Glossar
Aluminium ist langlebig, witterungsbeständig, einfach zu recyclen, pflegeleicht und nahezu wartungsfrei. Auch nach Jahren sind Aluminium-Fenster einfach zu bedienen, da die Rahmen beständig und formstabil sind.
Alu-Holz verbindet die gute Wärmedämmung von Holz mit der Witterungsbeständigkeit von Aluminium. Hohe Lebensdauer, geringer Energieaufwand bei der Herstellung, einfaches Recycling und gute Wärmedämmung von Alu-Holz Fenstern schonen unsere Ressourcen.
CO(2): Das chemische Zeichen für Kohlendioxid. CO(2) ist ein Treibhausgas und entsteht beim Verbrennen fossiler Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Erdgas etc.). Sein Anteil am weltweiten Treibhauseffekt betrug in den 80er Jahren etwa 50%.
Energieeinsparverordnung (kurz: EnEV): Die neue EnEV ist seit dem 1. Oktober 2009 in Kraft. Mit ihr verschärfen sich die energetischen Anforderungen an Gebäude. Auch für Altbauten gibt es spezielle Anforderungen an energetische Mindeststandards. Die EnEV ist Bestandteil des weltweit umfassendsten Energie- und Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Ziel: Die CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu mindern. Mit den Konjunkturprogrammen I und II hat die Bundesregierung für die energetische Gebäudesanierung Fördermittel in Milliardenhöhe bereit gestellt. Weitere Informationen über die einzelnen Förderprogramme gibt unter www.kfw-foerderbank.de.
Die EnEV gilt für alle Gebäude, die zum Zwecke ihrer Nutzung beheizt werden müssen. Der Regelungsbereich der Verordnung umfasst im Prinzip alle neu zu bauenden und die zu verändernden beheizten Gebäude einschließlich ihrer Heizungs-, raumlufttechnischen und zur Warmwasserbereitung dienenden Anlagen.
Glas: Durch Glas ist es möglich, das Tageslicht und die Energie der Sonne zu nutzen. Das macht die Verwendung dieses Materials im Bau so attraktiv. Helle, lichtdurchflutete Räume erhöhen den Wohnkomfort und steigern die Arbeits- und Lebensfreude. Auch Mauerwerk kann durch Glas ersetzt werden und die Last eines gesamten Daches aufnehmen.
g-Wert Der g-Wert kennzeichnet den Energiedurchlassgrad einer Verglasung und damit z.B. die Menge an Sonnenlicht, die durch das Fensterglas dringt. Bei modernen Fenstern liegt der g-Wert bei 0,6. Das bedeutet, dass 60% der Sonnenenergie durch das Fenster kommt.
Holz: Holz verbindet den Faktor geringes Gewicht mit hoher Festigkeit, langer Haltbarkeit und guter Wärmedämmung, Holzbauteile wirken feuchteregulierend und sorgen für ein gesundes Wohnklima.
KfW-Förderprogramme zur CO2-Minderung: Standard für die Förderung ist die Bezeichnung "KfW-Effizienzhaus" (KfW-Effizienzhaus 70, 55 und 40 für den Neubau; KfW-Effizienzhaus 115, 100 und 85, 70 und 55 für den Gebäudebestand). Die Zahl beschreibt den durch die Sanierung zu erreichenden prozentualen Primärenergiebedarf eines analogen Neubaus nach der EnEV: Je niedriger die Zahl, desto geringer der Primärenergiebedarf, desto besser der Energiestanddard. Gefördert wird u.a. die Fenstererneuerung, d.h. der Einbau von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung oder Austausch vorhandener Verglasungen gegen Wärmeschutzverglasung.
Gefördert werden Investitionen zur Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien in Wohngebäuden sowie KfW-Energiesparhäuser. Der Zinssatz wird in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit verbilligt.
Kunststoff ist wartungsarm und weist gute Isolations- und Festigkeitswerte auf. Temperaturunterschiede, Sonneneinstrahlung, Sauerstoff und Feuchtigkeit beeinflussen den Werkstoff nur wenig. Der Aufwand für Pflege ist gering, die Haltbarkeit groß.
k-Wert: (der k-Wert ist nicht mehr gebräuchlich, siehe Uw-Wert)
RAL-Gütezeichen: Fenster mit diesem Gütezeichen werden von dem neutralen Institut für Fenstertechnik in Rosenheim strengen Kontrollen hinsichtlich Konstruktion, Fertigung und Montage unterzogen.
Selbstreinigendes Glas: Es macht das Putzen fast überflüssig, denn es hat eine spezielle Beschichtung auf der Außenseite. Diese baut organischen Schmutz unter Ausnutzung des im Tageslicht vorhandenen UV-Lichts ab, verwandelt Regentropfen in einen Wasserfilm, der ohne Wasserflecken zu hinterlassen abläuft und restliche Verschmutzungen gleich mit abwäscht.
Treibhausgase: Die sechs wichtigsten Treibhausgase sind Kohlendioxid (CO(2)), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), Fluorierte Kohlenwasserstoffe (HFC), Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC), Schwefelhexafluorid (SF6). Sie erzeugen den sogenannten Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre.
Uw-Wert: Der Uw-Wert beschreibt den Wärmeverlust eines Fensters gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) von innen nach außen. Daher gilt, je kleiner der Uw-Wert, desto besser sind die Wärmedämmeigenschaften und damit die Energie-Einsparmöglichkeiten durch das Fenster.
Unberücksichtigt bleibt allerdings der Wärmegewinn durch Sonneneinstrahlung. Siehe dazu auch den Eintrag zum g-Wert. Dieser nimmt auch mit geringerem Uw-Wert ab, so dass ein gängiges Wärmedämmglas das energetische Optimum darstellen kann.
Der Uw-Wert ist für das gleiche Fenster aufrund geänderter Grundlagen ca. 0,2 W/(m²K) größer als der davor gültige kF-Wert.
Wärmeschutzverglasung: Bei der Wärmeschutzverglasung wird eine der Glasscheiben mit einer hauchdünnen unsichtbaren Silberschicht bedampft. Sie lässt die kurzwelligen Lichtstrahlen in den Wohnraum hinein und reflektiert die langwelligen Wärmestrahlen aus dem Wohnraum wieder nach innen. Wärme gelangt von außen hinein und kann nicht mehr entweichen. Wärmeschutzverglasung hat einen dreimal besseren Wärmeschutz als bisherige Isolierverglasungen.
