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09|10|2018

EuroWindoor-Studienreise 2018: Unternehmensbesuche in Berlin und Umland

Frankfurt am Main, 9. Oktober 2018. Die EuroWindoor-Studienreise 2018 führte vom 12. bis 14. September 2018 in die Bundeshauptstadt Berlin und das Berliner Umland. Die Teilnehmer besuchten nicht mehr wie früher allein Unternehmen der Holzbranche, sondern Betriebe aller Rahmenmaterialien: Das Berliner Unternehmen Hans Timm Fensterbau, die Berliner Filiale des Profilherstellers Profine, das Unternehmen Hauk Metallbau und Sicherheitstechnik im brandenburgischen Nauen, sowie schließlich die nördlich von Berlin gelegene Niederlassung der Bremer Holzgroßhandelsgruppe Enno Roggemann.

Firmenchef Detlef Timm, seit 2016 auch Präsident des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), legte den Schwerpunkt seiner Betriebsführung auf den Bereich der handwerklichen Sanierung von Holzkastenfenstern, die in Berlin sehr verbreitet sind. Das Unternehmen Hans Timm Fensterbau hat das Verfahren der Holzkastenfenstersanierung selbst entwickelt und war auch federführend an der Erarbeitung des VFF-Merkblattes zu diesem Thema beteiligt. Bei Profine, der nächsten Station, konnte die Reisegruppe als Kontrastprogramm die hochmoderne Fertigung von Kunststoffprofilen kennenlernen. Besonders beeindruckte die Teilnehmer ein neues Beschichtungssystem, bei dem - statt der bisher üblichen Folierung - Lack auf den Kunststoff aufgespritzt wird. Damit können farblich noch vielfältigere und individuellere Profile als bisher gefertigt werden, die dem Architekten neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.

Wie man erfolgreich ein Marktnische besetzt, erfuhren die Besucher bei Hauk Metallbau und Sicherheitstechnik in Nauen. Hauk ist Spezialist für Sicherheitssysteme beispielsweise bei der Ausstattung von Botschaften oder Konsulaten. Hier sind extrem anspruchsvolle Sicherheitslösungen in der Konstruktion und in der Verglasung erforderlich, die auch bei aggressiven Anschlägen erfolgreich schützen. Und das Kontrastprogramm der Studienreise setzte sich schließlich auch beim Besuch bei Roggemann fort. Außer dem riesigen Holzlager beeindruckte die Teilnehmer das angegliederte Dienstleistungszentrum „Dekoratec“, das den Kunden vorbereitende Arbeiten wie Zuschnitt, Bohr- und Fräsarbeiten bei Bedarf abnimmt.

Neben den Firmenbesuchen war die Besichtigung des rekonstruierten Berliner Schlosses, des zukünftigen Humboldtforums, eines der Highlights der Studienreise. Hier wurde der Reisegruppe exemplarisch der hohe Stellenwert des Fenster- und Fassadenbaus in der Architektur vor Augen geführt.

„Das neue materialübergreifende Konzept der EuroWindoor-Studienreise hat sich auf Anhieb bewährt“, resümierte Markus Christoffel, der das beim VFF angesiedelte Büro des Generalsekretariats betreut. „Gerade die große Unterschiedlichkeit der besuchten Unternehmen erregte die Neugier der Reiseteilnehmer. So staunten beispielsweise die Metallbauer über die Vielfalt im riesigen Holzlager von Roggemann, und die Holzleute wunderten sich beim Profilhersteller Profine über modernste Beschichtungstechnik.“

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang
Verband Fenster + Fassade (VFF)
Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11
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09|10|2018

Bild 1: Foto EW-Studienreise2018-1: Ein Teil der EuroWindoor-Reisegruppe im Innenhof des wiederaufgebauten Berliner Schlosses. (Foto: Euro-Windoor)

Bild 2: Foto EW-Studienreise2018-2: Franz Hauk, EuroWindoor-Vizepräsident, begrüßte die EuroWindoor-Reisegruppe am ersten Abend im Berliner Funkturm. Hauks Unternehmen im brandenburgi-schen Nauen stand ebenfalls auf dem Reiseprogramm. (Foto: Euro-Windoor)

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