Verband Fenster + Fassade

 

Bodentief und doch privat: So können auch große Fenster neugierige Blicke abwehren

Bodentiefe Fenster - und angenehmes Licht im gesamten Raum. Foto: VFF/RENSON GROUP
Bodentiefe Fenster - und angenehmes Licht im gesamten Raum. Foto: VFF/RENSON GROUP

Frankfurt. Große, raumtiefe Fensterflächen bringen gesundes Tageslicht ins Haus und eröffnen dem Hausbewohner einen ungehinderten Blick in die Natur. Gleichzeitig können sie aber auch neugierigen Passanten oder Nachbarn einen tiefen Einblick ins Privatleben der Familie oder in die Gegebenheiten am Arbeitsplatz gewähren. Doch dagegen ist ein Kraut gewachsen: „Besondere Verglasungen und ausgefeilte Verschattungssysteme machen interessierten Blicken von außen schnell und komfortabel den Garaus“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

 

Tageslicht ist in nahezu jeder Hinsicht eine Wohltat. Es fördert die Konzentration, sorgt für eine höhere Leistungsfähigkeit und reduziert ganz nebenbei die Strom- und – dank solarer Energiegewinne in der kühlen Jahreszeit – auch die Heizkosten. „Wenn neu gebaut werden soll oder ein Bestandsgebäude modernisiert wird, sollten deshalb große Fensterflächen eingeplant werden, die die dahinter liegenden Räume mit gesundem Tageslicht versorgen“, erklärt Tschorn. Für die richtige, blendfreie Verteilung des Lichtes können zum Beispiel Jalousien, Plissees, Senkrecht- oder Dachfenstermarkisen und Raffstores genutzt werden. Außerdem gibt es besondere Lamellensysteme aus Glas und Metall. Vielfältige Sonnenschutzsysteme in horizontaler oder vertikaler Ausführung bieten den Architekten und Fassadenplanern eine Menge Gestaltungsfreiräume am Gebäude. Nicht zu unterschätzen ist bei innen liegendem Sonnenschutz der dekorative Aspekt – hier gibt es inzwischen für jeden Geschmack eine große Auswahl, die dem Raum eine individuelle gestalterische Note verleihen kann. „Lichtschwerter“ werden der Fassade vorgehängt und leiten das einfallende Licht in jeden Winkel des Raumes. Das gleiche gilt für moderne Lichtschächte, die das Licht der Sonne in die dunklen Ecken eines Zimmers transportieren können. „Üblicherweise finden diese Systeme in Bürogebäuden Verwendung. Aber auch in manch privatem Wohnhaus werden Lammellensysteme und Lichtschächte heute schon eingebaut, um die im Haus lebenden und arbeitenden Personen mit ausreichend Tageslicht zu versorgen“, erklärt Tschorn.

 

Privatsphäre gibt es auf vielen Wegen

Fenster und Fenstertüren bestechen normalerweise durch ihren klaren Durchblick. Wo es aber auf Privatsphäre ankommt, stehen die unterschiedlichsten Systeme zur Verfügung. Diese reichen von satinierten oder geätzten Glasoberflächen – zum Beispiel für das Badezimmer oder den Schlafraum – über schaltbare Verglasungen bis hin zu Jalousien, Senkrechtmarkisen, Rollläden und Raffstores. Ein außen liegender Sonnenschutz mit Aluminium-Lamellen oder Textilsonnenschutz wirkt der Überhitzung entgegen. Er schirmt die Sonnenstrahlen ab, bevor diese mit den Glasflächen in Kontakt kommen. Ungewünschte Wärme und störender Lichteinfall bleiben draußen und eine Blendung sowie unangenehme Reflexionen im Fernseh- oder Computerbildschirm werden vermieden. Dennoch verliert der Hausbewohner den visuellen Kontakt mit der Umgebung nicht und die wichtige Sicht nach draußen bleibt erhalten. Satinierte und geätzte Oberflächen lassen zwar Licht in den Raum, verhindern aber Blicke von außen. Elektrisch schaltbare Verglasungen können mit einem einfachen Knopfdruck von klar auf matt wechseln. Andere Modelle arbeiten mit einer elektronisch gesteuerten Einfärbung des Fensterglases, was für einen geringeren Sonneneinfall an warmen Tagen und eine schlechtere Einsehbarkeit der Räume von außen sorgt. Den gleichen Zweck erfüllen außen liegende, im Scheibenzwischenraum montierte und innen liegende Verschattungen wie Jalousien, Rollläden und Raffstores. „Allen Systemen gemeinsam sind der steigende Komfort und eine erhöhte Lebensqualität – und das für viele Jahre und Jahrzehnte“, so Tschorn. (VFF/DS)

 

 

 

Der Expertenrat: „Bereits eine Absenkung der Brüstung von früher üblichen 87 cm auf rund 50 cm erbringt eine Erhöhung des Lichteinfalles um gut 50 Prozent. Welche Möglichkeiten es dazu in Bezug auf das jeweilige Objekt gibt, wissen die gut geschulten Mitarbeiter im Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb.

 

Bild: Angenehmes Licht im gesamten Raum. Foto: VFF/RENSON GROUP

 

Weitere Informationen über Fenster + Fassade: www.window.de.

 

Pressekontakt: HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

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