in der Förderung paritätisch berücksichtigt werden, können die Klimaziele im Gebäudebereich sinnvoll und effizient erreicht werden. Es folgten Impulsvorträge zum zweiten Kongress-Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ von Prof. Dr. Sabine Flamme, Sprecherin des Vorstands des Instituts für Infrastruktur • Wasser • Ressourcen und Umwelt an der Fachhochschule Münster, und Prof. Dr.-Ing. Winfried Heusler von der Schüco International KG / Bielefeld sowie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe / Detmold. Prof. Flamme ging in ihrem Überblick zum Thema „Zirkuläre Bauwirtschaft. Prinzipien und Beispiele für die Gebäudehülle“ von der Ressourcenrelevanz der Bauwirtschaft, die regulatorischen Rahmenbedingungen zur Kreislaufwirtschaft sowie der zirkulären Wertschöpfung als Herausforderung im Bausektor aus. Sie hob hervor, dass von Rewindo und A/U/F bereit Kreisläufe für den Fenstersektor aufgebaut worden und erläuterte dann noch einmal, was „zirkuläre Wertschöpfung“ bedeutet: im Blick auf Produkte (trennbar, dokumentiert usw.) und auf Prozesse (Lebenszyklusbetrachtung, Rückbau als Teil der Planung, Verlängerung der Lebensdauer usw.) Zum Abschluss beschrieb Prof. Flamme dann, wie man innovative Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft etabliert (Kauf mit Rückgabe oder Mietmodell z.B.). Prof. Heusler zielte dann in seinem Impulsreferat über „Umfassende Zirkularität. Treiber der Fenster- und Fassadenbranche“ auf den Zusammenhang von Wertschöpfung, Werterhaltung und Wertsteigerung im Rahmen der Kreislaufwirtschaft bei Fassaden. Auf dieser Basis fand dann eine anregende Podiumsdiskussion der beiden über „Zirkuläre Bauwirtschaft – Lösungsansätze für die Gebäudehülle“ statt, zusammen mit dem Leiter des ift Rosenheim, Prof. Jörn Lass, und moderiert von Paul Lichtenthäler (lichtenthäler PR). Stichworte waren etwa die europäische Taxonomieverordnung, nachhaltige EPDs oder auch BIM als nachhaltige Bauweise.

Zum Abschluss des Kongresses sprach der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zur Frage: „Wirtschaftlicher Neustart nach der Krise – wird die Transformation gelingen?“ Prof. Fratzscher erläuterte zunächst die globalen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Abhängigkeiten. Für die angestrebte ökologische Transformation bilden nicht nur die enormen Kosten eine große Hürde, sondern auch die Infrastruktur, die Bürokratie, der Fachkräftemangel, um nur einige zentrale Probleme zu nennen. Eine besonders herausfordernde Aufgabe sieht Prof. Fratzscher in der sozialen Transformation, die angesichts der Corona-Pandemie, der Inflation und dem Wohnen als sozialer Frage insbesondere Geringverdienende vor große Probleme stellt. Gleichwohl fand der Wirtschaftswissenschaftler zu einem positiven Abschluss und Ausblick, begründet in den „Dimensionen der Widerstandsfähigkeit Deutschlands“: starke Solidarität, starke Zivilgesellschaft, resiliente Unternehmen, starke Institutionen, Wertschätzung, Wissenschaft sowie Offenheit und Kooperationsbereitschaft.

„Angesichts der derzeitigen Heizungs- und Wärmepumpendebatten waren wir mit unserem Jahreskongress hier in Berlin zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, meinte VFF-Geschäftsführer Frank Lange in seinem Kongress-Fazit. „Wir konnten die Politik mit guten Argumenten dafür sensibilisieren, was wir unter Klimaschutz mit Durchblick verstehen. Und wir konnten uns und unsere Branche dank erstklassiger Referenten auf den neuesten Stand von Klimaschutz und Nachhaltigkeit durch transparente Bauteile bringen. Wichtig war mir der Aufruf an unsere Unternehmen, sich zur Zukunftssicherung mit Fragen der Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen jetzt schon zu beschäftigen. Und schließlich hatten wir über die komplette Kongresszeit wieder eine Fachausstellung unserer Sponsoren mit Duotherm und Gealan an der Spitze als Forum für Gespräche, Erfahrungsaustausch und innovative Lösungen.“

Foto „JK2023_Kongresseröffnung-Meeth“: VFF-Präsident Helmut Meeth begrüßt am Vormittag des 15. Juni 2032 die Kongressteilnehmer im Leonardo Royal Hotel Berlin Alexanderplatz. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Plenum“: Der Kongresssaal war mit 320 Teilnehmern restlos gefüllt. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Böttcher“: Klima- und Wetterexperte Frank Böttcher gelang es, die nötigen Aufgaben von Klimaschutz und Klimaanpassung angesichts der erwartbaren Extremwetterlagen als Folge des Klimawandels eindrucksvoll vor Augen zu führen. (Foto: VFF)

Foto „JK2022_Löschel“: Prof. Dr. Andreas Löschel erläuterte mit dem Instrument der CO2-Bepreisung ein wesentliches Instrument zur Erreichung des Klimaneutralität. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Maaß“: Christian Maaß, Abteilungsleiter im BMWK, gab einen Einblick in die Diskussionsprozesse der Bundesregierung im Rahmen der Klimapolitik und damit einen Impuls für die anschließende Podiumsdiskussion zum Sektorenziel „Klimaschutz im Gebäude“. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Podium1“: Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Sektorenziel Klimaschutz im Gebäude – fordern und/oder fördern“ (von links): Christian Stolte (Bereichsleiter Klimaneutrale Gebäude, Deutsche Energie-Agentur – dena), Karl-Sebastian Schulte (Geschäftsführer ZDH), Christian Maaß (Abteilungsleiter im BMWK) und Moderator Thomas Drinkuth (Leiter RTG). (Foto: VFF)

Foto „JK2022_Pfanner“: Tageslichtkomfort und Wärmeschutz gilt es in modernen Glasfassaden gleichermaßen zu berücksichtigen – so die an Beispielen verdeutlichte These von Prof. Dr. Daniel Pfanner. (Foto: VFF)

Fotos „JK2023_Abendprogramm1“, „JK2023_Abendprogramm2“ und „JK2023_Abendprogramm3“: Der Abend in der Berliner Classic Remise bot einen Blick auf große Ikonen der Automobilgeschichte, angeregte Gespräche und ein festliches Abendessen in vier Gängen. (Fotos: VFF)

Foto „JK2023_Drinkuth-Lange“: Ein Update zur politischen Situation in Berlin mit Blick auf Klimaschutz und Förderpolitik gab RTG-Chef Thomas Drinkuth (links) im Gespräch mit VFF-Geschäftsführer Frank Lange. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Flamme“: „Zirkuläre Bauwirtschaft“ ist ein Ansatz, so Prof. Dr. Sabine Flamme, der als Ablösung des bisherigen „Sell & Forget“ die riesigen Ressourcen im Bau schöpferisch zu nutzen weiß und so einen effizienten Energieumgang ermöglicht. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Heusler“: Prof. Dr. Winfried Heusler zeigte, dass eine Kreislaufwirtschaft im Fassadenbereich von der Wertschöpfung bis hin zur Wertsteigerung keine Illusion ist. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Podium2“: Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion über „Zirkuläre Bauwirtschaft – Lösungsansätze für die Gebäudehülle“: (von links) Moderator Paul Lichtenthäler (lichtenthäler PR), Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme (Fachhochschule Münster), Prof. Jörn Peter Lass (Institutsleiter ift Rosenheim) und Prof. Dr.-Ing. Winfried Heusler (Senior Vice President Schüco). (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Fratzscher“: Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), gab trotz der schwierigen Aufgaben von ökologischer und sozialer Transformation eine am Ende doch optimistische Einschätzung von Lage und Chancen. (Foto: VFF)

Foto „JK2023_Fachausstellung“: In der Fachausstellung konnte man sich nicht nur bestens informieren – hier fanden auch die Kaffee und Essenpausen statt: wie in den letzten beiden Jahren die Herzkammer des Jahreskongresses. (Foto: VFF)

 

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news-678 Wed, 21 Jun 2023 09:07:00 +0000 Bauschäden vermeiden: Neue Fenster schützen mit zweistufigem Einbau von Zargen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=678&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=55e15cf9ac58c60cc0b43c474fa52fc6 Frankfurt am Main. Neue Fenster werden häufig sehr früh im Bauablauf montiert. Doch nur fachgerecht eingebaute Fenster können auch ihre Vorteile in punkto Dichtigkeit, Dämmung und langjähriger Funktion voll zum Tragen bringen. Beim einwandfreien, sicheren Einbau hilft ein zweistufiger Einbau von Zargen, weiß der Verband Fenster + Fassade (VFF) mit Blick auf die verschiedenen Gewerke am Bau. Schritt für Schritt gut geplant zum Ziel: Diese Maxime sollte man sich fürs Bauen und Renovieren insgesamt, aber auch für den Einbau der Fenster im Besonderen zu eigen machen. Schrittweise gelingt der Fenstereinbau nämlich erfolgreich mit Vorab-Montagezargen. Mit diesen auch als Einbaurahmen oder Blindstock bezeichneten Elementen lassen sich die eigentlichen Fenster erst sehr spät fast zum Ende in der ‚trockenen‘ Bauphase einbauen. „Solch zweistufiger Einbau senkt das Risiko von Schäden an den neuen Fenstern und der Fassade deutlich“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange, „da andere Gewerke wie Innenputz und Estrich vor dem Fenstereinbau bereits ausgeführt sind“. Im ersten Schritt zum schönen Ausblick aus den neuen Fenstern kommt in der sogenannten nassen und für Bauschäden besonders risikoreichen Bauphase zunächst nur die wärmegedämmte und mit allen Bauanschlüssen fertiggestellte Montagezarge dran. Ein weiterer wichtiger Vorteil dieses zweistufigen Einbaus: Die Montageleistung zur Erstellung des Bauanschlusses einschließlich der Abdichtungsmaterialien bleibt ein Gebäudeleben lang erhalten und muss nicht nach jedem Fenstertausch neu hergestellt werden. „Die Montagezarge sichert einen sehr schnellen, ressourcenschonenden und kostengünstigen Fensteraustausch zu, der im Weiteren auch ohne Schmutz und ohne Schäden an Wand und Leibung erfolgt“, erläutert Lange.

Unterschiedliche Systeme
Je nach gewähltem Produkt können die Vorab-Montagezargen innerhalb oder außerhalb der tragenden Wand liegen oder teilweise wandersetzend sein.  Zu unterscheiden ist daher zwischen den verschiedenen Zargensystemen: Modulzargen sind teilweise wandersetzend. Zusätzliche Elemente wie Rollläden können hier leicht integriert werden. Hingegen sind Profilsystemzargen, was z.B. Profilgeometrie, Dichtungsanschluss und Befestigung angeht, schon auf bestimmte Fenstersysteme abgestimmt. Ihr Vorteil ist, dass sie eine sehr rationelle Endmontage erlauben. Auf welche Zarge zur Vorab-Montage die Entscheidung auch fällt: Die eigentlichen Fenster werden erst sehr spät zum Ende in der trockenen Bauphase in die Zarge eingesetzt. Denn dann haben die Maurer schon die schmutzigen Dämm- und Verputzarbeiten erledigt.

Pluspunkte rund ums Haus
Modulzargen bieten mit Blick auf wichtige Funktionen rund ums Haus wichtige Pluspunkte: Wer zum Beispiel Sonnenschutz, Lüftung, Steuerungen oder Sensorik ins Fenster integrieren möchte, kann mit solchen Zargen die Maße der Rohbauöffnung individuell anpassen. Solche Vorteile relativieren auch den naturgemäß zunächst scheinbar höheren Aufwand, der mit zweistufigem Zargeneinbau einhergeht. Laut einer Fachinformation des ift Rosenheim sind beim Einsatz von Montagezargen nämlich Kosten und Aufwand bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes im Vergleich deutlich niedriger. Denn ein Fenstertausch, der in einem üblichen Gebäudeleben mindestens zweimal passiert, ist mit den Vorab-Montagezargen viel einfacher. Solch Fenstertausch kommt nicht nur wegen Verschleiß vor, sondern kann sich auch durch neue Kundenansprüche wie Smarthome-Technologien oder sich verändernde Produkt-Vorlieben ergeben. Auch das Recycling oder eine Weiternutzung des „Gebrauchtfensters“ in anderen Gebäuden ist einfach möglich. „Die zweistufige Montage bringt nur Vorteile: Bauschäden werden vermieden, und ein späterer Fenstertausch ist einfach möglich. Und da das Fenster erst zum Ende der Bauphase eingebaut wird, können Entscheidungen z.B. zur Fensteraufteilung, Rahmenfarbe oder Qualität der Verglasung auch später im Bauablauf getroffen werden. Daran sollten Häuslebauer und Renovierende bei den Investitionen in die neue Fassade denken. Von der soliden Planung bis zur fachgerechten Bau-Ausführung“, betont Lange.

Expertentipp: „Suchen Sie den Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb persönlich auf. Die Mitarbeiter schauen sich gerne mit Ihnen zusammen die Gegebenheiten Ihres Bau- oder Modernisierungsvorhabens an und finden eine passende Zargen-Lösung.“

Bild 1: Der zweistufige Fenstereinbau mit der Montagezarge von Finstral bietet zahlreiche Vorteile. Bildquelle: Finstral
Bild 2: Dank der Montagezarge werden Baustellenschäden vermieden, da das Fenster erst in der trockenen Bauphase eingebaut wird. Bildquelle: Finstral

 

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news-677 Wed, 14 Jun 2023 10:03:00 +0000 Recycling: Fenster und Türen aus nachhaltiger Produktion nützen allen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=677&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8630678dab5bd42a882f4e6927024a6b Frankfurt/M. Wer ein Haus neu baut, sein Heim saniert oder renoviert, braucht eine ganze Menge unterschiedlicher Baumaterialien. Das gilt nicht nur für den Roh- und Ausbau, sondern auch für Fenster, Tür und Fassade. Hierfür werden unterschiedlichste Rohstoffe beansprucht. Dass Umweltschutz durch Ressourcenschonung am Bau Einzug halten kann, zeigt die Fenster- und Fassaden-Branche mit der Verwendung nachhaltig gewonnener Rohstoffe. Wie der Kreislauf funktioniert, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Um die Energiekosten klein und den Komfort in den eigenen vier Wänden hoch zu halten, sind zeitgemäße Fenster und Türen auf dem Stand der Technik das A und O, seien sie nun aus Holz, Kunststoff oder Aluminium als Ausgangsmaterial. Fenster aus Holz mit dem FSC- oder PEFC-Siegel bringen Profile aus dem wichtigsten nachwachsenden Rohstoff mit, den auch Deutschland zu bieten hat. In nachhaltig bewirtschaften Wäldern gelten die Regeln, dass höchstens so viel Holz geerntet wird, wie im Wald auch wieder nachwächst. Auch mit den beiden anderen Profilmaterialien Kunststoff und Aluminium sowie mit Kombinationen aus den drei gängigen Materialien können Verbraucher auf der sicheren Seite sein. Branchen-Initiativen zur sachgemäßen Wiederverwertung der kostbaren Ausgangsstoffe sorgen für umweltfreundliches Recycling. „Seien es Projekte von Privatleuten, Kommunen oder Investierenden im Objektbau: Die Umweltleistungen von Bauelementen wie Fenstern und Türen werden in einer Welt endlicher Ressourcen immer wichtiger. Für das Wohnen und Arbeiten von morgen können wir die gewissenhaft recycelten Fenster und Türen aus heutigen Bauten bestens gebrauchen. Nicht nur in Deutschland als sehr rohstoffarmem Land sind Bestandsgebäude sozusagen unsere Rohstofflager der Zukunft“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Kreislaufwirtschaft mit Ausblick
Wie Recycling am Bau sich in der Praxis durchsetzen kann, macht die Fensterbranche vor. In der Initiative Rewindo haben sich Hersteller von Fensterprofilen aus Kunststoff zusammengetan, um Kreislaufwirtschaft für ihre Produkte zu organisieren. Denn das PVC aus den Fensterrahmen kann mindestens sieben Mal wiederverwendet werden. „Aus dem aufbereiteten PVC sauber ausgebauter Fensterrahmen wird im Zuge der Aufbereitung und Wiederverwertung sortenreines PVC-Granulat gewonnen“, erläutert VFF-Geschäftsführer Lange. Bei einer angenommenen Lebensdauer eines Fensters von bis zu 50 Jahren reicht das verwendete Material theoretisch für mehrere hundert Jahre und das bei gleichbleibender Qualität, Stabilität und Witterungsbeständigkeit der Profile. Die Gegenwart verspricht viel: Im Jahr 2021 stieg die jährliche Recyclingmenge aus alten Kunststofffenstern, -rollläden und -türen auf 42.500 Tonnen. Das entsprach rund 2,5 Millionen Altfenstern. Gegenüber dem Niveau des Jahres 2002, als Rewindo gegründet wurde, bedeutete dies in etwa eine Verzehnfachung.

Gut unterwegs in Sachen Kreislaufwirtschaft ist man auch beim Aluminium als weiterem ganz wichtigen Rahmenmaterial für Fenster deutscher Hersteller. Hier kümmert sich der A/U/F – Aluminium Wertstoffkreislauf e.V. um das Ziel geschlossener Stoffkreisläufe. Mehr als 200 Mitglieder sammeln anfallendes Alt-Aluminium und halten das wertvolle Metall im Kreislauf. Zertifizierte Betriebe bereiten das gewonnene Aluminium fachgerecht auf. In Schreddern werden die Bauteile zerkleinert, von Lacken und Fremdmaterialien befreit. In der abschließenden Aufbereitung entstehen so neue, schöne Fensterprofile, seien es reine Aluminium-Rahmen oder auch Holz-Alu oder Kunststoff-Alu-Kombis. Im Jahr 2021 wurden bundesweit mehr als 76.000 Tonnen Aluminiumschrotte aus dem Baubereich dem geschlossenen Wertstoffkreislauf des A/U/F zugeführt und wieder zu Profilen und Blechen für Fenster, Türen und Fassaden recycelt, was gegenüber 2019 mehr als einer Verdoppelung entsprach. Auch hier bleiben die Qualitätsmerkmale des Ursprungsmaterials ganz erhalten.

„Die Zahlen zeigen: Hersteller und Beteiligte in der Verwertungskette kooperieren schon heute erfolgreich fürs Wertstoff-Recycling bei Fenstern und Türen im Sinne nachhaltiger Produktion. Die Aussichten für eine weitere Erhöhung der Recyclingquoten sind gut. Das nützt den Verbrauchern und dem Standort Deutschland gleichermaßen“, resümiert Lange. Hinzu kommt: Die Sanierungsrate, also der Anteil der technisch und energetisch zu modernisierenden Häuser, muss in Deutschland künftig steigen, um den Wärmebedarf deutlich zu mindern und im Gebäudebereich rechtzeitig mehr für den Klimaschutz zu tun. „Mit höherem Sanierungstempo wird künftig auch mit einem größeren Angebot an Wertstoffen aus Fenstern und Türen für das Recycling zu rechnen sein. Dieses wird angesichts der endlichen Primärrohstoffe auch gebraucht“, stellt Lange fest.

Bild 1: Ein bundesweites Partner-Netzwerk unterstützt Rewindo beim PVC-Altfenster-Recycling. Copyright: Rewindo
Bild 2: Aus alt mach neu: Ausrangierte Aluminium-Profile warten auf den Transport. Copyright A/U/F
Bild 3: Fenster aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Bildquelle: Hilzinger

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news-675 Tue, 23 May 2023 09:02:00 +0000 Industrie und Handwerk: Fenster und Türen mit Gütesicherung sind Garant für hohe Qualität index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=675&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a02067312edb761ebf2c0daba071c755 Frankfurt/Main. Angesichts des vielerorts spürbaren Mangels an Handwerkern nimmt die Unsicherheit über die rund um Haus und Hof zu erwartenden Leistungen zu. Gut, dass es geprüfte Gradmesser für Qualität gibt. Sie bieten verlässlich Sicherheit. Bei Fenstern und Türen sind das die RAL-Gütezeichen. Die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e. V. gibt Hinweise, wie Sie die richtigen Produkte und den Weg zu den Fachleuten Ihrer Wahl finden. Angesichts weiterhin hoher Energiepreise birgt die Sanierung von Fenstern und Fassaden für viele Eigenheimbesitzer nach wie vor massives Einsparpotenzial bei der Energierechnung. Schon deshalb lohnt sich die Investition in den Fenstertausch. Neue Fenster bieten zudem eine ganze Reihe von Vorteilen in Sachen Optik, Ästhetik und Bedienbarkeit. Rundum geprüfte Qualität bieten hier die RAL-Gütezeichen. Bei gütegesicherten Fenstern und Türen, die das RAL-Gütezeichen tragen, ist die Produktqualität im Lieferumfang garantiert. Dabei geht es um ganz konkrete Anforderungen, die zu erfüllen sind. So wird zum einen die Herstellung aller verwendeten Materialien wie Profile, Beschläge und Verglasung in den Betrieben mit dem RAL-Gütezeichen eingehend geprüft und extern kontrolliert. Aber auch die Fertigung der Fenster und Türen selbst wird genau unter die Lupe genommen. „Wer in Sachen Qualität und Verlässlichkeit auf Nummer sicher gehen will, der achtet beim Fensterkauf auf die bewährten und hohen Ansprüche der RAL-Gütezeichen“, erklärt Frank Lange, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft.

Konkrete Anforderungen
Ganz wichtig: Nur ein fachgerechter Einbau Ihrer neuen Fenster gewährleistet auch ein optimales Ergebnis in Sachen Sicherheit, Energiebilanz und weiterer essentieller Kauf- und Produkt-Kriterien. Es gibt daher passgenau ein eigenes RAL-Gütezeichen Montage, um eine hohe Qualität beim Einbau von Fenstern und Türen zu gewährleisten. „Trägt ein Betrieb das RAL-Gütezeichen Montage ist sicher, dass Profis die Arbeit übernehmen und Ihre Fassaden, Haustüren und Fenster fachmännisch montiert werden“, betont Lange. Denn nur bei fachgerechter, hochwertiger Montage können die vielen Pluspunkte neuer Fenster voll zum Tragen kommen. Dazu gehören nicht zuletzt Anforderungen an die Anschlussfuge wie Dämmung, Luftdichtigkeit und Schlagregendichte. Ein konkretes Beispiel: Die RAL-Bestimmungen für den Einbau der Fenster machen für die Anschlussfuge zwischen Fenster und Baukörper ganz konkrete Anforderungen, darunter Luftundurchlässigkeit, dauerhafte Schlagregendichte und die Vermeidung von Tauwasserbildung. Teil der Anforderungen ist auch, dass temperaturbedingte Längenänderungen der Profile berücksichtigt werden.

Ein Duo, das sich ergänzt: RAL-Gütezeichen Herstellung und Montage
Im Handel sollten Verbraucher deshalb beim Fensterkauf auch nach dem RAL-Gütezeichen Montage fragen. „Es lohnt sich, beim Kauf darauf zu achten. Denn das Gütezeichen erhalten nur solche Betriebe, die alle Bauteile nach dem aktuellen Stand der Technik montieren“, betont Fensterexperte Lange. Die Verantwortlichen in den Betrieben werden regelmäßig durch die Gütegemeinschaft geschult. Damit halten sie ihr Wissen stets aktuell – zum Nutzen der Verbraucherinnen und Verbraucher.  Sollte trotz allem später doch einmal ein Problem auftauchen, kann der Kunde sicher sein, dass er in den entsprechenden Fachbetrieben stets fachkundig beraten wird, auch bei möglichen Reklamationen. „Die RAL-Gütezeichen für die Herstellung und die Montage sind ein Duo, das sich im Interesse der Verbraucher ergänzt und zusammengehört“, hebt Fensterexperte Lange hervor.

Expertentipp: Einen Überblick über alle Vorteile von Fenstern und Türen mit RAL-Gütezeichen finden Sie auf der  Seite der Gütegemeinschaft www.sehr-gute-fenster.de. Hier können Sie sich umfassend über das Qualitätsversprechen gütegesicherter Fenster informieren. Gezielt den geeigneten Fachbetrieb finden können Sie hier: ral-fachbetriebe.fenster-können-mehr.de

Bild 1+2:  Die RAL-Gütezeichen garantieren Qualität. ©: Gütegemeinschaft/RAL.

Bild 3:  Fachgerechte Montage der Fenster, hier beim Einsetzen von Fensterglas ins Profil. Bildquelle: WINDOR

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Die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren: Zur Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren zählen derzeit mehr als 220 überwiegend große deutsche Fensterhersteller. Sie sorgt im Interesse bau- und modernisierungswilliger Kunden für eine umfassende Gütesicherung von der Erstprüfung der angebotenen Produkte über die Eigen- und Fremdüberwachung bis hin zu Fertigung und Montage. Weitere Informationen zu Fenstern und Türen unter www.sehr-gute-fenster.de

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news-674 Wed, 17 May 2023 10:38:00 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 4. Mai 2023: Zahlen zeigen differenziertes Bild der Märkte und der Branche index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=674&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eddb6b8325ec5fb226ab707ec2457d62 Frankfurt am Main, 17. Mai 2023. Am 4. Mai 2023 fand die Frühjahrs-Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen statt. Im Fokus der Veranstaltung mit insgesamt 90 Teilnehmern, davon 35 Personen vor Ort und 55 online standen wie immer die aktuellen Fenstermarktzahlen. „Für 2022 müssen wir entgegen unserer Herbstprognose von minus 1 Prozent nun einen tatsächlichen Rückgang von 2 Prozent feststellen“, so VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Die gegenwärtige Inflation, der Zinsschock und die Verunsicherung der Bauherren und Sanierer angesichts der Diskussion um mögliche Austauschpflichten für Heizungen drücken unsere Erwartungen für 2023 auf minus 4,5 Prozent.“ Neben den üblichen Konjunkturdaten der Baubranche, neben der Fenster- und Außentürenmarkt-Prognose und den Zahlen zu den Produktions-, Import- und Exportmengen standen außerdem die aktuellen Europamarktzahlen sowie schließlich die neue Branchenstrukturanalyse 2023 auf dem Programm der Fachtagung.

Zu Beginn erläuterte Frank Lange die Entwicklung des VFF-Konjunkturindexes auf dem Stand von März 2023. Er zeigt, dass die aktuelle Einschätzung der Marktlage, also die tatsächliche Auftragslageeinschätzung der beteiligten Unternehmen im Blick auf den Gesamtmarkt schon seit Juli 2022 rückläufig ist. Dagegen hat sich die Erwartung in den zukünftigen Markt auf niedrigem Niveau verbessert. Getragen wird diese bessere Erwartung durch die Aussicht auf höhere Neubau- und Sanierungsraten angesichts des steigenden Wohnungsdrucks und der Notwendigkeit energieeffizienten Sanierens als Säule der Klimapolitik.

Anschließend präsentierte Martin Langen von der B + L Marktdaten GmbH die aktuelle Baumarktentwicklung in Deutschland. Langen erläuterte, dass sich insgesamt eine Stabilisierung der Konjunktur zeigt, die Bauerwartungen aber nach wie vor negativ sind. 2022 habe es zwar einen Rückgang im Marktvolumen gegeben, die Umsätze seien aber mit guten Deckungsbeiträgen gestiegen. Für 2023 ist jedoch im Wohnneubau mit einem Rückgang des Auftragseingangsvolumen real von 35 Prozent zu rechnen. Allerdings werden die Beschaffungspreise im Zukauf der Vorprodukte wieder fallen und somit die Unternehmen entlasten. Langens Ausblick auf 2024 geht dahin, dass der Wohnungsbau aufgrund der Nachfrage und möglicher Korrekturen der Zinspolitik, nachdem die Inflation nachlässt, wieder anspringt. Und langfristig im Blick auf 2030 hält Langen eine Sanierungswelle für notwendig und unausweichlich. Denn nur durch die damit erzielbare Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebereich lassen sich in Deutschland die Klimaziele, die vom europäischen Green Deal vorgegeben sind, erreichen, und zum andern ein nachhaltiges, attraktives und werthaltiges Immobilienportfolio für Investoren sicherstellen.

Die aktuellen deutschen Fenster- und Außentürenmarktzahlen präsentierte Jörg Flasdieck von der Heinze GmbH. Online zugeschaltet war Christopher Kramp, neu im Team von Heinze und ebenfalls an der Entwicklung der Zahlen beteiligt. Kernaussage ihrer Studie – siehe dazu ausführlicher unsere Pressemitteilung vom 9. Mai – waren die schon genannten Rückgänge bei Fenster und Fassaden um 2 Prozent 2022 und dann 4,5 Prozent 2023.

Nach der Mittagspause hob Martin Langen in seiner Präsentation der Fenster-& Haustürenproduktion Deutschlands sowie der Produktions-, Import & Exportmengen den Rücklauf der deutschen Produktion bei größerem Importanteil hervor, begründet insbesondere durch den hohen Anteil von PVC-Fenstern aus Polen. Perspektivisch wird der italienische Markt auch für die deutsche Produktion von Bedeutung sein. weil Italiens Boom mit Wachstumsraten von 20 Prozent, getragen von einer hohen staatlichen Förderung, derzeit auch stark Importvolumen nach Italien lenkt. Dieses Importvolumen wird unter anderem auch mit polnischen Fenstern erzielt, die bei nachlassendem Marktwachstum in Italien auch wieder nach Deutschland exportiert werden könnten. Unsicher ist noch, welche Rolle der zeitlich noch nicht konkretisierbare Aufbau in der Ukraine nach dem Krieg in dieser europäischen „Marktbalance“ spielen kann.

Nach sieben Jahren hat die B + L Marktdaten GmbH ein Update der Branchenstrukturanalyse erstellt, welche die Analyse von 2015 bis zum Jahr 2022 fortschreibt. Zentrale Aussage der von Marcel Dresse vorgestellten Analyse ist, dass sich die schon lange beobachtbare Konzentration der Branche bei immer noch sehr großen Unternehmenszahlen weiter fortgesetzt hat: von 6.373 Unternehmen im Jahr 2015 auf 5.880 im Jahr 2022. Der VFF wird im Juni 2023 detaillierter über die Studie informieren und diese dann auch zum Erwerb anbieten.

Den letzten Vortrag vor der Abschlussdiskussion hielt Prof. Dr. Dirk Hass vom KIM Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn. Er präsentierte seine aktuelle Erhebung zu den europäischen Fenstermärkten (von 2007 bis 2022), die er mangels valider Daten der meisten nationalen Verbände vor allem zusammen mit dem VFF-Arbeitskreis, mit EuroWindoor und mit den großen europaweit agierenden Systemhäusern erarbeitet hat. Besonders in den Blick nimmt die Studie die großen europäischen Märkte Frankreich, Italien, Großbritannien und Polen. Die nach Rahmenmaterialien differenzierten Zahlen ermitteln für den gesamten europäischen Markt ein Absatzvolumen von 137,3 Millionen Fenstereinheiten (à 1,3 x 1,3 m) im Jahr 2022 gegenüber 131,5 im Jahr 2020.

„Bisher hat sich unsere Branche wie die Baubranche insgesamt in den vergangenen beiden Jahren angesichts der vielen Negativeinflüsse des Krieges und der Pandemie sehr robust und durchaus erfolgreich behauptet“, bilanzierte Frank Lange nach der Fachtagung. „Und wir können davon ausgehen, dass die derzeitig rückgängige Marktentwicklung, bedingt durch den Zinsschock und Investionsunsicherheiten in Deutschland, sich schon bald wieder dreht. Der Bedarf an Wohnraum ist enorm, die Notwendigkeit zum Energiesparen auch im Gebäude ist unabdingbar. Dennoch werden 2023 und wohl auch 2024 für den deutschen rückläufigen Fenstermarkt schwierig.“

 

Foto „Referenten_04-05-23“: Die Referenten der VFF-Fachtagung „Statistik und Markt“ am 4. Mai 2023 in Frankfurt: (von links) Marcel Dresse, Martin Langen (beide B+L Marktdaten GmbH), Prof. Dr. Dirk Hass (KIM), Jörg Flasdieck (Heinze GmbH) und VFF-Geschäftsführer Frank Lange (Foto: VFF)

Foto „Plenum_04-05-2023“: Ein Blick auf die vor Ort anwesenden Fachtagungsteilnehmer (Foto: VFF)

Grafik „EuropFenstermärkte“ und QR-Code „EuropMarktzahlen23“: Hier können Sie die Studie zu den europäischen Fenstermärkten auf Deutsch und auf Englisch erwerben. Die deutsche Version kostet 1.750,00 €; VFF-Mitglieder und befreundete Organisationen erhalten die Studie zum Sonderpreis von 950,00 € und einen Studien-Auszug für ausgesuchte Länder (jeweils ein Land) für 499,00 €. (Grafiken: VFF)

 

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news-673 Wed, 17 May 2023 09:01:00 +0000 Mit Sanierungsfahrplan Schritt für Schritt zur Wärmewende daheim index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=673&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e70f2ed19e74c72823ea6ac135d5154d Frankfurt/Main. Bei notwendigen Investitionen in die eigenen vier Wände machen Inflation, Zinsschock und die Diskussion um mögliche Austauschpflichten für Heizungen derzeit die Entscheidung für Bauherren und Sanierer nicht leicht. Zu oft vergessen wird dabei: Vor der konkreten Maßnahme sollte die genaue Analyse des Ist-Zustandes Ihrer Immobilie erfolgen. Der Verband Fenster und Fassade (VFF) kennt die wichtigsten Kriterien und hat nützliche Tipps, worauf es besonders ankommt. Trotz Preisbremsen: Die aktuellen Energiekosten sind meist schmerzhaft. Wer noch nicht energetisch saniert hat, sieht die Zeit dafür nun gekommen. Doch bei aller politischen Aufregung, bedingt durch die Diskussion zum möglichen Heizungstausch im Zuge des Gebäude-Energiegesetzes (GEG), lautet die Faustregel: Überhastete Entscheidungen, so in der Heizungsfrage, rächen sich meist und können teuer werden. Vielmehr gilt es, mit einer genauen Analyse des Ist-Zustandes von Haus und Wohnung gemeinsam mit einem Energieeffizienz-Experten im Rahmen eines „Individuellen Sanierungsfahrplans“ (iSFP) zu beginnen. Erst wenn Gewissheit über die sinnvollen Maßnahmen an Gebäudehülle und Heizung besteht, um den aktuellen Energiebedarf und die anzustrebende Verbrauchsminderung zu bewerten, sollte konkretes Handeln folgen. Dazu zählt auch die Bewertung des Zustandes von Fassade, Fenstern, Dach und Decken. „Es gilt: Wer künftig effizient, kostengünstig und möglichst klimaneutral heizen will, braucht eine gute, energiesparende Gebäudehülle“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange und ergänzt: „Im Zusammenspiel mit einer guten Gebäudehülle auch mit neuen Fenstern und Türen und einer darauf ausgelegten Heizung wird das Eigenheim fit für die Wärmewende gemacht.“

Einen Individuellen Sanierungsfahrplan aufstellen
Dreh- und Angelpunkt für eine gut geplante und dann auch fachgerecht durchgeführte energetische Sanierung der Immobilie ist der Individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP. Dieser wird zum einem mit einem direkten Zuschuss vom Staat mit 80% gefördert und bringt dem Investierenden bei der Umsetzung der Maßnahmen einen zusätzlichen Förderbonus von 5% Zuschuss auf die umgesetzten Maßnahmen an Heizung und Gebäudehülle. Der iSFP muss die einzelnen Sanierungsschritte konkret und möglichst genau benennen. Dieser Fahrplan schafft Entscheidungssicherheit über die richtigen Maßnahmen. Ob und wann diese umgesetzt werden, kann der Investor dann binnen vieler Jahre nach eigenem Ermessen entscheiden und hat trotzdem den Anspruch auf den zusätzlichen Förderbonus von 5%.  „Der Energieeffizienz-Experte prüft, ob die Fenster und Türen den heutigen energetischen Standards entsprechen. Schlecht isolierte Bauteile treiben die Wärmekosten weiter in die Höhe und drücken den Wert einer Immobilie“, appelliert Fensterexperte Lange an die Verbraucher und empfiehlt: „Entscheidet man sich im Rahmen des Sanierungsfahrplans für neue Fenster, dann sollte man möglichst auf dreifach verglaste Fenster bei der Modernisierung setzen.“

Staatlich gefördert werden Fenster übrigens mit einem U-Wert von maximal 0,95 W/(m²K). Sich über solche Kriterien für Fördermöglichkeiten rechtzeitig schlau zu machen, gehört gleichfalls zu den Schritten im Sanierungsfahrplan.
 
Instandhalten, modernisieren und sanieren schlau kombinieren
Die Sanierung von Fenstern und Fassaden bietet übrigens nicht nur in Sachen Wärmegewinne viele Chancen. Denn neben guten energetischen Werten weisen moderne Fenster auch viele andere Vorteile wie Tageslicht, Lüftung, Einbruchschutz und z.B. auch sehr guten Lärmschutz auf. „Durch einen schalloptimierten Aufbau ist mit solchen Fenstern sichergestellt, dass die störenden Geräusche draußen bleiben“, erläutert Lange und rät: „Verbinden Sie neue Effizienzmaßnahmen am besten mit Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten, über die Sie nachdenken, also die Kombination z.B. mit Schallschutz oder Einbruchschutz oder Barrierefreiheit. So können die geschnürten Sanierungspakete zu Kostensenkungen beitragen“, erklärt der VFF-Geschäftsführer.

Expertentipp:
Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.

Bild 1:  Der Online-Förderrechner informiert über staatliche Programme von Bund, Ländern und Kommunen. Grafik: VFF

Bild 2:  Vom Altbau zum Effizienzhaus mit individuellem Sanierungsfahrplan. Grafik: VFF

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news-671 Tue, 09 May 2023 12:50:00 +0000 Wirtschaftsprognose 2023 Fenstermarkt: minus 4,5 % Außentürenmarkt: minus 5,8 % index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=671&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4bd441e8d16bf28da1a5c1a10b23d387 Frankfurt a. M./Troisdorf/Velbert, 9. Mai 2023. Der Fenstermarkt in Deutschland ging 2022 um 2,0% zurück und wird voraussichtlich 2023 deutlich um weitere 4,5% zurückgehen. Der Absatz in Fens-tereinheiten (FE = 1,3 x 1,3 m) geht somit von 15,8 Mio. FE im Jahr 2021 über 15,5 Mio. FE in 2022 auf 14,8 Mio. FE im Jahr 2023 zurück. Die Prognose berücksichtigt, aufbauend auf dem bisherigen Erhebungsmodell, die derzeitigen Auswirkungen der stark gestiegenen Beschaffungspreise, der Inflation, des Zinsanstieges sowie insgesamt die Verunsicherung der Verbraucher, derzeit zu investieren. Im Außentürenmarkt gibt es 2022 ebenso einen Rückgang von 2,5%, der sich 2023 auf ein Minus von 5,8% erhöht. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt sind allerdings im Jahr 2023 deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung gegeben. So gehen in beiden Marktsegmenten die Prognosen für 2023 davon aus, dass der Neubau im Wohnbereich um mehr als 15% einbricht. Im Rahmen der Fachtagung Statistik und Markt des VFF in Frankfurt wurden am 4. Mai 2023 die abschließenden Zahlen für 2022 und die angepassten Prognosen für die Fenster- und Außentürenmarktzahlen 2023 von Jörg Flasdieck von der Heinze Marktforschung GmbH vorgestellt. Gemeinsam mit der Heinze Marktforschung GmbH werden die Daten erhoben von den Branchenverbänden Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K sowie Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB). Wurden in der Vorgängerstudie vom Oktober 2022 zunächst noch leichte Rückgänge für 2023 erwartet, so trübt sich die Markterwartung für 2023 nun doch deutlich ein. Entgegen der bisherigen Erwartung ist schon 2022 die Sanierung insgesamt um 2,6% zurückgegangen. Und 2023 wird die Sanierung auch nur leicht um 1,2% zunehmen. Die hohe Verunsicherung in Fragen von ordnungsrechtlichen Vorgaben, aber auch die Frage, ob und in welcher Höhe zukünftig Förderungen in der energetischen Sanierung möglich sein werden, lassen mögliche Investoren derzeit Ihre Entscheidungen zurückstellen.

Es bleibt die weitere Entwicklung beim GEG und BEG abzuwarten sowie der weitere Verlauf des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine mit möglichen Versorgungsunterbrechungen, aber auch den geplanten Wiederaufbauprogrammen für die Ukraine. Die Marktdaten werden dann im Herbst im Oktober 2023 entsprechend anzupassen sein. Der aktuelle Bericht mit allen Detailanalysen und Auswertungen wird Ende Mai 2023 erscheinen.

Die gegenwärtigen Daten zeigen im Wohnungsbau, dass die Sanierung 2022 um 2,7% zurückgeht und erst in 2023 um 0,8 % leicht zunimmt auf dann 7,23 Mio. FE. Trotz eines nach wie vor hohen Überhangs an Baugenehmigungen für Wohnneubauten sind die Neugenehmigungen 2022 um 7% und aktuell im laufenden Jahr bereits um 26% zurückgegangen. Für den Neubau im Fenstermarkt beträgt der Rückgang 2022 insgesamt nur 0,9%, da noch unfertige Projekte im Jahr 2022 umgesetzt wurden. 2023 wird der Fensterabsatz im Neubau voraussichtlich aber stark um 13,4% zurückgehen auf dann nur noch 5,25 Mio. FE.

„Die gesamte Konjunktur im Baubereich trübt sich merklich ein. Dies betrifft zunehmend auch den deutschen Fenstermarkt. Zinsschock und Preisexplosionen führen dazu, dass sowohl Genehmigungen und Markterwartungen im Neubau nachlassen. Ein Rückgang des gesamten Fenstermarktes im Neubau im Jahr 2023 um ca. 14% ist dramatisch“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Die Zuwanderung in Deutschland ist auf einem sehr hohen Niveau, so dass dringend neuer Wohnraum benötigt wird. Die Regierung sollte hier schnell handeln und den Neubau fördern. Auch die erhoffte Sanierungswelle bleibt aus. Die Sanierungsbereitschaft ist eigentlich groß, um Energie und damit Kosten zu sparen. Dennoch führen derzeitige Diskussionen über den möglichen Heizungstausch und Unklarheiten bei der Förderung zu einer Zurückhaltung bei der energetischen Sanierung. Hier braucht es schnell Klarheit und angepasste Förderinstrumente“. Und BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs ergänzt: “Auch eine Weiterentwicklung des Ordnungsrechts mit Augenmaß ist nach unserer Überzeugung dringend erforderlich, um die Sanierungsquote anzuheben“.

Die Entwicklungen im Außentürenmarkt sind vergleichbar. Wie im Fensterbereich führen der deutliche Rückgang im Wohnbau in 2023 in Höhe von 6,1% und die Rückgänge im Nichtwohnbau von 4,7% zu einer deutlichen Markteintrübung. In Summe wird im Außentürenmarkt mit einem Rückgang um 5,8% auf 1.278 Tsd. Stück gerechnet. Hervorzuheben ist der Rückgang des Bereichs Neubau im Wohnbau um 16,5% auf 238 Tsd. Stück. Die Sanierung insgesamt geht aber in 2023 nur leicht um 2,5% auf 946 Tsd. Stück zurück. Insgesamt weist die Studie stabil im Jahresvergleich auch für 2023 für 63,2% aller Türen eine erhöhte Sicherheit aus. „Während im Wohnbaubereich die Quote insgesamt bei über 70% liegt, ist im Nichtwohnbau der Einsatz erhöhter Sicherheit erst bei gut 40% angelangt“, so Holger Koch, stellvertretender Geschäftsführer des FVSB. „Dies spiegelt das steigende Sicherheitsbedürfnis der Bewohner wider. Im Nichtwohnbau wird allerdings noch mehrheitlich auf Produkte mit Basissicherheit zurückgegriffen, was somit zusätzliches Potenzial bedeutet.“

Ralf Olsen, Geschäftsführer pro-K, weist abschließend auf die differenzierte Datenerhebung hinsichtlich der Rahmenmaterialien hin: „Die Studie gibt uns einen guten Einblick in die Marktanteile. Insbesondere die separate Darstellung der verschiedenen Materialien in den vier Marktsegmenten ist sehr hilfreich.“ Im Fenstermarkt ist Kunststoff als Rahmenmaterial mit einem Anteil von stabil 53,5% zusammen mit Kunststoff-Aluminium 5,8% deutlich vorne, im Außentürenbereich kann es sich mit einem Anteil von 38,2% knapp vor Metall behaupten“.

Eine angepasste Prognose für die Marktentwicklung in 2023 wird in dieser schwierigen aktuellen Lage mit Einflussfaktoren der Preis- und Zinsentwicklung sowie den weiteren Folgen des Krieges in der nächsten VFF-Fachtagung „Statistik und Markt“ am 19.Oktober 2023 präsentiert.

Grafik „Fenstermarkt2023-04“: Die aktuellen Fenstermarktzahlen im Überblick, Stand April 2023. (Grafik: Heinze/VFF)

Zur Branche: In Deutschland gibt es laut der neuen Studie des VFF aus dem Jahr 2022 rund 5.880 Fensterbaubetriebe mit etwa 100.500 Beschäftigten. Die Unternehmen erwirtschaften danach pro Jahr etwa 12 Milliarden Euro. Dazu kommen noch die vielen Betriebe und Mitarbeiter der Zulieferindustrie aus den Bereichen Schlösser und Beschläge, Kunststoff- und Metallprofile, Holz, Glas, Dichtungen sowie weiteres Zubehör: Inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften pro Jahr insgesamt rund 38 Milliarden Euro.

 

Weitere Informationen zu den vier Branchenverbänden:

Verband Fenster + Fassade e. V.
Walter-Kolb-Straße 1-7

60594 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 / 95 50 54-0
Telefax: +49 (0) 69 / 95 50 54-11
E-Mail:   vff @window .de
Internet: www.window.de

Bundesverband Flachglas e. V.
Mülheimer Straße 1

53840 Troisdorf
Telefon: +49 (0) 22 41 / 87 27-0
Telefax: +49 (0) 22 41 / 87 27-10
E-Mail:   info @bundesverband-flachglas .de
Internet: www.bundesverband-flachglas.de

 

Fachverband Schloss- und
Beschlagindustrie e. V.

Offerstraße 12
42551 Velbert
Telefon: +49 (0) 20 51 / 95 06-0
Telefax: +49 (0) 20 51 / 95 06-25
E-Mail:   info @fvsb .de
Internet: www.fvsb.de

 

pro-K Industrieverband Halbzeuge und
Konsumprodukte aus Kunststoff e. V.

Städelstraße 10
60596 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 / 2 71 05-31
Telefax: +49 (0) 69 / 23 98 37
E-Mail:   info @pro-kunststoff .de
Internet: www.pro-kunststoff.de

 

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news-670 Fri, 05 May 2023 09:31:00 +0000 Energiebilanz des Eigenheims: Solare Gewinne nutzen! index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=670&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf82ed5e8b0b60f8bcb8edfe6f6b7f61 Frankfurt/M. Die Energiefrage rund ums Haus treibt Immobilienbesitzer um. Angesichts hoher Strom- und Wärmerechnungen lohnt es sich, in die eigenen vier Wände zu investieren, und zwar nicht nur in die Heizung, sondern besonders in die Hülle des Gebäudes. Denn nur in einer effizienten Hülle mit gut sanierten Fenstern und Türen lassen sich solare Gewinne einfahren, wie der Verband Fenster + Fassade (VFF) erklärt. Viele Eigenheimbesitzer stellen sich aktuell im Zuge der Diskussion um mögliche Auflagen nach neuer Heiztechnik im Rahmen des GEG die Frage, wie sie sich künftig vor hohen Energierechnungen wappnen. Die Lösung ist, möglichst den Energieeinsatz zu minimieren. Das gilt vor allen auch für die Wärmepumpe. Denn eine effiziente Hülle ist entscheidend, den Wärmebedarf in der „kalten Jahreszeit“ deutlich zu reduzieren. In den Übergangsmonaten im Herbst und Frühjahr, wie uns jüngst die kalten Tage im April gelehrt haben, sollten solare Gewinne durch transparente Gebäudeteile wie großformatige bodengebundene Fenster- und Türkonstruktionen genutzt werden. In solchen kühlen Perioden spielen moderne Fenster ihre Pluspunkte besonders stark aus. Denn gute Wärmeschutzfenster schaffen beides, das Sonnenlicht im Raum zu nutzen und möglichst wenig Wärme nach außen entweichen zu lassen. „Moderne Fenster erzielen solare Gewinne. Damit schaffen sie eine positive Gesamtenergiebilanz fürs Eigenheim“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Nach dem neuesten Stand der Technik sind Fenster und Türen so gut, dass sie je nach Ausrichtung auch in der Heizperiode energetisch Zugewinne schaffen. „Auf der Ost-, West- und Südseite übertreffen die solaren Gewinne regelmäßig die Energieverluste“, erläutert Lange und ergänzt: „Die Fenster erwärmen das Gebäude nachhaltig und wirken sozusagen wie ein regenerativer Energieerzeuger.“

Dreh- und Angelpunkt für eine gute Klimabilanz
Für die solaren Gewinne moderner Fenster kommen verschiedene Faktoren ins Spiel. Wichtig ist, auf den Wärmeschutz zu achten, der durch den U-Wert des Fensters erfasst wird. „Je geringer der U-Wert ist, desto besser ist das Fenster gedämmt“, erläutert Lange. Staatlich gefördert werden Fenster übrigens mit einem U-Wert von maximal 0,95 W/ (m²K). Wichtig ist es, im Vorfeld kritische Wärmebrücken zu erkennen und, wo nötig, entsprechend zu handeln. „Liegt der U-Wert der Außenwand über 1,0 W/(m²K), empfiehlt sich die Dämmung der Leibungen“, betont Fensterexperte Lange. Neben der Leibung sind auch weitere bauliche Gegebenheiten zu berücksichtigen, so z.B. Fensterbänke, Außenjalousien und Rollläden.

Sonnenschutz unbedingt integrieren
Für warme Sommer sollte nämlich angesichts der hervorragenden Wärmeleistungen guter Fenster unbedingt an effektiven Sonnenschutz gedacht werden. Dieser kann außen liegend, im Scheibenzwischenraum befindlich oder innen angebracht sein. Für außen liegenden Sonnenschutz bieten sich Rollladen, Raffstoren oder Textilscreens an. Solche Lösungen vermeiden ein übermäßiges Aufheizen besonders der nach Süden ausgerichteten Räume. „Mit der richtigen Sonnenschutzlösung kann auf teure Klimaanlagen mit ihrem oft hohen Strombedarf dann in der Regel verzichtet werden“, betont Lange. „Egal ob Sie abends neugierige Blicke aussperren wollen, ob Sie kühle Räume in der Sommerglut benötigen oder Energie sparen in der kalten Jahreszeit, Sicht- und Sonnenschutz hat viele unverzichtbare Vorteile“, unterstreicht Lange.

Gut fürs Haus und das Land
Schafft man mit professionellem Sonnenschutz Vorsorge, so spielen die solaren Gewinne übers Jahr gesehen ihre Vorteile voll aus und schaffen Mehrwert für das Gebäude als Ganzes. „Hingegen führen einseitige Optimierungen, z.B. ausschließlich bei der Heizung, in eine Sackgasse“, warnt Lange vor dem Hintergrund des meist hohen Heizbedarfs schlecht gedämmter Fassaden mit alten Fenstern. „Jede eingesparte Kilowattstunde Heizenergie schont den eigenen Geldbeutel und angesichts der im Wärmesektor zunehmenden Stromnachfrage auch das Energiesystem unseres Landes“, erklärt Lange abschließend.

Expertentipp:
Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.

Bild:  Moderne großflächige Fenster ermöglichen große solare Energieeinträge – und benötigen außenliegenden Sonnenschutz für die optimale Energiebilanz. Copyright: ROMA KG.

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Pressekontakte:
Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, E-Mail: pr @window .de
 
HDH, Chausseestr. 99, 10115 Berlin
Tel.: 0151 / 2500 6883, E-Mail: presse @holzindustrie .de

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news-669 Thu, 20 Apr 2023 12:09:00 +0000 VFF-Fachtagung „Normung und Technik“ am 14. Juni 2023: Herausforderungen bei der Modernisierung alter Fenster index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=669&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2dabf80e4c919dc90a73d096c7dea9b0 Frankfurt am Main, 20. April 2023. Die umfassende Renovierung des Bestands ist unter dem Titel "Herausforderungen bei der Modernisierung alter Fenster" das diesjährige Leitthema der Fachtagung "Normung und Technik". Die Veranstaltung findet am 14. Juni 2023, dem Vortag des VFF-Jahreskongresses, von 10.00 bis 16.00 Uhr wie der Jahreskongress im Leonardo Royal Hotel Berlin Alexanderplatz statt. „Für den lebendigen Austausch im Rahmen der Fachtagung empfehlen wir die Präsenzteilnahme im Leonardo Royal Hotel“, betont Frank Koos, VFF-Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, online teilzunehmen.“

Im Zentrum stehen die technischen Herausforderungen in einem deutlich schwieriger gewordenen Marktumfeld, die sich bei der Modernisierung stellen:

  • Der Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand bis 2045 – Was bedeutet eine Sanierungsverpflichtung von Altbauten der Gesamtenergieeffizienzklassen D bis G?
  • Anforderungen des Qualitätssiegels nachhaltiges Bauen (QNG) an transparente Bauteile für Neubauten und Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Förderung;
  • Tageslichtversorgung im Bestand – Gebäudemodernisierung als Chance für eine bessere Tageslichtnutzung;
  • Ausbau und Entsorgung alter Fenster – Umgang mit gefährlichen Stoffen wie Asbest, Blei, PCB und Lindan;
  • Baukörperanschluss beim Fenstertausch – Übernahme der Planungsleistung und Herausforderungen für Befestigung und Abdichtung neuer Fenster im Altbau;
  • Die neue ift-Richtlinie VE-15/1 mit geprüften Typenstatiken nach DIN 18008 für MIG – bauaufsichtlich anerkannte Nachweisführung auch bei genehmigungsfreien Bauvorhaben der Sanierung

Die Referenten sind Gerold Holsmölle (febis Service GmbH), Hans-Walter Bielefeld (Schüco International KG), Roman Alexander Jakobiak (daylighting.de und Obmann NA 058-00-06 AA), Rainer Rutsch (Architekt, Fensterbau Rutsch GmbH), Frank Unglaub (Tremco CPG Germany GmbH), Norbert Sack (Institut für Fenstertechnik) und Christian Anders (Obmann des Technischen Ausschusses).

Im Anschluss an die Fachtagung findet der Vorabendtreff des Jahreskongresses mit Buffet und BBQ im Innenhof des Hotels statt, zu dem die Vor-Ort-Teilnehmer der Fachtagung herzlich eingeladen sind. Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 349,- € zzgl. MwSt. für VFF-Mitglieder und 449,- € zzgl. MwSt. für Nichtmitglieder.

 

Grafik „NormungTechnik2023-06“ (Grafik: VFF)

QR-Code „23-06-14“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung zur Fachtagung Normung und Technik am 14. Juni 2023 von 10.00 bis 16.00 Uhr im Leonardo Royal Hotel Berlin Alexanderplatz statt – wahlweise als Präsenz- oder Online-Veranstaltung. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-667 Mon, 17 Apr 2023 13:20:00 +0000 VFF-Merkblatt V.04 überarbeitet „Selbstreinigungsverhalten von beschichteten Glas-oberflächen im Fenster- und Fassadenbau“ index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=667&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cd822fdc1b6fe0eb4a9c9eb744294326 Frankfurt am Main, 17. April 2023. Das überarbeitete VFF-Merkblatt V.04: 2023-03 „Selbstreinigungsverhalten von beschichteten Glasoberflächen im Fenster- und Fassadenbau“ wurde durch den Technischen Ausschuss des VFF zur Veröffentlichung freigegeben. Die Aktualisierung des Merkblatts V.04 erfolgte in der VFF-Arbeitsgruppe „Leicht zu reinigende Oberflächen“ in Zusammenarbeit mit einigen weiteren Organisationen. Die Neuausgabe ersetzt die Ausgabe vom Oktober 2005. Anlass der Überarbeitung des Merkblatts V.04 von 2005 waren verschiedene Pressemeldungen des letzten Jahres, die erneut auf Gläser mit Selbstreinigungsverhalten aufmerksam gemacht haben. Inzwischen wurde mit der EN 1096-5 ein Prüfverfahren für das Selbstreinigungsverhalten von beschichteten Glasoberflächen veröffentlicht, um das Selbstreinigungsverhalten von Beschichtungen mit hydrophilen oder fotokatalytischen Eigenschaften zu bestätigen. In dem Merkblatt wurde daher ein Kapitel zur Erläuterung der Prüfung und Klassifizierung für das Selbstreinigungsverhalten von beschichteten Glasoberflächen ergänzt. Es erfolgte gleichzeitig eine entsprechende Anpassung des Titels und der Bezeichnungen im Merkblatt an die Terminologie der EN 1096-5.

Das Merkblatt erläutert die Wirkungsweise schmutzabweisender Oberflächen auf Glas und von Glas mit Selbstreinigungsverhalten und gibt wichtige Hinweise zur Anwendung von Gläsern mit Selbstreinigungsverhalten in Hinblick auf die richtige Planung, das richtige Arbeiten und die richtige Nutzung von beschichteten Glasoberflächen mit Selbstreinigungsverhalten. So wurde ein Abschnitt mit allgemeinen Hinweisen zur Reinigung ergänzt, da auch Gläser mit Selbstreinigungsverhalten gereinigt werden müssen, allerdings deutlich seltener als herkömmliches Glas. Da das Selbstreinigungsverhalten der Gläser durch Silikone gestört wird, ist ein Kontakt mit Silikondichtstoffen, silikonisierten Dichtprofilen und unveredelten Silikonprofilen herkömmlicher Art zu vermeiden. Deswegen werden in einem Kapitel des Merkblatts Lösungsmöglichkeiten zur Verwendung beschichteter Glasoberflächen mit Selbstreinigungsverhalten in unterschiedlichen Systemen / Konstruktionen beschrieben und erläutert.

Beteiligt an der Überarbeitung des Merkblattes V.04 waren der Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks, Hadamar, der Bundesverband Flachglas, Troisdorf, die Deutsche Bauchemie e.V., Frankfurt am Main, der Industrieverband Dichtstoffe e. V. (IVD), Düsseldorf, das Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, und Tischler Schreiner Deutschland, Berlin.

Bezug: Das VFF-Merkblatt V.04 „Selbstreinigungsverhalten von beschichteten Glasoberflächen im Fenster- und Fassadenbau“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – materialspezifische Themen“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „V.04“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 25,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein personalisiertes Exemplar kostenlos und verfügen über einen kostenfreien Zugang zu vff-wissen.de. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „V.04_2023“ (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

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news-668 Mon, 17 Apr 2023 13:20:00 +0000 VFF-Merkblätter VOB.01 und VOB.02 überarbeitet Planungsgrundlage Schnittstellen-Definition sowie Werkstatt-, Montageplanung und Dokumentation index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=668&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0154448003152154bf93114a12b993f6 Frankfurt am Main, 17. April 2023. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat die VFF-Merkblätter VOB.01: 2023-03 „Schnittstellen-Definition für die Planung und Durchführung von Fenster- und Fassadenaufträgen“ und VOB.02: 2023-03 „Werkstatt-, Montageplanung und Dokumentation – Umfang und Ausführung“ zur Veröffentlichung freigegeben. Die Merkblätter wurden in der Arbeitsgruppe „VOB Merkblätter“ unter Regie des Ausschusses „VOB & Recht“ und des Technischen Ausschusses des VFF in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen überarbeitet und ersetzen die Ausgaben vom April 2019. „Wir sind bestrebt, diese beiden Merkblätter immer aktuell zu halten, damit die jeweiligen Rechte und Pflichten für die reibungslose Kooperation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer geklärt sind“, erläutert Markus Christoffel, Baurechtsexperte des VFF. „Dazu verfolgen wir einerseits die rechtliche und normative Entwicklung, bleiben aber auch andererseits durch den engen Kontakt zu unseren Mitgliedern immer nahe an den Problemen in der Praxis.“ Das Merkblatt VOB.01 soll den unklaren Begriff der Ausführungsunterlagen (Ausführungsplanung) definieren, damit die Leistungspflichten von Auftraggeber und Auftragnehmer voneinander abgegrenzt werden können. Es regelt auch die erforderliche Koordinierung der Ausführungsplanung für die verschiedenen Gewerke, den Baustellenablauf und die Bauausführung. Das Merkblatt VOB.02 qualifiziert und quantifiziert die unklaren Begriffe „Werkplanung“ und „Dokumentation“, um damit die Leistungspflicht des Auftragnehmers und der Auftraggeber konkret zu beschreiben. Einige beispielhaft ausgewählte Änderungen sind:

  • Klarstellung zur Notwendigkeit der „Statischen Dimensionierung“ durch den Auftraggeber und eigener Leistungspositionen für „Besondere Leistungen“ in der Auszuschreibung
  • Bezug auf HOAI 2022 und auf das AHO-Heft 28 „Fachingenieurleistungen für die Fassadentechnik“
  • Hinweis auf DIN 18055 „Kriterien für die Anwendung von Fenster und Außentüren nach EN 14351-1“ zur Ermittlung objektbezogener Kriterien durch den Auftraggeber mit Unterstützung des Planers und deren Berücksichtigung im Leistungsverzeichnis
  • Angaben der Verantwortlichkeit für Auftragnehmer für Fremdgewerke nach § 55 MBO sowie zu dessen möglicher Fachbauleitung
  • Ergänzung um einen Anhang mit den relevanten Paragraphen der MBO, des BGB und der VOB/B im Originalwortlaut zur Unterstützung in der Kommunikation
  • Zahlreiche redaktionelle Anpassungen.

Beteiligt an der Überarbeitung beider Merkblätter VOB.01 und VOB.02 waren der Bundesverband ProHolzfenster e.V., BVM Bundesverband Metall, die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V., ift - Institut für Fenstertechnik, Tischler Schreiner Deutschland, UBF - Unabhängige Berater für Fassadentechnik e.V. sowie VFT - Verband für Fassadentechnik e.V.

Bezug: Die VFF-Merkblätter VOB.01 und VOB.02 sind als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – Planung und Rechtliches“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblätter können in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VOB.01“ bzw. VOB.02“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 25,- Euro für VOB.01 und 34.- Euro für VOB.02. Mitglieder des VFF erhalten je ein personalisiertes Exemplar kostenlos und verfügen über einen kostenfreien Zugang zu vff-wissen.de. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafiken „VOB.01_2023“ und „VOB.02_2023“ (Grafiken: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-666 Wed, 12 Apr 2023 10:03:00 +0000 Insekten- und Allergikerschutz: So bleiben Spinnen, Fliegen und Pollen draußen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=666&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b9fd24cb4118335f1de10076785e4f69 Frankfurt/Main. Insekten benötigen wir für unser Ökosystem unbedingt. Doch in den eigenen vier Wänden brauchen wir sie nicht – ebenso wenig wie Blütenstaub, der unsere Atemwege reizt. Wie Sie Haus und Wohnung vor Tieren und Pollen bewahren, weiß Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Mit den allmählich wieder steigenden Temperaturen zieht es uns nach draußen, sei es zum Pflanzen, zum Grillen oder einfach nur zum Entspannen. Gleichzeitig gilt es, das eigene Heim vor unliebsamen Gästen aus der Natur zu schützen. Fenster und Türen immer geschlossen zu halten, ist aber kaum möglich und auch nicht nötig: Denn für den Insekten- und Pollenschutz stehen attraktive Lösungen zur Verfügung, sei es für den Neubau oder für die Nachrüstung in Türen und Fenstern.
 
Spann- und Drehrahmen schützen vor Quälgeistern
Ein bewährtes und sehr effizientes Mittel, um Mücke, Fliege und Co. den Weg nach drinnen zu versperren, sind Spannrahmen, die bequem im Fensterrahmen angebracht werden. Die Spannrahmen sind montagefertig für übliche Fenstergrößen im Fachhandel oder auch in individuellen Maßanfertigungen für jedes erdenkliche Fenstermaß erhältlich. Solche Spannrahmen eignen sich besonders für Drehkipp-Fenster, da sie von innen ganz einfach ein- und wieder ausgehängt werden können. „Achten Sie darauf, dass der Ein- und Ausbau der praktischen Rahmen rasch mit den entsprechenden Haltern am Fenster vonstatten gehen kann”, empfiehlt daher Fensterexperte Lange und ergänzt: „Übrigens lassen sich die Spannrahmen nach längerer Nutzung auch problemlos reinigen, so durch vorsichtiges Säubern mit dem Staubsauger-Aufsatz für Polster.“ In entsprechender Qualität ist das Gewebe der Spannrahmen extrem fein, bietet hohen Luftdurchlass für konstant gute Frischluftversorgung und ist nahezu unsichtbar. Das bedeutet aber auch: Ein Fliegenschutz mit Rahmen ist nur so gut wie das Gewebe, aus dem es besteht. Daher sollte man beim Insektenschutz nicht an der falschen Stelle sparen.
 
Pendel- oder Schwingtüren öffnen in beide Richtungen
Viele Insekten suchen sich über die Balkon- oder Fenstertür den Weg ins Innere. Gerade hier bieten sich flexible Lösungen an. Sogenannte Pendel- oder Schwingtüren sind besonders komfortabel, da sie beim Durchgehen in beide Richtungen öffnen und schließen. Diese Lösung empfiehlt sich besonders, wenn man auf dem Weg zur Terrasse oder in die Küche häufig keine Hand frei hat. „Zusätzlich schließen Pendeltüren mit Hilfe kleiner im Profil eingearbeiteter Magnete automatisch und bieten sich bei häufig genutzten Durchgängen wie der Terrasse besonders an“, hebt Lange hervor. Alternativ kann an der Balkon- oder Fenstertür auch ein Dreh- oder Schieberahmen angebracht werden, in dem sich die Tür stets in eine Richtung öffnen lässt.

Rollos verschwinden auch mal in der Kassette
Eine andere Variante ist das bewährte Insektenschutz-Rollo. „Solche Rollos sind sowohl für Fenster als auch für Türen sehr gefragt und können geklemmt oder geschraubt werden“, wie Lange mit Blick auf die mechanischen Varianten erklärt. Solche Rollos kommen im Parterre ebenso wie in oberen Geschossen oder für Dachfenster zum Einsatz. Wer es besonders komfortabel haben möchte, kann für Türen und Fenster die Anschaffung von Elektro-Rollos erwägen. Mit Fernbedienung lassen sich diese in Sekundenschnelle nach oben und unten bewegen. Wird das Rollo einmal nicht benötigt, so an Regentagen oder bei kühlem Wetter, dann verschwindet es fast vollständig in der dafür vorgesehenen Kassette. „Für einen Neubau oder die Sanierung empfehlen sich übrigens bereits in den Sonnenschutzsystemen wie Rollladen und Außen-Jalousie integrierte Insektenschutzrollos besonders“, hebt Lange hervor. Platzsparend sind auch Schiebetüren. Sie gibt es als Rollotüren oder Schiebeanlage. Die Schiebeanlage kommt nicht zuletzt für Türen von Terrassen- oder Wintergarten infrage. Durch stabile Profile ist diese Konstruktion auch ohne Quersprosse möglich. Geachtet werden sollte auf gute Griffleisten für eine angenehme Bedienung.  
 
Das richtige Material wählen
Neben der Funktionalität kommt dem Material entscheidende Bedeutung für guten Insekten- und Pollenschutz sowie Wohnkomfort zu. Gerade für Allergiker bieten sich Funktionsgewebe an, welche die Räume nahezu komplett pollenfrei halten. „Daneben gibt es eine große Bandbreite an Materialien, beispielsweise besonders transparentes licht- und luftdurchlässiges Gewebe, das für Helligkeit sorgt“, erläutert Fensterexperte Lange. „Aber auch sehr robuste Materialien, die sich zum Beispiel für Hunde- und Katzenfreunde empfehlen, sind in vielen Ausführungen erhältlich.“

 

Expertentipp:
Investitionen in Insekten- und Pollenschutz bieten sich nicht nur für die Nachrüstung, sondern auch Neukauf und Sanierung an. Für lohnende Investitionen in Fenster und Türen sollten Sie sich unbedingt nach staatlicher Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden erkundigen. Welche Programme für welche Immobilie und welches Projekt passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.

 

Bild 1: In beide Richtungen öffnende und selbstschließende Insektenschutz-Pendeltür. Bildquelle: Neher Systeme

Bild 2: Insektenschutz-Schiebetür mit Griffleiste. Bildquelle: Neher Systeme

Bild 3: Elektrorollo für hohen Bedienkomfort. Bildquelle: Neher Systeme

 

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news-665 Tue, 11 Apr 2023 15:42:00 +0000 VFF-Fachtagung Statistik und Markt am 4. Mai 2023: Marktzahlen, Produktionszahlen, Branchenstrukturanalyse und mehr index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=665&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8692f0a0cd251c1c0b299ea70df9f0f6 Frankfurt am Main, 11. April 2023. Alles, was man in der Branche für eine aussagekräftige Markteinschätzung und Prognose als Basis der eigenen Planung braucht, steht auf dem Programm der VFF- Fachtagung „Statistik und Markt“ am 4. Mai 2023 im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen. Die Veranstaltung, an der auch eine Online-Teilnahme möglich ist, bietet differenzierte und weit in die Tiefe gehende Daten zum Baumarkt, zum Fenster- und Außentürenmarkt, zu den Produktions- sowie Export- und Importmengen, zu den europäischen Fenstermarktzahlen sowie eine aktuelle Branchenstrukturanalyse. „Diese Breite an Daten, präsentiert von ausgewiesenen Marktexperten, bietet die besten Chancen, die aktuellen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, das gestiegene Zinsniveau, die Inflation und die deutlich gestiegenen Baupreise in Ihren Auswirkungen auf die Baukonjunktur insgesamt und somit auch auf den deutschen Fenster- und Türenmarkt gründlich zu verstehen“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Und das richtige Verständnis ist die Voraussetzung von erfolgreicher Planung!“

Die Referenten Martin Langen, Jörg Flasdieck, Marcel Dresse und Prof. Dirk Hass sowie VFF-Geschäftsführer Frank Lange fassen die Entwicklung abschließend in einer Podiumsdiskussion zusammen und öffnen die Diskussion auch für die Präsenzteilnehmer. „Auch wenn die Online-Teilnahme möglich ist, empfehlen wir die Präsenzteilnahme mit allen Vorteilen Beteiligung und des informellen Austausches in den Pausen“, so Frank Lange. Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 349,- € zzgl. MwSt. für VFF-Mitglieder und 449,- € zzgl. MwSt. für Nichtmitglieder.

Grafik „StatistikMarkt2023-05“ (Grafik: VFF)

QR-Code „23-05-04“: Hier kommen Sie direkt zu Programm und Anmeldung zur Fachtagung Statistik und Markt am 4. Mai 2023 von 10.30 bis 16.00 Uhr im IntercityHotel am Frankfurter Flughafen – wahlweise als Präsenz- oder Online-Veranstaltung. (Grafik: VFF)

 

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news-663 Thu, 30 Mar 2023 10:32:00 +0000 Frühjahrsputz: Fenster richtig pflegen für eine längere Lebensdauer index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=663&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=31e9afdc867fce80b0e01acf7356e5ef Frankfurt/M. Hochwertige moderne Fenster sind grundsätzlich relativ pflegeleicht und langlebig, obwohl sie einer Vielzahl an Umwelteinflüssen ausgesetzt sind wie Staub, Ruß, Pollen, UV-Strahlung, Niederschlägen, Hitze und Kälte. Damit sie von einer möglichst langen Lebensdauer profitieren, ist es deshalb entscheidend, von Anfang an auf die richtige und regelmäßige Pflege zu setzen. Worauf es dabei ankommt, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). „Mit der richtigen Pflege lässt sich vielen Probleme effektiv vorbeugen und die gewünschte Optik und Funktionalität bleiben über Jahrzehnte erhalten. Langlebige Fenster schonen gleichzeitig die Umwelt und den Geldbeutel“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange und gibt folgende Hinweise, die unabhängig vom Fenstertyp gelten – ob Aluminium, Holz oder Kunststoff. Bezüglich der Rahmen ist darauf zu achten, dass jedes Material individuelle Reinigungs- und Pflegemittel verlangt. Bei Metall- und Kunststoffrahmen erzielt man die besten Ergebnisse mit einem Neutralreiniger sowie einem Schwamm oder Tuch, für Holzrahmen wiederum gibt es spezielle sanfte und auf das Naturmaterial abgestimmte Reiniger und Pflegemittel. Eloxierte Aluminiumrahmen werden mit einem neutralen Reiniger und Faservlies optimal sauber, ebenso wie lackbeschichtete Profile, wobei sich hier noch ergänzend ein Politurzusatz empfiehlt.

Womit sollte man Fenster reinigen?

  • Verwenden Sie ein sauberes weiches Tuch, lauwarmes Wasser und pH-neutrale Seife, um die Fensterprofile zu reinigen.
  • Gleiches gilt für die Reinigung der Glasoberflächen. Bei Bedarf können Sie dem Wasser handelsübliche Glasreiniger ohne scheuernde Substanzen beifügen. Mit einem Abzieher sorgen Sie für streifenfreie Fenster.
  • Bei hartnäckigen Verschmutzungen können Sie je nach Fenstertyp und möglicher Oberflächen-Beschichtung einen speziellen Reiniger verwenden. Beachten Sie beim Kauf unbedingt die Empfehlungen des Fensterherstellers.
  • Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive, abrasive Reinigungsmittel wie Scheuerpulver oder aufrauende Schwämme, Tücher oder Bürsten, um Ihre Fenster nicht zu beschädigen.
  • Verzichten Sie ebenfalls auf Lösungsmittel oder Verdünner – diese können die Oberfläche angreifbar machen. Die Schäden zeigen sich dabei oft erst nach einiger Zeit.
  • Verwenden Sie ebenfalls keinen Dampfreiniger, da der heiße Dampf Kunststoff aufweichen kann.

Wie und wann sollte man Fenster putzen?

  • Reinigen Sie Ihre Fenster immer dann, wenn Schmutz auf dem Profil sichtbar ist. Andernfalls können die Ablagerungen in Verbindung mit Regenwasser dauerhafte Spuren hinterlassen.
  • Viele Reinigungsmittel sind bei kurzem Kontakt unproblematisch, können das Profil bei längerer Einwirkung jedoch schädigen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie ausreichend mit klarem Wasser nachspülen, um alle Rückstände des Reinigungsmittels zu entfernen.
  • Eine sofortige Reinigung ist auch bereits nach kurzem Kontakt mit Sonnencreme erforderlich, da es andernfalls zu einer langfristigen optischen Veränderung der Oberflächen kommen kann.

In regelmäßigen Abständen empfehlen sich einige umfassendere Pflegemaßnahmen:

  • Befreien Sie den Fensterfalz zwischen Flügel und Blendrahmen mit dem Staubsauger von losem Schmutz, wie Pflanzenteilen oder Insekten.
  • Prüfen Sie die Entwässerungsöffnungen im Blendrahmen und entfernen Sie eventuell festsitzendes Material vorsichtig, zum Beispiel mithilfe eines Zahnstochers.
  • Befreien Sie sämtliche Dichtungen mit Wasser von Verunreinigungen und halten Sie diese mit einer speziellen Dichtungspflege geschmeidig.
  • Prüfen Sie einmal im Jahr die Fensterbeschläge auf festen Sitz und Verschleiß. Schmieren Sie die beweglichen Beschlagsteile mit einem säure- und harzfreien Fett oder Öl, um langfristig eine leichtgängige Bedienung sicherzustellen. Sprühöl ist besonders einfach in der Handhabung.

„Wenn Sie diese Tipps beachten, sollten Ihnen die optimale Funktionalität, der Bedienkomfort und die attraktive Optik Ihrer Fenster über viele Jahre erhalten bleiben“, sagt Fensterexperte Lange. Weitere Tipps zur Pflege und Wartung der Fenster geben die Serviceseiten vieler Fensterhersteller.

Expertentipp 1:
Sollten Sie dennoch neue Fenster benötigen: Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.

Expertentipp 2:
Keine Klingen, dafür lieber etwas zu viel als zu wenig Wasser verwenden, um Kratzer zu vermeiden und das Glas nicht zu beschädigen. Wichtig: Stellt man fest, dass Funktion und Leichtgängigkeit der Fenster nicht gegeben sind, sollte man eine Wartung durch den Fachbetrieb durchführen lassen.

Bild:  So wird Fensterpflege zum Kinderspiel. Copyright: TMP Fenster + Türen GmbH

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news-662 Thu, 23 Mar 2023 13:40:00 +0000 „Der VFF hilft!“ - 20.000 Euro für Traumazentrum in Gemünd index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=662&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cf16b57210ca47bf5c8cacf17e3cab92 Frankfurt am Main, 23. März 2022. Am 14. März 2023 haben VFF-Präsident Helmut Meeth und VFF-Geschäftsführer Frank Lange eine Spende in Höhe von 20.000 Euro an das Traumazentrum für Kinder in Gemünd in der Eifel übergeben. Die Scheckübergabe markierte das Ende der Aktion „der VFF hilft“, zu welcher der VFF seine Mitglieder angesichts der Flutkatastrophe vom Sommer 2021 im Ahrtal und weiteren Orten aufgerufen hatte. „Für das Traumazentrum in Gemünd ist unsere Spende eine deutlich spürbare Unterstützung bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die hier einen schützenden Raum zur Verarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse in der Flutnacht und der Folgezeit gefunden haben“, so Frank Lange. Helmut Meeth und Frank Lange konnten sich bei ihrem Besuch im Traumazentrum einen Eindruck von dem Ausmaß der Zerstörung Gemünds durch das Hochwasser machen und die Arbeit des Teams des Malteser Hilfsdienstes kennenlernen. Die Folgen der zerstörerischen Flut sind allenthalben noch in dem Ort in der Nordeifel zu sehen, in dessen Zentrum die Olef in die Urft mündet.

Vor Ort waren neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes auch Vertreter der „Aktion Deutschland Hilft e. V. - Bündnis deutscher Hilfsorganisationen“, mit deren Hilfe der VFF das Projekt ausgesucht hatte. Und auch Werner Kaspar, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Schleiden, zu der Gemünd als einwohnerstärkster Ortsteil zählt, war extra zu dem Termin ins Traumazentrum gekommen.

Foto „Informationsgespräch“: Nach einem Rundgang durch die Räume des Traumazentrums informierten die Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes über die Situation in Gemünd unmittelbar nach dem Hochwasser, ihre Initiative zu dem Traumazentrum und ihre pädagogische, traumatherapeutische und soziale Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen des Ortes. (Foto: VFF)

Foto „Scheckübergabe“: Scheckübergabe am 14. März 2023 vor dem Gemündener Traumazentrum, das von dem Malteser Hilfsdienst in einem ehemaligen Wohn- und Ateliergebäude eingerichtet wurde, welches selber schwer vom Hochwasser getroffen worden war: (von links) Julia Blank (Traumatherapeutin der Malteser), Werner Kaspar (stellvertretender Bürgermeister von Schleiden), Björn Hoff (Malteser, pädagogische Leitung), Theresa Aengenheyster (Aktion Deutschland Hilft), Helmut Meeth (Präsident des Verbandes Fenster + Fassade VFF), Frank Lange (Geschäftsführer des VFF) und Dietz Güldner (Malteser, Koordination). (Foto: VFF)

 

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news-661 Mon, 20 Mar 2023 10:02:00 +0000 Umweltlärm: Mit Schallschutzfenstern zur Ruhe-Oase index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=661&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bab387cc3974c1f3ff0713cf0e3e8683 Frankfurt/M.: Lärm macht krank. Belastend sind nicht nur hohe Schallpegel an Einflugschneisen, Schnellstraßen oder Bahngleisen. Auch die ständige Beschallung mit unterschwellig vorhandenen Geräuschen kann sprichwörtlich auf die Nerven gehen. Doch gegen den Lärm gibt es Mittel. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) erklärt, wie die eigenen vier Wände zum Ruhepol werden können. Lärm tritt nahezu überall auf. In Städten bedingt durch die immer größer gewordene Flotte an Pkw und Lkw mit ihren Fahrgeräuschen sowie durch andere Verkehrsmittel. Aber auch Krach von Veranstaltungen oder durch Gastronomie kann belasten, sei es in der Stadt oder auf dem Land. Auch in dünner besiedelten Gegenden ist die Lärmbelastung der Menschen häufig hoch. Zunehmender Lieferverkehr auf dem Land oder auch durch landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge können gesundheitsschädliche Faktoren sein. Zudem hat die Zahl der Lärmquellen zugenommen, wie das Umweltbundesamt bestätigt und Laubbläser und Großevents als Beispiele nennt. Einen effektiven Schutz bieten spezielle moderne Schallschutzfenster, die Gesundheit und Wohlbefinden guttun. „Solche Fenster sorgen mit ihrem speziellen Aufbau für dauerhafte Ruhe und Erholung“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

So sieht ein Schallschutzfenster aus
Die Gefahren durch Lärm sind nicht zu unterschätzen. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Lärmrisiken als gefährlichem Umweltfaktor. Erhöhtes Infarktrisiko, Schlafstörungen und Krankheiten wie Bluthochdruck werden in Zusammenhang mit Lärmbelastung gebracht. Um diese gar nicht erst aufkommen zu lassen, kann man effektiv mit Schallschutzfenstern vorbeugen. Doch wie funktionieren solche Fenster? Schallschutz wird erreicht durch deutlich dickere und auch asymmetrisch aufgebaute Isolierverglasungen. „Asymmetrie“ bedeutet, dass die herkömmliche Isolierverglasung asymmetrisch ausgeführt wird, nämlich so, dass die Fensterscheiben unterschiedlich dick sind. Besonders effektiv gegen Lärm sind ergänzend auch Schallschutzfolien, die im Glas verarbeitet werden. Die Dichtungen im Fensterrahmen schlucken förmlich den Lärm, sind nämlich schallabsorbierend. Der Rahmen des Fensters ist insgesamt so ausgelegt, dass der Lärm durch den Rahmen kaum in die eigenen vier Wände eindringen kann.

Darüber hinaus gibt es mit Verbund- und Kastenfenstern weitere Konstruktionen, die zu noch besserem Schallschutz führen. In dieser Konstruktionsart sind quasi zwei Fenster zu einem Verbund verbaut. Solche Kastenfenster machen es möglich, dass selbst bei gekippten Flügeln im Innen- und Außenfenster immer noch ein guter Schallschutz erzielbar ist. Erreicht wird das durch eine labyrinthartige Führung der Außenluft und die Verringerung der „Schallenergie“ im Kastenraum zwischen den Fenstern. Durch dort angebrachte zusätzliche Schallabsorber werden die Schallwellen zwischen den beiden Fensterebenen absorbiert oder laufen sich dort quasi tot. Trotzdem gelangt viel Frischluft nach innen.

Bei der Entscheidung für Schallschutzfenster kommt auch die Anschaffung eines schallgedämmten Außenwandlüfters in Betracht. Das sichert insbesondere im Schlafraum genügend frische Luft, auch wenn die Fenster zu bleiben, um den Lärm draußen zu lassen. „Wichtig ist in jedem Fall auch die sorgfältige Montage der Schallschutzfenster. Auf den Anschluss vom Fenster zum Rohbau ist besonders zu achten. Das beste Schallschutzfenster erreicht nicht seine Wirkung, wenn nicht auch die Anschlüsse schalltechnisch richtig ausgeführt werden. Schon geringste Undichtigkeiten können dazu führen, dass die erwünschte Schalldämmung nachlässt. Schallschutz ist immer nur so gut, wie ‚das schwächste Glied in der Kette‘“, stellt Fensterexperte Lange fest. Deshalb empfiehlt er zudem auch die Rollläden und die Haustür bei der Schallschutz-Planung der eigenen vier Wände mit einzubeziehen. Beim Rollladenkasten ist auch eine nachträgliche Dämmung möglich oder natürlich auch der Einbau eines neuen, schallgedämmten Kastens.

Expertentipp 1:
Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt passende Fachbetriebe auffinden lassen.

Expertentipp 2:
Gemessen wird der Schalldruck und damit der Lärm in Dezibel (db). Tagsüber gelten höhere Geräuschpegel als akzeptabel als nachts. Für das Ausmaß der Lärmbelästigung sind nicht nur die messbaren physikalischen Werte, sondern auch nicht-akustische Faktoren wie die Einstellung der Menschen zur Lärmquelle wichtig. Schon eine Erhöhung des Geräuschpegels um 10 db wird von vielen als Verdopplung des Lärms empfunden, 60 db also als doppelt so laut empfunden wie 50 db. Schallschutzfenster mindern den ins Innere gelangenden Lärm deutlich.

Bild: Schallexperten des ift Rosenheim prüfen im dortigen Schall-Labor Leckagen und Fehler bei einer Haustür. Bildquelle: ift Rosenheim

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news-664 Fri, 10 Mar 2023 10:20:00 +0000 Frühbucherrabatt bis 31. März 2023 verlängert: VFF-Jahreskongress in Berlin am 15. und 16. Juni 2023 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=664&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9817d7ea0003e39afdade3e30c20ebaa Frankfurt am Main, 10. März 2023. Jetzt noch bis zum 31. März mit Frühbucherrabatt zum VFF-Jahreskongress "Inside 2023" am 15. und 16. Juni 2023 in Berlin anmelden! Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat die Frist für Frühbucher verlängert. Unter dem Motto „Klimaschutz mit Durchblick – Effizienz und Nachhaltigkeit der transparenten Gebäudehülle“ findet der Jahreskongress im Le-onardo Royal Hotel in Berlin statt. „Nutzen Sie jetzt noch unseren günstigen Frühbucherpreis bis Ende März", betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. "Unser Kongress ist mit spannen-den Themen und ansprechendem Rahmenprogramm die Möglichkeit des Jahres, untereinander und mit Partnern der Branche in herausfordernden Zeiten schnell und direkt in Kontakt zu kommen.“ Anmelden können Sie sich auf unserer Microsite unter jk.window.de. Hier finden Sie auch alle Informationen über das Kongressprogramm und zur Organisation. Grafik „JK-Frühbucher“ mit QR-Code „Microsite-JK23“: Hier kommen Sie direkt zur Microsite zum VFF-Jahreskongress „Inside 2023“ unter jk.window.de. Dort sind alle Informationen zur Anmeldung, Organisation und zum Programm des Kongresses eingestellt. (Grafik: VFF)

 

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news-660 Fri, 03 Mar 2023 10:41:00 +0000 Arbeiten mit der Sonne: Rollladen, Markise und Außen-Jalousie sorgen für Sonnenschutz und Energieeinsparung index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=660&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0d63e8ff7e519b16191caca6885a8232 Frankfurt/M.: Die Tage werden länger und die ersten Frühlingsboten zeigen sich. Höchste Zeit in den eigenen vier Wänden an den Sonnenschutz bei sommerlichen Temperaturen zu denken. Warum Sonnenschutz allerdings zu jeder Jahreszeit interessant ist, erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Mit dem einsetzenden Frühling gilt es, Haus und Garten fit zu machen für mildere Temperaturen und schöneres Wetter. Unerlässlich dafür ist guter Sonnenschutz. Denn der erhöht die Wohnqualität und hilft auch im Sommer weiterhin Energie zu sparen. Besonders wirkungsvoll ist ein außen an Wohnung oder Haus angebrachter Sonnenschutz, sei es mit Markisen, Rollläden oder Außen-Jalousien. Den drei Lösungen ist gemeinsam: Sie arbeiten mit der Sonne, indem sie das Innere bei Hitze abkühlen und gleichzeitig genügend Wärme in den Wohnraum lassen. Gerade in der Übergangsperiode zwischen den Jahreszeiten ist dieses „Arbeiten mit der Sonne” wichtig. Denn die solaren Gewinne, die sich ergeben, wenn die Sonne im Frühling und im Herbst die Heizung überflüssig macht, lassen sich am besten mit intelligent gesteuertem Sonnenschutz erzielen. Solche intelligenten Steuerungen sind heutzutage ganz einfach installierbar und über automatisch arbeitende Systeme intuitiv bedienbar. Möglich ist die individuelle Fernsteuerung über Funksysteme ebenso wie die automatisierte Steuerung des Sonnenschutzes am Haus per Zentralsteuerung als Rundum-Sorglos Paket. „Statt mühsam einzeln zu knipsen, zu kurbeln oder zu schalten, sorgen clevere Steuerungssysteme heutzutage ganz automatisch für das perfekte Wohlfühlklima und sparen zudem noch wertvolle Energie“, sagt VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Aufwertung der Fassade
Wie wichtig guter Sonnenschutz ist, zeigt ein Blick auf die deutsche Energiebilanz: Der Bedarf an Klimakälte, also vor allem der Stromverbrauch für Klimaanlagen, ist in Deutschland langfristig gestiegen und wird es voraussichtlich weiter tun. „Mit Klimaanlagen wird nur die Luft gekühlt, viel besser fürs Wohlbefinden und für die Umwelt ist es aber, das Aufheizen der Räume durch wirksamen Sonnenschutz zu verhindern, wie es guter Sonnenschutz tut“, betont Fensterexperte Lange und ergänzt: „Solch ein Sonnenschutz schafft nicht nur einen hohen Wohlfühleffekt bei den Bewohnern, sondern wertet auch die Fassade auf.“

Wohl dosiertes Licht mit Außenjalousien
Ein aktueller Trend für effektiven Sonnenschutz sind Außenjalousien, Fachleute sagen auch Raffstore dazu, die früher vor allem in Bürogebäuden, heutzutage aber immer mehr auch in Wohngebäuden zum Einsatz kommen, sei es im Neubau oder zur Nachrüstung. Sie sind so beliebt, weil sie das Licht wohl dosiert ins Innere kommen lassen. Das spart auch Strom für die Beleuchtung. Individuell einstellbare Lamellenwinkel ermöglichen es, den Einfall des Sonnenlichts ganz nach Wunsch zu steuern und die Menschen im Innern vor unerwünschten Blicken zu schützen. Angesichts aktueller Architektur-Trends, die mit markanten Kuben und Würfel-Formen an Vorbilder wie das Bauhaus erinnern, sind auch beim Sonnenschutz besonders stilbewusste Varianten beliebt, die mit markanten Ecken und Kanten aufwarten und prägende Elemente der Gebäudehülle aufnehmen. Dies geschieht beispielsweise durch kubische Lamellenformen.

Extra Wärmedämmung durch Luftpolster
Die klassische Lösung, der Rollladen, kann am Haus natürlich auch mit Außenjalousien kombiniert werden, je nach Lage der Wohnräume. Beliebt sind z.B. Lösungen, in denen im Erdgeschoss Raffstoren, im ersten Obergeschoss dann Rollläden zum Einsatz kommen. Für beides, Rollladen und Außenjalousie, gilt: Im Sommer verhindert der Sonnenschutz eine Überhitzung der Gebäude und es werden keine energiefressenden Klimaanlagen benötigt. Im Winter, besonders in den kalten Winternächten, sorgen vor allem außenliegende, geschlossene Rollläden dafür, dass nicht zu viel Wärme durch die Fenster entweicht. Zwischen dem Fenster und dem geschlossenen Rollladen bildet sich ein Luftpolster. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und hält daher die Wärme auch bei eisigen Außentemperaturen im Gebäude. „So muss man sich weniger Sorgen um die Heizkostenrechnung im nächsten Winter machen“, resümiert Fensterexperte Lange.

Expertentipp 1:
„Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.“

Expertentipp 2:
„Wer sich ein Sonnenschutz-System zulegen will, sollte mit allen wichtigen Daten rund ums Fenster, wie Größe und Himmelsrichtung des Fensters, zum Fachhändler gehen. Außerdem sollte man immer ein Foto von der Situation vor Ort machen oder im Zweifel Fachpersonal ins Haus kommen lassen. Fragen Sie auch nach Möglichkeiten der automatischen Steuerung.”

Bild 1: Außenjalousien, auch Raffstoren genannt, lassen das Licht wohl dosiert ins Innere. Copyright: WAREMA

Bild 2: Außenliegender Sonnenschutz ist besonders wirkungsvoll, sei es mit Markisen, Rollläden oder Außen-Jalousien. Sie arbeiten mit der Sonne, indem sie das Innere bei Hitze abkühlen und gleichzeitig genügend Wärme in den Wohnraum lassen.
Copyright: WAREMA

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news-657 Mon, 27 Feb 2023 14:08:00 +0000 Auch für Nichtmitglieder der Gütegemeinschaft - Online: Güte-Aufbauseminar „Montage“ am 26. April 2023 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=657&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c586f6a3873413d40aaf9567ffdcacb6 Frankfurt am Main, 27. Februar 2023. Das erste Montage-Aufbauseminar der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren findet am 26. April 2023 als Onlineseminar von 10:00 bis 15:00 Uhr statt. Die Veranstaltung gehört zum verpflichtenden Schulungskonzept zur Auffrischung und Vertiefung der Kenntnisse von Montageverant-wortlichen im Turnus von vier Jahren, kann aber auch von Nichtmit-gliedern der Gütegemeinschaft genutzt werden. Die Veranstaltung richtet sich an Montageverantwortliche, Planer, Fachplaner und Projektlei-ter. Die vier Themenschwerpunkte der Referenten Wolfgang Jehl, Bernd Saß, Martin Heßler und Ingo Leuschner, alle ift Rosenheim, lauten: 1. Schnittstelle Bauwerksabdichtung (unter anderem Anforderungen, Planung, Abdichtungsanschluss bodentiefer Fensterelemente), 2. Schallschutzlösungen bei Vorwandmontage bzw. bei schalltechnisch kriti-schen Einbausituationen, 3. Befestigung absturzsichernde Elemente (unter anderem Anforderungen, baurechtliche Grundlagen) und 4. Gutachten-Fallbeispiele zum Baukörperanschluss.

QR-Code „Aufbauseminar“: Hier kommen Mitglieder der Gütegemeinschaft, aber auch interessierte Nichtmitglieder zum Online-Montage-Aufbauseminar am 26. April 2023 um 10 Uhr.

Grafik „GüteAufbau4-23“ (Grafik: GG Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

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news-656 Thu, 23 Feb 2023 15:54:00 +0000 Verbändepapier zu hessischem Gesetzentwurf: Verbote großer Glasflächen sind keine Lösung zur Vermeidung von Vogelschlag index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=656&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e8e47e4a0ace7e5d4b3861e5d9ef1bd Troisdorf / Frankfurt am Main, 23. Februar 2023. Das geplante neue Hessische Naturschutzgesetz (HeNatG) sieht in § 37 zur Vermeidung von Vogelschlag an Glasflächen vor, unter anderem Glaskonstruktionen mit einer zusammenhängenden Glasfläche von mehr als 20 m² zu verbieten! Dieser Gesetzentwurf der Landesregierung wurde am 25. Januar 2023 in erster Lesung behandelt und dem Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, der am 8. März 2023 tagt, zur weiteren Beratung überwiesen. Der Bundesverband Flachglas (BF) und der Verband Fenster + Fassade (VFF) haben jetzt zusammen mit fünf weiteren Verbänden in einer Stellungnahme ver-deutlicht, dass dieser Entwurf weder sachdienlich noch praktikabel ist, und hat stattdessen schon erprobte Lösungen für vogelfreundliches Bauen mit Glas als Alternative zu der geplanten Regelung vorgestellt.

„Das Ziel der Verbesserung des Artenschutzes unterstützen wir uneingeschränkt“, erläutern die beiden VFF-Geschäftsführer Frank Lange und Frank Koos. „Doch sind die in dem geplanten Entwurf vorgeschlagenen Regelungen weder in der Sache zielführend noch aufgrund der ungenauen Formulierungen umsetzbar.“ Und BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs ergänzt mit einem Satz aus der Stellungnahme: “Für eine Lösung im Interesse von Vogelschutz gibt es jedoch andere wirksame Maßnahmen, die auch mit großflächigen Glaskonstruktionen umzusetzen sind und bereits erfolgreich angewendet werden.“ In der ausführlichen Stellungnahme heißt es dazu konkreter: „Neben der Möglichkeit vorgebauter Strukturen und feststehender Sonnenschutzvorrichtungen bietet unsere Branche zahlreiche Lösungen zur Markierung von Gläsern mit verschiedenen Technologien an, wie Siebdruck, Lasermarkierung, Beschichtungen oder Verwendung von Folien-Zwischenlagen mit entsprechenden Markierungen. An transparenten, aber dennoch wirksamen Beschichtungen wird, wie erwähnt, gearbeitet.“

VFF und BF haben ihre hessischen Mitgliedsbetriebe gebeten, Landtagsabgeordnete aus ihrem Wahlkreis und nach Möglichkeit die Mitglieder des zuständigen Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in dieser Sache anzusprechen. Zudem fordern die Verbände alle Branchenbetriebe und sonstige Betroffene auf: „Sollten Sie auch in anderen Bundesländern ähnliche Gesetzesinitiativen feststellen, geben Sie uns bitte entsprechende Informationen an vff@window.de“.

Grafik „VerbändeStellungnahme“ und QR-Code „Stellungnahme“: Hier finden Sie die vollständige Stellungnahme der Verbände zu dem Entwurf des Hessischen Naturschutzgesetz (HeNatG) § 37 unter anderem mit einem Link zu dem aktuellen Gesetzesentwurf. (Grafik: BF/VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-658 Tue, 14 Feb 2023 09:02:00 +0000 Schiebefenster: Mit Leichtigkeit zum Panorama index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=658&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1e5745f930718c66b093afd8eedfa362 Frankfurt/M. Die Gestaltung der Fassade prägen viele Faktoren. Ein entscheidender: Die richtige Wahl von Fenster und Türen. Gerade im Erdgeschoss setzen dabei immer mehr Menschen auf große Glasflächen. Ein leichter Zugang nach draußen lässt sich besonders gut mit Hebe-Schiebe-Türen verwirklichen. Den Trend zu diesen großzügigen Fensterelementen erklärt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Im Eigenheim werden großzügige Fenster- und Türenelemente immer beliebter. Das gilt gerade auch für den Durchgangsbereich zur Terrasse. Lichteinfall und Transparenz moderner Glaslösungen sorgen dafür, dass die Übergänge von Wohnraum und Natur quasi fließend ineinander überzugehen scheinen. Für die dafür nötigen Glaselemente bieten sich Hebe-Schiebe-Türen an. Sie kommen ohne in den Raum stehende Türflügel aus. Vielmehr werden diese seitlich in den Raum geschoben. Das ermöglicht einen leichten Übergang vom Raum auf Terrasse oder Balkon. Mit einer Drehung des Griffs gleitet die Hebe-Schiebe-Tür auf Laufschienen oder -wagen und kann dann bequem weiter geöffnet oder geschlossen werden. Dabei sind Türbreiten von mehreren Metern durchaus gängig. „Mit großen Öffnungsweiten sorgen Hebe-Schiebe-Türen für ganz neue Raumerlebnisse und bieten jede Menge Komfort, vom hohen Lichteinfall über ein ansprechendes Design bis zur einfachen Bedienung“, erklärt VFF-Geschäftsführer Frank Lange und ergänzt: „Wer es besonders komfortabel liebt, achtet bei der Wahl seiner Hebe-Schiebe-Tür zusätzlich auf besondere Leichtgängigkeit und Sicherheit mit einer sogenannten Soft-Close-Funktion. Das heißt, dass Fenster und Türen sich extrem leicht und leise öffnen und schließen lassen.“

Wenig Kraft für schwere Teile
Die Soft-Close-Technik ist in vielen Lebensbereichen fest etabliert, man denke an Küchenschubladen oder Heckklappen von Autos. Bei den ungleich größeren Fensterelementen ist das Prinzip das gleiche: Es geht darum, Elemente ohne großen Kraftaufwand und Zuschlaggeräusche schließen zu können. „Auch bei Hebe-Schiebe-Türen gilt: Eine Soft-Close-Lösung bremst schwere Flügel kurz vor der Endstellung ab und zieht sie anschließend sanft in die Verschlussposition“, erläutert VFF-Geschäftsführer Lange. Verstärken lässt sich die leichtgängige Bedienung durch den Einsatz von Kompaktlaufwagen, auf denen sich die Hebe-Schiebe-Türen bewegen, wenn sie geöffnet oder geschlossen werden. Ihre Konstruktion ermöglicht die optimale Verteilung des Flügelgewichts auf die Laufrollen. „Das sorgt nicht nur für die bewährte Leichtgängigkeit, sondern auch für eine erstklassige Wärmedämmung“, hebt Lange hervor.

Auf Einbruchshemmung achten
Zu achten ist darauf, dass großflächige Schiebetüren nicht zur Einladung für ungebetene Gäste werden. Mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen werden sie einbruchhemmend bis zur sogenannten Widerstandsklasse 2 (RC2), die für die meisten privaten Wohngebäude schon ein erhebliches Schutzniveau bietet. Sinnvoll können beispielsweise sogenannte Schwenkhakengetriebe sein, deren spezielle Sperrfunktion verhindert, dass der Schwenkhaken nach dem Einrasten mit Hilfe eines Werkzeugs gewaltsam zurückgedrückt werden kann. Unterstützt wird dieser Effekt durch Stahl-Schwenkhaken, die bei geöffnetem Flügel im Flügel versenkt werden. Beim Schließen riegeln sie von unten nach oben in die Rahmenteile ein und pressen den Flügel effektiv gegen die Dichtungen.

Spaltlüftungen möglich
Mit Schiebe-Hebe-Türen lässt sich auch gut lüften. Spaltlüftungen ermöglichen, die Frischluft ins Haus zu lassen, können aber trotzdem gute Einbruchshemmung bieten. Mit einer RC2-geprüften Spaltlüftung lässt sich stets gute Frischluftzufuhr mit hohem Sicherheitsstandard gewährleisten. Wichtig ist dabei eine optimale Abdichtung nach oben zur Zarge und nach unten zur Bodenschwelle durch abgestimmte Anschlussteile. „Es gibt eine große Vielzahl an Varianten für die unterschiedlichsten Ansprüche und Einbausituationen“, betont Lange.

Expertentipp:
Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.

Bild 1:  Durchdachte Konstruktionen machen Schiebetüren sicher, dicht und langlebig. Bildquelle: SIEGENIA

Bild 2:  Der Trend bei modernen Schiebetüren geht hin zu großen Öffnungsweiten mit hohem Lichteinfall, einem anspruchsvollen Design und einer einfachen Bedienung. Bildquelle: SIEGENIA

 

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Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, E-Mail: presse @holzindustrie .de


Weitere Informationen unter fenster-können-mehr.de

 

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news-655 Thu, 26 Jan 2023 11:51:00 +0000 VFF-Merkblatt ES.02 überarbeitet Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=655&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=23d1e21e1c8b74f8c48d37c8c0fce92c Frankfurt am Main, 26. Januar 2023. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das VFF-Merkblatt ES.02: 2023-01 „Anforderungen des Ge-bäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden“ in der VFF-Arbeitsgruppe „Wärmeschutz“ in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH (IBH), dem Institut für Fenstertechnik und weiteren Organisationen überarbeitet und durch die Kompetenzgruppe des Technischen Ausschusses des VFF zur Veröffentlichung freigegeben. Das Merkblatt, das direkte und indirekte Anforderungen aus dem GEG an Fenster, Türen und Fassaden erläutert und Hinweise für die Planung gibt, ersetzt die Ausgabe vom September 2020. Im Rahmen der schrittweisen Umsetzung der im Koalitionsvertag der „Ampel“ beschlossenen Weiterentwicklung des Gebäudeenergiegesetzes trat zum 1. Januar 2023 eine „kleine“ GEG-Novelle in Kraft. Diese machte eine Anpassung der letzten Ausgabe des Merkblatts ES.02 vom September 2020 erforderlich, auch wenn die aktuellen Änderungen die transparente Gebäudehülle nicht direkt betreffen. Im Fokus steht vielmehr eine Anpassung für den Neubau auf den Effizienzhaus-Standard 55 durch Reduzierung des maximal zulässigen Primärenergiebedarfs von 75 auf 55 Prozent des Referenzgebäudes. Die Anforderung an die Hülle über die Wärmetransmission und somit die U-Werte wurden dagegen nicht verschärft. Im Rahmen der Anpassungen des Merkblattes wurde auch das Kapitel 4 „Ausblick auf eine künftige Neufassung des GEG“ auf den aktuellen Stand gebracht.

Das Merkblatt ES.02: 2023-01 „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH (IBH), dem Institut für Fenstertechnik, dem Bundesverband Flachglas (BF), dem Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz, der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) sowie dem Verband Tischler Schreiner Deutschland erarbeitet.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt ES.02: 2023-01 „Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Fenster, Türen und Fassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Publikationen / Shop“ unter „VFF-Merkblätter – Energieeffizienz & Produktmerkmale“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „ES.02“ eingeben, komplettiert sich automatisch) oder unter vffshop.de bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 25,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „ES.02_2023“ (Grafik: VFF)

 

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news-654 Thu, 26 Jan 2023 11:50:00 +0000 Frühbucherrabatt bis 15. März 2023 nutzen VFF-Jahreskongress in Berlin am 15. und 16. Juni 2023 Klimaschutz mit Durchblick – Effizienz und Nachhaltigkeit der transparenten Gebäudehülle index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=654&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ae3b3131fe1274537f32fbf7a7714e23 Frankfurt am Main, 26. Januar 2023. Der diesjährige Jahreskon-gress des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) „Inside 2023“ findet am 15. und 16. Juni 2023 im Leonardo Royal Hotel in Berlin statt. Unter dem Motto „Klimaschutz mit Durchblick – Effizienz und Nachhaltigkeit der transparenten Gebäudehülle“ stehen die klimapolitischen Herausforderungen und der zentrale Beitrag der Branche zur besseren Energieeffizienz im Gebäudebereich auf dem Programm der Veranstaltung. „Auch dank der 13 Sponsoren mit Gealan und Duotherm als Premiumsponsoren an der Spitze konnten für den Jahreskongress 2023 wieder ein anspruchsvolles und zugleich attraktives Programm zusammenstellen“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Zu den beiden Schwerpunkten Klimaschutz und Nachhaltigkeit informieren namhafte Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie legen damit die Grundlage für die nachfolgenden Podiumsdiskussionen. Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Marcel Fratzscher fasst die wichtigsten Aspekte der Kongressthematik schließlich im Blick auf die Frage zusammen, unter welchen ökonomischen Bedingungen ein Neustart und damit die notwendige Transformation gelingen kann.

Während des Kongresses bildet wie schon in den Vorjahren eine begleitende Fachausstellung den kommunikativen Rahmen für Gespräche und Entdeckungen. Ergänzt wird das Fachprogramm durch ein Get Together am Vorabend und das Abendprogramm am ersten Kongresstag in der Classic Remise Berlin im beeindruckenden Ambiente des ehemaligen Straßenbahndepots von Berlin-Moabit. Offizieller Kongressbeginn ist am 15. Juni 2023 um 11 Uhr. „Wie immer gibt es viele Gelegenheiten, vertraute Kontakte zu pflegen und neue Gesichter kennenzulernen“, so Frank Lange. „Denn unser Jahreskongress ist die Plattform, wo sich alljährlich die Führungskräfte der Branche treffen.“

 

Grafik „JK2023“ mit QR-Code „Microsite-JK23“: Zum VFF-Jahreskongress „Inside 2023“ in Berlin hat der VFF unter jk.window.de eine Microsite geschaltet. Dort sind alle Informationen zur Anmeldung, Organisation und zum Programm des Kongresses – jeweils auf dem aktuellen Stand – eingestellt. (Grafik: VFF)

 

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news-653 Tue, 24 Jan 2023 10:02:00 +0000 Aktuelle Trends bei Fenstern und Türen: Groß, farbig und leichtgängig index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=653&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d2a9f00ba53d2c34c3dd5179ae96a8d8 Frankfurt/Main. Groß, mit viel Bedienkomfort und gern auch mal farbig: Das sind drei aktuelle Trends am Markt für Fenster und Türen. Worauf es Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei genau ankommt, weiß der Verband Fenster + Fassade (VFF). Noch bis in die 1980er Jahre glichen Fenster oft kleinen Öffnungen in der Wand. Ein Grund: Über die Fensteroberfläche ging viel Wärme verloren. Das ist heute anders. Dank Wärmeschutzverglasung und moderner Rahmen sind Fenster der neuen Generation zu Energiespar- und Hightech-Bauteilen geworden, die in der Fassade mit der Kraft der Sonne über solare Gewinne großformatiger Fensterkonstruktionen für eine gute Energiebilanz sorgen. Entsprechend beliebt ist bei Neubau und Sanierung der Einbau großer Fenster, denn durch ihre solaren Gewinne und großen Flächen, sparen sie Heizkosten und erzielen ein Mehr an Komfort. „Sei es im Parterre oder in anderen Geschossen: Großflächige Fenster bieten den erweiterten Blick nach draußen und das Mehr an Tageslicht steigert Lebensqualität und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden“, sagt VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Festverglasung sieht gut aus und kann Kosten sparen
Mit der Vorliebe für größere Fenster- und Türenelemente hat ein weiterer Trend Einzug gehalten. Die Entwicklung besonders leichtgängiger Tür- und Fensteröffnungen. Auch Kurbeln und hoher Kraftaufwand gehören der Vergangenheit an, wenn leichtgängige Schiebekonstruktionen oder entsprechende E-Motoren eingebaut sind. Solche elektrischen Komforts machen das eigene Zuhause zugleich besonders altersgerecht, denn auch barrierefreie Übergänge zwischen Wohnraum und Terrasse oder Balkon sind heute möglich.
 
Doch nicht jedes Fenster muss geöffnet werden. Hier kommen Festverglasungen ins Spiel. Das heißt, dass an Gebäudeteilen, an denen Tageslicht erwünscht ist, wo aber nicht klassisch gelüftet werden muss oder ein Zugang über Türen nach draußen notwendig ist, Fenster eingebaut werden, die ohne Beschläge und Flügel auskommen. Das spart daher Kosten und kann sich in gut zugänglichen Gebäudeteilen vor allem im Erdgeschoss anbieten.
 
Für Festverglasungen wie für Flügelfenster gilt: Guter Sonnenschutz ist in Zeiten der auch hierzulande häufigeren Hitzeperioden unerlässlich, gerade bei großen Fenstern. Dafür liegen neben Rollladen auch Raffstores voll im Trend. Der Raffstore ist quasi eine außen liegende Jalousie. Die Kästen für Raffstoren sitzen meistens, vergleichbar mit Vorbau-Rollläden, oben vor dem Fenster und brauchen eine besondere Dämmung. Der Kasten kann entweder am Fensterrahmen oder auch am Fenstersturz angebracht werden.

Farbe, sei es einseitig oder beidseitig
Weil das Fenster nicht mehr der unscheinbare Platzhalter in der Fassade von einst ist, wünschen sich viele Hausbesitzende heute auch einen Blickfang. Immer mehr Bauherren und Modernisierer entscheiden sich daher für farbige Fenster. Alle Rahmenmaterialien bieten zahlreiche und ganz verschiedene Optionen zur Farbgestaltung. „Angesichts der Vielfalt an Materialien für den Fensterrahmen und aufgrund der technischen Möglichkeiten gibt es praktisch für jeden Anspruch eine Lösung“, sagt Fensterexperte Lange. Wählen kann man zwischen einseitig farbigen oder beidseitig farbigen Fenstern. Eine Option bei Kunststofffenstern, die häufig genutzt wird: Die Fensterprofile können mit einer farbigen Dekorbeschichtung versehen werden, sei es unifarben oder mit Holzstruktur. Eine andere Möglichkeit: Eine farbige Beschichtung mit Acrylcolor für eine besonders glatte Oberfläche. Eine eher samtige Haptik haben hingegen Spektraloberflächen. „Egal, für welche Lösung man sich entscheidet, eines haben die Optionen für die Farbgebung gemeinsam: Sie sind langlebig und damit wertbeständig“, betont Lange.
 
Gleiches gilt für Holzfenster. Sie können prinzipiell deckend in fast allen gängigen Farbtönen lackiert oder mit einer Lasur versehen werden. Bei Lasuren bleiben die Strukturen der Hölzer besser sichtbar. Auch farbige Deckschalen aus Aluminium können eine attraktive Möglichkeit sein, um Farbe ins Spiel zu bringen. Und auch Aluminiumfenster oder -türen sind natürlich farbig verfügbar und bieten hier eine riesige Farbauswahl von der Einbrennlackierung bis zum Natureloxal. Für Klimaschutz und Heizkosten – häufig die Kernthemen bei Sanierung und Neubau – spielt die Fensterfarbe meist zwar technisch keine Rolle. „Doch Verbraucher legen bei Fenstern und Türen über die Farbgebung eben zunehmend Wert auf das gewisse Etwas“, unterstreicht Fensterexperte Lange.

Expertentipp:

Für lohnende Investitionen in neue Fenster und Türen bietet sich staatliche Förderung von Bund, Ländern und Gemeinden an. Welche Programme für welche Immobilie passen können, zeigt schnell und zuverlässig der kostenlose Förderassistent vom Verband Fenster + Fassade (VFF). Die rechenstarke Online-Hilfe bietet eine übersichtliche Navigation und individuelle Suchfunktionen. Damit Sie auch in der Förder-Landschaft in der Komfort-Zone bleiben. Möglich ist auch eine separate Herstellersuche, über die sich gezielt Fachbetriebe auffinden lassen.

Bild 1: Hang zur großen Fläche: Panorama-Fenster liegen im Trend. Bildquelle: Hilzinger
Bild 2: Solare Gewinne mit Festverglasung einfahren und Kosten sparen. Bildquelle: Hilzinger
Bild 3: Raffstores bieten Sonnenschutz auch bei Hitze und bei tief einfallender Sonne. Bildquelle: Hilzinger

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