Sie befinden sich hier:  Window.de » Fensterverbände

Einzelansicht window.de

29|05|2018

Dem Klimawechsel die warme Kante zeigen: Thermisch trennende Abstandhalter steigern die Energieeffizienz und den Wohnkomfort

Frankfurt. In Deutschland stammen mehr als 40 Prozent der Fenster aus der Zeit vor 1995. Sie sind energetisch veraltet. Seither hat sich jedoch viel getan: Gut gedämmte Fenster halten im Winter die Wärme drinnen und im Sommer die Hitze draußen. Dies verdanken sie unter anderem dem heute üblichen Mehrscheiben-Wärmedämmglas. Außerdem werden die Scheibenzwischenräume zumeist nicht mehr mit Aluminiumabstandhaltern, sondern mittels hoch däm-menden Abstandhaltern aus Spezialkunststoff oder Edelstahl verbunden. „Diese so genannte ‚warme Kante‘ hilft, Energie, CO2 und Kosten zu sparen. Gleichzeitig steigt der Wohnkomfort“, erklärt der Geschäftsführer des Verban-des Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Alte, einfach verglaste Fenster sind für rund 25 Prozent des gesamten Wärmeverlustes in einem Haus verantwortlich. Sie sind die Schwachstelle in der Gebäudehülle. Wertvolle und vor allem teure Heizenergie geht durch das Glas und den Rahmen verloren. Der Wärmeverlust steigt sogar sprunghaft an, wenn das Fenster nicht richtig schließt oder nicht mehr ganz dicht ist. Hausbesitzer, die sich für neue Fenster entscheiden, sollten daher beim Kauf mindestens ein Zweifach-Wärmeschutzglas oder aber ein Dreifach-Wärmeschutzglas wählen, denn diese Gläser sind besonders dämmend und sie bieten zusätzlich einen besseren Schall- und Einbruchschutz gegenüber der alten Einfachverglasung.

Auch auf die Qualität des Isolierglases achten

Zudem sollte man sein Augenmerk auf die Qualität des Isolierglases richten. Hier ist vor allem die Wärmeschutzverglasung aber auch der Abstandhalter im Glasrandbereich entscheidend. Ist der Abstandhalter aus Kunststoff oder Edelstahl, fließt aufgrund der geringen thermischen Leitfähigkeit des Materials nur wenig Wärmeenergie ab. Der Randbereich der Isolierverglasung wird damit wärmer. Feuchtigkeit aus der Raumluft kann hier weniger kondensieren und mögliche Schäden durch Nässe und Schimmelbildung werden vermieden. Seit Anfang der 1990er Jahre sorgen Abstandhalter aus hoch dämmendem Spezialkunststoff oder Edelstahl für die „warme Kante“ im Isolierglas. Ihre Wärmeleitfähigkeit ist so gering, dass die Differenz der Oberflächentemperatur zwischen der Mitte der Scheibe und dem Glasrand erheblich verringert wird. „In Fensternähe bleibt es dadurch auch im Winter angenehm warm. So geht bei modernen Fenstern, Türen und Fassaden kaum noch Wärme verloren – das senkt die Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort“, schließt Tschorn.

Wichtig: 61 Milliarden Kilowattstunden Energie – das entspricht 6,1 Milliarden Kubikmeter Erdgas – sowie 14,1 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr könnten in Deutschland noch eingespart werden, würden alle veralteten Fenster von vor 1995 modernisiert. Das ist das Ergebnis einer Studie des VFF und des Bundesverbandes Flachglas (BF). Abstandhalter für die warme Kante leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Sie senken den Heizenergiebedarf im Niedrigenergiehaus mit Dreifachverglasung um mehr als acht Prozent pro Jahr, so eine aktuelle Studie des Passivhaus Instituts. 

 

Bild 1: Moderne Wärmedämmfenster schaffen bei jedem Wetter eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Foto: Ensinger GmbH

Bild 2: Abstandhalter für die warme Kante im Isolierglasverbund. Foto: Ensinger GmbH

Bild 3: Gut gedämmte Fenster mit Abstandhaltern für die warme Kante erhöhen den Wohnkomfort und die Energieeffizienz. Wer weniger Heiz- und Kühlenergie benötigt, spart Kosten und schützt zugleich das Klima. Foto: Ensinger GmbH

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

 

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

29|05|2018

Presse

Pressekontakt

HDH e.V.
Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0
Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77
E-Mail: info @holzindustrie .de