Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.

 


Fensterkonjunktur bleibt gedämpft

Nach Einschätzung des Ausschusses Statistik und Markt des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller, Frankfurt, zeigt die Fenstermarktentwicklung auch in 1999 ein gespaltenes Bild. Für Westdeutschland rechnet der Verband damit, daß der Wert des Vorjahres erreicht oder knapp übertroffen werden kann. In Ostdeutschland hingegen ist die Talsohle noch nicht erreicht. Aufgrund der Entwicklung im Osten wird ein Rückgang des Fenstermarktes in Gesamtdeutschland von rund 5,4 Prozent erwartet. Während in Westdeutschland bei den Baugenehmigungen im Ein- und Zweifamilienhausbau ein leichter Zuwachs in Sicht ist, schrumpfen die Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser in Ostdeutschland auf die Hälfte des Vorjahresergebnisses. Auch in der Modernisierung und Sanierung wird sich im Osten die Nachfrage bei Fenstern 1999 weiter deutlich abschwächen.

Bei den Rahmenmaterialien wird das Holzfenster voraussichtlich einen Rückgang von 9 Prozent, das Aluminiumfenster von 6 Prozent und das Kunststoffenster von 4 Prozent verzeichnen.

 

(4/99)

 

Pressekontakt: Annette C. Borngräber
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