
Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.
VFF-Fachtagung zum Baustoff Stahl / Stahl hat auch im Fensterbau Zukunft
FRANKFURT, 10. OKTOBER 2006. Welche Chancen hat der Baustoff Stahl im Fenster- und Fassadenbau? Zu dieser Frage hatte der VFF eine Fachveranstaltung am 13. September in Kassel organisiert, die von 30 Teilnehmern besucht wurde. "Bis heute hat der Werkstoff Stahl nichts von seiner Aktualität verloren, wenngleich er einer der ältesten produzierten Materialien überhaupt ist?, so Annette Grewe-Pohl von der Flormann Industrievertretungs GmbH in Essen.
Grewe-Pohl verdeutlichte am Beispiel einer Reihe von Sanierungsmaßnahmen, wie mit Stahl denkmalgeschützte Fenster so saniert werden können, dass sie ihr historisches Aussehen behalten und zugleich modernen Wärmeschutzanforderungen entsprechen. Dazu zählten auch die Essener Zeche Zollverein, die seit Dezember 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes mussten dort beispielsweise bis zu vier Meter hohe Kastenfenster saniert werden. Weitere Beispiele sanierter Stahl-Glaskonstruktionen sind unter anderem der Bahnhof Friedrichstraße in Berlin, der Dammtorbahnhof in Hamburg oder die Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg in Berlin im ehemaligen Komplex der Schultheiß Brauerei an der Schönhauser Allee.
Für Günter Schlemper von der RP Technik GmbH Profilsysteme in Bönen ist Stahl ?der Baustoff der Zukunft?. Er begründete seine These unter anderem mit den physikalischen Eigenschaften von Stahl und Edelstahl. Dazu zählen die höchste Festigkeit, der geringe Ausdehnungskoeffizient und die relativ geringe Wärmeleitfähigkeit als Vorteile von Stahl im Fenster- und Fassadenbau. Weitere Vorträge der Tagung beschäftigten sich mit den Themen "CE-Kennzeichnung und ergänzende Anforderung der deutschen Bauaufsicht", "Korrosionsschutz und Oberflächenbeschichtung von Stahl", "Rationalisierung bei der Verarbeitung und Fertigung von Stahl in der Werkstatt des Metallbauers" und "Edelstahl Rostfrei in Fernost - Potenziale eines innovativen Werkstoffs".
Die Vorträge der Veranstaltung sind für 15 Euro zzgl. Versandkostenpauschale auf CD bei der Geschäftsstelle des Verbandes unter vffNoeSPAM@ thanx-for-not-spamming! window.de erhältlich. Ebenso können dort die VFF-Merkblätter St.01 "Beschichten von Stahlteilen im Metallbau" und St.02 "Visuelle Beurteilung von organisch beschichteten (lackierten) Oberflächen auf Stahl" als unverzichtbares Arbeitsmittel für Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden aus Stahl zu einem Preis von 9,50 und 6,- Euro angefordert werden.
(10/06)
Nähere Informationen: Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V., Walter-Kolb-Straße 1-7, D-60594 Frankfurt / M., Tel.: 069-955054 0, Fax: 069-955054 11vff@window.de
Dr. Mignat PR, Dr. Peter Christian Lang,
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