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18|10|2016

VFF-Merkblatt HO.06-2 der Reihe „Holzarten für den Fensterbau“ überarbeitet: Einsatz in geschützten Holzkonstruktionen

Frankfurt am Main, 18. Oktober 2016. Der Technische Ausschuss des VFF hat in seiner letzten Sitzung am 28. September 2016 das VFF-Merkblatt HO.06-2: 2016-09 „Holzarten für den Fensterbau - Teil 2: Holzarten zur Verwendung in geschützten Holzkonstruktionen“ verabschiedet. Es ersetzt das Merkblatt HO.06-2/A1:2007-10. Neu aufgeführt sind in der Überarbeitung die Festigkeitswerte für bekannte und bewährte Holzarten, die verbreitet im Bereich der geschützten Holzkonstruktionen eingesetzt werde. Die Angaben des Merkblatts sind für das RAL Gütezeichen Holzfenster und Holzhaustüren bei geschützten Holzkonstruktionen wie beispielsweise Holz-Metallfenstern verbindlich.

Unter „geschützten Holzkonstruktionen“ sind maßhaltige Außenbauteile aus Holz (Fenster, Haustüren, Fassaden, Wintergärten) zu verstehen, bei denen die Holzoberfläche durch Außenschalen aus Metall, Kunststoff oder Glas vor direkter Bewitterung geschützt wird.

Die Erstausgabe von 2007 diente dazu, Regeln für die Verwendung in geschützten Holzkonstruktionen für die zu dieser Zeit stark in Mode gekommenen dekorativen Hölzer für den Innenausbau (zum Beispiel Ahorn, Birke, Erle) zu erstellen. Schon damals enthielt das Merkblatt Angaben zu den Festigkeitswerten der aufgelisteten Holzarten, um es dem Planer zu ermöglichen, entsprechende statische Berechnungen zum Beispiel für Pfosten-Riegel-Konstruktionen anzustellen. Die vorliegende Überarbeitung dieses Merkblatts führt nun neben den dekorativen Hölzern für den Innenausbau auch bekannte und bewährte Holzarten wie etwa Fichte und Kiefer mit den entsprechenden Festigkeitswerten auf.

Erarbeitet wurde das Merkblatt vom „Fachgremium zur Holzartenliste“ des Verbandes Fenster + Fassade und der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband ProHolzfenster e.V., Berlin, der Abteilung für Holzbiologie und Holzprodukte des Burckhardtinstitutes der Georg-August-Universität, Göttingen, dem Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V., Berlin, der Holzforschung Austria (HFA), Wien, dem ift - Institut für Fenstertechnik, Rosenheim, dem Thünen-Institut für Holzforschung, Hamburg, und dem VdL - Verband der Deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V., Frankfurt/M.

Bezug:Das VFF-Merkblatt HO.06-2: 2016-09 „Holzarten für den Fensterbau - Teil 2: Holzarten zur Verwendung in geschützten Holzkonstruktionen“ ist als Leseprobe unter www.window.de im VFF-Bereich „Normung und Technik“ unter „Merkblätter und Mitgliederinfos“ in Auszügen einzusehen. Das Merkblatt kann über den Online-Shop des VFF unter bestellt werden. Die Schutzgebühr beträgt 19,- Euro für Nichtmitglieder des Verbandes. Mitglieder des VFF und der Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. erhalten je ein Exemplar kostenlos und weitere Exemplare zum Sonderpreis.

 

Deckblatt „HO.06-2“ (Grafik: VFF): Das MerkblattHO.06-2: 2016-09 „Holzarten für den Fensterbau - Teil 2: Holzarten zur Verwendung in geschützten Holzkonstruktionen“ Merkblatt gehört in eine Reihe mit den Merkblättern HO.06-1 - Holzarten für den Fensterbau (Teil 1: Eigenschaften, Holzartentabelle - Holzarten zur Herstellung maßhaltiger Bauteile); HO.06-3 - Holzarten für den Fensterbau (Teil 3: Lamellierte Holzkanteln aus verschiedenen Holzarten und Holzprodukten) und HO.06-4 - Holzarten für den Fensterbau (Teil 4: Modifizierte Hölzer).

Pressekontakt:

Dr. Peter Christian Lang

Verband Fenster + Fassade (VFF)

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Tel.: 069 / 95 50 54-0, Fax: 069 / 95 50 54-11

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