VFF: Der RSS-Feed http://www.window.de/ Der offizielle RSS-Kanal von window.de Aktuelle Nachrichten run um das Fenster de Mon, 23 Sep 2019 12:15:33 +0000 Mon, 23 Sep 2019 12:15:33 +0000 TYPO3 news-391 Wed, 18 Sep 2019 07:46:07 +0000 Schlussfassung der DIN 18008 vom Juli 2019: VFF und BF bereiten gemeinsame Handlungsempfehlungen vor index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=391&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=69b69bc85b9c244335360a869af36db3 Frankfurt am Main/Troisdorf, 16. September 2019. Seitdem der zuständige Normenausschuss Ende Juli 2019 die Schlussfassungen zu den Teilen 1 und 2 der DIN 18008 zur Veröffentlichung freigegeben hat, wurden unterschiedliche Stellungnahmen zu der gefundenen Kompromisslösung abgegeben, die teilweise die bisher geäußerten „Extrempositionen“ wiederholen. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) und der Bundesverband Flachglas (BF) arbeiten zusammen mit anderen Verbänden derzeit an einem gemeinsamen Verbändepapier, in dem sie Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen vorlegen, die aus dem scheinbaren Dilemma der zuvor im Rahmen der Normenfindung ausgetragenen Diskussion herausführen.

Basis dieses Papieres ist die Einigkeit der Verbände, die gefundene Kompromisslösung als konstruktiven Rahmen für die Branche zu nutzen. VFF und BF können also grundsätzlich mit dieser Lösung leben. Mit dem Hinweis auf § 37, Abs. (2) Musterbauordnung (MBO) bzw. die entsprechende Formulierung der jeweils geltenden LBO macht die Norm nun auf die schon bestehende gesetzliche Regelung aufmerksam, die bisher wenig im Blick der Baubeteiligten war. Sie ergänzt diese aber auch, indem sie zwei beispielhafte Schutzmaßnahmen nennt: Beschränkung der Zugänglichkeit (Abschrankung) oder Verwendung von Gläsern mit sicherem Bruchverhalten. Und sie definiert erstmals, was unter bruchsicherem Glas zu verstehen ist.

Da die Norm nicht erläutert, wie man bestimmt, ob etwas verkehrssicher ist oder nicht, werden die Verbände das genannte Papier mit Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen vorlegen, die sie als nützlich für die ganze Branche ansehen. Vergleichbare Regelungen, zum Beispiel aus der ArbStättV und den DGUV-Schriften ersetzen sie damit nicht.

Das Verbändepapier wird eine Möglichkeit zeigen, wie die Verkehrssicherheit bei Glasflächen objektiv bewertet und ggf. durch Anwendung von Schutzmaßnahmen hergestellt werden kann. Subjektive Empfindungen und unterschiedliche Erfahrungen können in der persönlichen Bewertung zu abweichenden Schlussfolgerungen führen, weshalb gewünschte Schutzmaßnahmen durch den Auftraggeber festgelegt werden müssen. Planer und Auftragnehmer unterstützen ihn dabei.

Es wird in manchen Fällen keine eindeutige Antwort geben, was richtig ist oder nicht. Die bisher zuweilen geäußerten „Extrempositionen“ bei der Auslegung der neuen Regelung können daher nicht richtig sein. Daher ist es das Ziel des Verbändepapiers, eine gemeinsame Basis für die Regel-Auslegung sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bauen anzubieten. Denn am Ende möchten alle das Gleiche, dass nämlich nach der allgemeinen Erfahrung in überschaubarer Zukunft keine schweren Verletzungen durch Glasbruch eintreten, ganz gleich, ob sich das Glas in einem öffentlichen oder privaten Bereich befindet. Man kann dabei aufgrund der unterschiedlichen Personenkreise im öffentlichen oder privaten Bereich durchaus für ein Produkt zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Bewertung der Verkehrssicherheit kommen. Unabhängig von § 37 MBO trifft natürlich jeden Betreiber eines Bauwerks auch die generelle Verkehrssicherungspflicht.

Es ist im Übrigen auch aus anderen Gründen erfreulich, dass die geänderte Norm nun kommt, denn sie bringt auch Änderungen bei der Glasdimensionierung und eine Erleichterung bei der Bemessung kleinformatiger Scheiben. Daher unterstützen VFF und BF ein ift-Projekt zur Erstellung von Typenstatiken für die Glasbemessung, um der Branche künftig eine einfache Nachweisführung zu ermöglichen.

 

Grafik „Logo DIN“: Ein konkreter Termin für die Veröffentlichung der neuen Normteile wurde durch das DIN bisher nicht mitgeteilt. Bis zur Veröffentlichung und erst recht bis zur bauaufsichtlichen Einführung wird es noch einige Monate dauern; es ist nun aber davon auszugehen, dass die Norm in dieser Form kommt. (Grafik: DIN)

 

VFF und BF bekräftigen Zusammenarbeit

Anfang September 2019 trafen sich Vertreter von Präsidium und Geschäftsführung des VFF mit Vertretern von Vorstand und Geschäftsführung des BF, um ihre jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu bekräftigen. Die beiden Verbände teilen sich nicht nur die politische Interessenvertretung in Berlin oder arbeiten regelmäßig an Merkblättern zusammen, sondern betrachten sich gemeinsam auch als Ansprechpartner und Sprachrohr der Fenster, Außentüren und Fassadenbranche.

Nachdem im Rahmen der Diskussion um die neue DIN 18008 im Blick auf die Notwendigkeit des Einsatzes von Sicherheitsglas zeitweilig die Meinungen auseinander gingen, hat man sich jetzt wieder auf eine gemeinsame Position geeinigt. In Zukunft wollen beide Verbände mögliche Meinungsverschiedenheiten zunächst intern abstimmen, um eine Verunsicherung der Branche erst gar nicht aufkommen zu lassen. (Foto: VFF)

 

 

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Dr. Peter Christian Lang
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news-389 Fri, 13 Sep 2019 08:56:18 +0000 Privatsphäre in den eigenen vier Wänden: So bleiben neugierige Blicke draußen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=389&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1d5692255e6ec5b248f98916efe05812 Frankfurt. Die Tage werden merklich kürzer und es wird immer früher dunkel. Schaltet man dann abends das Licht an, gleichen viele Wohnungen einer Theaterbühne: Wer vorbeigeht oder -fährt erhält beste Sicht auf das Privatleben. „Das muss nicht sein“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange, „denn es gibt für jedes Fenster und jeden Geldbeutel ein passendes Sichtschutzsystem für das gewünschte Maß an Privatsphäre.“

Eine sehr gute Möglichkeit, für mehr Privatsphäre im Eigenheim zu sorgen und gleichzeitig individuelle, gemütliche Wohnwelten zu schaffen, ist eine Kombination von außen- und innenliegendem Sonnenschutz: Sie verbindet Hitze-, Sicht- sowie Blendschutz besonders effektiv. Da gibt es – neben dem klassischen Fensterladen –vor allem den Rollladen. Er ist ein Alleskönner vor dem Fenster. „Rollläden sind intelligente, auf Wunsch vollautomatisierte Systeme, die den Energieverbrauch senken, für mehr Komfort sorgen und zusätzliche Sicherheit gegen Einbrecher bieten. Zudem sorgen sie im geschlossenen Zustand für maximale Privatsphäre, schützen vor Lärm von außen sowie vor Wetterextremen“, so Lange.

Eine andere Möglichkeit ist die Außenjalousie, besser bekannt als „Raffstore“. Der Raffstore verspricht ebenfalls Hitzeschutz, Blendschutz und Sichtschutz. „Je nach Stellung der Lamellen lässt sich gleichzeitig eine gute Durchsicht von innen erreichen. Raffstores sorgen so für ein wohltuendes Raumklima, eine angenehme Helligkeit, viel Privatsphäre und eine gute Sicht“, erklärt Lange.

In Verbindung mit einer automatischen Steuerung fahren die Rollläden oder Raffstores bei Sonneneinstrahlung, je nach Helligkeit oder Dunkelheit sowie bei Wind automatisch hoch beziehungsweise herunter. „Im geschlossenen Zustand ist damit auch ein guter Einbruchschutz geboten, da niemand erkennen kann, welche Personen oder Wertsachen sich im Haus befinden“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Ein weiterer Pluspunkt der automatischen Steuerung: Das System kann problemlos von unterwegs zum Beispiel per App ferngesteuert und Anwesenheit zuhause somit auch im Urlaub simuliert werden, was den Schutz vor Einbrüchen weiter erhöht.

Als sinnvolle und dekorative Ergänzung zum außenliegenden Sichtschutz eignen sich für den Innenbereich besonders Jalousien, Plissees, Rollos aber auch Rollgardinen oder normale Gardinen. „Sie können zum Beispiel gezielt in Räumen mit hohem Bedarf an Privatsphäre wie dem Schlaf- oder dem Badezimmer eingesetzt werden. Damit bleibt der Rückzugsort ganztägig gewahrt, ohne auf Tageslicht und Sonne zu verzichten“, so Lange abschließend. VFF/DS

 

Info: „Die Möglichkeiten, für mehr Privatsphäre im Eigenheim zu sorgen, sind mannigfaltig. Am besten, man fragt einfach mal im gut sortierten Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb nach und lässt sich ausführlich beraten.“

 

Bild 1: Sicht- und Sonnenschutz auch am helllichten Tag. Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

Bild 2: Einem ungestörten Abend im Wohnzimmer steht nichts mehr im Wege. Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

Bild 3: Hier bleibt die Sonne draußen – und fremde Blicke auch. Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

Bild 4: Der Fernsehabend kann kommen. Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

Bild 5: Gemütlich am Kaminfeuer sitzen, während die Sonne untergeht... Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

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news-387 Fri, 30 Aug 2019 07:50:03 +0000 Abverkauf der Druckexemplare: VFF-Merkblätter „Holz“ zum Sonderpreis index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=387&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=edb352042d269d178e2d0cc5001ea7ee Frankfurt am Main. Aufgrund der im vergangenen Jahre erfolgten Umstellung der VFF-Merkblätter auf das PDF-Format und aufgrund des neuen Vertriebswegs Beuth-Verlag räumt der Verband Fenster + Fassade (VFF) sein Lager mit gedruckten Exemplaren der Merkblätter. In einer ersten Aktion bietet der VFF eine Reihe von Merkblättern und Richtlinien für Holz- und Holz-Metall-Fenster zum deutlich vergünstigten Sonderpreis an.

HM.01/A1: 2019-07 (inkl. HM.01: 2015-10) - Richtlinie für Holz-Metall-Fensterkonstruktionen – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HM.02: 2006-02 - Richtlinie für Holz-Metall-Fassadenkonstruktionen – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.01: 2017-03 - Klassifizierung von Beschichtungen für Holzfenster, -Haustüren und -Fassaden – Sonderpreis 6,- Euro (statt 12,- Euro)

HO.02: 2015-10 - Auswahl der Holzqualität für Holzfenster und -Haustüren – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.03: 2012-09 und Korr. A4: 2016-09 - Anforderungen an Beschichtungssysteme von Holzfenstern und -Haustüren – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.04: 2011-09 - Empfehlungen zur Qualitätssicherung von Beschichtungssystemen – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.05: 2009-05 - Richtlinie zur visuellen Beurteilung einer fertigbehandelten Oberfläche bei Holzfenstern und -fenstertüren – Sonderpreis 6,- Euro (statt 12,- Euro)

HO.06-1: 2018-08 - Holzarten für den Fensterbau - Teil 1: Eigenschaften, Holzartentabelle - Holzarten zur Herstellung maßhaltiger Bauteile – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.06-2: 2016-09 - Holzarten für den Fensterbau - Teil 2: Holzarten zur Verwendung in geschützten Holzkonstruktionen – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.06-3/A1: 2019-04 - Holzarten für den Fensterbau - Teil 3: Lamellierte Holzkanteln aus verschiedenen Holzarten und Holzprodukten – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

HO.06-4: 2016-03 - Holzarten für den Fensterbau - Teil 4: Modifizierte Hölzer – Sonderpreis 10,- Euro (statt 19,- Euro)

 

Zum kostenlosen Download bieten wir weiterhin folgende Beiblätter an:

HO.06-4/B1: 2019-04 Holzarten für den Fensterbau - Teil 4: Modifizierte Hölzer, Beiblatt 1: ACCOYA® / english version

HO.06-4/B2: 2016-10 Holzarten für den Fensterbau - Teil 4: Modifizierte Hölzer, Beiblatt 2: Kebony® SYP / english version

HO.06-4/B3: 2017-03 Holzarten für den Fensterbau - Teil 4: Modifizierte Hölzer, Beiblatt 3: Kebony® Radiata / english version

Falls Sie alle genannte Merkblätter im Paket bestellen, erhalten Sie das Paket zum Sonderpreis von 80,- Euro (statt regulär 195,- bzw. ermäßigt 102,-). Mitglieder des VFF erhalten 10 Prozent Rabatt.

Die Aktion läuft, solange der Vorrat reicht, endet aber spätestens am 15. Oktober 2019 (Bestelldatum maßgebend).

 

Bezug: Die angebotenen Merkblätter und Richtlinien sind als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Sie können über den Online-Shop des VFF unter shop.window.de zu den jeweiligen Sonderpreisen (Schutzgebühr) bestellt werden.

 

Grafik „Merkblätter-Holz“: Einige der Holz-Merkblätter aus der Verkaufsaktion (Grafik: VFF)

QR-Code: Hier kommen Sie direkt zu der Verkaufsaktion

 

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news-386 Wed, 28 Aug 2019 11:13:45 +0000 Der Verband Fenster + Fassade rät: So macht man mit sicheren Fenstern und Türen Einbrechern das Leben schwer index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=386&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=16402d85bde984beeb7c37f517ad46e0 Frankfurt. Einbrecher haben heutzutage immer Saison. Lange vorbei sind die Zeiten, als sie nur im Schutz der Dunkelheit aktiv wurden. „Umso mehr gilt es heute, zu jeder Tageszeit für Sicherheit im Eigenheim zu sorgen. Und das geht nicht nur bei geschlossenen Fenstern, sondern auch dann, wenn zum Beispiel gelüftet wird“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange. Für den stets passenden Einbruchschutz haben die Verbandsmitglieder deshalb diverse sichere Fenster im Programm.

Das Fenster war früher neben der Haustür eine Schwachstelle in der Fassade und von professionellen Einbrechern leicht zu überwinden. Mittlerweile hat die Branche jedoch massiv aufgerüstet und entwickelt das Thema Sicherheit immer weiter. Mit Erfolg: Einbruch hemmende Sicherheitsbeschläge mit einer möglichst großen Zahl an Pilzkopfverriegelungen, dazu passende Sicherheitsschließbleche, Sicherheitsverglasungen, die besonders stabil im Fensterrahmen befestigt werden und eine nach den neuesten Standards durchgeführte Montage des Fensters im Mauerwerk führten und führen zu einem steten Rückgang erfolgreicher Einbrüche. Dabei gilt bislang die Devise, die Fenster bei Verlassen von Haus oder Wohnung, aber auch beim Wechseln zum Beispiel des Stockwerks stets geschlossen zu halten. Doch selbst das ist nicht mehr unbedingt nötig: Es gibt sogar sichere Fenster, die leicht auf Kipp gestellt werden können und dank der gesicherten Spaltlüftung trotzdem umfangreichen Einbruchschutz bieten. Doch wo fängt ein wirksamer Schutz an? „Ein nach RC 1 – RC steht dabei für ‚Resistance Class‘ – zertifiziertes Fenster bietet einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt, beispielsweise Gegentreten und Gegenspringen. Ab RC 2 leisten die Fenster wirksamen Widerstand gegen Schraubendreher, Zange und Keile. Im Privathaus würde ich dabei immer mit RC 2 starten“, erklärt der VFF-Geschäftsführer und schließt: „Noch mehr Sicherheit bieten Zusatzsysteme in Form von Alarm- oder Überwachungsanlagen, die jeweils mit einer Sensortechnik ausstaffiert sind und zum Beispiel auf einen Glasbruch oder auch schon erste Erschütterungen am Fenster reagieren. Mehr darüber wissen die Mitarbeiter im gut sortierten Fensterfachbetrieb.“ VFF/DS

 

Info: Bei der Haustür gilt: Verstärkte Türblätter, ein Mehrfachverriegelungssystem mit einem stabilen und gut verankertem Hauptschloss und zusätzlichen Bolzen-Schwenkhaken-Kombinationen, Bandseitensicherungen aus Metall und Glaseinsätze aus Sicherheitsglas sorgen für einen guten Einbruchschutz. Auch hier können Sensoren ergänzt werden, die Glasbruch oder Öffnung melden. Ergänzt mit einem Kamerasystem wird Einbrechern die Arbeit wirksam erschwert. Ab RC 2 geht es im Privathaushalt los. Für zusätzlichen Komfort kann zum Beispiel ein Fingerprintsystem sorgen und auch eine elektromechanische Mehrfachverriegelung.

 

Bild 1: Dieses Fenster bietet trotz Spaltlüftungsposition einen umfangreichen Einbruchschutz. Foto: VFF/SIEGENIA

Bild 2: Das bedeutet die Resistance Class. Foto: VFF/SIEGENIA

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news-384 Mon, 26 Aug 2019 07:54:16 +0000 VFF-Richtlinie HM.01/A1: Holz-Metall-Fenster und -Außentürkonstruktionen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=384&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86646f532d086715da4ced82bbb4c590 Frankfurt am Main, 26. August 2019. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat eine Änderung A1 zur „Richtlinie für Holz-Metall-Fenster- und -Außentürkonstruktionen“ veröffentlicht, die jetzt unter der Bezeichnung HM.01/A1: 2019-07 erschienen ist (bisher HM.01: 2015-10). Die Änderung dient der Klarstellung und Korrektur der Richtlinie, die Anforderungen an wesentliche Merkmale von Holz-Metall-Fenster- und -Außentürkonstruktionen bestimmt sowie wichtige Konstruktionskriterien festlegt.

Konstruktionen im Sinne dieser Richtlinie weisen einen materialgerechten Verbund von einem maßgeblichen Holzprofil mit einer schützenden Metallschale auf. Es gibt verschiedene Konstruktionsvarianten, die zu Beginn in der Richtlinie definiert werden. Raumseitig mit Holz verkleidete Konstruktionen gehören nicht dazu. Der Verbund zwischen Holz und Metallschale und die Abdeckung von Holz mit Metall machen spezielle Anforderungen an die Konstruktionen erforderlich. Die Änderung dient im Wesentlichen der Klarstellung der Abgrenzung zwischen diffusionsoffenen und diffusionsbehindernden Konstruktionen. Neben den Konstruktionskriterien geht die Richtlinie auch auf den Baukörperanschluss und Einbau sowie auf die Instandhaltung, Wartung und Pflege ein.

Da Normen fehlen, die auf die Besonderheiten von Holz-Metall-Fenster- und -Außentür-Konstruktionen eingehen, ist dafür bei Ausschreibungen und Angebotsbearbeitung grundsätzlich die Richtlinie HM.01 zugrunde zu legen, denn sie beschreibt die technischen Merkmale von Holz-Metall-Fenstern nach den anerkannten Regeln der Technik. Die Anforderungen der Richtlinie HM.01 gelten auch für Holz-Metallfenster und Holz-Metallhaustüren mit Gütezeichen nach RAL-GZ 695. Die Richtlinie HM.01 wird ergänzt durch die VFF-Richtlinie HM.02 für Holz-Metall-Fassadenkonstruktionen.

Die vom VFF herausgegebene Richtlinie HM.01/A1: 2019-07 wurde in Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen erstellt: Institut für Fenstertechnik e.V. (ift Rosenheim), Holzforschung Austria HFA, Schweizerischer Fachverband Fenster & Fassadenbranche FFF, Schweizerische Zentrale Fenster und Fassaden SZFF und Tischler Schreiner Deutschland Bundesverband.

 

Bezug: Die VFF-Richtlinie HM.01/A1 „Holz-Metall-Fenster und -Außentür­konstruktionen“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Die Richtlinie kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 19,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 St. zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „HM.01/A1“ (Grafik: VFF)

 

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news-383 Fri, 16 Aug 2019 06:32:55 +0000 DIN 18008 Teile 1 und 2 beschlossen: Keine veränderten Anforderungen für Sicherheitsglas unter Brüstungshöhe index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=383&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c0b97a55e1a1fadd15728c1d4cb8962 Frankfurt am Main, 14. August 2019. Nach der Einspruchsberatung hat der zuständige Normenausschuss Ende Juli 2019 die Schlussfassungen zu den Teilen 1 und 2 der DIN 18008 zur Veröffentlichung freigegeben. Danach gilt, dass die bisherige gesetzliche Regel einzuhalten ist. Im Blick auf den Abschnitt über Sicherheitsglas unter Brüstungshöhe bleibt die Anforderung unverändert gegenüber der bisherigen Regelung. „Man muss kein Sicherheitsglas einsetzen, wo es die Verkehrssicherheit nicht erfordert“, so Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des Verbandes Fenster + Fassade, und Koos weist ergänzend darauf hin: „Bauherren können sich aber auch aus anderen Gründen für Sicherheitsglas entscheiden, zum Beispiel in Verbindung mit einbruchhemmenden Bauteilen“. Die jetzt verabschiedete Regelung zum Abschnitt 5.1.4. der DIN 18008-1 („Sicherheitsglas unter Brüstungshöhe“) lautet: „Werden auf Grund gesetzlicher Forderungen zur Verkehrssicherheit Schutzmaßnahmen für Verglasungen erforderlich, kann dies beispielsweise durch Beschränkung der Zugänglichkeit (Abschrankung) oder Verwendung von Gläsern mit sicherem Bruchverhalten erfüllt werden. Anmerkung: Es wird auf § 37, Abs. (2) Musterbauordnung (MBO) bzw. die entsprechende Formulierung der jeweils geltenden LBO hingewiesen.“

Der genannte Absatz im § 37 Musterbauordnung lautet: „Glastüren und andere Glasflächen, die bis zum Fußboden allgemein zugänglicher Verkehrsflächen herabreichen, sind so zu kennzeichnen, dass sie leicht erkannt werden können. Weitere Schutzmaßnahmen sind für größere Glasflächen vorzusehen, wenn dies die Verkehrssicherheit erfordert.“

„Mit dieser Meldung wollen wir vom Verband Fenster + Fassade zunächst einmal über das Ergebnis des Normenausschusses informieren“, so Frank Koos. „Da noch kein Veröffentlichungstermin genannt wurde, ist erfahrungsgemäß bis zur Veröffentlichung der Norm mit einem Zeitraum von mindestens drei Monaten zu rechnen. Eine bauaufsichtliche Einführung erfolgt dann noch später. Aufgrund der Diskussion um die Neufassung der DIN 18008 hat sich jetzt jedoch scheinbar ein Interpretationsbedarf zum genannten Abschnitt der § 37 der MBO ergeben. Deshalb wird der VFF kurzfristig gemeinsam mit anderen Verbänden die bestehende Auffassung zur Verkehrssicherheit bei bodentiefen Verglasungen erläutern. Damit kann dann die erforderliche Bewertung in der Planung objektiv erfolgen, und die notwendigen Schutzmaßnahmen können dann festgelegt werden.“

Die geänderte Norm bringt auch Änderungen bei der Glasdimensionierung und eine Erleichterung bei der Bemessung kleinformatiger Scheiben. Daher hat der VFF bereits ein Projekt des ift Institut für Fenstertechnik zur Erstellung von Typenstatiken für die Glasbemessung vorbereitet, um der Branche künftig eine einfache Nachweisführung zu ermöglichen.

 

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news-382 Mon, 05 Aug 2019 09:34:46 +0000 Der Verband Fenster + Fassade rät: So nutzt man Tageslicht richtig index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=382&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3afb6c2ce290720cdc628034516f4aec Frankfurt. Das Schlafzimmer zu hell, das Wohnzimmer zu dunkel – in vielen Haushalten werden die Räume zwar von Tageslicht erhellt, oft aber schlichtweg falsch. Dabei gibt es für jeden Raum in Haus oder Wohnung die individuell passende Lösung für natürliches Licht bei gleichzeitig sichergestelltem Hitzeschutz für die Sommermonate: „Fenster und Fassadenelemente haben heute eine extrem gute Qualität und kommen auch in größeren Formaten mit starker Sonneneinstrahlung zurecht. Kombiniert mit dem passenden Sonnenschutz kann man sie überall bedarfsgerecht einsetzen und so garantiert von der gewünschten Dosis Tageslicht profitieren“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten spielt die Richtung, in der die Hauswand jeweils zur Sonne steht, bei der Fensterwahl kaum noch eine Rolle. „Großformatig ist überall im Haus möglich, sowohl in den Wänden als auch im Dach. Damit lässt sich jeder Raum optimal erhellen, in den kühleren Jahreszeiten die Sonnenwärme nutzen und auch das Kunstlicht kann gerne einmal länger ausbleiben. Nur muss dann eben gegebenenfalls auf einen wirksamen Sicht- und Sonnenschutz geachtet werden“, so Lange. Dieser kann innenliegend, im Scheibenzwischenraum installiert oder außenliegend sein, wobei der außenliegende Sonnenschutz am besten die Aufwärmung der hinter der Fensterverglasung liegenden Räume verhindert. Auch Sonnenschutzverglasungen oder schaltbare Gläser kommen hier in Frage. Ebenfalls wichtig für die richtige Fensterwahl ist das Thema Schallschutz. Werden zum Beispiel die im Arbeitszimmer oder im Schlafzimmer verbauten, gerne bodentiefen Fenster als Schallschutzfenster ausgeführt, ist durchgehende Ruhe garantiert. Das Thema Wärmedämmung im Winter spielt wiederum in den Bereichen des Hauses eine größere Rolle, die nur selten von der Sonne beschienen werden. Verstärkt auf das Thema Einbruchschutz zu achten ist hingegen besonders bei Fenstern und Türen im Bereich des Balkons oder der Terrasse, sowie im Keller und im Erdgeschoss. „Für alle Fenster in Haus und Wohnung zusammengenommen gilt: Viel Tageslicht durch großflächige Verglasungen ist für das Wohlbefinden wichtig. Kombiniert mit der richtigen Ausstattung und vielleicht noch mit einigen modernen Features zur Barrierefreiheit, Schall- und Sicherheitstechnik oder Smart Technologie gibt es ein Ergebnis, das auch noch in vielen Jahren perfekt funktioniert“, schließt der VFF-Geschäftsführer. VFF/DS

 

Info: Auf www.fensterratgeber.de gibt es viele hilfreiche Informationen zur richtigen Fensterwahl. Außerdem können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb wertvolle Tipps geben.

 

Bild 1: Die schwenkbaren Raffstorenlamellen dosieren bei jedem Sonnenstand das Tageslicht und den Schatten genau nach Bedarf. © ROMA KG

Bild 2: Textilscreens bieten Hitzeschutz und trotzdem genug Tageslicht für eine natürliche Raumatmosphäre sowie eine gute Durchsicht nach draußen. © ROMA KG

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news-381 Fri, 26 Jul 2019 11:51:32 +0000 Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren: Beim Fensterkauf auf die Güte achten index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=381&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b0a2ee48ab466528922a608d1fc7ca65 Frankfurt. Es gibt Arbeiten, die man leicht selbst erledigen kann. Es gibt aber auch Arbeiten, die unbedingt von einem Fachmann übernommen werden sollten, so zum Beispiel die Herstellung und Montage neuer Fenster und Türen. „Aber nur, wenn der Fensterfachbetrieb das RAL Gütezeichen für die Produktqualität von Fenstern, Fassaden und Haustüren sowie für die Montage der gü-tegesicherten Produkte trägt, kann sich der Endkunde wirklich sicher sein, dass seine künftigen neuen Fenster fachmännisch produziert und eingebaut werden“, erklärt der Geschäftsführer der RAL Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren, Frank Lange. Wer als Fensterfachbetrieb mit den beiden RAL-Gütezeichen um einen Käufer werben will, muss seine Sache ganz besonders gut machen: Die hergestellten Elemente werden während des Produktionsprozesses eingehend eigengeprüft und zusätzlich fremdüberwacht. Gecheckt werden unter anderem die Vormaterialien wie Holz, Glas, Profile, die Beschläge und die Verarbeitungsqualität. Aber auch die Nachhaltigkeit des Produktes und die Langlebigkeit, die durch realitätsnahe Dauerfunktionstests nachgewiesen werden muss, stehen auf der To-do-Liste. „Ein günstiges, nicht gütegesichertes Fenster oder eine Tür mögen ihren Dienst tun. Die Frage ist nur, wie lange und vor allem, wie gut“, bekräftigt Lange. Doch das beste Fenster taugt nichts, wenn es nicht fachtechnisch einwandfrei montiert wird. „Darum kann ich jedem Bauherrn oder Modernisierer nur dringend den Tipp geben, auch auf das Vorliegen einer gütegesicherten Montage zu achten“, erklärt Lange und führt weiter aus: „Wer hier versucht Geld zu sparen, hat am Ende ein Fenster, dass nicht richtig funktionieren kann, weil es schlecht eingebaut ist. Die Produkte und die Montage dieser Produkte eines gütegesicherten Unternehmens verschaffen dem Käufer hingegen ein Höchstmaß an Sicherheit – so wird das Bauprojekt zum Erfolg.“ (DS)

 

Die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren: Zur Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren zählen derzeit mehr als 220 überwiegend große deutsche Fensterhersteller. Sie sorgt im Interesse bau- und modernisierungswilliger Kunden für eine umfassende Gütesicherung von der Erstprüfung der angebotenen Produkte über die Eigen- und Fremdüberwachung bis hin zu Fertigung und Montage.

 

Bild 1: Qualitätsprodukte zahlen sich immer aus. Foto: SIEGENIA

Bild 2 + 3: Auf diese Gütezeichen sollte man achten. Foto: RAL

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen unter www.fensterratgeber.de.

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news-380 Tue, 09 Jul 2019 13:57:10 +0000 Die Niedrigzinsphase nutzen: Wertsteigerung mit neuen Fenstern index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=380&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=64f4ce7c80d0567467f660a79f26a07d Frankfurt. Dass neue Fenster und Türen für eine bessere Optik des Eigenheims sowie für mehr Komfort, Energieersparnis und Sicherheit sorgen, ist bekannt. Sie rechnen sich aber auch in anderer Hinsicht. „Wer in neue Fenster und Türen investiert, steigert gleichzeitig den Wert der Immobilie. Viele Käufer legen heute großen Wert auf eine moderne Ausstattung und da zählen die transparenten Gebäudehüllen in besonderem Maße dazu“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange.

Jedes Haus kommt irgendwann in die Jahre. Dann werden die Wände neu tapeziert und gestrichen, der Bodenbelag renoviert, das Dach abgedichtet und auch mal der Putz auf der Fassade ausgebessert. Fenster und Türen jedoch werden häufig über Jahrzehnte hinweg weder gewartet noch renoviert – mit teils erheblichen Folgen: „Hohe Heizkosten, Straßenlärm von draußen, ständiger Durchzug, blinde Scheiben, Unbehagen in Fensternähe und eine permanente Einbruchsgefahr: Dies führt auch zu einem erheblichen Wertverlust der Immobilie. Das ist nicht nur für die aktuellen Bewohner unschön, auch potentielle Käufer oder neue Mieter werden von veralteten Fenstern und Türen abgeschreckt“, so Lange. Vom richtigen, zum Beispiel RAL-gütegesicherten Fachbetrieb eingebaut, haben solche Zustände ein schnelles und dauerhaftes Ende. Das tolle daran: Das Haus ist vom einen auf den anderen Moment wertvoller, die Argumente „die Fenster und Türen haben wir komplett modernisiert und zusätzlich mit komfortablen automatisierten Elementen versehen lassen. Außerdem sorgt jetzt ein moderner Sonnenschutz für jederzeit angenehme Temperaturen und die neuen Fenster und Türen wirken einbruchhemmend“ ziehen bei jedem Verkaufsgespräch. Wurden sogar großflächige, bodentiefe Fenster verbaut, kann man zusätzlich mit dem Faktor „viel gesundes Tageslicht“ werben, denn dieses sorgt für Wohlbefinden und ein modernes Wohngefühl. „Glas liegt im Trend und erbringt alleine durch seine tolle Raumwirkung einen Mehrwert bei der Immobilie. Und man kann es natürlich nicht oft genug erwähnen: Die Heizkosten sinken, Einbrechern wird das Leben erschwert und der gesamte Bereich des Wohnkomforts verbessert sich rapide – gesunder Schlaf, leichte Bedienbarkeit und ein hohes Maß an Behaglichkeit sowohl für die aktuellen also auch zukünftigen Bewohner inklusive“, schließt Lange. VFF/DS

 

Info: Wer die Kosten für den Fenster- und Türentausch scheut, kann beruhigt sein: Lukrative Förderungen und Zuschüsse erleichtern das Projekt. So bietet die KfW-Bank (www.kfw.de) attraktive Programme an, es können nach § 35a III Einkommenssteuergesetz (EStG) Kosten für handwerkliche Arbeiten steuerlich geltend gemacht werden und Bund, Länder und die EU haben weitere Förderprogramme auf Lager. Infos unter www.fensterratgeber.de (Bereich „Förderung & Finanzen“) und www.foerderdatenbank.de. Infos zu den weiteren Vorteilen neuer Fenster und Türen bietet die Broschüre „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“, die es beim VFF unter www.fensterratgeber.de ebenfalls im Bereich „Förderung & Finanzen“ gibt.

 

Bild: Neue Fenster steigern den Wert des Eigenheims. Foto: Jean van der Meulen/Pixabay

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news-379 Wed, 03 Jul 2019 14:49:12 +0000 VFF-Fachtagung Normung und Technik: Schwerpunkt Ausführungsplanung, Werkplanung und Dokumentation index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=379&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d3ec74323f52df7fc67cc1a946865d5 Frankfurt am Main, 3. Juli 2019. Die Aufgaben in der Werkplanung und Dokumentation wachsen im Fenster- und Fassadenbau mit der zunehmenden Komplexität der Bauteile und ihrer Montage. Wie diese Aufgaben im Detail aussehen und in der Praxis umgesetzt werden, bildete den thematischen Schwerpunkt der mit rund 80 Teilnehmern sehr gut besuchten Fachtagung Normung und Technik des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 25. Juni 2019 in Frankfurt am Main. Planungsfragen standen auch im Fokus der weiteren Vorträge. Sie galten den Fragen der Umsetzung der Barrierefreiheit im Wohnungsbau, der freien Lüftung nach der künftigen Norm DIN 1946-6 und dem neuen Beiblatt 2 zur DIN 4108 zum Gleichwertigkeitsnachweis bei Wärmebrücken.

Nach Begrüßung und Eröffnung der Fachtagung durch den Obmann des Technischen Ausschusses Christian Anders gab VOB-Experte Markus Christoffel vom VFF einen Überblick über die neu aufgelegten VFF-Merkblätter zu den Themen Schnittstellen-Definition (VOB.01) und Werkplanung/Dokumentation (VOB.02). Anschließend wurden vier unterschiedliche Sichtweisen zum Themenkomplex „Ausführungsplanung, Werkplanung und Dokumentation“ vorgetragen: die des Metallfenster- und Fassadenherstellers (Christian Anders von Anders Metallbau), die des Holzfensterherstellers (Gerhard Lehner von Schindler Fenster + Fassaden), die des Kunststofffensterherstellers (Jörg Wellendorf von TMP Fenster + Türen) und schließlich die baurechtliche Einschätzung, die Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller von SMNG vortrug. In den einzelnen Beiträgen und dann auch in der gemeinsamen Podiumsdiskussion der fünf Referenten wurde unter anderem immer wieder auf die Notwendigkeit der Ausführungsplanung hingewiesen, die von Seiten des Auftraggebers zu leisten ist. Wie Planungsaufgaben hin- und hergeschoben werden und wie man das vermeiden oder nutzen kann, bestimmte folglich als eine wichtige Frage auch die Diskussion. Alle Diskutanten waren sich darüber einig, wie wichtig es ist, dass sich der Auftragnehmer (am besten schon bei Vertragsabschluss) über seine Planungsaufgaben („Werkplanung“) in vollem Umfang bewusst ist.

„Planung“ war auch das Stichwort, das die weiteren Referate der Fachtagung bestimmte. Knut Junge vom Sachverständigenzentrum des ift-Rosenheim stellte die ift-Fachinformation BA-02/1 zum Thema "Empfehlungen zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Wohnungsbau mit Fenstern und Türen" vor. Junge erläuterte, dass etwas barrierefrei ist, wenn man es erkennen, verstehen, erreichen und nutzen kann. Das bedeutet beispielhaft: Tür und Türgriff müssen auch für Farbenblinde und Sehbehinderte gut erkennbar sein, man muss ihren Gebrauch verstehen und die Türen leicht öffnen oder schließen können und schließlich auch sicher durch die Tür hindurchkommen. Junge erläuterte das gesamte Problemfeld, das sich mit der Barrierefreiheit und den teilweise widersprüchlichen Anforderungen wachsender Nutzerzahlen stellt, und betonte, dass bei den Lösungen deshalb immer auch auf die spezifischen Nutzeranforderungen geachtet werden muss.

Frank Koos, Geschäftsführer des VFF für Normung, Technik und internationale Aktivitäten, erläuterte die freie Lüftung nach der demnächst erscheinenden Norm DIN 1946-6. Er zeigte die deutlichen Vereinfachungen zur Erstellung eines Lüftungskonzeptes auf, betonte, dass die DIN 1946-6 die Planung und Dokumentation einer lüftungstechnischen Maßnahme unter bestimmten Bedingungen fordert, aber auch, dass es keine Verpflichtung zur ventilatorgestützten Lüftung gibt und Systeme der freien/natürlichen Lüftung weiterhin zulässig sind. Und schließlich gab er noch den Hinweis: „Lüftungsplanung ist Aufgabe des Planers und i.d.R. keine Aufgabe für den Fensterhersteller, es sei er übernimmt die Planungsleistung.“

Prof. Dr. Martin Spitzner von der Hochschule Biberach sprach schließlich über die Planungsaufgabe „Gleichwertigkeitsnachweis bei Wärmebrücken“. Hilfe dazu bietet mit unter anderem 340 konkreten Beispielen das neue Beiblatt 2 zur DIN 4108.

„Das Bewusstsein für die Schnittstellen bei der Ausführung von Fenster- und Fassadenaufträgen ist die Grundlage für eine den Erfordernissen angepasste Planung und Dokumentation. Bei unseren hochkomplexen Bauelementen und angesichts der baurechtlichen Entwicklung ist dies keine Kleinigkeit mehr, die in der Regel nicht mit einfachen Skizzen gelöste werden kann“, betonte Obmann Christian Anders nach der Veranstaltung. „Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir nicht ohne Weiteres Planungsaufgaben übernehmen, die von anderen geleistet werden müssen, denn dies zieht auch eine Verschiebung von Verantwortlichkeiten nach sich!“

 

Foto „2019-06_TeilnehmerFT-Normung+Technik“: Die Veranstaltung am Frankfurter Flughafen war mit rund 80 Teilnehmern hervorragend besucht. (Foto VFF)

Foto „2019-06_ModeratorFT-Normung+Technik“: Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF, leitete die Fachtagung und führte die Teilnehmer durch das Programm. (Foto VFF)

Foto „2019-06_ReferentenFT-Normung+Technik“: Die Referenten der Fachtagung Normung und Technik am 25. Juni 2019: (von links) Gerhard Lehner, Prof. Christian Niemöller, Prof. Dr. Martin Spitzner, Christian Anders, Frank Koos, Markus Christoffel, Jörg Wellendorf und Knut Junge (Foto VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
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news-378 Wed, 26 Jun 2019 15:12:00 +0000 Neues Seminarangebot: Planung und Montage von Vorhangfassaden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=378&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f4a5dfb51c48a816b6b2309ecae5ef80 Frankfurt am Main, 26. Juni 2019. Erstmals veranstaltet die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren am 27. September 2019 in Frankfurt am Main ein Seminar zur Planung und Montage von Vorhangfassaden. Referent ist Christian Anders, Obmann des Technischen Ausschusses des VFF und technischer Leiter der Firma Anders Metallbau GmbH. Das Seminar behandelt den kompletten Prozess von den Anforderungen an Vorhangfassaden über die Planungsaufgaben (Ausführungsplanung, Werkstatt- und Montageplanung) und über die bauphysi-kalischen Anforderungen, die Verankerung, Lastabtragung und Abdichtung bis hin zur praktischen Ausführung mit Ausführungsbeispielen (u.a. Montageplanung, Reihenfolge der Gewerke, elektrische Anschlüsse, Abdichtung bodentiefer Elemente und Dokumentation).

Das Seminar richtet sich an Projektleiter, Fassadenplaner und Bausachverständige sowie an Montageverantwortliche, Obermonteure, Fachmonteure und Fassadenfachingenieure. Das ausführliche Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie auf der Website der Fensterverbände www.window.de im Bereich „Termine“. Zu den Seminarunterlagen gehören auch je ein Exemplar der beiden Leitfäden zur Montage von Fenstern und Haustüren sowie von Vorhangfassaden.

 

Grafiken „EinladungFassadenseminar“ und „LeitfadenVorhangfassaden“ (Grafiken: Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren)

 

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Dr. Peter Christian Lang

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news-376 Mon, 24 Jun 2019 14:01:46 +0000 Der Verband Fenster + Fassade rät: So lüftet man bei dicker Luft richtig index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=376&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=92dbb300327e08a8e55955b331cbf24c Frankfurt. Lüften ist wichtig: Sauerstoff und Luftfeuchte sind für ein angeneh-mes Raumklima entscheidend. Und doch kann man den einen oder anderen Fehler machen. „Generell sollte die Devise lauten: Kurz und heftig. Dann kühlen Haus und Wohnung nicht aus und auch die Gefahr ungebetenen Besuchs wird deutlich reduziert“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange.

Eigentlich besteht das Lüften in Haus und Wohnung einfach nur aus dem Öffnen der Fenster. Einige Fehler sollte man dabei aber unbedingt vermeiden. Besonders beliebt ist das lange Stellen der Fenster „auf Kipp“. Das führt dazu, dass die Räume nachhaltig auskühlen. Im Sommer kann das noch schön sein, in der kalten Jahreszeit führt dieses Verhalten jedoch zu einer hohen Heizkostenrechnung, denn es dauert lange, bis die Kälte im Raum wieder weggeheizt ist. Zudem sind dauerhaft gekippte Fenster eine Einladung für Einbrecher. Besser, man öffnet die Fenster im Haus oder in der Wohnung auf gegenüberliegenden Seiten beziehungsweise in verschiedenen Stockwerken – dann wird die Luft in kürzester Zeit ausgetauscht. „Modernes Lüften im Haus kann mit automatisierten Konstruktionen erfolgen. Dazu gehören motorisierte Fensterantriebe und automatisierte Lüfter im Fenster oder im Sonnenschutzkasten. Es gibt hervorragende Systeme, die auf Knopfdruck oder smart-gesteuert für frische Luft sorgen“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Kombiniert mit einer Wärmerückgewinnung ist das besonders komfortabel. „Da es unglaublich viele Lüftungssysteme auf dem Markt gibt, empfehle ich den Kontakt zu einem Fenster- und Fassadenfachbetrieb. Das gilt sowohl für Modernisierer als auch für Bauherren, die ihr Haus von Anfang an komfortabel und zukunftssicher ausstatten und mit Frischluft versorgen wollen“, so Lange und führt abschließend aus: „Wenn dann noch zusätzlich elektronische Zustandsüberwachungen über Kontakte eingebaut sind, braucht man auch bei gekippten Fenstern keinen Einbruch fürchten.“ VFF/DS

 

Zusatzinfos: Vom VFF gibt es ein YouTube-Video und einen Flyer zum Thema Lüften. Einfach https://www.youtube.com/watch?v=Kn4FCkpEE2Y anklicken oder den Link https://www.fensterratgeber.de/fileadmin/redaktion_ratgeber/doc/Nutzerinformation_Richtiges_Lueften_1311.pdf öffnen.

 

Bild 1: Lüften kann man entweder klassisch über das offene Fenster…. Foto: VFF/HAUTAU

Bild 2: …oder automatisch und komfortabel. Foto: VFF/HAUTAU

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news-375 Thu, 06 Jun 2019 13:46:00 +0000 Kostenloser Leitfaden zur DIN EN 17037: Tageslicht in Gebäuden index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=375&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2957dcd3c28223bce46bb3a289c418b9 Troisdorf und Frankfurt am Main, 6. Juni 2019. Erstmals ist mit der DIN EN 17037 eine europäische Norm zum Thema Tageslicht erschienen. Sie gibt Bewertungsverfahren, Kriterien und Hinweise zur Tageslichtversorgung in Innenräumen und umfasst auch die Aspekte Aussicht, Besonnung und Blendschutz. Damit geht sie deutlich über die in verschiedenen Landesbauordnun-gen geforderte Mindest-Tageslichtversorgung hinaus, die durch einen prozentualen Anteil der Fensterfläche bezogen auf die Grundfläche des Raums definiert wird. Zusammen mit einer Reihe weiterer Verbände, Forschungsinstitute und Unternehmen haben der BF Bundesverband Flachglas und der Verband Fens-ter + Fassade (VFF) einen Leitfaden zu der DIN EN 17037 unter dem Titel „Tageslicht in Gebäuden“ veröffentlicht.

Die neue Norm DIN EN 17037 ermöglicht dem Planer unter Einbeziehung von lokalen Wetterdaten eine orientierende Bestimmung, wann Innenräume ausreichend mit Tageslicht versorgt sind, gestaffelt in die Stufen „gering“, mittel“ und hoch“. Der 20seitige Leitfaden erläutert diese Norm in allen wesentlichen Hinsichten wie „Sichtverbindung nach außen“, „Besonnung“ und „Blendung“ und bietet detaillierte, grafisch illustrierte Anwendungsbeispiele. Außerdem vergleicht er die DIN EN 17037 mit der schon lange vorliegenden DIN 5034 und gibt Hinweise zur Restnorm.

„Allein im letzten Jahr haben wir und andere Branchenverbände mehrere Informationsveranstaltungen zu dem Thema Tageslichtversorgung in Gebäuden veranstaltet“, betont BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs. Und Frank Koos, Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten des VFF, ergänzt: „Schon lange haben wir die Energieeffizienz moderner Fenster betont. Dabei haben wir andere Aspekte, die mit Fenstern und Fassaden wesentlich verbunden sind, wie Wohlbefinden, Verbindung zur Außenwelt und Tageslichtversorgung noch nicht genug hervorgehoben. Diese Themen stehen nun bei uns vordringlich auf der Tagesordnung, aus Gründen der Energieeffizienz wie des Wohlbehagens gleichermaßen.“

Der neue Leitfaden für Planer und Fensterbauer steht zum kostenlosen Download im Bereich „Downloads/Publikationen“ auf www.bundesverband-flachglas.de und im Bereich „Publikationen/Shop“ auf der VFF-Verbandswebseite www.window.de zur Verfügung.

 

 

Grafik „Deckblatt-Tageslicht“ (Grafik: BF/VFF)

 

Pressekontakt:

Jochen Grönegräs
Bundesverband Flachglas e.V.
Mülheimer Straße 1
53840 Troisdorf
Tel.: 02241 / 87 27-0, Fax: 02 241 / 87 27-10
E-Mail: info@bundesverband-flachglas.de

 

Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11
E-Mail: pr@window.de

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news-374 Thu, 06 Jun 2019 13:40:00 +0000 Projekt Denkmalschutz: Vom Sanierungsobjekt zum Top-Hotel index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=374&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c961c9a5c2cb7b5b6538b2238600c16f Frankfurt/Berlin. Es stand seinerzeit nicht gut um das Gebäude am Oranienplatz in Berlin: Nicht nur der Zahn der Zeit, auch Graffitikünstler und Plakatierer hatten die Fassade des ehemaligen Kreuzberger Kaufhauses von 1913 für sich entdeckt. Rettung versprach eine Restaurierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Das galt insbesondere für die Fenster: Sie waren zwar zwi-schenzeitlich einmal gegen Isolierglasfenster getauscht worden, entsprachen aber nicht den Erfordernissen des geplanten und heute existenten Hotels.

Das ehemalige Kaufhaus am Oranienplatz 40-41 in Berlin musste in der Vergangenheit einiges aushalten. Nicht nur, dass es lange ungenutzt sein Dasein fristete, auch die Fassade und der Innenbereich litten nicht zuletzt während gewalttätiger Mai-Demos. Genutzt wurde das Gebäude immer mal wieder von unterschiedlichen Besitzern – unter anderem als Hotel, als Discounter oder als Bekleidungsgeschäft. Dann kam der Neubeginn: Ein Rechtsanwalt kaufte das Gebäude und machte daraus das „ORA“, das Hotel am Oranienplatz. Mit der energetischen Sanierung beauftragt wurde eine Firma in Berlin, die sich schon lange dem Denkmalschutz verschrieben hat.

Neue Fenster und Türen im alten Stil

„Fenster sind die Augen des Hauses und ein wesentlicher Einflussfaktor der Fassadengestaltung“, so die Maxime von Detlef Timm, Geschäftsführer des mit der energetischen Sanierung beauftragten Unternehmens. Im Interesse des Denkmalschutzes mussten also Lösungen gefunden werden, die gut aussehen und den Zustand zur Zeit der Erbauung abbilden – allerdings mit zeitgemäßen Wärmedämmwerten. Die Liste an Fensterbauprodukten, welche die neue Fassade zieren, ist dementsprechend lang: Verbaut wurden – natürlich streng nach den Regeln der Technik – unter anderem Aluminium- und Holz-Fenster, die optisch der Vergangenheit angepasst wurden. Erreicht wurde dies durch die Verwendung von schmalen Profilen und so genannten „Wiener Sprossen“ mit thermisch getrennten Abstandhaltern – so sehen die Fenster aus wie früher einmal, sind aber gleichzeitig topmodern.

Häuseraugen mit vielen positiven Eigenschaften

Alle Fenster wurden als Wärmedämmfenster mit neutraler Sonnenschutzverglasung ohne Spiegelwirkung ausgeführt. „Andere Sonnenschutzlösungen kamen aufgrund der Vorgaben des Denkmalschutzes nicht in Frage, denn sie waren nie bei dem Gebäude vorgesehen“, so Timm. Die Verglasungen lassen immerhin 70 Prozent des Tageslichts durch, die Innenräume sind hell, werden aber im Sommer nicht allzu warm, da nur 39 Prozent der Sonnenenergie einstrahlen können. Gleichzeitig bieten die Fenster im Winter eine gute Wärmedämmung, auch aufgrund von 90 Millimetern Bautiefe. So konnte insgesamt ein U-Wert von 1,2 erreicht werden, ein im Vergleich zu den schlechten Werten alter Fenster sehr gutes Ergebnis. Ebenfalls ein Thema, das gerade auch in Hotels eine wichtige Rolle spielt: Der Schallschutz. Die Fenster besitzen je nach Lage im Haus die Schallschutzklassen 3 und 4, ein ruhiger Schlaf ist also auch zur Straße hin garantiert. Für mehr Sicherheit sorgen im Bereich des Erdgeschosses, der Terrassen und im Dach Fenster und Türen der Resistance Class (RC) 2. Komfortables Lüften wird bei den sechsflügeligen Fenstern durch die Möglichkeit erreicht, einen in der Fenstermitte gelegenen Flügel öffnen zu können. „Dabei wurde natürlich auch an das Thema Absturzsicherung gedacht. Entsprechende Maßnahmen haben wir verdeckt und für den Hotelgast nahezu unsichtbar integriert“, erklärt der Unternehmer. Abgerundet wurde das von den Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht geplante Mammutprojekt unter anderem mit dem Einbau aufwändig gebogener Verglasungen und vielen weiteren Produkten aus der Fenster- und Türenfamilie. „Das nunmehr entstandene Top-Hotel ist ein tolles Beispiel dafür, wie leistungsfähig unsere Branche ist und mit welcher Leidenschaft unsere Unternehmen agieren“, fasst der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange, das komplexe und interessante Denkmalschutzprojekt zusammen. VFF/DS

 

Bild 1: Heute erstrahlt das denkmalgeschützte Haus in neuem Glanz. Foto: VFF/Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG

Bild 2: Das Haus in seinem ursprünglichen Zustand: Das Dach beschmiert, Fenster zerstört und alles plakatiert. Foto: Quelle HTF/Architekten h-s-a Berlin

Bild 3: Dass hier Sonnenschutzverglasungen drin sind, sieht man kaum. Foto: VFF/Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG

Bild 4: Aufwendig über Eck verbaute Fenster im alten Stil. Foto: VFF/Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG

Bild 5: Nahansicht mit erkennbarer Absturzsicherung. Foto: VFF/Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG

 

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news-373 Wed, 29 May 2019 13:13:04 +0000 Großformatige Visitenkarte: Die Haustür zeigt, wer Du bist index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=373&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f19231279397b97190178f59b510bc7a Frankfurt. Die Haustür ist im wahrsten Sinne des Wortes eine großformatige Visitenkarte: Sie vereint sinnvolle Funktionen mit optischer Raffinesse, die zum Großteil den Wünschen und Vorstellungen des Hausbesitzers entspringt. „So wie Möbel oder Automobile können auch Haustüren heutzutage individuell ge-plant und gefertigt werden. Die Eingangstür aus Kunststoff, Aluminium, Holz oder Holz-Aluminium gestaltet so als wesentliches Element die Fassade des Eigenheims“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange.

Klassisch weiß ist schon lange „out“. Im Trend liegen Farben, auch wenn grelle Töne vielleicht nicht so gefragt sind oder zur Umgebungsbebauung passen. Die Visitenkarte des Eigenheims darf gerne in allen möglichen Grautönen daherkommen, was ihr eine moderne und zeitlose Anmutung verschafft. Aber auch andere Farben wie zum Beispiel Blau oder Braun können ins Spiel kommen – ganz, wie es der Hausbesitzer wünscht. „Kombiniert mit Seitenteilen aus Glas und schönen weiteren Akzenten aus Edelstahl oder Holz macht eine Haustür richtig was her. Eine flügelüberdeckende, flächenbündige Aufsatzfüllung darf dabei auch nicht fehlen“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Natürliche Materialien sind der zweite große Trend bei Haustüren. Beton-, Stein- oder rostende Eisenoptik sind ebenso gefragt wie der beliebte und besonders nachhaltige Werkstoff Holz. „Dank der Maserung und der warmen Farbe ist eine Haustür aus Holz optisch besonders attraktiv und kein Exemplar sieht aus wie das andere. Parallel dazu sind aber auch Haustüren mit täuschend echt wirkenden Oberflächen in Holzoptik erhältlich“, so Lange. Diese sind nicht nur optisch besonders schön anzusehen, sie verleiten auch mit der Haustür auf Tuchfühlung zu gehen, da auch haptisch kaum ein Unterschied zu den natürlichen Materialien zu spüren ist. Last but not least wird die Optik einer modernen Haustür vom Türgriff bestimmt: In die Türfläche integrierte Griffschalen sind ebenso begehrt, wie zum Beispiel mit Leuchtdioden versehene Griffe, die aus einer schon schönen Haustür einen echten Hingucker machen.

Dazu kommt: Funktion, Funktion, Funktion

Unabhängig vom Design müssen moderne Haustüren vielfältige Funktionen erfüllen. Dazu zählen eine gute Wärmedämmung und ein starker Einbruchschutz, denn angesichts nach wie vor hoher Einbruchszahlen wird auch das Thema Sicherheit bei Haustüren immer wichtiger. Im Trend liegen dabei intelligente SmartHome-Technologien. Dazu zählen unter anderem moderne Fingerprint-Systeme, Einlasskontrollen und Videosysteme sowie ausgeklügelte Automatik-Verriegelungen, die aktiviert werden, sobald die Haustür ins Schloss fällt. Abgerundet wird die sichere Haustür durch eine geprüfte Einbruchschutzausstattung der Resistance Class RC 2 und RC 3. Die SmartHome-Technologien machen eine Haustür gleichzeitig fit fürs Alter: „Wer jetzt schon an später denkt, sollte das Thema Barrierefreiheit in die Planung einer schönen neuen Haustür mit einbeziehen. Eine breite Tür, die sich für Rollstuhlfahrer eignet sowie Fingerprint- und Keyless-Systeme in Verbindung mit automatisierten Antrieben bieten neben hoher Sicherheit eine optimale Bedienbarkeit“, ergänzt der VFF-Geschäftsführer. Wer in jedem Fall sicher gehen möchte, dass die Haustür auch noch nach jahrelangem Gebrauch keine Einschränkungen in ihren Funktionalitäten aufweist, kann auf das RAL Gütezeichen für Haustüren vertrauen. Dieses Qualitätssiegel garantiert eine Fertigung und Montage nach genau festgelegten, gütesichernden Kriterien für eine dauerhafte Funktionstauglichkeit. VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Wer sich umfassend über das Thema Haustür informieren möchte, sollte die gut geschulten Berater der Fenster- und Haustür-Fachbetriebe aufsuchen. Sie haben auch für ungewöhnliche Ideen eine Lösung parat.“

 

Bild 1: Die integrierte Griffschale mit Beleuchtung lässt die Haustür auch im Dunkeln in vollem Glanz erstrahlen. Foto: VFF/RODENBERG Türsysteme AG/Aldra

Bild 2:  Fenster und Türen in der Trendfarbe Anthrazit verleihen dem Haus einen modernen Look. Foto: VFF/RODENBERG Türsysteme AG/Aldra

Bild 3: Eine Haustür aus Kunststoff oder Aluminium, die aussieht, wie aus Beton gemacht. Foto: VFF/RODENBERG Türsysteme AG/Aldra

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news-372 Mon, 27 May 2019 13:02:00 +0000 Jahreskongress der Fensterverbände in Bad Homburg: Geschäftsführer Ulrich Tschorn feierlich in den Ruhestand verabschiedet index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=372&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d44fdb8287774584d24ccb2495b11ca Frankfurt am Main, 27. Mai 2019. Ulrich Tschorn, der langjährige Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) sowie der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V., wurde auf dem Jahreskongress der beiden Verbände in Bad Homburg am 16. Mai 2019 feierlich in den Ruhestand verabschie-det. Ulrich Tschorn hat die beiden Verbände 13 Jahre lang ge-führt. Tschorn ist am 1. Mai 2019 in den Ruhestand gegangen, bleibt aber weiterhin mit 25 Prozent seiner bisherigen Bezüge als „Beauftragter des Präsidiums“ für den VFF tätig.

Die Verabschiedung von Tschorn bildete den Höhepunkt des Abendprogramms am 16. Mai 2019. Moderiert von Franz Hauk, dem Vorvorgänger des jetzigen Verbandspräsidenten, sprachen VFF-Präsident Detlef Timm (auch im Namen von Oskar Anders, dem Vorsitzenden der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren), die externen Verbandsdienstleister Achim Hannott, verantwortlich für die Marketing-PR des VFF, und Verbandsjustiziar Prof. Christian Niemöller. Als Überraschungsgast und Laudator erschien schließlich Bernhard Helbing, unter dessen Präsidentschaft die längste Zeit der Geschäftsführertätigkeit von Ulrich Tschorn fiel, unter anderem auch mit den 50-Jahres-Jubiläen des VFF und der Gütegemeinschaft in den Jahren 2013 und 2014.

„Ulrich Tschorn hat mit Engagement und großer Effizienz die Geschäfte in unserem Verband geführt und auch die Präsidiumsarbeit immer organisatorisch und fachlich bestens vorbereitet und begleitet“, betonte VFF-Präsident Detlef Timm bei der Verabschiedung. „Außerdem hat er mit wachsendem Einfluss auf der politischen Bühne in Berlin die Interessen der Fenster- und Fassadenbranche vertreten, unter anderem auf fünf `Parlamentarischen Abenden´, die er mitbegründet hat.“

 

Foto JK2019_VerabschiedungTschorn-1: Kurzweilig und mit großem Lob aus berufenen Mündern: Die Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers Ulrich Tschorn mit (von links) Achim Hannott, Prof. Christian Niemöller, Oskar Anders, Ulrich und Anita Tschorn, Bernhard Helbing, Franz Hauk und Detlef Timm. Rechts im Bild Frank Lange, der Nachfolger von Ulrich Tschorn als Geschäftsführer von VFF und Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_VerabschiedungTschorn-2: Ulrich Tschorn bei seiner Dankesrede (Foto: VFF-PCL)

 

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news-371 Mon, 27 May 2019 12:41:00 +0000 VFF-Jahreskongress „Inside 2019“ in Bad Homburg: Herausforderungen Digitalisierung und Arbeitsmarkt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=371&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2fce9b4d358aabe89fbf1082752bb18a Frankfurt am Main, 27. Mai 2019. Mit den Schwerpunkten Digita-lisierung und Arbeitsmarkt standen zwei gegenwärtig drängende Herausforderungen der Branche beim Jahreskongress „Inside 2019“ des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 16. und 17. Mai 2019 im Fokus. Rund 200 Teilnehmer besuchten die Veran-staltung im Maritim Hotel Bad Homburg.

Zunehmende Digitalisierung im Bauprozess von der Planung über die Bauphase bis zur Nutzung und Wartung und zugleich ein extremer Fachkräftemangel bei guter Baukonjunktur charakterisieren die gegenwärtige Situation der Fenster- und Fassadenbranche. Der Kongress stand ganz im Zeichen dieser beiden Themenkomplexe, über die in zwei Vortragsblöcken mit starkem Praxisbezug informiert und auch diskutiert wurde.

Den ersten Vortrag zum Themenkomplex Digitalisierung hielt Prof. Dr. Winfried Heusler von der Schüco International KG über die „Digitalisierung des Fenster und Fassadenbauprozesses.“ Heusler sah den zunehmenden Einsatz von Robotern und Algorithmen ohne große Vorbehalte als willkommene Entlastung bei semiautomatischen Prozessen und verwies auf die zukünftig komplett vernetzte Kette aller Akteure im Bauprozess. Von den Extremen eines kostengünstigen Typenbaus mit vorgefertigten Elementen einerseits und hoch individuellen maßgeschneiderten Bauten andererseits ausgehend, sah er neben den Extremen auch eine Tendenz zur allmählichen Konvergenz beider Vorgehensweisen. Aus der konkreten Planungs- und Baupraxis berichtete der Architekt Christian Simons von dem Frankfurter Architekturbüro „schneider+schumacher architekten“. Unter anderem an der unterirdischen Erweiterung des Frankfurter Städel Museums beschrieb Simons den Weg von der ersten Skizze über anspruchsvoll computergenerierte Entwürfe bis zum fertigen Bau. Christian Anders von dem zur Hilzinger Gruppe gehörenden Unternehmen Anders Metallbau GmbH erkundete schließlich in einer Bestandsaufnahme unter dem Titel „Status Quo: Wo steht die Branche mit der Digitalisierung?“ das ganze Möglichkeitsspektrum der Digitalisierung. Es reicht von der Kommunikation über die Datenerfassung und den Datenaustausch, die Systembetreuung und die Systemvernetzung bis hin zu selbstlernenden Systemen künstlicher Intelligenz. Zu jedem Punkt nannte Anders, der auch Obmann des Technischen Ausschusses des VFF ist, den „Einführungsgrad“ und die noch offenen Aufgaben. Einige „Leitlinien“ bildeten dann den Abschluss dieses Digitalisierungspanoramas.

Angesichts dieser beeindruckenden Zukunftsperspektiven präsentierte sich der Baurechtler Prof. Christian Niemöller von der Frankfurter Kanzlei SMNG seiner Profession gemäß als „Bedenkenträger“. In seinem Vortrag „Zivilrechtliche Haftung in einer digitalisierten Welt“ zeigte er auf, welche rechtlichen Herausforderungen das Digitalisierungsprojekt BIM (Building Information Modeling) für alle Baubeteiligten mit sich bringt. Er nannte beispielsweise Vergütung, Haftung und Urheberrecht. Zudem könnte zukünftig in vielen Fällen der im deutschen Recht unübliche Mehrparteienvertrag sinnvoll sein. Kein Wunder war es, dass in der anschließenden Podiumsdiskussion aller Referenten zum Digitalisierungsschwerpunkt gerade die Haftungsproblematik im Blickpunkt stand, der allerdings Prof. Heusler das notwendige Vertrauen als Bedingung erfolgreicher Zusammenarbeit entgegenstellte.

Den zweiten Kongresstag zum Schwerpunkt „Arbeitsmarkt und Arbeitswelt der Zukunft“ eröffnete Dennis Stolze vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit seinem Referat „Zukunft der Arbeit. Bürogebäude für Höchstleistungen“. Stolze betonte die Bedeutung von Flexibilität und Selbstbestimmung für den Arbeitserfolg und stellte anhand von Studienergebnisse neue Orte und Räume der Arbeit wie Coworking Spaces vor und beschrieb, wie sich die Büroumgebung in Zukunft den Nutzern anpasst.

Wie ein Unternehmen angesichts von Fachkräftemangel auf vorbildliche Weise aktiv wurde, stellte Martin Rossmanith von der Heidelberger Rossmanith GmbH & Co. KG vor. Rossmanith, Präsidiumsmitglied des VFF, berichtete, wie aus einem Andalusienurlaub eine erfolgreiche Rekrutierungsinitiative mit dauerhaften Perspektiven wurde, die weit über sein eigenes Unternehmen hinausweist. Damit zeigte er ganz konkret auf, was Martin Permantier von der Agentur short cuts in seinem Schlussvortrag „Eine neue Haltung für mehr Arbeitgeberattraktivität“ zum Thema machte. Unter dem Motto „Der Sinn und die Unternehmenskultur müssen passen!“ stellte Permantier ein systemisch-evolutionäres Konzept zunehmender Werteorientierung und Autonomie in der Unternehmenswelt vor. Dazu gehört beispielsweise auch die respektvolle wechselseitige Wahrnehmung von Unternehmensführung und Mitarbeitern.

Mit einem Golfturnier auf dem Bad Homburger „Old Course“, dem ältesten Golfplatz Deutschlands, endete der Jahreskongress für eine Reihe von Teilnehmern am Nachmittag des Schlusstages. Schon am Vorabend des Kongresses hatte ein Get Together in einer zum Lokal ausgebauten Schreinerei stattgefunden, die für viele Teilnehmer zur Zeitreise in die eigenen handwerklichen Anfänge wurde.

Der nächste Kongress der Fensterverbände findet am 13. und 14. Mai 2020 in Düsseldorf statt.

 

Stimmen zum Kongress


„Der Jahreskongress in Bad Homburg war der erste, den ich besucht habe. Er bot viele anregende Vorträge und interessante Gespräche - wirklich eine tolle Möglichkeit, Kollegen aus der Branche kennenzulernen und sich auszutauschen. Alles in allem: eine sehr gelungene Veranstaltung!“.

Frank Herdeg, Kebotherm Fenster und Türen GmbH & Co. KG, Oschersleben,

 

Der Jahreskongress ist für mich, zusammen mit den Rosenheimer Fenstertagen, der wichtigste Branchentreff. Die Fachvorträge greifen aktuelle Themen auf und geben Impulse für starke, zukunftsfähige Unternehmen. Enormes Potenzial sehe ich im persönlichen Kontakt zu Mitbewerbern und Repräsentanten der Zulieferindustrie. Der direkte Erfahrungsaustausch ist durch nichts zu ersetzen. Deshalb habe ich auch überhaupt kein Verständnis für die Abwesenheit so vieler Fensterhersteller.

Florian Kneer, Kneer GmbH, Westerheim, und Süd-Fensterwerk, Schnelldorf

 

„Vom Fachprogramm möchte ich vor allem den Vortrag von Dennis Stolze vom Fraunhofer-Institut hervorheben. Er hat deutlich gemacht hat, dass Digitalisierung nicht nur im Produktionsprozess stattfindet, wie am ersten Kongresstag vorgetragen wurde, sondern auch in der Administration in der Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ich denke dabei besonders an die Mitarbeitergewinnung und -bindung durch individuell angepasste, sozusagen ´mitdenkende` Arbeitsplatzumgebungen.“

Karsten Ollesch, Soudal N.V., Leverkusen

 

Foto JK2019_Plenum: Ein Blick ins Plenum des VFF-Jahreskongresses 2019, der mit rund 200 Teilnehmern guten Anklang fand. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Eröffnung: Verbandspräsident Detlef Timm eröffnet den Jahreskongress „Inside 2019“ in Bad Homburg. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Kuhlmann: Wie durch energetische Sanierung und weitere Maßnahmen doch noch die politischen Klimaziele 2030 und 2050 erreicht werden können, zeigte Andreas Kuhlmann von der Deutschen Energie-Agentur dena auf. Er machte deutlich, dass nur ein technologieoffener Weg mit einer starken Einbindung der energetischen Sanierung im Gebäudesektor wirklich erfolgversprechend ist. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Digitalisierungs-Podium: Anregende und durchaus auch kontroverse Beiträge zur Haftungsproblematik standen im Zentrum der Podiumsdiskussion zum Digitalisierungsschwerpunkt mit (von links) VFF-Geschäftsführer Frank Lange, der die Diskussion moderierte, Christian Simons, Prof. Dr. Winfried Heusler, Christian Anders, Prof. Christian Niemöller und VFF-Präsident Detlef Timm. (Foto:VFF-PCL)

Folgende zusätzliche Fotos erhalten Sie über pr @window .de:

Foto JK2019_Stolze: Dennis Stolze skizzierte die ganz auf den Einzelnen zugeschnittene Zukunft der Büroarbeit. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Rossmanith: Der Heidelberger Martin Rossmanith erzählte, wie er nach dem Motto „Do it Yourself“ auf den Fachkräftemangel erfolgreich und engagiert reagiert hat. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Permantier: Der systemisch-ganzheitliche Ansatz von Martin Parmentier betrachtete Unternehmenskultur im Rahmen individueller, teamorientierter und kultureller Wertentwicklung. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Koos: Glückwünsche für Frank Koos, VFF-Geschäftsführer Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten, zum 25jährigen Dienstjubiläum. Frank Koos nahm die Gratulation gemeinsam mit seiner Frau Beate von VFF-Präsident Detlef Timm (rechts) entgegen. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_GetTogether: Das Treffen am Vorabend des Kongresses in der Bad Homburger „Schreinerei Pfeiffer“ bot Unterhaltung, leckeres Essen und eine nostalgische Umgebung. (Foto: VFF-PCL)

Foto JK2019_Golf: Auf dem trotz seiner kurzen Bahnen durchaus anspruchsvollen „Old Course“ in Bad Homburg spielten die Golfer noch eine Reihe von preiswürdigen Wertungen aus – hier Ulrich Tschorn (Mitte) mit einem der Siegerpaare im Teamwettbewerb: Helene Lonsinger und Thomas Lauritzen. (Foto: VFF-PCL)

 

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news-370 Thu, 23 May 2019 09:03:39 +0000 Marketingpreis des Verbandes Fenster + Fassade: Fenster- und Türenbau Jörg ist der Gewinner 2019 index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=370&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=58709736028dc593e603da44c2d79d12 Frankfurt/Hüttlingen. Große Freude beim Gewinner des diesjährigen VFF-Marketingpreises: Das Unternehmen Fenster- und Türenbau Jörg aus Hüttlin-gen im baden-württembergischen Ostalbkreis sorgte in der ausgelobten Kate-gorie „Beste Außendarstellung von Umweltschutz & Nachhaltigkeit im Be-trieb“ für den gleichermaßen nachhaltigsten Eindruck bei der Jury. Übergeben wurde der Preis – ein schönes Mitarbeiterevent, ein Pokal, eine Urkunde und eine exklusive Presseveranstaltung – im Rahmen der Abendveranstaltung des VFF-Jahreskongresses in Bad Homburg am 16. Mai 2019.

Überzeugt haben die Jury, bestehend aus Mitgliedern des VFF-Marketingkreises, sowohl die Stringenz der Nachhaltigkeitsprojekte des Unternehmens von den Rohstoffen über das Thema Energieverbrauch bis hin zur Produktion und zum Fuhrpark als auch die Außendarstellung in Form von Zertifizierungen. Zudem die Unterstützung von Nachhaltigkeitsprojekten, die unternehmenseigene Nachhaltigkeitsagenda und die vielen bereits erreichten Ziele sowie gewonnenen Preise und Auszeichnungen. Außerdem wurde gewürdigt, dass das Unternehmen eine eigene, informative Rubrik „Nachhaltigkeit“ auf seiner Website betreibt. Übergeben wurde der Preis vom Vorsitzenden des Arbeitskreises Marketing des VFF, Helmut Meeth, an Nicolai Jörg, Glasergeselle und Juniorchef bei Fenster- und Türenbau Jörg. „Die hochkarätigen Einreichungen haben uns die Auswahl des diesjährigen Gewinners tatsächlich nicht leicht gemacht. Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Auslobung in zwei Jahren“, so VFF-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Frank Lange zur rundum gelungenen Preisverleihung. VFF/DS

 

Bild (v.l.n.r.): VFF-Präsident Detlef Timm, Nicolai Jörg von Fenster- und Türenbau Jörg, Helmut Meeth, Vorsitzender des VFF-Arbeitskreises Marketing, und Frank Lange, Geschäftsführer des VFF, bei der Verleihung des VFF-Marketingpreises 2019. Foto: VFF

 

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news-369 Tue, 21 May 2019 14:50:54 +0000 Wenn die Sonne brennt: Angenehme Temperaturen mit modernem Sonnenschutz an Fenstern und Türen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=369&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1b9400cddbeaca850c45d408321e33cf Frankfurt. Wenn die Sonne durch die Dachfenster oder großformatige Fenster in der Fassade scheint, kann einem schon mal mehr als warm ums Herz werden. Doch gegen sommerliche Temperaturen sind viele Kräuter gewachsen: Der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main erklärt, wie man trotz hoher Außentemperaturen im Haus einen kühlen Kopf bewahrt.

Die Angebote an sommerlichem Wärmeschutz für Eigenheim und Büro sind mannigfaltig. So gibt es zum Beispiel Fenster, Fassaden und Haustüren mit Sonnenschutzverglasungen oder schaltbaren Verglasungen sowie außenliegenden, sprich vor dem Fenster angebrachten Sonnenschutz genauso wie im Scheibenzwischenraum oder innenliegend montierte Sonnenschutzlösungen.

Viele Wege führen zu angenehmen Temperaturen im Haus

Effektiv und ganzjährig im Einsatz sind Fenster und Türen mit nahezu unsichtbar beschichteten Sonnenschutzverglasungen. Diese reflektieren und absorbieren die Sonnenstrahlen. Dadurch kann der Energiedurchlass um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Die Räume heizen sich dahinter deutlich weniger auf. „Die technische Weiterentwicklung sind schaltbare Verglasungen, die zum Beispiel in mehreren Schritten von glasklar auf tiefblau wechseln“, erklärt der VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Ruck, zuck und für recht kleines Geld nachgerüstet sind innen liegende Sonnenschutzlösungen in Form von Jalousien, Faltstores, Rollos und Vorhängen. „Viele Hersteller bieten hier maßgenau gefertigte Produkte für das Fenster an, aber auch Lösungen aus dem Baumarkt können in Frage kommen. Diese müssen dann aber zumeist noch individuell angepasst werden“, so Lange. High-end, allerdings auch mit dem Austausch des Fensters verbunden, seien Lösungen im Scheibenzwischenraum in Form von Jalousien und Plissees. „Hier empfiehlt sich der Kauf zum Beispiel im Rahmen einer sowieso anstehenden energetischen Modernisierung oder beim Neubau eines Hauses. „Im Glas integrierter Sonnenschutz ist sehr effektiv und liefert einen sehr guten Wärme- aber auch Sichtschutz“, sagt Lange. Außenliegender Sonnenschutz in Form von Rollläden, Raffstores, textilen Sonnenschutzlösungen, Fensterläden, Schiebeläden, Sonnensegeln und Markisen sei je nach Lösung zwar etwas aufwändiger zu montieren, wirke jedoch mit Abstand am effektivsten gegen die Aufheizung. „Die Reduzierung der Sonneneinstrahlung liegt hier zwischen 60 und 75 Prozent. Er funktioniert im Wesentlichen über Reflexion und verhindert, dass Sonnenstrahlung durch die Gläser nach innen kommt“, schließt Lange. VFF/DS

Der Expertenrat: „Bevor Sie im Fachhandel um Rat fragen, notieren Sie sich alle vorhandenen Herstellerangaben, die am Fenster oder an der Haustür zu finden sind. Sind die Angaben zu dürftig, macht auch das genaue Vermessen der zu verschattenden Objekte einen Sinn und auch ein Foto kann hilfreich sein. Zu guter Letzt bieten viele Hersteller von Sonnenschutzlösungen auch einen Hausbesuch an, bei dem alle in Frage kommenden Optionen besprochen werden können.“

 

Bild 1: Außenliegende Raffstoren schaffen kühle Temperaturen für die Bewohner. © ROMA KG, Foto: Sven Rahm Fotografie

Bild 2: Eine weitere attraktive Sonnenschutzlösung. Foto: VFF/RENSON

Bild 3: Moderner Sonnenschutz. Foto: VFF/ALDRA

Bild 4: Holzläden halten die Sonne fern. Foto: Andreas Braun/Saint-Gobain Glass

 

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10. Mai 2019

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news-368 Mon, 29 Apr 2019 13:21:00 +0000 Neue VFF-Merkblätter VOB.01 und VOB.02 Ausführungsplanung, Werkplanung und Dokumentation index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=368&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e9397d120d8c96bc9eabc2c13bcc01d Frankfurt am Main, 29. April 2019. Gerade erschienen sind die überarbeiteten VFF-Merkblätter VOB.01: 2019-04 „Schnittstellen-Definition für die Planung und Durchführung von Fenster- und Fassadenaufträgen“ und VOB.02: 2019-04 „Werkstatt-, Montageplanung und Dokumentation – Umfang und Ausführung“. Die Überarbeitung vor allem aufgrund rechtlicher Neuregelungen und der zunehmenden Digitalisierung im Projektablauf erfolgte in der Arbeitsgruppe „VOB Merkblätter“ unter Regie des Ausschusses „VOB & Recht“ und des Technischer Ausschuss des VFF in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen. Die Merkblätter sind Ersatz für die Ausgaben vom April 2014. Das Merkblatt VOB.01 soll die Schnittstellen beim Bauprojekt, besonders den unklaren Begriff der Ausführungsplanung (Ausführungsunterlagen für den Auftragnehmer) definieren, damit die Leistungspflichten von Auftraggeber und Auftragnehmer voneinander abgegrenzt werden können. Außerdem gibt das Merkblatt nun auch eine Übersicht über die relevanten ATV und wichtige praktische Tipps für den Auftraggeber. Merkblatt VOB.02 qualifiziert und quantifiziert die unscharfen Begriffe „Werkplanung“ und „Dokumentation“, um damit die Leistungspflicht des Auftragnehmers und der Auftraggeber konkret zu beschreiben.

„Wir mussten die beiden Merkblätter aufgrund umfangreicher Änderungen im BGB, in relevanten Teilen der VOB/C und im generellen Projektablauf durch die Digitalisierung aktualisieren“, erläutert Markus Christoffel, VOB- und Baurechtsexperte beim VFF. „Hervorheben möchte ich dabei den hohen Einfluss der relevanten DIN ATVs in der VOB/C, beispielsweise für die Tischler- und Metallbauarbeiten. Die meisten unserer Merkblätter sind ein work in progress, so dass wir häufig schon nach der Veröffentlichung die nächste Überarbeitung mittelfristig planen müssen.“

Bezug: Die VFF-Merkblätter VOB.01: 2019-04 „Schnittstellen-Definition für die Planung und Durchführung von Fenster- und Fassadenaufträgen“ und VOB.02: 2019-04 „Werkstatt-, Montageplanung und Dokumentation – Umfang und Ausführung“ sind als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblätter können in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt jeweils 19,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafiken: „Deckblatt_VOB01_1904“ und „Deckblatt_VOB02_1904“ (Grafiken: VFF)

 

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news-367 Fri, 26 Apr 2019 11:35:00 +0000 VFF-Merkblatt HO.06-3/A1: 2019-04 Lamellierte Holzkanteln aus verschiedenen Holzarten und Holzprodukten index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=367&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=665cd3ef157ebf73faa917a8871c1e76 Frankfurt am Main, 26. April 2019. Die neue, kürzlich vom Tech-nischen Ausschuss des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) veröffentlichte A1-Änderung im Merkblatt HO.06-3/A1: 2019-04 „Holzarten für den Fensterbau – Teil 3: Lamellierte Holzkanteln aus verschiedenen Holzarten und Holzprodukten“ ergänzt das bisherige, titelgleiche Merkblatt HO.06-3: 2016-01. Es unterscheidet sich von der Vorgängerversion insbesondere durch eine Erweiterung der in Anhang 3 aufgeführten Liste geprüfter und geeigneter Kombinationen von mit modifizierten Hölzern kombinierten Kantelprodukten. Die Merkblattreihe „Holzarten für den Fensterbau“ besteht aus den weiteren Teilen 1 „Eigenschaf-ten, Holzartentabelle“, 2 „Holzarten zur Verwendung in ge-schützten Holzkonstruktionen“ und 4 „Modifizierte Hölzer“. Das Merkblatt HO.06-3/A1: 2019-04 erläutert in seinem Hauptteil die für den Fensterbau geltenden Kriterien für kombinierte Kanteln aus verschiedenen Holzprodukten sowie mit Dämmstoffeinlagen. Dabei unterscheidet es dauerhafte, auf der Außenseite verwendbare Holzarten und dekorative Hölzer für Innenlamellen. Die Stichworte für dauerhafte Produkte, die im Merkblatt näher ausgeführt werden, sind „Holzarten, Dauerhaftigkeit und Kantelaufbau“, weiterhin „Verklebung und Keilzinkung“ sowie „Oberflächenbehandlung“. Schließlich nennt das Merkblatt auch noch die anzuwendenden Prüfverfahren. Zu den geeigneten „Holzarten und dekorativen Hölzern für den Innenausbau bei kombinierten Fensterkanteln“ gibt eine zweiseitige Tabelle differenziert Auskunft.

Die neue, erweiterte Anlage 3 des Merkblattes führt in einer Liste die geprüften und geeigneten Kombinationen von Kantelprodukten in Kombination mit modifizierten Hölzern auf. Diese Liste, die bisher schon die Kombinationen mit Accoya® Holz aufgeführt hatte, wurde nun noch um zwei Kombinationen mit Kebony® erweitert.

Bezug: Das VFF-Merkblatt HO.06-3/A1: 2019-04 „Holzarten für den Fensterbau – Teil 3: Lamellierte Holzkanteln aus verschiedenen Holzarten und Holzprodukten“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 19,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück Druckexemplaren zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „Deckblatt_HO06-3-A1-1904“ (Grafik: VFF)

 

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news-366 Thu, 25 Apr 2019 10:50:00 +0000 Damit der Umgebungslärm nicht krank macht: Mit dem richtigen Schallschutzfenster wird die Wohnung zu einem Hort der Ruhe index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=366&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3831df4f15d203970710c4ec901eb5a8 Frankfurt. Nicht nur hohe Lautstärken können auf Dauer krank machen. Mittlerweile weiß man: Auch die ständige Beschallung mit unterschwellig vorhandenen Geräuschen kann einem sprichwörtlich auf die Nerven gehen. Doch gegen den Lärm vor dem Haus ist ein Kraut gewachsen. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main erklärt, mit welchem Fenstertyp aus einer lauten Wohnung ein Hort der Ruhe wird. Lärm gibt es nahezu überall. In der Stadt ausgelöst durch den ständig zunehmenden Krach durch Kraftfahrzeuge, laute Musik und große Menschenmengen, auf dem Land zum Beispiel durch landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge oder Fluglärm im weiteren Umfeld von Flughäfen. „Moderne Schallschutzfenster bieten hier eine perfekte Lösung. Sie sorgen mit ihrem speziellen Aufbau für dauerhafte Ruhe und Erholung“, erklärt der VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

So sieht ein Schallschutzfenster aus

Bei Schallschutzfenstern lautet das Zauberwort „Asymmetrie“. Bei ihnen wird die herkömmliche Isolierverglasung asymmetrisch ausgeführt, das heißt, die Glasscheiben sind unterschiedlich dick. Außerdem werden besondere Schallschutzfolien im Glas verarbeitet. Die Dichtungen im Fensterrahmen sind besonders schallabsorbierend und der Rahmen ist insgesamt so ausgelegt, dass der Lärm nicht in die eigenen vier Wände eindringen kann. Darüber hinaus gibt es mit Verbund- und Kastenfenstern weitere Konstruktionen, die zu noch besserem Schallschutz führen. „Mal abgesehen davon, dass Fenster und Türen generell sehr sorgfältig montiert werden müssen, ist dies beim Schallschutzfenster natürlich ganz besonders wichtig. Schon kleinere Unregelmäßigkeiten können dazu führen, dass die erwünschte Schalldämmung nachlässt. Schallschutz ist immer nur so gut, wie ‚das schwächste Glied in der Kette‘“, so Lange. Außerdem rät er abschließend, auch auf den Rollladenkasten und die Haustür ein Augenmerk zu legen: „Wird der Rollladenkasten nachträglich gedämmt oder in bereits schallgedämmter Form neu eingebaut und auch die Haustür in Sachen Schallschutz optimiert, dann steht einem gemütlichen Lesenachmittag und einer geruh- und erholsamen Nachtruhe für viele Jahre nichts mehr im Wege.“ VFF/DS

Der Expertenrat: „Nicht jeder Raum braucht den gleichen Schallschutz. Während das Schlaf- und das Arbeitszimmer etwas mehr Schallschutz vertragen können, ist dies beispielsweise in Küche und Bad nicht unbedingt so wichtig. Welches Schallschutzfenster im Einzelfall wo Sinn macht, wissen die gut geschulten Mitarbeiter im Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb.“

Bild: Zu viel Lärm kann krank machen. Davor schützen gute Schallschutzfenster. Foto: VFF/REHAU­­­

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25. April 2019

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news-364 Thu, 18 Apr 2019 12:41:29 +0000 Neues VFF-Merkblatt KB.03: Smart Windows index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=364&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4207d6e98fdb3569d34628a0f65767a7 Frankfurt am Main. Erstmals ist jetzt das VFF-Merkblatt KB.03: 2019-04 „Smart Windows“ erschienen, das eine Übersicht und allgemeine Informationen zur Vernetzung und Einbindung von „intelligenten Fenstern“ in Smart Home-Systeme gibt. Das Merkblatt wurde in einer VFF-Arbeitsgruppe von Experten aus dem Mitgliederkreis des VFF in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Flachglas, dem ift Institut für Fens-tertechnik und der SmartHome Initiative Deutschland erarbeitet und am 2. April 2019 vom Technischen Ausschuss des VFF zur Veröffentlichung freigegeben.

Nach klärenden Definitionen zur Einführung in das Thema werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Smart Windows in Smart Home-Systemen beschrieben. So können je nach Funktionalität Smart Windows mit ihrer Umgebung zur Verbesserung der thermischen und visuellen Behaglichkeit interagieren. Sie können aber auch zur Kontrolle und Verbesserung von Sicherheit und Komfort sowie zur kontrollierten natürlichen Lüftung genutzt werden. An typischen Situationen unterschiedlicher Tages- und Jahreszeit erläutert das Merkblatt exemplarisch die Steuerung der thermischen und visuellen Behaglichkeit und beschreibt im Folgenden dann auch die möglichen Sicherheits-, Komfort und Lüftungskonzepte.

Weiterhin gibt das Merkblatt eine allgemeine Übersicht verschiedener drahtgebundener und drahtloser Systeme sowie eine Darstellung der Ausstattungsmerkmale von Smart Windows. Ein Fenster ist erst „Smart Window ready“, wenn es wirklich interagieren und seine Funktionalität verändern kann. Dafür sind Sensor und Aktor erforderlich (beispielsweise Zustandsüberwachung und Fensterantrieb). Zum Abschluss befasst sich das Merkblatt mit Fragestellungen zur Sicherheit bei Smart Windows und gibt Hinweise für den Planer.

Bezug und weitere Merkblätter zum Themenkomplex „Kraftbetätigung und Automation“: Das VFF-Merkblatt KB.03: 2019-04 „Smart Windows“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 19,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

Für die Kraftbetätigung von Fenstern gilt außerdem das Merkblatt KB.01 „Kraftbetätigte Fenster“. Besonderheiten für den elektrischen Anschluss und die Planung elektrischer Bauteile im Fenster beschreibt das Merkblatt KB.02 „Elektrische Bauteile im Fenster-, Türen- und Fassadenbau – Planung und Ausführung“.

 

Bild 1: „Deckblatt_KB03: 2019-04“ (Grafik: VFF)

 

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Dr. Peter Christian Lang
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news-363 Wed, 17 Apr 2019 12:27:00 +0000 VFF-Jahreskongress vom 15. bis 17. Mai 2019 in Bad Homburg: Digitalisierung und Arbeitsmarkt im Blickpunkt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=363&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1149bf3f88cdf12db0212a5135baaa2b Frankfurt am Main, 17. April 2019. „Digitalisierung und Arbeitsmarkt. Herausforderungen für die Branche“ – unter dieses Motto hat der Verband Fenster + Fassade (VFF) seinen diesjährigen Jahreskongress „Inside 2019“ in Bad Homburg gestellt. Der Kongress findet vom 15. bis 17. Mai 2019 im Bad Homburger Maritim Hotel statt.

Das Tagungsprogramm am Donnerstag, den 16. Mai 2019, steht ganz im Zeichen der „Herausforderung Digitalisierung“. Gleich vier Vorträge zu diesem Stichwort stehen auf dem Programm. Zunächst geht es um die „Digitalisierung des Fenster- und Fassadenbauprozesses“ (Prof. Dr. Winfried Heusler, Schüco International KG), dann um die Frage „Wie sieht der Architekt seine Rolle in der Digitalisierung?“ (Christian Simons, schneider+schumacher Architekten); es folgen Vorträge zu der Frage „Status Quo: Wo steht die Branche mit der Digitalisierung?“ (Christian Anders, Anders Metallbau GmbH) und schließlich über „Zivilrechtliche Haftung in einer digitalisierten Welt“ (Prof. Christian Niemöller, SMNG).

Die „Herausforderung Arbeitsmarkt“ steht dann am Freitag, den 17. Mai 2019, mit drei weiteren Vorträgen im Fokus: Zukunft der Arbeit – Bürogebäude für Höchstleistungen“ (Dennis Stolze, Fraunhofer-Institut Arbeitswirtschaft und Organisation IAO), „Aus der Praxis: Mitarbeitergewinnung und Integration“ (Martin Rossmanith, Rossmanith GmbH & Co. KG), und „Eine neue Haltung für mehr Arbeitgeberattraktivität“ (Martin Permantier, Short Cutsdesign + kommunikation).

Weitere Highlights des Kongresses sind die Verleihung des Marketingpreises sowie die Verabschiedung von Ulrich Tschorn, der nach mehr als einem Dutzend Jahren als Geschäftsführer der Fensterverbände in den Ruhestand geht.

„Wie immer haben wir trotz des dichten Programms genügend Zeit für den individuellen Erfahrungsaustausch eingeplant“, betont VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Und dann haben wir noch ein ganz besonderes Event im Rahmenprogramm. Auf dem „Old Course“ im Kurpark von Bad Homburg findet im Anschluss an das Fachprogramm unsere Golf Trophy 2019 statt. Auf dem 6-Loch-Platz, dem ältesten Golfplatz Deutschlands, wird seit über hundert Jahren Golf gespielt.“

 

 

Bild 1: „MaritimHotelBadHomburg: Das Maritim Hotel Bad Homburg, Tagungsort des Jahreskongresses 2019 (Foto: Maritim Hotels)

Bild 2: “KurparkBH“: Der Kurpark Bad Homburg ist ein grünes Kleinod mit einem beeindruckenden Baumbestand, Tempeln, Skulpturen und dem Old Course, dem ältesten Golfplatz Deutschlands. (Foto: giggel/Wikipedia)

 

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news-362 Fri, 05 Apr 2019 10:55:00 +0000 Ratgeber Insektenschutz: So bleiben die Krabbler im Grünen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=362&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9ef9dd056c9352088c3df0e703d3cba4 Frankfurt. Insekten wie Bienen und Schmetterlinge sind für die Natur unverzichtbar und für viele Menschen auch sehr schön anzuschauen. Im eigenen Haus möchte man die Krabbler und Summer allerdings ebenso wenig haben wie Spinnen, Motten oder Mücken, die im Frühling und Sommer wieder öfter in der Nähe von Lampen und Fenstern auftauchen. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main berichtet, wie man sich und die häufig sehr nützlichen Tiere schützt und sie vom Innenbereich des Hauses oder der Wohnung fernhält. Los geht es beim Insektenschutz mit Gazen aus feinem Kunststoffgewebe. Sie können mit einer Schere passend zugeschnitten und mittels mitgelieferter Klettbänder recht zügig befestigt werden. „Für einen oder zwei Sommer ist diese Lösung durchaus praktikabel. Eine langfristige Haltbarkeit erreicht man allerdings eher mit anderen, höherwertigen Systemen“, erklärt der VFF-Geschäftsführer Frank Lange.

Spannrahmen bieten mehr Möglichkeiten beim Insektenschutz

Wer langfristig etwas gegen Insekten im Haus unternehmen möchte, kann es mit Spannrahmen schützen. Dabei gibt es für jede Fassadenöffnung den passenden Rahmen. Für die Balkon- oder die Terrassentür bieten sich so genannte „Pendelrahmen“ an, die sich nach dem Öffnen wieder selbsttätig schließen. Sie kann aber auch mit einem Drehrahmen vor ungebetenem Besuch aus dem Insektenreich geschützt werden. Schieberahmen wiederum bieten sich für Hebeschiebetüren an und ein- und aushängbare Spannrahmen kommen bei Drehkipp-Fenstern zum Einsatz. „Weiter geht es mit dem Kellergeschoss. Damit dieses nicht zum Einfallstor für Spinnen und anderes Getier wird, sollte hier eine feinmaschige Gaze über dem Kellerschacht montiert werden, die es zum Beispiel auch aus trittsicherem Edelstahl mit dazu passendem Aluminiumrahmen gibt. Das gilt umso mehr für den Fall, dass in dem Schacht Fenster montiert sind, die für das Lüften geöffnet werden können“, so Lange und rät weiter: „Zu guter Letzt gibt es noch geklemmte oder geschraubte Insektenschutzrollos für Fenster und Türen und auch für den Rollladenkasten. So gewappnet, werden die Vertreter aus dem Insektenreich nicht mehr unaufgefordert hereinkommen und man hat während des ganzen Tages seine Ruhe.“ VFF/DS

Der Expertenrat: „Informationen zum Thema Insektenschutz gibt es bei den gut informierten Mitarbeitern im Fenster- und Fassadenfachbetrieb.“

 

Bild 1: Insektenschutzrahmen für das Fenster. Foto: VFF/Neher Systeme

Bild 2: Wirksamer Insektenschutz zur Terrasse hin. Foto: VFF/Neher Systeme

Bild 3: Edelstahlgaze mit Rahmen auf dem Kellerschacht. Foto: VFF/Neher Systeme

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5. April 2019

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news-361 Tue, 02 Apr 2019 12:46:00 +0000 VFF-Merkblatt V.06-1: 2019-03 überarbeitet Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=361&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=db5e4ed04e7cae9ef63ba86a9d76ceba Frankfurt am Main, 2. April 2019. Das VFF-Merkblatt V.06-1 „Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen“ wurde aufgrund einer Änderung in den Anhängen der Norm „Glas im Bauwesen - Mehrscheiben-Isolierglas - Teil 1: Allgemeines, Systembeschreibung, Austauschregeln, Toleranzen und visuelle Qualität“ (DIN EN 1279-1: 2018-10) überarbeitet und fertiggestellt. Um nicht unter das bisherige Standard-niveau der visuellen Qualitäten von Glas zu fallen, wurden die abgeschwächten Anforderungen der neuen Norm (unter anderem drei Meter Betrachtungsabstand statt einem Meter) nicht in die Richtlinie aufgenommen, sondern eine überarbeitete Fassung der Richtlinie erstellt, in der auch geringe Anpassungen an die europäische Norm vorgenommen wurden. Das Merkblatt V.06-1: 2019-03 ersetzt die bisherige Ausgabe V.06: 2009-05. Im Einzelnen wurden beispielsweise die Kurzzeichen mit R = Falzzone (engl. rabbet), E = Randzone (engl. edge) und M = Hauptzone an die europäische Norm angepasst und die genormten Definitionen übernommen. Damit begrenzt sich die Randzone jetzt für größere Scheiben auf maximal 50 mm statt bisher umlaufend 10 Prozent der jeweiligen lichten Breiten- und Höhenmaße.

Zudem umfasst die Richtlinie in Merkblatt V.06-1 einen breiteren Anwendungsbereich als die Norm für Mehrscheiben-Isolierglas. Sie gilt auch für VSG / VG (mit max. 2 Scheiben), ESG, TVG, beschichtete Gläser und eingefärbte Gläser. Im Übrigen ist die Zulässigkeit einiger Fehler gegenüber der Norm reduziert worden. Wie in der Einleitung beschrieben, wird ein Standardniveau der visuellen Qualitäten von Glas festgelegt, das ein akzeptables Kosten-/Nutzenverhältnis erlaubt. Grundsätzlich wird geraten, die Angaben der Richtlinie mit eigenen Qualitätsmaßstäben zu vergleichen und gegebenenfalls Anforderungen festzulegen, die über diese Standardqualität hinausgehen. In jedem Fall wird empfohlen, dass sich Vertragsparteien über das zu liefernde Qualitätsniveau verständigen und dies miteinander vereinbaren.

Die Überarbeitung erfolgte unter Federführung des BF Bundesverband Flachglas in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks und dem Bundesverband Glasindustrie. Das VFF-Merkblatt ist inhaltsgleich mit der BF-Richtlinie 006 / 2019 (Ausgabe März 2019), die zu den gleichen Konditionen vertrieben werden soll.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt V.06-1 „Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 12,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage.

 

Grafik „Deckblatt- V.06-1: 2019-03“ (Grafik: VFF)

 

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news-360 Fri, 22 Mar 2019 10:24:00 +0000 Der Frühjahrsputz: Reinschiff für Fenster und Türen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=360&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf117e58c882766e7df7c5b96cf3d460 Frankfurt. Wenn es im Winter draußen fast durchgehend dunkel ist, fällt er kaum auf: Der Schmutz auf Fenstern und Türen. Jetzt aber werden die Tage länger und schon beim Frühstück fällt ins Auge, dass der freie Blick nach draußen nicht wirklich frei ist. Höchste Zeit also für den Frühjahrsputz. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) verrät, worauf es ankommt: Wer beim Reinigen und Pflegen der Fenster mit der Verglasung anfängt, macht sich doppelte Arbeit: „Erst kommen die Beschläge dran, dann der Rahmen und zuletzt die Verglasung“, sagt der VFF-Geschäftsführer Frank Lange und erklärt weiter: „Ähnlich wird auch bei der Haustür verfahren. Außerdem arbeitet man von oben nach unten, dann läuft einem der frisch abgelöste Schmutz nicht über gerade aufwändig gesäuberte Bereiche.“

Darauf kommt es bei Reinigung und Pflege an

Die Beschläge der Fenster und der Haustür müssen über das Jahr eine Menge leisten: Sie tragen beim Öffnen und Schließen das ganze Gewicht der „Häuseraugen“ und müssen daher einwandfrei funktionieren. „Hier hilft ein Tropfen gewöhnliches Haushaltsöl und die Beschläge arbeiten wieder ohne Quietschen und leichtgängig“, erklärt Lange. Für den Rahmen gibt es materialspezifische Reinigungs- und Pflegemittel. „Holz, Metall, Aluminium und Kunststoff. Alle diese üblicherweise im Fenster- und Türenbau verwendeten Materialien benötigen entsprechend geeignete Mittel. Hier empfiehlt es sich, im Fachhandel nachzufragen, falls noch vorhanden in der Bedienungsanleitung nachzuschlagen beziehungsweise den Hersteller anzurufen oder im Internet nachzuforschen“, so der VFF-Geschäftsführer. Last but not least sollten die Dichtungen mit einer Pflegemilch behandelt werden, damit sie über die Jahre nicht durch die Sonneneinstrahlung aushärten und spröde werden. „Werden dann noch die Wasserabläufe der Fenster vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher gereinigt und die Verglasung mit einem passenden Reiniger und viel warmem Wasser auf Vordermann gebracht, ist das Reinigungs- und Pflegeprogramm für Fenster und Türen erledigt und dem freien Blick ins heimische Naturkino steht nichts mehr im Wege“, so Lange abschließend. VFF/DS

Der Expertenrat: „Vorsicht bei von außen beschichteten oder bei selbstreinigenden Gläsern. Hier müssen die Vorgaben des Herstellers eingehalten werden.“

 

Bild 1: Die Fenster freuen sich im Frühjahr… Foto: cocoparisienne/Pixabay

Bild 2: …über etwas Reinigung und Pflege. Foto: Merete Myrstad/Pixabay

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22. März 2019

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news-359 Thu, 14 Mar 2019 11:07:00 +0000 Smart Windows: Die Zukunft des Fensters hat begonnen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=359&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6c01780aee5dc8dc9d6dafa8abffcc5b Frankfurt. Das Fenster als reiner Licht- und Luftspender war gestern. Heute wird aus dem Mechanischen immer mehr ein automatisiertes Bauteil, das dem Bewohner mehr Komfort, mehr Energieersparnis, mehr Sicherheit und eine in jeder Hinsicht einfache Bedienbarkeit bietet. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main kennt die wichtigsten Neuerungen im Bereich der „Smart Windows“ für Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster: Intelligenten Fenstern gehört die Zukunft. Als Teil einer immer populärer werdenden Smart Home-Lösung für das Eigenheim helfen sie, alle Vorteile von Systemen zur thermischen und visuellen Behaglichkeit sowie der „Kontrollierten Natürlichen Lüftung“ (KNL), der erhöhten Sicherheit und des verbesserten Komforts zu nutzen.

Diese Systeme machen im Smart Home Sinn

Smart Windows stellen ein System dar, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. „Dabei werden Fenster funktional miteinander verbunden und so mit der vorhandenen Informationstechnologie vernetzt, dass sie mit ihrer Umgebung interagieren und in Smart Home-Anwendungen integriert werden können“, erklärt der VFF-Geschäftsführer Frank Lange. „Das klingt kompliziert, ist aber recht einfach“, so Lange weiter. Zunächst gehe es um Behaglichkeit, um Tageslicht und um angenehme Temperaturen. „Um dies erreichen zu können, müssen Maßnahmen ergriffen werden, welche die Eigenschaften der Fassade fortlaufend verändern.“ Konkret geht es um die Anpassung der Einstrahlung von Sonnenenergie durch Anlagen zum Sonnenschutz, um eine Anpassung der Tageslichtversorgung durch Lichtlenkung, um eine Verhinderung von Blendung durch einen wirksamen Blendschutz und um eine Veränderung der Wärmeübertragung durch Rollläden – dies alles mittels Sensoren und motorisch betriebenen Steuerungen, so genannten „Aktoren“.

Zusätzlich spielen Sicherheits- und Komfortaspekte eine wichtige Rolle. Barrierefreiheit ist dabei nur ein Aspekt: Hier helfen Ansteuerungen der Smart Windows über Sprach-, Bewegungs- oder Näherungssensoren und über eine klassische Fernsteuerung. Außerdem kann der Verschlusszustand der Fenster durch Smart Windows überwacht werden. „Verlässt man das Haus oder die Wohnung, werden offene Fenster automatisch geschlossen und verriegelt. Mehr Sicherheit geht kaum und vergessene Fenster gehören der Vergangenheit an“, sagt Lange.

Weitere Möglichkeiten der Nutzung von Smart Windows stellen das witterungsbedingte Öffnen und Schließen der Fenster zum Beispiel bei Regen oder Sturm, die automatische Betätigung der Fenster im Brandfall zur Abführung giftiger Rauchgase sowie die Alarmierung und die Auslösung Aufmerksamkeit erweckender Szenarien wie angehende Lichter, akustische Signale und die Alarmierung von Hilfskräften dar. „Last but not least zu nennen ist die ‚Kontrollierte Nachtlüftung‘. Hierbei wird die Luft ganz nach Wunsch des Hausbesitzers automatisch ausgetauscht, ohne dass die Sicherheit oder der Komfort in irgendeiner Form darunter leiden“, erklärt Lange.

So werden die Smart Windows ins Smart Home integriert

Für die Vernetzung der Smart Windows mit den Systemen im Smart Home stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung. Zum einen gibt es kabelgeführte Systeme zum Beispiel für den Neubau oder drahtlose Systeme für die Sanierung und Nachrüstung im Bestand. „Dabei müssen die Geräte bei drahtlosen Lösungen nur mit Strom versorgt werden, zum Beispiel mit Batterien oder über Solarzellen“, erklärt Lange und schließt: „Alle Systeme sind mittlerweile perfekt für den Hausgebrauch geeignet und bezahlbar. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, das Eigenheim sicher für die Zukunft aufzustellen.“ VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Welche Systeme für welche Anwendung in Haus oder Wohnung geeignet sind, wissen die Mitarbeiter im Fachhandel. Außerdem finden sich unter www.fensterratgeber.de wertvolle Hinweise zum Thema. Wichtig: Nicht alle Systeme sind miteinander kompatibel, deshalb rate ich dazu, sich vorher umfassend über dieses spannende Zukunftsthema zu informieren.“

Bild 1: Smart Windows gehören die Zukunft. Foto: VFF/Somfy

Bild 2: Barrierefrei dank smarter Lösungen. Foto: VFF/SchwörerHaus

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news-357 Wed, 27 Feb 2019 16:21:00 +0000 Verband Fenster + Fassade Frank Lange wird neuer Geschäftsführer der Fensterverbände index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=357&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fb888a9fcad57ece27488177de9be06 Frankfurt am Main, 28. Februar 2019. Am 1. März 2019 tritt Frank Lange (50) die Nachfolge von Ulrich Tschorn als Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) sowie der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. an. Lange leitet den VFF dann zusammen mit Frank Koos, der wie bisher für Normung, Technik und internationale Aktivitäten zuständig ist. Die Entscheidung, Frank Lange zum Geschäftsführer zu berufen, wurde von den Leitungsgremien der Fensterverbände einstimmig beschlossen. Lange, geboren in Göttingen, hat sein Studium an der Technischen Universität Braunschweig 1994 als Diplom-Wirtschaftsingenieur abgeschlossen. Danach war er bei Lanco Lange Fenster- und Fassadenbau GmbH in Göttingen bis 2010 als Prokurist sowie als Technischer Leiter und Vertriebsleiter tätig. Im Anschluss machte sich Lange selbstständig und gründete als geschäftsführender Gesellschafter die Projekt- und Beratungsgesellschaft Frami GmbH in Göttingen. Nach dem Verkauf der Frami GmbH war Lange schließlich ab 2015 Prokurist und gesamt verantwortlich für die Niederlassung Leinefelde der Seufert Niklaus GmbH.

„Wir haben uns für Frank Lange als neuen Geschäftsführer der Fensterverbände entschieden, weil er ein ausgewiesener Brancheninsider ist und weil er für die Fachabteilung Holz/Metall langjährig im VFF-Präsidium vertreten war und in dieser Zeit auch in diversen Arbeitsgruppen des VFF mitgearbeitet hat“, betont VFF-Präsident Detlef Timm, der gemeinsam mit Oskar Anders, dem Vorsitzenden der Gütegemeinschaft, die Verhandlungen führte und die Entscheidung vorbereitet hat.

 „Die Nachfolge im Amt der Geschäftsführung ist eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe“, so Frank Lange zu seinem neuen Tätigkeitsfeld. „In dieser Position kann ich meine langjährigen praktischen Erfahrungen in der Branche einbringen. In den letzten zwei Monaten hatte ich Gelegenheit, das Team in der Geschäftsstelle, Partnerverbände und Mitglieder sowie die wesentlichen Themen und Aufgaben kennenzulernen.“

Foto „F-Lange“: Frank Lange, der neue Geschäftsführer der Fensterverbände (Foto: VFF)

 

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news-356 Wed, 27 Feb 2019 11:33:00 +0000 Ein spannendes Modernisierungsprojekt: Austausch der Fenster und Rollläden in Mehrfamilienhaus bei vollem Wohnbetrieb index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=356&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=abfef7b3f16ec52397f6d46e66bf0d88 Frankfurt/Memmingen. Das war schon ein besonderer Auftrag für das Fensterbauunternehmen aus Willstätt: Der Austausch aller alten Fenster, Rollläden und Laubengangtüren in einem Memminger Wohnhaus mit 35 bewohnten Einheiten. „So etwas bei vollem Wohnbetrieb zu schaffen erfordert sowohl professionelle Planung als auch saubere Arbeit und vor allem jede Menge Einfühlungsvermögen“, so der mit diesem Projekt befasste Geschäftsführer am hilzinger Standort BFH in Kempten, Helmut Fäustle. Die Zahlen sind imposant: 200 alte Kunststoff-Fenster inklusive Rollläden und 23 Laubengangtüren sollten ausgebaut, fachgerecht recycelt und neue, moderne Modelle wieder eingebaut werden. Besonders die Fenster waren mehr als nur in die Jahre gekommen: „Baujahr 1972, Kunststoff-Fenster der ersten Generation, mit 2-Scheibenglas ohne Beschichtung und ohne Gasfüllung waren unter energetischen sowie unter Komfort-Gesichtspunkten einfach nicht mehr zeitgemäß“, erklärt Fäustle. Die Demontage erfolgte wohnungsweise morgens und am gleichen Tag abends waren die neuen Fenster bereits eingebaut. „Beim Ausbau hat man festgestellt, dass die alten Rahmen zur Wand hin nicht ausgedämmt waren – weder mit Schaum noch mit sonst irgendeinem Dämmmaterial. Das haben wir alles neu gemacht“, erzählt Fäustle. Die Bewohner erhielten neue Kunststofffenster der neuesten Generation mit aktueller 3-fach-Verglasung, neue Laubengangtüren aus Aluminium und neue in den alten Rollladenkasten integrierte Rollläden.

Recycling gemäß dem Rewindo-Recyclingkreislauf

Die alten Kunststofffenster und Rollläden sowie die Laubengangtüren wurden nach der Demontage gesammelt und dem Rewindo-Recyclingkreislauf zugeführt. „Das Thema Nachhaltigkeit stand für Bauherr und Fensterbauer ganz oben auf der Agenda. Die Fenster und Türen wurden geschreddert und die Materialien sortenrein getrennt. Jetzt können daraus neue Bauprodukte gefertigt werden“, so Fäustle. Insgesamt hat die Montage der Fenster nur rund 6 Wochen gedauert, die Laubengangtüren waren sogar nach nicht einmal 10 Tagen fix und fertig. Weitere Maßnahmen zur energetischen Sanierung waren nicht notwendig. „Ein wirklich tolles Projekt, das zeigt, wie leistungsfähig unsere Branche ist. Ein Fenstertausch bei vollem Wohnbetrieb in so kurzer Zeit ist aller Ehren wert“, so der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn zu dem Modernisierungsprojekt. VFF/DS

Der Expertenrat: „Lassen Sie sich zum Thema Fenstertausch im Fachhandel oder direkt beim Fensterbauer beraten. Das beschriebene Beispiel zeigt, wie schnell und unkompliziert eine Modernisierung von Fenstern und Türen, wenn vom Fachmann geplant und umgesetzt, machbar ist.“

 

Bild 1: Der Ausbau der alten Fenster... Foto: VFF/hilzinger

Bild 2: …geht mit Riesenschritten voran. Foto: VFF/hilzinger

Bild 3: Helmut Fäustle freut sich: Alles hat perfekt funktioniert. Foto: VFF/hilzinger

Bild 4: Eines der neuen Fenster im Detail. Foto: VFF/hilzinger

Bild 5: Das modernisierte Wohngebäude. Foto: VFF/hilzinger

 

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27. Februar 2019

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news-355 Tue, 19 Feb 2019 10:34:00 +0000 Kein Hexenwerk: Fenster passend zum Haus planen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=355&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fb6a343359b328f7afad681ab6407316 Frankfurt. Ein Haus hat vier Wände und in jeder stecken mehrere kleine Fenster: So hat man in der Vergangenheit gebaut. Seit aber moderne Fenster fast so dicht wie eine Wand sind, ist viel mehr in der Gestaltung von Fenstern und Türen möglich. „Wichtig ist es, die Fenster immer passend zum Haus zu planen. So lassen sich Licht, Luft und Sonne am besten nutzen“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. Fenster besitzen heutzutage hervorragende Wärmedämm-Fähigkeiten. Diese sind viel besser als bei denen, die bis vor rund 25 Jahren verbaut wurden. „Das macht den heutigen Bauherrn extrem flexibel. Fenster, Fenstertüren und Haustüren können in vielen individuellen Größen in die Fassade integriert werden – egal in welcher Himmelsrichtung“, so Tschorn.

Das ist bei der Fensterplanung wichtig

Viel Sonne – zum Beispiel an der Südfassade – kann in der kalten Jahreszeit wunderbar zur Erwärmung der Räume genutzt werden. Gleichzeitig bleibt die Heizung öfter aus. Viel Sonne bedeutet aber im Sommer auch die Anschaffung eines passenden Sonnenschutzes, innen liegend, im Scheibenzwischenraum, außen liegend oder zum Beispiel in Form einer Sonnenschutzverglasung. Von der Sonne wenig beschienene Hausbereiche wiederum erfordern den Einbau von Fenstern mit einer besonders guten Wärmedämmung. „Gleichzeitig muss an die im Frühjahr, Sommer und Herbst auftretenden Insekten gedacht werden. Auch hier gibt es viele direkt beim Hausbau planbare oder aber auch nachrüstbare Varianten.“ Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Fensterplanung ist das Thema Lärm: „Wer gut schlafen will, braucht Ruhe. Das gilt auch für eine Tätigkeit im Home-Office. Hier sollten Schallschutzfenster verbaut werden“, so der VFF-Geschäftsführer. Fenster in Schlafzimmer und Bad können außerdem mit einer integrierten Belüftung für dauerhaft guten Wohnkomfort ausgestattet werden. Nicht außer Acht gelassen werden sollte bei der Fensterplanung auch das Thema Sicherheit: „Einen guten Einbruchschutz braucht es unter anderem im Erdgeschoss, im Kellerbereich und in den oberen Stockwerken dort, wo Einbrecher zum Beispiel über den Balkon ins Haus gelangen könnten“, erklärt Tschorn. Für das Tüpfelchen auf dem „i“ sorge dann die passende Automation: Automatische Lüftungssysteme, Sicherheitssysteme an der Haustür und viele weitere fortschrittliche Helfer stehen zur Auswahl. „Die automatisierten Elemente sorgen nicht nur für ein Maximum an Komfort, sie können auch zum Beispiel in Kombination mit besonders niedrigen Schwellen bei Balkon- und Terrassentüren und mit günstig angebrachten Fenster- und Türgriffen ein Höchstmaß an Barrierefreiheit erreichen. So bereitet das Wohnen mit modernen Fenstern und Türen vielen Generationen Freude“, schließt Ulrich Tschorn. VFF/DS

Der Expertenrat: „Wer ein Haus baut, sollte den Fenstern, den Fenstertüren und der Haustür besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Für jeden Bereich des Eigenheimes gibt es individuelle, maßgeschneiderte Lösungen, die aus einem schönen Gebäude eine dauerhaft begeisternde Lichtoase machen. Mehr dazu wissen die Mitarbeiter im Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb und unter www.fensterratgeber.de finden sich viele weitere, hilfreiche Informationen dazu.“

Bilder 1-5: Attraktive Architektur mit modernen Fenstern und Türen. Foto: VFF/Architekturbüro Riegler

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19. Februar 2019

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news-354 Tue, 12 Feb 2019 16:00:00 +0000 VFF-Marketingpreis 2019: Umweltschutz & Nachhaltigkeit im Betrieb als Marketingfaktoren index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=354&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3116ad8bc227f82c25ce590ca282d637 Frankfurt. Ökologie und Nachhaltigkeit sind zentrale Aufgaben moderner Unternehmen. Doch wie nutzen diese die dafür notwendigen Projekte und Maßnahmen in ihren Marketingstrategien? Wie gelingt es Fenster- und Fassadenbau-ern, die Maxime „tue Gutes und rede darüber“ erfolgreich umzu-setzen? Ansprechende Beispiele sucht jetzt der Verband Fenster + Fassade (VFF). Unter dem Titel „Beste Außendarstellung von Umweltschutz & Nachhaltigkeit im Betrieb“ hat der VFF den Mar-ketingpreis 2019 ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 29. März 2019.

Der Preisträger wird von einer kompetenten Jury aus Marketingexperten und Branchenvertretern ausgewählt, Die Preisverleihung findet am 16. Mai 2019 auf dem Jahreskongress der Fensterverbände in Bad Homburg statt. Das ausgezeichnete Unternehmen erhält eine motivierende Mitarbeiter-Veranstaltung im Wert von 3.000 Euro, einen Pokal, eine Urkunde sowie eine exklusive Presseveranstaltung. Der Wettbewerb, der alle zwei Jahre vom VFF ausgeschrieben wird, steht allen Herstellern, Zulieferern und Händlern aus den Bereichen Fenster, Türen und Fassaden offen.

Die Teilnahmeunterlagen zum Marketingpreis 2019 können auf der Website des VFF unter www.window.de im Bereich „Öffentlichkeitsarbeit“ eingesehen und heruntergeladen werden. VFF

 

Bild: Deckblatt Ausschreibung VFF-Marketingpreis 2019 (Grafik: VFF)

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Dr. Peter Christian Lang
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12. Februar 2019

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news-353 Tue, 12 Feb 2019 11:21:00 +0000 Mehr Wohlfühlatmosphäre im Eigenheim: Große Fensterflächen und Wintergärten machen aus Dunkelkammern Lichtoasen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=353&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1008ed457cbad735926fd0a96c869ac9 Frankfurt. Viele Häuser und Wohnungen sind aufgrund zu kleiner und zu weniger Fenster echte Dunkelkammern. Kunstlicht ersetzt hier fast ganztägig das natürliche Sonnenlicht, was sich negativ auf die Menschen in diesen Räumen auswirken kann. „Die nachhaltigste Lösung ist zwar etwas aufwändiger, bietet aber für viele Jahrzehnte einen echten und vor allem wertvollen Mehrwert: Größere Fensterflächen und eventuell ein schöner Wintergarten machen aus jedem Eigenheim eine Lichtoase zum Wohlfühlen für die ganze Familie“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. Mehr Licht im Eigenheim bietet jede Menge Vorteile: Das Tageslicht nimmt direkten Einfluss auf den Biorhythmus des Menschen und unterstützt die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem hilft es, Genesungsprozesse zu unterstützen und es beeinflusst die Tag-Nacht-Phasen positiv. „Insgesamt hält man sich in helleren Räumen einfach lieber auf. Das gilt für Menschen jedweden Alters, also auch für Kinder, die das Licht besonders während des Aufwachsens benötigen“, so Tschorn. Ganz nebenbei reduzieren sich die Nebenkosten, denn es wird weniger Strom für die künstliche Beleuchtung verschwendet. „Frühmorgens dringen bereits die ersten Sonnenstrahlen in die eigenen vier Wände oder ins Bürogebäude ein und abends wird es erst später so dunkel, dass künstliche Lichtquellen eingeschaltet werden müssen. Allein das lohnt den Mehraufwand beim Bau oder bei der Modernisierung eines Gebäudes“, bekräftigt Tschorn. Dazu käme – bei entsprechender Lage des Objektes – der ungetrübte und freie Blick nach draußen und sogar die Heizkosten ließen sich mit mehr Fensterfläche und einem Wintergarten reduzieren. „Sonnenstrahlen erwärmen durch das Glas hindurch die dahinter liegenden Räume, ohne dass die Heizung angestellt werden muss. Das ist im Frühjahr, Herbst und Winter ein wunderbarer und willkommener Effekt, der dank der guten Wärmedämmung moderner Fenster und Fassaden über viele Stunden anhält“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Für den warmen Sommer sollte jedoch auch an effektive Sonnenschutzlösungen gedacht werden. Diese können außen liegend, im Scheibenzwischenraum befindlich oder innen angebracht sein. Außerdem gibt es spezielle Sonnenschutzverglasungen. Alle diese Lösungen vermeiden ein übermäßiges Aufheizen besonders der nach Süden ausgerichteten Räume. Dazu Ulrich Tschorn abschließend: „Man sieht also: Große transparente Fenster- und Fensterflächen und – falls der Platz das hergibt – ein passend geplanter, ganzjährig nutzbarer Wintergarten sind wirklich gute und sinnvolle Investitionen, die für ein angenehmes Wohnen sorgen und den Wert der Immobilie dauerhaft steigern.“ VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Es gibt unzählige Möglichkeiten für mehr Tageslicht im Haus oder in der Wohnung. Dazu gehören im Bestandsgebäude die Absenkung der Brüstung im Rahmen einer Modernisierung, aber auch größere Fensterflächen im Dach. Diese Features sollte man sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung immer gleich mit einplanen. Nachträglich anbauen oder direkt beim Hausbau mit einplanen lässt sich natürlich auch ein Wintergarten. Über die passenden Lösungen wissen die Mitarbeiter der Fachbetriebe und des Fachhandels Bescheid.“

 

Bild 1: Große Fensterflächen…. Foto: VFF/ UNIGLAS

Bild 2: …bringen mehr Licht ins Haus. Foto: VFF/ UNIGLAS

Bild 3: Hier gibt es im Haus Tageslicht pur. Foto: VFF/ TMP Fenster + Türen

Bild 4: Von so viel Licht profitieren alle. Foto: VFF/ UNIGLAS

Bild 5: Perfekte Verbindung von Innenraum und Garten. Foto: VFF/hilzinger

 

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12. Februar 2019

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news-350 Tue, 29 Jan 2019 10:58:00 +0000 Sicherheit, Komfort & frische Luft: Automation für das Eigenheim der Zukunft index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=350&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8a4ef67012cb99b4bd5eae6b86a6e858 Frankfurt. In vielen Haushalten gilt die Formel: „Frische Luft im Haus = Treppen steigen + Fenster je nach Lage in der Fassade mehr oder weniger umständlich per Hand öffnen“. Doch das muss nicht sein, denn fortschrittliche automatisierte Elemente nehmen einem diese ungeliebte Tätigkeit – so weit wie der Hausherr es wünscht – ab. Gleichzeitig machen sie das Haus sicherer und auch Kinder oder ältere Menschen mit Handicap profitieren von ihrem Einsatz. Automatisierte Fenster und Türen bieten eine Vielzahl an Vorteilen. So unterstützen sie beispielsweise die Bewohner in Sachen Sicht- und Sonnenschutz, sie regulieren das Raumklima, erhöhen den Schutz vor Einbrüchen und sie helfen dabei, teure Heizenergie einzusparen. Bedienen lassen sich die Elemente unter anderem klassisch per Schalter an der Wand, über eine Fernbedienung, per Touchscreen mit Zeitsteuerung und auch mittels Smartphone-App während der berufsbedingten Abwesenheit oder im wohlverdienten Urlaub. Andere Systeme arbeiten vollautomatisch mit Sensoren und erkennen, wenn zum Beispiel die Luft im Haus schlecht ist oder ein Regenguss das Schließen der Fenster erfordert. Funkbasierte Lösungen sind dabei besonders einfach in der Montage und Inbetriebnahme und eignen sich so ideal für Neubau und Renovierung.

Viele Systeme stehen zur Wahl

Je nachdem, wie die verbauten Systeme miteinander vernetzt sind, ergeben sich hochinteressante Anwendungsmöglichkeiten. „Zu nennen wären hier zum Beispiel nutzerunabhängige Lüftungskonzepte mit Wärmerückgewinnung über moderne, integrierte Fensterlüfter“, erklärt der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn. „Eine weitere tolle Möglichkeit stellt zum Beispiel das automatisierte Öffnen und Schließen der Fenster bei Bedarf dar“, so Tschorn. Dazu kämen Systeme, die gleichzeitig die Heizungsanlage ausschalten. Schließlich solle während des Lüftens keine Heizenergie verschwendet werden. „Und zu guter Letzt ist es natürlich wichtig, dass durch die geöffneten Fenster keine Langfinger ins Haus eindringen. Dafür gibt es Systeme, die zum Beispiel über eine Alarmmeldung das gewaltsame Öffnen des Fensters, Glasbruch oder Bewegung im Haus melden“, erklärt der VFF-Geschäftsführer.

Mittels moderner Anwesenheitssimulationen können zusätzlich die Lampen im Haus ein- und ausgestellt und die Rollläden herauf- und heruntergefahren werden. Für noch mehr Sicherheit an der Haustür sorgen zudem moderne Zutrittssysteme inklusive Audio- und Videoüberwachung. „Die Tür kann dabei mittels Fingerprint-System, Schlüsselschalter, Transponder, Zahlenschloss oder Zutrittskarte bedient werden und das Kamerabild kann beispielsweise über einen Bildschirm an der Wand betrachtet werden oder es wird direkt auf das Handy übertragen. So wird auch dem wichtigen Thema Sicherheit Rechnung getragen“, schließt Tschorn. VFF/DS

Der Expertenrat: „Lassen Sie sich zum Thema ‚Automatisierte Elemente‘ im Fachhandel beraten. Es gibt viele praktische Lösungen für das Eigenheim, die gar nicht teuer sein müssen und einem das Leben wunderbar erleichtern.“

Bild 1: Bedienung der Automation per Smartphone. Foto: VFF/Somfy GmbH

Bild 2: Mannigfaltige Automations-Möglichkeiten. Foto: VFF/Somfy GmbH

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29. Januar 2019

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news-349 Tue, 08 Jan 2019 11:02:00 +0000 Teures Schnäppchen: Ein Billigfenster lohnt sich meistens nicht index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=349&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fad8a090b51c673b86e3aa7b23b786ea Frankfurt. Klar, auch bei Fenstern fürs Eigenheim gibt es hier und da Sonderangebote, bei denen man ruhigen Gewissens zuschlagen kann. Aber von einem unglaubwürdig günstigen Billigfenster aus dem Internet von einem undurchsichtig auftretenden Hersteller sollte man dann doch lieber die Finger lassen, denn da zahlt man oft ordentlich drauf. Darauf weist der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main hin. Das klingt schon verlockend: Da kostet ein Superschnäppchen-Standardfenster aus dem Internet mal locker zwei Drittel des normalen Preises für ein hochwertiges Exemplar aus dem Fachhandel. Doch Vorsicht: Wer billig kauft, zahlt am Ende häufig kräftig drauf. So geschehen bei einer Familie aus dem Kölner Norden: Das alte Fenster im Home-Office im ersten Stock war im Laufe von fast 50 Jahren intensiver Nutzung blind geworden und auch die Beschläge waren derart verschlissen, dass das Fenster nur noch mit erhöhtem Kraftaufwand zu öffnen und zu schließen war. Als Ersatz wurde ein Billigexemplar gekauft, das auf den ersten Blick in Ordnung zu sein schien. Doch abgesehen von einer schlechten Wärmedämmung und einem daraus resultierenden kalten Bereich in Fensternähe wurde bereits nach nur einem Jahr der Blick nach draußen zunehmend trübe und auch die Bedienung des Fensters ließ immer stärker zu wünschen übrig. Als Ersatz kam dann nach kurzer Überlegung ein hochwertiges Exemplar zum Einsatz, das von einem Fachbetrieb – nach guter Beratung im Vorfeld – professionell eingebaut wurde. „Die Mehrausgabe für das Billigfenster hätte man sich in diesem Fall tatsächlich sparen können“, so der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn. Der sofortige Kauf hochwertiger Fenster und Türen bedeute in den meisten Fällen bessere Rahmenprofile, stabilere Flügel, exakter verarbeitete Verglasungen sowie fortschrittlichere Dichtungen, Beschläge, Schließteile und – falls gewünscht – automatisierte Komponenten. „Das rechnet sich unterm Strich deutlich. Und ganz nebenbei erhält der Hausbesitzer Fenster und Türen mit einer leichten Bedienbarkeit für Nutzer jeder Altersklasse sowie mit einer guten Wärmedämmung, einem ordentlichen Schall- und einem verbesserten Einbruchschutz. „Deshalb kann ich nur dringend dazu raten, sich einen ordentlich arbeitenden Fensterfachbetrieb aus der näheren Umgebung zu suchen, der in Sachen Produkt- und Montagequalität einen guten Ruf genießt und bei dem man sich nach den ersten Gesprächen persönlich richtig gut aufgehoben fühlt“, bekräftigt Tschorn und schließt: „So wird das Modernisierungsprojekt zum langfristigen Erfolg.“ VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Wer ein gutes Fenster für sein Eigenheim sucht, der wird unter www.fensterratgeber.de schnell fündig. Das gilt natürlich auch für qualitativ hochwertige Haustüren. Zusätzliche Sicherheit beim Fensterkauf vermittelt das Vorliegen eines RAL Gütezeichens. Bei der KfW-Bank gibt es zudem unter www.kfw.de lukrative Fördergelder, die den finanziellen Aufwand beim Fenster- und Türenkauf erheblich reduzieren. Außerdem bieten auch Bund, Länder und die EU Förderprogramme an. Dazu finden sich unter www.foerderdatenbank.de weitere Informationen.“

 

Bild 1: Von guten Fenstern hat man dauerhaft etwas. Foto: VFF/hilzinger

Bild 2: Qualität zahlt sich bei Fenstern und Türen aus. Foto: VFF/Interpane

 

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8. Januar 2019

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news-348 Tue, 18 Dec 2018 11:18:00 +0000 Helligkeit, Luft, Freiheit: Dachfenster machen aus Dunkelkammern lebenswerte Lichtoasen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=348&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=de78eeac9be383117d0ff777e4db4051 Frankfurt. Ein Dachfenster war früher einmal – falls überhaupt vorhanden – ein schuhkartongroßes Gebilde, dass man mit ein wenig Krafteinsatz zumindest etwas öffnen konnte. Der Lichteinfall war minimal und auch frische Luft kam nur in sehr geringem Maße herein. Das ist heute gänzlich anders: Hell ist Trumpf, frische Luft und ein Gefühl von Freiheit lassen einen das Dachgeschoss in gänzlich neuem Licht erleben. „Die Entwicklung macht nicht halt. Viele optische und technische Neuerungen verschaffen dem Modernisierer und dem Bauherrn unzählige Wahlmöglichkeiten“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Das gewöhnliche Dachfenster befindet sich im Giebel des Eigenheims. Das hingegen, was der Volksmund als Dachfenster bezeichnet, heißt eigentlich „Dachflächenfenster“. Es befindet sich im Dach selbst und ist in etwa so groß wie ein normales Fassadenfenster. Es kann aber auch bis zum Boden reichen oder über den gesamten Giebel verlaufen. „Dachflächenfenster gibt es in Form von Schwingfenstern, als Klapp-Schwingfenster, als Balkonfenster, als Kniestockfenster, als Cabrio-Dachflächenfenster, als Panoramafenster mit seitlich verschiebbaren Fensterflügeln und als umlaufende Schräg-Elemente. Dazu kommen noch romantische Gaubenfenster, die zusätzlichen Raum in der Dachschräge schaffen“, so Tschorn über die große Familie der Dachflächenfenster.

 

Trends und Neuheiten beim Dachfenster

Ein Trend im Fensterbau allgemein und damit auch beim Dachfenster ist der Bereich der Automation, der neben erhöhtem Komfort auch ein Höchstmaß an Barrierefreiheit bietet. „Versehen mit einer vernünftigen Automation ist die Bedienung aller genannten Dachfenster für Groß und Klein und Menschen jedweder Konstitution einfach und bequem“, bekräftigt Tschorn. Ein Knopfdruck zum Beispiel per Tablet, Smartphone oder auch Apple Watch genügt und das Fenster geht auf oder zu. Auch lässt sich so der aufgrund der Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) immer zu empfehlende, innen oder noch besser außen liegende Sonnenschutz, der unter anderem vor Hitze, Kälte und Blendung schützt, ganz leicht bedienen. „Das Ganze funktioniert mittlerweile sogar per Sprachsteuerung, was den Komfort weiter erhöht“, so Tschorn. Außerdem werden Dachfenster, da sie immer öfter bodentief ausgeführt werden, neben dem seit Jahren obligatorischen Hagelschutz mit Verbundsicherheitsglas versehen. Das verhindert im Falle eines Falles ein Durchbrechen des Dachfensters. Und last but not least können dank modernster Produktionsmethoden immer größere Dachfenster realisiert werden. Das gilt sowohl für den Neubau als auch im Bereich der Modernisierung. Der Vorteil: Der Blick nach draußen ist großzügig und wird nicht eingeengt. „Man sieht also: Es tut sich was im Bereich der Dachfenster und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen“, so Tschorn abschließend. VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Über die zahlreichen Möglichkeiten, sein Dachgeschoss zu einer Wohlfühloase zu machen, beraten die Mitarbeiter im Fachhandel gerne.“

 

Bild 1: Bodentiefe Dachfenster bieten einen tollen Ausblick und viel Tageslicht. Foto: VFF/Roto Dach- und Solartechnologie GmbH

Bild 2: Hier spielen großflächige Dachfenster ihre Vorteile aus. Foto: VFF/Roto Dach- und Solartechnologie GmbH

Bild 3: Perfekte Lüftungsmöglichkeiten in der Küche. Foto: VFF/Roto Dach- und Solartechnologie GmbH

Bild 4: Den perfekten Ausblick rundum ermöglichen diese Dachfenster. Foto: VFF/Roto Dach- und Solartechnologie GmbH

Bild 5: Viel gesundes Tageslicht für ein gemütliches Wohnambiente. Foto: VFF/VELUX

Bild 6: Dachfenster im Giebel mit innenliegender Verschattung. Foto: VFF/VELUX

Bild 7: Giebelfenster mit individueller Optik. Foto: VFF/rekord-fenster+türen

 

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Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de.

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18. Dezember 2018

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news-347 Fri, 07 Dec 2018 11:00:00 +0000 Nachfolger von Ulrich Tschorn - Frank Lange wird neuer Geschäftsführer der Fensterverbände index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=347&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef4939642490c085e94203ba2a434677 Frankfurt am Main, 10. Dezember 2018. Am 1. März 2019 tritt Frank Lange (50) die Nachfolge von Ulrich Tschorn als Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) sowie der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. an. Den VFF leitet Lange dann zusammen mit Frank Koos, der wie bisher für Normung, Technik und internationale Aktivitäten zuständig ist. Dies teilten Detlef Timm, der Präsident des VFF, und Oskar Anders, der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V., jetzt bei der Vorstellung Frank Langes auf einer Pressekonferenz in Frankfurt mit.

Die Entscheidung, Frank Lange zum Geschäftsführer zu berufen, wurde von den Leitungsgremien der Fensterverbände einstimmig beschlossen. Lange, geboren im November 1968 in Göttingen, hat nach Abitur und Wehrdienst von 1989 bis 1994 an der Technischen Universität Braunschweig Bauingenieurwesen mit dem Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur studiert. Danach war er bei Lanco Lange Fenster- und Fassadenbau GmbH in Göttingen bis 2010 als Prokurist sowie als Technischer Leiter und Vertriebsleiter tätig. Im Anschluss machte sich Lange selbstständig und gründete als geschäftsführender Gesellschafter die Projekt- und Beratungsgesellschaft Frami GmbH in Göttingen. Nach dem Verkauf der Frami GmbH war Lange schließlich ab 2015 Prokurist und gesamt verantwortlich für die Niederlassung Leinefelde der Seufert Niklaus GmbH.

„Wir haben uns für Frank Lange als neuen Geschäftsführer der Fensterverbände entschieden, weil er ein ausgewiesener Brancheninsider ist und weil er für die Fachabteilung Holz/Metall langjährig im VFF-Präsidium vertreten war und in dieser Zeit auch in diversen Arbeitsgruppen des VFF mitgearbeitet hat“, betont Detlef Timm, der gemeinsam mit Oskar Anders die Verhandlungen führte und die Entscheidung vorbereitet hat.

Ulrich Tschorn, der zunächst bis zum 1. März 2019 die Einarbeitung seines Nachfolgers übernimmt, bleibt den Verbänden mit voller Stelle bis zum 30. April 2019 erhalten. Am 1. Mai 2019 geht Tschorn nach mehr als dreizehnjähriger Geschäftsführertätigkeit in Rente, wird dann aber weiterhin mit 25 Prozent seiner bisherigen Stelle für den VFF tätig sein, zunächst für aktuell anstehende Aufgaben wie zum Beispiel bei der Einführung der neuen Datenbank (CRM).

„Ich freue mich, dass wir den Übergang in der Geschäftsführung mit Unterstützung von Ulrich Tschorn und Frank Koos so reibungslos wie möglich vollziehen können“, so Oskar Anders, den ebenso wie Detlef Timm eine langjährige Zusammenarbeit mit Frank Lange im VFF und außerdem in der Gütegemeinschaft verbindet.

 

Foto "F-Lange": Frank Lange, der neue Geschäftsführer der Fensterverbände. (Foto: VFF)

Foto „Podium“: Auf dem Podium am 4. Dezember 2018 bei der Pressekonferenz im Frankfurter Hotel Intercontinental (von links nach rechts): Achim Hannott (HDH, Moderation), Detlef Timm (VFF-Präsident), Frank Lange (künftiger Geschäftsführer der Fensterverbände), Ulrich Tschorn (Geschäftsführer der Fensterverbände), Oskar Anders (Vorsitzender der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V.) und Frank Koos (VFF-Geschäftsführer für Normung, Technik und internationale Aktivitäten). (Foto: VFF)

 

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news-345 Tue, 04 Dec 2018 11:26:00 +0000 Wenn das Naturkino „unscharf“ ist: Fenster richtig reinigen und pflegen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=345&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=060dadbc87151334b0c31d752db1f237 Frankfurt. Spätestens, wenn der Blick aus dem Fenster „unscharf“ ist, wird es endgültig Zeit: Schmutzige Glasoberflächen bereiten niemandem Freude und eine Grundreinigung nebst ausgiebiger Fensterpflege ist angesagt. Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), verrät, wie das richtig und mit einfachen Mitteln geht. Die Grundregel bei der Fensterreinigung lautet: Immer von oben und von außen putzen, sonst putzt man doppelt. Die Pflege der Beschläge kann beispielsweise zu einer weiteren Verschmutzung der Verglasung führen, deshalb wird mit den Beschlägen immer begonnen. Etwas Öl beseitigt Quietschgeräusche und macht das Fenster wieder leicht und leise bedienbar. Dann kommt der Rahmen dran: „Für jedes Rahmenmaterial gibt es passende Reinigungs- und Pflegemittel. Holzrahmen profitieren von besonders sanften Holzreinigern und Holzpflegemitteln, Metall- und Kunststoffoberflächen reinigt man mit Neutralreiniger und Schwamm oder Tuch, eloxierte Aluminiumprofile mit Neutralreiniger und Faservlies und lackbeschichtete Profile mit Neutralreiniger inklusive Politurzusatz und Faservlies“, so Tschorn. Die Dichtungen des Fensters freuen sich über eine Behandlung mit einer im Fachhandel erhältlichen Pflegemilch. „Nicht vergessen werden sollten zudem die Wasserabläufe, die sich unten im Rahmen des Fensters befinden. Diese können – vorsichtig – mit einem kleinen Schraubenzieher von Dreck und toten Insekten befreit werden“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Am Schluss kommt die Verglasung an die Reihe: Hier hilft ein Haushaltsreiniger ohne Scheuerzusätze oder ein möglichst PH-neutraler Reiniger. Weitere Hilfsmittel sind ein Schwamm oder ein Gummiabstreifer mit Schwamm, wie sie auch für das Auto Verwendung finden. VFF/DS

Der Expertenrat: „Ganz wichtig beim Fensterputz: Viel Wasser verwenden, sonst kann es Kratzer geben. Außerdem dürfen von außen beschichtete Gläser und selbstreinigende Gläser nur nach Herstellerangaben gereinigt werden. Wer sich die Fensterpflege selbst nicht zutraut, kann einen Wartungsvertrag beim Fensterfachbetrieb abschließen oder für die Reinigung einen guten Fensterputzer beauftragen.“

Bild: Auf die richtige Pflege kommt es an. Foto: Pictworks/Fotolia

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Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de.

 

Infos zum Zustand und zum Alter der vorhandenen Fenster und Türen gibt es unter

https://www.fensterratgeber.de/altefenster/uebersicht-fenstertypen-was-habe-ich/

 

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4. Dezember 2018

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news-346 Thu, 15 Nov 2018 16:01:00 +0000 Aus der Praxis für die Praxis: Die zunehmende Komplexität des Bauens als Herausforderung im Fensterbau [Fachbeitrag Verband Fenster + Fassade (November 2018)] index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=346&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab1c6d84fa625594ffea9528d60364fd Auf seinem Jahreskongress 2018 in Ulm am 7. Juni 2018 hat der Verband Fenster + Fassade (VFF) erstmals eine Serie von praxisnahen Impulsvorträgen mit anschließender Diskussion ins Programm aufgenommen. Diese Vorträge erfahrener Fensterbauer und eines Juristen, die eine ausgesprochen gute Resonanz fanden, haben wir in einem Fachbeitrag zusammengefasst. I. Erfolg durch gut abgestimmte Aufträge

Mehr als nur die Auftragsbestätigung

 

VFF-Präsident Detlef Timm, Geschäftsführer der Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG in Berlin, eröffnete die Reihe der Impulsvorträge. Er stellte zwei Thesen an den Beginn:

 - „Wir helfen uns nur selbst und schaffen die Basis für einen fairen Wettbewerb, wenn wir den Architekten bei seiner Planung begleiten und auf den Weg zur Ausschreibung unterstützen.[1]

 - Leistungspositionen zur Baustellenlogistik (Zugang, Transport) und Schutz unserer Leistungen gehören in jedes Leistungsverzeichnis.“

Mit diesen kompakten Thesen verdeutlichte Timm, dass Erfolg nur aus ganzheitlicher Perspektive erzielt werden kann, einer Perspektive, die von vornherein das Zusammenspiel der Ansprüche und Kompetenzen von Bauherr, Architekt und Fensterbauer als Chance betrachtet. Dafür ist es sinnvoll, die drei wichtigsten Phasen im Bauen zusammenhängend, schlüssig und detailliert zu betrachten: die Planungsphase (1), die Ausführungsphase (2) und die Nutzungsphase (3).

In der Planungsphase sollten die Anforderungen möglichst genau geklärt werden, um dann eine eindeutige Beschreibung der gewünschten Leistung zu erstellen. Im Idealfall kann dies an einem Musterfenster umgesetzt werden.[2] In der Ausführungsphase steht die hinreichend exakte Detailplanung in Form einer belastungsgerechten Konstruktion im Fokus. Diese Detailplanung muss dann fachgerecht in der Fertigung umgesetzt und montiert werden. Der Schutz der Leistung muss schließlich bis zur Übergabe gewährt werden.[3] In der Nutzungsphase schließlich sollte eine regelmäßige Wartung erfolgen, die eine sachgemäße und unproblematische Nutzung über den gesamten „Lebenszeitraum“ der Fenster sichert. Die Wartung ist möglichst schon bei Vertragsabschluss, spätestens aber zur Abnahme zu vereinbaren.

Mit diesem sorgfältigen und Schritt für Schritt aufeinander aufbauenden Vorgehen kann der Fensterbauer sicher sein, die Erwartungen von Auftraggeber und Architekten genauso zu erfüllen wie die Qualität seiner Bauelemente und ihrer Montagen sowie schließlich auch die Gewährleistung ihrer dauerhaften Funktionstüchtigkeit durch regelmäßige Wartung: ein Gewinn für alle!

 

II. Erfolgsfaktor Bauleitung

Baubarkeit als Maßstab des Bauens

 

Helmut Hilzinger, Geschäftsführer der Hilzinger Unternehmensgruppe im badischen Willstätt, ging in seinem Vortrag von neuerdings auch in unseren Breiten bekannten Extremtemperaturen aus, einer Folge des Klimawandels, der gerade erst spürbar geworden ist. Hilzinger erläuterte die daraus folgenden Probleme für die Baubarkeit von Fenstern und Fassaden und die resultierende Notwendigkeiten von Planung, Bauleitung und Beratung. Auch Hilzinger stellte zwei Thesen an den Anfang:

 - „Zunehmende Extremtemperaturen führen verstärkt zur Verformung von Fenster- und Rollladenprofilen. Besonders betroffen davon sind dunkle Oberflächen.

 - Ohne fachkundige Bauleitung vor Ort auf der Baustelle und entsprechendes fachkundiges Einwirken auf die Auftraggeber lassen sich Projekte in Zukunft nicht mehr fachgerecht und qualitativ hochwertig umsetzen.“

Die Globalstrahlung, das heißt die gesamte auf die Erdoberfläche horizontal auftreffende Sonnenstrahlung, betrug in Deutschland in der Vergangenheit durchschnittlich 135 W/m² (Watt pro Quadratmeter). Im Vergleich dazu lagen die Durchschnittswerte in heißeren Regionen wie in Spanien bei 230 W/m² und in der Sahara bei 285 W/m². Wie stark sich diese solare Einstrahlung in den letzten Jahrzehnten und Jahren im Rahmen des menschengemachten Klimawandels geändert hat, erkennt man daran, dass in Deutschland im Juli 2018 Werte von bis zu 293 W/m² gemessen wurde.[4] Und auch die summierten Monatswerte sind 2018 deutlich angestiegen. Dies macht auch der Ertrag der Solarkraftwerke deutlich: Im ersten Halbjahr 2018 haben sie Rekordernten mit einer Steigerung um rund acht Prozent eingefahren.

Diese neue Situation ist zur Sicherstellung der Qualität durch einen angepassten Umgang mit dieser Umweltsituation eine der großen Herausforderungen für die Fensterbranche. Hilzinger zitierte dazu aus der der Technischen Richtlinie TR 121, herausgegeben vom Technischen Kompetenzzentrum des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V.:

Rollläden aus Kunststoff sind aufgrund ihrer Materialeigenschaften thermisch verformbar. Einwirkungen von hohen Temperaturen bei gleichzeitiger Gewichtsbelastung können zu dauerhafter Verformung führen.“[5]

Betroffen von diesen Temperaturproblemen sind natürlich nicht nur Rollläden, sondern auch Fenster. Und Hilzinger betonte: Alle Rahmenmaterialien stoßen diesbezüglich bereits an ihre Grenzen. Jetzt schon bemerkbare Auswirkungen in der Praxis sind vor allem Undichtigkeiten aufgrund von Verformungen. Die zunehmenden Größen von Fenstern und ihrer Gewichte verstärken diese negativen Effekte zusätzlich.

Die Folgerung kann also nur lauten: Ohne fachkundige Bauleitung vor Ort auf der Baustelle und entsprechendes Einwirken auf die Auftraggeber lassen sich Projekte in Zukunft nicht mehr fachgerecht und qualitativ hochwertig umsetzen. Dies betrifft eine Reihe von Aspekten, die notwendige Beratungsleistungen erfordern:

1. Beratung zu Gewichten

2. Beratung zu umsetzbaren und vertretbaren Größen

3. Aufzeigen von Alternativen

4. Oberflächenauswahl

5. Freigabe von CAD-Zeichnungen/Anschlussdetails

6. Zeitpunkt der Montage

7. Schutz des Gewerkes während der Bauphase

Hilzinger illustrierte seine Forderung nach fachkundiger Bauleitung mit teilweise erschreckenden Bildern[6] von Baustellen, in denen mit den Fenstern die ersten Endprodukte in den Rohbau eingesetzt werden, oft noch vor dem Dach. Auch er betonte die Wichtigkeit des Schutzes der Leistung und machte sich für eine Position des Fensterbauers „auf Augenhöhe“ mit Bauherren und Architekten stark.

In der folgenden Plenumsdiskussion zu den beiden ersten Impulsvorträgen wurde zum einen auf die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen, den Schutz der Leistung zu sichern. Als Beispiele wurden die Vereinbarung der entsprechenden Passagen der VOB genannt oder die Einbeziehung in die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV). Zum anderen wurden zu Bestätigung beider Referenten weitere Beispielen vorgetragen die zeigen, in welchem Ausmaß der Fensterbauer mehr und mehr auch als Planer beansprucht wird.

 

III. Zukunft BIM

Chancen und Probleme

 

Stichwort Planung: Einen Schritt weiter in die Zukunft des Bauens in Zeiten wachsender Komplexität ging Oliver Windeck, Geschäftsführer von Metallbau Windeck GmbH im brandenburgischen Kloster Lehnin. Unter dem provokativen Titel „BIM oder KlimBIM - Geht der Kelch an uns vorbei?“ machte er gleich zu Beginn deutlich, dass der „Kelch“ BIM (Building Information Modeling) mit Sicherheit nicht an der Fenster- und Fassadenbranche vorbeigeht, wenn es auch – wie eine Momentaufnahme unter den Zuhörern zeigte – bisher noch die Ausnahme ist, dass schon mit BIM gearbeitet wird. Seine wichtigsten Botschaften zum Thema BIM präsentierte Windeck gleich zu Beginn in vier Thesen:

 - „BIM wird die Kommunikation und Dokumentation unserer Branche ver­ändern.

 - BIM wird ein kollaboratives Projekt aller Gewerke.

 - BIM wird (zwingende!) Entscheidungen weiter auf die planende Ebene und damit auch an uns vorbei erfordern.

 - BIM kommt (ob wir wollen oder nicht).“

Als verbindliche Grundlage für seine weiteren Ausführungen nannte Windeck die folgende BIM-Definition, die vom Arbeitskreis BIM des VFF erarbeitet wurde:

„Building Information Modeling (BIM) ist eine optimierte Planungsmethode für kollaborative Zusammenarbeit von Akteuren eines Bauprojektes und soll mithilfe digitaler Software die notwendigen Informationen erfassen, speichern und verarbeiten, um den Aufwand für Koordination- und Kontrollaufgaben bei komplexen Aufträgen zu reduzieren. BIM ist aus Sicht der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche eine Methode, die Informationen zu Bauprodukten über den gesamten Gebäudelebenszyklus von Planung, Design, Ausführung, Nutzung bis zur Entsorgung transparent und konsistent zur Verfügung stellen soll.“

Nun wird BIM nicht auf einen Schlag eingeführt. Man kann sich den Übergang zur Arbeit mit BIM in vier Phasen vorstellen, bis schließlich die BIM-Integration erreicht ist.[7] Die Chancen und Hürden erläuterte Windeck anhand einer weiteren Grafik[8]. Vor diesem Hintergrund gab er einige Tipps, wie man mit dieser neuen Situation am besten umgeht:

 - „Standards selber setzen (Industrie-, Firmen- oder Projekt-Level),

 - Lernprozesse beginnen und Tools kennenlernen oder entwickeln,

 - Kollaborationen mit Konkurrenten oder Komplementärproduzenten eingehen,

 - Einführungsvorgehen planen und Erfolge messen.“

Gegenüber den bisherigen Formen bei der Nutzung von 2D CAD bei der Umsetzung von der Planung bis zum Einbau führt BIM zu einem veränderten Workflow[9], der einen deutlich höheren Aufwand in den frühen Planungsphasen erfordert, dann aber im Weiteren zu deutlichen Entlastungen führt. In der Einführungsphase von BIM kann das allerdings zu panikartigen Reaktionen führen, die mit der Rückkehr zur herkömmlichen CAD-Planung verbunden sind und somit den Gesamtaufwand, und das heißt die Kosten, vergrößern statt zu verringern[10].

Wie verändert BIM nun die Arbeitssituation der Unternehmen? Welche neuen Aufgaben bringt BIM mit sich und welche nicht? Die Antwort darauf fasste Windeck in einer Grafik zusammen, die auch die zukünftigen Aufgaben und Nichtaufgaben der Branchenvertretung, also des VFF, mit einbezog[11]. Abschließend griff Windeck seine Ausgangsthesen wieder auf und kam zu dem optimistischen, zugleich fordernden Schluss: „BIM kommt (ob wir wollen oder nicht), à aber wir können es gestaltenJ.“

 

IV. Die zunehmende Komplexität des Bauens…

…und die veränderte Rolle des Sachverständigen vor Gericht

 

Der Jurist Prof. Christian Niemöller, geschäftsführender Gesellschafter der SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Frankfurt am Main, nannte als Ausgangspunkt seines abschließenden Vortrag „Der Beweis mit Sachverständigen - die Aufgabe des Gutachters im Sinne der Zivilprozessordnung (ZPO)“ die zunehmende Komplexität des Bauens, die in unterschiedlicher Weise alle Referenten beschäftigte. Im Blick auf diese wachsende Komplexität beleuchtete der Jurist Niemöller nun eine daraus resultierende besonders problematische baurechtliche Konsequenz.

Niemöllers Ausgangsthese lautete: „Der Sachverständige im Gerichtsverfahren wird oft zum Richterersatz – dies widerspricht dem Verfahrensrecht und entzieht den Streit der richterlichen Wertung“. Dies spiegele sich in der wachsenden Macht von Gutachtern und Sachverständigen in Baurechtsverfahren, die häufig genug das Urteil präjudizierten, ohne dass der notwendige Dialog der Parteien und das selbständige Urteil des Gerichts noch genügend Raum erhalten würden.

Vor dem Hintergrund der im Zivilprozess möglichen Beweismittel[12] analysierte Niemöller den Gegensatz zwischen der theoretisch festgelegten Rolle des Sachverständigen und der davon abweichenden Praxis. In der Theorie gilt:

 - „Der gesetzliche Regelfall ist die mündliche Gutachtenserstattung im Verhandlungstermin.

 - Der Sachverständige hat dem Gericht die zur Entscheidung nötige Sachkunde zu vermitteln.

 - Der Sachverständige ist nur zur Feststellung von Tatsachen einzusetzen.

 - Klärung eines Mangelsachverhalts: er kann nur mit der Beschaffung der hierfür maßgeblichen Kriterien für das Gericht beauftragt werden; die Bewertung „als Mangel“ obliegt dem Gericht selbst auf Basis der Expertise des Sachverständigen.

 - Auslegung eines Vertrages: er kann nur die tatsächlichen Grundlagen vermitteln (z.B. das Verständnis innerhalb des betroffenen Verkehrskreises).“

In der Praxis sieht es jedoch häufig so aus:

 - „Das Gericht ordnet regelmäßig den gesetzlichen Ausnahmefall – die schriftliche Begutachtung – an.

 - Der Sachverständige stellt Beweistatsachen fest und nimmt in seinem Gutachten oft eine umfangreiche Beweiswürdigung vor.

 - Sachverständige nehmen zudem - oftmals ungefragt - zu Rechtsfragen und/oder zur Bedeutung einzelner Vorschriften z.B. aus der VOB/B Stellung.

 - Manches Gutachten enthält bereits eine abschließende und gesamtfassende (quotale) Zuordnung von Verantwortlichkeiten.

 - Viele Gerichte übernehmen die Ausführungen des Sachverständigen z.T. unreflektiert und unbearbeitet in das Urteil.“

Um die eigenen Chancen gegenüber dem Sachverständigen vor Gericht besser wahrnehmen zu können, empfahl Niemöller zum Abschluss seines Referates folgendes Vorgehen:

 - „Formulieren von (kritischen) Fragen im Rahmen eines Schriftsatzes an den Gerichtssachverständigen: gegebenenfalls mit der Hilfe eines „eigenen“ Sachverständigen.

 - Befragung des gerichtlichen Sachverständigen im Rahmen eines Verhandlungstermins: gegebenenfalls unterstützt durch den „eigenen“ Sachverständigen.

 - Im Einzelfall: Förmliche Ablehnung des Sachverständigen zum Beispiel wegen Befangenheit, wenn Veranlassung besteht an seiner Neutralität zu zweifeln.“

 

Alle Grafiken, wenn nicht anders vermerkt: Name des Referenten + VFF (z.B. Timm-VFF)

 

Foto „JK2018_Timm-Hilzinger“: Detlef Timm (links) und Helmut Hilzinger hielten die beiden ersten Impulsvorträge auf dem Ulmer Jahreskongress. (Foto: VFF)

 

Foto „JK2018_Windeck“: Oliver Windeck verband seinen Vortrag mit Fragen an das Publikum über die praktische Bedeutung von BIM im gegenwärtigen Berufsalltag. (Foto: VFF)

 

Foto „JK2018_Niemöller“: Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller problematisierte die in der Gerichtspraxis übliche Übernahme der Stellungnahme von Sachverständigen. (Foto: VFF)

 

Foto „JK2018_Impuls-Podium“: Die Referenten der Veranstaltung (von links): Oliver Windeck, Prof. Christian Niemöller, Detlef Timm und Helmut Hilzinger; rechts im Bild: VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn, der das Podiumsgespräch moderierte. (Foto: VFF)

 


[1] Grafik „Timm-Architekt-6Gewerke“: Wie notwendig es ist, den Architekten planerisch zu unterstützen, veranschaulichte Timm mit dieser Grafik.

[2] Grafiken „Timm-Anforderungen“ und „Timm-Musterfenster“

[3] Grafik „Timm-Schutzmaßnahmen“

[4] Grafiken „Hilzinger-Hitzeauswirkungen“ und „BacharachRhein2018-10“: Auswirkungen von Hitze und Trockenheit auf den Straßenasphalt und auf die Pegelstände der Flüsse, hier Bacharach am Rhein im Oktober 2018.

[5] Grafik „Hilzinger-Rollläden“

[6] Grafiken „Hilzinger-Bauleitung-1“ und „Hilzinger-Bauleitung-2“

[7] Grafik „Windeck-Phasen“ (Grafik aus: Succar, B., Building information modelling framework: A research and delivery foundation for industry stakeholders. Automation in Construction, Volume 18 (2009), Issue3, 357-375.)

[8] Grafik „Windeck-ChancenHürden“

[9] Grafik „Windeck-Workflow-1“ (Grafik: Shoegnome, LLC/GRAPHISOFT)

[10] Grafik „Windeck-Workflow-2“ (Grafik: of Shoegnome, LLC)

[11] Grafik „Windeck-Aufgaben“

[12] Grafik „Niemöller-Beweismittel“

Das Foto- und Grafikmaterial können Sie unter diesem Link herunterladen.

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news-342 Tue, 13 Nov 2018 09:00:00 +0000 EuroWindoor Tageslicht-Konferenz auf der „glasstec“: Bessere Gesundheit, Konzentration und Arbeitsleistung index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=342&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4a8b0ee3915317f219d4b6a6026538f5 Frankfurt am Main, 13. November 2018. Nachdem jahrzehntelang Fenster vor allem im Blick auf den Wärmeschutz beurteilt wurden, kommt erst jetzt der hohe Nutzen des Tageslichts in den Blick. Entsprechend groß war das Interesse an der Konferenz „Daylight by EuroWindoor: Tageslichtnutzung in Gebäuden – Neues zu Grundlagen und Planung“, die am 24. Oktober 2018 im Rahmen der Düsseldorfer „glasstec“ stattfand. Die Referenten präsentierten unter der Moderation der EuroWindoor-Vizepräsidentin Helle Carlsen Nielsen die neuesten Erkenntnisse aus der Tageslichtforschung und deren geschickter Implementierung in den Bauplanungsprozess sowie die neue europäische Norm EN 17037 für Tageslicht in Gebäuden, die im Herbst 2018 veröffentlicht wird.

In den Referaten des Tageslicht-Normungs-Experten Prof. Marc Fontoynont, des renommierten deutschen Lichtplaners Prof. Peter Andres sowie von Markus Broich vom BF Bundesverband Flachglas und Ferdinand Friedrichs vom Verband Fenster + Fassade (VFF) kam - zum Teil durch empirische Forschung nachgewiesen - das ganze Spektrum der Bedeutung von Tageslicht in Gebäuden bis hin zu den neuesten Normentwürfen zur Sprache.

„Ich glaube, dass die Bedeutung des Tageslichts für Gesundheit, Wohlbefinden, Konzentration und Arbeitsleistung noch gar nicht wirklich in unserer Branche angekommen ist. Dabei zeigten das große Interesse an dieser Veranstaltung und die lebhafte Diskussion, dass das Thema an der Zeit ist“, betonte Frank Koos, EuroWindoor-Generalsekretär. „Es gibt kaum ein stärkeres Argument als Tageslicht bei der Planung und beim Verkauf großer verglaster Elemente, sei es als Fenster oder Teil einer transparenten Fassade.“

Am Vormittag des 24. Oktobers 2018 hatte EuroWindoor schon die Ergebnisse der EuroWindoor-Studie zum Umgang mit Fenstern und Außentüren aus Holz nach der Nutzungszeit („End-of-Life Treatment“) präsentiert. Das Holz der Elemente geht demnach europaweit gesehen nicht, wie bei dem europäischen Normungsentwurf zur Erstellung von Umweltproduktdeklarationen unterstellt, zu mehr als 50 Prozent auf Halde, sondern in die thermische Verwertung (Verbrennung) oder ins Recycling. David McKinnon von dem dänischen Beratungsunternehmen Ramboll betonte in seinem Vortrag über die Ergebnisse der Studie, dass das europäische Komitee für Normung CEN den Schlussentwurf der EN 17213 „Fenster und Türen – Umweltprodukt­deklara­tio­nen - Produktkategorieregeln für Fenster und Türen“ entsprechend geändert hat.

Foto „Glastec_Tageslicht1“: Die Veranstalter und Referenten der Konferenz „Daylight by EuroWindoor“ (von links nach rechts): Frank Koos, Markus Broich, Prof. Peter Andres, Helle Carlsen Nielsen, Ferdinand Friedrichs und Prof. Marc Fontoynont (Foto: EuroWindoor)

Foto „Glastec_Tageslicht2“: Die Tageslicht-Konferenz von EuroWindoor fand großen Anklang. (Foto: EuroWindoor)

Foto „Glastec_End-of-Life“: Vormittags bei der Präsentation der EuroWindoor „End-of-Life-Studie“: Frank Koos, Helle Carlsen Nielsen und David McKinnon (von links nach rechts). (Foto: EuroWindoor)


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news-340 Mon, 05 Nov 2018 15:16:00 +0000 VFF-Fachtagung VOB und Recht 2018 "Das neue Bauvertragsrecht und weitere Entwicklungen im Baurecht" index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=340&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=117b82fcc840637adbcead6d2aa36fcc Frankfurt am Main, 05. November 2018. Am 1. Januar 2018 ist das neue Bauvertragsrecht des BGB in Kraft getreten. Diese Neuregelung und ihre Konsequenzen bildeten den zentralen Themenschwerpunkt der Fachtagung VOB und Recht des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) am 30. Oktober 2018 in Frankfurt am Main. Weitere Themen der mit rund 50 Teilnehmern besuchten Veranstaltung waren die Überarbeitung der ATV DIN 18360 Metallbauarbeiten, der aktuelle Stand der DIN 18008 sowie die praktischen Fallstricke bei einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit pauschalem Preis..

Rechtsanwalt Prof. Christian Niemöller von der Frankfurter Baurechtskanzlei SMNG erläuterte in den ersten beiden Vorträgen der Fachtagung, welche Punkte Auftragnehmer bei der Umsetzung des neuen Bauvertragsrechts besonders beachten müssen. Im ersten Referat zeigte Prof. Niemöller auf, wie die Auftraggeber z.B. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) so anpassen, dass sie ihre tendenzielle Schlechterstellung durch die Reform in den zentralen Punkten „Nachtragsmanagement“ und „Zustandsfeststellung“ (Abnahme) möglichst gering halten. In seinem zweiten Vortrag fokussierte Prof. Niemöller sich auf die Punkte „Nacherfüllung“ und die ergänzende Neuregelung des „Zuliefererregresses“, die den Verkäufer, beispielsweise den Zulieferer, in bisher ungekanntem Maße in die Pflicht nimmt. Dabei thematisierte er auch die Gegenstrategien der Lieferanten, mit dem §377 HGB und der geforderten Wareneingangskontrolle die finanziellen Konsequenzen einzudämmen. Wie der Lieferantenregress sich aus der Sicht des Versicherers darstellt, trug Michael Turba von der SMK Versicherungsmakler AG vor. Grundsätzlich kann eine Versicherung des Lieferanten nur bedingt geleistet werden. Der Lieferant sollte die Möglichkeiten aber jeweils konkret mit dem Versicherer klären.

Unter dem Obertitel „Aktuelle Informationen zur Verbandsarbeit“ konnte der Baurechtsrechts-Experte des VFF Markus Christoffel aufzeigen, wie sich der Verband erfolgreich in die Überarbeitung der ATV DIN 18360 Metallbauarbeiten eingebracht hat und welche Schritte die neue DIN 18008 noch gehen muss, bis sie als anerkannte Regel der Technik gilt. Die DIN 18008 hatte insbesondere mit ihrer in der jetzigen Fassung abgemilderten Forderung nach mehr Sicherheitsglas branchenweit für Diskussionen gesorgt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete erneut Prof. Niemöller mit zwei weiteren Beiträgen: einmal zu den „praktischen Fallstricken“ bei pauschalen Verträgen auf der Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung - wenn zum Beispiel im Extremfall lediglich die künftige Funktion der Bauleistung genannt wird und damit neben der tatsächlichen auch die planerische Umsetzung der Bauaufgabe den Bietern übertragen wird. Zum anderen interpretierte Prof. Niemöller, wie bei den Fachtagungen VOB und Recht üblich, Urteile aus der aktuellen Rechtsprechung im Blick auf die praktische Bedeutung insbesondere für Fenster- und Fassadenbauer.

Weitere Informationen zu Baurechtsthemen und deren Veranstaltungen finden Sie im Bereich VOB und Recht

 

Foto „ReferentenFT VOB+Recht2018“: Die Referenten der Fachtagung (von links): Markus Christoffel, Prof. Christian Niemöller und Michael Turba (Foto VFF)

 

Foto „ProfNiemöllerFT-VOB+Recht2018“: Professor Christian Niemöller im Rampenlicht vor den rund 50 Teilnehmern der Fachtagung VOB und Recht (Foto VFF)

 

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news-343 Thu, 01 Nov 2018 13:11:00 +0000 Die VFF-FensterAPP Seit Oktober 2018 auch als individuelle Unternehmens-App nutzbar index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=343&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc0104b622739b031a6a9348466551a9 Frankfurt am Main, 1. November 2018. Die Fenster-APP des VFF, gemeinsam mit dem Experten Stefan Kauter entwickelt, wird seit Jahren erfolgreich in Beratung und Verkauf genutzt. Egal ob über Apple- oder Android-Geräte, die mittlerweile schon von über 30 Unternehmen genutzte App bietet Zugang zu allen gewünschten Dokumenten wie Katalogen, Verkaufsbroschüren oder Videos. Seit Oktober 2018 kann die FensterApp auf Wunsch auch als individuelle Unternehmens-App genutzt werden. „Als wir 2011 diese App geschaffen haben, stand der Siegeszug von Smartphones und Tablets noch am Anfang,“ so Ulrich Tschorn, der Geschäftsführer des VFF. „Mit der individuellen Unternehmens-App tritt die revolutionäre Digitalisierung des Verkaufs von Fenstern, Haustüren, Rollläden, Raffstores und Markisen nun in eine neue Phase.“ Hinter dem kleinen Button der App, die kostenlos in Apples App Store oder bei Google Play heruntergeladen werden kann, verbergen sich schon heute jede Menge Kataloge und Dokumente für Beratung und Verkauf. Und es sind schon mehr als 15.000 Fachleuten, welche die FensterApp des VFF nutzen und sich damit eine unnötige Papierflut ersparen. Für 2.000 Euro im Jahr haben die beteiligten Unternehmen bislang alle möglichen Dokumente vom Prospekt bis zum Montagehandbuch oder zum Demonstrationsvideo hochgeladen, die je nach Schutzstufe für jedermann oder nur für berechtigte Handwerker und Außendienstmitarbeiter einsehbar sind. Wenn die Dokumente einmal auf Smartphone oder Tablet geladen sind, läuft die App auch ohne Internet.

Seit Oktober 2018 wird nun die individuelle FensterAPP exklusiv für einzelne Unternehmen angeboten. Für zusätzlich 88,- Euro pro Monat können Unternehmen ihre eigene App in den zwei Varianten Android und Apple abonnieren. Und auch hier sind mehrere Schutzstufen eingebaut: Das bedeutet beispielsweise, dass die Montageanleitungen nur für Handwerker zugänglich sind oder die Preislisten nur für Verkäufer. „Allein schon für die Erstellung einer vergleichbaren APP wären nach marktüblichen Preisen circa 50.000 Euro fällig“, erläutert Ulrich Tschorn. „Dazu kämen in der Regel noch laufende Kosten für die Aktualisierung der Dokumente durch Agenturen, die die Anbieter bei der FensterApp völlig problemlos selbst vornehmen können.“

Bislang ist die FensterApp, die auch unter www.fensterapp.de läuft und fortlaufend weiterentwickelt wird, nur ein Angebot für Mitglieder der Fensterverbände. Das heißt: Schon alleine wegen der App lohnt sich für viele Unternehmen die Mitgliedschaft in VFF oder Gütegemeinschaft.

 

Grafik „FensterAPP“: Die FensterApp läuft praktisch auf allen mobilen Internetgeräten wie Smartphones oder Tablets, egal ob Android oder iOS installiert ist. Weitere Informationen unter www.femoso.de oder per E-Mail an info@femoso.com. (Grafik: VFF)

 

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news-344 Wed, 31 Oct 2018 09:28:00 +0000 VFF-Miniserie zum Thema Einbruchschutz: Teil 3: Automation für noch mehr Sicherheit index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=344&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a577cebee9cbccdec506511ceb9d976c Frankfurt. Einbrecher haben wieder Hochkonjunktur. Neben sicheren Fenstern und Türen erschwert ihnen eine moderne Automation das Tagwerk. Der VFF verrät im Rahmen seiner Miniserie Wissenswertes zu den passenden Systemen. Bei gesicherten Fenstern und Türen ist in Sachen Einbruchschutz noch lange nicht Schluss. Eine passende Automation kann zusätzlich helfen, Langfinger von ihrer „Arbeit“ abzuhalten. Das gilt besonders für Gelegenheitstäter. Der Klassiker: Auf der Fahrt zur Arbeit oder in den Urlaub fällt einem das „auf Kipp“ gestellte Fenster im Obergeschoss wieder ein. „Hier hilft zum Beispiel ein kurzes Tippen auf das Smartphone oder ein Befehl über den Tablet-PC und der potenzielle Einbrecher steht vor verschlossenen Fenstern“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Dazu kommen Systeme, die das korrekt verschlossene Haus zum Beispiel über eine Alarmmeldung bei gewaltsamem Öffnen des Fensters, bei Glasbruch oder bei Bewegung im Haus schützen. „Mittels moderner Anwesenheitssimulationen können zusätzlich die Lampen im Haus ein- und ausgestellt und die Rollläden herauf- und heruntergefahren werden. Für mehr Sicherheit an der Haustür sorgen zudem moderne Zutrittssysteme inklusive Audio- und Videoüberwachung, wobei die Tür mittels Fingerprint-System, Schlüsselschalter, Transponder, Zahlenschloss oder Zutrittskarte bedient werden kann“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Das Kamerabild könne beispielsweise über einen Bildschirm an der Wand betrachtet werden oder es werde direkt auf das Handy übertragen. „Das bringt einen echten Sicherheitsgewinn“, so Tschorn. Für das nächtliche Lüften wiederum seien vergitterte Fenster, Fenster mit einbruchhemmender Falz- beziehungsweise Spaltlüftung oder weiter oben im Haus liegende Fenster am besten geeignet. VFF/DS

Der Expertenrat: „Lassen Sie sich zum Thema Automation von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Fachhandel oder bei den kriminalpolizeilichen Präventionsstellen informieren. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und einige Systeme sind bereits für kleines Geld realisierbar.“

Bild 1: Einbrecher bei der Arbeit. Foto: VFF/Somfy

Bild 2: Komfortable Automation. Foto: VFF/Somfy

Bild 3: Automation per Smartphone. Foto: VFF/Somfy

+ QR-Code für www.fensterratgeber.de

 

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de

 

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HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

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news-337 Wed, 24 Oct 2018 12:19:00 +0000 Draußen dunkel, drinnen hell: Verband Fenster + Fassade gibt Tipps für den richtigen Sichtschutz im Winter index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=337&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8ccac853da8e2fc1540e2d746755a1d Frankfurt. Es ist wieder soweit: Kaum zu Hause, ist es auch schon dunkel. Sind zum Beispiel die Küche oder das Esszimmer im Erdgeschoss, kann jeder Pas-sant im Vorbeigehen mit ansehen, was es zum Essen gibt. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main gibt Tipps, mit welchen Maßnahmen man neugierige Blicke in der kalten Jahreszeit verhindern kann. Während im Sommer ein guter Sonnenschutz gegen zu hohe Temperaturen im Eigenheim wichtig ist, rückt im Winter das Thema Sichtschutz aufgrund der sehr kurzen Tage verstärkt in den Vordergrund. Doch wie sieht der perfekte Sonnenschutz aus, der den Anforderungen aller Jahreszeiten gerecht wird? „Eine Kombination aus außen- und innenliegendem Sonnenschutz ist besonders praktisch, denn so werden Hitze-, Sicht- und Blendschutz sinnvoll verbunden und gleichzeitig eine ganzjährige Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Und ganz nebenbei lässt sich zum Beispiel das Schlafzimmer so perfekt abdunkeln – ein ganzjährig positiver Nebeneffekt für einen gesunden Schlaf“, erläutert der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn.

 

Privatsphäre zu jeder Tageszeit

Im Sommer hält der außenliegende Sonnenschutz – zum Beispiel durch Außenjalousien, Rollläden oder ganz klassisch in Form von Fensterläden – die Sonnenwärme vom Eindringen in die eigenen vier Wände ab. Anders im Winter: Jetzt soll die kostenlose Sonnenwärme tagsüber genutzt werden, um Heizenergie und Stromkosten für die künstliche Beleuchtung zu sparen. Morgens und abends hingegen kommt es vielen Menschen auf einen guten Sichtschutz an, denn die Tage sind kurz und die Dunkelheit überwiegt. „Diesbezüglich erfüllt der außenliegende Sonnenschutz auch im Winter alle gewünschten Funktionen, um Rückzugsorte zu schaffen. Wenn allerdings auch am Tag Privatsphäre bei gleichzeitiger Nutzung der solaren Energie gewünscht wird, dann schlägt die Stunde des innenliegenden Sicht- und Blendschutzes zum Beispiel in Form einer Jalousie, einer Rollgardine, einer normalen Gardine, eines Raffrollos oder eines Faltstores“, sagt Tschorn. Damit kommt bei Tage nur so viel Helligkeit von draußen durch die Fenster, wie es gerade für die persönliche Wohlfühlatmosphäre nötig ist. Licht kann ins Innere gelangen und auch die kostenlose, angenehme Sonnenwärme kann genutzt werden. Der VFF-Geschäftsführer ergänzt abschließend: „Man sieht also: Jedes Sonnen- und Sichtschutzsystem hat seine Vorteile und kann je nach persönlichem Bedürfnis und Geschmack eingesetzt werden. In Kombination schaffen die Systemlösungen wiederum eine ganzjährig nutzbare, gemütliche Wohnwelt für die ganze Familie.“ VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Mit einer intelligenten Smart Home Steuerung lässt sich nicht nur der außenliegende Sonnenschutz hoch- und runterfahren, sondern gleichzeitig auch die Anwesenheit der Bewohner simulieren. Das erhöht die Sicherheit im Eigenheim.“

 

Bild 1: Perfekt für jede Jahreszeit: Außenliegender Sicht- und Sonnenschutz. Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

Bild 2: Attraktive Ergänzung und immer einsetzbarer Sonnennutzer: Der innenliegende Sicht- und Sonnenschutz. Foto: VFF/WAREMA Renkhoff SE

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Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de.

 

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24. Oktober 2018

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news-335 Fri, 19 Oct 2018 11:40:00 +0000 Fenstertausch ja oder nein? So entlarvt man alte Häuseraugen index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=335&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6be8e89143e9b04160ea73dd4cfab15e Frankfurt. Viele Hausbesitzer stehen vor der Frage: „Wie gut oder schlecht sind meine Fenster?“ Das lässt sich ganz einfach klären: „Zwar ist ein energetisch veraltetes Fenster für den Laien oft nur schwer von einem neueren Exemplar zu unterscheiden. Das Alter gibt aber bereits erste Informationen dazu und ergänzend reicht bereits ein einfaches Feuerzeug für einen kurzen, hilfreichen Test der Häuseraugen“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Der Feuerzeugtest geht laut Tschorn so: „Halten Sie ein Feuerzeug vor die Scheibe und beobachten Sie die Reflexionen der Flamme im Fenster. Jede Oberfläche der im Fenster verbauten Scheibe zeigt eine Spiegelung der Flamme. Abweichende Einfärbungen der Spiegelung weisen auf beschichtetes Glas hin. Das sind dann Wärmeschutzscheiben, wie sie ab etwa 1990 zum Einsatz gekommen sind. Alle weiteren, wichtigen Einstufungen können der beigefügten Tabelle entnommen werden. Zusammenfassend ist festzustellen, dass alle Fenster ohne Wärmeschutzverglasungen veraltet sind und erhebliche Energieverluste und Behaglichkeitseinbußen nach sich ziehen.“ VFF/DS

Der Expertenrat: „Neue Fenster können natürlich noch viel mehr! Schallschutz, Einbruchhemmung und Bedienkomfort sind nur drei Stichworte. Und heizen Sie nicht aus dem Fenster hinaus. Prüfen Sie Ihre Elemente – das lohnt sich wirklich.“

Bild 1: Alte Fenster sind ganz einfach zu erkennen. Foto: VFF

Bild 2: Der Feuerzeugtest hilft bei der Überprüfung. Foto: VFF

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Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de.

 

Infos zum Zustand und zum Alter der vorhandenen Fenster und Türen gibt es unter

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19. Oktober 2018

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news-333 Thu, 11 Oct 2018 14:27:00 +0000 VFF-Fachtagung „Verkauf – Vertrieb – Marketing“ - Konzepte für nachhaltigen Erfolg index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=333&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=25a63041f9fd864d6491c01688f88c7c Frankfurt am Main, 11. Oktober 2018. Mit über 50 Teilnehmern fand auch die zweite diesjährige Fachveranstaltung des Verban-des Fenster + Fassade (VFF) über „Verkauf - Vertrieb – Marketing“ am 27. September 2018 in Frankfurt sehr guten Anklang. Das Themenspektrum reichte von den Chancen visueller Kommunikation über die Bedeutung von Servicekultur und über die Rolle von Körpersprache bis zur Digitalisierung im Vertrieb.

Die von Helmut Meeth, dem Vorsitzenden des VFF-Arbeitskreises Marketing, geleitete Veranstaltung startete nach der Begrüßung mit einem Referat von Alexander Ellendt (Vogelsänger Studios) zum Thema „Die Macht der visuellen Kommunikation“. Ellendt erläuterte unter anderem auch am neuen Recruiting-Film des VFF den zunehmenden Stellenwert visueller Medien in der öffentlichen Kommunikation und gab Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung. Die Expertin für Handwerkermarketing Umberta Andrea Simonis (Simonis Servicekultur) stellte die Bedeutung von Kundenbegeisterung und Mitarbeiterbindung in den Fokus ihres Referats über „Lukrative Wunschkunden, engagierte Mitarbeiter und passende Nachwuchskräfte“. Pünktlichkeit, Auftritt und Empathie stärken das Vertrauen des Kunden, und eine wertschätzende Führungskultur fördert das wahre Potenzial der Mitarbeiter und zieht neue, passende Fachkräfte an. All diese Faktoren dienen schließlich auch zur „langfristigen Sicherung des Unternehmens“.

Mit dem Thema „Was Sieger von Verlieren unterscheidet“ eröffnete Caroline Krüll, eine der Top-Speaker Deutschlands, den zweiten Teil der Veranstaltung. Sie machte anschaulich deutlich, welche Rolle Körpersprache, Haltung und Stimme für einen selbstsicheren Auftritt spielen. Zum Abschluss der Fachtagung präsentierte Yasmin Schütte (Impakt AG) die rasante Entwicklung der Digitalisierung im Vertrieb „Raus aus der Komfortzone – ran an den Kunden 3.0“. Sie verdeutlichte, wie Vertrieb und Marketing sich im Zeichen von Internet und sozialen Medien annähern und wechselseitig durchdringen.

„Egal ob alter Hase oder Marketing-Frischling – die Fachtagung konnte alle überzeugen“, so das Resümee von Helmut Meeth. „Die fast schon unüberschaubare Vielfalt der Aspekte von Verkauf, Marketing und Vertrieb und ihre rasante Fortentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung gehören für mich zu den aufregendsten und inspirierendsten Seiten meines Berufs.“

 

Foto „Begrüßung_FT-Marketing2018-09“: Helmut Meeth, Vorsitzender des VFF-Arbeitskreises Marketing, begrüßt die Teilnehmer der Fachtagung. (Foto: VFF)

Foto „Referenten_FT-Marketing2018-09“: Die Referenten der Fachtagung (von links): Alexander Ellendt, Umberta Andrea Simonis, Caroline Krüll und Yasmin Schütte. Rechts im Bild: Helmut Meeth, Vorsitzender des VFF-Arbeitskreises Marketing, und Christin Krauße, beim VFF zuständig für Marketing. (Foto: VFF)

 

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news-334 Wed, 10 Oct 2018 10:30:00 +0000 Tageslicht pur: Lichtbänder zaubern attraktive Wohn- und Arbeitswelten index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=334&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2759ed88e6e1f17b9b2e99fafafbf072 Frankfurt. Tageslicht ist erwiesenermaßen gesund und man kann damit eine Menge Energie sparen. Aus diesem Grund sind große Fensterflächen heute bei Bauherren und Modernisierern sehr beliebt. Eine besondere Möglichkeit, Licht und Luft in die Räume zu bekommen, ist dabei das so genannte „Lichtband“. „Es besteht aus einem oder mehreren miteinander kombinierten Fenstern, sorgt für eine perfekte Ausleuchtung der dahinter oder darunter liegenden Räume und verleiht dem Eigenheim gleichzeitig das besondere Etwas“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Fenster in Form von Lichtbändern gibt es für die Fassade und für das Dach. In der Fassade können Lichtbänder zum Beispiel quer oder senkrecht eingebaut werden. Es kann ein Lichtband sein oder es können auch mehrere miteinander kombiniert werden. Ebenfalls individuell ist die Höhe des Fassaden-Lichtbandes: Es kann auf Bodenhöhe verlaufen, auf Höhe der Augen oder auch im Bereich der Zimmerdecke. „Außerdem kann die Breite und die Höhe der für das Lichtband verwendeten Fenster individuell angepasst werden“, erklärt Tschorn. Ähnlich breit gefächert sind die Einsatzmöglichkeiten des Lichtbandes – neben den normalen Dachflächenfenstern – im Dach. Attraktiv ist ein Lichtband aus Fenstern als Lichteinlass im Flachdach, entlang des Dachfirstes oder zum Beispiel auch als bodentiefe Variante, die senkrecht bis zum Dachfirst und gerne auch auf der anderen Seite des Daches wieder herunterläuft. Ähnliches gilt für den Dachgiebel – auch hier sorgen Fenster als Lichtband für viel gesundes Tageslicht und ein modernes Antlitz des Familiendomizils oder von Geschäftshäusern und öffentlichen Gebäuden.

Viele Vorteile sprechen für Lichtbänder

Lichtbänder ermöglichen einen Lichteintrag, der weit über das herkömmliche Maß hinausgeht. „Mit ihnen lässt sich das gesunde, stromsparende Tageslicht perfekt nutzen und auch die Konzentrationsfähigkeit sowie die Gesundheit werden positiv beeinflusst. In der Fassade oder im Dach verbaut, ergibt sich mit einem Lichtband ein offenes Raumgefühl, das seinesgleichen sucht“, so Tschorn. Gleichzeitig werde mit dem Tageslicht auch Sonnenwärme transportiert: „Das spart Heizkosten und verhindert trockene Heizungsluft. Kombiniert mit dem passenden Sonnenschutz sorgen Lichtbänder so für das besondere Etwas in Sachen Lebensqualität.“ Ein weiterer großer Vorteil des Lichtbandes, egal ob in der Fassade oder im Dach montiert: Nur selten wird es durch umgebende Gebäude, Bäume oder andere „Sonnenräuber“ verschattet. „Lichtbänder im Dach können zum Beispiel kombiniert mit einer passenden Automation auch optimal als Rauch- und Wärmeabzug genutzt werden“, erklärt Tschorn. „Man sieht also: Diese Form des Fensters ist in jeder Hinsicht attraktiv und auf jeden Fall eine Überlegung wert.“ VFF/DS

Der Expertenrat: „Tipps und Informationen zu den vielen Vorteilen von gesundem Tageslicht gibt es im Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb. Außerdem hat der VFF hilfreiche Hinweise unter www.fensterratgeber.de zusammengestellt.“

Bild 1: Lichtbänder in der Hausfassade. Foto: VFF/Meko HolzMetall-System

Bild 2: Lichtband im Dach – Tageslicht pur. Foto: VFF/RAICO Bautechnik GmbH

Bild 3: Eine attraktive Lichtkuppel…. Foto: VFF/RAICO Bautechnik GmbH

Bild 4: …ziert dieses Gebäude. Foto: VFF/RAICO Bautechnik GmbH

Bild 5: Attraktiver Hingucker im Dach…. Foto: VFF/HP Gasser AG

Bild 6: …wunderbares Tageslicht darunter. Foto: VFF/HP Gasser AG

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10. Oktober 2018

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news-332 Tue, 09 Oct 2018 10:46:00 +0000 EuroWindoor-Studienreise 2018: Unternehmensbesuche in Berlin und Umland index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=332&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6602e598f02a5377ec42f2d3424e353e Frankfurt am Main, 9. Oktober 2018. Die EuroWindoor-Studienreise 2018 führte vom 12. bis 14. September 2018 in die Bundeshauptstadt Berlin und das Berliner Umland. Die Teilnehmer besuchten nicht mehr wie früher allein Unternehmen der Holzbranche, sondern Betriebe aller Rahmenmaterialien: Das Berliner Unternehmen Hans Timm Fensterbau, die Berliner Filiale des Profilherstellers Profine, das Unternehmen Hauk Metallbau und Sicherheitstechnik im brandenburgischen Nauen, sowie schließlich die nördlich von Berlin gelegene Niederlassung der Bremer Holzgroßhandelsgruppe Enno Roggemann. Firmenchef Detlef Timm, seit 2016 auch Präsident des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), legte den Schwerpunkt seiner Betriebsführung auf den Bereich der handwerklichen Sanierung von Holzkastenfenstern, die in Berlin sehr verbreitet sind. Das Unternehmen Hans Timm Fensterbau hat das Verfahren der Holzkastenfenstersanierung selbst entwickelt und war auch federführend an der Erarbeitung des VFF-Merkblattes zu diesem Thema beteiligt. Bei Profine, der nächsten Station, konnte die Reisegruppe als Kontrastprogramm die hochmoderne Fertigung von Kunststoffprofilen kennenlernen. Besonders beeindruckte die Teilnehmer ein neues Beschichtungssystem, bei dem - statt der bisher üblichen Folierung - Lack auf den Kunststoff aufgespritzt wird. Damit können farblich noch vielfältigere und individuellere Profile als bisher gefertigt werden, die dem Architekten neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.

Wie man erfolgreich ein Marktnische besetzt, erfuhren die Besucher bei Hauk Metallbau und Sicherheitstechnik in Nauen. Hauk ist Spezialist für Sicherheitssysteme beispielsweise bei der Ausstattung von Botschaften oder Konsulaten. Hier sind extrem anspruchsvolle Sicherheitslösungen in der Konstruktion und in der Verglasung erforderlich, die auch bei aggressiven Anschlägen erfolgreich schützen. Und das Kontrastprogramm der Studienreise setzte sich schließlich auch beim Besuch bei Roggemann fort. Außer dem riesigen Holzlager beeindruckte die Teilnehmer das angegliederte Dienstleistungszentrum „Dekoratec“, das den Kunden vorbereitende Arbeiten wie Zuschnitt, Bohr- und Fräsarbeiten bei Bedarf abnimmt.

Neben den Firmenbesuchen war die Besichtigung des rekonstruierten Berliner Schlosses, des zukünftigen Humboldtforums, eines der Highlights der Studienreise. Hier wurde der Reisegruppe exemplarisch der hohe Stellenwert des Fenster- und Fassadenbaus in der Architektur vor Augen geführt.

„Das neue materialübergreifende Konzept der EuroWindoor-Studienreise hat sich auf Anhieb bewährt“, resümierte Markus Christoffel, der das beim VFF angesiedelte Büro des Generalsekretariats betreut. „Gerade die große Unterschiedlichkeit der besuchten Unternehmen erregte die Neugier der Reiseteilnehmer. So staunten beispielsweise die Metallbauer über die Vielfalt im riesigen Holzlager von Roggemann, und die Holzleute wunderten sich beim Profilhersteller Profine über modernste Beschichtungstechnik.“

 

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news-331 Thu, 27 Sep 2018 11:06:00 +0000 VFF-Miniserie zum Thema Einbruchschutz: Teil 2: Auch die Türen müssen sicher sein index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=331&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=18ea24e303256a568ebe5975fba17db8 Frankfurt. Einbrecher haben schon bald wieder Hochkonjunktur. Auch beliebt für den Einstieg ins Eigenheim sind neben den Fenstern die Haus- und Wohnungstüren. Der VFF verrät im Rahmen seiner Miniserie Tipps und Tricks für sichere Häuserpforten. Alte Haustüren sind teilweise sehr leicht zu öffnen: „Ein größerer Schraubenzieher oder der berühmte ‚Kuhfuß‘ reichen häufig schon aus. Besser also, man rüstet auf eine einbruchsicherere Haustür um“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Doch was macht eine sichere Haustür aus? Dazu der Experte: „Eine Haustür, die Einbrechern Paroli bietet, besteht aus verstärkten Türblättern, einem stabilen und gut verankerten Türschloss, aus Bandseitensicherungen aus Metall und aus Glaseinsätzen aus Sicherheitsglas. Dieses Paket sorgt für eine erhöhte Einbruchhemmung.“ Ergänzend gebe es Sensoren, die einen Glasbruch oder die Öffnung der Haustür melden. „Erweitert mit Kamerasystemen, modernen Fingerprint-Systemen und einer motorischen Mehrfachverriegelung wird Einbrechern das Tagwerk wirksam erschwert. Und wie sicher sollte die Haustür von den Werten her sein? „Das wird bestimmt durch die so genannte ‚Resistance Class‘, kurz ‚RC‘. Diese war früher als ‚Widerstandsklasse‘, kurz ‚WK‘, bekannt. Ab einer Kennzeichnung mit ‚RC 2‘ sollte es wie bei Fenstern auch bei Haustüren im Privathaushalt losgehen“, so Tschorn. VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Die KfW-Bank stellt lukrative Förderungen für einbruchhemmende Türen zur Verfügung. Infos gibt es unter www.kfw.de. Außerdem berät die Kriminalpolizei Bürger in ihren Beratungszentren oder vor Ort im eigenen Heim.“

 

Bild: Sichere Haustüren bieten Einbrechern Paroli. Foto: VFF/Bayerwald – Fenster Haustüren GmbH

 

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27. September 2018

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news-328 Tue, 11 Sep 2018 10:46:00 +0000 Vertrieb der VFF-Merkblätter jetzt über den Beuth Verlag: Als personalisiertes PDF oder als Druckfassung index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=328&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fadc70252066544c324c947842d742cf Frankfurt am Main, 11. September 2018. Die über 50 Merkblätter, Informationen und Richtlinien des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) und die vom VFF herausgegebenen deutschsprachigen Fassungen der EuroWindoor Merkblätter werden seit August 2018 vom Beuth Verlag vertrieben. Der Beuth Verlag ist Tochterunternehmen des DIN Deutsches Institut für Normung e. V. und vertreibt vor allem nationale und internationale Normen. „Der Vertrieb durch Beuth unterstreicht die Bedeutung der technischen Regelwerke des VFF für unsere Branche“, so Frank Koos, VFF-Geschäftsführer Normung, Technik und Internationale Aktivitäten. „Sie geben Orientierung und Hilfe im Dschungel der deutschen und europäischen Normen, Richtlinien und Verordnungen. Dazu bündelt der Technische Ausschuss des VFF, der die Merkblätter koordiniert, mit über 30 Arbeitsgruppen eine breite branchenübergreifende Kompetenz und berät in Zusammenarbeit mit Experten namhafter Institute und Organisationen sehr intensiv die Inhalte.“

Als Leseprobe sind die VFF-Merkblätter wie bisher unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“, (dort „Merkblätter und Mitgliederinfos“) in Auszügen einzusehen. In gedruckter Form oder als PDF können die Merkblätter nun für eine Schutzgebühr bei Beuth unter www.beuth.de (bei Suche „VFF“ eingeben) bestellt oder heruntergeladen werden. Mitglieder des VFF erhalten wie bisher bei Neuerscheinung oder Überarbeitung je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 Stück zum Sonderpreis auf Anfrage beim VFF (vff@window.de).

Grafik „Beuth“ (Screenshot): Die Suche nach „VFF“ auf der Website von Beuth zeigt derzeit 68 Ergebnisse. Neben den Merkblättern, Informationen und Richtlinien des VFF werden auch für die Branche wichtige Normen und weitere Publikationen aufgeführt.

 

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news-330 Thu, 06 Sep 2018 10:44:00 +0000 VFF-Miniserie zum Thema Einbruchschutz: Teil 1: Jetzt an sicherere Fenster denken index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=330&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f2adf6e9858a1d5976c5ce35bf887478 Frankfurt. Einbrecher haben schon bald wieder Hochkonjunktur. Besonders beliebt für den Einstieg ins Eigenheim: Die Fenster. Der VFF verrät im Rahmen einer Miniserie Tipps und Tricks für sichere „Häuseraugen“. Alte Fenster sind häufig nicht nur Energievernichter und Komfortkiller. Auch in Sachen Einbruchschutz bieten sie oft nicht einmal einem größeren Schraubenzieher Paroli. „Wer sein Geld in neue, einbruchsichere Fenster investiert, schläft nachts ruhiger, spart nebenbei teure Heizenergie und der Komfort in den eigenen vier Wänden steigt spürbar“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Doch was macht ein sichereres Fenster aus? Dazu der Experte: „Fenster mit Einbruchhemmung bieten zahlreiche Schutzfunktionen. Diese werden mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlägen mit Pilzkopfverriegelungen und passenden Sicherheitsschließblechen, einer stabilen Befestigung der Sicherheitsverglasung im Fensterflügel und einer korrekten Montage des Fensters im Mauerwerk erreicht.“ Doch wie erkennt der Verbraucher, wie gut das alles zusammen funktioniert und ob ein Fenster wirklich sicher ist? „Das wird bestimmt durch die so genannte ‚Resistance Class‘, kurz ‚RC‘, die früher als ‚Widerstandsklasse‘, kurz ‚WK‘, bekannt war. Ab einer Kennzeichnung mit ‚RC 2‘ sollte es im Privathaushalt losgehen“, so Tschorn. Zusatzausstattungen wie Alarm- oder Überwachungsanlagen mit Sensortechnik ergänzten diese Sicherheitsfeatures sinnvoll. „Ganz wichtig: Sind die Fenster noch relativ jung und damit sowohl energiesparend als auch komfortabel, kann man auch über eine Nachrüstung zum Beispiel mit Sicherheitsbeschlägen mit Pilzkopfzapfen oder mit Sperrriegeln am Rahmen und im Mauerwerk nachdenken. Auch damit lässt sich der Einbruchschutz signifikant erhöhen.“ VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Die KfW-Bank stellt lukrative Förderungen für einbruchhemmende Fenster zur Verfügung. Infos gibt es unter www.kfw.de. Außerdem berät die Kriminalpolizei Bürger in ihren Beratungszentren oder vor Ort im eigenen Heim.“

 

Bild: Ein Einbrecher müht sich dank sicherer Fenster vergeblich ab. Foto: VFF/Aug. Winkhaus GmbH

 

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6. September 2018

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news-325 Thu, 30 Aug 2018 15:31:00 +0000 VFF-Merkblatt ES.01 überarbeitet - „Energetische Kennwerte von Fenstern, Türen und Fassaden“ index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=325&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=094ab8387569fb59c0c2a0c979e42c6a Frankfurt am Main, 30. August 2018. Nach Überarbeitung hat der Verband Fenster + Fassade (VFF) das Merkblatt ES.01: 2018-07 „Energetische Kennwerte von Fenstern, Türen und Fassaden“ (Ersatz für ES.01: 2013-09) neu veröffentlicht. In der Neufassung des Merkblatts wurde insbesondere eine Reihe aktualisierter Normen zur Berechnung der U-Werte berücksichtigt.

Das Merkblatt ES.01 erläutert, wie der Titel schon besagt, die wärmetechnischen Kennwerte für verglaste Bauteile, die aufgrund der Anforderungen der europäischen Normung ermittelt und beachtet werden müssen. Dies sind insbesondere der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) und der g-Wert (Gesamtenenergiedurchlassgrad), die das Merkblatt in allen wesentlichen Einzelheiten für Gläser, Paneele, Fenster, Fenstertüren, Türen sowie Fassaden definiert und erklärt.

In die Neufassung wurden die 2018 neu erschienenen Normen zur Berechnung der U-Werte von Fenster/Türen EN ISO 10077-1 sowie von Rahmen EN ISO 10077-2 eingearbeitet. Danach können jetzt Sprossen über einen längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten im Übergangsbereich von Glas und Sprosse Ygb eingerechnet werden, was genauere Werte liefert als mit den bisherigen pauschalen Zuschlägen. Die Formeln wurden entsprechend ergänzt. Im Blick auf Rahmen behandelt das Merkblatt jetzt die beiden Verfahren zur Berechnung der Wärmeübertragung in Hohlräumen der Rahmen, nämlich das neue Radiosity-Verfahren sowie wie bisher das leq-Verfahren mit einer einzelnen äquivalenten Wärmeleitfähigkeit. Weiterhin wurde die geänderte ift-Richtlinie WA 02/4 „Uf-Werte für Kunststoffprofile aus Fenstersystemen“ berücksichtigt, wonach neben dem bisherigen Kennlinienverfahren für U-Werte der Kunststoffrahmen jetzt auch das Systemwertverfahren bzw. Höchstwertverfahren anwendbar ist.

Weitere Änderungen: Zu den äquivalenten U-Werten wurde die Tabelle 1 mit den Beispielen für Argon gefüllte Referenzglastypen bzgl. unterschiedlicher Anwendungsfälle angepasst. Es wird auf die neue EN 17037 für eine angemessene Tageslichtversorgung hingewiesen. Der Abschnitt zu „Temporärer Wärmeschutz“ durch Abschlüsse (z.B. Rollläden) wurde neu gefasst. Änderungen der Produktnorm für Lichtkuppeln (EN 1873: 2016) werden behandelt. Und schließlich wurden die Normverweise aktualisiert sowie die Begrifflichkeiten an den aktuellen Stand angepasst.

Die Überarbeitung wurde in Zusammenarbeit mit dem ift Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, dem BIV des Glaserhandwerks, Hadamar, dem Bundesverband Flachglas (BF), Troisdorf, dem Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz, Bonn, und Tischler Schreiner Deutschland, Berlin, durchgeführt.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt ES.01: 2018-07 „Energetische Kennwerte von Fenstern, Türen und Fassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 26,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 St. zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt- ES.01_2018-07“ (Grafik: VFF)

 

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news-326 Thu, 30 Aug 2018 15:31:00 +0000 VFF-Merkblatt FA.01 überarbeitet - „Potentialausgleich und Blitzschutz bei Vorhangfassaden“ index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=326&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e3ba42867cd70cd2cef8a48106d83b76 Frankfurt am Main, 30. August 2018. Das VFF-Merkblatt FA.01: 2018-08 „Potentialausgleich und Blitzschutz bei Vorhangfassaden“ (Ersatz für FA.01: 2009-09) wurde aufgrund einer Reihe aktualisierter Normen und neuer Erkenntnisse zum Thema überarbeitet und um einen Anhang zum besseren Verständnis der komplexen Zusammenhänge beim Blitzschutz erweitert.

Mit dem erstmals 2009 erschienen Merkblatt FA.01: 2018-08 „Potentialausgleich und Blitzschutz bei Vorhangfassaden“ hat der VFF auf mangelhafte Ausschreibungen zum Thema - sei es aus Unwissenheit oder falsch verwendeten Begriffen - reagiert. Grundsätzlich unterscheidet das Merkblatt zwischen dem Potentialausgleich (Schutz gegen elektrischen Schlag) und dem Blitzschutz unter Einbeziehung der Fassade.

Das Merkblatt definiert alle wichtigen Begriffe und macht deutlich, dass Potentialausgleich zum Schutz gegen elektrischen Schlag und Blitzschutz von Vorhangfassaden mit Blitzschutz-Potentialausgleich bis hin zur Fassade als Bestandteil des Äußeren Blitzschutzes erhebliche planerische Leistungen und Vorgaben erfordern, die nicht im Leistungsumfang der Fassadenhersteller enthalten sind. Ein Anschluss der Fassade zum Schutz gegen elektrischen Schlag kann freiwillig vereinbart werden. In diesem Fall sind zum Anschluss an das Potentialausgleichsystem sind entsprechende Übergabepunkte im Rahmen der Ausführungsplanung abzustimmen und eindeutig zu definieren. Soll eine Vorhangfassade gar als natürlicher Bestandteil des Blitzschutzsystems genutzt werden, ist dies gesondert zu vereinbaren und entsprechend in der Leistungsbeschreibung als eigene Position auszuschreiben, da i.d.R. andere Verbindungen benötigt werden als standardmäßig vorhanden sind. Das Merkblatt stellt ausführlich die möglichen konstruktiven Lösungen für die Anforderungen von Potentialausgleich und Blitzschutz vor.

In der Neufassung wurden neben der Produktnorm für Vorhangfassaden EN 13830 von 2015 auch die überarbeiteten Normen aus dem Elektro- und Blitzschutzbereich berücksichtigt und in diesem Zusammenhang auch die Begrifflichkeit und die Normverweise aktualisiert. Zum besseren Verständnis der komplexen Zusammenhänge beim Blitzschutz wurden zudem ein Anhang mit einem Ablaufdiagramm zu den Entscheidungswegen zum Blitzschutz unter Einbeziehung der Fassade und ein Anhang mit Anwendungsbeispielen zum Blitzschutz ergänzt.

An der Überarbeitung des Merkblatts haben neben Experten des VFF die Gütegemeinschaft für Blitzschutzsysteme e.V., das ift Institut für Fenstertechnik, Tischler Schreiner Deutschland und der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. mit seinem Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) mitgewirkt.

 

Bezug Das VFF-Merkblatt FA.01: 2018-08 „Potentialausgleich und Blitzschutz bei Vorhangfassaden“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 19,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 St. zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt- FA.01: 2018-08“ (Grafik: VFF)

 

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news-327 Thu, 30 Aug 2018 15:31:00 +0000 VFF-Merkblatt ST.01 überarbeitet - „Beschichten von Stahlteilen im Metallbau“ index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=327&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d383f1d4bde5f0935ab1f510e03f36f Frankfurt am Main, 30. August 2018. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat das VFF-Merkblatt ST.01: 2018-07 „Beschichten von Stahlteilen im Metallbau“ nach umfangreicher Überarbeitung neu veröffentlich. Das VFF-Merkblatt ST.01: 2018-07 (Ersatz für ST.01: 2015-10) wurde insbesondere an die neu erschienene Norm DIN 55634 zum Korrosionsschutz von tragenden dünnwandigen Bauteilen aus Stahl angepasst.

Ausgangspunkt des Merkblattes, das erstmals 2002 erschienen ist, sind die hohen Anforderungen an Beschichtungen von Stahl-Bauteilen in Bezug auf Haftfestigkeit, Wetterbeständigkeit, Korrosionsschutz und Ästhetik. Um diese Anforderungen zu erfüllen, muss eine hochwertige Beschichtung erfolgen. Dabei ist die Qualität der Beschichtung nicht nur abhängig vom Beschichtungsstoff, sondern, auch von der Art der Vorbehandlung und des Untergrundes. Diese Zusammenhänge erläutert das Merkblatt ST.01 ausführlich und unterstützt bei der Auswahl eines geeigneten und wirtschaftlichen Beschichtungsaufbaues.

Stahlteile als Bestandteil von Fassadenkonstruktionen, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Verwendung finden, müssen zur Verlängerung der Standzeit einen entsprechenden Korrosionsschutz erhalten, der nach Anwendungsfall entweder aus organischen Beschichtungen und/oder aus einem metallischen Überzug bestehen kann. Das Merkblatt gilt für Bauteile aus Stahl oder verzinktem Stahl, wie sie im Metallbau zum Einsatz gelangen, und umfasst sowohl die handwerkliche Beschichtung der Teile als auch die industrielle Beschichtung bei der eine gleichmäßigere Oberflächenqualität erzielt werden kann.

In die neue Fassung von ST.01: 2018-07 wurde neben der redaktionellen Bearbeitung, der Aktualisierung der Begrifflichkeit und der Normverweise vor allem die neuen Anforderungen der DIN 55634 aufgenommen. Dies führte insoweit kaum zu Änderungen, als Inhalte aus dem bisherigen Merkblatt, die in einem VFF-Projekt beim Institut für Oberflächentechnik erarbeitet waren, in der Norm übernommen wurden. Zu den in dem neuen Teil 2 der Norm erläuterten Anforderungen an die Überwachung und Zertifizierung beim Korrosionsschutz von tragenden dünnwandigen Bauteilen nach DIN 55634-2 wurde allerdings ein neuer Abschnitt im Merkblatt ergänzt. Zudem wird im überarbeiteten Merkblatt jetzt in dem Abschnitt zur chemischen Vorbehandlung detailliert auf die Chromatierung und die alternativen, Cr(VI)-freien Passivierungsverfahren eingegangen.

Das Merkblatt wird in Zusammenarbeit mit dem AMFT (Wien), bauforumstahl (Düsseldorf), GSB International (Düsseldorf), IFO - Institut für Oberflächentechnik (Schwäbisch Gmünd), SZFF/CSFF (Olten) und QIB - Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung (Schwäbisch Gmünd) herausgegeben.

 

Bezug: Das VFF-Merkblatt ST.01: 2018-07 „Beschichten von Stahlteilen im Metallbau““ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblatt kann in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 26,- Euro. Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 St. zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafik „Deckblatt- ST.01: 2018-07“ (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-329 Wed, 22 Aug 2018 11:06:00 +0000 Fenster- und Türen-Recycling: Ein großer Dienst für die Umwelt index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=329&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2437f207cc4475e31578bf1a259577c7 Frankfurt. Das Thema Recycling gehört heute in Sachen Umweltschutz nicht nur zum guten Ton, sondern stellt auch eine Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen dar. Das gilt auch für Fenster und Türen: „Weggeworfen wird hier am Ende der Nutzungszeit so gut wie nichts, denn jeder Bestandteil ist wertvoll und kann nach einer entsprechenden Aufarbeitung wiederverwertet werden“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. Fenster und Türen bestehen aus den unterschiedlichsten, angesichts endlicher Ressourcen sehr wertvollen Materialien: Aus Kunststoff, Holz und Metall und natürlich aus Glas. Alle diese Stoffe lassen sich auf die eine oder andere Art recyceln. „Kunststoff wird zum Beispiel in einem geschlossenen Wertstoffkreislauf in mehreren Schritten auf Millimetergröße zerkleinert, nahezu vollautomatisch sortiert, gereinigt und aufbereitet“, so Tschorn. Das Endprodukt ist ein sortenreines und hochwertiges Kunststoff-Granulat, das für neue Fenster und Türen und auch für Bauprofile verwendet werden kann. Einen anderen Weg geht das Holz alter Holz- und Holz-/Metallfenster: Das Naturmaterial ist nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ein CO2-neutraler Energieträger, der in modernen Biomasse-Heizkraftwerken zur effizienten Energieerzeugung eingesetzt werden kann. Holz macht etwa zwei Drittel des Fensters aus, das Recycling erfolgt durch spezialisierte Altholz-Verwertungsunternehmen. „Es wird geschätzt, dass die so genannten End-of-Life-Holztüren und -fenster in Deutschland zumeist der Verbrennung mit Energierückgewinnung zugeführt werden“, erklärt Tschorn. Metallteile wie Rahmen oder Beschläge werden zerkleinert, sortiert, gereinigt und eingeschmolzen. Aus dem so wiedergewonnenen Rohstoff entstehen dann neue Fenster- und Türenbestandteile sowie Bauprofile. Dabei geht Aluminium – wie Kunststoff auch – den Weg des geschlossenen Wertstoffkreislaufes. So werden wiederverwertbare Bauteile eingesammelt, aufbereitet und dem Schmelzbetrieb wieder zugeführt, um neue Fensterprofile herzustellen. „Dafür wird das Alt-Aluminium geschreddert und von Fremdmaterialien getrennt. Danach wird es in Schmelzwerken eingeschmolzen und zu Pressbolzen gegossen, die von hervorragender stofflicher Qualität sind.“ Und auch das Glas geht nicht verloren: Daraus entstehen neue Fenstergläser oder Glasbauteile, die ebenfalls im Hausbau Verwendung finden. „Man sieht also: Verschwendet wird im Fenster- und Türenbau nichts. Selbst nach Jahrzehnten des Gebrauchs finden die vielen Bestandteile eine neue Bestimmung und schonen so die ohnehin knappen Ressourcen der Erde“, schließt Tschorn. VFF/DS

 

Bild 1: Ein Container wird mit alten Fenstern befüllt. Foto: VFF/Rewindo

Bild 2: Kunststofffenster vor dem Recycling. Foto: VFF/Rewindo

Bild 3: Kunststoffgranulat für neue Produkte. Foto: VFF/Rewindo

Bild 4: Alte Aluminiumfenster vor dem Recycling. Foto: VFF/A|U|F

Bild 5: Aluminiumteile vor dem Schreddern. VFF/A|U|F

Bild 6: Grafik zum Thema „Recycling von Fenstern und Türen“. Quelle: VFF

+ QR-Code für www.fensterratgeber.de

 

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de. Dort gibt es unter anderem den Bereich „Alte Fenster“ mit vielen hilfreichen Infos zum Thema Recycling. Weitere Internet-Seiten, die sich anbieten: Zu Aluminium www.a-u-f.com, zu Kunststoffen www.rewindo.de und zu Holz www.window.de.

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

 

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22. August 2018

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news-323 Tue, 21 Aug 2018 09:02:00 +0000 EuroWindoor Präsentation auf der „glasstec“: Was passiert mit Holzfenstern nach der Nutzungszeit? index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=323&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b53a066ca649848a2f77e9e92315c631 Frankfurt am Main, 21. August 2018. Am 24. Oktober 2018 präsentiert EuroWindoor im Rahmen der Düsseldorfer „glasstec“ die Ergebnisse der EuroWindoor Studie zum Umgang mit Fenstern und Außentüren aus Holz nach der Nutzungszeit („End-of-Life Treatment“). Die Ergebnisse stellt David McKinnon vom international tätigen Ingenieurs- und Beratungsunternehmen Ramboll vor, welches die Studie durchgeführt hat.

Anlass für die EuroWindoor Studie war ein europäisches Entsorgungsszenario für Holzfenster in dem Normentwurf prEN 17213 („Fenster und Türen - Umweltproduktdeklarationen - Produktkategorieregeln für Fenster und Türen“), in dem aufgrund fehlender Daten eine Annahme getroffen wurde, dass 50 Prozent der Altfenster auf die Deponie gehen würden. Um zu einem für ganz Europa repräsentativen Ergebnis zu kommen, berücksichtigt die Studie unter der Fragestellung „was passiert mit dem Holz nach der Nutzungszeit als Fenster oder Tür?“ die europäische Gesetzgebung und die Situation in neun verschiedenen europäischen Referenzländern (AT, CZ, DE, DK, FR, GB, IT, NL und SE).

Die Präsentation der Ergebnisse der Studie findet am 24. Oktober 2018 von 11 bis 12.30 Uhr auf der glasstec in Halle 10 statt. Es gibt eine simultane Übersetzung in Deutsch und Englisch. Die Teilnahme ist kostenfrei. Erforderlich ist allerdings eine Eintrittskarte zur Messe mit dem Daylight by EuroWindoor-Ticket sowie eine Registrierung mit dem Stichwort „End of-Life Treatment“, vollem Namen und Firmennamen bei EuroWindoor unter gs @eurowindoor .eu.

An demselben Tag und demselben Ort findet dann nachmittags von 14 bis 16 Uhr die Konferenz „Daylight by EuroWindoor: Tageslichtnutzung in Gebäuden – Neues zu Grundlagen und Planung“ statt. Im Fokus steht die neue europäische Norm EN 17037:2018 für Tageslicht in Gebäuden, die im Herbst veröffentlicht wird. Zu den Referenten zählen der in Dänemark lehrende Tageslicht-Normungs-Experte Prof. Marc Fontoynont, der renommierte deutsche Lichtplaner Prof. Peter Anders sowie Experten des Verbandes Fenster + Fassade und BF Bundesverband Flachglas. Teilnehmer können sich für 49 € pro Person direkt beim Ticket Shop der „glasstec“ (www.glasstec-online.de) registrieren. Das Ticket berechtigt auch zum Messebesuch.

„Wir empfehlen den Teilnehmern der Vormittags-Präsentation auch die Teilnahme an der EuroWindoor-Nachmittags-Konferenz zum Thema „Tageslicht““, so EuroWindoor-Generalsekretär Frank Koos. „Neben der zusätzlichen sachlichen Information profitieren die Teilnehmer auch von dem Ticket zur Nachmittagsveranstaltung, das den Zugang zur Messe ermöglicht.“

Weitere Informationen zu der EuroWindoor Präsentation: Flyer

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-28, Fax: 069 / 95 50 54-11

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news-320 Mon, 20 Aug 2018 09:02:00 +0000 EuroWindoor Tageslicht-Konferenz auf der „glasstec“: Der vielfältige Nutzen von Tageslicht index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=320&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d08cdd283a5e043a4ec39c45c202d52e Frankfurt am Main, 20. August 2018. Am 24. Oktober 2018 findet im Rahmen der Düsseldorfer „glasstec“ die Konferenz „Daylight by EuroWindoor: Tageslichtnutzung in Gebäuden – Neues zu Grundlagen und Planung“ statt. Im Zentrum dieser Nachmittagsveranstaltung, die vor allem Architekten und Vertreter der Fenster-, Fassaden- und Glasindustrie anspricht, steht neben neuen Erkenntnissen aus der Tageslichtforschung und deren geschickter Implementierung in den Bauplanungsprozess auch die neue europäische Norm EN 17037 für Tageslicht in Gebäuden, die im Herbst 2018 veröffentlicht wird.

Zu den Referenten zählen der in Dänemark lehrende Tageslicht-Normungs-Experte Prof. Marc Fontoynont, der renommierte deutsche Lichtplaner Prof. Peter Andres sowie Experten des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) und des Bundesverbandes Flachglas (BF).

Die Veranstaltung „Daylight by EuroWindoor“ findet am 24. Oktober 2018 im Rahmen der Düsseldorfer „glasstec“-Messe von 14 bis 16 Uhr in der Halle 10 statt. Es gibt eine simultane Übersetzung in Deutsch und Englisch. Teilnehmer können sich für 49 € pro Person direkt beim Ticket Shop der „glasstec (www.glasstec-online.de) registrieren. Das Ticket berechtigt auch zum Messebesuch.

Am Vormittag desselben Tages, 24. Oktober 2018, präsentiert EuroWindoor ebenfalls in Halle 10 von 11 bis 12.30 Uhr die Ergebnisse der EuroWindoor Studie zum Umgang mit Fenstern und Außentüren aus Holz nach der Nutzungszeit („End-of-Life Treatment“). „Für diese Veranstaltung ist keine zusätzliche Gebühr fällig. Sie müssen sich nur mit dem Stichwort „End of-Life Treatment“, vollem Namen und Firmennamen bei EuroWindoor unter gs@eurowindoor.eu registrieren“, erläutert Frank Koos, der Generalsekretär von EuroWindoor. „Da diese Veranstaltung ebenfalls auf dem Messegelände stattfindet, müssen Sie ebenfalls das „Daylight by EuroWindoor“-Ticket vorweisen, und es empfiehlt sich, beide Veranstaltungen zu besuchen.“

Weitere Informationen zu der EuroWindoor Veranstaltung "Daylight by EuroWindoor": 
Flyer und Mehr Information/ Anmeldung

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-318 Fri, 17 Aug 2018 13:44:00 +0000 VFF-Merkblätter HO.06-1 und HO.11 überarbeitet - Holzarten und Holzschutz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=318&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c50b78ecb521babec7e6558906614dd4 Frankfurt am Main, 17. August 2018. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat die Merkblätter HO.06-1 und HO.11 nach Überar-beitung neu veröffentlicht. HO.06-1: 2018-08 „Holzarten für den Fensterbau – Teil 1: Eigenschaften, Holzartentabelle - Holzarten zur Herstellung maßhaltiger Bauteile“ ersetzt HO.06-1: 2013-09, und HO.11: 2018-08 „Holzschutz bei Holz- und Holz-Metallfenstern, -Haustüren, -Fassaden und -Wintergärten“ ersetzt HO.11: 2013-04. Grund der Überarbeitung beider Merkblätter war die neue Ausgabe der EN 350:2016 „Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten - Prüfung und Klassifizierung der Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten gegen biologischen Angriff“.

Das Merkblatt HO.06-1: 2018-08 Holzarten für den Fensterbau - Teil 1: Eigenschaften, Holzartentabelle - Holzarten zur Herstellung maßhaltiger Bauteile“ nennt Holzarten, die sich im Einsatz für maßhaltige Bauteile (Fenster, Außentüren, Vorhangfassaden, Wintergärten) als geeignet oder, wenn sie mehr als 15 Jahre erfolgreich eingesetzt wurden, als bewährt erwiesen haben. Die Tabelle führt 12 Nadelhölzer und 26 Laubhölzer auf, die unter anderem im Hinblick auf ihre Rohdichte, Wärmeleitfähigkeit und Eignung als lamellierte Fenster-Kantel charakterisiert werden. Die Bewertung der „Dauerhaftigkeit“ wurde nach den Vorschriften der neuen DIN EN 350:2016 aktualisiert. Neu aufgenommen wurde für Nadelhölzer die Sibirische Lärche; zudem wird jetzt zwischen Oregon Pine (westliches Nordamerika) und Douglasie (Mitteleuropa) unterschieden. Für Laubhölzer wird jetzt Eucalyptus grandis aus Uruguay separat aufgeführt. „Wichtig ist mir der Hinweis, dass zu verschiedenen weiteren Fragen wie etwa zur Eignung von Beschichtungssystemen oder zum Einsatz anderer Holzarten oder Holzprodukten ein Reihe weiterer VFF-Merkblätter („HO“) vorliegen, die der Fensterbauer ebenfalls nutzen sollte“, erklärt Eike Gehrts, der Holzexperte des VFF.

Das von VFF und der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. herausgegebenen Merkblatt HO.06-1 2018-08 wurde in Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen erstellt: Bundesverband ProHolzfenster e.V., Berlin, Burckhardtinstitut der Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung für Holzbiologie und Holzprodukte, Gesamtverband Deutscher Holzhandel, Berlin, HFA - Holzforschung Austria, Wien, ift - Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, Thünen-Institut für Holzforschung, Hamburg, VdL - Verband der Deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V., Frankfurt am Main.

Das Merkblatt HO.11: 2018-08 „Holzschutz bei Holz- und Holz-Metallfenstern, -Haustüren, -Fassaden und -Wintergärten“ erläutert die Schutzmaßnahmen gegen Bauschäden durch holzzerstörende Organismen (Insekten, Pilze). Weiterhin geht es um Maßnahmen gegen holzverfärbende Pilze (Bläue), die zwar keinen Bauschaden verursachen, jedoch das Erscheinungsbild der Holzoberfläche nachhaltig beeinträchtigen. Die Holzschutzmaßnahmen richten sich nach Konstruktion und Verarbeitung (konstruktiver Holzschutz) sowie nach Holzart, Holzqualität, natürlicher Dauerhaftigkeit und umfassen die Anwendung von Holzschutzmitteln (vorbeugender chemischer Holzschutz) sowie die notwendige Wartung/Pflege und Inspektion (vgl. VFF-Merkblätter und Mitgliederinformationen WP.01 bis WP.03). Die erforderlichen Holzschutzmaßnahmen richten sich nach den Gebrauchsklassen, in denen die Elemente eingesetzt werden. Für maßhaltige Holzbauelemente gelten die Klassen 0/1 (Innenbereich trocken), 2 (Innenbereich oder unter Dach, gelegentlich feucht) und 3.1 (Außenbereich ohne Erdkontakt). Vor diesem Hintergrund erläutert das Merkblatt ausführlich unter anderem die Maßnahmen, die dazu führen, dass auf zusätzlichen chemischen Holzschutz komplett verzichtet werden kann. Ein Kapitel zu „Wartung/Pflege und Inspektion“ schließt das Merkblatt ab.

Das vom VFF herausgegebenen Merkblatt HO.11-1 2018-08 wurde in Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen erstellt Holzforschung Austria, Wien, Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, Institut für Oberflächentechnik, Schwäbisch-Gmünd, Technischer Arbeitskreis industrielle Fensterbeschichtung im Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL), Frankfurt am Main, Tischler Schreiner Deutschland, Berlin, Wintergarten-Fachverband e.V., Rosenheim.

Bezug: Die VFF-Merkblätter HO.06-1: 2018-08 „Holzarten für den Fensterbau – Teil 1: Eigenschaften, Holzartentabelle - Holzarten zur Herstellung maßhaltiger Bauteile“ und HO.11: 2018-08 „Holzschutz bei Holz- und Holz-Metallfenstern, -Haustüren, -Fassaden und -Wintergärten““ sind als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Die Merkblätter können in gedruckter Form oder als PDF bei Beuth unter www.beuth.de (dann bei Suche „VFF“ eingeben, komplettiert sich automatisch) bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 19,- Euro (HO.06-1) und 26,- Euro (HO.11). Mitglieder des VFF erhalten je ein Exemplar kostenlos. Sammelbestellungen ab 50 St. zum Sonderpreis auf Anfrage.

Grafiken „Deckblatt_HO.06-01_2018-08“ und „Deckblatt_HO-11_2018-08“ (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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news-317 Fri, 10 Aug 2018 09:02:00 +0000 Modernisierungsprojekt nahe Rastatt - Topmodern mit zwei Parteien index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=317&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b8edfe9900743bd9eefa27a79b21852e Frankfurt/Ottersweier. Energetisch veraltete Fenster und Türen, das Ganze ohne jeden Einbruchschutz und mit insgesamt wenig Komfort: So präsentierte sich das Haus einer Familie aus Ottersweier in der Nähe von Rastatt noch bis vor wenigen Wochen. Das hat sich grundlegend geändert: 3-fach verglaste Fenster in schickem Anthrazit, eine Haustür mit Sicherheitsverriegelung, eine einbruchhemmende Nebentür, komfortable, elektrifizierte Rollläden und ein hochmodernes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) haben aus dem in die Jahre gekommenen Eigenheim eine zeitgemäße und sichere Wohlfühloase gemacht. Das Projekt wurde durch das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ zu einer bezahlbaren Angelegenheit.

Zwei Parteien wohnen in dem verjüngten Haus, im Erdgeschoss die Großeltern und im Ober- sowie im Dachgeschoss die junge Generation. Dank der Modernisierung bereitet allen Parteien das Wohnen im Haus jetzt richtig Freude. „Wir standen vor der Wahl: Neu bauen oder das Haus aus dem Jahr 1959 sanieren. Da wir im Ort bleiben und das Elternhaus fortführen wollten, entschieden wir uns für die Sanierung“, so der Bauherr über die Beweggründe dieses Projekts. Die Kostenfrage war schnell geklärt: „Dank der erhältlichen KfW-Fördermittel hatten wir am Ende ein Haus, das einem Neubau entspricht für einen Bruchteil des Geldes, das für einen entsprechenden Neubau fällig geworden wäre.“

 

Das wurde in dem Wohnhaus gemacht:

Zunächst erhielt das Dachgeschoss schöne Gauben. „Das bringt Licht und macht die Räume im Dachbereich viel besser nutzbar“, so der Bauherr. Im Obergeschoss gab es zudem neue Fenster, die teilweise bodentief ausgeführt wurden. Insgesamt wurden 20 Fenster und die Haustür erneuert sowie die Rollläden elektrifiziert. „Die Automation bringt zusätzlichen Komfort und erleichtert die Bedienung der Rollläden durch sämtliche Mitglieder der Familie ungemein“, führt der Bauherr weiter aus. Jetzt wartet das Zweifamilienhaus mit dem Status eines KfW 70-Hauses auf, besitzt eine Pelletheizung, eine zeitgemäße Fassadendämmung, eine gute Dachdämmung und schöne, große Fensterelemente. Dazu der Modernisierer abschließend: „Wir sind froh, dass wir uns so entschieden haben und bereuen nichts.“ Es fühlten sich alle sehr wohl im perfekt aufgewerteten Haus und das Ganze sei ohne Wertverlust finanziell im Rahmen geblieben. „Dies ist ein wirklich schönes Beispiel für die Möglichkeiten, die unsere Branche bietet. Für alle Bedürfnisse gibt es vielfältige praktikable Lösungen und die erhältlichen Fördermittel machen ein solches Projekt zu einer finanzierbaren Angelegenheit“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn, zu dem beeindruckenden Projekt. VFF/DS

 

Der VFF-Tipp: „Informieren Sie sich bei der KfW-Bank, beim mit der Modernisierung beauftragten Unternehmen und auch bei der Gemeinde nach erhältlichen Förderungen. Eine Hausmodernisierung muss nicht teuer sein und sie macht das Eigenheim für viele Jahre und Jahrzehnte zukunftssicher.“

 

 

Bild 1: Altes Foto vom Wohnhaus im früheren Zustand. Foto: VFF/hilzinger GmbH

Bild 2: So sieht das Eigenheim heute aus. Foto: VFF/hilzinger GmbH

Bild 3: Attraktiv: Bodentiefe Fenster und große Gaube. Foto: VFF/hilzinger GmbH

Bild 4: Moderne Haustür als Visitenkarte des Eigenheims. Foto: VFF/hilzinger GmbH

Bild 5: Blick in die neue Gaube des Dachgeschosses Foto: VFF/hilzinger GmbH

+ QR-Code für www.fensterratgeber.de

 

 

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de.

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

 

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

 

10. August 2018

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news-316 Fri, 10 Aug 2018 07:42:00 +0000 Städtebau und Klimawandel: Die Lösung sind nicht kleine Fenster, sondern große mit Sonnenschutz index.php?id=267&tx_news_pi1%5Bnews%5D=316&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1082815dbab866a6a840f32bc1d9ca83 Frankfurt a. M./Troisdorf/Bonn. Wegen des Klimawandels und der hohen Temperaturen geistern hinsichtlich der Größe von Fensterflächen im Städtebau der Zukunft die wildesten Spekulationen durch die Medienlandschaft. „Glaspaläste sind passé“ wird dort gemutmaßt und namhafte Wis-senschaftler behaupten ernsthaft, in Deutschland würden „zu große Fensterflächen“ verbaut. „Die Lösung sind nicht kleine Fenster, sondern große mit dem richtigen Sonnenschutz“, so die Geschäftsführer der Branchenverbände Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn, Bundesverband Flachglas (BF), Jochen Grönegräs und Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS), Christoph Silber-Bonz, einhellig.

Große Fensterflächen machen in vielerlei Hinsicht Sinn: Zum einen ist Tageslicht nachgewiesenermaßen gesund. „Das gilt nicht nur für Aktivitäten in der freien Natur, sondern auch für den Aufenthalt im Inneren von Gebäuden. Große Glasflächen lassen Tageslicht ins Haus und fördern sowohl in Wohn- als auch in Objektbauten das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit des Menschen“, erklärt BF-Hauptgeschäftsführer Jochen Grönegräs. „Natürliches Licht und Helligkeit tragen einfach dazu bei, dass man sich gerne in einem ansonsten geschlossenen Raum aufhält. Der moderne Mensch ist nun einmal nicht für ein Leben in einer düsteren Höhle gemacht, deshalb macht die vielfach zu hörende Forderung nach kleineren Fensterflächen keinerlei Sinn“, bekräftigt Grönegräs. Das gelte einmal mehr für den Nachwuchs: „Viele Kinder leiden heute bereits in jungen Jahren an einer ausgeprägten Kurzsichtigkeit. Nach aktuellen Erkenntnissen liegt dies unter anderem an einer nicht ausreichenden Versorgung mit Tageslicht während der Wachstumsphase. Hier gilt es, mit allen verfügbaren Möglichkeiten vorzubeugen“, so Grönegräs. Quasi ganz nebenbei sparen große Fensterflächen Energie. „Morgens und abends können die ersten und letzten Sonnenstrahlen noch genutzt und tagsüber teures Kunstlicht vermieden werden. Dadurch sinken die Nebenkosten spürbar. Und in drei von vier Jahreszeiten ist in unseren Breiten die Unterstützung der Sonne gewünscht und sinnvoll, um Heizkosten zu reduzieren. Außerdem ermöglichen große Fensterflächen im Gegensatz zum Mauerwerk den ungehinderten Blick nach draußen – diesen zu reduzieren trennt den Menschen von der Natur und führt zurück ins Mittelalter“, ergänzt VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn.

 

Sommerhitze? Mit dem richtigen Sonnenschutz kein Problem

Auch der vielzitierte Klimawandel und die damit einhergehenden hohen Temperaturen im Sommer sind nach Überzeugung der Verbandsgeschäftsführer kein Argument für eine Verkleinerung der Fensterflächen im zukünftigen Städtebau. „Für kühle Lösungen im Eigenheim oder im Büro stehen viele effektive, optisch individuelle Möglichkeiten zur Wahl. Das Angebot umfasst dabei unter anderem klassische Rollläden und Raffstoren, Klapp- und Schiebeläden sowie textilen Sonnenschutz wie beispielsweise Plissees und Markisen in unterschiedlichsten Ausführungen. Diese Systeme können je nach Produkt außen vor dem Fenster montiert, im Scheibenzwischenraum integriert oder innen am Fenster angebracht werden. Wenn diese Produkte dann auch noch automatisch angetrieben und gesteuert sind, kommen sie unabhängig von der Anwesenheit der Bewohner immer dann zum Einsatz, wenn sie zur Vermeidung von Überhitzung gebraucht werden“, erklärt BVRS-Hauptgeschäftsführer Christoph Silber-Bonz.  „Dazu kommen Fenster und Türen mit Sonnenschutzverglasungen, die durchgelassene Energie verringern können. Außerdem gibt es schaltbare Verglasungen, die per Knopfdruck auf blickdicht oder in mehreren Stufen auf eine dunklere Glasfarbe umschalten“, ergänzt Ulrich Tschorn. Bei der Auswahl des richtigen Produktes gilt es also, die konkreten Bedürfnisse des Nutzers, die Ausrichtung der zu beschattenden Fläche sowie auch die individuellen Anforderungen an die Gestaltung und das Design zu berücksichtigen. „Mit entsprechender fachlicher Beratung ist es immer möglich, den in jeder Situation optimalen Hitzeschutz zu gewährleisten. Nicht kleine Fenster sind die Lösung, sondern große mit Sonnenschutz. Wir hoffen sehr, dass die im Moment populäre Stimmungsmache gegen lichtdurchflutete Fenster- und Fassaden bald ein Ende findet“, so die Geschäftsführer der drei Branchenverbände abschließend.

 

Bild: „Nicht kleine Fenster sind die Lösung, sondern große mit passendem Sonnenschutz“. Foto: VFF/RENSON

 

Weitere Informationen zu den drei Branchenverbänden:

 

Verband Fenster + Fassade e. V.
Walter-Kolb-Straße 1-7

60594 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69 / 95 50 54-0
Telefax: +49 (0) 69 / 95 50 54-11
E-Mail:   vff @window .de
Internet: www.window.de

Bundesverband Flachglas e. V.
Mülheimer Straße 1

53840 Troisdorf
Telefon: +49 (0) 22 41 / 87 27-0
Telefax: +49 (0) 22 41 / 87 27-10
E-Mail:   info @bundesverband-flachglas .de
Internet: www.bundesverband-flachglas.de

 

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V.
Hopmannstraße 2

53177 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 / 95 21 0 - 0
Telefax: +49 (0) 228 / 95 21 0 - 10
E-Mail:   info@rs-fachverband.de

Internet: www.rs-fachverband.de

 

 

 

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