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24|04|2017

Absatzzahlen Fenster- und Türenbranche Europäischer Markt mit leichtem Plus

Frankfurt am Main, 20. April 2017. Der Fenstermarkt in Europa und den wichtigsten angrenzenden Ländern ist 2016 um insge-samt 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: von 127,8 Millionen Fenstereinheiten (FE) á 1,3 x 1,3 Metern in 2015 auf rund 129,4 Millionen Fenstereinheiten in 2016. Zu dieser vorläu-figen Einschätzung kommt die Arbeitsgruppe für europäische Marktzahlen des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) und das Künzelsauer Institut für Marketing an der Hochschule Heilbronn (KIM) in ihrer aktuellen Studie. Damit erholt sich der Markt ein wenig von den Rückschlägen, die seit 2011 die Entwicklung be-stimmt haben – damals betrug die Zahl der Fenstermarkteinhei-ten 132,7 Millionen FE. Der letzte große Einbruch des europäi-schen Marktes hatte 2009 stattgefunden, als der Markt um fast 21 Prozent von 161,3 auf 127,9 Millionen FE eingebrochen war. „Die Studie bietet aktuelle und wertvolle Informationen über die europäischen Fenstermärkte auch im Hinblick auf mittelfristige Tendenzen“, erklärte Ulrich Tschorn, der Geschäftsführer des VFF, bei der Vorstellung der Studie.

Europäische Union

Außer den europäischen Gesamtzahlen, die neben den 28 EU-Staaten auch die NachbarnNorwegen, Schweiz, Russland, Ukraine und die Türkei umfassen, stellt die Studie auch die EU-Zahlen vor, die für 2016 mit 71,4 Millionen Fenstereinheiten und damit einem Zuwachs von 2,7 Prozent gegenüber den 69,5 Millionen FE für 2015 angegeben werden.Die EU-Länder haben damit einen Anteil von 55,2 Prozent am europäischen Fenstermarkt.

 

Weitere große europäische Marktgruppen

Von den rund 129,4 Millionen Fenstereinheiten, die für Gesamteuropa für 2016 genannt werden, werden in Norwegen, der Schweiz und der Türkei zusammen 26,9 Millionen FE (plus 1,2 Prozent gegenüber 2015) und 31,1 Millionen FE in Russland und der Ukraine (minus 1,5 Prozent gegenüber 2015)abgesetzt. Die Gesamtmarktanteile liegen für die Gruppe Norwegen, Schweiz und Türkei bei 20,8 Prozent und die Gruppe Russland und Ukraine bei 24,0 Prozent. „Mit mehr als 44 Prozent des Marktes sind die Nicht-EU- Nachbarstaaten ein interessanter Exportmarkt für deutsche Fenster- und Fassadenbauer und deren Systempartner“, erläuterte Tschorn.

 

Kunststoff ist dominantes Rahmenmaterial in Europa

Für die Rahmenmaterialien liegen in der Studie die Zahlen bis 2015 vor. Demnach liegt der gesamteuropäische Anteil von Kunststoff seit Jahren relativ konstant bei über 61 Prozent, zuletzt 2015 bei 61,9 Prozent. Während Metall und Holz geringfügig um wenige Zehntel Prozentpunkte auf 18,0 und 16,0 Prozent zurückgingen, hat Holz/Metall seit 2012 0,6 Prozent Anteil auf 4,2 Prozent im Jahr 2015 dazugewonnen. Im EU-Bereich liegen für 2015 die Prozentanteile bei 51,3 für PVC, 22,2, für Metall, 20,8 für Holz und 5,7 für Holz/Metall mit ähnlicher Tendenz, das heißt auffällige Veränderungen gibt es seit 2012 nur bei Holz/Metall mit einem Prozent Zuwachs von 4,7 auf 5,7 Prozent, der im Wesentlichen bei Holz und Metall verloren ging. „Diese Unterschiede gegenüber Gesamteuropa erklären sich zum einen durch die klare Dominanz von Kunststoff in Russland und der Ukraine sowie durch die höheren Anteile von Metall- und Holzfenstern in den 28 EU-Staaten mit einer Vorliebe für Metall in Südeuropa und einer Präferenz für Holz in Nordeuropa“, so Tschorn.

 

Breites Datenangebot für alle einzelnen Länder

Über die großen Marktgruppen hinaus bietet die VFF-Studie detaillierte Daten für alle europäischen Länder. Ausgehend von den wirtschaftlichen Grunddaten wie Bruttoinlandsprodukt, Bauinvestitionen und Wohneigentumsquote sowie einer Darstellung des jeweiligen Modernisierungsmarktes mit unter anderem der Aufführung des Wohnungsbestandes nach Gebäudealter, liefert die Studie präzise Daten zum jeweiligen Fenstermarkt inklusive der Rahmenmaterialanteile. „Die Studie ist eine Planungshilfe erster Güte für alle Fensterhersteller und Händler, die im europäische Rahmen aktiv sind“, so das Fazit von Ulrich Tschorn.

Die Studie zu den europäischen Fenstermärkten von rund 240 Seiten ist in Deutsch oder Englisch beim VFF unter shop.window.de oder per E-Mail an vff@window.de zum Preis von 4.165 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Für die einzelnen Länder gibt es jeweils Studienauszüge. VFF-Mitglieder erhalten die Studie zum Vorzugspreis;siehe die Angebote im Bereich Publikationen/Shop auf www.window.de. Die Preise finden Sie auf dem dort verlinkten Bestellformular.

 

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

Walter-Kolb-Str. 1-7, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

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24|04|2017

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