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12|05|2021

VFF-Online-Fachtagung Statistik und Markt am 4. Mai 2021: Tiefe Einblicke in den deutschen und in die europäischen Märkte

Frankfurt am Main, 12. Mai 2021. Mit gleich drei umfangreichen Studien bot die Online-Fachtagung Statistik und Markt des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) am 4. Mai 2021 tiefe Einblicke in den deutschen Fenstermarkt sowie in die europäischen Fenstermärkte. Die gute Nachricht für die Branche lautete: Die deutschen Fenster-, Fassaden- und Außentürenmarktzahlen sind dank der guten Zahlen in der Sanierung und trotz coronabedingten Risiken im Nichtwohnbau deutlich besser als erwartet.

Deutscher Fenster- und Außentürenmarkt

Die von Christian Blanke (Heinze GmbH) präsentierten „aktuellen deutschen Fenster- und Außentürenmarktzahlen“ verzeichnen für 2020 ein Absatzplus gegenüber 2019 von 3,5 Prozent auf 15,3 Millionen Fenstereinheiten. Für das laufende Jahr erwartet die Studie eine gleichbleibende Marktlage mit einem Absatz von ebenfalls 15,3 Millionen Fenstereinheiten. Und für 2022 wird dann wieder mit einem Wachstum auf 15,6 Millionen Fenstereinheiten gerechnet, einem Plus von 1,9 Prozent. „Der Neubau und die Modernisierung bei den Wohngebäuden zeigen insgesamt eine positive Entwicklung, die den staatlichen Förderungen im Rahmen des Klimaschutzes, aber auch der hohen Nachfrage an Wohnraum und den vielen offenen Baugenehmigungen zu verdanken ist“, so Frank Lange, Geschäftsführer des VFF. „Im Gewerbebau sind die Entwicklungen bei Fenstern, Fassaden und Außentüren dagegen durch eine deutliche Delle in den Jahre 2020 und 2021 charakterisiert, die zum einen auf die pandemiebedingten Einschränkungen zurückgehen – die Stichworte lauten Lockdown und Homeoffice. Zum anderen zeigen sich hohe Investitionsunsicherheiten in neue Nichtwohnbau-Projekte.“

 

Fenster- und Haustürenproduktion in Deutschland sowie die Produktions-, Import- und Exportmengen 2020/21

Die von Martin Langen (B + L Markdaten GmbH) vorgestellten Produktions- sowie Import- und Exportmengen von Fenstern und Haustüren zeigen, dass der Importdruck durch polnische Fenster aufgrund des stark expandierenden polnischen Binnenmarktes nicht weiter zunimmt – möglicherweise ist damit insgesamt für den Import der Höhepunkt überschritten. Für 2020 ermittelte Langen ein Produktionsplus von 3,0 Prozent der deutschen Fensterhersteller (auf über 12,3 Millionen Fenstereinheiten). Ihre wichtigsten Exportmärkte sind die Schweiz, Frankreich, Österreich, die Niederlande und Italien. Wie in Deutschland divergieren dort gegenwärtig die positive Entwicklung im Wohnbau und die rückläufige Tendenz im Nichtwohnbau. Und auch ebenfalls wie in Deutschland wird diese Delle im Nichtwohnbau schon bald wieder überwunden sein.

 

Überblick über die europäischen Fenstermärkte

Den europäischen Markt erläuterte Prof. Dr. Dirk Hass vom KIM Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn. Seine Studie ermittelte die wichtigsten Kennzahlen der 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie des Vereinigten Königreichs, der Schweiz und der Ukraine. Für die EU ermittelte er einen Rückgang um 3,0 Prozent für 2020. In Europa ist der deutsche Fenstermarkt laut der KIM-Studie derjenige mit der besten Entwicklung.

 

Grafik „Screenshot“ und QR-Code „Studien“: Hier können Sie die Marktstudien kostenpflichtig bestellen. VFF-Mitglieder können sich einige der Studien kostenlos herunterladen oder erhalten automatisch einen günstigeren Mitgliederpreis. Die Studie zum deutschen Fenster- und Außentürenmarkt ist erst ab dem 21. Mai 2021 erhältlich. (Grafik: VFF)

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

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12|05|2021

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